FANDOM


Es ist März 1941. Der Kaiser ist alt und enttäuscht von der Welt. Eigentlich war lange so vieles gut gegangen. Doch das Kaiserreich existiert lange nicht mehr. Durch eine Manipulation der Zeit die bis 1909 zurückgeht hat Adolf Hitler die Geschichte verändert. Hitler benutzte Kaiser Wilhelm II. für seine Zwecke und betrog Ihn 1918.

Da steht ein Mann vor dem Kaiser, der behauptet, ein sogenannter Reichsbürger zu sein. Die Reichsbürger seien eine Interessengemeinschaft, die verboten und 2017 ausradiert wurde (Siehe hier). Und sie sehen in Adolf Hitler einen Feind des Kaisers, da er für die Auflösung des Kaiserreichs verantwortlich ist. Der Mann sagt, er komme aus dem Jahr 2056, aber er sei lediglich eine geistige Projektion. Wilhelm wird nun vor die Wahl gestellt, ebenfalls eine „mentale“ Zeitreise zu machen. Doch um dies zu bewerkstelligen muss er einiges tun, dass fast unmöglich erscheint. Der Zeitreisende verspricht dem Kaiser nach seinem Tod am 4. Juni 1941, wieder zu erwachen, und zwar im Jahre 1864 als kleines Kind. Diese Chance nimmt der ehemalige Kaiser an.

Variante von 1. Weltkrieg

Der Seekrieg ab 1914

Rettung der 2 osmanischen Schlachtschiffe

HMS Agincourt H89142

Sultan Osman I

Die 2 Schlachtschiffe Sultan Osman I. (HMS Agincourt) und Reshadije (HMS Erin) wurden in GB für die Osmanen gebaut.

Am 3. August 1914 sollte die türkische Besatzung die beiden Schiffe übernehmen. In UZL wurden sie aber einen Tag vorher von britischen Truppen besetzt und von der Royal Navy beschlagnahmt. Das will Willi verhindern, um die Briten um 2 Schiffe zu schwächen, und die Osmanen entsprechend zu stärken.

Im Gegensatz zu den Alliierten plant Willi den Kriegsbeginn zum 2. August und wird ihn da starten. Daher organisiert er für den 25.07.1914 eine Flottenparade in der Nordsee und lädt schon im April diese 2 Schlachtschiffe zur Teilnahme ein. Im April ahnt noch keiner etwas vom Krieg, daher wird die Einladung angenommen und die geplante Übernahme wird entsprechend auf den 23.7. verlegt. Die Mannschaft übernimmt und fährt Richtung Deutschland. Die Parade findet unter großem Gejubel statt. Willi präsentiert seine Flotte und hält eine recht aggressive Rede. Er betont die Überlegenheit der deutschen Marine gegenüber der britischen Navy und behauptet, selbst die alten deutschen Schlachtschiffe seien den modernen brit. Schiffen überlegen. "Sollte je ein deutsch-britischer Krieg zu See ausgetragen werden, wird es das erste sein, was wir beweisen!" Er kündigt an, sollten die Briten einen Krieg gegen Deutschland suchen, werde man schon in den ersten Tagen die britische Flitte auf den Grund der Nordsee schicken.

Die Rede wird in England mit Sorge analysiert und es wird klar: Deutschland sucht das Kräftemessen.

Die 2 osmanischen Schiffe verbleiben in der Ostsee und es beginnt die Ausbildung. Aufgrund der Kriegsgefahr, verbleiben sie auch dort bis Kriegsbeginn. Ab dem 2. August intrgerieren sich beide Schiffe in die deutsche Marinestruktur.

Seekrieg in der Nordsee

Die Deutsche Planung sieht einen schnellen Sieg über die Royal Navy vor. Hierzu wurden in der Vorkriegszeit einige Kleinst-U-Boote entwickelt. Ohne große Reichweite und mit nur je 2 Torpedos zielen sie auf den Überraschungseffekt. Schon in den Tagen vor dem Krieg wird nach geeigneten Zielen gesucht. Schlachtschiffe, welche ungeschützt in leicht zugänglichen Häfen vor Anker liegen. In Skapa Flow, in Schottland und in Shottland werden entsprechende Ziele ausgesucht.

Am 2.8.1914 um 0 Uhr dringen die 10 U-Boote in die Häfen ein und feuern die Torpedos ab. Dies geht also exakt zeitgleich zur Kriegserklärung.

Die 5 Pre-Dreadnought Schlachtschiffe Magnificent, Victorious, Mars, Illustrious und die Venerable werden unter anderem in Humber im Hafen versenkt

5 weitere Dreadnoughts trifft das gleichen Schicksal in Scapa Flow.

Die Briten expoldieren vor Haß. 0 Uhr schlagen die Torpedos ein, und 0 Uhr klingelt der deutsche Botschafter bei der Regierung. Heiß wird diskutiert, wie dies zu interpretieren sei. Deutschland sagt, man habe um 0 Uhr den Krieg erklärt. Doch die Briten sagen: Als um 0 Uhr die Torpedos einschlugen, stand der Botschafter noch vor der Tür. Als endlich die Kriegserklärung überreicht wurde, wußte die Gegenseite schon vom Geschehen. Das bedeutet: Der Krieg wurde laut britischer Interpretation erst nach Beginn der Kampfhandlungen erklärt. Also ein klarer Bruch der Kriegsgesetze.

Doch es kam noch schlimmer. Aus aller Welt kommen Berichte über deutsche Angriffe, welche um 0 Uhr mitteleuropäischer Zeit anfingen.

Doch was hilft Jammern? Der Schaden ist enorm. In der 1. Kriegsnacht wurden 5 Schlachtschiffe der Vor-Dreadnaught-Klasse und vor allem 5 moderne Schiffe der Dreadnaught-Klasse versenkt, ... Halb Malaysia ist besetzt, und das Heer marschiert in Frankreich ein. ... es ist Krieg, da hilft es nicht, zu jammern, ... die Briten müssen jetzt das Empire verteidigen.

Es muß ein Zeichen gesetzt werden, um die Kampfmoral des Empires aufrecht zu halten. Das BEF(british expeditions Force) wurde vorzeitig nach Frankreich verlegt und rückt vor, um das deutsche Heer zu stoppen. Jetzt braucht man einen gewaltigen Erfolg zu See. Auch muß die Sicerheit der Truppentransporte über den Kanal garantiert werden.

Ein Dorn im Auge der Briten sind auch die aroganten und großspurigen Reden, welche Willi derzeit hält. Die Briten werden hier als schwach und weichlich dargestellt. Wie schon der Fall Malaysia zeige, ist sei es leicht, die britische Flotte zu vernichten, man müsse eigentlich nur jedes einzelne Schiff auf den Boden des Meeres schicken, und schon sind sie weg.

Willi legt einen Plan zur Vernichtung der Royal Navy vor:

Geplant wird, die britische Flotte vor Helgoland zu locken. Die Hochseeflotte wird in 2 Geschwader aufgeteilt. Die 28 Schlachtschiffe der Vor-Dreadnaught-Klassen sollen im Osten ein Entkommen verhindern und die 10 Schiffe der Oldenburg-Klasse sollen die Briten umgehen, um einen Rückzug zu verhindern. Luftschiffe sollen von oben aus alles beobachten und koodinieren. Somit soll die Royal Navy eingekesselt und vernichtet werden.

Unerwähnt bleibt die Tatsache, daß die Luftschiffe eine Geheime Ladung mit sich führen: Flieger mit Torpedos. Dies bleibt so geheim, daß auch die deutsche Admiralität nichts ahnt.

Der britische Geheimdienst ist natürlich aktiv und erschleicht sich deutsche Flottenpläne.

Doch der Plan hat eine Schwachstelle: Die Hochseeflotte ist aufgeteilt und langsamer als die Briten. Somit kann die Royal Navi zunächst in die Falle tappen, dann sich aber zuerst auf die 22 alten Schiffe konzentrieren, diese versenken und dann mit geballter Kraft die 10 moderneren Schlachtschiffe versenken.

Hier sehen die Briten ihre Chance. Sie sind taktisch der Hochseeflotte eigentlich überlegen, denn die Schiffe sind schneller, die Geschütze haben ein höheres Kaliber, und sie sind jeweils viel mehr.

Sobald die Hochseeflotte vernichtet ist, beherrscht man wieder die Weltmeere und kann sich alle Kolonien zurück holen, so hoffen die Briten.

Flotte

Aufmarsch der Hochseeflotte

Xxx

"Auf ins Gefecht!"

377

Seegefecht vor Helgoland

Yyy

Versenkung der brit. Flotte

Zeplinangriff

Versenkung eines Schlachtschiffes

Seeschlacht vor Helgoland

Willi kündigt einen Großangroff gegen die britische Küste an. Am 10.8. geht es los, die deutsche Hochseeflotte verläßt noch nachts die Stützpunkte. 28 alte Schlachtschiffe, 10 Dreadnoughts, 2 türkische Dreadnougts und 8 Schlachtschiffe.

Aber natürlich werden sie bemerkt und die Briten ziehen auch in die Schlacht. Die Royal navy setzt auf Qualität der Schiffe. Alle 16 noch verfügbaren "Dreadnaughts" ziehen ins Gefecht, unterstützt von den 11 Semi-Dreadnaughts und weiteren 20 Vor-Dreadnaughts. Flankiert von 5 Schlachtkreuzern und 15 Panzerkreuzern.

Die 28 alten Schiffe umfahren Helgoland östlich.

Die britischen Aufklärung entdeckt zuerst die 28 Schiffe und schickt die Dreadnoughts dorthin. Es sieht nach einem einfachen Erfolg aus, denn die deutschen könnten von den Briten schon versenkt werden, bevor diese in Reichweite der Deutschen kommen.

