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Der Artikel des Monats April im Jahr 2016 - Created by Masl99

Das isländische Wikingerreich
440px-Kingdom of Iceland Coat of Arms.svg - Kopie
Zeitspanne 1000 - heute
Ort Island, Grönland, Kanada
ZdA Leif Erikssons Besiedlungsplan für Kanada funktionierte
Kurzinformation Leif Eriksson und seine Wikinger breiten sich auf dem Nordamerikanischen Kontinent aus. Die Isländer gründen ein großes Reich welches in der heutigen Zeit zu einem mächtigem Land auf der Welt wird. Stórísland bedeckt heute fast das gesamte UZL Kanada, Grönland sowie Island.
Teil II Das isländische Wikingerreich II

Geschichte

Entdeckung Amerikas und Besiedlung
Christian-krohg-leiv-eriksson

Leif Eriksson entdeckt Amerika

Der isländische Wikinger und Abenteurer Leif Eriksson brach etwa 1000 n.Chr. mit einem Boot in Richtung Westen auf um neue Gebiete zu erkunden. Nach 3 Wochen Fahrt hatte er den amerikanischen Kontinent als ersten Menschen betreten. Sein Boot landete in Neufundland in Nordamerika und er begann die Umgebung zu erkunden. Aufgrund der hügeligen Landschaft nannte er das Land das er gefunden hatte Vinland zu deutsch "Weinland". Er und seine Männer fingen an auf dem Land zu siedeln. Die Siedlung nannten sie Hraundalur (deutsch: Braunes Tal). Ein Teil der Mannschaft brach zurück nach Island und Grönland auf um von dem Fruchtbaren Land zu berichten. Schon 10 Jahre nach der Entdeckung von Vinland siedelten etwa 5000 Wikinger hier. Die örtlichen Verhältnisse waren gut, sodass sie sich aufmachten das Land weiter zu erkunden. Weitere Wikinger liessen sich auf einer Polarinsel nieder die sie aufgrund der felsigen und eisigen Gegend Helluland nannten. Auch das Landesinnere wurde erkundet. Schon bald entdeckten die schlauen Wikinger den Hudson Bay den sie zuerst für einen See hielten und ihn somit Stórvatn nannten. Das Land nördlich von Vinland und östlich des Stórvatn benannten sie Markland, weil es dort sehr viele Bäume gibt.

Gründung des Wikingerreichs
Law speaker

Zusammenkunft des Althings

15 Jahre nach Leif Erikssons Tod wollte man die Siedlungen zu einem großen Reich vereinen. Das gelang jedoch nur mit viel Überzeugungsarbeit den Stämmen gegenüber. 1069 n. Chr. wurde in Þingvellir das Wikingerreich (auf isländisch Íslenskir ​​víkingar ríkur) ausgerufen. Der Handel lief inzwischen auf Hochtouren und Wikingersiedlungen bildeten sich überall. Wichtige Gesetze wurden wie auch die letzten Hundert Jahre in Þingvellir beschlossen. Ægir Sveinsson wurde erster Parlarmentspräsident und somit erster Mann im Staat. Dieser soll alle Acht Jahre von den Häuptlingen gewählt werden.

