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Zeitlinie:

Grund der Abweichung:

Ein Tollwutereger mutiert und wird zu einer Bedrohung für die Menschheit.

Zeitpunkt der Abweichung: 1978

Kurzinformation über Zeitlinie:

1978 Irgendwo im Queen-Elizabeth-Nationalpark in Uganda. Wildhüter des Parks machen eine schreckliche Entdeckung. Offenbar kursiert die Tollwut unter den Tieren. Denn Beamten wird aber schnell klar dass hier mehr dahintersteckt. Bald kommt es zu Meldungen in entfernten Dörfern wonach bisher friedliche Einwohner wie Verrückt auf Ihre Familien losgehen. Polizeibeamte melden dass die Schuldigen ganz offensichtlich Irre sind. Die Täter sind kaum in der Lage zu sprechen und schäumen vor Wut. Doch sie erzählen von einem Tierbiss. Da die Polizei nicht weis was tun werden Ärzte aus der Hauptstadt Kampala hinzugezogen. Als einer der Erkrankten qualvoll stirbt wird auf Tollwut getestet. Und tatsächlich es ist Tollwut, eine bisher unbekannte Gefahr bahnt sich an. Die Wissenschaftler aus Uganda ziehen Ärzte der WHO zu Rate. Das ganze wird vertuscht und unter den Teppich gekehrt. Im Kalten Krieg fürchten Ost und West das die andere Seite den Virus als Biowaffe nutzen könnte.

Einleitung:Bearbeiten

Das hier ist der Dritte und letzte Teil der Chaos Trilogie. Die Idee hierzu kam mir beim schauen einiger Filme und Dokumentationen. Heutzutage gibt es in UZL immer wieder Meldungen von Vogelkrippe, neuen Krankheiten usw. Etwa zählt AIDS zu diesen Krankheiten die etwa zu dem Zeitpunkt an dem diese Zeitlinie beginnt zum ersten Mal auftrat. Es ist immer wieder erstaunlich wie neue Krankheiten auftauchen und wo sie herkommen.
Zombie-brooklyn-bridge

Tollwutkranke suchen nach Hilfe, New York 1986

Uganda als Startpunkt habe ich wegen einer dieser geheimnisvollen Krankheiten gewählt. Dort gibt es eine Krankheit die das Nicksyndrom genannt wird. Betroffen sind hiervon Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Sie beginnen hin und her zu wippen und verweigern das Essen. Was die Ursachen dieser Erkrankung ist weiß man nicht. Viele Patienten sind von einem Bandwurm befallen aber es wird auch von einer Infektionskrankheit gesprochen. Natürlich ist die Idee zu dieser Zeitlinie auch einigen Zombifilmen entsprungen.
Uganda

Ausbreitung Nickkrankheit Uganda

Die Zombies in dieser Geschichte sind keine Untoten, sie sind auch nicht Kannibalen. Aber durch Ihre Verwirrtheit und unkontrollierten Wutausbrüche sind sie eine ernsthafte Gefahr. Die uns bekannte Tollwut führt zu einer Gehirnentzündung. Die Inkubationszeit beträgt zwischen einem und drei Monaten. Der Erkrankte hat Halluzinationen leidet an Schlaflosigkeit und beist auch.
TollwutHundSpeichel

Hund mit Tollwut, Virus im Speichel

(Siehe Tollwut Wikipedia) Das Tollwutsyndrom dieser Zeitlinie ist ähnlich nur dass der Virus sich auch durch die Luft übertragen kann und sich dadurch weitaus schneller verbreitet. Die Tollwutopfer irren ähnlich wie „echte“ Zombies umher und wissen kaum noch was sie tun. Anders als die Untoten aus den Filmen greifen sich die Tollwutzombies auch mal gegenseitig an. Nahrung können sie keine zu sich nehmen da ein Schlucken durch den angeschwollenen Kehlkopf nicht möglich ist. Da die Ärztliche Versorgung von Tausenden bis Millionen Tollwutopfern nicht möglich ist schlendern sie wie Zombies durch die Straßen. Die „Zombies“ neigen dazu sich selbst zu verletzen daher sind Ihre Kleidungsstücke oft blutig, meist Ihr eigenes Blut. Das Bild Oben zeigt eine Gruppe Infizierter wie sie 1986 nach Hilfe suchend über die Broklynbridge wandern. Die Meisten dieser Unglücklichen merken nicht mal was sie tun. Obwohl die Infiszierten zu Gewalt neigen sind sie meist die Opfer da sie stark verwirrt sind und von den Gesunden als Feinde gesehen werden. Die Lebenserwartung eines Infizierten liegt in meinem Szenario bei etwa 3 Tagen ab dem Zeitpunkt an dem Ihr Hals zu stark zugeschwollen ist. Denn dann müssen diese Tollwütigen sehr schnell verdursten oder ersticken umgehend. Also ich denke es ist durchaus im Rahmen des Möglichen das eine solche Tollwutpandemie irgendwann einmal ausbrechen wird, hier brach sie bereits 1986 aus. (Hier ein Bericht über vergangene Tollwutepidemien von 1914)

Zeitlinie das Syndrom:Bearbeiten

1978 - 1986Bearbeiten

Tollwut im Nationalpark 1978:Bearbeiten

ZombieZeugin1978

Tollwütige Frau in Dorf berichtete von einem Übergriff Ihres Bruders und dessen Freundes auf ihre Familie, Uganda 4. Mai 1978

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark (QENP) wurde 1953 gegründet doch bestand bereits seit 1936 ein Nationalpark. Der QENP grenzt an den Nationalpark Virunga des Nachbarlandes Zaire. Der Park beherbergt knapp 100 Säugetierarten und 600 Vogelarten. Der Park hat aber auch mit Wilderei zu kämpfen. So sank die Anzahl an Elefanten ständig. Um diesen Verbrechen an der Natur Herr zu werden arbeiten hier bewaffnete Wildhüter. 2. Februar 1978; Wildhüter entdecken den Kadaver eines Afrikanischen Büffels. Das Tier wurde offenbar zerfleischt doch gibt es keine Anzeichen das davon gefressen wurde. Seltsam denn normalerweise erscheinen sofort Aasfresser und sichern sich Ihren Anteil.  Dem Fall wird wenig Beachtung geschenkt, erst als eine tote Löwensippe gefunden wird ist man stutzig. Die Löwen haben sich gegenseitig angegriffen, nach einer Gehirnhautuntersuchung steht fest es ist Tollwut. Tollwut kommt im Wildpark nicht so oft vor aber in diesem Februar scheinen viele Tiere davon betroffen zu sein. Es gibt einige Meldungen von zahmen Raubtieren die plötzlich auftauchen und bei näheren Kontakt Aggressionen zeigen. Es ist mittlerweile Ende März die Parkverwaltung ist besorgt und beauftragt den Tierarzt Oskar Morth mit der Untersuchung der Vorfälle. Morth ist erst seit Jänner Angestellter der Parkverwaltung und sieht sich einer Tragödie gegenüber. Immer mehr Tiere mit Tollwut werden gemeldet immer mehr Tierkadaver gefunden. Morth selbst ist ein unbeschriebenes Blatt, er ist Deutscher man weiß aber nicht ob Ost oder West. Tatsächlich ist er Spezialist auf dem Gebiet von Tierkrankheiten aus der DDR. Doktor Morth schreibt im April 1978 einen Bericht wonach es sich um eine Tollwutepedemie handelt. Etwas scheint aber seltsam an dem guten Doktor, er unterschlägt wichtige Informationen. Am 17. April 1978 landen Drei Männer in Uganda. Sie begeben sich direkt zu Doktor Morth. Bei diesen Männern handelt es sich um Stasiagenten die extra aus der DDR eingeflogen wurden. Morth und die Männer agieren ohne Instruktionen der Parkverwaltung und nehmen Blut und Gehirnzellenproben. Auch denn Parkwächtern kommt der Doktor seltsam vor, doch nach wenigen Tagen gibt es keine Spur mehr von den Männern. Der Tierarzt erscheint nichtmehr an seinem Arbeitsplatz und gilt als Vermisst. Etwa ein Monat nach dem Verschwinden der Vier Männer erhalten Polizisten eine Meldung wonach es in Dörfern außerhalb des Parks zu Amokläufen gekommen sei. Die Polizeikräfte in dieser Region sind nicht unbedingt Diensteifrig, trotzdem machen sich Zwei Beamte auf um nachzusehen. Mit einem Polizeijeep begeben sich die Polizisten am 4. Mai 1978 in ein auf keiner Landkarte vermerktes Dorf in den Bergen. Was sie dort vorfinden ist schockierend. Die Dorfbewohner haben sich mit Flinten und Stöcken bewaffnet und sind aus er sich. Der zuständige Polizeioffizier wurde an eine Hüte geführt in der Zwei Männer gefesselt liegen. Aus den Männern ist nichts herauszubringen, sie geifern, schreien und zucken. Doch die Dorfbewohner sagen es gebe noch eine Frau die ansprechbar sei. Die Frau wird herbeigeholt, auch sie leidet unter unkontrollierbaren  Zuckungen. Sie kann den Polizisten erzählen was passiert ist; „Mein Bruder und sein Freund sind über mich und meinen Mann hergefallen!“ Sehr ungewöhnlich für so ein kleines Dorf. Nachdem die Beamten alles säuberlich notiert haben begeben sie sich in ein nahegelegenes Dorf aus dem es ebenfalls Gewaltmeldungen gab. Der dortige Bürgermeister weis mehr und glaubt das es böse Geister sind die von den Leuten Besitz ergreifen. Nach mehreren Besuchen in Dörfern und einigen ärztlichen Untersuchungen steht fest dass es die Tollwut ist. Einige sprechen von Tierbissen, andere haben keine Ahnung warum sie plötzlich erkrankt sind. Der Polizei die mittlerweile die Parkverwaltung hinzugezogen hat tappt im Dunkeln.
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Basiscamp der Vereinten Nationen auserhalb des Nationalparks, Foto von Juli 1978

Die Tollwutfälle unter Tier und Mensch nehmen überhand, es wird entschieden die Regierung in der Hauptstadt Kampala hinzuzuziehen. Die Regierung entsendet ein Tierarztteam und einige Humanmediziner, auch das Militär ist mit Ärzten dabei. Das Ganze geht sehr schnell, das Militär erklärt in den betreffenden Regionen eine Ausgangssperre. Ende Mai gab es bereits Tollwutimpfungen. Doch Tollwutimpfungen sind nur Vorsorglich, bei den erkrankten Menschen kommt jede Hilfe zu spät. Die Wildtiere im Park werden ebenfalls untersucht, man findet bei den meisten Anzeichen von Tollwut im frühen Stadium. Nun sieht sich die Parkverwaltung gezwungen Notabschüße durchzuführen.
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CIA-Söldner haben Vier "agressive" Männer erschoßen die sich dem UN Forschungscamp näherten unter Ihnen Oskar Morth, Juli 1978