Mit etwas Abstand verbleiben die 10 Schiffe der Oldenburg-Klasse westlich von Helgoland, und stoßen dann nach Norden vor, sobald die Royal Navy gesichtet wird. Nun will man versuchen, die Briten einzukesseln. Auch das erkennen die Briten natürlich. Die 11 Semi-Dreadnoughts stellen sich den Deutschen Dreadnoughts entgegen, und sollen sie aufhalten, bis die alten deutschen Schiffe alle versenkt sind. Die brit. Pre-Dreadnoughts werden aufgeteilt, 10 Schlachtschiffe schließen sich den Semi´s an, die anderen 10 decken den Geschwadern den Rücken. Die 5 Schlachtkreuter und 15 Panzerkreuzer sollen Lücken füllen und eingreifen, wo es nötig wird.

Da sie ihre Unterlegenheit sehen, drehen die 28 alten deutschen Schiffe ab. Somit scheinen die Deutschen zu versuchen, die Briten in die Falle zu locken. Die Briten nutzen nun ihren Vorteil der höheren Geschwindigkeit und verfolgen die 28 "Alten Kähne". Dabei gelingt es ihnen, außerhalb der Reichweite der Küstenbatterien Helgolands zu bleiben.

Die 8 Derrflinger-Schlachtkreuzer und die 2 Osmanischen Dreadnoughts haben einen östlichen Kurs eingeschlagen und drehen jetzt ab, um einen brit. Rückzug zu verhindern. Somit treffen sie auf die 10 brit. Pre-Dreadnoughts und die Panzer- und Schlachtkreuzer.

Jetzt bringt Willi seinen Trupmf ins Spiel, die fliegenden Flugzeugträger. Bisher nur am Horizont bemerkt, wurden sie nicht sehr ernst genommen. Auch deshalb, weil sie ein großen Ziel sind, geht die Royal Navy davon aus, daß diese versuchen, außerhalb der Reichweite britischer Geschütze zu bleiben. Willi selbst läßt sich das Spektakel nicht ergehen. Er ist selbst an Bord eines Luftschiffes und koodiniert per Funk. Mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h kommen die Zeppeline nun auf das Schlachtfeld. Es sind 30 Zeppeline, und jeder hat 5 Flieger mit je 1 Torpedo an Bord. Die Piloten sind stolz, hierfür ausgewählt worden zu sein. Das Drama ahnt niemand. Jetzt muß alles zeitgleich gehen, so befielt es Willi. Immer 1 Zeppelin bekommt 1 Dreadnaught-Schlachtschiff zugeteilt (5 Flieger pro Schiff). Weitere Zeppeline nehmen sich die 11 Semi-Dreadnaughts (4 Flieger pro Schiff). Dann trifft es die 5 Schlachtkreuzer (4 Flieger pro Schiff) und 3 Panzerkreuzer (3 Flieger pro Schiff). Die Flieger klinken sich aus und greifen an. Es sieht schlimm aus. Ein wirkliches Fliegen ist das nicht. Die Torpedos sind einfach zu schwer. Es ist eher ein gelenkter Absturz, ... mitten in die feindlichen Schiffe. Doch es genügt. Die Flieger stürzen zwar alle ab, aber gezielt und gelenkt. Die Schlachtschiffe sind an den Seitenwänden gegen Torpedos geschützt. Aber Senkrecht von oben einprallende Torpedos schlagen voll durch das Deck und explodieren im Inneren der Schiffe. Hätten auch weniger Flieger genügt? Vermutlich schon. Aber Tatsache ist, 5 Flieger pro Schiff, das hält kein Kahn aus, egal wir modern. Zeitgleich rasen die Flieger mit ihren Torpedos im freien Fall auf die Briten.

Die Piloten können noch gut lenken, und lösen dann den Schalter für den Schleudersitz aus. Versprochen ist, daß die deutschen Flieger dann von Torpedoboten aufgelesen werden. Schleudersitz? Der Schalter sieht real aus. Doch verschwiegen wurde, daß dies alles nicht funktioniert hat, es wurden daher nur mit Sprengstoff gefüllte Attrappen eingebaut, welche nicht funktionieren, außer beim Aufprall zu explodieren. Von den 150 gegen die Briten eingesetzten Flieger überlebt natürlich keiner, auch kann keine Leiche identifiziert oder gefunden werden.

Aber für Willi ist das ein einkalkuliertes Opfer. Die Schlacht hat kaum begonnen, schon ist die Royal Navy um all ihre modernen Kampfschiffe beraubt. Jetzt geht das Gefecht los.

Die Briten stehen nun auf verlorenem Posten. Moderne Schiffe gibt es nicht mehr. Den Vorteil, welchen eigentlich die Briten hatten, hat jetzt die deutsche Flotte. 10 Pre-Dreads stehen dei 10 deutschen Dreadnoughts gegenüber. und den anderen 10 brit- Pre-Dreads im Hintergrund nähern sich nun von Nordosten die 2 Osmanischen schiffe und die 8 deutschen Schlachtkreuzer.

Die Deutschen alten Schiffe sind nun zu lahm und können nicht eingreifen. Sie haben ihre Aufgabe auch erfüllt und treten ohne einen Schuß abgegeben zu haben den Heimweg an.

Es entstehen nun 3 parallele Schiffsduelle:

Die 10 deutschen "Dreads" gehen gegen die 10 Briten vor. Diese haben keine Chance. Sie sind zu langsam, um zu entkommen. Die Deutschen sind schneller und haben die höhere Reichweite. Sie können außerhalb der britischen Reichweite bleiben, und so einen nach dem andere versenken, was auch geschieht.

Die deutschen Schlachtkreuzer attackieren die 13 britischen Panzerkreuzer. Auch hier ein ungleicher Kampf. Die Panzerkreuzer sind nicht in der Lage, die Schlachtschiffe zu schützen. Die Osmanen sind nun alleine, und die einzige Schwachstelle.

Dem britischen Admiral bleibt nur noch der versuch, so viele Schiffe und Menschenleben zu retten, wie möglich. Ein Sieg ist nicht möglich.

Die Panzerkreuzer verstreuen sich in alle Richtungen. Die 8 Schlachtkreuzer können immer nur einen verfolgen und versenken, somit überleben immerhin 5 Panzerkreuzer. Willi setzt nun seine Zeppeline ein, um die Panzerkreuzer zu verfolgen. Doch als die 8 Schlachtkreuzer die 8 verfolgten Panzerkreuzer versenkt haben, sind die verbleibenden 5 Panzerkreuzer zu weit weg.

Die 10 Pre-Dreadnought-Schlachtschiffe stellen sich den 2 osm. Schlachtschiffen. Es kommt zum Artillerieduell.

Man könnte auch hier die Briten nacheinander versenken, ohne in deren Reichweite zu kommen. Theoretisch. Aber das osmanische Team ist noch nicht wirklich gut eingespielt. Die Aufmerksamkeit voll auf die Schiffe gerichtet, wird heftig gefeuert. Auch werden ein paar Gegner getroffen... doch unbemerkt können britische U-Boote sich dem Gefecht nähernund ihre tödliche Ladung abfeuern. Nach einigen Detonationen ist das Duell für die Briten entschieden. Die Osmanen haben schweren Wassereinbruch und sind nicht mehr manövrierfähig, ein Funke Hoffnung keimt auf.

Doch richtig nutzen können die Briten den Erfolg nicht. Deutsche Porpedobotte eilen heran und vertreiben die U-Boote.

Die britischen alten Schlachtschiffe müssen sich aufgrund der sich nähernden deutschen Schlachtschiffe zurückziehen.

Schwer beschädigt werden die Osmanan nach Kiel geschleppt und sind erst wieder Mitte 1915 einsatzbereit.

Die deutschen Schlachtschiffe der Oldenburg-Klasse attakieren die ihnen zugeteilten 10 brit. Pre-Dreadnoughts. Letztere versuchen, sich geordnet zurückzuziehen. Da die Deutschen moderner und mehr sind, ist es ein ungleicher Kampf. Sie sind schneller und haben eine höhere Reihcweite. Daher können die Briten den Gegner nicht abhängen. Ein Angriff scheitert auch, da die deutschen Schiffe auf Abstand bleiben können, und somit außerhalb brtischer Reichweite. 3 Schiffe werden versenkt, die anderen 7 schwer beschädigt.

Der Admiral muß eine Folgenschwere Entscheidung treffen: Wenn er sich dem Kampf weiter stellt, werden alle ohne Erfolg sterben, aber man verschafft den anderen Pre-Dreadnoughts Zeit, um sich zurück zu ziehen.

Da mehrere Meilen zwischen den Schiffen liegen, bleibt die Hoffnung, daß eine Flucht gelingt.

Um das Leben der Matrosen zu retten, ordnet der Admiral Beatty die Selbstversenkung an. Die Menschen gehen über Bord und in deutsche Kriegsgefangenschaft.

Die anderen 10 Schiffe bauen eine Nebelwand auf und ziehen sich in derem Schutz zurück, jedes Schiff einzeln, damit man weniger auffällt.

Hier nutzt Willi erneut die Zeppeline. Sie haben auf ihrer Höhe eine wesentlich höhere Sichtweite. An jedes brit. Schlachtschiff heftit sich ein Zeppelin. So kann es den Standort durchgeben. Durch die Selbstversenkung jetzt freigegeben, teilen sich die deutschen auf und treten die Verfolgung an. Unterstützt werden sie von den deutschen Schlachtkreuzern, die ihren zugewiesenen Panzerkreuzer schon eliminiert haben.

Das Ergebnis ist verheerend für die Briten:

In dieser desaströsen Schlacht haben die Briten 32 ihrer modernsten Kriegsschiffe und 30 ältere Kampfschiffe verloren. 16 Dreadnoughst, 11 Semi-Dreadnoughst, 20 Pre-Dreadnoughst, 5 Schlachtkreuzer und 10 Panzerkreuzer sind weg.

Deutschland jubelt nach diesem Ereignis tagelang, Großbritannien trägt schwarz.

Willi drängt zu weiteren Angriffen. Daher werden die Schiffe nur wieder neu ausgerüstet und notdürftig repariert. Am 20.8.1914 werden die 10 deutschen Dreadnoughts ins Mittelmeer verlegt, um dort die Alliierten zu verdrängen.

Angriff auf England

Nach dem Sieg bei Helgoland möchte Willi den Druck auf die Briten maximieren.

