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Es geling den Byzantinern im Jahre 1453 Konstantionopel gegen die Osmanen zu verteidigen. In den folgenden Jahrhunderten geling es dem Byzantinischen Reich Teile seiner alten Macht zurück zu erlangen.

Belagerung von Konstantinopel

Ausgangslage

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Das Mittelmeer 1450

Die Belagerung der Stadt durch das Osmanische Reich hatte am 6. April 1453 begonnen. Bis zum 27. Mai hatte es keine Entscheidung gegeben. Trotz der zahlenmäßigen und technischen Überlegenheit der osmanischen Armee. Diese verfügte über fast 70 Kanonen verschiedener Kaliber und einer Armee von mehr als 80.000 Mann. Die Verteidiger verfügten nur über knapp 10.000 Soldaten von denen fast 3.000 Söldner waren. Der größte Vorteil der Byzantiner war die starke Stadtmauer, welche nur im Zuge des vierten Kreuzzuges überwunden wurden war. Da die Garnision sehr klein war konnte die Mauerer nicht komplett besetzt werden. Zur See waren die Byzantinier überlegen, denn ihre Schiffe waren denen der Osmanen technisch und in der Größe überlegen.

Die letzten Tage

Neben Konstantin XI. war auch der aus Genua stammende Giovanni Giustiniani Longo für die Verteidigung der Stadt zuständig. Am 29. Mai began am Morgen der osmanische Angriff auf die Stadt. Es waren lange und harte Kämpfe die militärischen Fähigkeiten von Giovanni Giustiniani trugen zur Stabilität der Verteidigung bei. Im Zuge der Schlacht entging Giovanni Giustiniani nur durch Glück einer schweren Verletzung. Gegen 8.00 Uhr gelang es den Osmanen eins der Tore zu erobern. Durch den Mut von Giovanni Giustiniani und Konstantin konnte das Tor zurück erobert werden bevor eine große Zahl an osmansichen Soldaten in die Stadt gelangte. Gegen Mittag zogen sich die Osmanen fürs erste zurück und nahmen den Beschuss der Mauer wieder auf.

ConstantinoXI

Konstatin XI. Held von Konstantinopel und später der Phönix genannt.

Gegen 16.00 Uhr begann ein erneuter Angriff auf die Stadt mit frischen Soldaten. Der Mut der Verteidiger nahm immer weiter ab und es sah so aus als ob die Mauer fallen würde. Da brach sich das Lich auf der Hagia Sophie und es sah so aus als ob ein Phönix geboren wurde zudem glaubten mehre Soldaten eine Maria gesehen zu haben. Diese beiden Ereignisse führte dazu das sich die Verteidiger erneut ermutigt fühlten und es so gelang unter hohen Verlusten die Osmanen erneut zurück zudrängen. Aber auch die Verluste der Osmanen waren hoch. Neben den Verlusten der irregulären Soldaten waren sie bei den Janitscharen besonders hoch.

So hielten der Sultan Mehmed II. mit seinen Beratern Kriegsrat. Erneut schlugen die alten Berater von Mehmeds Vater Murad vor sich zurück zu ziehen. Denn die Belagerung dauerte nun schon weit länger als erwartet und die Gefahr das die Europär dies ausnutzten um einen Angriff zu starten wurde immer größer. Am Ende einigte man sich auf einen weiteren Angriff am Morgen. Sollte dieser scheitern plannte man den Rückzug in die Hauptstadt Edirne.

Doch bevor der Angriff am nächsten Morgen beginnen konnte zog für diese Jahreszeit untypischer weise Nebel über das Lager der Osmanen auf. Dies war Tage zurvor schon in Konstantinopel geschehen. Während es die regulärn Soldaten und Janitscharen nicht beeinflusste, war dies bei den irregulären anders und es kam zu ersten Desertationen. Dies blieb in der Stadt nicht unbemerkt und es brach Jubel aus als man die fliehenden Soldaten bemerkte. Durch den Nabel wurde der Angriff verschoben und begann erst gegen 10.00 Uhr. Die Kämpfe dauerten den ganzen Tag an. Einige Mauerabschnitte wechselten mehrmals den Besitzter. Doch am Ende des Tages war die Mauer immer noch in byzantinischer Hand. Es waren jedoch nur noch 5.000 Soldaten kampffähig. Der Rest war getötet oder zu schwer verletzt wurden um noch an der Schlacht teilzunehmen. Aber auch die Osmanen hatten zum Teil hohe Verluste von den 80.000 Mann zu beginn der Belagerung waren nur noch 50.000 an der Schlacht beteiligt. Der Rest war getötet oder schwer verletzt wurden und einige war geflohen.

Der Abzug

Am Morgen des 2. Juni begannen die Vorbereitungen für den Abbruch der Belagerung. Um dies zu verschleichern fanden weiterhin kleinere Angriff auf die Stadt statt. Bis zum 6.Juni war die Belagerung beendet und die Osmanen zogen sich nach Edirne zurück. Zuvor verspach Mehmed jedoch das er die Stadt noch vor Ende de Jahrzehnt erobern würde. Als die Nachricht über das Ende der Belagerung sich in der Stadt verbereitet hatte wurden in der ganzen Stadt die Kirchenglocken geläutet. Am Abend des 6.Juni fand in der Hagia Sophia eine eine große Messe stadt, welche von Patriachen von Konstantinopel geleitet wurde auch der Kaiser nahm an an der Messe teil.

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Osmanische Kanonen die Wunderwaffen ihrer Zeit fielen in die Hände der Verteidiger

In den folgenden Tagen wurde begonnen die Mauer wieder instand zusetzten. Die schweren Schäden machten dies mötig. Zudem wurde die stärke der Mauer in den folgenden Jahren weiter erhöht um den Kanonenbeschuss besser stand zu halten. Am 7.Juni begannen die Byzantiner damit die Reste des osmanischen Lagers zu plündern. Zwar war der Rückzug der Osmanen geordnet verlaufen. Doch blieben dennoch einige Kanonen und Munition zurück. Auch war der persönliche Besitzt von Gefallen nich immer unter den noch Lebenden aufgeteilt wurde oder beim Rückzug wurde etwas vergessen, so das dies den Byzantinern in die Hände fiehl. Am Ende erbeuteten die Byznatiner 10 Kanonen und Gegenstände im Wert von fast 5.000 Solidi. Da ein Abbau kaum möglich war hatten die Osmanen ihre ganz großen Kanonen zurück lassen müssen. Diese wurden nun von den Byzantiner eingeschmolzen und eigene Kanonen hergestellt. Mit diesem Geld wurden die Söldner bezahlt und der Aufbau einer eigenen Kanonengießerei finanziert. Sowie die Reperatur und Verbesserung der Mauer. Die Kanonen wurden in die Verteidigung der Stadt integriert.

Erste byzantinische Offensive

Anfang August war die Verteidigung der Stadt wiederhergestellt. Nun war das Ziel Konstantins die Sicherung der Versorgung und des Handels. Dazu war es nötig die von den Osmanen im Jahre 1452 erbaute Festung Rumeli Hisarı zu erobern. Diese befand sich nicht weit von Konstantinopel entfernt und blockierte den Handel der Stadt mit den restlichen Europa zu See. So begann Konstantin bereits Ende Juli mit der Vorbereitung eines Angriffes auf die Festung um sie zu erobern.

Am 10. August verließ eine Armee von 2000 Soldaten und 10 Kanonen die Stadt um die Festung zu erobern. Die Garnsion bestand aus nur 400 Janitscharen. Denn Mehmed beging den Fehler zu Glauben das die Byzantiner keine Offenisve beginnen würden um die Festung zu erobern. Der Beschuss begann am 11. August. Zur gleichen Zeit griff die byzantinische Flotte auch die Festung an. Die Garnision war nicht in der Lage die Festung zu halten. Am 19. August kapitulierten die Verteidiger und wurde durch die Byzantiner gefangen genommen.

Konstantin ließ nun die Festung mit eigenen Soldaten besetzen und schickte einen Boten nach Edirne um mit Mehmed erneut zu verhandeln. Doch dieser lehnte das Angebot ab. Er hatte bereits mit der Vorberteitung eines weiteren Angriffes auf Konstantinopels begonnen. Doch sollte es zu keinem weiteren Angriff die Stadt kommen. Denn die politische Lage in Europa hatte sich verändert.

Europäische Reaktion

Balkan

Albanien hatte sich schon seit Jahren unter der Führung von Georg Kastriota gegen eine Eroberung durch die Osmanen behauptet. Die osmanische Niederlage beflügelte den Widerstandswillen der Albaner weiter und so konnte Kastriota einige seiner Verluste durch Freiwilige wieder ausgleichen. Im August begann eine Offensive Kastriota in Richtung Süden um das Gebiet von den Osmanen zu befreien. Auch wenn sie scheiterte führte sie doch zu hohen Verlusten bei den Osmanen denn Kastriota war ein fähiger Militärführer und Stratege.

Italien

Ende Juni erreichte die Nachricht über die osmanische Niederlage Europa. Genau hatte sich zuvor geweigert eigene Truppen gegen die Osmanen zu entsenden. Durch den byzantinischen Sieg sah man nun eine gute Möglichkeit die eigenen Besitzungen im östlichen Mittelmeer und im Schwarzenmeer zu erweitern und so begann man ab Juli damit eine eigene Flotte für einen Angriff zu rüsten. Diese verließ am 8. August 1453 den Hafen von Genua und erreichte am 17. August die Küste der Peleponnes.

