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In der Zeitlinie Armdrücken der Völker besteht die Sowjetunion bis ins Jahr 2040, was zu einem viel längeren kalten Krieg führt.

Die Welt in Armdrücken der Völker

In der Welt von Armdrücken der Völker hat sich die Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg nur sehr schwach entwickelt (zumindest in Asien). Zudem bleibt die Technik ein wenig zurück, z.B. gibt es 2035 schon Handys, die aber noch mit Tasten bedient werden. IComputerspiele sind immernoch sehr pixelig und teilweise in 2D. Außerdem gibt es keinen Klimawandel, da dieser zusammen mit anderen Faktoren für ein umdenken führte, dass letztendlich zum Ende des kalten Krieges führte.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs

Die alliierten Siegermächte USA , Großbritannien , Frankreich und die Sowjetunion legten in Potsdam die politischen und wirtschaftlichen Grundsätze ihrer Besatzungspolitik fest. Das Deutsche Reich wurde in vier Zonen aufgeteilt und sollte
Potsdamadv

Die Vertreter der Siegermächte ohne Frankreich

entmilitarisiert und entnazifiziert werden. Alle Fragen, die das Deutsche Reich als Ganzes betrafen, sollten in einem alliierten Kontrollrat gemeinsam und einstimmig entschieden werden. Tatsächlich zeichnete sich aber schon jetzt eine Abgrenzung der Besatzungsmächte voneinander ab. Die Verhandlungen mit Josef W. Stalin über sowjetische Ansprüche auf polnische Gebiete führten erneut zu Unstimmigkeiten, ebenso wie die Reparationsverhandlungen. Die Festlegung der polnischen Westgrenze sollte bis zu einem endgültigen Friedensvertrag verschoben werden. Nach dem Sieg der amerikanischen Truppen in Japan wurde beschlossen, dass Polens Ostgebiete sowjetisch wurden. Preußen und Schlesien wurden der sowjetischen Besatzungszone hinzugefügt.

Der Beginn des kalten Kriegs

Als Ausgangspunkt des Kalten Krieges gilt die Verkündigung der sogenannten Truman-Doktrin durch US-Präsident Harry S. Truman am 12. März 1947. Deren Hintergrund bildete die Irankrise: In den Jahren 1945 und 1946 versuchte die Sowjetunion, die von Kurden und Aseris bewohnten Provinzen Irans abzuspalten, um dort prosowjetische Staaten zu etablieren. Stalin plante auch, in Teheran eine kommunistische Regierung zu installieren. Truman drohte im Frühjahr 1946 Stalin mit ernsthaften Konsequenzen bis hin zum Einsatz von Atomwaffen, wenn er seine Truppen nicht aus dem Iran abzöge. Truman stand außer Frage, dass die Kontrolle des iranischen Öls durch die Sowjetunion zu einer Verschiebung des Machtgleichgewichts in der Welt führen würde und die aufstrebende westliche Wirtschaft massiv beschädigen könnte.

Die Berlin-Blockade

Wenige Tage nach der Währungsreform in den westlichen Besatzungszonenn wurde die neue Währung auch in den Westsektoren von Berlin eingeführt. In der Nacht zum 24. Juni 1948 sperrten sowjetische Truppen daraufhin alle Zufahrtswege nach West-Berlin. Die Gas- und Stromversorgung der Westsektoren wurde von Seiten des Sowjetsektors drastisch eingeschränkt. Aus gezielten Behinderungen wurde schließlich eine totale Abriegelung des Westteils der Stadt. Die Westalliierten verteidigten ihre Rechte in Berlin. Auf Initiative von US-
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Ein "Rosinenbomber"

Militärgouverneur Lucius D. Clay stellten sie über eine Luftbrücke die Versorgung West-Berlins sicher. Mit fast 200.000 Flügen während der Berlin-Blockade wurden rund 1,5 Millionen Tonnen lebenswichtiger Güter nach Berlin transportiert. Alle zwei bis drei Minuten landete eine Maschine auf einem der drei West-Berliner Flughäfen. "Rosinenbomber" wurden die Flugzeuge im Volksmund genannt. Durch den zähen Durchhaltewillen der West-Berliner und die Unterstützung der Westmächte scheiterte die Berlin-Blockade und wurde nach fast einem Jahr im Mai 1949 aufgehoben. Während der Blockade forcieren die Sowjets die Teilung Berlins. Die Arbeit von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung wurde durch kommunistische Demonstranten so gestört, dass beide Institutionen ihren Sitz in den Westen der Stadt verlegen mussten. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands rief daraufhin einen Gegenmagistrat im Ostteil aus. Die für Dezember 1948 angesetzten Wahlen wurden von ihr boykottiert. Während so im Westen eine demokratisch gewählte Regierung unter Konrad Adenauer an die Macht kam, wurde im Osten die Deutsche Demokratische Republik mit der SED an der Spitze gegründet.

Kommunistische Umstürze

Nach der Gründung der DDR erklärte am 01. Mai 1950 die Sowjetunion die Gründung der Volksrepublik Österreich. Aus den westlichen Besatzungszonen wurde kurz darauf die Republik Österreich. Kurz davor hatten sich auf der koreanischen Halbinsel außerdem das Kommunistische Nordkorea unter Kim Il Sung und das Westliche Südkorea unter Syngman Rhee unabhängig gemacht. Nach schweren Kämpfen rief außerdem am 1. Oktober Mao Zedong nach dem Sieg der Kommunisten im Bürgerkrieg die Volksrepublik China aus, die rasch ein wichtiger Partner der Sowjetunion wurde.