Dazu startet er folgende Aktionen:

Bobbardierung der englischen Städte

Sobald die Zeppeline wieder zurück sind beginnt die Bombardierung der großen Städte, incl. London. Eine Flugabwehr gibt es bisher nicht, daher kann sich die Bevölkerung nur in Kellern und improvisierten Bunkern verstecken. Willi beauftragt, den Einsatz von Giftgasbomben zu testen. Dies ist aber erst ab April 1915 möglich und wird international zu einem gewaltigen Aufschrei führen.

Beschuß der südenglischen Hafenstädte

Nach der Helgolandschlacht werden die alten Schlachtschiffe jetzt regelmäßig an die südenglische Küste geschickt. Zunächst bombardieren die Großen Kaliber die Küstenverteidigung und Städte, dann kommen die Torpediboote und versenken alle Schiffe im Hafen.

Jede Nacht gibt es Angriffe, mal große, mal kleine. Willi will hiermit demonstrieren, daß er die Macht hat, überall loszuschlagen, und die Briten wehrlos sind.

Invasion schottischer Hafenstädte und Eliminierung der dortigen Bevölkerung

Befreiung von Irland

Schon Ende November 1914, also nach der Kaoitulation Frankreichs, fliegen deutsche Zeppeline über Irland und werfen Flugblätter über Irland ab. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich der Mobilmachung zu entziehen, sich gegen England zu erheben und einen eigenen Staat zu gründen. Deutschland verspricht, wenn Irland es wünscht, mit 1 Millionen Soldaten in Irland zu landen, um die Befreiung zu ermöglichen.

Annexion der Kanalinseln

Zerschlagung des brit. Empires

Seeblockade, sobald Brest erobert ist

Seekrieg im Mittelmeer

Der Seekrieg im Mittelmeer hat mit dem in UZL wenig gemeinsam. Daher kann Willi wenig von seinem Wissen nutzen. Den großen Unterschied macht, daß Italien auf deutscher Seite kämpft. Die deutsche Mittelmeerflotte besteht 1914 aus dem Schlachtkreuzern Goeben und Von der Tann (Derfflinger-Klasse) und 5 kleinen Kreuzern der Breslau-Klasse (B4reslau + 4 weitere gleicher Bauart, welche die 4 österreichischen Rapidkreuzer ersetzen) sowie den erworbenen ital. Schiffen:

Frankreich benötigt das westliche Mittelmeer, um die Truppen aus Afrika nach Europa zu verschiffen. Um dies zu sichern, werden etliche Schlachtschiffe und Panzerkreuzer eingsetzt.

Italien

Die Italiener sind um das Gros ihrer Schiffe "beraubt" und haben nur die 2 modernen Schlachtschiffe Dante Alighieri und Giulio Cesare sowie 4 alte Vor-Dreadnaughts: 2 Schlachtschiffe der Amiragio Klasse, und 2 Schiffe der Margherita Klasse.

Die Aufgabe der it. Flotte ist es zunächst, den Transport von Truppen nach Frankreich zu verhindern.

Hierzu werden die 4 Pre-Dreadnoughts vor Algerien eingesetzt. Als Quartett werden die franz. Schiffe aufgespürt, welche nur alleine agieren.

Es geling somit die Versenkung der 3 Schiffe:

Patrie und Vérité am 4.8.1914 bzw. Suffren am 6.8.1914

Aufgeschreckt durch die Verluste reagieren die Alliierten schon nach der 1. Versenkung. Gemeinsam mit den 4 brit. Schlachtkreuzern stellen die 2 franz. Dreadnoughts die 4 alten it. Pre-Dreadnoughts und können sie schon am 7.8. vernichten.

Von jatzt an agiert Italien defensiver. Die Marina Regia ist auf 2 Dreadnoughts geschrumpft, und diese will man nicht auch noch verlieren.

Im nächsten Schritt suchen die Alliierten nun die Konfrontation mit den 2 deutschen Schlachtkreuzern.

In Triest ist das deutsche Adria-Geschwader stationiert, bestehend aus den 4 Semi-Dreadnoughst aus it. Herkunft und 2 Semi-Dreadnoughts russ. Herkunft.

Deutsche Mittelmeerflotte

Deutschland hat zu Kriegbeginn die 2 Schlachtkreuzer der Derfflinger-Klasse, Goeben und Derfflinger stationiert. Am 2.8.1914 um 0 Uhr fahren sie zur franz. Küste, zu den Häfen und eröffnen das feuer auf die dort ankernden schlachtschiffe. Es gelingt der Goeben ein Überraschungsangriff auf die im Hafen ankernden Brennus und im Anschluß der Marceau, zeitgleich versenkt die Derfflinger die Massena. Die Verluste an Matrosen ist begrenzt, da die Schiffe nicht voll besetzt waren, und in beiden Fällen konnten sich die Besatzungen an Land retten, als klar war, daß die Schiffe verloren sind. alle 3 Schiffe sind veraltet, verglichen mit moderenen Schiffen schlecht gepanzert und somit ein leichtes Opfer. Doch der Kampfwert ist auch nur gering, somit ist der Erfolg eher symbolisch. Aber Willi hat seine Schlagzeilen, die versenkung von 3 Schiffen.

Da an der franz. Küste kein Überaschungsangriff mehr gestartet werden kann, ziehen die 2 Schlachtkreuzer nun nach Tunesien und versenken am 5.8.1914 dort das veraltete Schlachtschiff Henri IV, welches in Bizerte ankernd Hafenschutz bieten soll.

Die britische Reaktion läßt nicht lange auf sich warten.

die 4 im Mittelmeer stationierten brit. Schlachtkreuzer werden in die Region beordert, um die 2 deutschen Gegner zu eliminieren.

Da das deutsche Adriageschwader in Triest stationiert ist, plant die alliierte Staregie, den Zugang zur Adria zu blockieren. Hierzu patrollieren 4 britische und 2 franz. Panzerkreuzer an der Zufahrt zur Adria. Immer 2 Panzerschiffe bilden ein Team, es patrollieren also 3 Adria-Kontroll-Gruppen. Die 4 franz. Semi-Dreadnought Schlachtschiffe der Danton-Klasse sind in Malta stationiert und sollen erst eingreifen, wenn ein Ausbruchsversuch gemeldet wird. Der kleine britische Kreuzer Gloucester patrolliert zwischen Adria und Malta und hält die Verbindung.

Deutschland nutzt seine 2 kleinen Zeppeline im Mittelmeer zu Aufklärungszwecken und kann so den Standort der Adria-Blockande bestimmen. Die Zeppeline sollen auch beim Ausbruchsversuch vor U-Booten warnen, da letztere von "oben" frühzeitig gesehen werden können. Die Briten haben Spione in Triest, welche melden sollen, sobald das deutsche Adriageschwader aufbricht.

Nach der Versenkung der Henri IV in Bizerte müssen die 2 Schlachtkreuzer zurück beordert werden. Die Hälfte der Munition ist verbraucht und auch andere Voräte müssen aufgefricht werden. Daher fahren sie am 5.8.1914 Richtung Triest, beschattet vom brit Kreuzer Gloucester.

Willis Plan, die Schiffe zu holen sieht so aus: Zeppeline klären die Adria auf und Lokalisieren die Panzerkreuzer. Er hat 5 U-Boote im Mittelmeer. 2 beobachten verdeckt Malta, und 3 U-Boote fahren sie zur Adria. Die 6 deutschen Semi-Dreadnoughts verlassen am 6.8.1914 morgens Triest Richtung Mittelmeer. Die Briten melden das sofort, und in Malta wird es hektisch.

Die 3 Panzerkreuzerteams sind leicht von der Luft aus lokalisiert. Willi kennt die Schwäche der alliierten Taktik. Wenn 1 Schiff torpediert wird, wird das 2. Schiff anhalten, um die Schiffsbrüchigen zu retten. Und genau dies passiert. Die 3 Gruppen werden gefunden, je 1 U-Boot hingeschickt, und dann kommt der Befehl "Tora Tora Tora" vom Luftschiff aus. Die 3 U-Boote schicken Torpedos zuerst auf eines der Schiffe, und versenken dann das 2. anhaltende Boot. Die Adria ist vorerst frei.

In Malta verlassen die 6 Schiffe der Danton Klasse den Hafen, um einzugreifen. Begleitet werden sie von etlichen Zerstören, welche Willi nicht eingeplant hat. Die 2 U-Boote tauchen auf und attackieren die Danton. Getroffen gibt es großen Wassereinbruch. Doch da malta noch in Reichweite ist, kehrt die Danton umkehren. Sie wird in Malta auf Grund gesetzt, ist zwar gerettet, aber vorerst nicht einsatzfähig. Aber die Zerstörer stürzen sich auf die 2 deutschen U-Boote und bereitet diesen ein Ende. Die verbleibenden 5 franz. Schiffe der Danton-Klasse können die Adria noch vor den 2 deutschen Schlachtkreuzern erreichen und blockieren. Das war so von Willi nicht geplant. Denn die 5 franz. Schiffe sind den 6 deutschen überlegen. Das deutsche Team ist nicht mit den erst kürzlich erworbenen Schiffen vertraut genug, um eine Schlacht verlustfrei zu bestehen. Gegen Mittag des 6.8. befiehlt Willi daher dem deutschen Adriageschwader den Rückzug.

Parallel zu all dem stoßen die 2 deutschen Schlachtkreuzer nach Norden vor, beschattet von der Glucester. Während die Franzosen die Adria weiter blockieren sollen, werden die 4 bisher sehr erfolgreichen britischen Schlachtkreuzer Indefatigable, New Zeeland, Invincible und Inflexible gemeinsam mit der Gloucester den 2 Deutschen entgegengeschickt. Die Briten sind siegessicher. denn bei gleichem Kaliber und Geschwindigkeit sind es doppelt so viele Schiffe.