Angriffe der Europäer

Nachdem Christoper Kolumbus 1492 Amerika als erster Kontinentaleuropäer betritt begannen auch die ersten Angriffe französischer, britischer und spanischer Truppen, die aber gegen die gut ausgebildeten und zahlenmäßig überlegenen Wikinger keine Chance hatten. Die Briten liesen sich schlieslich weiter südlich nieder. Auch die Holländer gründeten Städte. Das Territorium der Wikinger betritt aber ein Europäer nie, denn die galten als skrupellose Krieger. Das Parlarment entschied später die Grenze im Süden zu sichern. So begannen über 1.000 Arbeiter und Sklaven eine Mauer südlich von Markland zu bauen. Bis 1770 lebten die Wikinger so isoliert. Angriffe kleinerer Gruppen gab es trotzdem vereinzelt. 1770 reiste der isländische Wikingerpräsident Erik Ólafsson nach London um mit den Briten um dauerhaften Frieden zu verhandeln. Dort sah er was er noch nie gesehen hatte. Das Leben in Europa gefilel ihm. Er lies alles aufschreiben und zeichnen. Er wollte sein Reich moderner machen, indem er europäische Ideen aufgriff und verwirklichte. Er wollte vorallem den Transport und die Infrastruktur verbessern. Wörtlich sagte er: "London ist riesig, so sollte es bei uns auch sein". 1771 stellte er seine Reformen den anderen Häuptlingen vor. Schnell liesen sich viele begeistern, obwohl die Skepsis bei manchen noch da war. Schon 1790 waren britische und französische Experten im ganzen Reich unterwegs. Städte wie Reykjavík, das inzwischen Hauptstadt und Parlarmentsitz ist, wuchsen und wuchsen. Trotzdem behielt man den nordischen Baustil und die Kultur bei. "Das liese man sich nicht nehmen" sagte der damalige Parlarmentspräsident. Jetzt besteht unteranderem eine täglich organisierte Fährverbindung zwischen den Inseln. 1790 vermehrten sich die Wikinger auf über 5 Millionen Menschen.

Das Íslenskir ​​víkingar ríkur um das Jahr 1890

Das isländische Wikingerreich ist ein Staat der von den direkten Nachfahren der Wikingern aus Nordeuropa bewohnt wird. 1890 leben dort etwa 10.000.000 Menschen.


Alltag

Noch immer sind viele Wikinger Bauern und Fischer, doch in den letzten Jahren gibt es auch immer mehr Berufe wie Bänker oder Hotelier. Männer und Frauen sind vor dem Gesetz gleich und es herrscht Demokratie, die aber immernoch von alten Wikiingerbräuchen beeinflusst wird.

Verwaltungsgliederung

Das Wikingerreich wird zentral regiert. Die Regionalparlarmente (Landþings) haben nur beschränkte Macht. Es gibt fünf Regionen (Landsvædi), fünf Regionalhauptstädte (Kaupstaðir) und eine Hauptstadt (Borg). Die fünf Regionen sind Ísland, Markland, Vinland, Helluland und Grænland.

Religion

Für die isländischen Wikinger sind vorallem die Götter Þór (Thor) und Óðinn (Odin) wichtig. Sie werden noch immer verehrt. Westliche Religionen wie das Christentum oder der Islam sind nicht verbreitet. Weitere Informationen über die germanischen Götter -> Germanisch/nordische Gestalten Mythologie

Verkehr

Der Hauptverkehr wird natürlich über dem Wasserweg abgewickelt. Händler transportieren Holz und andere Güter von den Dörfern zum nächst größeren Hafen um sie auf Langboote zu verladen. Seit ein paar Jahren gibt es Schienen um Güter und Menschen aus dem Landesinnerem zu transportieren. Die Wägen werden von Pferden gezogen. Richtige Straßen gibt es nur in den großen Städten, die Landwege sind meißt nur Schotter.

Handel
Mit Großbritannien und Frankreich, aber auch mit den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es Handelsbeziehungen. Wichtige Güter sind hierbei Holz und Fisch und auch Getreide. Direkt am großen See sind die meisten Händler beschäftigt. Hier leben auch die meisten Menschen und die Infrastruktur ist gut ausgebaut.
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Reykjavík 1883

Die größten Städte

Reykjarfjörður ist zwar nicht die Hauptstadt, jedoch durch den idealen Handelsplatz im 19. Jahrhundert enorm angewachsen.

Stadt Einwohner Region
1 Reykjarfjörður 210.000 Markland
2 Reykjavík 141.000 Ísland
3 Vatnahöfn 89.000 Markland
4 Hraundalur 29.000 Vinland
5 Brekkuvellir 21.000 Markland
17 Ísborg 8.000 Helluland
33 Gúðvona 2.500 Grænland
Das isländische Wikingerreich (Alt und Neu)

Altes Wikingerreich Neues Wikingerreich

Die wahren Wikinger

Der Begriff Wikinger bezeichnet Angehörige von kriegerischen, zur See fahrenden Personengruppen der meist nordgermanischen Völker (es gab darunter auch Balten) des Nord- und Ostseeraumes während der Wikingerzeit (800-1050 n. Chr.)

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