Das nukleare Patt der Großmächte

Bis 1949 hatten die Vereinigten Staaten das absolute Monopol auf Atomwaffen. Mit einem erfolgreichen Atomtest der UdSSR im August 1949 war dieses gebrochen. Mit dem Test begann das nukleare Wettrüsten der Supermächte. Am 1. November 1952 zündeten die USA auf einem Atoll der Marshall-Inseln die erste Wasserstoff-Bombe. Die Insel Elugelab
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Atomtest auf den Marshallinseln

verschwand spurlos. Zwar war "Mike" vorerst nur bedingt einsatzfähig, dennoch waren die USA wieder im vorteil, wenn auch nur knapp. In einer groß angelegten Spionageaktion konnten die Pläne für die Wasserstoffbombe vom KGB entwendet und nach Moskau geschmuggelt werden. Dort wurden sie überarbeitet, bis am 12. August eine voll einsatzfähige Wasserstoffbombe in Kasachstan erfolgreich getestet werden konnte. Vor den Vereinigten Staaten entwickelte die Sowjetunion außerdem 1953 die nukleare Langstreckenrakete. Die USA zogen erst 1954 nach. Beide Staaten standen sich nun gleich stark gegenüber. Zudem begannen beide Seiten verbündete Nationen wie etwa das Vereinigte Königreich und die Volksrepublik China ebenfalls mit Atomraketen auszurüsten.

Der Koreakrieg

Japan hatte im Zweiten Weltkrieg ein militärisches Bündnis mit Deutschland geschlossen und den Machteinfluss über asiatische Gebiete verbreitet. Nachdem sowohl Deutschland als auch Japan 1945 eine bedingungslose Niederlage erleiden mussten, verblieb Korea als einst erobertes Land in zwei Besatzungszonen. Während die USA den Süden besetzten, kontrollierte die Sowjetunion den Norden. Dadurch entwickelten sich unterschiedliche Ideologien in beiden Besatzungszonen. Die Sowjetunion proklamierte in Nordkorea die sozialistische Republik – die USA verbreiteten im Süden die Demokratie als Gegengewicht zum sowjetischen Einfluss. Als die Nordkoreanische Volksarmee 1950 die Grenzen zu Südkorea überschritt und amerikanische Luftwaffenstützpunkte attackierte, reagierte der UN-Sicherheitsrat mit einem militärischen Eingriff der Vereinten Nationen. Während die Südkoreaner durch Unterstützung der Vereinten Nationen ebenfalls die Grenzen zum Norden überschritten, griffen auch die Sowjets und Chinesen als kommunistisches Bündnis mittels Kampfflugzeugen und Soldaten ins Kriegsgeschehen ein. Im Frühjahr 1951 verstärkte Nordkorea unter Hilfe Chinas den Druck auf den Süden und zwang die UN- und US-Truppen schließlich zu einem Rückzug. Im Herbst 1951 erhöhten sich auf beiden Seiten die Bombeneinsätze, sodass es zu hohen Opferzahlen und Kriegsmüdigkeit kam. Die Entwicklung zu einem Stellungskrieg veranlasste die Vereinten Nationen und Nordkorea dazu, den Krieg im Juli 1953 mit einem Waffenstillstandabkommen zu beenden.

Der DDR-Volksaufstand

Die Ursachen des Volksaufstands in der DDR gehen auf die II. Parteikonferenz der SED im Juli 1952 zurück, auf der Walter Ulbricht den "planmäßigen Aufbau des Sozialismus" verkündete. Dessen Umsetzung führte zu einer schweren Ernährungskrise, zum Absinken des Lebensstandards und zum Rückgang der industriellen Produktion. Die tief greifende wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Krise war DDR ist unübersehbar. Der Tod Stalins im März 1953 nährte Hoffnungen auf Verbesserungen. Doch die SED-Führung reagiert im Mai 1953 mit der Erhöhung der
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Der Volksaufstand 1953 in Berlin

Arbeitsnormen um 10,3 Prozent, während die Löhne gleich bleiben. Die sowjetischen Machthaber in Moskau zwangen das Politbüro der SED zu einem Schuldeingeständnis und zu einem "Neuen Kurs". Einige Maßnahmen zum "Aufbau des Sozialismus" wurden zurückgenommen. Von der Erhöhung der Arbeitsnormen rückt die SED-Führung jedoch viel zu spät ab. Insbesondere die Arbeiterschaft sah sich bestraft. Am 15. und 16. Juni 1953 kam es auf Ost-Berliner Großbaustellen zu Protestaktionen. Die Demonstrationen griffen auf die gesamte DDR über und wurden am nächsten Tag fortgesetzt. In mehr als 700 Städten, Ortschaften und Betrieben gingen die Menschen auf die Straßen. Sie fordern nicht mehr allein die Rücknahme der Normenerhöhung, sondern auch freie Wahlen, die Wiedervereinigung, die Ablösung Ulbrichts und Freiheit für alle politischen Gefangenen. In zahlreichen Landkreisen verhängte die Sowjetunion den Ausnahmezustand. Sie verkündete das Kriegsrecht und übernahm offiziell die Regierungsgewalt in weiten Teilen der DDR. Sowjetische Panzer vom Typ T-34 rollten durch die Straßen. Durch massiven militärischen Einsatz wurde der Volksaufstand unter Beteiligung der Kasernierten Volkspolizei niedergeschlagen. Es starben etwa 50 Menschen, darunter auch Angehörige der DDR-Sicherheitsorgane. Insgesamt wurden etwa 15.000 Personen im Zusammenhang mit dem Aufstand festgenommen. Bis Ende Januar 1954 wurden 1.526 Angeklagte verurteilt. Außerdem war der DDR klar geworden, dass der Sozialismus so nicht funktionieren konnte. In absprache mit der Sowjetunion wurde am 1. Mai 1954 ein überarbeitetes Gesetz zum Arbeitsschutz und eine neue Variante der Planwirtschaft eingeführt, die den Lebensstandart der DDR-Bürger deutlich verbesserte. Unter anderem wird hierbei nur auf eineinhalb Jahre geplant, änderungen im Bezug auf Angebot und Nachfrage sind in Abstimmung mit dem Betriebsrat möglich. Außerdem wurdd die Handelsgemeinschaft der Kommunistischen Staaten (HGdKS) ins leben gerufen. Sinn der HGdKS war ein barrierenfreier Freihandel zwischen allen kommunistischen Ländern. Dies sorgte unter anderem für eine höhere Wirtschaftsleistung, aber auch für einen höheren Lebensstandart, da so z.B. DDR-Bürger kubanische Bananen in jedem Laden zu moderaten Preisen kaufen konnten. Der neue Führer der Sowjetunion, Nikita Chruschtschow, erkannte den großen Wert des neuen Systems und führte es 1955 in der Sowjetunion ein. 1956 ließ er es im restlichen europäischen Ostblock einführen; Kuba, Joguslawien, Albanien, die Mongolei und China zogen 1957 nach.