Die Regierung entscheidet sich die Vereinten Nationen hinzuzuziehen da diese technisch und was die Fachkräfte angeht weit besser für so etwas geeignet zu sein scheint. Etwa 50 Menschen leiden nun im Juni bereits an Symptomen als Ärzte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eintreffen. Die Mediziner bringen modernstes Equipment und Spezialisten an den Krisenort Uganda. Die Regierung hat bis auf weiteres eine Nachrichtensperre verhängt um Panik zu vermeiden. Die WHO Leute bringen auch eine eigene Sicherheit Firma zum Schutz Ihres Camps mit. Diese Söldner stehen nicht auf der UN Gehaltsliste denn offensichtlich ist hier der CIA irgendwie involviert. Grund hierfür ist die Anwesenheit des Doktor Morth vor noch wenigen Monaten. Der US Geheimdienst hat den Verdacht  dass es sich hierbei um einen bedeutenden DDR Virusforscher handelt der das Land Inkognito besuchte. Der Verdacht liegt nahe das Ostdeutschland hier mit einer künstlich geschaffenen Tollwutform herumexperimentiert hat. Das etwas mit dem Virus nicht stimmt zeigt sich anhand der vielen Opfer die nicht gebissen wurden, für die WHO Leute ein echtes Rätsel.  Noch mysteriöser wird es als Vier europäische Männer in Militärkleidung versuchen in das UN Zeltlager einzudringen. Die Männer sind verstört und greifen Schwestern an.
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Nachdem die Verwicklung des Ostblocks bestätigt wurde werden ABC Schutzanzüge an die UN Ärzte verteilt, zu spät

Trotz mehrfacher Warnungen der Söldner geben sie nicht auf und werden erschossen. Wie erwartet wird an Ihnen die Tollwut gefunden, doch bei der näheren Untersuchung der Vier stellt sich heraus dass es sich um Doktor Morth und die Drei Ostdeutschen handelt die das Land im April erreicht hatten. Nachdem die CIA die Identitäten geklärt hat ist klar das der Ostblock und vielleicht die Sowjetunion mit im Spiel ist. Sowohl DDR wie UDSSR streiten eine Verwicklung in der Sache ab, den Niemand will in irgendwelche „Biowaffendebakel“ verstrickt werden.
UGandaAufstände

Aufstand in Kampala wegen der Regierungswilkür, August 1978

Ob hier wirklich Biowaffen im Spiel sind kann nie restlos geklärt werden, doch die UN ist vorsichtig und rüstet ihre Leute mit ABC Schutzanzügen aus. Die Nachrichtensperre stellt ein Problem da denn das Volk fragt sich was in den Abgelegenen Bergdörfern vor sich geht. Ab August gibt es Unruhen in großen Städten denn Überlebende berichten von scheußlichen Scenen die im UN Camp vor sich gehen. Regierung sowie Vereinte Nationen erklären dass es in den Dörfern zu einer Hungersnot durch schlechte Ernten kam und sie hier einen humanitären Einsatz hätten. Insgeheim haben Regierungstruppen jedoch begonnen Kranke zu erschießen um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Die UN Ärzte tolerieren diese Praktiken da sie unter Druck der Vereinigten Staaten stehen und keine Schwierigkeiten haben wollen. Im November 1978 ist die Krise überwunden, über 500 Menschen und unzählige Wildtiere sind Tod. Die UN ist dennoch in Krisenstimmung, denn inzwischen sind einige Helfer und Ärzte an Tollwut erkrankt. Die UN arbeitet von diesem Zeitpunkt an einem Gegenmittel. Der neue Virenstamm wird sowohl von den Europäern wie den Amerikanern untersucht und erhält den Namen „Queen Elisabeth“ Die US Army bringt eine Probe hiervon in die Staaten wo man sich der Untersuchung widmet. Inzwischen ist klar das die neue Tollwut durch den Atem und daher die Luft übertragen werden kann.

Untersuchung des Queen Elisabeth Stamms:

USPHSlogo

Logo des United States Public Health Service

Die Forschung an der 1978 endeckten Tollwutvirus-Mutation wird von den Vereinten Nationen unterstützt. In der westlichen Welt gibt es hierbei Drei wichtige Standorte; Boston (USA) München (Westdeutschland) Edinburgh (Großbritannien) In Amerika ist der United States Public Health Service zuständig. Der USPHS betreibt ein strenggeheimes Biolabor in Boston.  Dort sind Proben des Queen Elisabeth Virus  (QEV) eingelagert es wird dort auch in Tierversuchen an Heilmitteln gesucht. In Zeiten des Kalten Krieges herrscht die Befürchtung die Sowjetunion könnte nach neuen Möglichkeiten suchen die westliche Welt zu vernichten. Um 1983 befinden sich Ost und West auf dem Höhepunkt Ihrer Paranoia. Das Atomare Schreckgespenst lauert überall. Mit dem Amtsantritt Ronald Reagans 1981 haben sich die Prioritäten des USPHS  verschoben. Der neue Präsident ist ein Hardliner was die Sowjets angeht, er weiß zwar nichts von den Experimenten in Boston doch der CIA macht Druck. Inzwischen glaubt man dass der Ostblock ebenfalls an diesem Tollwuteregerstamm forscht. So ist die Forschung auch in der Bundesrepublik Deutschland ebenfalls mit der Suche nach einem Impfstoff für  QEV beschäftigt. Seit 1982 hat die Fraunhofer-Gesellschaft die Forschung übernommen und arbeitet im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Verteidigung. Allen westlichen Forschungsprojekten ist eine Sache gemein; der Glaube dass der Osten mindestens seit 1978 den Tollwutvirus als Waffe benutzen will. Im Krieg der Spione jener Jahre gibt es nun immer neue Gerüchte dass die DDR verantwortlich für die Biowaffe QEV sei.
DDRForschung

Die Forscher der DDR sind dem Westen um eine Nasenlänge vorraus, Leipzig 1981

Das stimmt ganz und garnicht. Es ist zwar wahr dass die Ostdeutschen seit 1978 von dem Virus wissen doch sie haben Ihn nicht erschaffen, dafür zeichnet sich die Natur verantwortlich. Doch im Kalten Krieg glauben Beide Fraktionen das QEV eine Biowaffe der Gegenseite ist. In der DDR wird auch geforscht, man will im Fall der Fälle für einen Virusangriff des Westens gewappnet sein. Die DDR hat gemeinsam mit den Sowjets einen klaren Wissensvorsprung. Da die DDR bereits ab Anfang 1978 Ihren Mann (Morth) in Uganda hatten sind Ihre Forschungen weitaus umfangreicher. Ob Morth damals eher zufällig auf den Virus traf oder ob er Ihn im Alleingang geschaffen hatte ist für die kalten Krieger irrelevant. Der QEV ist nicht die einzige Biowaffe in den Arsenalen doch Mitte der 1980er die mysteriöseste. In den USA wo Reagans Druck hoch ist hat die USPHS kaum Skrupel den Virus auch an Menschen anzuwenden. Kein Wunder denn die USPHS ist nichtgerade zimperlich. Schon 1972 gab es die Tuskegee Syphilis Studie an Afroamerikanern bei der die USPHS den Probanden moderne Heilmittel vorenthielt nur um die Studienziele zu erreichen.
San QuentinGefExperiment

QUV Geheimexperimente an Gefangenen, San Quentin Staatsgefängnis Kalifornien 1984

1984 startet die USPHS erneut eine Studie, diesmal wird totkranken Freiwilligen in Gefängnisen QEV injiziert um „zu sehen was möglich ist“ Obwohl die Experimente hinter verschlossenen gut gesicherten Türen geschehen zeigt dies jedoch wie dringend die USA einen Erfolg sucht. Hingegen sind die Virologen in der DDR sehr viel zimperlicher  und arbeiten lediglich mit Labormäusen.
Die Ostdeutschen sind strikte Gegner von Biowaffen und ihre Forschungen dienen offieziel nur dem Schutz des Deutschen Volkes. Bis 1986 gelingt es keiner der Parteien einen Impfstoff zu erzeugen. Die schlampige Handhabung des Virus in amerikanischen Gefängnissen reicht aus um das Experimentieren in den USA zu beenden. Da es unter Gefängnisinsassen bereits Verschwörungstheorien gibt gelangen 1985 einige pikante Details in die Presse. Die US Medien halten den neuen Zombie-Gefängnishype aber für ein Schauermärchen. Schnell wird alles wieder hingebogen. Menschenversuche finden von da an zwar nichtmehr statt doch bahnt sich die Katastrophe bereits an. Ein ostdeutscher Laborhelfer hat die Nase voll von seinem heimatlichen Arbeiterparadies und beschließt im Februar 1986 das Land zu verlassen. Was noch nicht offensichtlich ist, ist die Tatsache dass er sich mit QEV infiziert hat. Dieser Laborgehilfe hat ein Ziel und das ist das Land der Freiheit; die Vereinigten Staaten.

Patient Null und der Anfang vom Ende:

Samstag 8. Februar 1986; Der 26 Jahre alte Laborasistent Dirk Bänder packt in Leipzig einen Rucksack. Er gehört der Forschungsgruppe an die im Auftrag der DDR Regierung den QEV erforschen. Bänder hat eine Erlaubnis Ostdeutschland zu verlassen um eine 14 Tägige Urlaubsrundreise durch die Bundesrepublik die Schweiz und letztendlich nach Italien zu machen.
CheckpointCha

Checkpoint Charlie, diese Grenze muste Dirk Bänder überqueren um seinen Westurlaub anzutreten

Bänder hat bereits Drei Reisen nach West-Berlin hinter sich und ist davon immer zurückgekehrt. Um diese Reise anzutreten waren mehrere Visa und natürlich eine Ausreiseerlaubnis der DDR notwendig. Doch Bänder gilt in der DDR als treuer Staatsbürger. Dirk Bänder hat keine Familienangehörigen und hat sich das Ziel gesteckt aus dem Heimatland zu fliehen.
DDRSteckbrief1986

Belohnung 1 Million Mark, die DDR sucht Dirk Bänder und hängt Ihm Doppelmord in der Heimat an, März 1986

Bänder ist ein introvertierter  junger Mann, er hat sich nie über seine Absichten und politische Gesinnung ausgetauscht daher gilt er eher als loyal. Was Niemand weiß ist das Bänder sich an seinem letzten Arbeitstag mit QEV injiziert hat. Er hatte eine Fiole mit QEV beschädigt wobei er einige Tropfen davon abbekam. Doch das hat er vertuscht indem er einfach eine neue Fiole herausholte und sie an den zuständigen Forscher übergab. Soweit so gut dachte Dirk Bänder als er über Ceckpoint Charlie in West-Berlin einreist. Mit dabei hat er sein Erspartes in der Höhe von mehreren Tausend Mark. Dieses Geld hat Dirk Bänder auch nötig denn er hat vor eine neue Identität im Westen anzunehmen. Er nimmt Kontakt zu einem Bekannten auf, denn während seiner West-Berlinaufenthalte 1984 und 1985 hat er sich auf dem Schwarzmarkt schlau gemacht. Er kauft bei seinem Schwarzmarkt Bekannten einen Schweizer Pass auch ein Flugticket in die USA bekommt er.  Nun reist er nicht wie geplant nach Bayern und dann die Schweiz sondern begibt sich zum Flughafen. Am Flughafen Berlin-Tempelhof checkt der junge Mann ein und fliegt mit Ziel New York in die USA.
NY1980er

