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Flagge Nordkoreas

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Flagge der PdAK

Die Seite "Der Aufstieg Nordkoreas" bezeichnet einen alternativen Geschichtsverlauf nach dem Koreakrieg und der Teilung in Nord- und Südkorea.

Kim Il-Sung und der Plan nach Alleinherrschaft

Nach dem Koreakrieg in den 1950er Jahren, arbeitete Kim Il-sung an seiner unangefochtenen Alleinherrschaft im Staat und in der Partei der Arbeit Koreas (kurz PdAK). Bis dahin bestand die PdAK aus verschiedenen Flügeln, die sich gegenseitig bekriegten. Das war Kim Il-Sung ein Dorn im Auge und er wollte das Problem beseitigen. Ende der 50er-Jahre wurden die chinesischen und sowjetischen Funktionäre in der PdAK ausgeschaltet, was Kim Il-Sungs Position in der Partei stärkte. In den folgenden Jahren wurden unter anderem der damalige Außenminister Pak Hon-yong und Mu Chong, ehemaliger General der chinesischen Armee und im Koreakrieg Stabschef im Generalhauptquartier der vereinigten Streitkräfte von China und Nordkorea zum Tode verurteilt.

Verbreitung der Chuch'e Ideologie

Ab den 1960er-Jahren, als Kim Il-Sung bereits Präsident war, wurde die Chuch’e-Ideologie entwickelt und im ganzen Land verbreitet. Diese Ideologie soll die Menschen zusammenschweißen und sie dazu bewegen das Land nicht zu verlassen. Da die Chuch’e-Ideologie von der Regierung propagiert und vorgelebt wurde, entwickelte sie sich rasch zur großen Nordkoreanischen Volksideologie. Kim Il-Sung hatte es geschafft die Menschen an sich zu binden. Kaum jemand im Volk zweifelte an seiner Person.

Abspaltung von China und der Sowjetunion

Pjongjang Zentrum

Pjöngjang um 1976

Kim Il-Sung sah sein Land nicht einfach nur als einen Teil einer kommunistischen Staatengemeinschaft an. Nordkorea sollte nicht länger der "kleine Bruder" des übermächtigen Chinas und der Sowjetunion sein.

Kim Il-Sungs Plan für Nordkorea

Kim Il-Sung wollte sein Land weiterentwickeln und den Kommunismus neu erfinden. So überlegte er wie er Nordkorea zu großem Wohlstand verhelfen konnte. Da ihm die besten Ideen beim Pokern kamen, veranstaltete er einen Pokerabend in seinem Palast in Pjöngjang. Hier kam ihm die Idee in Pjöngjang einen alten koreanischen Tempel zum Kasino umzubauen und dort mit der High-Society von Partei und Gesselschaft Partys veranstalten zu können. 1978 wurde dieses Kasino fertiggestellt und erste Partys fanden statt. Das Kasino wurde einer breiten Masse bekannt, als dort ein Staatsempfang für den chinesischen Präsidenten Ye Jianying stattfand. Viele Menschen interesierten sich für die Architektur des Tempels und wollten ihn besuchen. Bisher war es für Ausländer jedoch sehr schwer nach Nordkorea zu reisen, was Kim Il-Sung aber ändern wollte.

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Das sich im Bau befindeliche Ryugyŏng-Hotel

Er erkannte das Potential einer "Spieloase im Fernen Osten" und schmiedete einen Plan. Er wollte Nordkorea zu dem Touristenziel im Fernen Osten machen. In den Folgenden Jahren sollten viele Projekte verwirklicht werden und somit Millionen von Touristen ins Land bringen. Das Tourismusministerium wurde beauftragt einen Plan zu entwickeln. 1980 wurde dieser Plan von Kim Il-Sung abgesegnet. Folgende Projekte sollten bis 1986 fertiggestellt werden:

  • Vier weitere Große Kasinos (Genannt "Temple casinos")
  • Eine modern gestaltete Innenstadt mit Hotels (wie das Ryugyŏng Hotel) und Kaufhäusern
  • Einen Flughafen für bis zu 40 Millionen Passagieren im Jahr
  • Eine U-Bahn für Pjöngjang
  • Verschiedene Museen und Parks

Nordkorea: Das Dubai des Ostens

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Skyline Pjöngjangs bei Nacht

Kim Il-Sungs Plan ging auf. Viele Touristen kamen nach Pjöngjang um die gewaltigen Bauwerke zu bestaunen und eine der vielen Kasinos zu besuchen. Auch nach dem Tod von Kim Il-Sung im Jahr 1994 ging der Aufstieg Nordkoreas weiter. Unter Kim Il-Sungs Sohn Kim Jong-Il wurde der Fughafen von Pjöngjang zu einem der Bedeutendsten Flughäfen Asiens unnd die 6 Millionen Touristen-Marke wurde 1996 gebrochen. Noch in den 1990er wurden die Touristenregionen Kŭmgang-san und Kŭmgangsan-Gebirge fertiggestellt. Nun war Nordkorea auch für Wintersportler und Strandtouristen interresant. An der Ostküste finden sich ausgezeichnete Gegenden zum Surfen.