Die Stalin-Noten und die Gründung der NATO

Seit der Potsdamer Konferenz 1945 hatten sich die Westmächte und Sowjetunion in ihrer Deutschlandpolitik immer mehr entfremdet. Der Kalte Krieg stand in seinen Startlöchern. Die USA, Großbritannien und Frankreich vereinigten ihre Besatzungszonen zur Trizone und setzten dort 1948 eine Währungsreform um. Nach der Einführung des Marshallplans im Westen hatte sich Deutschland praktisch bereits in zwei Wirtschaftsgebiete gespalten. Infolge der Londoner Sechsmächtekonferenz wurde in der Trizone die Neugründung eines westdeutschen Staates vorbereitet. Während dort freie Wahlen und ein pluralistisches Mehrparteiensystem eingeführt wurde, kam es in der sowjetischen Besatzungszone nach der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED zum Aufbau eines sozialistischen Einparteiensystems. 1949 folgte die deutsche Teilung in BRD und DDR. Bundeskanzler Adenauer orientierte die BRD durch seine Westintegration folglich eng an die westliche Staatengemeinschaft und grenzte sich vom Osten ab. Die westdeutsche Bundesregierung lehnte jegliche Gespräche mit der DDR-Führung ab, da sie diese nicht als völkerrechtlichen Staat anerkennen wollte. Nach einem Vorschlag der SED richtete sich die sowjetische Führung mit den sogenannten Stalin-Noten an die Westmächte, um eine Lösung bezüglich der Deutschen Frage zu finden. Diese wurden am 10. März 1952 von Andrei Gromyko überreicht. Sie beinhalteten Vorschläge für einen gemeinsamen Friedensvertrag, die deutsche Wiedervereinigung unter neutralen Vorzeichen, Abziehung alliierter Streitkräfte sowie Einführung demokratischer Rechte. Die Westmächte reagierten darauf, indem sie freie Wahlen und die Eingliederung Deutschlands in ein defensives Militärbündnis forderten. Konrad Adenauer lehnte die Stalin-Noten schließlich ab und befürwortete weiterhin die Westintegration. Diese sollte die BRD zu einem wirtschaftlich starken Staat machen, sodass sie auf den Osten wie ein Magnet wirke, um somit eine deutsche Wiedervereinigung zu ermöglichen. Jenes oben genannte Verteidigungsbündnis sollte die NATO werden. Am 4. April 1949 wurde sie in Washington. Der aus einem zivilen und einem militärischen Teil bestehenden Allianz gehörten 10 europäische Staaten, die USA sowie Kanada an. Die von Bundeskanzler Konrad Adenauer vorangetriebene Westintegration der Bundesrepublik gipfelte im Abschluss der Pariser Verträge, die am 5. Mai 1955 in Kraft traten. Vier Tage später wurde auch die Bundesrepublik Mitglied der NATO und begann mit dem Aufbau der Bundeswehr und der Wiederbewaffnung.