New York City im Jahr 1986 hier haben Krankheiten einen guten Nährboden, Dirk Bänder ist längst dort, Mai 1986

Was aber nicht ersichtlich ist, ist die Tatsache das Bänder inzwischen jeden der Ihm über den Weg lief mit dem Tollwutereger infiziert hat. Die Krankheit ist bei Dirk Bänder noch nicht ausgebrochen doch sie ist im hohen Grad ansteckend. Da sich QEV über die Luft verbreiten kann geht Anstecken sehr einfach. Nachdem die 14 Tage der Urlaubsgenemigung verstrichen sind wird man in Ost-Berlin stutzig. Es gibt bald erste Meldungen wonach eine seltsame Grippewelle in Leipzig umgeht. Die Inkubationszeit bis zum Ausbruch der Krankheit ist unterschiedlich kann zwischen Drei bis acht Wochen betragen. Ende Februar als die ersten Fälle in Leipzig auftreten entscheiden die DDR Behörden einen Haftbefehl gegen Dirk Bänder rauszugeben. Sie wissen nun genau wie ansteckend "Patient Null" wirklich ist. Jedoch ist Ihnen klar dass der Ausbruch von Tollwut nicht bekannt werden darf um sich im Westen nicht zu blamieren. Daher wird Bänder der Doppelmord an Zwei Grenzbeamten in Hildburghausen untergeschoben. Ein Steckbrief wird an die Bundesdeutschen Behörden und Interpol abgegeben. Auch eine getürkte Strafakte wird erzeugt. Die horrende Summe von 1 Million Westmark sollte helfen den Flüchtigen schnellstens zu fassen. Doch inzwischen befindet sich Bänder bereits in den USA wo er untergetaucht ist. Auch die bekannte TV Show Aktenzeichen XY ungelöst wird einbezogen. Im März 1986 zeigt eine Aktenzeichen XY Folge erstmals eine Nachstellung des Doppelmordes an den ostdeutschen Grenzlern. Das schlägt ein wie eine Bombe, es hagelt regelrecht Anrufe denn jeder glaubt nun den Gesuchten gesehen zu haben. Der Fall ist hochbrisant auch die Stasi ermittelt bereits und findet eine Spur zu Dirk Bänders Bekannten in der Schwarzmarktszene. Als die Stasi Agenten erfahren was sie wissen wollten erschießen sie denn Mann kurzerhand. Inzwischen herrscht ein Medienrummel um den inzwischen als „Massenmörder“ titulierten Bänder. Die ostdeutschen Behörden geben nun Beweise heraus wonach Dirk Bänder bereits in Leipzig für den Raubmord an Vier alten Damen verantwortlich ist. Die Verbrecherjagd wird natürlich auch von Interpol betrieben. Die Falschinformationen über Massenmord und Sexualstraftaten des Gesuchten werden durch das XY Studio Berlin Ost weitergegeben.
  • Eduard Zimmermann sucht in Aktenzeichen XY nach dem Doppelmörder Dirk Bänder, 11. März 1986
  • Das XY Studio Berlin Ost liefert Falschinformationen an den Westen
  • Polizisten des NYPD haben seltsame Kids verhaftet, New York Bronx
  • Streifenwagen des NYPD 1977 Dodge Monaco auf Streife
  • Junge Frau mit Bisswunde sagt Ihr Freund sei ausgerastet, Mai 1986
  Dass es inzwischen auch in West-Berlin eine Grippeähnliche Epidemie gibt wird nur am Rande erwähnt. Da Niemand dort mit Tollwut rechnet und Februar/März bekanntlich Grippemonate sind verwechselt man die Tollwutsymptome mit einer schweren Form von Grippe. Dass es inzwischen auch Bissangriffe gab wird in den Medien lediglich als Skurrilität erwähnt. Dirk Bänder lebt inzwischen als U-Boot in einem winzigen New Yorker Apartment. Er bekommt nichts mit von dem deutschen Medienrummel um Ihn. Doch auch die US Behörde FBI ist auf der Suche nach Ihm. Bänder ist inzwischen angeschlagen und geht wegen seiner Lichtempfindlichkeit nur noch Nachts aus dem Haus.
New YorkStadtteile

Die Stadtteile New Yorks, Dirk Bänder wohnt in der Bronx, dort wird auch immer wieder der "American Wulfman" gesichtet

Ende Mai 1986 lebt Bänder als Dick Brendan bereits 3 Monate im heruntergekommenen New Yorker Stadtteil Bronx. Er beschließt sich den neuen Stallone Film die City-Cobra im Kino anzusehen. Er ist sichtlich abgemagert seine Nachbarn halten Ihn für einen Drogenjunkie. Als er in der Kinovorstellung plötzlich laut schreiend auf einen Kino Gast losgeht wird die Polizei gerufen. Die Polizisten halten Bänder für einen randalierenden Drogensüchtigen denn sie mit Mühe bändigen können und auf das Polizeirevier bringen. Dabei kommen sie mit dem Speichel in Kontakt. Bei der Vernehmung des Randalierers sagt Dirk Bänder aus er habe zuhause in der DDR in einem Labor gearbeitet. Danach erbricht er sich und erstickt trotz sofortiger Behandlung. Dem New Yorker Police Department (NYPD) ist der Tote ein Rätsel. Inzwischen gibt es auch in New York eine Krankheit die ähnlich wie Grippe verläuft. Vereinzelt treffen auch Meldungen von bissigen Haustieren aber auch Menschen ein. Die New Yorker Behörden halten das Ganze für normal den die Stadt ist nicht zu Unrecht als Hochburg der Psychopathen verschrien. Es gehen auch Gerüchte um das immer öfter Obdachlose verschwinden. Lokalzeitungen schreiben bereits vom „American Wulfman“ Diese Wolfsbestie soll sich in der Kanalisation tummeln und Menschen beißen. Auch aus Außenbezirken hört man inzwischen seltsames. Neben New York sind mittlerweile auch andere Städte betroffen. Denn bei seiner Ankunft am John F. Kennedy International Airport im Februar hat Bänder viele Passagiere infiziert die wiederum Flüge in die ganze Welt nahmen.

1986 - 1990Bearbeiten

Outbreak - Anfang der Pandemie:Bearbeiten

Racal Space Suits

Zu Beginn des Outbreak stehen noch Quarantäne Masnahmen zu verfügung, Juni 1986

Wann genau der sogenannte „Outbreak“ staatfand ist nicht so einfach zu sagen. Die Amerikaner sprechen vom „Ground Zero“ New York, die Westdeutschen vom Ausgangspunkt Berlin. Auch über das Datum lässt sich streiten Erste Biss Angriffe im Westen gab es bereits im März, offizieller Start der Katastrophe war aber Mai. Von der Tollwutepedemie im ostdeutschen Leipzig erfahren die Westler vorerst nichts. Das Dirk Bänder Patient Null ist wird auch erst nach Verhandlungen mit der DDR klar, doch bis es soweit war musste sich die Lage erst verschärfen. Das Queen Elisabeth Tollwutsyndrom ist schleichend und fast unbemerkt auf die Bevölkerung übergegangen. Ende Mai 3 Monate nach dem Dirk Bänder die Ersten Menschen angesteckt hatte wird es doch ersichtlich. Das Problem hierbei ist dass sich auch bereits Ärzte, Polizisten und diverse Helfer angesteckt haben. Diese Amtspersonen zeigen keine Symptome und arbeiten noch, einige sind aber bereits im Juni Krankenstands Reif. In den USA hat sich das United States Public Health Service eingeschalten, in Westdeutschland die Gesundheitsbehörden. Bald müssen jedoch Helfer aus anderen Bundesstaaten und die WHO miteinbezogen werden. Da die Anzahl an Erkrankten (nur die mit Symptomen) bereits im späten Mai 1986 an die 1000 Personen betrifft wird versucht der Sache mit Quarantäne beizukommen. Es gibt anfangs Befragungen wer den Patienten Null (Dirk Bänder) wann und wo gesehen hat. Doch das führt zu Nichts da es nun bereits auch in entfernten Ländern wie Indien oder in Afrika Fälle gibt. Innerhalb der Bevölkerung gibt es bald Wiederstand denn es herrscht Paranoia. Der öffentliche Verkehr kommt wegen dauernder Umfälle zu stehen. Herumlungernde Tollwutkranke laufen den sichtlich in Stress befindlichen Autofahrern vor den Kühler. Oft gibt es daher Fahrerflucht da man mit den Hirntoten nichts zu tun haben will.Tollwut als Krankheit kann nur durch die Untersuchung des Gehirns festgestellt werden, daher gibt es bei den vermeidlich Gesunden keine Möglichkeit der Diagnose. In den Niederlanden, Schweiz, Italien und Österreich werden in aller Eile Vorsorgeimpfungen gemacht. Doch die Herstellung des Impfstoffes benötigt Zeit. Trotzdem die Regierungen durch die WHO über die Tatsachen zu QEV informiert werden gibt es Impfaktionen. Das normale Impfmittel nichts bringen wollen die Regierungen nicht einsehen. Ein weiterer weitaus besserer Schutz sind Atemmasken die in großer Zahl an die Bevölkerung ausgegeben werden. Inzwischen ist es bereits am 26. April in der Sowjetunion zum Tschernobyl Zwischenfall in der Ukraine gekommen, dieser wird vertuscht Niemand erfährt davon.
ToteTiereEngland

Bäuerin in Südengland musste Ihre Nutztiere wegen der Tollwut Notschlachten, Großbritannien Juni 1986

Die Eskalation des Tschernobyl Supergaus ist damit vorprogrammiert, neben der in den Medien bereits als „Zombiinvasion“ betitelten medizinischen Katastrophe muss nun auch der Anstieg von Radioaktivität entdeckt werden. Für die Europäer ein heftiger Schlag plötzlich findet sich radioaktiver Jod im Essen und Trinkwasser. Es werden wilde Spekulationen gemacht wonach es einen Atomzwischenfall gab und die Tollwut irgendwie radioaktiv mutiert sei. Die  Tollwütigen werden bereits als „Zombies“ oder „Hirntote“ bezeichnet, die erste Erwähnung davon fanden sich im Mai in der deutschen Bild Zeitung. Diese Zeitung skiziert das Bild einer Zombieapokalypse wie im Film Zombie von 1978. Mit solchen Berichten wird weitgehend Panik verursacht. Rotes Kreuz und Militärs sind im Dauereinsatz, nun heist es Eindämmung es werden an betroffenen Orten „Eindämmungslager“ aufgebaut.
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Internirungslager für Tollwutsyndrom Patienten, Irgendwo im Irak