Nordkorea ist Anfang des 21. Jahrhunderts eines der beliebtesten Touristenziele in Asien und in Besitz einer ausgezeichneten Infrastruktur.

Politik in Nordkorea

Nordkorea kann auchandersarchitekturhintermeisernenvorhang

Blick von der großen Studienhalle des Volkes

Die von Kim Il-Sung eingeführte Chuch'e-Ideologie ist noch immer in Kraft und wird, wenn auch in einer liberaleren Form, weiter genutzt. Die PdAK ist nochimmer die stärkste Partei und der Kim-Clan herrscht das Land weiterhin. Aufgrund des hohen Lebensstandard, ist die Regierung und die Kim-Familien hoch angesehen. Die Regierung achtet zwar immernoch auf ihre Bürger und lässt politische Gegener verschwinden, jedoch passiert das im Untergrund, sodass Touristen oder andere Medien dies nicht mitbekommen.

Formell gibt es in Nordkorea Presse- und Meinugsfreiheit, die zum Teil aber eingeschränkt ist. Die Medien werden vom Staat kontrolliert und eine kritische Äußerung kann zu einer Gefängnisstrafe führen. Auch Straftaten wie der handel mit Betäubungsmittel oder Taschendiebstahl werden hart bestraft.

Nordkorea wird von Amnasty International als "Halbdemokratie mit einer monarchieähnlichen Staatsführung" gelistet und wurde schon öfters für seine hartes Vorgehen gegen Straftäter angezählt. Es gibt jedoch keine internationalen Embargomaßnahmen oder Ähnliche Sanktionen gegen das Land.

Südkorea

Zu dem Nachbar Südkorea bestand bis in die 1970er eine tiefe Feindschaft. Seit der Öffnung Nordkoreas, verbesserte sich das Verhältnis der beiden Koreanischen Staaten deutlich. Auch Südkorea ist ein Land mit viel Wohlstand und einer stabil laufenden Wirtschaft. Die Grenze der beiden Länder ist historisch bedingt vermient und deshalb gesichert. Teile der alten Grenzanlagen können heute von Touristen besichtigt werden. Der Grenzverkehr läuft zumeist problemlos ab. Da die Grenze zu China und Russland aufgrund von Wirtschaftsflüchtlingen deutlich gefährlicher ist, wurden viele Grenzbeamte dorthin versetzt. Dort herrschen viel strengere Kontrollen als an der Grenze zu Südkorea.

Die Demokratische Volksrepublik Korea

Politisches System

Gemäß der nordkoreanischen Verfassung, ist Nordkorea ein sozialistischer Staat. Der Kommunismus wurde in den 1960er-Jahren durch die von Staatsgründer Kim Il-sung entwickelte Chuch’e-Ideologie ersetzt. Diese wurde wurde inzwischen in der Verfassung verankert.

Sicherheit und Militär

Aufgrund der massiven Polizeipräsenz in den Städten gilt Nordkorea für Touristen als sehr sicher.

Nordkorea unterhält mit rund 650.000 aktiven Soldaten eine große Armee. Die Armeereserve umfasst rund 4,7 Millionen Frauen und Männer. Die Koreanische Volksarmee (KVA) ist in 93 Divisionen und 19 Brigaden gegliedert. Die Armee übernimmt auch zivile Aufgaben, wie zum Beispiel den Grenzschutz. Die KVA patrolliert an der Grenze zu Südkorea und schirmt Nordkorea von chinesischen Flüchtlingen ab.

Infrastruktur

Nordkorea verfügt über 4 Autobahnen die allesamt nach Pjöngjang führen. Die Nordautobahn verläuft von der Stadt Rajin bis nach Pjöngjang und ist somit die längste Schnellstraße.

In Nordkorea gibt es ein Schienennetz von 15242km. Das Staatliche Eisenahnunternehmen betreibt mehrere Hochgeschwindigkeitszugstrecken, vorallem zwischen Pjöngjang und den Touristenregionen im Osten und Süden. Es besteht die Möglichkeit von Seoul direkt nach Pjöngjang zu fahren.

Der Flughafen Pjöngjang zählt zu den besten Flughäfen der Welt. Hier werden pro Jahr über 50.000.000 Passagiere abgefertigt. Weitere größere Flughäfen mit mehr als 10.000.000 Passagieren pro Jahr gibt es in Ch’ŏngjin, im Norden des Landes und in Wŏnsan im Südosten.

Verwaltungsgliederung

Nordkorea ist in 9 Provinzen und eine Stadt (Pjöngjang) gegliedert. Die Provinzen haben nur eine Verwaltungstechnische Funktion.

Städte
  1. Pjöngjang 3.900.000 Einwohner
  2. Hamhŭng 1.800.000 Einwohner
  3. Namp'o 1.100.000 Einwohner

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