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Das deutsche Reich österreichischer Nation

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März 1848:

Revolutionäre wollen den Deutschen Bund in einen demokratischen Nationalstaat, wie ihn zum Beispiel die Briten haben, umgestalten. Auch in Österreich, das den Vorsitz im Deutschen Bund inne hat gehen Demonstanten auf die Straße. Ferdinand I. von Österreich gibt nach und entlässt Kanzler Metternich. Doch anstatt wie in UZL Kolowrat zum Kanzler zu ernennen, vergibt er das Amt an Ignaz von Plener, einen Liberalen. Dieser führt ausnahmlos alle Forderungen der Aufständischen durch.

Der regierende preußische König Friedrich Wilhelm IV. die lehnt die Kaiserkrone des neu entstehenden Staates ab. Das so genannte "dritte Deutschland" zu welchem unteranderem die süddeutschen Länder Bayern, Württemberg, Baden und Sachsen gehören nutzen die angespannte Gunst der Stunde und stimmen für den Vorschlag statt Preußen, Österreich zur Führungsmacht zu ernnen, wie es dies schon im Deutschen Bund war. Desweiteren überzeugen sie Ferdinand I. Ungarn in die Unabhängigkeit zu entlassen, um eine Großdeutsche Lösung zu ermöglichen.

Viele deutsche Staaten schließen sich dem Süddeutschen Bund aus Österreich, Bayern, Sachsen, Baden und Württemberg an. Doch Die Norddeutschen Staaten Preußen, Hannover und Mecklenburg halten dagegen und wollen nicht nur die Krönung Ferdinands, sondern die gesamte Revolution stoppen.

1849/50 kommt es dann zum 1. Deutschen Bürgerkrieg, in dem der Süddeutsche Bund mit der Hilfe von Oldenburg und Holstein über die Norddeutsche Koalition triumphiert. In der finalen Schlacht von Magdeburg werden die preußischen Truppen aufgerieben. Im Frieden von Cottbus willigt Preußen ein das Rheinland und Westfalen sowie Brandenburg bis zur Elbe zu räumen. Mecklenburg-Strelitz fällt an den Bund und Hannover wird komplett integriert.

Am Dienstag den 22. April 1850 wird Ferdinand I. in Frankfurt am Main zum "Kaiser des großdeutschen Reiches von Deutschland und Österreich" - kurz Deutsch-Österreich - gekrönt.

Unter Ferdinand I. und vor allem unter Kanzler von Planer gedeiht das neue Deutsch-Österreich. Durch die Industrielle Revolution wird der deutsche Lebensstandard erheblich verbessert, deutsche Wissenschaftler erfinden eine Sensation nach der anderen und deutsche Intelektuelle werden berühmt für ihre Werke. Unter von Plener gibt es keinen Kulturkmpf und kein Sozialistengesetz. Die deutschen Diplomaten knüpfen enge Beziehungen vor allem mit mit dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Frankreich aber auch der ehemalige Bruder Ungarn baut auf deutsche Unterstützung.

Während so unter Ferdinand I. und Franz Joseph I. Frieden in Deutschland herrscht, bleiben die Preußen und Mecklenburger auch nicht untätig. Ihre erste Aktion ist der Dreier-Pakt aus Preußen, Mecklenburg und Dänemark. Sie hoffen so das verfeindete Süddeutschland in die Zange nehmen zu können. Desweiteren unterstützen die Preußen heimlich die Polen in ihrem bestreben nach Unabhängigkeit beziehungsweise in dem krieg der eben die bewirken soll. Die geheimen Pläne Ottos von Bismarck zur Einkesselung scheitern an Frankreich: Ohne eine stabile Westfront würden Dänemark und Mecklenburg im Norden überrannt werden und nach der gescheiterten Unabhängigkeit Polens hat Preußen es sich mit Russland verscherzt. Das ergreift zwar nicht Partei für Deutsch-Österreich, hat aber auch nichts für Preußen übrig. Dann findet Bismarck einen Verbündeten mit weißer Weste:

Die USA stehen feindlich zu Russland und Japan, da Russland Alaska an das Kaiserreich anstatt an die USA verkauft hat - auf anraten Franz' Josephs I.. Den letzten Benötigten findet Preußen in Belgien. Das kleine Land bangt um seine Unabhängigkeit seitens Deutschlands, Frankreichs und Englands.

Am 12. Mai 1899 marschieren amerikanische Truppen durch Kanada Richtung Alaska. Japan und Russland treten in den Krieg ein. Am 18. Mai folgt Frankreich aufgrund eines Militärbündnisses mit Kanada. Am 19. Mai erklären Preußen, Mecklenburg und Dänemark sowohl Russland als auch Deutsch-Österreich den Krieg. Belgien wird quasi so der Krieg aufgezwungen. Im Lauf des Krieges kämpfen auch Deutschland, Ungarn und England mit. Spanien tritt 1902 ein. Am 30.August 1902 endet der "Große Krieg" mit einer Kapitulation der Agressoren.

Im Osloer Vertrag werden für alle Agressoren Reparationen in Höhe ihrer Schuld auferlegt. Dazu kommen auch Gebietsverluste:

  • Hawaii und Washington fallen an Japan
  • Kanada erhält Monatana und Maine
  • Spanien erhält einige Kolonien in der Karibik
  • Russland erhält Preußisch-Litauen
  • Preußen muss die Gebiete östlich der Spree abgeben
  • Mecklenburg wird jetzt auch eingegliedert
  • Dänemark verliert Handelsrechte an England und Schleswig an die Deutschen
  • Frankreich wird Belgien zugeschlagen
  • Ungarn teilt sich Rumänien mit Russland
  • die von Russen, Ungarn, Deutschen und Preußen besetzte Republik Krakau wird unter den Schutz des neugegründeten Völkerbundes gestellt.

Erst unter Kaiser Rudolf I. und König Wilhelm III. bessern sich die Preußisch-Österreichischen Beziehungen. Doch trotz aller erfolge wie der Amerikanisch-Kanadischen Aussöhnung und dem Krakauer Bund (dem Vorläufer des Europäischen Bundes) weigert sich Preußen nachzugeben. Bei einem persönlichen Treffen von Wilhelm III. und Ferdinand II. 1934 in Frankfurt an der Oder soll sich dieses Gespräch ergeben haben:

Ferdinand II.: Erstaunlich. Dieses Frankfurt ist dem meinem nicht unähnlich.

Wilhelm III.: Mag sein. Sind eben beides deutsche Städte.

Ferdinand II.: (erstaunt) Deutsch?

Wilhelm III.: Ja. Wir sind alle deutsch. Frankfurt am Main und an der Oder, Preußen und Bayern. Und so weiter.

Ferdinand II.: Und warum verweigert sich Preußen dann zu Deutschland zu gehören?

Wilhelm III.: Preußen sind Deutsch und Deutsche sind Preußen. Aber Preußen sind niemals Österreicher.

Später, Im Jahre 1950 endet die Zeit des deutsch-österreichischen Kaiserreiches, als Ferdinand II. ,100 Jahre nachdem sein Urgroßvater und Namensvetter Ferdinand I. den Thron bestiegen hat, abdankt.

Die neue Deutsche Republik stritt lange mit Preußen bis es die Grenzen von 1850 wiederherstellte.

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