Vieh muss besonders in England notgeschlachtet werden. Im Juli ist die Masse an Kranken bereits gewaltig, und auch die Helfer leiden schon an Symptomen. Die europäischen Städte gleichen nun Geisterstädten Niemand wagt sich noch vor die Tür. Wer sich aber vor die Tür wagt um etwa was Essbares zu besorgen oder gar zu plündern läuft entweder denn Militärstreifen in die Hände oder umherirrenden Tolwutzombies. Die Tollwütigen sind verwirrt schreien oft nach Hilfe und trotten durch die Gassen. Zwar sind sie gewalttätig doch geht die eigentliche Gewalt von den Gesunden aus. Besonders in den USA wo der Waffenbesitz hoch ist gibt es Selbstjustiz. Großstädte sind am schlimmsten betroffen es kommt dort zum Massenexodus in ländliche Regionen. Polizei und Militär haben nun wenige Möglichkeiten. Sichtlich geschwächt durch Ausfälle in den eigenen Reihen neigen auch sie zu Gewalt.
PhiliExpressAusnahmez

Ausnahmezustand auf den Philippinen wegen der Tollwutepedemie, August 1986

Im August ist es in Europa unerträglich geworden, Stacheldraht und Absperrungen wo man hinsieht die Regierungen sind fast am Ende. Die Militärs setzen sich durch, so auch auf den Philippinen wo am 24. August eine Militärjunta an die Macht kommt. Ähnlich geht es denn anderen Ländern dort entscheiden die Militärs Freiwilligenmilizen aufzubauen. Diese Milizen bestehen aus bunt zusammengewürfelten Leuten die nun die Straßen von „Ungeziefer“ reinigen. Diese Milizen bestehen oft aus gelernten Jägern, Ihre Aufgabe ist es tollwütige Tiere wie Hunde und Schafe die besonders die Landbevölkerung terrorisieren zu jagen. Denn das Tollwutsyndrom hat auch auf die Tierwelt übergegriffen was zu Massenschlachtungen und einem regelrechten Krieg gegen die Fauna führt. Einige dieser Hilfssheriffs scheuen nicht vor Mord und Raub zurück. Noch gibt es Regierungen die sich nur durch Notstandsgesetze über Wasser halten können. Den Helfern gehen aber bereits wichtige medizinische Hilfsmittel sowie Nahrung aus. In den Flüchtlingslagern häufen sich die Tollwutfälle was in Gewaltorgien gipfelt.  In der Sowjetunion ist die Sache ähnlich dort hat es die Rote Armee mit Banden zu tun, mit tollwütigen Streunern wird kurzer Prozess gemacht. Durch die Pandemie müssen Sicherungsarbeiten in Tschernobyl vorübergehend pausieren. Es gibt noch Bestrebungen ein Gegenmittle/Impfstoff zu finden, aus diesem Grund gibt es seit Beginn der Pandemie ein provisorisches NATO-Forschungslabor in Island. Island ist auch 6 Monate nach dem Ausbruch Tollwutfrei. Als Abgelegene Insel Ideal für Überlebende, doch auch die Isländer haben es bald mit Flüchtlingen zu tun. Ganz Europa ist im Aufruhr, die Zeitschrift Spiegel spricht von „Angst und Flucht in Europa“

Outbreak - BRD/DDR und USA:Bearbeiten

Bundesrepublik Deutschland:Bearbeiten
Ausnahmezustand: In Westdeutschland wo das Tollwutsymptom ausgebrochen ist hat die Bundesregierung alle Hände voll zu tun die Ordnung aufrecht zu erhalten. In München geht die Suche nach dem Heilmittel inzwischen weiter doch die Regierung entscheidet sich Mitte Juni für die Internierung von Infizierten. Dieser Schritt war notwendig geworden nachdem es zu einem Massenausbruch in Berlin kam. Praktisch über Nacht machten Tollwutkranke die Stadt unsicher. Dabei kooperieren die BRD Behörden mit der DDR. Die ostdeutsche Volkspolizei die westdeutsche Bundeswehr und die Westpolizei beginnen die Stadt abzusperren, anfangs mit Straßensperren dann mit Stacheldraht.
WestBerlinStraßenschlachtAus

Straßenzug in Berlin total verwüstet wegen Straßenschlacht mit der verärgerten Bevölkerung, Abriegelung der Stadt gescheitert

Die Bundeswehr richtet eine Luftbrücke ein um West-Berlin von der BRD aus mit dem Notwendigsten zu versorgen. Doch die Berliner wehren sich und gehen mit Steinen Stöcken und Molotowcocktails auf die Beamten los. Jeder versucht die Stadt zu verlassen, riesige Menschenmassen stürmen die Barrikaden der Polizei. Die Tollwutzombies schließen sich auch zusammen, diejenigen die noch denken können greifen mit letzter Kraft ebenfalls zu Wurfgeschoßen. Bundeskanzler Helmut Kohl der sich im sicheren Bonn befindet wird von seinen Beratern ermahnt jetzt keine Schwäche zu zeigen da das Schicksaal der Bundesrepublik auf dem Spiel steht. Auserdem will man damit auch ein Zeichen in Richtung DDR setzen. In einigen Landesteilen gibt es bereits
AntiMprddemo

Linksgerichtete Jugentliche demonstrieren in Frankfurt gegen Regierungswilkür, Sie sagen die Bundesregierung baut KZ Lager auf, Juni 1986

Proteste gegen die Vorgehensweise in West-Berlin. Demonstranten fordern nun auch in Frankfurt, München und Bonn das Ende der „KZ Internierungspolitik“ Diese Forderung kommt von den Linken die wiederum bei Demos von wütenden Rechten attackiert werden. Noch hält man das Tollwutsyndrom QEV für ein in Deutschland nur in West-Berlin vorkommendes Phänomen. Doch das ganze Bundesgebiet sowie das benachbarte Ausland sind betroffen. Es gibt ab dem 17. Juni 1986 Fälle in Bayern und dem österreichischen Bundesland Salzburg. In Bayern herrscht daraufhin Chaos. Polizei und Bundeswehr sind wegen des West-Berlin Ausbruchs beschäftigt daher stehen in München denn Regionalen Dienststellen mehreren Millionen Bürger gegenüber.
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Riesige Menschenmassen auf der Flucht ziehen an brennenden Polizeiwagen vorbei, Bayern August 1986

Wer von diesen Randalierern nun krank ist und wer nicht kann nichtmehr mit Sicherheit gesagt werden. Ein Dorfgandarm macht hierbei einen schweren Fehler und feuert einem Jugendlichen in den Kopf; „Der war doch schon halb Tod!!! Ich musste ihm in den Kopf schießen, bei Zombies muss das sein!“ Waren die Worte mit denen sich der Beamte vor einem wütenden Mob rechtfertigen wollte. Danach brannten überall in Bayern die Polizeiwagen. Da die Autobahnen total verstopft sind flohen viele Menschen zu Fuß, Ihr Ziel waren nun Bauernhöfe. Das war eine humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Da aber auch die Bauern in Panik sind und es unmöglich genug Brot, Milch und Agrarprodukte auf den Bauernhöfen gibt herrscht dort bald Faustrecht. Inzwischen gibt es fast keine Nutztiere mehr da sie vorsorglich wegen der Pandemie getötet werden mussten. Ende Juli hat sich die Lage so zugespitzt das es fast nirgends im Osten Westdeutschlands noch was zu essen gibt. Aus dem Ausland ist mit Hilfe kaum zu rechnen, in Österreich haben Tollwütige Menschen das Parlament gestürmt und fordern ein Heilmittel. Niemand ist mehr sicher das gilt für halb Europa. In Spanien wo die Pandemie noch unter Kontrolle ist wird am 7. August eine UN Vollversammlung einberufen. Madrid steht unter Kriegsrecht, auch Helmut Kohl begibt sich nach Spanien um an der Krisensitzung teilzunehmen. In Spanien erfährt der Bundeskanzler von einer geheimen NATO-Forschungsstation in Island. Dort trifft er auch auf andere Staatscheffs wie Michail Gorbatschow (UDSSR), Erich Honecker (DDR) und Margaret Thatcher(UK), François Mitterrand (Frankreich). Dem deutschen Bundeskanzler werden leere Versprechungen gemacht die leider alzu klar ersichtlich sind. Er und seine Regierung sollen im Notfall nach Island geschaft werden. Die niederländische Regierung hat bereits Ihre Zelte abgebrochen und residiert in Reykjavík. Es scheint als würde sich die Krankheit immer schneller verbreiten auch im Ostblock.
HelmutKohlIsland

Helmut Kohl betritt isländischen Boden, sein neues Exil im Ausland, 23. September 1986

Als Kohl nach Bonn zurückkehrt hat er nichts in der Hand, lediglich weiß er jetzt wohin er gehen kann. Bonn befindet sich ebenfalls im Quarantänezustand, es gibt Eindämungsstationen die aber nur noch wenig gesichert sind. In der Bundeswehr gibt es im August viele Fälle von Tollwut. Das ist besonders mysteriös da die Soldaten mit ABC Schutzausrüstungen eigentlich gegen den Virus gefeit sein müssten. Warum und wieso es daher zu so vielen Ausfällen kommt ist nicht klar. September 1986 ist der Tiefpunkt erreicht, bereits 20 Millionen Deutsche sind Tod, etwa 15 Millionen tragen das Virus und ziehen randalierend umher. 1986 betrug die Einwohnerzahl der Bundesrepublik etwa 49 Millionen, das heist mehr als Dreiviertel ist bereits in Mittleidenschaft gezogen. Nachdem sich nun Mitte September die staatlichen Stellen in Auflösung befanden herrscht Anarchie. Helmut Kohl und die Bundesregierung verlassen am 23. September 1986 das von aufgebrachten Menschen belagerte Bonn. Ihr Ziel ist das nahe am Polarkreis gelegene Island. (Mehr dazu Hier)
Deutsche Demokratische Republik:Bearbeiten
DeutscheGrenzeBRDuDDR