Doch wir wissen aus UZL in der Skagaragschlacht, daß der Schein drügt. Die Derfflinger sind besser gepanzert und die Geschütze haben trotz gleichem Kalibers die bessere Treffsicherheit und Durchschlagkraft. In UZL sind schnell 3 Schlachtkreuzer explodiert, und diese Schwachstellen sind hier nicht behoben. In UZL erwiesen sich die Torpedorohre als Schwachstelle der Derfflinger. Hier haben diese Schlachtkreuzer keine Torpedos. Es kommt am 5.8.1914 nun zum ersten deutsch-Britischen Schiffs-Artillerieduell.

Als die Indefatigable verloren geht, glaubt man noch an Pech. Doch wenig später explodiert die New Zealand. Die Briten drehen ab und beschließen, Verstärkung von der Home Fleet anzufordern. Leicht angeschlagen setzen die 2 Schlachtkreuzer ihren Weg nach Norden fort und erreichen am 7.8.1914 die Adria. Dort werden sie von den 5 französischen Schlachtschiffen der Danton-Klasse abgefangen. Die Goeben und Derrflinger bleiben auf Abstand und beschießen die Franzoßen außerhalb deren Reichweite (14,5 km). Sie konzentrieren sich auf die Condorcet und können sie schwer beschädigen. Diese muß abdrehen und aus dem Gefecht ausscheiden. Doch bei Kämpfen auf so Distanzen (Reichweite der Derfflinger 18 km) ist der Munitionsverbrauch pro Treffer sehr hoch. Die Deutschen können weder die Schlacht fortsetzen, noch die Condorcet verfolgen, denn die Munition geht aus. Goeben und Derfflinger drehen ab und laufen den it. Hafen Tarent an.

Somit scheint, daß die alliierten erfolgreich die Adria trotz hoher Verluste blockieren konnten. Doch der Schein trügt. Schiffe, die auf engem Raum patrollieren, sind leichte Zielscheiben für U-Boote. Willi wills wissen und schickt am 8.8.1914 erneut seine 3 verbliebenen U-Boote dorthin. Er will aus dem Verlust seiner U-Boote vor Malta lernen. Der Befehl lautet: bündelt den Angriff auf das vordere Schiff, und dann erst auf das nächste. So ist die Chance höher, zumindest eines komplett zu versenken, und nicht nur zu beschädigen.

Zunächst sieht es erfolgreich aus. Die Voltaire wird von 3 Torpedos getroffen und kippt. Doch die begleitenden Zerstörer reagieren sofort und attackieren erfolgreich die beim Angriff sichtbaren U-Boote. Keines der 5 im Mittelmeer eingesetzten U-Boote erreicht somit je wieder die Heimat.

Doch das alles wird durch die Schlacht bei Helgoland am gleichen Tag überschattet.

Die Folgen der Helgolandschlacht wirken auch auf das Mittelmeer. Briten und Franzosen ziehen sich zurück in sichere Regionen. Die Schiffe im Ost-Mittelmeer fahren in den Suez-Kanal und sind somit unerreichbar.

Die franz. Schiffe im Westen ziehen sich an die franz. Mittelmeerküste zurück. Die Briten gehen nah Gebraltar.

Doch lange hält die Ruhe nicht an.

Am 20.8.1914 werden die 10 deutschen Dreadnoughts ins Mittelmeer verlegt, um dort die Alliierten zu verdrängen. (siehe oben) Am 25.8.1014 greifen die 10 deutschen Dreadnoughts Gebraltar an und schießen die Festung in Schutt und Asche. Dann gehen Marineinfanteristen an Land und besetzen die Stadt.

Die brit. Schiffe können rechtzeitig flüchten und sichere Häfen in Frankreich anfahren. Mit der Eroberung Gebraltars kontrolliert Deutschland nun das Mittelmeer. Schon am 27.8. kontaktiert der Konsul in Madrid die spanische Regierung und bietet Gebraltar an. Im Gegnzug wünscht man sich den Kriegseintritt Spaniens oder die Übergabe des sp. Dreadnoughtschlachtschiffes Espana kombiniert mit der Erlaubnis, die Kanaren als Marinebasis für den Kreuzerkrieg nutzen zu dürfen.

Am 29.8.1914 verlassen 5 deutsche Dreadnoughts Gebraltar und greifen die franz. Mittemeerküste an. Somit blockieren sie Frankreich und verhindern jeden weiteren Truppentransport von den Kolonien.

Die deutsche Marine beherrscht nun das Mittelmeer.

Krieg in Afrika

Der Aufgabenbereich in Südafrika ist recht unkomliziert. Süd-Mozambique, der britische Korridor zum Meer soll erobert werden. Somit ist eine Landverbindung von Ost- und Südafrika erreicht und die Briten sind im Süden Afrikas vom Seeweg abgeschnitten.

2. Auftrag ist das Bereitstellen von Flottenbasen, um von Südafrika aus, den Südatlantik zu kontrollieren. Hierzu wird zu Kriegsbeginn das Geschwader der kleinen Kreuzer nach Südafrika beordert.

Angriff auf St. Helena

Die britische Insel St. Helena ist strateg. wertvoll und soll als Stützpunkt für Kaperfahten genutzt werden. Daher greifen am 2.8.1914 die 2 alten kleinen Kreuzer Lübeck und München an, die Matrosen erobern den Hafen und besetzen die Insel. Von hier aus patrollieren sie die Umgebung. Die wenigen brit. Bürger werden interniert.

Angriff auf Ascension Island

Die britische Insel Ascension ist strateg. wertvoll und soll als Stützpunkt für Kaperfahten genutzt werden. Daher greifen am 2.8.1914 die 2 alten kleinen Kreuzer Leipzig und Danzig an, die Matrosen erobern den Hafen und besetzen die Insel. Von hier aus patrollieren sie die Umgebung. Die wenigen brit. Bürger werden interniert.

Angriff auf die Cap Verden

Die Cap Verdischen Inseln sind Teil des brit. Empires und strateg. wertvoll. Wie die anderen Atlantikinseln sollen sie als Stützpunkt für Kaperfahten genutzt werden. Daher greifen am 2.8.1914 die 4 alten kleinen Kreuzer Thetis, Ariadne, Medusa und Amazone an, die Matrosen erobern die Häfen und besetzen die Insel. Von hier aus patrollieren sie die Umgebung. Die wenigen brit. Bürger werden interniert.

Angriff auf Mombasa, Kenia

nachdem die Inseln an der Ostküste unter deutscher Kontrolle sind, bestehen keine festen Befehle mehr.

Willi ist auch überfordert und läßt die auswärtigen Truppen nun selbstständig agieren.

Nach der Sicherung von Tonga sammeln sich die 6 kleinen und 4 großen Kreuzer nach Norden und greifen Mombasa an.

Die Schiffe sind zwar eigentlich veraltet, aber ohne Gegner ist es ein leichtes, die brit. Garnison von Mombasa in Schutt und Asche zu versetzen.

Anschließend gehen deutsche Matrosen an Land, internieren die Briten und übergeben die Stadt den einheimischen Behörden. Die Möglichkeit, Besatzungstruppen zu hinterlassen wird ausgeschlossen. Schon zu viele deutsche Marinesoldaten werden durch die Besetzung der britischen Kolonien ausgeschlossen. Von jetzt an wird sich darauf beschränkt, nach Norden zu ziehen, und in allen Hafenstädten Kenias und von britisch Somaliland die britischen Bürger zu entfernen. Dann wird it. Somaliland aufgesucht und als Basis genutzt.

It. Truppen ziehen nach Süden und anekrieren britisch Somaliland.

Von jetzt an ist es die Aufgabe der 10 Kreuzer, den persischen Golf abzuriegen und alle franz. oder brit. Schiffe zu versenken.

Krieg in der Karibik

Nach der Abgabe von Suriname an die USA hat Deutschland seinen Flottenstützpunkt nach Curacao und Anquilla verlegt. Die dortigen 5 Kreuzer haben den Auftrag, am 2.8. Die Briten und Franzosen dort zu verjagen. Doch bei der Planung wurde nicht geahnt, daß auch hier mehr gegnerische Schiffe stationiert wurden, als geplant. Besonders das Schlachtschiff Canopus in Jamaica war nicht eingeplant.

  • Rurik zieht zu Kriegsbeginn nach britisch Guyana, trifft in Georgetown auf die Shannon und kann sie versenken. Nach der Beschießung der Festung gehen Besatzungstruppen an Land und erklären Georgetown für erobert.
  • Admiral Makarow zieht zu Kriegsbeginn nach französisch Guyana, trifft in Cayenne auf die Gueydon und kann sie versenken. Nach der Beschießung der Festung gehen Besatzungstruppen an Land und erklären Cayenne für erobert.
  • Bajan II landet um 0 Uhr mitteleurop. Zeit im Hafen von Fort de France. Dort liegt im Hafen die JeanneD`Arc vor Anker.

Das Gefecht dauert nicht lange, Martinique fällt in Deutsche Hände.

  • Bismarck (Flaggschiff) und
  • Prinz Heinrich sollen die Eroberung Jamaikas einleiten. Doch in Kingston Town begegnen sie der Canopus und drehen ab. Die Besatzungstruppen bleiben, die Schiffe kehren zunächst zurück in die Basis und warten auf neue Befehle.

Jetzt stellt sich heraus, daß Willi etwas planlos in den Krieg zog. Der Erstschlag war nahezu perfekt vorbereitet, doch jetzt kann er nicht improvisieren. Von der ganzen Welt kommen Kiegsberichte, und Willi verliert den Überblick. Seine Standardbefehle an alle Übersee-Einheiten lautet: "Handelt der entsprechenden Lage nach bestem Wissen und Gewissen.!"

Nach anfänglichen Erfolgen folgt der Rückschlag in der Karibik. Denn schon am 6.8. gehen die Briten zum Gegenangriff über. Das Schlachtschiff Canapus erreicht den Hafen von Curacao und eröffnet das Feuer. Die deutschen Kreuzer sind einem Schlachtschiff unterlegen und müssen das Feld verlassen. Nach dieser positiven Erfahrung erobern nun die Briten beide deutschen Stützpunkte. Zunächst weichen die deutschen Kreuzer in die frisch eroberten Gebiete Fr. und br. Guyana. Dort werden sie aber von den Brasilianern vertrieben.