Der Vietnamkrieg

Im Jahr 1954 führten ideologische Spannungen innerhalb des Landes dazu, dass sich Vietnam in einen nördlichen und einen südlichen Staat aufspaltete. Die kommunistische Viėt Minh wurde zum Vietcong, der in der Folgezeit versuchte, das abtrünnige Südvietnam wieder unter die Kontrolle des Nordens zu bringen. Zwischen US-Amerika und der Sowjetunion herrschte indessen, bedingt durch den Kalten Krieg, eine "diplomatische Eiszeit". Während die Ostblockstaaten auf den Anschluss weiterer kommunistischer Satellitenstaaten spekulierten, befürchtete die US-Regierung unter Präsident Harry S. Truman eine Kettenreaktion in Indochina: Mit einem eventuellen Sieg der Viêt Minh könnten auch die Nachbarländer Laos, Kambodscha und Thailand von kommunistischen Revolution bedroht sein. Deshalb entsandten die USA ab 1965 Bodentruppen nach Südvietnam, um ein Vorrücken der Vietcong zu verhindern. Bis 1969 erhöhte die amerikanische Regierung schrittweise die Truppenstärke auf 500.000 Soldaten. Dagegen wurde der kommunistische Norden von der Volksrepublik China und der Sowjetunion mit Waffenlieferungen unterstützt. Die Sowjetunion selbst entsandte keine Soldaten nach Vietnam, weshalb der Vietnamkrieg auch als Stellvertreterkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion gilt. Beide Nationen versuchten ihre Einflussspähren zu erweitern, ohne dabei selbst gegeneinander zu kämpfen. Schon in den ersten Jahren des Vietnamkriegs unterstützten die USA Südvietnam mit Militärberatern und Ausrüstung. Als der südliche Staat jedoch zunehmend in Bedrängnis geriet und sich abzuzeichnen begann, dass die südvietnamesische Armee den Krieg verlieren würde, befahl US-Präsident John F. Kennedy verdeckte Luftschläge gegen die Dörfer der Vietcong zu fliegen. Die dichte Vegetation Vietnams machte gezielte Bombardements allerdings schwierig, weshalb die US Air Force bereits in diesem frühen Stadium des Krieges auf die gefürchteten Napalmbomben setzte. In den Folgejahren gelangen den Amerikanern nur wenig militärische Erfolge gegen die meist verdeckt agierenden Vietcong. John. F. Kennedy plante 1965 sogar den Rückzug aller US-Soldaten aus Vietnam, doch nach dem tödlichen Attentat rückte sein Nachfolger Lyndon B. Johnson wieder von diesem Plan ab. Während seiner Regierungszeit verstärkten die Amerikaner sogar noch ihre Präsenz in Südasien. Mit der Operation Flaming Dart (07.02.1965 - 28.02.1965) reagierte die USA auf den nordvietnamesischen Angriff auf den US-Stützpunkt Camp Holloway bei Plei Cu. Die Amerikaner setzten nun zunehmend auch auf chemische Waffen, wie das Entlaubungsmittel "Agent Orange". Dieses giftige Pflanzenvernichtungsmittel zerstörte die Reisfelder, vergiftete Wasserreservoirs, und nahm den Vietcong ihren größten Vorteil, versteckt aus dem Hinterhalt agieren zu können. Chemische Massenvernichtungswaffen trafen jedoch nicht nur die Vietcong, sondern hauptsächlich die Zivilbevölkerung. Zwar waren die nordvietnamesischen Truppen den amerikanischen Streitkräften militärisch hoffnungslos unterlegen, dennoch gelang es den USA zu keinem Zeitpunkt einen tendenziellen Vorteil zu erlangen. Der Vietcong vermied ab 1966 die direkten Landschlachten, griff die amerikanischen Soldaten vermehrt aus dem Hinterhalt an. Der Krieg hatte sich zu einem Guerillakrieg entwickelt. Nach der verheerenden Tet-Offensive der nordvietnamesischen Streitkräfte im Jahr 1968, begannen die USA schrittweise ihren Austritt aus dem Vietnamkrieg vorzubereiten. Sie verringerten ihre Militärpräsenz zunehmend, bis sie im Jahr 1973 einen Waffenstillstand mit Nordvietnam aushandelten. Südvietnam war nun weitestgehend auf sich allein gestellt. Ohne die Hilfe der US-Streitkräfte, gelang es Südvietnam in den folgenden zwei Jahren nicht mehr, die nordvietnamesische Armee aufzuhalten. Am 1. Mai 1975 eroberten Vietcongkämpfer die südvietnamesische Hauptstadt Saigon. Damit endete der Vietnamkrieg mit einem Sieg des kommunistischen Nordens. In dem zwanzigjährig-andauernden Vietnamkrieg starben zwischen drei und vier Millionen Vietnamesen, darunter mehr als 75% Zivilisten. Das US-amerikanische Militär verzeichnete etwas mehr als 55.000 Tote. Nach dem Rückzug der USA aus Indochina wurden drei Staaten (Vietnam, Laos und Kambodscha) kommunistisch und wendeten sich dem Ostblock zu. Der Vietnamkrieg wurde für die USA zum Nationaltrauma, die militärische Vorherrschaft schien vielen mit der Niederlage in Indochina beendet zu sein. Zehntausende traumatisierte Soldaten kehrten zurück in die USA, vielen gelang die Eingliederung in die Zivilgesellschaft auf lange Zeit nicht.

Die Kuba-Krise

Die Stimmung zwischen Kuba und den USA war schon vor Beginn der Kuba-Krise am Nullpunkt angekommen. Nach dem Amerikanisch-Spanischen Krieg 1898 geriet Kuba in die totale Abhängigkeit von den USA. Jahrzehnte hindurch diente Kuba den Vereinigten Staaten als Zuckerexporteur. Doch das änderte sich, als die Rebellen unter Fidel Castro und Ernesto "Che" Guevara im Januar 1959 das Kommando auf Kuba übernahmen. Zunächst hoffte Washington, seine Besitzstände unter den neuen
Cuban crisis map missile range