Karte BRD und DDR im Kalten Krieg


Mitte Juni in der Deutschen Demokratischen Republik; Genau wie im Westen brennt der Hut, die ostdeutschen Volkspolizisten haben Leipzig gesperrt. Etwas später scheitert die Sperre von Berlin. Man hat mit Hilfe aus den sozialistischen Nachbarländern gerechnet doch diese Rechnung geht nicht auf. Zwar ist der Reiseverkehr im Osten eingeschränkt doch gibt es auch im Ostblock so etwas wie Tourismus. Urlauber aus der DDR haben die Tollwut bereits an die bulgarische Schwarzmeerküste die Riviera des Ostblocks getragen. Bulgarien, Jugoslawien, Ungarn und die Sowjetunion sind schon betroffen. Aus dem Mutterland Russland ist wegen der Tollwut und dem Reaktorunglück Tschernobyl nichts zu erwarten. So bleibt Staatschef Erich Honecker nur die Wahl mit dem Westen zu kooperieren und sich wie die meisten Regierungsoberhäupter Europas am 7. August in Madrid zu beraten. Honeckers anfängliche Masche; „In der DDR gibt es keine Tollwutfälle und es wird sie auch nie geben!“ war im Mai schnell durchschaut worden. Lügen aus politischem Kalkül prägten die ersten paar Wochen und Monate doch auch Honecker gehen die Lügen aus. Das kommunistische Regime in Ost-Berlin steht unter Zugzwang. Ähnlich wie im Westen ist die DDR auf so etwas nicht vorbereitet, man informiert das Volk nur zögerlich. Wie schon nach dem Tschernobyl Unglück gibt es keine Stellungnahmen seitens der Regierung zu den Vorfällen in Berlin und Leipzig. Schutzimpfungen oder gar Atemmasken werden nicht ausgeteilt da Militär und Polizei glauben alles unter Kontrolle bringen zu können. Honecker hat aber keine Kontrolle denn im Westfernsehen hören die Bürger schreckliche Details. Die DDR nahm sich an den westlichen Medienberichten dann doch ein Beispiel und lässt seit Juni Atemmasken verteilen. Ab August gibt es aus der BRD nur noch vereinzelte Radiosendungen was zu riesiger Panik auch im Osten führt. Ostdeutsche Polizisten weigern sich immer öfter gegen Demonstranten vorzugehen.
DDRVolkspolizei

Volkspolizisten gehen gegen Aufständische in Dresden vor, August 1986

Das Wegsperren von Tollwutopfern wird auch in der DDR kritisiert da Niemand versteht was eigentlich vor sich geht.
FidelUHoneckerAug86

Erich Honecker hat sich schon Mitte August in das vermeindlich sichere Kuba abgesetzt, Hier mit Fidel Castro

Auch in der DDR werden Kranke als Zombies bezeichnet was die Ängste weiter schürt. Hunderttausende gehen in Dresden auf die Straße, es herrscht Hungersnot und die Menge plündert. Die Volkspolizei hat Anweisung mit aller Härte gegen diese Unruhestifter vorzugehen. In der Masse laufen auch Tollwutzombies mit die natürlich Ihren Zorn gegen Jeden aber vor allem die Volkspolizei richten. In der Nacht vom 12. Auf den 13. August 1986 sterben in Dresden an die 10.000 Protestierer. Wildgewordene Volkspolizisten glauben auf Tollwutzombies zu feuern. Am Tag darauf ist es soweit im gesamten Ostdeutschland ist offener Bürgerkrieg. Nun sind auch viele Soldaten infiziert und es kommt zu Massen Desertationen. Erich Honecker und sein Staab tun was sie am besten können, sie negieren die Situation treten ein letztes Mal im Ost-Fernsehen auf und waren nichtmehr gesehen. Bei Honeckers letzter Rede sehen kaum noch Menschen zu da die Stromversorgung bereits landesweite Ausfälle hat und Niemand mehr da ist zu reparieren. Er beschwichtigt und besteigt am 15. August eine Maschine in Richtung Kuba.
Berliner Mauer 1987

Anfang 1987, die Berliner Mauer ist gefallen, doch wer will schon in den Westen? Mutter mit Baby blickt von Ost-Berlin rüber

Ohne Honecker ist die DDR zwar noch handlungsfähig doch auch sie bricht im Chaos der Zombieunruhen zusammen. Neuer Generalsekretär der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) ist Günter Mittag, Mittag hat kaum Einfluß auf die kommenden Geschehnisse und befiehlt geschützte Dörfer aufzubauen. In diesen Kommunen sollen Gesunde Bürger sicher sein. Ein Großteil der Bevölkerung trägt das Virus, die Versuche des Militärs sichere Enklaven in Dörfern einzurichten scheitern. Im September haben die letzten Volkspolizisten Ihre Uniformen abgelegt und versuchen wie die meisten anderen Ostdeutschen in das benachbarte Ausland zu fliehen. Polen stellt den Flüchtigen Genossen Auffanglager zu Verfügung doch auch in Warschau hat man keine Kontrolle. Eine riesige Völkerwanderung in Richtung der Ukraine und Sowjetunion rollt an. Natürlich wird hierbei nicht einkalkuliert dass Teile der Ukraine verstrahlt sind. Ostdeutsche Helfer gibt es noch, einige wenige Rot Kreuz Leute unterstützen die Fluchtwelle. Die  DDR Bürger welche in der Heimat zurückgeblieben sind müssen sich auf den Winter vorbereiten. Die Berliner Mauer wurde gestürmt und liegt in Trümmern doch Ost und West sind am Ende. 1987 hat zwar Jeder in Ost-Berlin die Möglichkeit nach West-Berlin durch die Löcher der Mauer zu klettern, doch wer will das noch? Die West-Berliner kämpfen genau wie die Ost-Berliner um jedes Stückchen Brot und natürlich gegen die Infektion. Einige Ostdeutsche erwarteten sich die Hilfe des Westens ins besonders der USA doch auch die US Regierung steckt in einem Überlebenskampf. Am 4. Jänner 1987 stirbt Erich Honecker in Havanna. Er hatte sich angesteckt und musste nun auch erleben wie sich Tollwut anfühlt. Kuba hat auch bereits mit dem Tollwutsyndrom zu kämpfen.
Vereinigte Staaten von Amerika:Bearbeiten

Raven-rock-site-r-logo

Raven Rock Mountain Complex, Geheimbasis Site R

Ende Mai 1986 läuten in Washington D.C die Alarmglocken. US Präsident Ronald Reagan wird im Weißen Haus vom Ausbruch einer QEV Epidemie in New York und Umgebung informiert. Der Generalstab rät dem Präsidenten umgehend einen geheimen Ort in Pennsylvania aufzusuchen. Dabei handelt es sich um eine unterirdische Einrichtung mit dem Namen Site R im Berg Raven Rock. Dieser Stützpunkt war eigentlich ein Relikt der 1950er doch ab Ende der 1970er Jahre wurde grunderneuert. Die Grunderneuerung lag damit Zusammen das man einen sicheren Ort für die Legislative nahe Washington D.C brauchte um einen möglichen Biowaffenkrieg zu überstehen. Der „New Site R“ Stützpunkt verfügt über die modernste Technik und ist besonders in Hinblick auf biologische und chemische Bedrohungen ausgelegt. Genau wie der Cheyenne Mountain Komplex im fernen Colorado kann Site R als Kommandobasis des Präsidenten genutzt werden. Das US Militär ist sich der Situation bald bewusst, um aber keine Panik zu verursachen wird erst mal nur der Präsident evakuiert. Die Mitglieder der Regierung des Senats und des Kapitols sollen später nach Colorado ausgeflogen werden. Ronald Reagan der im Weißen Haus sitzt und über das Tollwutsyndrom informiert wurde will vor Ort bleiben und zieht daher auch die nahegelegene Untergrundbasis Site R vor.
USPräsidentReagan

US Präsident Ronald Reagan erklärt den Ausnahmezustand, Geheimbasis Site R 25. Mai 1986

Am 25. Mai eröfnet Ronald Reagan der US Bevölkerung dass sich die Ostküste in einer durch einen Virus verursachten Krise befindet. Er erklärt die Notwendigkeit des Ausnahmezustandes. Alle US Soldaten die sich im Ausland befinden werden Heim beordert.Die amerikanischen Militärs wissen wohl am besten bescheid welche Folgen QEV haben kann. Die anfängliche Evakuierung New Yorks muss mehrfach wegen aggressiven Personen die mit der Tollwut infisziert sind unterbrochen werden. Genau wie später in West-Berlin entscheiden die Experten von der Katastrophenhilfe die Absperrung New Yorks. Die Panik war nicht zu verhindern da einige Bewohner New Yorks sogar glauben die Airforce könnte Luftangriffe gegen die Stadt starten. Solche Luftangriffe werden tatsächlich durchgeführt da immer mehr Menschen versuchen die Halbinsel Manhattan bzw. die Stadtteile Queens und Brooklyn zu verlassen. Die Mediziner des United States Public Health Service werden am 10. Juni 1986 aus den Stadtteilen Manhattan, Brooklyn und Bronx abgezogen. Dieser Rückzug war notwendig da es bereits zu Gewalttaten gegen die Helfer kam und es dort von Tollwutzombies nur so wimmelt. Die Hilfskräfte sind in der Nacht mit Busen unterwegs und werden von einem wilden Mob von Tollwutzombies angegriffen. Den Fahrzeugen gelingt es kaum durch die Menschenmasse ohne umgeworfen zu werden. Einige Fahrzeuge Kippen, die Insassen werden von den Kranken erschlagen. Das NYPD hat längst aufgehört die Kranken zu Inhaftieren, statt der Inhaftierung gibt es nun mit Zäunen und Gittern gesicherte Zombieghettos. Nach der Zerstörung aller Brücken auf die Halbinsel sind diese Leute sich selbst überlassen. Die US Airforce ist der Meinung man könnte damit das Problem lösen und einfach die Krise aussitzen. Überlebende und Gesunde sollten mithilfe einer Luftbrücke versorgt werden. In den nächsten Wochen lässt die Luftwaffe Nahrung und Medizin per Fallschirm über dem Centralpark abwerfen. Um die Fresspackete wird gekämpft dabei bleiben die Schwachen auf der Strecke.
  • USPHS-Mediziner versuchen mit Busen aus New York zu entkommen, New York 10 Juni 1986
  • Tollwutzombies in New York hinter Gitterzaun, Juni 1986
  • US Army und Texas State Trooper zielen auf Aufständische, Houston Juli 1986
  • US Militär bildet Schutzzone in Californien, September 1986
Die amerikanische Öffentlichkeit ist über diese Vorgehensweise schockiert und läuft dagegen Sturm. Auch der Einsatz von bewaffneten Minuteman in New Jersey und den umliegenden Bundesstaaten wird bald in betracht gezogen. Die Eindämmung von New York funktioniert, doch irgendwie gibt es bald auch in Boston, Philadelphia bis hin nach Atlanta Vorfälle. Das Auftreten von Bissangriffen in Boston bewegt die USPHS ihr Seuchenlabor dort aufzugeben und die Forschungen nach einem Impfstoff an die Westküste zu verlegen. Im August entscheidet sich Ronald Reagan nicht an dem UN Gipfel in Madrid teilzunehmen. Stattdessen steht er über Satelitenverbindung mit Europa in Kontakt. Über das Rote Telefon kann sich der US Präsident mit Moskau beraten. Der sowjetische Staatspräsident Gorbatschow erklärt sich nach dem Gipfel vom 7. August bereit vorbehaltlos mit den USA zusammenzuarbeiten. An der bis dahin nur wenig in Mitleidenschaft gezogenen Westküste wird damit begonnen Absperrungen zu errichten. In Kalifornien entstehen geschützte Zonen. Dort gibt es medizinische Versorgung für die Flüchtlinge aus dem Osten. Nachdem es im September zu Meldungen aus Ost  und Westdeutschland kann das die dortigen Regierungen aufgegeben haben ist die Situation in Amerika ähnlich. Die Regierung befindet sich in Colorado wo sie fürs erste Sicher ist. Der Präsident ist in der Site R Basis mitten im Tollwutgebiet.  Das nahe Camp David ist inzwischen überrannt worden und brennt lichterloh. Präsident Reagan soll nun bald ausgeflogen werden doch es kommt zu einer Panne des Helikopters. Inzwischen machen die Arbeiten an den Schutzzonen Vorschritte. Trotz Übergriffe Seitens einiger Dutzend Tollwütiger gelingt es der Stadt Seattle ein Holzfort hochzuziehen. Die Stadtverwaltung muss dies alleine ohne Militärunterstützung tun.
FortSeattle