Dort unterstützten sie das Despotat Morea, eine Teil autonome Region des Byzantinischen Reiches in ihrem Kampf gegen die Osmanen. Denn nach der Niederlage bei Konstantinopel hatte eine neue osmansiche Offensive begonnen. Bis Ende des Jahres gelang es den Truppen aus Genua und Morea diese abzuwehren. Zur gleichen Zeit hatte auch ein Bauernaufstand begonnen. Dieser konnte von den Byzantinern mit der Hilfe der Genuanesen bis Oktober 1453 niedergeschlagen werden.

Die genuanesische Flotte brach im April 1454 wieder auf und segelte in Richtung Norden. Ziel war die Macht der Osmanen in der Ägäis zu brechen und die Versorgung von Konstantinopel zu sichern. Dazu erfolgten in den nächsten Monaten immer wieder Überfälle auf die Küstenstädte und die dort lagenden Flotten. Zudem wurden die von Genau kontrollierten Insel in der Ägäis weiter befestigt. Um sie vor einer Eroberung durch die Osmanen zu schützen.

Venedig hatte bereits im Juni eine Flotte entsand. Nachdem sie Anfang August Konstantinopel erreicht hatte gelang es Konstantin den Kommandaten der Flotte davon zu überzeugen eine Blocke der Daradanellen zu errichten. Ziel war es die Osmanischen Armee von der Versorgung und Verstärkung aus Anatolien abzuschneiden. So geriet die Vorbereitung Mehmed für eine weitere Belagerung ins Stocken.

Ungarn und Polen

Durch den Erfolg der Byzantiner gab es nun in Polen und Ungarn neue Stimmen für einen Krieg gegen die Osmanen. Ziel war es die in den vergangenen Jahren verlorenen Gebiete zurück zu erobern. Die Vorbereitungen begannen im August und im Januar 1454 begann nun der Vorstoß Richtung Süden.

In den folgenden Wochen kam es zu mehreren Schlachten zwischen Ungarn, Polen und Osmanen. Es gab keinen klaren Sieger doch musste Mehmed, um die Gefahr in Norden zu beenden, die Vorbereitungen für eine weitere Belagerung von Konstantinopel abbrechen. Bis Ende des Jahres gelang es Mehmed so die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Er konnte jedoch nicht selbst in die Offensive gehen.

Die Polen und Ungarn begannen schnell ihre Verluste auszugleichen und wieder in die Offensive zu gehen. Die neue Offensive begann bereits im März 1455 und brachte einige Erfolge doch konnte die Macht der Osmanen nicht gebrochen werden und es blieb bei langen und verlustreichen Kämpfen.

Rest Europas

Weder in England noch in Frankreich gab es ein Intresse an einem Krieg gegen die Osmanen denn beide Länder erhohlten sich immer noch vom Hunderjährigen Krieg. InFfrankreich war es nun wichtig das Land wiederaufzubauen. In England gab es zwar eine große Zahl an Söldnern die entsand werden konnten, doch brach 1453 der Konflikt zwischen den Haus York und Lancaster über die Thronfolge aus. Der Konflikt dauerte bis 1481 mit einigen Unterbrechungen an. Da beide Häuser Rosen als Wappen hatten wurde diese Kriege später als Rosenkriege bezeichnet.

Auch wenn das Königreich Aragón in der Lage war sich am Krieg gegen die Osmanen zu beteiligen gab es dort kaum Intresse daran. Denn man konzetrierte sich mehr auf Süditalien. Da Aragorn dort seine Intressen bedroht sah.

Auch aus dem Heiligen Römsichen Reich gab es keine Aktivität gegen die Osmanen trotz der Niederlage bei Konstantinopel den es fehlte sowohl dem römisch-deutschen Kaiser als auch den meisten Fürsten die Mittel um einen Krieg zu finazieren.

Osmanischer Bürgerkrieg

Machtverlust

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Mehmed II.

Mehmed II. hatte den Thron erst 1451 nach dem Tod seines Vaters geerbt. Zu diesem Zeitpunkt war Mehmed erst 19. Jahre alt und galt somit als Jung und Unerfahren. Dies führte dazu das es einige in der direkten Umgebung des Sultans gab die ihm nicht viel zutrauten und lieber einen älteren und erfahrenen Mann als Sultan hätten. Mehmed wollte durch den Angriff auf Konstantinopel , welche er als goldenen Apfel bezeichnete, nicht nur die Stadt erobern sondern auch seine Macht sichern. Da die Eroberung scheiterte war seine Poistion nun wieder in Gefahr.

Zudem lebte in Konstantinople Ohan, welcher behauptete der Enkel von Bayezids I. zu sein. Ohan nutzte die Situation und begann im Osmanischen Reich zu reisen um Unterstützer für eine Machtübernahme zu gewinnen. Sein Großvater war ein fähiger Sultan doch wurde er im Jahre 1402 durch die Timuriden nach einer Schlacht gefangen genommen und starb dort nach wenigen Monaten. Dies hatte einen Bürgerkrieg zur Folge. Nun wollte Ohan das Erbe seinen Großvaters antreten um das Reich wie er meinte dem rechtmäßigen Herrscher wieder zu geben.

Ohan gelang es einige Unterstützer zu erlangen. Denn Mehmed war es nicht gelungen die Invasion der Feinde zu verhindern. Doch konnte der sie bis Ende des Jahres 1455 stoppen und sich nun Ohan zu wenden. Dieser hatte bereits eine Armee aufgestellt und marschierte auf die Hauptstad Edirne.

Kampf um die Macht

Nach dem Ende der Kämpfe entlang der Grenze konzentrierte sich Mehmed auf den Kampf gegen Ohan. Mehmed war jedoch zu weit von der Hautpstadt entfernt um sie gegen Ohan zu verteidigen. Die Stadt fiehl am 6.April 1456 ohne Kampf in die Hand von Ohan. Doch bereits am 19.April gelangte Mehmed in die Nähe der Stadt und es kam zum Kampf zwischen beiden Parteien. Es gelang Mehmed die Schlacht zu gewinnen und Ohan floh mit einigen seiner Anhängern nach Anatolien um von dort aus weiter zu Kämpfen.

Er erreichte Ankyra im Juni 1456. Dort gelang es ihm schnell eine neue Armee aufzustellen. Mit dieser gelang es ihm in der Folge einige Gebiete zu erobern. Mehmed erreichte erst im Juni die Küste Anatoliens. Denn die Flotte Venedigs blockierte die Überfahrt. Denn die Regierung Venedigs hatte ein Bündnis mit Ohan geschlossen um ihre Macht im Mittelmeeraum auszubauen. Das Byzantinische Reich genau wie Genua hielten sich aus dem Konflik raus. Im Juli kam es zu neuen Kämpfen zwischen den Truppen Mehmed und Ohans. Keiner Seite gelang es jedoch die Oberhand zu gewinnen.

Bis Ende des Jahres gelang es Mehmed nur die Westküste Anatloien zu sichern. Der Rest war unter Kontrolle Ohans. Dieser versuchte die Beyliks als Verbündete zu gewinnen. Nur das Beylik (Fürstentum) Dulkadir hielt Mehmed die Treue und unterstützte den Kampf gegen Ohan. Die Beyliks Candar und Karaman lösten sich vom Osmanischen Reich und begann den Kampf gegen das Reich.

Endlich Frieden

Es gelang Mehmed in folgenden Jahr Ohan entgültig zu besiegen. Er wurde gefangen genommen und am 8. Mai 1458 hingerichtet. Der Kampf gegen die Beyliks gestaltete sich jedoch schwerer da das Osmanische Reich durch die Kämpfe in Europa und den Bürgerkrieg geschwächt war. Bis 1460 gelang es Mehmed mehrere Siege gegen die Beylik zu erringen. Doch am Ende musste er einen Friedensvertrag mit den beiden Beylik akzeptieren und deren Unabhänigkeit vom Osmanischen Reich akzeptieren. Doch war der Schaden für das Osmanische Reich bereits angerichtet und Teile der alten Macht waren verloren gegangen.

Zweite Byzantinische Offensive

Neue Bündnisse

Durch den Sieg der Byzantinier bei Konstantinopel und auf der Peleponnes war das Byzantinisch Reich nun wieder in einer Position der Stärke. Dazu kam der Kampf der Osmanen gegen die Europär und später die Schwächung durch den Bürgerkrieg. 1455 gelang es Konstantin ein Bündnis mit dem Kaiserreich Trapezunt zu schließen. Man einigte sich darauf zu erst das Schwarzemeer komplett unter Kontrolle zu bringen und die gesamte osmanische Präsenz im Schwarzenmeer zu beenden. Danach sollte der Kampf zu Land folgen und die Eroberung der gesamten Schwarzmeerküste in Anatolien.

Bereits 1451 war von Byzanz aus ein Versuch unternohmen worden eine Braut für Konstantin zu finden, doch scheiterte dieser Versuch. Durch die neuen Verhandlungen kam nun auch dieses Thema wieder zu sprache und am Ende einigte man sich darauf das Konstantin die Tocher von Johannes IV. Theodora Megale Komnene heiraten sollte. Die Hochzeit fand am 6.Juni 1456 in der Hagia Sophia statt.