Die mögliche Reichweite sowjetischer Atomraketen auf Kuba

Machthabern wahren zu können. Doch sie hatten die Rechnung ohne Castro und Co. gemacht: Amerikanischer Grundbesitz auf Kuba wurde enteignet, kommunistische Bande geknüpft, erste Handelsabkommen und diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion aufgebaut. Die USA reagierten zunächst mit einem Handelsembargo, dann brachen sie die diplomatischen Beziehungen ab. Als das alles nichts half, planten sie eine Invasion mit in Guatemala ausgebildeten Exilkubanern. Doch die war schlecht vorbereitet und endete, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Die Invasoren sollten im April 1961 einen provisorischen Flugzeug-Landeplatz so lange absichern, bis eine in den USA gebildete Exilregierung einfliegen konnte und das große Nachbarland um Hilfe bitten sollte. Doch dieses Unterfangen misslang gegen die hoch motivierten kubanischen Kämpfer und die Invasion ging als "Desaster in der Schweinebucht" in die Geschichte ein. Am 14. Oktober 1962 entdeckte dann ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug die auf Kuba stationierten Sowjet-Raketen. Zwei Tage später informierte John F. Kennedy die amerikanische Öffentlichkeit und berief eine Sonderberatungsgruppe ein, die sich aus zwei Lagern zusammensetzte: den Hardlinern der Militärs im Verteidigungsmnisterium (Falken) und den gemäßigten Vertretern im Außenministerium (Tauben). Die "Falken" sprachen sich direkt für Luftangriffe aus, die "Tauben" tendierten zunächst zu einer Seeblockade. Kennedy entschied sich für die Seeblockade. Trotzdem erhöhten die Militärs ohne Kennedys Wissen die Alarmbereitschaft des strategischen Luftwaffenkommandos. Den Befehl gaben sie unverschlüsselt durch, sodass die Sowjets sofort informiert waren. Als sich die ersten sowjetischen Schiffe dem Blockadering um Kuba näherten, stieg die Anspannung bis zum Äußersten. Würden die Sowjets einlenken? Nachdem bereits zwei Schiffe die Blockade unbeirrt passiert hatten, kam die erleichternde Nachricht: Die sowjetischen Frachter drehten ab. Die Welt atmete für einen kurzen Moment auf. Währenddessen kam es im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) zum Eklat. Der sowjetische Botschafter leugnete weiterhin die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba. Das animierte die Hardliner unter den US-Militärs, die militärischen Vorbereitungen voranzutreiben. Moskau war fest davon überzeugt, dass die USA eine Invasion auf Kuba planten. In dieser Situation lenkte der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita C. Chruschtschow ein, doch nur so lange, bis er merkte, dass auch Kennedy vor einem Kriegsbefehl zurückschreckte. In dieser Situation, am Abend des 27. Oktober 1962, bat Kennedy seinen Bruder Robert, dem sowjetischen Botschafter Anatoli Dobrynin ein Angebot zu unterbreiten: Die USA würden nicht auf Kuba intervenieren, wenn Chruschtschow die Raketen abzöge. Außerdem wollten die USA ihre Raketenbasen in der Türkei abbauen – allerdings dürfe dies nicht Teil der offiziellen Vereinbarungen sein, sondern müsse heimlich geschehen.

Der Wettlauf zum Mond

Nach dem nuklearen Wettrüsten folgte der Wettlauf zum Mond. Am 4. Oktober 1957 gelang es der Sowjetunion das erste Mal, einen Satelliten ins Weltall zu schicken. Nur knapp einen Monat nach dem erfolgreichen Start von Sputnik 1 folgte das erste irdische Lebewesen im All: Mit ihrem sieben Tage dauernden Aufenthalt wurde die Hündin Laika weltberühmt. Wenig später folgten die ersten amerikanischen Satelliten und im Oktober des Jahres 1958 wurde die "National Aeronautics and Space Administration", kurz NASA, gegründet. Beide Seiten verfolgten das ehrgeizige Ziel den Mond zu erforschen – und mit jedem Raketenstart kamen sie dem Ziel der bemannten Raumfahrt näher. Am 12. April 1961 umrundete der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch im Weltall die Erde. Damit hatten die Russen das Rennen ins Weltall erst einmal gewonnen. Eine enorme menschliche und technische Leistung, die der russische Präsident Nikita Chruschtschow als Propagandaerfolg ausschlachtete. Die Amerikaner waren geschockt.
Gagarin

Juri Gargarin - der erste Mensch im Weltraum und auf dem Mond

Nur sechs Wochen später, am 25. Mai 1961, kündigte der amerikanische Präsident John F. Kennedy an, die USA würden noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und sicher wieder zurück zur Erde bringen. Bereits vor dieser Ankündigung und weniger als einen Monat nach Juri Gagarins erfolgreichem Start schickten die Amerikaner Alan Shepard ins All. Der Flug dauerte aufgrund der schwachen Leistung der Rakete allerdings nur 15 Minuten, dann kehrte die Kapsel ohne Erdumrundung zurück. Viele bemannte und unbemannte Versuche folgten, alle mit dem gleichen Ziel: Jede der beiden Supermächte wollte den Wettlauf zum Mond gewinnen. Am 12. Juni 1968 startete mit der Sojus 11 die erste bemannte
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Juri Gagarin und Wladimir Komarov setzen die Sowjetflagge auf den Mond

Expedition zum Mond. Um 19:23 Uhr MEZ setzte die Kapsel mit den Kosmonauten Juri Gagarin, Wladimir Komarov und Boris Wolynow auf dem Mond auf. Um 2:43 öffnete Juri Gargarin mit den Worten "Dem kommunismus verdanken wir die Zukunft, Mütterchen Erde aber die gegenwart" als erster Mensch den Mond und setzte eine symbolische Sowjetflagge.


Die Gründung der CSAT

Die Communistic Strategic Alliance Treaty (Strategische Verteidigungsallianz der kommunistischen Staaten, kurz SVKS oder geläufiger CSAT) ist ein Verteidigungsbündnis sämtlicher kommunistischer Staaten, welches am 1. Mai 1969 als internationales Pendant zur NATO gegründet wurde. Die CSAT verfügt insgesamt über etwa 15.000 Atomraketen und ca. 120-130 Millionen Soldaten Weltweit. Die CSAT unterstützte lange Zeit Guerillabewegungen wie die FARC und die Roten Khmer (Indonesien). 1970 wurde in Deutschland die Rote Armee Fraktion gegründet, eine kommunistische Terrorgruppe die gegen "das System" kämpfte; auch sie wurde von der CSAT massiv unterstützt. Neben Waffen sorgte die CSAT auch für die Ausbildung und die Informationen der RAF. Schnell entstanden in ganz Europa Splittergruppen wie zum Beispiel die englische Red Army Fraction. Bis 2000 fielen über 3.000 Menschen dem RAF-Terror zum Opfer.