Seattles neue Stadtmauer, Februar 1987

Seattle geht mit harter Hand gegen Infizierte vor wobei es voll und ganz auf Bürgermilizen angewiesen ist. In Los Angeles und San Franzisco nehmen Kriegsschiffe der US Navy gesunde Überlebende auf. Ihr Ziel ist die Insel Hawaii. Aufstände haben inzwischen das ganze Land befallen, Polizei und Militär brechen den Aufbau der Schutzzonen ab und lösen sich auf. Aus der Site R Basis gibt es auch keine neuen Nachrichten mehr. Die nationale Stromversorgung bricht zusammen es kommt am 22. Oktober zu einem Reaktorunglück im Kernkraftwerk Diablo Canyon zwischen San Franziscos und Los Angeles. Jedenfalls wird dies angenommen da man von San Franzisko aus einen Atomblitz und eine Wolke sehen kann. Dies ist nicht der erste Reaktorunfall der durch Tollwütige verursacht wurde.  In Frankreich, Japan und Großbritannien gab es ähnliche Atomunglücke. Es gelingt der Nationalgarde gerade noch Colorado Springs und die
GoldenGateB

Die Zerstörung der Golden Gate Bridge ist das geringste Problem, Der Supergau im nahen Atomkraftwerk Diablo Canyon verstrahlt Kalifornien

Regierungsmitglieder zu evakuieren ehe ein Luftangriff auf die dortigen Zombies eingeleitet wird. Ein Teil der Regierung wird nach McMurdo in die Antarktis gebracht. Nachdem Ronald Reagan für tod erklärt ist wird Vizepräsident George H. W. Bush am 1. November 1986 als 41. US Präsident vereidigt. Bush bleibt in den USA und macht das vorerst sichere Seattle zu neuen Hauptstadt des Landes. Washington D.C liegt genau wie die restliche Ostküste in Trümmern und brennt bis auf die Grundmauern ab. Nachdem die Vereinigten Staaten einen neuen Präsidenten haben wird entschieden sich in Seattle einzuigeln. George Bushs Amerika steht auf wackeligen Beinen, Kommunikation mit dem Rest der Welt gibt es nicht. Außerdem müssen sich die Bewohner der „Letzten Stadt“ mit der Nahrungsbeschaffung und einer radioaktiven Wolke aus Kalifornien rumschlagen.

Outbreak - Das Ende:Bearbeiten

1987; Ein schreckliches Jahr beginnt. Die Katastrophe hat dafür gesorgt das die meisten europäischen Regierungen verschwunden sind. 83 % der europäischen Bevölkerung sind Opfer der Tollwut oder Tod. In der Sowjetunion wird Michail Gorbatschow ermordet. Der militärische Hardliner General Alexej Parrlow übernimmt die Führung der übriggebliebenen Sowjetunion. Parrlow zieht sich nach Sibirien zurück und überlässt Westrussland sich selbst.
ZombieInBoston

Tollwutzombie Mathew Dudley in Boston ruft dazu auf den Kranken zu helfen

Inzwischen sind die Flüchtlinge aus dem Ostblock bis nach Moskau vorgedrungen. Die Meisten sind ausgezehrt und sterbenskrank. Einige leiden an der Strahlenkrankheit da sie mitten durch den verstrahlten Teil der Ukraine marschiert sind. Im Februar treffen Meldungen aus Nepal ein wonach es Fälle von Tollwut gäbe. Der isolierte Staat bittet die Volksrepublik China um Hilfe denn die Vereinten Nationen gibt es nichtmehr. China hatte seine Grenzen nach den Ersten Meldungen in der Sowjetunion gesichert und glaubt sich in Sicherheit. Doch die meisten Nachbarstaaten wie etwa Indien und Pakistan sind betroffen. In Europa gibt es im April 1987 nur noch ein Land dass eine funktionierende Regierung aufweist; Großbritannien. Die britische Primeministerin Margaret Thatcher hat sich mit Ihrer Armee im tiefsten Schottland verschanzt und arbeitet einen Evakuierungsplan nach Island aus. Ihre Strategie heist verbrannte Erde, Süd und Mittelengland sind entvölkert und nach verheerenden Luftschlägen unbewohnbar. Leider gibt es rund um London eine verstrahlte Zone da es dort ein Reaktorunglück gab. Die Royal Navy hat sämtliche Schiffe für die Evakuierung nach Island bereitgestellt. Von den 56,6 Millionen Briten leben nun noch rund 15. Diese Leute zu versorgen war nicht einfach, ganz Schottland ist auf Dosenfutter und die spärliche Kartoffelernte angewiesen. Island ist zwar bereit etwa 100.000 Briten aufzunehmen hat aber seine Kapazitäten erreicht. Darum  gibt es nun Alternativpläne die Navy setzt Kurs auf die Karibik. In den USA oder was davon übrig ist tummeln sich fast nur noch Totgeweihte. In Boston leben noch etwa 5000 Menschen die meisten davon ernähren sich von Gras und wilden Beren. Der harte Winter hat den amerikanischen Ostküstenbewohnern arg mitgespielt, doch gibt es seither nur noch wenige Tollwutfälle. Die Überlebenden haben Banden gebildet die sich gegenseitig bekämpfen und bestehlen. Eine kleine Gruppe Tollwutzomies unter der Führung eines gewissen Mathew Dudley hat überlebt und ist scheinbar geistig nicht degeneriert.
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"Eiserne Lady" Margaret Thatcher kämpft bis zum letzten Mann für Großbritannien († 2012)

Mathew der sich selbst der Prediger nennt ruft die Leute dazu auf den Tollwütigen als Freunde zu begegnen. Doch seine Predigten stoßen auf Verachtung, er wird gemeinsam mit seinen 13 Jüngern in Boston aufgehängt. George Bush der seit November 1986 Präsident ist kann von seiner sicheren Festungsstadt Seattle nur zusehen wie sich die Amerikaner zerfleischen. Der Präsident hat Probleme neue Truppen auszuheben, die Amerikaner sind verwirrt und geschwächt. Viele erkennen auch die Autorität des Präsidenten nicht an da sie glauben die Apokalypse sei gekommen und nur Gott sei der rechtmäßige Herrscher Amerikas.
FeuerStadt

Europa brennt und Niemand löscht, Rom

In den USA gab es bereits vor der Pandemie rechtsgerichtete Milizen diese sehen nun Ihre Chance gekommen die „New US Army“ zu bekämpfen. Treibstoff für Flugzeuge und Hubschrauber gibt es nichtmehr daher ist die Armee Seattles auf Bodeneinsätze beschränkt. Präsident Bushs Milizen gelingt es einige Gemeinden in den benachbarten Bundesstaaten von Washington zu befrieden. Dort gab es keine Tollwut über den Winter. Im Frühjahr 1987 hört man nur noch wenig von neuen Tollwutfällen zu mindestens in den USA.
Minuteman1990

Selbsternannte US Regierungs Milizen aus New Jersey machen Jagd auf Tollwutzombies und Beute, März 1990

Die meisten Europäer sind Tod, die britische Navy hat kleine Pazifikinseln okkupiert wo nun Engländer angesiedelt werden. Wildtiere gibt es nun noch vereinzelt, diese werden in den USA gnadenlos gejagt denn jedes Tier in Freiheit ist ein potentieller Überträger. Vögel sind die Ausnahme denn man hat keine Tollwutfälle bei Vögeln entdeckt. Daher haben die Bewohner von Städten begonnen Tauben zu züchten und zuzubereiten. Das alles scheint Nichts zu helfen, die Festungsstadt Seattle erlebt Mitte 1987 erneut einen Ausbruch des Tollwutsymptoms und das obwohl es seit Monaten keine neuen Fälle gab. Von den rund 120.000 Überlebenden Bewohnern Seattles sterben bis August die Hälfte.
ZombiePeking

Das letzte Chaos in Peking 1990

Auch die Regierung im fernen Peking hat Probleme. China das sich hinter Stacheldrahtzäunen verstecken versuchte leidet an einer Hungersnot und an der Pandemie. Obwohl sich die Chinesen bis 1990 halten können war Ihr Ende vorprogrammiert. Inzwischen geht das Gerücht um es gebe eine Vogelgrippe die daran schuld sei. Was da tran ist kann Niemand sagen den die chinesischen Wissenschaftler die das herausgefunden haben sind bald Geschichte. Überall auf der Welt gibt es Menschen die scheinbar gegen den Virus immun sind. Sie tragen den Erreger zwar erkranken jedoch nicht. In den ehemaligen USA und in Kanada ziehen Räuberbanden umher. Einige dieser Banden nennen sich US Regierung und erschießen willkürlich Leute. Da die Menschen mit Immunität mit den gewöhnlichen zusammenleben gibt es immer noch Ansteckung. Am 13. September 1990 bricht auch die „Eiserne Lady“ Margaret  Thatcher Ihre Zelte in Schottland ab. Sie und die restliche Bevölkerung werden in die sichere Inselwelt der Karibik verschifft. Die britischen Inseln bleiben zurück. Einige Menschen weigerten sich England zu verlassen und leben dort weiterhin als Einsiedler und Farmer. Als das Jahr 1990 sich dem Ende zuneigt sind rund 4,8 Milliarden von 4,9 der Weltbevölkerung Stand 1986 Tod. Die meisten Überlebenden sind nun auf Island in den ehemaligen USA und in den Neubritischen Karibikstaaten verteilt. Amerika, Asien, Afrika, Europa und Australien sind nur noch spärlich besiedelt. Dort leben umherziehende Nomaden ohne festen Wohnsitz. Diese Leute sind entweder Immun oder bereits im Begriff am Tollwutsyndrom zu sterben. Offiziell gilt die Pandemie mit 1990 als überwunden.