Kampf ums Schwarzemeer

Bereits im Mai 1455 begann der Angriff der bzantinisch-trapezuntische Flotte auf die des Osmanischen Reiches. Es zeigte sich schnell das die Flotte des Osmansichen Reiches technisch und in der Ausbildung unterlegen war. So gab es schnell mehrere Siege der Byzantiner und Trapezunten. Um den Seekrieg zu führen wurde bereits kurz nach dem Ende der Belagerung von Konstantinopel der Bau von neuen Schiffen begonnen sowie die Rekrutierung und Ausbildung neuer Seemänner. Doch verfügte Byzanz immer noch nicht über große finanzielle Mittel und so wurden nur wenige Schiffe gebaut und zudem wurde die Zahl der regulären Soldaten erhöht. So verfügte Byzanz bis 1455 wieder über fast 6.000 reguläre Soldaten die zur Verteidigung der Stadt eingesetzt wurden oder zu kleineren Überfällen auf osmanisches Gebiet.

Die osmanische Flotte konnte bis Ende des Jahres in mehreren Schlacten besiegt werden. Doch war die osmanische Flotte deutlich größer als die aus Byzanz und Trapezunt. Dies hatte zur Folge das die Osmanen ihre Verluste leicht ausgleichen konnten zudem verfügten die Osmanen über größere Resourcen um die Verlsute wieder auszugleichen.

Im Juni 1456 begann der Angriff einer byzantinisch-trapezuntische Armee auf die Festung Anadolu Hisarı. Ziel war es die Kontrolle über den Bosporus zu erlangen und so die osmanische Versorgung und Handel in der Region zu unterbinden. Die Festung war unter Mehmed jedoch weiter verstärkt wurden. Die Garnision bestand aus 5.000 Soldaten von denen 2.000 den Janitscharen angehörten. Zudem war sie mit starken Kanonen befestigt wurden. Am 11. Juni begann der Beschuss der Festung durch die Byzantiner von Land und von See aus. Der Beschuss dauerte mehrere Tage dabei wurde die Mauer nur gering Beschädigt und am 22.Juni begann der erste Sturm auf die Festung. Er scheiterte jedoch mit deutlichen Verlusten auf beiden Seiten doch besonders bei den Angreifern. Der Bürgerkrieg im Osmanischen Reich machte das entsenden von Hilfe für die Belagerten unmöglich. Die Festung kapituliere jedoch erst am 17. August. Denn es gab ein erneutes Angebot der Byzantiner für eine Kapitulation der Festung. Da die meisten Janitscharen gefallen waren wurde das Angebot angenommen. Somit war der Bosporus wieder komplett unter Kontrolle der Byzantiner und bis 1457 war das Schwarzemeer komplett unter Kontrolle von Byzanz und Trapezunt.

Frieden von Konstantinopel

Anfang 1458 sandte Konstantin einen Boten zu Mehmed um über Frieden zu verhandeln. Die Lage hatte sich stark verändert so war Mehmed bereits über den Frieden zu verhandeln. Es sollte bis Ende des Jahres dauern bis beide Lager zu einer Einigung kamen. So erhiehlt Byzanz die Kontrolle über den Bosporus zurück musste aber osmanische Schiffe ohne Zoll und Kontrollen passieren lassen. Zudem wurde ein Waffenstillstand für 10 Jahre geschlossen. Der Vertrag galt für alle Bündnispartner des Byzantinischen Reiches und des Osmansichen Reiches. Doch weder die Staaten Mittel- und Südeuropas noch Albanien trugen den Vertrag mit und führten in den nächsten Jahren weiter Krieg gegen das Osmanische Reich. Für das Byzantinische Reich bedeutete der Frieden die Rettung vor dem Untergang und eine Chance für einen neuen Anfang.

Reform und Aufbau des Byzantinischen Reiches

Durch die Gebietsverluste der letzten Jahrzehnten war der byzantinische Staat kaum noch in der Lage eine Armee oder Flotte zu unterhalten. Durch die Siege war es gelungen einige Gebiete zurück zu erlangen in diesen wurde nun wieder Büger angesidelt um diese zu Bewirtschaften und eine große Zahl an möglichen Soldaten zu haben. So waren diese Bauern dazu verpflichtet regelmäßig an militärischen Übungen teilzunehmen. Dieses System ermöglichte eine Erhöhung der Steuereinnahmen und ermöglichte zudem eine Vergrößung der militärischen Stärke.

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Akrebusenschütze (Darstellung um 1600)

Man begann zudem die damit erste Einheiten mit Akrebusen auszurüsten. Diese wurden Anfangs aus dem Heiligen Römischen Reich importiert und ab den 1470er wurden sie in Konstantinopel hergestelt. Anfangs war die Akrebuse zu schwer für den Feldeinsatz doch durch Verbesserung war dies ab Mitte des Jahrhunderts möglich, doch war die Genauigkeit zu gering und so war sie mehr eine Unterstützungswaffe.

Sowohl das ganze Reich als auch Konstantinopel erlebten einen Wachstum der Bevölkerung durch Einwanderer. Dies waren Flüchtlinge aus dem Osmanischen Reich denn immer wieder gab es Angriffe europäischen Nationen. Dabei wurden die Zivilbevölkerung nicht immer verschont und viele Flüchtlinge sahen in Konstantinopel einen sicheren Ort. Während die europäischen Nationen dem Islam agressiv gegebüberstand war dies im Byzantinischen Reich anders so gab es in Konstantinopel kleinere Moscheen.

Konflikt mit dem Papst

Für die Unterstützung von Papst Nikolaus V. im Kampf gegen die Osmanen bei der Belagerung von Konstantinopel 1454 hatte Konstantin die Wiederherstellung der Kirchenunion versprochen. Denn seit dem 11. Jahrhundert war das Christentum in eine Ost und Westkirche geteilt. Konstantin verschob dies jedoch immer wieder mit der Begründung das die innenpolitische Lage dies nicht zulassen würde und der Kampf gegen die Osmanen wichtiger sei. Im Jahr 1455 starb Papst Nikolaus und Alonso de Borja wurde als Kalix III. sein Nachfolger. Dieser forderte ab 1456 immer mehr den Vollzug der Union. Doch lehnte Konstantin dies nun ab denn er erklärte der Vertrag sei mit Nikolaus V. geschlossen wurden und nicht mit dem Papsttum im Ganzen.

Dies hatte zur Folge das die Spannungen zwischen Katholiken und Orthodoxen wieder zunahmen. Während Genua weiterhin an seine Beziehungen zum Byzantinischen Reich festhiehlt. Begann der alte Konflikt zwischen Byzanz und Venedig wieder aufzuflammen denn im Konstantinopel hatte man den Verrat von 1204 im vierten Kreuzzug nicht vergessen. Neben den Krieg gegen die Osmanen begann der Papst nun auch immer mehr gegen das Byzantinische Reich zu predigen. Es kam jedoch nicht zu einem Krieg gegen das Byzantinische Reich denn man wollte sich zu erst auf das geschwächte Osmanische Reich konzentrieren. 1457 begann ein neuer Krieg Europas gegen das Osmanische Reich dieser dauerte bis 1463 und brachte keine klare Entscheidung. Dafür begann Venedig im Jahre 1463 mit der Vorbereitung eines Angriffes auf Konstantinopel.

Krieg zwischen Venedig und Byzanz

Vorbereitung Venedigs

Cristoforo Moro war seit 1462 der Doge von Venedig. Moro war zur Zeit Papst Nikolaus V. Botschafter der Republik Venedigs in Rom. Als nun Konstantin die versprochene Kirchenunion erst verzögerte und später ganz ablehnte, war dies für den gläubigen Moro Verrat und so gab er nachdem er 1462 zum Dogen von Venedig gewählt wurde war denn Befehl zur Vorbereitung eines Krieges gegen das Byzantinische Reich. Am 19. Mai 1463 verließ eine venezianische Flotte den Hafen und zog in Richtung Konstantinopel. Die Flotte erreichte am 14. Juni Kreta wo sie neue Vorräte erhiehlt und mit weiteren Schiffen verstärkt wurde.

Angriff auf Konstantinopel

Von Kreta brach die Flotte am 20. Juni auf und erreichte am 4.Juli die Festung Rumeli Hisarı diese trug seit ihrer Eroberung den Namen Rhomaioi roúrio. Von der Festung wurde die venizianische Flotte beschossen so verloren sie die ersten Schiffe bevor sie an Land gehen konnten. Die Belagerung der Festung zog sich bis zum 1. August hin. Denn die Festung war durch die Byzantiner stark befestigt wurden. Die Festung fiehl nicht in die Händer der Venezianer, denn die Byzantiner hatten mit ihren Verbündeten aus Trabezunt eine Flotte gerüstet und griffen nun die venezianische Flotte an. In der folgenden Seeschlacht konnten die Venizianer besiegt werden und mussten sich zurück ziehen. Während große Teile der Flotte gerettet werden konnten.