Letztlich bleibt es ein Patt. Der Befehl von Willi ist eindeutig, überlegenen Kräften soll ausgewichen werden, also weichen die deutschen Kreuzer immer wieder dem Schlachtschiff Canapus. Andererseits können die Kreuzer immer wieder dort angreifen, wo die Canopus gerade nicht ist. Das alles ähnelt einem Katz-Maus-Spiel oder einem Guerillia-Kampf. Aber der Nachschub an Kohle fehlt dem deutschen Geschwader. Daher müssen die Deutschen zurückhaltender reagieren.

In der Hoffnung auf Verstärkung aus dem Südatlantik und um Zeit zu gewinnen zieht das Kreuzergeschwader an die Küste des sehr dünn besiedelten Belize, was damals britisch Honduras hieß. Dort finden sie eine Weile Unterschlupf, da sie unbemerkt bleiben.

Beide Seiten reagieren. Deutschland hofft, mit der Entsendung des Semi-Dreadnought Schlachtschiffes und der 13 Panzerkreuzer die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Frankreich und Briten reagieren mit der Entsendung einiger im Nordatlantik eingesetzter Schiffe: 4 Schiffe der Gloire-Classe, zusätzlich die Cornwall, Cumberland, Kent, Glasgow und das vor Kanada stationierte (alte) Schlachtschiff Glory.

Als das deutsche Südatlantikgeschwader in der Karibik am 20.8.1914 eintrifft, erkennt man erst die kritische Lage vorort. Die durch abgehörten Funk muß man sich erst einmal informieren, denn es hat sich viel ereignet. Vor Helgoland wurde die britische Flotte vernichtend geschlagen, die deutschen Stützpunkte sind verloren, und das deutsche Karibikgeschwader und unbesiegt verschollen. Der Geschwader-Kommandant beschließt, daß die Vereinigung mit dem Karibikgeschwader höchste Priorität hat. Er befielt den Angriff auf Curacao und gibt diesen Erfolg am 24.8.1914 dann per Funk unverschlüsselt bekannt. Somit können zwar die Briten reagieren, aber auch das deutsche Geschwader ist informiert und kann sich anschließen.

Das deutsche Karibikgeschwader beschließt, den Schutz der Küste vor Belize zu verlassen, um sich den neuen Schiffen anzuschließen. Die Kohlereserven genügen für eine Fahrn nach Anquilla. Dies wird auch per Funk übermittelt.

Somit weiß jede Kriegspartei, was Deutschland macht. Die 5 Kreuzer des Karibikgeschwaders fahren nach Anquilla. Die 13 neu angekommenen deutschen Kreuzer und das Semi-Dreadnought Schlachtschiff Connetticut sind somit gezwungen, auch dorthin zu kommen, um das Karibikgeschwader zu schützen. Es gelingt der Verstärkung, vor den Briten Anquilla zu erreichen, und sich mit dem Karibikgeschwader zu einer Karibikflotte bestehend aus 18 Kreuzern und einem Schlachtschiff zu vereinen. Als dann die Briten kommen erkennen sie die Lage. Die Versenkung der brit. Marine in der Nordsee ist jetzt auch hier bekannt, die brit. Schiffe werden nach Norden beordert und suchen die Sicherheit in den Häfen der USA.

Krieg in Südamerika

Durch den Angriff auf Chile und die Falklandinseln möchte Willi einerseits die Briten schwächen, andererseits möchte er Südamerika und somit den Pazifikpakt in den Krieg ziehen.

Vom Beistandspakt zwischen Brasilien und Chile weiß er nichts.

Angriff auf Chile

Chile liegen Informationen vor, daß sich in Europa ein Krieg anbahnen könnte. Daß dieser aber schon so schnell nach Südamerika ausbreitet, wird nicht erwartet. Dementsprechend gilt zwar erhöhte Wachsamkeit, aber keine Alarmbereitschaft.

Den Krieg beginnt Deutschland mit dem Angriff auf die chilenische Flotte in Valparaiso und der Eroberung von Valdavia und Puerto Montt. Angriffsbeginn ist der 2.8.1914, 0 Uhr Mitteleuropa. Doch in Chile ist noch der 1.8. nachmittags. Die 4 ehemals italienischen Panzerkreuzer der Pisa- und der San Giorgio Klasse, die 2 Panzerkreuzer der Ibuki Klasse und die 3 kleinen Kreuzer Kolberg, Mainz und Cöln fahren in den Hafen von Valparaiso.

Die 2 Kreuzer Ibuki und Kurama müssen die Festung ausschalten, und die 7 Kreuzer haben den Auftrag, die 5 davor ankernden chilenischen Kreuzer zu entern. Den Anfang machen die 4 Panzerkreuzer Pisa und Amalfi, welche an dem chilenischen Kreuzer Higgins, bzw. San Marco und San Giorgio welche an dem chilenischen Kreuzer Capitan Prat seitlich an beiden Seiten andoggen. Die gut orbereiteten Entermannschafften können noch den Überaschungeeffekt nutzen. Dennoch kommt es teils zu heftigen Nahkämpfen. Auch wenn hier der Überraschungseffekt nicht mehr so sehr gegeben ist, die ChilenenDie 3 kleinen Kreuzer entern die Kreuzer Chacabuco, Ministro Zenteno und Esmeralda. Nach der gewaltsamen Übernahme der 5 Kreuzer ziehen sich die nun 12 Kreuzer zurück und fahren nach Valdavia bzw. Puerto Montt. Auf eine Besetzung von Valparaiso wird aufgrund vom Mangel an Marineinfanteristen verzichtet.

Die 2 kleinen Kreuzer Dresden und Emden landen zeitgleich mit den anderen Angriffen in Valdavia, beschießen die dortige Festung (veraltet) und setzen Marineinfanteristen ab, um die Stadt zu besetzen.

Die 2 Panzerkreuzer Bajan und Bogaty landen zeitgleich mit den anderen Puerto Montt und setzen Marineinfanteristen ab, um die Stadt zu besetzen.

Von dort aus werden in den nächsten Tagen / Wochen die Ortschaften der Region mithilfe argentinischer Truppen besetzt.

Die geenterten ehemals chilenischen Kreuzer haben größtenteils keinen erheblichen Kampfwert. Aber die erfolgreiche Aktion bewegt die Staaten Bolivien und Peru, in den Krieg einzutreten.

Deutsche Mannschaften müssen zunächst auf diesen Schiffen trainieren, um sie überhaupt nutzen zu können.

Das deutsche Geschwader sammelt sich incl. der erbeuteten Schiffe. Nach der Eroberung der Küstenstädte hat das Geschwader den Auftrag, so weit die Kriegslage es zuläßt, den Panamakanal zu durchqueren und das Karibikgeschwader zu unterstützen. Willi weiß um derenAlter und geringen kampfwert und will all diese Schiffe nach Europa holen.

Das neue Geschwader besteht aus:

4 Schlachtkreuzer der Ibuki- und der Katori Klasse

4 Panzerkreuzer derPisa- und der San Giorgio Klasse,

die 3 kleinen Kreuzer Kolberg, Mainz und Cöln

2 Panzerkreuzer Bajan und Bogaty

Higgins, Capitan Prat, Chacabuco, Ministro Zenteno und Esmeralda

Ende August 1914 erreichen die zahlreichen Kreuzer nach und nach den Panama-Kanal und blockieren diesen für britische Schiffe. Ab hier wird dies weiter im Karibik-Krieg erzählt.

Kampf um die Falklandinseln

Wie überall plant Willi auch einen gewaltigen Erstschlag gegen die Falklandinseln. Dazu benötigt er neben dem Überraschungseffekt auch viele Schiffe.

Willi möchte die 4 von den USA an Argentinien abgetretenen Panzerkreuzer der Tennessee Klasse und die 4 älteren Panzerkreuzer der Garibaldi Klasse erhalten und bietet im Tausch dazu den Argentiniern die Übergabe der Falklandinseln an. Doch hierzu muß Willi diese Inseln erst einmal haben.

Argentinien reagiert etwas zurückhaltend. Einerseits möchte man die Falklandinseln auf einfachem Weg erwerben, aber andererseits möchte man nicht in einen riskanten Krieg gezogen werden. Willi hätte die Schiffe gerne sofort übernommen, kann sich aber nicht durchsetzen. Allerdings wird ihm zu Übungszwecken ein der Panzerkreuzer Tennessee überlassen, damit 4 Besatzungsmannschaften trainiert werden können.(Bei der Garibaldi-Klasse ist dies nicht notwendig).

Im Südatlantik werden daher die 5 Pnzerkreuzer der Blücher Klasse losgeschickt, um die Falklandinseln am 2.8.1914 zu erobern, unterstützt werden die 5 Kreuzer von dem Semi-Dreadnought Schlachtschiff Conneticut.

Am 1.8.1914, 18 Uhr Ortszeit treffen die 3 deutschen Schiffe ein (das entspricht 2.8. 0 Uhr deutsche Zeit.

Nicht bekannt war die brit. Reaktion auf die massive Verlagerung deutscher Kreuzer in die Weltmeere. Im Hafen ankert das brit. Kreuzergeschwader mit folgenden Schiffen: Kent, Glasgow, Monmouth, Achilles, Natal, Talbot, Venus und Good Hope

Der Angriff ist gut vorbereitet, aber schlecht geplant. Willi erwartet nur wenige britische Kreuzer an den Falklandinseln. In Wirklichkeit haben allerdings die Briten 7 Panzerkreuzer und einen kleinen Kreuzer an den Falklandinseln zusammengezogen, als Basis, um den Südatlantik zu schützen. Denn die massive deutsche Kreuzerverlgung blieb nicht unentdeckt.

Willis Plan ist: die 3 Panzerkreuzer der Blücherklasse vertreiben die Briten, Die Besatzungstruppen für die von Argentinieg zu übernehmenden Kreuzer sind schon an Bord der 2 verbleibenden Panzerkreuzer, erobern gemeinsam dem Schlachtschiff die Inseln und übernehmen dann den Schutz bis zur Übernahme durch Argentinien.