2020 - Jahr 30 nach der Tollwutpandemie:Bearbeiten

Leben in den Ruinen der zivilisierten Welt:Bearbeiten

2020; Der Großteil der Welt liegt seit Jahrzehnten in Türmern und wird bereits von Moos und Pflanzen überwuchert. Europa ist wie vor Jahrtausenden von einem fast undurchdringlichen Urwald überzogen. Menschen sucht man auf der Müllhalde Europas vergeblich. Die letzten Überlebenden sind evakuiert oder Tod. Die Natur Europas hat sich nach der Menschheit wieder erholt selbst in radioaktiv verstrahlten Gebieten gibt es Leben.
  • Paris ist verwildert...
  • New York verrostet...
  • Seattle verlassen...
  • Las Vegas eine Kleinstadt...
  • (New) Chicago hat dank Kohlekraftwerk wieder Strom.
Sucht man nach den Trümmern der Zivilisation muss man genau schauen denn ganze Städte liegen unter Schutt und Geröll begraben. Besucht man Paris so kann man aber trotzdem noch die Reste des Eifelturms erkennen. Die Tollwut hatte viele Tiere angesteckt aber seit etwa 1995 hat sich auch das Wild wieder erholt. Europa ist nicht ganz unbewohnt denn es gibt kleine Dörfer an den Küsten, außerdem sind einige Nordseeinseln bewohnt. Auf der deutschen Insel Sylt leben rund 1000 Personen. Diese Menschen haben kaum technische Hilfsmittel und sind gegen die Tollwut Immun. Die wenigen Menschen auf diesen Inseln sind Fischer doch auch der Fisch wird jedes Jahr weniger. Die postapokalyptischen Dorfbewohner glauben dass es mit der Radioaktivität zusammenhängt die seit Jahrzehnten von den zerstörten Atomreaktoren des Kontinents ausgeht.  Tatsächlich sickert schon lange radioaktives Abwasser aus den Kraftwerken in den Boden. Selbst Atomkraftwerke die man rechtzeitig abgeschaltet hat haben durch die Verwilderung starke Materialschwächen. Risse in den Ummantelungen und Niemand da der sie füllt sorgen dafür dass Europa wohl die nächsten 5000 Jahre nicht bewohnt werden kann. Daher gibt es wohl Niemanden der sich freiwillig wieder in Europa ansiedeln will, zu viel ist dort zu Bruch gegangen. Genau wie Europa ist Südostasien stark überwuchertt und bietet außer versunkenen Städten keine Touristenatraktionen mehr. Trotzdem Inseln während der Pandemie als sicher galten gibt es nur noch wenige mit Einwohner. Die Ausnahme bilden die Beiden neuen Supermächte Island und die UBCS (Vereinigte Britische Karibik Staaten).
StrahlunsgleUBootUDSSR

Die Altlasten des Atomzeitalters verstrahlen das Meer, Nuklear U-Boot der UDSSR verrostet seit mehr als 30 Jahren, Sewastopol

In den Vereinigten Staaten oder was davon übrig ist leben trotz der widrigen Umstände etwa 100.000 Menschen. Diese Überlebenden sind einfach nicht todzukriegen behaupten sie von sich selbst. Die Amerikaner haben sich in befestigte Dörfer zurückgezogen. Viele Amerikaner haben in Bunkern ausgehart, Ihnen kam die Atomkriegparanoia zugute. Ausgerüstet mit Verpflegung für Jahre konnten so Einige das Schlimste überstehen. Die meisten Amerikaner leben im mittleren Westen. Ohne Strom, Autos und der Möglichkeit miteinander zu kommunizieren entwickelte sich eine Art „Wild West Gesellschaft“ Die Tage in denen Seattle US Hauptstadt war sind vorbei. Die Stadt konnte sich wegen nachfolgenden Hungersnöten, Seuchen und Konflikten nicht mehr halten. 1993 tankte der letzte US Präsident Chuck Mayers ab und lebt seither als Farmer. Die Bewohner Seattles entschieden sich weiter nach Norden zu gehen. In Kanada gibt es keine Strahlenbelastung, die Leute haben sich dort auf die Jagd und den Handel mit Pelzen spezialisiert. Eine unbekannte Anzahl an Personen lebt auch im 21. Jahrhundert in Kalifornien.
HarterMax

Nur die Harten überleben ein Wandersheriff sucht nach Straftätern, 2020 irgendwo in Amerika

Diese Leute nenen sich die "Wastelander" Die Bewohner des Mülllandes sind eher kriegerisch und mit Schrottsammeln beschäftigt. Nach der „Dunklen Ära“ in den 1990er Jahren gelang es den amerikanischen Überlebenden ein gewisses Mass an Ordnung aufzubauen, Kanibalismus, Raubmord und Vergewaltigung gibt es kaum noch. In den meisten Gemeinden weht wieder der Sternenbanner obwohl es keine Zentralregierung gibt. Doch gibt es seit etwa 20 Jahren ein Gerichtsgebäude in Ilinois. In jeder Gemeinde liegen Richtlinien auf die von einem Sheriff/Polizeischeff aufrechterhalten werden. Es gibt auch Wandersheriffs die eher als Kopfgeldjäger fungieren und Prämien kassieren. Bezahlt wird in Naturalien es wird getauscht. Reisen ist im bewaldeten Amerika schwierig. Pferde sind dort während der Pandemie ausgerottet worden daher müssen Wanderer sich auf Beinarbeit verlassen. Sprit für Autos gibt es nicht, so kommen die meisten Amerikaner kaum aus Ihrem Dorf, es gibt darum auch wenig Austausch. Wanderhändler aus Kanada sind selten aber beliebt denn sie bringen kostbare Pelze und Lederzeug mit. Selbst Gebrauchsgüter wie Kochtöpfe und Pfanne haben einiges an Wert. Als Luxus gelten Elektrogeräte jeder Art denn Batterien gibt es nicht. Uhren zum Aufziehen sind beliebt, Digitaluhren sind wertloser Plunder. Daher ist man erfinderisch, in den letzten Jahren gelang es einigen Gemeinden Elektrizität zu erzeugen. Doch solche Orte sind rar, die Stadt "New Chicago produziert seit 1999 wieder Ihren eigenen Strom. Damit ist New Chicago ein Magnet für alle Formen des Handels. Der Bürgermeister New Chicagos hat sich zum Ziel gesetzt die Vereinigten Staaten wiederaufzubauen. New Chicago mit seinen etwa 9000 Einwohnern erhält seit 2000 losen Kontakt zu Island. Die Kommunikation erfolgt seither über CB-Funk. Am 23. Juni 2002 landete ein Flugzeug aus Reykjavík, dies war das erste mal das die Amerikaner wieder Kontakt mit der "Zivilisation" hatten. In den 18 Jahren seit der Ankunft der Skandinavier konnte sich New Chicago stark verbessern, doch im Vergleich zu Island leben die Menschen New Chicagos im Mittelalter. Alle Vier bis 6 Wochen landet eine Maschine des isländischen Militärs auf der provisorischen Landebahn auserhalb der Stadt.

Die Zivilisation: Bearbeiten

Island:Bearbeiten
ZivilisiertWHalbkugel2020

Die Drei zivilisierten Staaten der westlichen Hemisphäre, Island, UBCS und New Chicago

QEV hat so gut wie die gesamte Weltbevölkerung ausgelöscht und damit auch die Zivilisation. Es gibt aber auch im 21. Jahrhundert Orte an denen sich Regierungen halten konnten oder sich neu formieren konnten. Einer dieser Orte ist der Inselstaat Island, ein anderer Jamaika seit 2001 auch besser bekannt als United British Caribean States. Diese Länder haben eines miteinander gemein, sie sind abgelegen und von Wasser umgeben. Island das 1986 über kein eigenes Militär verfügte musste zu Beginn der Pandemie miterleben wie die US Soldaten der NATO Einheit Iceland Defense Force (IDF) das Land verliesen. (Rückblick Hier) Die IDF hatte Island immerhin bereits seit 1951 gegen eine mögliche Gefahr aus dem Ostblock beschützt. Nach dem in aller Eile durchgeführten Truppenevakuierung  Anfang Juni 1986 blieb jede Menge militärisches Material auf der Luftwaffenbasis Keflavík zurück. Die zurückgelassenen Gerätschaften parkten sozusagen in Garagen und Hangars während sich die allgemeine Weltlage verschlechterte. Island dass weit ab jeder  Gefahr lag erklärte sich bald bereit Flüchtlinge aus der Bundesrepublik Deutschland und anderen europäischen Ländern aufzunehmen. Deutschland übernahm die Funktion einer Schutzmacht wobei die wenigen Bundeswehrsoldaten die im Land stationiert wurden die Polizei und Milizen ausbildeten. In das Land durften etwa 100.000 deutsche Staatsbürger, einer von Ihnen folgte als die Ordnung in der BRD zusammenbrach. (Rückblick Hier) Helmut Kohl der letzte deutsche Bundeskanzler landete am 23. September 1986.
KeflavíkHubschrauberIsland

Ehemalige US Hubschrauber bilden das Rückrad der Hilfsaktionen der Isländer, Transporthubschrauber am Keflavík Flughafen

Auch andere Staatschefs trafen ein, langsam wurde es auf der Nordinsel eng. Kohl der immer noch Staatsoberhaupt der Deutschen war ersuchte 1988 um die Einbürgerung aller deutschen Staatsbürger auf isländischen Boden. Die in Island stationierten Bundeswehrsoldaten bildeten ab dem 1. Jänner 1989 die Kommandostruktur einer neugegründeten isländischen Freiwilligenarmee. Man hatte inzwischen auch andere Flüchtlingen aufgenommen etwa die Senatoren der USA. 1987 hatte man die US Antarktikbasis McMurdo evakuiert.
USSNimitzIsländisch

U.S.S Nimitz fährt seit 1989 unter der Flagge Islands, Die Nimitz als Kommandoschiff Atlantik 2017

Von dort holte man auch wichtige US Politiker und Senatoren. Nachdem sich auch die US Navy in Auflösung befand ankerte der Flugzeugträger USS Nimitz im Hafen von Reykjavík. Die Matrosen berichteten von Katastrophalen Zuständen in der Heimat. Die Nimitz war eigentlich Teil der Mittelmeerflotte wurde aber während der Krise nach San Franzisco beordert. Als Flüchtlingsschiff brachte die Nimitz Leute aus dem Land nach Hawaii. Aber nach dem Ausbruch der Tollwut auf Hawaii und der Meldung dass halb Kalifornien durch ein Reaktorunglück verstrahlt sei entschied sich der Kapitän einen sicheren Hafen anzulaufen.
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Typische Isländer Familie, Jedes Familienmitglied arbeitet im Fischfang, auch Walfleisch wird verarbeitet