Die Armee zu Land hatte nun den Befehl auf die Peleponnes zu ziehen und diese zu erobern denn man war sich sicher das eine Eroberung Konstantinopels ohne die Flotte nicht möglich war. Doch dort hatte man bereits alles auf die Invasion vorbereitet. Die Armee der Venzianer wurde auf ihren Zug nach Süden immer wieder von Osmanen angegriffen, denn die Venzianer plünderter auf ihrem Zug nach Süden osmanische Siedlungen. Die venizanische Armee wurde am 20. Oktober von einer Armee aus Byzanz geschlagen.

Kampf um Archipelagos

Für Venedig war dies ein schwerer Schlag und so beendete man die Angriff auf das Byzantinische Reich um sich wieder auf das Osmanische Reich zu konzentrieren. Dafür bereitet das Byzantinische Reich auf das Herzogtum Archipelagos. Denn dieses war eine Kolonie Venedigs und am 5. September begannen die Vorbereitung Byzanz für den Angriff. Dieser begann am 25. Oktober. In den folgenden Wochen gelang es den Byzantiner einige der Inseln zu erobern. Denn Venedig war nicht in der Lage eine Flotte oder Armee zur Unterstützung zu entsenden. Bis 1467 war das Herzogtum komplett von Byzanz erober wurden.

Venedig war gewzungen mit Byzanz ab 1468 über Frieden zu verhandeln den der Kampf gegen die Osmanen war für Venedig immer verlustreicher geworden und man brauchte alle Truppen für den Kampf. Am 6. Mai 1468 wurde der Friedensvertrag unterschrieben. Mit diesem verlor Venedig das Herzogtum sowie alle Gebiete auf der Peleponnes an Byzanz. Byzanz verichtete dafür auf weitere Forderungen an Venedig und versprach sich am Krieg gegen die Osmanen zu beteiligen.

Neues Bündnis und Möglichkeiten

Am 12. Juni 1467 starb Konstantin XI. und sein im Jahre 1463 geborener Sohn Manuel III. wurde neuer Kaiser. Da er noch Minderjährig war wurde ein Regenschaftsrat gebildet. Dieser hatte großes Intresse an einem Bündnis mit Venedig gegen die Osmanen. Denn die Mitglieder des Regentschaftsrates hatten nach dem Frieden von 1468 immer mehr Geld von Venedig erhalten. Denn für Venedig war es nun wichtig ihre wirtschaftliche Macht zu erhalten und zudem brauchte man Konstantinopel als Handelszentrum. Denn von dort war ein leichter Handel mit dem Orient möglich.

Buchdruck1500

Buchdruck um 1500 wurde er auch in Byzanz wichtig

Für das Byzantinische Reich bedeute der Handel mit Venedig eine Stärkung der eigenen Wirtschaft. Denn man konnte die aus dem Orient stammenden Gewürze und andere Waren teuer an die Venizianer verkaufen. Dafür herhielt man von Venedig das beim Adel und reichen Bürgern begehrte Glas und andere Luxusgüter wie verarbeitete Tuche und Seide.

Durch Händler gelangte anfangs der 1470er die erste Druckerpresse nach der Arbeit von Johann Gutenberg ins Byzantinische Reich. In den folgenden Jahren enstanden in Konstantinopel und im ganzen Reich mehrere Druckereien. Dies ermöglichte die leichtere Verbreitung von Wissen.

1481 wurde Manuel III. für volljährig erklärt somit war er nun alleine für die Regierung verantwortlich. Doch blieb die Macht der Adliegen groß. Es gelang Manuel sich erst ab 1500 gegen diese durch zu setzten und sie zu entmachten. Manuel brach das das Bündnis mit Venedig 1501 nachdem er durch mehrere Spione erfahren hatte das mehrere Adlige schon seit Jahren durch Venedig bestochen wurden waren. Diesen wurde nun öffentlich der Prozess gemacht. Wer verurteil wurde verlor seinen Besitz an den Staat. Die meisten Adliegen wurden meistens hingerichtet, nur wenige wurden ins Exil oder ins Kloster geschickt. Die durch den Prozess gemachten Gewinne wurden verwendet um die Armee und Flotte weiter zu vergrößern. So hatte die Armee eine Stärke von 8.000 regulären Soldaten und eine Flotte von 30 Schiffen, welche verschiedene Größen hatten.

Die Kriege der Vergangenheit und die neu Organisierung der Armee hatten die byzantinischen Finanzen stark beansprucht um neue Geldmittel zu erlangen blieben nur wenige Möglichkeiten da eine höhere Besteuerung einen Aufstand zur Folge haben könnte entschied Maunel die Zölle auf die in Europa so begeherten Gewürze zu erhöhen. Zwar verbesserte dies die Finanzen des Byzantinischen Reiches in den ersten Jahren doch suchten die Europärn nun nach einer alternativ Route dazu wurde mehrere Expeditionen gestartet um Afrika zu umfahren, welches bis 1497 gelang und Indien zu erreichen. Während die Portugiesen den Weg um Afrika suchten, versuchte eine spanische Expedition um den Genuanesen Christopher Kolumbus den Weg über eine Westroute. Denn es war allgemein bekannt das die Erde eine Kugel war. Doch erreichte Kolombus nicht Asien sondern einen noch unbekannten Kontinent. Der später den Namen America tragen sollte nach dem Entecker Amerigo Vespucci.

2. Krieg zwischen Venedig und Byzanz

Ausgangslage

Eine Folge der Prozesse war das Venedig alle seine im Laufe der Zeit durch die Bestechungen erlangten Handelpriviligen verloren hatte. Kaiser Manuel III. schloss im Jahre 1503 ein Bündnis mit dem Osmanischen Reich. Dies geschah denn die byzantinische Macht hatte immer mehr zugenommen. Dies lag unteranderem daran das im Jahre 1497 Kaiser Basil I. des Kaiserreichs Trapezunt ohne einen Sohn gestorben war. Auch seine Brüder waren voher ohne Erben verstorben. Dies hatte zur Folge das sein Cousin Manuel neuer Kaiser wurde. Somit wurde das Kaiserreich Trapezund nach fast 300 Jahren wieder ein Teil des Byzantinischen Reiches.

Da die Osmanen immer wieder im schwere Kämpfe mit den Europäern und Mameluken verwickelt waren. Bot ein Bündnis mit Byzanz Vorteile und den Verlust einer möglichen Angriffsstelle. Die Mameluken konnten bis 1500 besiegt werden. Doch blieben sie eine ständige Gefahr, da eine Eroberung großer Gebiete durch die Osmanen nicht gelang. Das Bündnis zwischen Byzanz und den Osmanen war für Venedig ein geeigneter Grund um den Papst als auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches von einem Krieg gegen die Osmanen und Byzanz zu überzeugen. Da dies als ein Verrat an der Christenheit betrachtet wurde. Dem Bündnis schloss sich später auch noch das Königreich Polen an.

Verlauf des Krieges

Der Angriff der Europäer begann 1504. Der osmanischen Armee gelang es die ersten Angriffe abzuwehren. Die Byzantiner begannen kurz nach dem Beginn des europäischen Angriffes mit der Plannung einer Eroberung von Kreta. Im März 1504 verließ eine byzantinische Flotte den Hafen von Konstantinopel. Sie erreichte Kreta Mitte April. Nach anfänglichen Erfolgen konnten die Venezianer die Byzantiner bis Ende des Jahres besiegen und die Byzantiner von der Insel vertreiben.

Zur gleichen Zeit griff eine weitere Flotte der Byzantiner Korfu an. Denn die Insel war ein wichtiger Stützpunkt der Venezianer im Mittelmeer. Der Angriff der Byzantiner begann im Juni 1504. Es gelang den Byznantinern bis Ende des Jahre einige Erfolge zu erziehlen. Doch Anfang 1505 traf Unterstützung für die Venezianer ein und mit diesen gelang es ihnen die Byzantiner wieder von der Insel zu vertreiben.

Zwar scheiterten alle Angriffe der Byzantiner dafür gelang es den Osmanen die Europäer in mehreren Schlachten zu besiegen. Dies ermöglichte es der osmanischen Armee in das Gebiet des Königreich Polens vorzustoßen. Bis Ende 1505 konnten so einige Gebiete erobert werden. Es gelang den Osmanen das Gebiet jedoch nicht lange zu halten. Anfang 1506 gelang es einer Armee aus Soldaten des Heiligen Römischen Reich und Polen die Osmanen zu besiegen und bis Ende des Jahres einige Gebiete zurück zu erobern.

In den folgenden Jahren gab es immer wieder schwere Kämpfe zwischen osmanischen und europäischen Armee. Die Osmanen wurden durch kleine Verbände aus Byzanz unterstützt. Es gelang den Osmanen einige Gebiete zu erobern und zu sichern. Die Byzantiner bereiteten ab 1508 die Plannung eines neues Angriffes auf Kreta vor. Dieser begann am 7.Juli 1509 diesmal wurde der Angriff von einigen Schiffen der Osmanen und Söldner aus Genau unterstützt. Es gelang denn Byzantinern und ihren Verbündeten bis Ende des Jahres die Kontrolle über die See rund um die Insel zu erlangen. Am 10.Dezember begann die Landung der Soldaten an verschieden Küstenabschnitten der Insel. Bis 1512 gelang es den Byzantinern die Insel bis auf einige kleine Festungen zu erobern. Diese Belagerungen sollten sich noch bis 1515 hinziehen ehe sie durch die Byzantiner erobert wurden.

