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Als der 1. Weltkrieg wird der Konflikt bezeichnet der Anfang des 20. Jahrhunderts in der ganzen Welt tobte. Bis dahin der größte Krieg aller Zeiten der auf nahezu allen Kontinenten ausgetragen wurde war es auch einer der ersten modernen Kriege. Eine weitere Besonderheit ist das es nicht nur zwei Seiten gab die sich bekämpfen sondern drei. Es hatte sich schon vor dem 20. Jahrhundert 3 Machtblöcke herausgebildet zwischen denen es 1914 zum Kampf kam. Auf der einen Seite die Westalliierten mit Großbritannien, Frankreich, später USA und weitere Verbündete. Auf der anderen Seite die Mittelmächte mit dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn, später Mexiko und weitere Verbündete. Und die Ostmächte mit dem Russischen Reich, Japan und weitere Verbündete.

Die Seiten:

Westalliierte: Die Westalliierten setzten sich zusammen, wie der Name schon sagt aus Westeuropäischen Staaten sowie aus den USA und kleineren Verbündeten zum Teil auch Opfer der anderen Seiten die bei den Westalliierten Schutz suchen. Außerdem stellen die Kolonien vor allem Frankreichs und Großbritanniens ein nicht unwichtiges Kontingent der westlichen Streitkräfte. Mitglieder sind Großbritannien, Frankreich, USA, Belgien, Brasilien und kleinere Mittelamerikanische Staaten, Portugal und Italien. Natürlich auch die Kolonien wie Kanada, Indien, Neuseeland, Australien, Indochina, Ägypten, Südafrika und weitere.

Mit der starken britischen Marine die noch durch die amerikanische und französische verstärkt wird stellen die Westmächte die unumstrittene Seemacht. Nur die Deutsche Flotte kann dem Westen zur See ansatzweise gefährlich werden und nur wenn die japanische Flotte zusammen mit der russischen im Pazifik agiert, könnte es zu einer Gefahr für die Alliierten werden. Durch die Kontrolle der Meere können die Westalliierten als einzige Seite weitestgehend ungestört über See handeln und Truppen verlegen. Ein weiterer Vorteil der Westmächte ist ihre Wirtschaft. Durch die USA und die vielen Kolonien verfügen sie über eine Wirtschaft mit der die Mittel- sowie die Ostmächte auf Dauer nicht mithalten können. Der einzige Nachteil den die Westalliierten haben könnten wäre das sich ihre Streitkräfte zu sehr verteilen da es zu viele Schauplätze gibt wo sie für ihre Sache kämpfen müssten.

Die Mittelmächte: Der Name Mittelmächte kommt aus der geografisch zentralen Lage in Europa der beiden ersten Staaten die auf dieser Seite kämpften Deutsches Reich und Österreich-Ungarn. Außer diesen beiden Ländern kämpfen noch das Osmanische Reich, Bulgarien und später auch Mexiko auf Seiten der Mittelmächte.

An erster Stelle dieser Seite steht ganz klar das Deutsche Reich. Mit dieser starken Nation, verfügen die Mittelmächte vielleicht über die stärkste und am besten organisierte Armee. Auch die deutsche Marine ist nach der britischen die Zweitstärkste der Welt und die leistungsfähige deutsche Wirtschaft ist lebenswichtig für die Mittelmächte. Doch bis auf Deutschland bestehen, die Mittelmächte aus meist gefährdeten und innerlich zerstrittenen Staaten. Bulgarien, der kleinste Verbündete, kann höchstens auf dem Balkan vielleicht noch gegen Russland eine Rolle spielen. Das Osmanische Reich und Österreich-Ungarn sind Vielvölkerstaaten. Ein Sieg kann die Bevölkerung zusammenschweißen doch Niederlagen können diese Nationen nur schwer verkraften. Mit Mexiko haben, die Mittelmächte noch einen Staat der zu neuer Stärke aufsteigen könnte und der sogar den USA direkt gefährlich werden kann. Die Streitkräfte sind widersprüchlich. Die Deutschen hoch modern und perfekt organisiert im Gegensatz zu den veralteten und schlecht koordinierten Osmanen und Österreich-Ungarn.

Ein weiterer Nachteil der Mittelmächte ist das sie praktisch eingekreist sind und einen klaren Zweifrontenkrieg gegen beide Seiten führen. Sie können zwar ihre Truppen durch das gute Eisenbahnsystem schnell von Ost- zur Westfront verlegen jedoch haben sie zu Beginn des Krieges keine direkte Verbindung zu ihren Verbündeten und ihren wenigen Kolonien auch da die Westalliierten die See kontrollieren.


Die Ostmächte: Der Name Ostmächte kommt von der östlichen Lage der beiden wichtigsten Staaten der Ostmächte dem Russischen Reich und Japan. Außer diesen Partnern kämpfen noch die kleineren Verbündeten Serbien, Montenegro, Rumänien und Siam für die Ostmächte.

Die Wirtschaft der Ostmächte ist die schlechteste der drei Seiten. Die russische Wirtschaft ist veraltet und Japan ist erst noch eine aufsteigende Großmacht. Ihr ganz klarer Vorteil ist die große Bevölkerung. Russland kann immer wieder neue Kräfte aus dem Boden stampfen, diese sind zwar zum größten Teil veraltet und werden schlecht geführt doch diese Defizite machen die Russen mit ihrer Überzahl und dem unglaublichen Einsatz für ihr Heimatland wett. Japan wird vielleicht unterschätzt, doch allein die Tatsache, dass sie als eines der wenigen Länder in Asien nicht unter die Kontrolle der Europäer fiel beweist was in diesem Land steckt. Sie werden immer stärker und wollen endlich zuschlagen um ihren Ansprüchen nachzukommen und die verfeindetem Europäer aus ihrem Asien zu vertreiben.

Die Kolonien der Ostmächte sind im Staat einverleibt und daher haben sie bis auf die etwas außen liegenden kleineren Verbündeten ein großes sicheres Gebiet und klare Fronten. Das Japanische Kernstück ist eine Insel und das Russische Reich ist riesig, es ist daher sehr schwer diese Mächte komplett zu besiegen.


Fazit: Die Tatsache das alle drei Seiten gleichzeitig gegeneinander kämpfen lässt offen wer am Ende zu den Siegern zählen wird. Strategisches Geschick und Glück sind sicher Vorraussetzungen um die eigenen Schwächen abzuwehren und die der Feinde auszunutzen.

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