Erste Konflikte zwischen der CSAT und der NATO

1970 landeten US-Truppen nahe der Stadt Kanpot in Kambodscha, um Versorgungswege nach Südvietnam zu sichern. Kambodscha verhandelte zu diesem Zeitpunkt mit der Sowjetunion über einen Beitritt zur CSAT. Deshalb zog die Sowjetunion 40.000 Soldaten zusammen, um die Amerikaner abzuwehren. In der Nacht auf den 30. März, an dem die Offensive beginnen sollte, kontaktirete das Weiße Haus den Kreml in Moskau und etschuldigte sich für den Angriff. Nach schwierigen Verhandlungen gab die Sowjetunion schließlich nach und zog ihre Truppen zurück. Im Gegenzug zogen sich auch die amerikanischen Invasionstruppen zurück. Dies war ein herber Rückschlag für die USA und legte den Grundstein für die amerikanische Kriegsniederlage in Vietnam. Außerdem trat Kambodscha nun offiziell der CSAT bei.

Die Terrorattentate von München

1972 kam es während der olympischen Spiele in München zu einem von palästinensischen Terroristen verübten Terroranschlag, der 20 israelischen Sportlern das Leben kostete. Später kam heraus, dass der KGB die Terroristen mit Waffen und Informationen unterstützt hatte. Das führte zu schweren Spannungen zwischen den USA und der Sowjetunion. Während des REFORGER Manövers im Oktober 1973 kam es erneut fast zum Weltkrieg, da ostdeutsche Soldaten fälschlicherweise berichteten, dass die Bundeswehr im Begriff sei die Grenze zu überschreiten. Diesmal kam es durch diese Fehlmeldung zu einem Angriff von Ostdeutschen Soldaten auf ein Beobachternest der Bundeswehr. Der Angriff kostete 20 Soldaten der Bundeswehr und 13 der NVA das Leben. Am Ende gelang es aber der BRD die DDR milde zu stimmen, indem sie ihre Atomraketen in Niedersachsen nach Saarlouis verlegte.

Die Ölkrise 1973/1974

Ausgelöst wurde die erste Ölkrise im Herbst 1973 durch den Jom-Kippur-Krieg. Ägypten und Syrien griffen Israel an, um die von den Israelis 1967 besetzten Gebiete zurückzugewinnen. Weil die westlichen Industriestaaten, die USA vor allem, Israel unterstützten, beschloss die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC), ihre Fördermengen um 5 Prozent zu verringern. Daraufhin stieg der Ölpreis um 70 Prozent an. Im folgenden Jahr, 1974, stieg der Ölpreis noch höher. Bei dieser ersten Ölkrise 1973 wurde deutlich, wie sehr die westlichen Industrieländer vom Erdöl abhängig waren. Während im Westen zahlreiche Wirtschaftskrisen und Fahrverbote die Folge waren litt der Ostblock kaum. Einerseits verfügte die Sowjetunion über große Ölreserven, andererseits waren die meisten OPEC-Staaten mit der Sowjetunion befreundet. Dies führte auch dazu, dass die USA die Sowjetunion beschuldigten, die Ölkrise insziniert zu haben.


Der sowjetische Einmarsch im Iran und in Afghanistan

Der Afghanistankrieg begann mit einem Staatsstreich durch die kommunistische Volkspartei 1978. Die Machtübernahme stieß bei der afghanischen Bevölkerung auf starken Widerstand. Die kommunistischen Ideale wurden in der islamisch bevölkerten Nation allgemein abgelehnt. Nachdem der Parteiführer Taraki durch Rebellen ermordet wurde, erhielt die Partei sowjetische Unterstützung, um somit eine Annäherung an die Sowjetunion herzustellen. Im Wesentlichen hatten die Sowjets erneut vor, mit einem Einmarsch einen Satellitenstaat zu bilden und ihre Macht damit auf den Mittleren Osten auszubreiten. Die offizielle Begründung der Sowjetunion lautete, dass man den Frieden für die afghanische Bevölkerung wiederherstellen wolle. Während in Afghanistan so ein Guerillakrieg, geführt von den Rebellen, ausbrach herrschte auch im Iran Krieg. Im Januar war die Rote Armee ohne Kriegserklärung auf Teheran marschiert. Die iranische Armee hatte kaum Zeit um zu reagieren. Bereits am zweiten Tag der Invasion war Teheran fest in sowjetischer hand. Die Sowjets etablierten einen kommunistischen Sattelitenstaat. Außerdem kämpfte die Sowjetunion weiterhin gegen die iranische Armee, die zahlreiche der wichtigen Häfen und Ölfelder im Süden hielt. Die iranischen Streitkräfte erwiesen sich allerdings als zu Schwach gegenüber der Roten Armee. Bereits Ende 1979 schienen die Iraner geschlagen. Doch es kam anders. Wie aus dem Nichts kehrte der Kampfesgeist der Iraner zurück. Nun geriet die Sowjetunion zumindest im Süden in starke Bedrängnis. Dies gab den Iraner eine Chance, die sie aber nicht nutzen konnten. Bereits Ende 1980 mussten sie sich geschlagen geben. Der Konflikt in Afghanistan dauerte zwar länger, letztendlich mussten die Rebellen aber ebenfalls kapitulieren. Aus beiden Ländern wurden Satelittenstaaten der Sowjetunion.