Frieden von Edirne

1516 kam es nach Jahren des Krieges endlich zu einem Frieden zwischen den Kriegsparteien. Dabei verlor Venedig Kreta an das Byzantinische Reich. Auch dem Osmanischen Reich gelang es durch den Krieg weitere Gebiete in Europa zu erobern und nun entgültig zu einer Großmacht aufzusteigen. Für Byzanz beteute die Eroberung von Kreta eine deutliche Stärkung der Wirtschaft und Vergrößerung der Macht.

Die Venezianer hatten zuvor immer wieder mit Aufständen der Einwohner Kretas zu kämpfen. Um dies zu verhindern wurden die Steuern gesenkt. Die Byzantiner verzichteten zudem auf die Ansiedlung neuer Bewohner aus dem Rest des Reiches. Dies hatte zur Folge das die Bevölkerung Kretas schnell die neuen Herren akzeptierte.

1. Byzantinisch-osmanischer Krieg

Weg in den Krieg

EmperorSuleiman

Süleyman I. Ab 1520 Sultan des Osmanischen Reiches

Im Jahre 1520 starb Sultan Selim I. und sein Sohn Süleyman I. wurde sein Nachfolger. Er wollte die Macht des Osmanischen Reiches weiter vergrößern. Dazu wollte er als ersten Konstantinopel erobern. Der Grund dafür war neben der strategischen und wirtschaftlichen Bedeutung auch das die Beziehungen zwischen Osmanischen Reich und Byzantinischen Reich nach dem Ende des Krieges mit Venedig sich wieder verschlechert hatten. Denn das Byzantinische wurde immer selbstbewusster und zudem gab es im byzantinischen Adel und Herrscherhaus immer mehr Stimmen die für einen Krieg gegen die Osmanen waren.

Nach dem Tod Manuels im Jahre 1517 hatte sein Sohn Andronikos IV. die Macht übernohmen. Er hatte Anfangs noch an den guten Beziehungen zum Osmanischen Reich festgehalten. Doch nachdem es immer wieder Überfälle beider Seiten gab änderte er seine Position und bereite nun den Krieg vor. Dazu wurde nach Verbündeten in Europa gesucht. Die Osmanen hatten ihre Mach weiter im Nahen Osten ausgedehnt und kontrollierten nun auch Ägypten und die heiligen Stätten des Islams.

Bereits seit Beginn der 1520er gab es im Königreich Ungarn einen Kampf um die Thronfolge. Erzherzog Ferdinand von Österreich hatte durch einen Erbvertrag Anspruch auf den Thron Ungarns. Doch die Adligen wählten nicht ihn sondern im Jahre 1526 Johann Zápolya zum ungarischen König. Nun kam es zu einem Krieg zwischen beiden Parteien. Den Österreichern gelang es schnell einige Erfolge zu erzielen. Dies hatte zur Folge das die Ungarn sich unter osmanischen Schutz stellten.

Bis 1529 gelang es den Osmanen durch die Einsetzung eines eigenen Königs die Ungarn zu einem Vasallen zu machen. Ferdinand fürchtete nun das die Osmanen Wien angreiffen könnten und suchte nach Unterstützung. Es gab von den anderen europäische Mächten kaum Unterstützung. Dafür boten die Byzantiner ein Bündnis an. Ferninand stimmte diesem am 20. Mai 1529 zu und das Byzantinische Reich schloss sich dem Krieg am 20.Juni 1529 an.

Verlauf des Krieges

Die Byzantiner begannen bereits am 21.Juni mit der ersten Angriffen auf osmanisches Gebiet. Am 25. Juni begann die erste große Offensive. Ziel war es die Schwarzmeer Küste vom Bosporus bis zur Enklave der Byzantiner in Anatolien zu erobern. Die Osmanen hatten bereits in den letzten Jahren neue Festungen entlang der Küste errichtet und die bestehenden Verstärkt. Durch den Einsatz der Flotte und neuer Artillerie gelang es den Byzantinern bis Ende August einige der Festunge zu erobern. Doch gab es hohe Verluste und so konnten einige Festungen erst bis Ende des Jahres erobert werden und die Küste gesichert werden.

Siege of Vienna 1529 by Pieter Snayers

Belagerung von Wien

Da Süleyman sein Hauptziel auf Europa gelegt hatte und den Angriff auf Österreich begonnen hatte waren große Teile der osmanischen Armee nicht anwesend um gegen die Byzantiner zu kämpfen so gelang es den Byzantiner auch an anderen Frontabschnitten erfolge zu erziehlen. Während im September die Belagerung Wiens begann. Gelang es der osmanischen Armee die Byzantiner in Europa mehrere Niederlage zu zuführen und sie so zum Rückzug zu zwingen.

Im Oktober musste die Osmanen die Belagerung Wiens aufgrund des beginnenden Winters und dem Mangel an Lebensmittel bei den Belageren abbrechen. Nachdem Süleyman im November wieder in Edirne eintraff teilte er nun seine Armee während einer seine Generäle dem Kampf gegen die Österreicher führte, führte Süleyman den Kampf gegen die Byzantinerer und begann damit eine Armee für den Angriff auf Konstantinopel aufzustellen. Der Vorstoß auf die Stadt begann im März 1530. Am 10. April war die Stadt umstellt. Der osmanischen Flotte gelang es nur unter hohen Verlusten die byzantinische zu besiegen und so den Belagerungsring zu schließen. Es gelangte jedoch ein groß Teil der byzantinischen Flotte nach Trapezunt wo sie repariert und durch weitere Schiffe verstärkt wurde.

Die Belagerung gestallte sich für die Osmanen schwiergier als noch zur Zeit Mehmeds, denn die Byzantiner hatten die Mauer im Laufe der Zeit immer weiter verstärkt und den neuen Waffen angepasst. Zudem gab es überall entlang der Mauer Kanonenstellungen. Dies machte es den Osmanen schwerer die Festung zu erobern. Da der Kanonenbeschuss kaum erfolg brachte griff man auf Mineure zurück. Diesen gelang es einige Gräben unter die Stadtmauer zu graben. Nach der ersten Sprennung war die Mauer zwar beschädigt doch konnte der Sturm der Osmanen durch die Verteidiger abgewehrt werden.

Nun begannen die Byzantiner damit eigene Tunnel zu graben um die Osmanen an weiteren Sprenungen zu indern. So entbrante unter der Stadt ein zum Teil brutal geführter Minenkrieg. Gekämpft wurde vorallem mit Schwertern. Denn der Einsatz von Gewehren war zu gefährlich. Denn es bestand die Gefahr das man eigene Soldaten treffen oder eigene Pulvervorräte in brannt geraten könnten. Die Kämpfe dauerten die ganze Belagerung an. Mal gelang den Osmanen die Sprennung einer Mine mal konnten die Byzantiner dies verhindern.

Am 19. Mai gab es entlang der gesamten Mauer einen osmanischen Angriff. Die Byzantiner waren jedoch durch den Verrat einer Christen gewarnt worden und konnten so den Angriff abwehren. Es gab jedoch hohe Verluste auf beiden Seiten. In den folgenden Tagen gab es immer neue osmanische Angriff auf einzelen Abschnitte der Mauer. Den Osmanen gelang es zwar immer wieder kleine Abschnitte der Mauer für kurze Zeit zu besetzten mussten die aber immer bis zum Ende des Tages aufgrund des heftigen byzantinischen Widerstand wieder aufgeben.

Während die Belagerung von Konstantinopel an dauerte versuchte Ferdinand von Österreich durch die Fürsten Unterstützung für einen Angriff auf das Osmanische Reich zu gewinnen. Doch fiehl diese zu gering aus um eine größe Offensive der Österreicher zu finanzieren und so gab es nur kleine Kämpfe entlang der Grenze und Kämpfe um Festungen zu großen Feldschlachten kam es nur selten. Doch banden diese Kämpfe osmanische Truppen die bei der Belagerung von Konstantinopel fehlten.

Rettung von KonstantinopelAndronikos IV.

Kaiser Andronikos IV. an den Mauern von Konstantinopel wird eine türkische Flagge gebracht nachdem er den Angriff abwehrte

Im Juni war die byzantinische Flotte so weit repariert und vergrößert wurden, das nun versucht wurde die Blockade des Seewegen in die Stadt zu beende. Am 20. Juni kam es so nahe Konstantinopels zur Seeschlacht, welche zwei Tage andauerte und am Ende mussten die Osmanen ihre Flotte zurück ziehen. Dies ermöglichte die eingeschlossene Stadt wieder mit Lebensmittel zu versorgen und zusätzlichen Soldaten zur Unterstützung zu entsenden. Die Osmanen gaben trotz dieser Niederlage ihre Belagerung nicht auf sondern verstärkten ihre Angriff nun noch mehr.

Die osmanische Flotte begann nach ihrer Niederlage bei Konstantinopel damit ihre Verluste wieder auszugleichen. Im August erfolgte der neue Angriff auf die Stadt. Der byzantinischen Flotte gelang es die osmanische Flotte erneut zu besiegen und so die Versorgung der Stadt weiter zu sichern. Die Belagerung dauerte noch bis zum 20. September an, bevor sich die Osmanen zurück zogen. Schnelle byzantinische Einheiten griffen die osmanische Armee auf ihren Rückzug mehrere Male an und fügte ihr so weitere Verluste zu.