Von Argentinien aus sollen die insges. 8 Panzerkreuzer zu den Falklands fahren, die Kreuzer werden übergeben und deren Mannschaften stellen die Besatzung der Inselgruppe. So ist der Plan.

Doch alles kommt anders.

Die 3 deutschen Kreuzer werden bemerkt und das Britische Geschwader stellt sich zum Kampf. 3 Deutsche gegen 8 brit. Kreuzer. Die Deutschen sind den Briten wegen höherem Kaliber, Reichweite, Treffsicherheit und Geschwindigkeit überlegen. Die Taktik der Briten nutzt aber die zahlenmäßige Überlegenheit aus.

Die Briten beschießen das deutsche Geschwader von verschiedenen Seiten.

Der Deutsche Admiral läßt das Feuer auf die Good Hope konzentrieren, es gelingen einige derart heftige Treffer, daß dieser Panzerkreuzer aufgegeben werden muß. In der Zwischenzeit nähern sich die restlichen deutschen 3 Schiffe dem Gefecht. Die Conneticut eröffnet aufgrund der höheren Reichweite schon von weitem das Feuer, wäherend die 2 Kreuzer der Blücher-Klasse sich noch schnell dem Gefecht nähern.

Das Taktische Gleichgewicht ist durch die Anwesenheit der 2 weiteren Panzerkreuzer und des Schlachtschiffes bzw. den Verlust der Good Hope nun zugunsten Deutschlands verschoben.

Die Briten drehen nun ab und geben die Falklandinseln auf. Man hofft auf die brasilianschen Dreadnoughts, um die Inseln wieder zu befreien.

Die Conneticut besetzt die Falklandinseln, die 5 Kreuzer verfolgen das britische Geschwader.

Aufgrund der höheren Geschwindigkeit können die Venus, Talbot und Natal eingeholt und versenkt werden, Kent, Glasgow, Monmouth und Achilles können sich absetzen und ziehen sich an die Brasilianische Küste zurück.

Die Folgen des Gefechtes: Argentinien besetzt und anektiert die Falklandinseln. Als Ausgleich übergibt Argentinien die 4 Panzerkreuzer der Tennessee Klasse und die 4 älteren Panzerkreuzer der Garibaldi Klasse an Deutschland.

Die nun 13 deutschen Panzerkreuzer haben eigentlich den Auftrag, nach Norden in die Karibik zu fahren. dort sind die letzten britischen Kräfte zu erwarten, also auch Schlachtschiffe. Der deutsche Admiral bittet die 2 argentinischen Semi-Dreadnaughts um Unterstützung. Er begründet es damit, daß die dortigen brit. Schiffe eliminiert werden müssen, und nur diese in der Lage seien, die Falklands zu attackieren. Auch ist für die Briten die Karibik wichtig, und man könne so die Kampfhandlungen dorthin verlagern. Im Vertrauen auf die deutsche Freundschaft schließen sich die Argentinier an.

Das deutche Geschwader muß sich allerdings zuerst neu ausrichten. Die Besatzungen übernehmen die Kreuzer, und Vorräte werden aufgefrischt. Nach 4 Tagen auf den Flklandinseln ist auch der Brasil. Kriegseintritt bekannt. Allerdings fehlen Informationenn über den Erfolg in der Karibik, und weitere Instruktionen fehlen komplett. Also beschließt der Geschwaderkomandant, die letzten Befehle zu befolgen, welche noch vor Kriegsbeginn erteilt wurden: Im rel großen Bogen um Brasilien wird das komplette Geschwader in die Karibik verlegt, 3 Semi-Dreadnaughts (1 Deutsches und 2 Argentinische) und 13 Kreuzer.

Brasilien greift ein

Brasilien hat wenige moderne Schiffe, 2 kleine Kreuzer und 2 Dreadnought Schlachtschiffe. Die alten Kreuzer sind kaum einsetzbar und werden nur zum Küstenschutz eingesetzt.

Da keine andere Nation Südamerikas im Besitz von Dreadnougt-Schlachtschiffen ist, stellen diese eine hohe Bedrohung dar.

Brasilien tritt in den Krieg ein, um den Schutz der Entente zu erhalten, also hauptsächlich den Schutz der Royal Navy.

Die bras. Admiralität kann nicht einschätzen, wo sich das deutsche Südatlantikgeschwader befindet, und welchen Auftrag es erfüllen soll.

Es wird vermutet, daß es leichter sein wird, zunächst die Falklandinseln zurück zu erobern. Nach Vernichtung der Argentinischen (und evtl. deutschen) Schiffe kann man dann die Karibik sichern.

Umgedreht wird es als unrealistisch gesehen, erst in die Karibik zu ziehen, da man sich dort verzetteln könnte.

Am 10.8. legen die 2 Dreadnaught Schlachtschiffe der Minas Geraes Klasse und die 2 kleinen Kreuzer ab und erreichen am 12.8.1914 die Falklandinseln. Die Argentinische Marine hat dort begonnen, Truppen zu stationieren und die Falklandinseln zu einer See-Basis auszubauen. Die Transporte werden von den Kreuzern Patria und Buenos Aires gesichert. Völlig von dem schnellen Eingreifen Brasiliens überrascht, versuchen die Argentinischen Kreuzer, die Inseln zu verlassen, aber sie sind zu langsam und geraten schnell ins feindliche Feuer. Um die Mannschaften zu retten, wird die Selbstversenkung angeordnet, die Besatzung geht in die Beiboote.

Brasilien ist selbst von dem schnellen Erfolg überrascht und melden den Sieg an Großbritannien.

Im nächsten Schritt ist nun vorgesehen, die deutsch-argentinische Flotte zu jagen.

Krieg im Südpazifik

Natürlich ist der Kampf in Indonesien ein Nebenkriegsschauplatz, aber er hat dennoch eine hohe Bedeutung. Die Zielsetzung ist es, Borneo, die Malaysische Halbinsel und Papua vollständig zu besetzen, und so die Briten zu demoralisieren. Dann muss eine Truppenverlegung aus Australien und Indien nach Europa oder Afrika zu verhindern. Dann muss durch eigene milit. Erfolge Siam und Japan zum Kriegseintritt motiviert werden.

Die deutsche Pazifikflotte ist zahlenmäßig eine gewaltige Armada, aber sie besteht aus sehr vielen veralteten Schiffen.

Zusammengesetzt ist sie aus den japanischen Erwerbungen, den amerikanischen Erwerbungen, den russischen Erwerbungen und einigen deutschen Kreuzern


Besetzung der malayischen Halbinsel

Gerade bei der Eroberung der malayischen Halbinsel wird viel auf Symbolik gesetzt. Für die Eroberung Malaysias plant Willi seine 16 geschützten Kreuzer ein, und dazu 16 seienr veralteten Schlachtschiffe. Durch den Überraschungseffekt und bei fehlender Gegenwehr haben diese Schiffe ausreichend Kampfkraft.

In Melakka, Georgetown und auch auf der unwichtigen Insel Pangkor stehen noch alte niederländische Festungen bzw. Ruinen. Deren Einnahme ist Willi besonders wichtig. Das Geschwader zur Unterwerfung der Westküste Malaysias besteht aus 5 geschützten Kreuzer und 5 Schlachtschiffen.

Die 5 Kampfgruppen greifen an in:

Georgetown: Knjas Suworow + Tromp

Pangkor: Imperator Alexander III + *Zeeland

Melakka: Borodino + Diana

Pelabuhan Klang: Tsukuba-Klasse + Askold

Batu Pahat: Slawa + Nowik

Am 2.8.1914 werden um 8 Uhr Ortszeit (0 Uhr in Deutschland) die Kampfhandlungen eröffnet und die völlig unvorbereiteten Briten beschossen. Die Schiffe dringen in den Hafen ein, das Schlachtschiff beschießt ohne Vorwarnung die Innnstadt bzw. die vorhandene Festung/britische Garnision. Der Kreuzer versenkt alle Schiffe unter britischer, französischer oder russischer Flagge. Unter dem Feuerschutz der Kriegsschiffe gehen dann die Marineinfanteristen an Land und besetzen die Stadt. Hierzu werden zunächst Behördengebäude und Polizeigebäude zerstört. Im Anschluss alle britischen Staatsbürger interniert. Wer Widerstand leistet, wird erschossen. Da die Kampfhandlungen zeitgleich mit der Übergabe der Kriegserklärung in Europa eröffnet werden, trifft es die Briten in Malaysia völlig unvorbereitet. Teils erkennen die Briten erst mit dem Einschlag der Granaten, dass sie angegriffen werden.

An der Ostküste der Malayischen Halbinsel werden auf gleicher Weise die Hafenstädte:

Kota Bharu: Osljabja + Bojarin

Bandar Penawar: Sissoi Veliky Navarin + Zhemchug

Mersing: Admiral Nakhimov + Izumrud

Pekan: Imperator Nikolai I + Oleg

Kuala Dungun: Petropawlowsk + Aurora

angegriffen.

Für die Eroberung Singapurs werden allerdings die 5 Semi-Dreadnaught-Schlachtschiffe der Conneticut-Klasse eingesetzt, unterstützt durch 3 Truppentransporter. Da Singapur die Hauptgarnision der Briten in dieser Region ist, kommt es zu heftigen Kämpfen. Stationiert sind hier die Schiffe Renown, Triumph, Caesar, Russell sowie die Kreuzer Highflyer, Hyacinth und Encounter

Auch hier gelingt der Überraschungsangriff, doch erregt die Ankunft von 5 großen Kampfschiffen Aufmerksamkeit. Als die Deutschen das Feuer auf die Festung eröffnen, kommt es sogar zu Gegenfeuer, doch die Übermacht der 5 Schlachtschiffe ist zu groß. Als die Briten kampfbereit sind, ist die Festung nahezu zerstört und die Artillerie ausgeschaltet. Die paar kampffähige Schiffe sind auf dem Grund des Hafens und in der Innenstadt ist Feuer ausgebrochen. Es folgt ein anhaltender Beschuss ohne die Möglichkeit zur brit. Gegenwehr. Am liebsten hätte der deutsche Geschwaderkommandant gewartet, bis alles zerstört ist, um eigene verluste zu minimieren. Aber es setzte eine Fuchtwelle ein, und der Befehl war klar: Alle Briten sind zu internieren.