Innere Streitigkeiten in der Sowjetunion

Mitte der Achtziger durchlebte die Sowjetunion eine schwere Führungskrise. Der Hauptteil der Sowjetregierung war schon zu alt um zu regieren. Nach Chruschtschows plötzlichem Rücktritt 1983 herrschte pures Chaos in der Führungsriege der Sowjetunion. Sowohl der gemäßigte Flügel als auch der Hardliner Flügel wollte den neuen Parteivorsitzenden - und somit die mächtigste Person im Land - stellen. Ende Dezember 1983 konnten sich die gemäßigten Kräfte und die Hardliner der Regierung auf eine Wahl des neuen Führers der Sowjetunion im Volkskongress einigen. 1984 stellten sich den Kongressmitgliedern zwei Männer zur Wahl, einerseits der gemäßigte Juri Andropow, der wie auch schon sein Vorgänger Chruschtschow recht betagt war und der Führer der "Jungen Kommmunisten" der KPdSU, der Hardliner Alexeij Gospowitsch. Mit knapper Mehrheit konnte Gospowitsch die Wahl für sich entscheiden, am 1. Mai wurde er schließlich zum offiziellen Parteichef ernannt. Unter Gospowitsch wurde unter anderem die Zahl der Volkskongress-Abgeordneten deutlich verringert.

Der Zerfall Jugoslawiens

Nach dem Tod Titos am 4. Mai 1980 übernahm das Präsidium der Republik die Regierungsgeschäfte un Joguslawien. Die acht Mitglieder setzten sich aus je einem Vertreter der sechs Teilrepubliken und der zwei autonomen Provinzen zusammen. Immer mehr kam es jedoch zu Unstimmigkeiten und die integrative Persönlichkeit Tito fehlte. Allerdings konnte die politische stabilität noch bis 1993 aufrecht erhalten werden. 1993 putschte die Armee, der Putsch gelang aber nur in Serbien und in Kroatien, da die Truppenverbände in den restlichen Teilgebieten immernoch treu zur Republik standen. Die Putschisten, angeführt von der nationalistischen Bewegung Joguslawiens erklärte am 23. März 1993 ihre Unabhängigkeit. Fortan hieß ein Teil der Volksrepublik Joguslawien Balkanrepublik und war nationalistisch orientiert. Am 19. April 1993 erklärte Joguslawien der Balkanrepublik den Krieg und der erste Balkankrieg begann.


Der erste Balkankrieg

Obwohl die Balkanrepublik eigentlich gegen den Sozialismus kämpfte, wurde sie in allen vier Balkankriegen von CSAT-Truppen unterstützt, was vor allen dingen an den politischen Differenzen und der teils offenen Konfrontation zwischen der Gospowitsch-Regierung in Russland und dem Präsidium der Republik in Joguslawien lag. Der erste Balkankrieg begann mit einem joguslawischen Angriff auf die Balkanrepublik am 19. April 1993. Da der Hauptteil der auf dem Terretorium der Balkanrepublik stationierten Truppen in den Besitz der Balkanrepublik übergegangen war, konnten die joguslawischen Angriffe zumindest auf serbischem Gabiet unter leichten Verlusten abgewehrt werden. Stattdessen startete die Balkanrepublik eine Offensive auf den Kosovo, um die kroatischen Verbände zu entlasten. Die joguslawischen Militärs reagierten mit Härte und bekämpften die Serbokroatischen Truppen neben den konventionellen Waffen auch mit Biologischen und Chemischen Kampfstoffen. Der Einsatz dieser Waffen schadete letztendlich aber nur der Zuvilbevölkerung. Schlussendlich wurde der Hauptteil der Bevölkerung durch die Kämpfe und Kriegsverbrechen ins Nachbarland Albanien vertrieben. Fast 750.000 Menschen flohen in den Jahren 1994 und 1995. Nach dem der Kosovo 1996 gefallen war startete Joguslawien 1997 eine weitere Großoffensive gegen die Balkanrepublik, und so wurde der Kosovo erneut zum Schlachtfeld. Während der Kämpfe wurde die verbliene Bevölkerung von etwa 200.000 Menschen genozidähnlich auf weniger als 50.000 dezimiert. Am 21. Dezember 1998 unterzeichneten beide Parteien einen Waffenstand. In der sogenannten "Prager Grenzreform" musste das restliche Joguslawien zudem die Balkanrepublik anerkennen.

Der zweite Balkankrieg

Der zweite Balkankrieg war lediglich eine Fortsetzungn des ersten. Am 3.Mai erklärte das oberste Gericht in Sarajevo die Prager Grenzreform für ungültig. Die joguslawische Regierung zog daraufhin Truppenverbände an der serbischen Grenze zusammen. Der Krieg begann am 17.Mai mit einem joguslawischen Bombardement auf Belgrad. Am folgenden Morgen übertraten joguslawische Truppen die Grenze und marschierten gen Zagreb. Doch erneut gelang es den serbokroatischen Truppen die joguslawischen Invasoren zurückzutreiben. Im Juni startete die Balkanrepublik schließlich eine Gegenoffensive; aus Serbien kommende über den Kosovo und aus Kroatien kommend direkt nach Sarajevo. Am 26. Juni war Sarajevo vollkommem eingekesselt. Da sich die Verteidigungstruppen nicht ergaben, begannen die serbokroatischen Truppen Sarajevo zu beschießen. Am 14. September kapitulierte der Rest der joguslawischen Luftwaffe, am Tag darauf das Heer (nicht aber die Verteidigungstruppen Sarajevos). Einzig und allein die joguslawische Marine verteidigte noch ein paar Küstenstädte gegen die Balkanrepublik. In der sogenannten "Operation Triest' zogen sich jedoch am 18. September die letzten Reste der joguslawischen Armee nach Slowenien zurück, dass sich im Gegenzug zu Bosnien erfolgreich gegen die Balkanrepublik verteidigt hatte. Der Krieg Endete am 02.November mit dem Fall Sarajevos und dem Waffenstillstandsvertrag mit Slowenien bzw. mit Restjoguslawien.