Süleyman begann bereits kurz nach seiner Rückkehr nach Edirne zwei neue Armeen aufzustellen. Die eine sollte die Byzantiner in Europa bekämpfen die andere sollte die verlorenen Gebiete in Anatolien zurück erobern. Dort hatten die Byzantiner begonnen ins Landesinnere vorzustoßen und mehrere Siedlungen zu erobern. Die Seeherrschaft der Byzantiner machte es den Osmanen schwer neue Truppen aus Anatolien nach Europa zu bringen. Durch die Kontrolle Kretas konnten die Byzantiner auch immer wieder verhindern das die Osmanen über das Meer Soldaten aus Ägypten nach Europa bringen konnten.

Weg in den Frieden

In den folgenden Monaten gab es schwere Kämpfe sowohl in Europa als auch in Anatolien. Auch der Kampf zwischen Österreich und den Osmanen entlang der Grenze dauerten an. 1532 begann nun eine neue Feldzug der Österreicher nachdem ein zuvor für ein Jahr geschlossener Waffenstillstand geendet hatte. Es gelang den Österreichern jedoch nicht die Osmanen entscheidend zu besiegen.

Während der Krieg zwischen den Österreichern und Osmanen ruhte begann nun die Osmanen ihren Kampf gegen die Byzantiner zu verstärken. Die Byzantiner konnten eine weitere Belagerung Konstantinopels zwar verhindern wurden aber in Anatolien mehrere Male besiegt und mussten ihren Vorstoß in Richtung Süden abbrechen und konnten nur mit letzter Kraft die Küstenregion halten.

Im Jahre 1533 kam es nun zu ersten Friedengesprächen zwischen den Kriegsparteien. Im Juni 1533 wurde in Konstantinopel nun der Friedensvertrag unterschrieben. Mit diesem gelang es den Byzantinern die Kontrolle über die Schwarzmeerküste in Anatolien zu erlagen. Dafür musste aber den Osmanen freien Zugang zum Schwarzenmeer durch den Bosporus gestatten und einmalig 20.000 Soldi an die Osmanen zahlen. Die Österreicher mussten die Kontrolle der Osmanen über den Süden Ungarns akzeptieren und einen jährlichen Tribut von 10.000 Dukaten zahlen. Die Österreicher konnten dennoch ihre Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich erhalten. Trotz der Niederlage blieb der Einfluss und Macht des Osmanischen Reiches groß.

Krieg um die Ägäis

Mit dem Ende des Krieges zwischen dem Osmanischen Reich und dem Byzantinsichen Reich begann eine Zeit des Friedens für das Byzantinische Reich. Die Beziehungen mit den Osmanischen Reich verbesserten sich wieder. Der Handel zwischen beiden Reichen wurde wieder verstärkt. Auch kämpften imme wieder Freiwilige aus dem Byzantinischen Reich in der Armee der Osmanen. Auch zogen Osmanen in das Gebiet des Byzantinische Reich und förderten so dessen Bevölkerungsentwicklung. So stieg die Bevölkerung in Konstantinopel bis 1540 auf mehr als 100.000 Menschen im gesamten Reich lag sie bei mehr als 3 Milionen Menschen.

Im Jahr 1540 starb überraschend Kaiser Andronikos IV. und sein Sohn Johannes IX. wurde sein Nachfolger. Dieser wollte an die Eroberungspolitik seines Vorgängers anknüpfen. Sein Ziel war die Eroberung Rhodos dieses war seit dem 14. Jahrhundert unter Kontrolle der Johanniter. Diese hatte die Insel von Byzanz erobert. Alle vorangegangen Versuche der muslimischen Staaten die Insel zu erobern scheiterten an den stark befestigten Festung der Insel. 1522 plante bereits Süleyman die Eroberung der Insel doch wurde dieser Angriff verschoben da er der Eroberung von Konstantinopel und dem Krieg in Europa den Vorrang gab.

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Rhodos um 1490

Nun begann im Jahre 1541 das Byzantinische Reich mit der Plannung der Angriffes auf die Insel und im Mai 1542 begann der Angriff der Byzantiner auf die Insel. Es zeigte sich schnell das die Festungen der Johanniter veraltet waren. Denn sie boten kaum Schutz gegen die Kanonen der Byzantiner. Dazu kam das die Johanniter zahlenmäßig stark unter legen waren. Bis Ende des Jahres waren die meisten Festungen der Insel unter Kontrolle der Byzantinier. Am 24. Dezember machte Kaiser Johannes den Johannitern ein Angebot sie dürften als Vasallen des Byzantinischen Reiches die Insel weiter verwalten oder sie verließen die Insel. Sollte bis zum 31.Dezember keine Antwort kommen so würden die Festungen gestürmt und alle Johanniter getötet werden.

Am 30. Dezember stimmte der Großmeistes des Johanniterordens Juan de Homedes nach langen Debatten mit seinen Rittern für den Verbleib auf der Insel unter byzantinischer Herrschaft zu. Johannes sicherte ihnen am 5.Januar 1542 den Erhalt aller Besitzungen auf der Insel zu und gestatte den Johanniter sogar das Gründen von Niederlassungen im Byzantinischen Reich. Diese Entscheidung führte zu einem Bruch im Orden denn der Zweig im Byzantinischen Reich konvertierte im Laufe der Zeit zum orthodoxen Glauben, während der Zweig im Rest Europas dem katholischen Glauben treu blieb.

1545 kaufte das Byzantinische Reich die genuanesischen Inseln in der Ägäis. Neben einer hohen Geldsumme erhiehlten die Händler Genuas Sonderrechte beim Handel im Byzantinischen Reich. So mussten sie kaum Steuern zahlen, konnten eigene Kontore errichten und konnten nicht durch byzantinische Gerichte verurteilt werden sonder nur durch Gerichte der Stadt Genua. Durch diese Sonderrechte wurde Genua der wichtigsten Handelspartner der Byzantiner in Italien.

2. Byzantinisch-osmanischer Krieg

Ein neuer Krieg entsteht

Das Osmanische Reich befand sich immer wieder im Krieg mit Österreich und anderen europäischen und asiatischen Mächten. Dies strapazierte die Finanzen des Osmanischen Reiches immer mehr. Um einen Staatsbankrott zu verhindern mussten die Osmanen immer mehr Kredite aufnehmen. Dies geschah auch bei Bänkern des Byzantinischen Reiches. Diese hatten durch ihren Handel mit Italien ein Vermögen gemacht und gaben nun Kredite aus. Bis 1566 gab es keine Probleme doch nach dem Tod Süleymans waren der neue Sultane Selim II. kaum noch bereit die Kredite, vorallem beim Byzantinischen Reich zu bezahlen. Dies führte dazu das die Beziehungen sich wieder stark verschlechterten.

1570 stellten die Osmanen ihre Zahlungen nun komplett ein. Die byzantinsichen Bänker suchten nun Unterstützung beim byzantinischen Kaiser Andronikos V., dieser war seit 1563 Kaiser und stand den Bänkern nahe und sagte seine Unterstützung zu. Zudem gab es im Adel eine immer noch große Partei die einen Krieg gegen die Osmanen forderte. Im Mai 1571 forderte die Byzantiner die Wiederaufnahme der Zahlungen oder es würde einen neuen Krieg geben. Zuvor hatten die Byzantiner ein neues Bündnis mit den Österreichern geschlossen. Nachdem ein Ultimatum im Juli ausgelaufen war began alle Parteien mit der Kriegsvorbereitung. Am 8.August 1571 erfolgte die Kriegserklärung der Byzantiner an das Osmanische Reich.

Verlauf des Krieges

In den ersten Wochen gelang es den Byzantinern die Osmanen in kleineren Schlachten zu besiegen. Im Dezember 1571 begann Kaiser Andronikus mit den Angriff auf die Hauptstadt der Osmanen Edirne. Am 19. Dezember kam es 200 km vor der Stadt zur Schlacht und die Byzantiner wurden besiegt und mussten sich zurückziehen. Auch an den anderen Fronten verloren die Byzantiner nach ersten Erfolgen schnell wieder an Boden. Die osmanische Armee beging nicht den Fehler einen Angriff auf Konstantinopel zu wagen sondern wendete sich der Peleponnes zu dort kam es im Laufe des Jahre 1572 zu schweren Kämpfen mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Auch wenn es den Byzantinern gelang die Osmanen bis Mai 1573 zu vertreiben waren doch große Gebiete verwüstet und entvölkert wurden.

1572 hatten die Österreicher mit einem Angriff auf das Osmanische Reich begonnen. Dies band ab MItte des Jahres Kräfte des Osmanischen Reiches. Während der Krieg in Europa tobte mussten die Osmanen auch Angriffe aus dem Osten abwehren. Dies belastete die Staatskasse der Osmanen immer mehr. Es gelang den Osmanen jedoch die Grenzen weiterhin zu sicher und an allen Fronten Siege zu erringen.