Nach dem es keinerlei Nachrichten aus den USA mehr gab wurde der Besatzung der Nimitz Asyl gewährt. Der Flugzeugträger war von da an ein Küstenwacheschiff. Der Träger sollte bald als Expeditionsbasis genutzt werden, Kampfflugzeuge ließ man bis auf ein paar Daheim, die Besatzung reduzierte man auf ein Minimum. Die Suche nach einem Heilmittel und Recurcen war ab 1992 das oberste Ziel der Nimitz. Islands Küstenwache besetzte nun Bohrinseln womit sie den Nachschub an Öl sicherstellen konnte. Ein Großteil der nun 600.000 Isländer (+ Eingebürgerte) arbeite hart daran das Land selbst mit Nahrung zu versorgen. Fischerei, Tierzucht und Ackerbau standen die nächsten Jahre bis 1996 auf der Prioritätenliste ganz Oben. Die Operationen der Küstenwache weiteten sich erst ab 1999 aus als das Überleben der Überbevölkerung gesichert war. Auf Nutzungsrechte was die Fischerei und den Walfang anging war man nun nicht mehr angewiesen. Isländische Fischkutter konnten bis in die 2000er Jahre immer gute Erträge erzielen. Doch auch die rauen Seefahrer bekamen Probleme mit der Qualität Ihrer Fänge. Wie nicht anders zu erwarten ist die Fischerei wegen der radioaktiven Verschmutzung des atlantischen Ozeans rückläufig. Die Regierung in der Hauptstadt versucht seit 2006 neue Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung anzugehen. Island ist nicht gerade dazu prädestiniert ein Einwandereland zu sein und leidet seit etwa 10 Jahren wieder verstärkt an der Überbevölkerung. Pläne für die Kolonialisierung der britischen Inseln gibt es bereits. Die Isländer haben auch schon Kontakt zu Überlebenden in Irland aufgebaut und stehen seit 2003 mit der UBCS in Verbindung. Island hat relativ gute Beziehungen zu den Karibikstaaten und versucht diese Auszubauen. Die Isländer sehen sich als letzte Überlebende der alten Welt. Auch wenn Island verglichen mit den Vereinigten Britischen Karibikstaaten eher wenige Einwohner hat ist es doch eine Supermacht der neuen Welt nach der Pandemie. 
Vereinigte Britische Karibik Staaten: Bearbeiten
Die Karibik zählt 2020 zu den bevölkerungsreichsten Gebieten der Erde. Seit der Tollwutpandemie hat es gravierende Umwälzungen gegeben. Fidel Castros Republik Kuba versank im Chaos und hinterließ eine verwüstete Insel. Einige der karibischen Staaten hatten sich während der Pandemie isoliert und waren vom Rest der Welt abgeschnitten. Großbritannien das sich nach neuen Lebensräumen umsah hatte seit 1987 eine Basis auf Jamaika errichtet.
NBCS

Flagge der Vereinigten Britischen Karibik Staaten seit 2001 (UBCS oder NBCS)

Dort landeten täglich Hunderte Flüchtlinge von den britischen Inseln. Die britische Armee hatte vollkommen völkerrechtswiedrig die Kontrolle übernommen und nutzte Jamaika als Brückenkopf einer Okupationschampanie. Dieser Plan der britischen Regierung von Margaret Thatcher sah eine Lebensraumbeschafung für die „Letzen Engländer“ vor. Thatchers Politik wurde nicht in ganz Großbritannien befürwortet doch für die Eiserne Lady schien dieser Schritt die einzige Lösung. Nachdem der letzte britische Soldat England 1990 verlassen hatte war die Lebensraumbeschaffung fast abgeschlossen. Sowohl Thatcher wie auch die Königin Elisabeth II. befanden sich nun auf Jamaika. Das neugeschaffene Gebiet erhielt den Namen „New Britisch Carebean States“ Zu diesen Karibikstaaten gehörte seit 1992 auch Kuba an. Nach der Landung der NBCS in Havanna wurde dort die Anarchie beendet. Im Laufe der 1990er konnte die UNBS große Teile der Karibik für sich in Anspruch nehmen. Bis 1996 hatte Margaret Thatcher  das höchste Regierungsamt inne. Thatchers Regierungsapparat stützte sich größtenteils auf militärische Kontrolle durch die ehemaligen britischen Streitkräfte. Die Demokratisierung der Karibik konnte jedoch erst Anfang des 21. Jahrhunderts  erreicht werden. 2001 kam es zu den ersten freien Wahlen nachdem die Neuen Vereinigten britischen Karibikstaaten gegründet und eine demokratische Agenda verfasst hatten.
QElisabeth

Königin Elisabeth, Staatsoberhaupt UBCS, Jamaika 2002

Auch die NBCS waren stark britisch geprägt. Staatsoberhaupt blieb die Königin von England. Das Militär der NBCS spielte auch in der Demokratie eine wichtige Rolle denn es sah sich als Retter der Zivilisation an. Die Tollwut war mittlerweile überwunden und man kam zu der Übereinkunft auch andere Weltregionen zu erkunden, so auch Nordamerika, Afrika und Europa. Der Kontakt mit Island 2003 ermöglichte den Karibikstaaten erstmals wieder Handel aufzubauen. Der Handel mit Island steigerte die Wirtschaft welche bis 2020 immer wichtiger wurde. Doch der Handel mit dem Norden hatte gravierende Nebeneffekte, das Aufkommen von Piratenbanden. Piratenbanden sind im frühen 21. Jahrhundert eines der kriminellen Hauptprobleme der UNBS. Die ersten Seeräuber setzten sich aus Plünderern und Vandalen aus der Zeit des Zollwutsyndroms zusammen. Viele dieser Banditen haben die Ansicht dass die Menschheit seit 1986 dem Untergang geweiht ist und das einzig und allein das Chaos herrschen sollte. Piratennester gibt es 2020 viele, zum einen an der Küste Westafrikas aber auch in der Karibik selbst.
Piraten2013

Die Plage der Karibik im 21. Jahrhundert, Piraten der Karibik

Die NBCS Regierung hat eine Null Toleranz Politik gegen die Piraterie entschieden die seit einigen Jahren durch Marine und Landstreitkräfte umgesetzt wird. Das karibische Volk hat die Notwendigkeit einer starken Militärpräsenz akzeptiert und unterstützt die Militärstreifen mit besten Kräften. Dies liegt auch daran das seit 2014 erstmals ein „Zivilist“ das Amt des Primeministers of the Carebeans übernommen hat.
USBCMilitär

Die UBCS besitzen 2020 das größte Militär der Welt, diese Soldaten sichern den inneren Frieden, Kingston Jamaika

Der zivile Volksvertreter Patric Levale ist anders als seine Vorgänger kein Engländer sondern ein Jamaikaner. Levales Regierung hat damit begonnen nach Stützpunkten außerhalb des bisherigen Einflussgebiets zu suchen. Die NBCS will in den 2020er Jahren versuchen Teile der britischen Inseln wiederzubesiedeln wobei sie mit den Isländern kooperieren will. Diese Pionierleistung hat aber auch Probleme verursacht so gibt es diplomatische Diskussionen wer danach der Eigentümer der britischen Inseln sein wird. 2019 ließ Patric Levale verlautbaren das die britischen Inseln auch zukünftig dem britischen Volk gehören werden. Wie genau dies zu verstehen ist hat der Primeminister nicht genau erörtert. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs gibt es immer noch starke soziale Probleme auf den Inseln. Die „europäische Elite“ sieht sich den karibischen Völkern als überlegen. Die in die Karibik geflohenen Briten stellen immer noch eine wichtige Bevölkerungsgruppe da die zum Großteil das Militär leitet. Die Weißen Briten haben wichtige Funktionen in Militär und Flotte für sich reserviert während Dunkelhäutige Bevölkerungsgruppen lediglich niedrige oder mittelmäßige Militärränge erreichen können. Da das Militär auch heute noch ein wichtiger Faktor innerhalb der karibischen Innenpolitik ist wird sich der Premierminister davor hüten die Kompetenzen der Armee einzuschränken. Für die Bevölkerung der Karibikstaaten steht jedoch fest dass vor allem eine Person das Überleben der „britischen Zivilisation“ gesichert hat; Margaret Thatcher. Ihr zu Ehren wird an jedem 2. Juni (2012) dem Todestag Thatchers eine Trauerfeier abgehalten. 2020 ist es das 8 mal das diese Trauerfeierlichkeiten abgehalten werden. Thather wird vor allem in der europäischstämigen Bevölkerung sehr verehrt und genießt den Status einer Volksheldin.

Die versteckten Gründe für die Pandemie:Bearbeiten

Die Ursachen für das Auftreten des QEV Tollwutsyndroms konnten bis heute nicht wirklich geklärt werden. Die Menschheit kam sozusagen mit zwei blauen Augen und mehrfach gebrochenen Rippen aus dieser Situation heraus. Historisch gesehen bilden die Ereignisse von 1986 bis 1990 das Ende der alten Welt und läuteten so eine ganz neue Ära der menschlichen Zivilisation ein. Obgleich es viele Versuche gab und gibt den QEV Virus zu erforschen sind die Wissenschaftler Islands und der Karibik dessen Geheimnis kaum näher gekommen. Fest steht jedoch das Tiere die zuvor nie von der Tollwut befallen waren nun daran litten. Die Übertragung des QEV Erregers durch eine „Vogelgrippe“ kursierte bereits 1990 in China doch im zugrunde gehenden Westen traf diese Nachricht nie ein. Vögel haben nachwievor eine natürliche Immunität doch sind sie seit QEV Träger der Krankheit. Zu spät erkannte man die Zusammenhänge wodurch das von Vögeln übertragbare Syndrom sich ausbreiten konnte. Tauben die auch als „fliegende Ratten“ bekannt waren gibt es 2020 kaum noch. Viele Vogelarten wurden in den letzten 20 Jahren stark dezimiert. Staatlich verordnete Vergiftungsaktionen haben dafür gesorgt das Tauben, Krähen, Raben und andere Zugvögel auf der Liste der Bedrohten Tierarten zu finden sind. Andere Tierarten waren jedoch weniger leicht auszurotten so etwa Mücken und Moskitos. Diese kleinen Plagegeister gelten als Hauptproblem für die rasante Verbreitung des Syndroms. Es wird angenommen dass diese Blutsauger im Frühjahr und Sommer 1986 stark an der Verbreitung der Tollwut Mitschuld hatten. Diese Insekten kümmerte es wenig ob ein Mensch denn sie anzapften nun krank oder gesund war so gab es durch sie eine Verbreitung. Die Annahme Ratten hätten wie im Mittelalter die Pest nun die Tollwut verbreitet stimmt nicht. Die meisten Ratten der Welt überlebten die Pandemie nicht und sind nun auch vom Aussterben bedroht. Der Mensch selbst hingegen hat durch seine Anpassungsfähigkeit gezeigt das er nicht todzukriegen ist. Die Zukunft der Menschheit scheint gesichert trotz des gravierenden Einschnittes haben die Menschen wieder eine Chance bekommen. Ohne die Überbevölkerung wie sie in den 1980er Jahren noch gang und gebe war kommt es nun kaum noch zu Syndrom Fällen. Die zivilisierten Staaten Island und UBCS besitzen bereits jahrzehntelange Erfahrung mit der Eindämmung neuer Fälle und sind so gut für die Zukunft gewappnet. Forschungslabore auf Island und in der Karibik suchen auch 2020 noch nach den Ursachen, ein Prozess der die nächsten Jahre wohl unbeirrt weitergehen wird.

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Die Umfrage wurde am 9. Mai 2017 um 02:00 erstellt. Bisher haben 34 Nutzer abgestimmt.

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