Der dritte Balkankrieg

Der dritte Balkankrieg wurde durch eine Grenzverletzung serbokroatischer Soldaten am 1.Januar 2000 ausgelöst und endete mit der Zerstörung Tiranas durch eine K-21 Interkontinentalrakete. Nachdem eine serbokroatische Panzerbesatzung am 1.Januar in betrunkenem Zustand in albanisches Gebiet eingedrungen war und dort 7 Menschen getötet hatte, sah die albanische Regierung ihre Chance gekommen,in Richtung Norden zu expandieren. Den Zwischenfall in der Weltöffentlichkeit als Angriff darstellend überfiel Albanien am 6.Januar ohne Kriegserklärung die Balkanrepublik. Trotz starker serbokroatischer Gegenwehr drangenz die Albaner bis 100 Kilometer vor Belgrad in serbokroatisches Gebiet ein. Am 4.Februar trat der Bündnisschutz der CSAT in Kraft und die russische Luftwaffe began mit der Bombardierung Tiranas. Am 13.Februar begann die CSAT die Balkanrepulik auch mit Bodentruppen zu unterstützen. Mit vereinten Kräften gelange es den Verteidigern schließlich, die Angreifer ins Grenzgebiet zurückzudrängen; der Krieg war am 22.Februar de facto wieder vorbei. Doch am 23.Februar um 4:00 Uhr früh entschied Alexej Gospowitsch kurzerhand, eine K-21 an Tirana zu testen. Um 6:09 Uhr Ortszeit schlug eine mit 62,5 Kilogramm bestückte Interkontinentalrakete des Typs Kathyuscha K-21 im Zentrum der Stadt ein. Die folgende Explosion riss einen Großteil der Stadt bis auf die Grundmauern nieder. Um 12:34 ergaben sich die albanischen Streitkräfte. In den Folgemonaten besetzte die serbokroatische Armee Albanien und vertrieb einen Großteil der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung nach Griechenland und Bulgarien. Über 200.000 weitere Muslime wurden in Arbeitslager interniert. UN und NATO verurteilten die Vorgänge aufs schärfste, doch sämtliche UN-Resolutionen scheiterten am Veto der Sowjetunion. Durch den Vorfall kam es zu enormen Spannungen zwischen NATO und CSAT. Doch der Irakkrieg beendete diese Spannungen schlagartig, da nun wieder die USA in schlechtes Licht gerückt wurden.

Der vierte Balkankrieg

Der vierte Balkankrieg begann mit der Invasion serbokroatischer Truppen Sloweniens und endete mit der Annexion Sloweniens durch Österreich. Am 12. Juni 2002 sah die Doktrin der Militregierung der Balkanrepublik noch ein letztes Ziel vor, die Eroberung Sloweniens. Als am 12.Juni der Krieg begann, sah die patriotische FPÖ-Regierung Westösterreichs ihre Chance, neben dem seit kurzem zugehörigen Südtirol auch noch Slowenien dem Staatsgebiet der Republik hinzuzufügen. Am 14.Juni kapitulierte die slowenische Verteidigumgsarmee bedingungslos.
Soldaten 06
In der Nacht löste dann der Bundeskanzler Österreichs, Franz Gangl, den Fall Rot aus. Um 20:00 Uhr ließ er im Radio und im Fernsehen verkünden, dass sich Österreich nun im Krieg befinde. Um 22:00 Uhr machte das Bundesheer mobil und rückte in Slowenien ein. Um 18:00 Uhr des nächsten Tages erreichte die 7.Panzerdivision "Alpenblau" Lublin. Die serbokroatischen Truppen waren auf einen Angriff nicht vorbereitet und konnten die Stadt nicht halten. Um 14:00 Uhr des 17. Junis sicherten österreichische Fallschirmjäger die unverteidigte Grenze zur Balkanrepublik. Die restlichen Kasernen wurden gestürmt und die sich darin befindlichen Truppen entwaffnet.Angesichts der schnellen Niederlage der serbokroatischen Truppen unterließ es die Balkanrepublik, Österreich den Krieg zu erklären. Allerdings fanden die auf 1.Juli angesetzten Wahlen ebenfalls nie statt und so blieb die Balkanrepublik eine Militärdiktatur.

wachsende Spannungen im Ostblock

Die 2000er, 2010er und 2020er verliefen relativ ruhig. Es gab weder größere Konflikte noch weltbewegende Großereignisse. Am 12.Dezember 2028 starb der bisherige Diktator Gospowitsch. Sein Nachfolger wurde der gemäßigte Sergej Stjukitsch. Während unter Gospowitsch die Versorgungslage relativ gut gewesen war, begann mit Stjukitschs Regierung die Krise, die letztendlich zum Untergang der Sowjetunion und zu Bürgerkrieg führte. Bereits in den frühen dreißigern des 21.Jahrhunderts gab es täglich Proteste von antikommunisten und Pazifisten, aber auch von linksextremen Gruppierungen in allen Großstädten Russlands. Doch mitte der Dreißiger eskalierte die Lage zusehends.

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