Am Abend des 2.8.1914 melden die insgesamt 11 Kampfgruppen die Besetzung der Städte per Funk. Somit sind alle Schlüsselpositionen auf der malaysischen Halbinsel in deutscher Hand. Bis 20 Uhr Ortszeit herrschte Funkstille, um den Überraschungsmoment zu gefährden. Das bedeutete, alle Kampfgruppen agierten ohne zu wissen, wie es an den anderen Orten verläuft.

Nach Besetzung und Abklingen der Kämpfe gehen Militärbeobachter aus Siam/Thailand von Bord und bestätigen per Funk den Erfolg an das siamesische Königshaus. Vom Erfolg Deutschlands überzeugt erklärt die siamesische Regierung Malaysia den Krieg und erklären die malaysische Halbinsel nun als anektiert.

Da einige Bereiche bis 1909 eh noch zu Siam gehörten, wird es eher als Rückeroberung empfunden.

Lediglich die 2 Inseln Penang und Pangkor gehen an das Deutsche Reich.

Besetzung von Borneo

Borneo hat für das Deutsche Reich eine andere Bedeutung wie die Malaysische Halbinsel. Mit der Eroberung von Sarawak ist nun ganz Borneo Teil Indonesiens.

Auch hier werden 5 Kampfgruppen eingesetzt, je bestehend aus 1 geschützter Kreuzer und 1 altes Schlachtschiff. Sie greifen folgende Küstenstädte an:

Kuching: Sewastopol + Atjeh

Bintulu: Pereswet + Sumatra

Kota Kinabalu: Pobeda + Heimdal

Sandakan: Poltawa + Hekla

Lahat Dato: Zessarewitsch + Valkyrien

Das Vorgehen ist das gleiche wie an der malayischen Halbinsel..

Nach Eroberung der 15 Hafenstädte in Malaysia verbleiben die Schlachtschiffe im Hafen und bilden die Zentrale zur Kontrolle der Städte. Eine Siamesische Delegation übernimmt dann die Kontrolle, es werden erste Besatzungstruppen gestellt.

Die 15 geschützen Kreuzer werden nun zum Küstennahen Kreuzerkrieg eingesetzt. Sie müssen alle Handelsschiffe aufbringen, wie under britischer, russischer oder französischer Flagge fahren. Außerdem fahren sie ein Fischerdorf nach dem anderen an, zeigen Flagge und internieren die britischen Bürger/Beamten. Zweck ist es, die einheimische Befölkerung zu überzeugen, daß die Briten die Kontrolle über das Land verloren haben. So soll Loyalität gegenüber dem anscheinend stärkeren Siam und deren verbündeten Deutschland erzeugt werden.

Besetzung von Papua

Mit dem Angriff gegen Britisch-Neu Guinea (bzw. Papua) greift Deutschland offiziell Australien an.

Die 2 Schiffe der Satsuma-Klasse sowie die Retwisan ermöglichen gemeinsam mit den geschützten Kreuzern Aspern, Gejser und Fyen die Eroberung der Hauptstast Port Moresby.

Die Katori zieht mit den Kreuzern Vineta, Victoria Louise, Hansa und Zenta in den Osten Papuas und ermöglichst die Besetzung vieler kleinerer Häfen und den Inseln im Osten.


Die Kashima dringt gemeinsam mit den Kreuzern Hertha, Svetlana und Freya in den Hafen von Daru ein und besiegelt somit das Schicksal dieser Kleinstadt. Kashima bleibt vorort, die Kreuzer klappern die kleineren Dörfer der Gegend ab.

Zweck der Eroberung Malaysias und Papuas ist es, GB zu schwächen und zu zeigen, daß ein Krieg nicht gewonnen werden kann. Die britische Moral soll zerschlagen werden.

Angriff auf Neukaledonien, Salomonen und Vanatu

Die 5 Panzerkreuzer der Garibaldi Klasse landen an den Huaptstädten der Inselkoloniern Neukaledonien, Salomonen und Vanatu, vertreiben die britischen Bürger und besetzen die nun verlassenen Verwaltungsgebäude.

Die britischen Bürger werden interniert und an Bord genommen, danach überläßt man die Insel dem eigegen Schicksal. Die anfängliche Euporie ist gewaltig, doch es tritt auch ein Chaos und eine gewisse Anarchie auf.

Erst mit dem Erscheinen australischer Verwaltungsbeamter und Polizeikräfte im Dezember 1014 können wieder geordnete Verhältnisse hergestellt werden.

Angriff auf Australien

Der Angriff auf Australien ist zunächst symbolisch und soll die australische Bevölkerung lediglich in Angst und Schrecken versetzen. Am 2.8.1914 nähert sich das Schlachtschiff Kawachi der Thursday Island und beginnt mit dem Beschuss. Von nun an taucht das Schiff immer wieder sporadisch an der Küste Australiens auf, beschießt Kleinstädte und Dörfer und zieht sich schnell wieder zurück. Militärisch wird hierdurch nichts erreicht. Sinn und Zweck ist hier nur Terror. Die australische Bevölkerung reagiert zunächst verunsichert auf diese Attacken.

Klar ist, man muss jetzt offen in den Krieg ziehen. Australien rüstet auf und mobilisiert. Es wird auch ein Hilferuf an das britische Mutterland gesendet, denn die Royal Navy könnte leicht die deutsche Kriegsmarine im Pazifik vernichten... Doch der Hilferuf überschneidet sich mit dem Hilferuf des britischen Mutterlandes an Australien.

Somit ist klar, Australien ist auf sich gestellt und wird eine Gegenoffensive starten müssen, um die deutschen Besatzer und Aggressoren aus dem Pazifik zu erwirken.

Nach dem Erstschlag gegen das Empire ist die Befehlslage für die deutsche Pazifikflotte uneindeutig. Die Admiralität hat nun den Auftrag, entsprechend der Kriegslag, alles Mögliche zu unternehmen, um Australien zu besiegen.

Wie diesn nun ausgelegt und umgesetzt werden soll, läßt Willi bewußt offen, da er von deutschland aus das Kriegsgeschehen auf der anderen Seite der Welt eh nicht mehr steuern kann.

Ozeanien ist voller alter deutscher Kriegsschiffe. Gegen feindliche Kräfte, die sich wehren können, sind diese völlig wehrlos, aber gegen unverteidigte Ziele sind die langsamen und schlecht gepanzerten Kreuzer und Schlachtschiffe natürlich noch vollkommen tauglich.

Also muß schnell gehandelt werden, bevor GB wieder kampffähige Schiffe nach Ozeanien schicken kann.

Immerhin sammeln sich vor Singapur 30 alte Kreuzer und 25 Schlachtschiffe.

Ende August erreicht die Nachicht aus Europa die Admiralität, daß die Briten vor Helgoland vernichtend besiegt wurden.

Inspririert durch die Angriffe der Kawashitsu auf die australische Küste beschließt nun die deutsche Admiralität in Ozeanien den Großangriff auf Australien.

Die 2 Schlachtschiffe Settsu und Kawashitsu sollen alleine den Schutz Indonesien gewährleisten, die 25 alten Schlachtschiffe und 30 alten Kreuzer sollen sich auf die australische Küste verteilen und terrorisisern.

Am 20.9.1914 beginnt der Angriff. Systematisch werden alle Hafenstädte und Dörfer Australiens beschossen, und wenn es risikofrei scheint, gehen auch Besatzungstruppen an Land, brandschatzen die Ortschaften und ziehen wieder ab. Auch werden Zivilisten gefangen und nach Papua gebracht. Militärisch ist es natürlich vollkommen sinnlos. Die wenigen deutschen Soldaten sind nicht annähernd in der Lage, Australien zu erobern oder zu Land zu besiegen. Aber es ist eine Machtdemonstration. Deutschland kann jederzeit und Überall zuschlagen, und Australien ist absolut wehrlos. Selbst Sidney wird innerhalb eines Tages in ein Trümmerfeld verwandelt. Sämtliche australische Abwehrmaßnahmen bleiben wirkungslos. Die Küste ist einfach zu groß. Bis man an einen Ort etwas Artillerie zusammengezogen hat, sind die deutschen Schiffe längst weg und beschießen einen anderen Ort.

Ausgelöst durch die Hilflosigkeit werden Stimmen laut, durch einen (temporären) Anschluß Australiens (Kanadas und Neuseelands) an die USA. Mit jeder zerstörten Ortschaft werden die Stimmen lauter. (Siehe auch "Aufstieg der USA")

Eroberung Ozeaniens nicht möglich

Willi ist es gelungen, durch eine extrem präzise Vorbereitung, aus fast allen britischen Kolonien die Engländer zu vertreiben. Doch dann zeigt sich das deutsche Dilemma. Es war einfach, die britischen kolonialen Strukturen zu zerstören, die Briten zu internieren / entfernen. Aber Deutschland stößt nun an die Grenzen der eigenen Fähigkeiten. In den Hauptstädten der Kolonien sitzen nunr in der Verwaltung die Besatzungsmitglieder der deutschen Schiffe. Sie haben keine Aufbildung, eine Kolonie zu verwalten, und eigentlich werden sie auch an Bord benötigt. Hinzu kommen auch sprechiche Probleme. Eie einheimischen Verwaltungs-Angestellten sprechen natürlich nur englisch, aber kein deutsch.

Willi weiß auch, daß Deutschland logistisch nicht in der Lage sein wird, diese vielen Kolonien zu beherrschen. Und das will er eigentlich auch nicht. Daher lautet der Einsatzbefehl lediglich, die Briten aus den Kolonien zu entfernen.Eine eigene Übernahme ist nicht vorgesehen. Daher verlassen die deutschen Schiffe schon nach wenigen Tagen die eroberten Häfen und sammeln sich vor Singapur, um sich auf den Kampf gegen Australien vorzubereiten.

deutscher Angriff auf Honkong

Am 2.8.1914 nähert sich das Schlachtschiff Settsu Honkong, fährt in den Hafen ein und eröffnet um 9 Uhr Ortszeit das Feuer. Die Hauptartillerie feuert auf die britische Festung, die 15 cm Geschütze der Seitenattilerie beschießt alle ankernden Schiffe unter britischer, russischer und französischer Flagge.