Ein Bündnis aus österreichischen und byzantinsichen Soldaten hatte sich Anfang Mai zusammengschlossen und marschierten nun gegen Edirne um die Hautpstadt zu erobern und so den Krieg schnell zu beenden und die Osmanen aus Europa zu vertreiben. Am 5.Juni traffen das österreich-byzantinsiche Bündnis auf eine Armee der Osmanen. Beide Armee verfügten über etwa gleich viele Soldaten. Die Schlacht dauerte bis zum Abend des Tages. Der Sieg war nahe doch dann brachen die byzantinischen Linien ein. Der Hauptgrund dafür war ein Mangel an Disziplin. Während der österreichischen Armee der Rückzug mit einem groß Teil der Truppen gelang wurde die byzantinische Armee fast vollständig vernichtet. Auch starb Kaiser Androniukus in der Schlacht und sein Sohn Justinian wurde mit nur 19. Jahren neuer Kaiser.

Zwangsfrieden

Durch die Niederlage war die Byzantiner nicht mehr in der Lage den Krieg weiter zu führen und daher wurde am 1. Juli ein Friedensangebot an die Osmanen übereicht. Die Osmanen lehnten das Angebot jedoch ab und stellten eigene Forderungen diese mussten die Byzantiner jedoch akzeptiern. So mussten die byzantinischen Bänker auf ihre Forderungen verzichten und das Byzantinische Reich musste nun einen jährlichen Tribut von 10.000 Soldi an die Osmanen zahlen sowie alle Bündnisse mit Europa beenden und den Osmanen Waffenhilfe leisten. Den Österreichern gelang es bis 1574 einige Erfolge zu erringen doch änderte dies am Grenzverlauf nur wenig. Mit diesem Sieg hatte das Osmansiche Reich erneut seine Macht bewiesen.

Justinian der Soldatenkaiser

Armeereform

Justinian III. war schon in seiner Jugend an der Armeegeschichte des Römischen Reiches und des frühen Byzantinischen Reich interessiert. Um alle Berichte lesen zu können lehrnte er sogar Latein. Aus diesen Berichten erfuhr er von den hohen Disziplin und strengen Ausbildung in der Vergangenheit. Nach der vernichtenden Niegerlage vom 5. Juni 1572 und dem Tod seines Vater hatte Justinian III. die Macht als Kaiser übernohmen und einen harten Frieden akzeptieren müssen.

Um eine erneute Niederlage dieser Art zu verhindern, wurde die Ausbildung der Soldaten verändert. Zuvor waren die Soldaten Bürger die im Kriegsfall zu den Waffen gerufen wurden und in Friedenzeiten mussten sie nur regelmäßige militärische Übungen abhalten diese waren jedoch kein Vergleich zu den Ausbildungen der früheren Zeit. Dies wurde verändert nun waren die Bürger nur noch Milizionäre die im Notfall zu den Waffen gerufen wurden. Den Hauptkern der Armee bildeten Berufsoldaten. Damit es eine große Zahl an Männer gab übernahm der Staat die Finanzierung der Ausrüstung der Soldaten.

Die Ausbildung dauerte 6 Monate. Die Dienstzeit dauerte in der Regeln 18. Jahre konnte jedoch bei Verlangen verlängert werden. Nach dem Ende der Dienstzeit bekam der Soldat Land zugesprochen. Dies geschah durch den Kaiser und nicht durch den Kommandanten um die Fehler des Römischen Reiches nicht zu wiederhohlen.

Um die Geschwindigkeit der Soldaten zu erhöhen wurde der Tross der einer Armee folgte reduziert die Soldaten musste nun ihre Ausrüstung wieder selbst tragen und in den Rüstungen marschieren. Dies machte es den Soldaten auch leichter auf Hinterhalte zu reagieren. Zudem wurden nun regelmäßig Märsche über große Strecken ausgeführt. Das Lager wurde nun für jeden Armeeverband standatisiert, um es neuen Soldaten aus anderen Einheiten leichter zu machen sich zurrecht zu finden und eine leichte Kontrolle der Ordnung im Lager zu erreichen. Bis 1580 gelang es so Justinian die Armee zu stärken und neu aufzubauen.

Adlige Verschwörung

Desweiteren wurden Ränge nicht mehr automatisch an Adlige vergeben sondern standen auch einfachen Soldaten offen. Denn Ränge wurden nun nach Leistung vergeben. Dies führte zu Prosteten im Adel da diese ihre Macht in Gefahr sahen. Sie forderten daher das nur der Adel über macht in der Armee und im Land verfügen sollte. Als der Kaiser dies ablehnte began um Isaak den Bruder des Kaiser eine Verschwörung um die alte Ordnung wieder herzustellen.

Auch in der Armee gab es Widerstand gegen die Politik Justianas. So kam es am 6.Juni 1576 zu einer Meuterei der Soldaten. Um diese schnell Niederzuschlagen wurde der Befehl zur Dezimation der betroffenen Einheiten gegeben. Dabei wurde durch das Los jeder 10. Soldat ausgewählt und durch seine Kameraden getötet. Die Dezimation wurde bereits zur Zeit des Römischen Reich angewendet. Durch diese harte Maßnahme wurde die Meuterei bereits nach wenigen Tagen beendet und es gab in den nächsten Jahren keine weiteren Meutereien in der byzantinischen Armee.

Die Verschwörer um Isaak versuchten in den nächsten Jahren ihren Einfluss auszubauen. So gelang es ihnen bis 1579 Teile der Regierung zu übernehmen. Der Mord am Kaiser sollte daher am 10.Mai 1580 stattfinden. Doch am 7.Mai während eines Treffens zwischen den Brüdern gab Isaak durch einen Fehler während seiner Rede seine Pläne bekannt und am nächsten Tag wurden er zusammen mit einigen Gefährten verhaften. Justinian hatte schon länger denn Verdacht einer Verschwörung gegen ihn. Es fehlte nur noch ein entscheidener Beweis. In den nächsten Wochen wurden die Verschwörer befragt und zum Teil gefoltert. Dies brachte in der Folge die Namen der meisten Verschwörer ans Tageslicht. Es folgten nun die Prozesse gegen die Verschwörer. Die meisten wurden hingerichtet nur einige wenige wurden ins Exil oder ins Kloster geschickt. Der Besitz fiehl an den Staat. Der Bruder des Kaisers wurde nur geblendet er starb später im Gefängnis.

3. Byzantinisch-osmanischer Krieg

Bruch des Friedens

Durch die Reformen Justinians war die byzantinische Armee bis 1590 zu einer neuen Kraft geworden. Nachdem die Neuorganisierung der Armee abgeschlossen war und der Widerstand gegen die Kaiser geendet hatte konzentrierte sich Justinian wieder auf die Außenpolitik. Schon lage waren ihm die Zahlungen an das Osmanische Reich ein Dorn im Auge und so stellte er diese im Jahre 1591 ein. Denn der osmanische Sultan Murad III. galt als schwach denn er war mehr der schönen Künsten als mit der Politik zu gewandt.

Im Jahre 1592 schloss das Byzantinische Reich ein neues Bündnis mit Österreich. Dies verstärkte nun die Spannungen zwischen dem Osmanischen Reich und dem Byzantinischen Reich weiter. Bereits seit Jahren gab es einen Kleinkrieg zwischen den Reichen. 1593 eskalierte der Konflik nun vollständig und ein großer Krieg begann.

Verlauf des Krieges

Während es in der österreich-osmanischen Grenzregion vorallem zu Belagerungen der Festungen kam. Gab es zwischen dem Osmanischen Reich und dem Byzantinischen Reich oft Feldzüge in die Region des Gegners. Denn beide Reiche hatten in der Grenzregion nur wenige Festungen errichtet um die nun gekämpft wurde. Bis 1594 gab es trotz mehrerer Versuche beider Seiten keine große Veränderung im Frontverlauf. Im Juni 1595 begann ein byzantinischen Angriff auf die Siedlung Iznik, welche bei den Byzantinern Nicäa hieß. Auch wenn sie kaum strategische Bedeutung hatte, war sie doch für die Byzantiner von hohen religösen Wert. Da dort bedeutende Konzile stattfanden. Die Stadt fiehl ohne Belagerung am 9.Juli in byzantinische Hand.

Am 13.Juli kam es nahe der Stadt zu einer Schlacht zwischen 6.000 byzantinischen und 20.000 osmanischen Soldaten. Die Armee der Byzantiner bestand aus fast 5.000 regulären Soldaten und einigen MIlizionären und Söldner. Die Armee der Osmanen bestand zwar auch zu 8.000 Mann regulären Soldaten und etwar 500 Janitscharen dafür war der Anteil der Söldner und Milizionäre viel höher. Dies führte dazu das es bei den osmanischen Milizionären und Söldner im Laufe der Schlacht zu ersten Fluchten vom Schlachtfeld kam als sich die Lage gegen die Osmanen wendete. Während aufgrund der strengen Disziplin dies bei den Byzantienr nicht geschah. Zudem waren die Byzantiner auf dem aktuellen Stand der militärischen Technik. Die ersten Einheiten der Byzantiner hatten bereits Musketen, welche eine höhere Reichweite und Durchschlagskraft als die Akrebuse hatten. Am Ende des Tages war die osmanische Armee besiegt und mehr als 6.000 osmanische Soldaten Tod oder in Gefangenschaft. Dazu kam das sich die osmanische Armee aufgrund der Flucht fast vollständig aufgelöst hatte einige Söldner wechselten sogar in die byzantinsiche Armee über.