Dann dreht die Settsu ab und verlässt Honkong. Eine Besetzung ist nicht vorgesehen.

Japanischer Seekrieg

Beflügelt durch die raschen deutschen Erfolge beschließt Japan einen sofortigen Kriegseintritt.

Die jap. Marine hat die Aufgabe, die Eroberungen zu Land zu unterstützen. Hierzu muß sie die Truppentransporte von Japan nach Korea sichern aber auch die Hafenstädte auf dem chin. Festland Tsingtao, Honkong, Macao und WeiWeiHai erobern.

Die japanische Marineleitung geht davon aus, daß die brit. Schiffe bei der Eroberung der Hafenstädte zerstört werden müssen, somit werden die Truppentransporte automatisch mit gesichert. Denn das Gros der britischen Pazofokflotte ist in WeiHai und Tsingtao stationiert, also unweit der japanischen Seewege nach Korea.

Begonnen wird die Offensivemit einem Großangriff auf Tsingtao. Dieser Militärhafen, einst deutsche Kolonie wurde von Rußland übernommen, zur Festung ausgebaut und wird von britischen Schlachtschiffen geschützt. Diese schützenden Schlachtschiffe sind allerdings recht alt und waren in UZL zu Kriegsbeginn schon ausgemustert.

Dem Deutschen Vorbild folgend startet der japanische Großangriff in den frühen Morgenstunden des 13.8.1914.

Die 6 Panzerkreuzer Asama, Azuma, Iwate, Izumo, Tokiwa und die Yakumo, die 2 Schlachtkreuzer Kongo und Hiei sowie die 4 Schlachhtschiffe Shikishima, Hatsuse, Asahi und Mikasa beginnen sofort, die britischen Kriegsschiffe und die Festungsanlage zu beschießen.

Vor Anker liegen im Hafen von Tsingtao die Britischen Schlachtschiffe HMS Royal Sovereign, HMS Empress of India, HMS Repulse, HMS Resolution und die Royal Oak.

Die Briten sind nicht unvorbereitet und sind rechtzeitig in Alarmbereitschaft. Sie erwidern sofort das Feuer von den Schachtschiffen und der Festungsartillerie. Zwar haben die Briten mehr Schlachtschiffe und auch die Geschütze der Festung, aber die Schlachtschiffe sind sehr veraltet und nicht zielgenau genug. Da sie auch im Bereich des Hafens agieren, sind sie ein leichtes Ziel. Die 5 Schlachtschiffe werden so sehr beschädigt, daß sie teils in flachem Gewässer sinken oder aufgegeben werden, India und Resolution können auch nicht mehr geborgen werden.

Doch auch die Japaner haben schmerzhafte Verluste zu erleiden. Getrieben durch deren Überheblichkeit gerieten die Asahi und die Mikasa unter so heftiges Feuer, daß sie verloren gehen.

Die Briten müssen reagieren. Die verbleibenden Kampfschiffe in WeiHai sind jetzt bedroht. Nach den Hefigen Verlusten auf allen Weltmeeren brauchen die Briten auch dringend einen Erfolg, um die Kampfmoral aufrecht zu erhalten. In den angeschlagenen Japanern sehen sie hier eine Möglichkeit.

Aus WeiHai werden jetzt losgeschickt: Die Schlachtschiffe: HMS Ramillies, HMS Hood , Centurion, Barfleur

und die Kreuzer:

Edgar, Ariadne, Spartiate, Berwick, Hampshire, Minotaur, Newcastle und die Yarmouth

Jetzt drehen die Briten den Spieß um. WeiweiHai liegt nicht weit weg. Japan hat nach dem Sieg in Tsingtao die 2 Schlachtkreuzer und die Panzerkreuzer wieder abgezogen, um die Truppentransporte zu sichern..Und somit sind die Briten in der Lage, schon am Folgetag die noch in Tsintao liegenden Schiffe zu attakieren. Im Hafen können die Japaner nicht den Vorteil der höheren Geschwindigkeit und Reichweite ausnutzen. Shikishima und Hatsuse konzentrieren sich auf die einzelne britische Schlachtschiffe. Beide Seiten erzielen heftige Treffer. Die jap. Lage ist im Hafen Aussichtslos, daher unternehmen sie einen Ausbruchsversuch. Dabei konzentrieren sie sich auf die HMS Ramillies, und nach deren Versenkung auf die HMS Hood . Der Ausbruchsversuch scheitert, beide jap. Schlachtschiffe sinken.

Dies ist ein brit. Sieg, denn die Briten verlieren 2 eigentlich schon abgeschriebene Schlachtschiffe. Die Japaner verlieren ihre letzten 2 Schlachtschiffe., Der Hafen Tsingtao ist nun wieder in russischer/britischer Hand.

Für Japan ist dies ein untragbarer Zustand. Nun beherrschen die Briten 2 Häfen in der Reichweite der Seewege zwischen Japan und Korea. Somit ist der Truppentransport für den Angriff gegen Rußland bedroht.

Japan muß dies Lösen und beordern nun wieder ihre Panzerkreuzer und 2 Schlachtkreuzer nch Süden. Diesmal zuerst nach WeiHai, um das Problem von Norden her zu lösen. WeiHai ist allerdings ungeschützt, die britische Flotte liegt noch in Tsingtao und bereitet sich erst auf eine Verlegung nach WeiHai vor. Das Resultat, Japan zieht weiter Richtung Tsingtao und trifft auf ca. halben Weg auf das britische Geschwader, welches wieder nach WeiHai verlegt werden soll. Es kommt zum Seegefecht, auf jap. Seite 2 Schlachtkreuzer und 6 Panzerkreuzer, die Briten haben 2 Schlachtschiffe und 8 Panzerkreuzer. Während die Panzerkreuzer beider Seiten ebenbürdig sind, sind die beiden brit. Schlachtschiffe den jap. Schlachtkreuzern haushoch unterlegen.

Anfangs wirkt die Seeschlacht noch ausgeglichen. Die Panzerkreuzer beschießen sich, und die Großkampfschiffe. Doch das Blatt ändert sich schnell. Denn die 2 brit. Schlachtschiffe kommen nicht nah genug an die jap. Schlachtkreuzer heran, um diese effektiv zu bekämpfen, liegen aber in deren Dauerbeschuß. Als dann die Centurion so schwere Treffer erhält, daß sie in Schieflage gerät, muß sie aufgegeben werden. Allein ist die Barfleur erst recht chancenlos und wird versenkt. Jetzt kümmern sich die Schlachtkreuzer um die brit. Panzerkreuzer, die die Flucht ergreifen, um sich nach WeiHai zurückzuziehen. Den 3 Panzerkreuzern Minotaur, Newcastle und Yarmouth gelingt dies auch, die anderen gelangen auf den Grund des Pazifik. Doch auch Japan verlieren die Asama und die.Azuma.

Im Anschluß geling es den Japanern, die Briten auch aus WeiHai zu vertreiben.

indischer Ozean

Am 2.8.1914 startet Deutschland einen gewaltigen Erstschlag gegen die Briten und vernichtet einen großen Teil der Flotte. Die britischen Schiffe im indischen Ocean haben keinen Überblick über die Lage. Nur 1 Schlachtschiff ist in Indien, und gerade Ostafrika ist sehr dünn besetzt. Wenn die Briten die Kontrolle über den ind. Ocean verlieren, könnte dies in Indien selbst zu massiven Aufständen führen. Die britische Flotte sammelt sich vor Bombay, um einen gemeinsamen Angriff gegen Deutschland oder zumindest eine koordinierte Verteidigung Indiens zu organisieren. Hier sammeln sich im Laufe des August 1914 Swiftsure , Fox, Pelorus, Weymouth, Dartmouth, Astraea und Pegasus.

In Summe eine große, aber veraltete Flotte. Zu großen Angriffen ist diese Flottille nicht in der Lage, daher beschränkt man sich auf die Küstenverteidigung Indiens. So wird zumindest Präsenz gezeigt und Aufstände in Indien bleiben aus.


Angriff auf die Weihnachtsinsel

Nymphe besetzt die kaum besetzte Insel widerstandslos.

Angriff auf die Kokosinsel

Aldi die 2 kleinen Kreuzer Stettin und[ Gazelle am 2.8.1914 die Kokosinseln erreichen, werden sie zunächst feundlich begrüßt, denn es ahnt keiner etwas vom Krieg.

Doch als die Briten daraufhin informiert werden, leisten sie keinen Widerstand.

Angriff auf Sansibar Die 2 kleinen Kreuzer Nürnberg und Stuttgart haben den Auftrag, am 2.8.1914 Sansibar anzugreifen. Zunächst soll der Hafen von Zanzibar erobert werden. Dort treffen sie allerdings auf die 2 britischen Kreuzer Astraea und Pegasus. Es kommt zu einem Gefecht, doch die Briten ziehen sich aufgrund der deutschen Überlegenheit zurück. Die Deutschen entscheiden sich gegen eine Verfolgung und besetzen den Hafen. Es folgen Askaris aus Ostafrika und di Bestzung Sansibars.

Angriff auf die Süd Agalela Insel

Niobe besetzt die kaum besetzte Insel widerstandslos.

Angriff auf die Seychellen

Die 2 kleinen Kreuzer Nürnberg und

Stuttgart greifen die Inselgruppe der Seychellen an und vertreiben die Briten. Nur wenige zentrale Stellen werden besetzt.

Angriff auf die Mauritius

2 Schiffe der Roon Klasse greifen Reunion an und die mitgeführten Truppen besetzen die Insel

Angriff auf die Reunionn

2 weitere Schiffe der Roon Klasse greifen Mauritius an und die mitgeführten Truppen besetzen die Insel


Angriff auf die Mayotte

Königsberg greift Mayotte an und die mitgeführten Truppen besetzen die Insel

Der Seekrieg 1915