Zwar kontrollierten die Byzantiner den Bosporus. Doch das Marmaranmeer, welches zwischen den Schwarzenmeer und der Ägais lag, war imme noch in der Hand der Osmanen somit war das nächste Ziel der Byzantiner die Sicherung der gesamten Küste auf beiden Seiten des Meeres. Die Festungen der Osmanen waren jedoch zu stark befestigt um schnell von den Byzantinern erobert zu werden. Zwar gelang es einige Festungen zu erobern und Feldschlachten zu gewinnen doch blieb ein entscheidet Erfolg aus.

Da die Byzantiner mehr Gnade gegenüber den Gefangenen ergehen lies als es von den Osmanen erwarten wurde führte dies dazu das sich oft osmanische Einheiten bei der ersten Zeichen einer Niederlage ergaben. Alle Versuche der Osmanen die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen scheiterten. Doch gab es diese Erscheinungen nur in Krieg zwischen den Osmanen und Byzanz im Krieg zwischen Osmanen und Österreichern gab es diese nicht. Da die Österreicher eine stärke religöse Überzeugung als die Byzantiner hatten. Für die Byzantier war die Religion kaum von Intresse in ihrer Politik oder Kriegsführung.

Frieden unter Gleichen

Von 1597 bis 1603 gab es immer wieder kleinere und größere Gefechte zwischen den Kriegsparteien. Doch gelang es keiner Seite die Oberhand zu gewinnen. Ab 1603 gab es zum ersten Mal die Möglichkeit von Friedensverhandlungen, denn Sultan Mehmed III. war gestorben und sein noch Minderjähriger Sohn Ahemd I. wurde neuer Sultan im Osmanischen Reich. Nach einer schweren Niederlage der Osmanen im Jahre 1605 kam es am 11. November 1606 zum Frieden von Zsitvatorok. Zwar änderte sich zwischen den Osmanen und Österreichern nur wenig am Grenzverlauf, doch mussten die Osmanen zum ersten Mal auf Tributforderungen verzichten und die Östereicher als gleichberichtig anerkennen. Das Byzantinsiche Reich konnte in diesem Frieden den freien Handel durch das Marmaranmeer erlangen ohne Zoll an die Osmanen zahlen zu müssen. Die Osmanen waren zu diesem Frieden gewzungen da 1605 ein Krieg mit dem Persischen Reich begonnen hatte und große Kräfte gebunden wurden.

Dreißigjähriger Krieg

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Prager Fenstersturz 1618.

Ein Konflik eskaliert

1618 eskalierte der Konflikt zwischen den Katholiken und Protestanten in Böhmen. Nachdem der böhmische König Matthias die Ausübung der evangelischen Religion verbot. Kam es zu Protest der böhmischen Adeligen in Prag und am 23. Mai 1618 zum zweiten Prager Fenstersturz. Dabei wurden drei Mitglieder der königlichen Verwaltung aus dem Fenster geworfen. Zurvor waren die Adeligen mit Gewalt in den Verwaltungssitz eingedrungen. Die königlichen Verwalter überlebten nur mit viel Glück den Sturz aus dem Fenster. Es folgte durch die böhmischen Adeligen die Bildung einer neuen Regierung in Böhmen. Der böhmische König Matthias regagierte auf diese Tat mit der Entsendung von Soldaten. Denn er war auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Erzherzog von Österreich. In der Folge weitete sich der lokale Konflikt immer weiter aus. Die Protestanten hatte sich bereits am 14. Mai 1608 zur Protestantischen Union zusammen geschlossen. Ein Jahr später wurde die Katholische Liga als Gegengewicht gegründet.

Der Krieg weitet sich aus

4. Byzantinisch-osmanischer Krieg

Nach mehreren Niederlagen suchten die protestantischen Staaten aus dem Heiligen Römischen Reich auch im Ausland nach Unterstützung in ihrem Krieg gegen die Katholiken und den Kaiser. Am 9. Juni 1624 traf eine protestantische Delegation in Konstantinopel ein. Sie wurden von Kaiser Leo VII. empfangen, Dieser war seit dem Tod seines Vaters 1609 Kaiser. Der Grund für die protestantische Delegation war neben dem Krieg auch die Tatsache, dass das Bündnis zwischen dem Byzantinischen Reich und Österreich 1621 zerbrochen war. Da die Österreicher sich nun wieder Stärker einer Rekatholisierung betrieben. Da die Byzantiner von ihrem Glauben nicht abweichten wurde ein Krieg zwischen beiden Reichen immer wahrscheinlicher. Dies hatte zur Folge das der byzantinische Kaiser neue Verbündete suchte und so auch ein Bündnis mit den Protestanten in Betracht zog. So wurde am 20.Juli 1624 ein Bündnis zwischen den Protestantischen Bund und dem Byzantinischen Reich geschlossen.

Doch hatte dieses mehr symbolischen Wert als eine wirkliche Unterstützung. Denn es war den Byzantiner nicht möglich Soldaten ins Heilige Römsiche Reich zu entsenden dafür wurde eine große finanzielle Unterstützung zugesagt um den Krieg zu finanzieren. Für die Byzantiner war das Osmanische Reich wichtiger denn dort gab es seit einigen Jahren immer wieder Aufstände gegen den Sultan und seine Regierung. Zum Teil lieferten die Byzantiner Geld an die Rebellen um das Osmanische Reich zu schwächen. Denn für Kaiser Leo hatte die Eroberung des europäischen Teil des Byzantinischen Reiches vorrang.

Neben den Aufständen kam es auch immer wieder zu Kriegen zwischen dem Osmanischen und Persischen Reich. 1623 hatte ein neuer Krieg zwischen den Persern und Osmanen begonnnen und so sah der byzantinische Kaiser Leo 1624 die Möglichkeit den byzantinischen Einfluss in Europa wieder auszuweiten und so wurde am 29.Juni 1624 der Krieg erklärt und der byzantinische Angriff auf den europäischen Teil des Osmanischen Reiches begann. Die Osmanen verfügten zwar über eine größere Zahl an Soldaten als die Byzantiener doch waren diese aufgrund der langen Kriege der Vergangenheit nicht so gut bewaffnet und ausgebildet wie noch im 16. Jahrhundert. So gelang es auch kleineren byzantinischen Armeen große osmanische Verbände zu besiegen.

Die Siege der byzantinischen Armee machten den Weg nach Edirne frei und so begann die Belagerung der Stadt am 8. März 1625. Dem Sultan und einem Teil seiner Familie war es noch gelungen aus der Hauptstadt zu fliehen. Die byzantinische Belagerungsarmee verfügte über 40.000 Soldaten. Zwar waren in der Stadt 70.000 Soldaten doch davon waren mehr als 40.000 eingezogene Bürger aus der Umbegung. Nur etwa 5.000 Janitscharen waren noch in der Stadt der Rest waren regulären Soldaten die nach einer Niederlage vom 6. März vor den Byzantinern in die Stadt geflohen waren.

Am 30. Mai gelang den Byzantiner die Eroberung der Stadt. Was nun folgte ging als die Blutnacht von Edirne in die Geschichte ein. Denn gegen den Befehl der kommandierenden Offizieren wurde mit der Plünderung der Stadt begonnen. Zudem wurden kaum osmanische Soldaten gefangen genohmen sie wurden meist sofort getötet. Auch wurden Moschee niedergebrannt. Selbst Frauen und Kinder wurden getötet wenn es nur den geringsten Anzeichen an Widerstand gab oder sie versuchten Wertsachen von den Byzantinern zu schützten. Erst am nächsten Tag gelang es die Ordnung wieder herzustellen. Um zu zeigen das ein solches Verhalten nicht gedultet wurde ordnete die Kommandaten die Dezimation der gesammten Armee an. Doch waren bereits von den 60.000 Zivilisten in der Stadt 20.000 Tod oder Verstümmelt wurden dazu kam das fast die gesammte Armee, welche die Stadt verteidigt hatte vernichtet wurden war.

Im August begann ein Angriff der Osmanen zur Zurückeroberung der Stadt. Die Armee hatte eine Größe von fast 80.000 Mann. Die Armee der Byzantiner hatte durch Verstärkung ein Teil der alten Stärken zurück erlang und verfügte nun wieder über fast 40.000 Mann. Die Schlacht dauerte zwei Tag und endete in einem militärischen Patt. Doch gelang es den Byzantiner die Stadt zu halten. Auch an anderen Frontabschnitten gelang den Byzantiner Erfolge so wurde ein Versuch der Osmanen die Dardanellen im September 1625 zu erobern abgwehrt. Bis 1630 gab es nur noch kleinere Gefechte entlang der Grenze es gelang jedoch keiner Seite einen Vorteil zu eringen.

Da der Krieg gegen die Perser immer größere osmanische Kräfte forderte waren diese zu Verandlungen mit den Byzantinern bereits. Diese hatten Anfang 1629 eine neue groß Offensive in Europa begonnen und dabei fast die gesamte Küste der Agäis erobert. Die Osmanen waren nicht in der Lage den Krieg in der aktuellen Situation zu wenden und mussten sich so von den Byzantinern die Bedingungen diktieren lassen. Der Vertrag von Edirne wurde am 8. Mai 1631 unterschrieben. Das Osmanische Reich verlor alle Gebiete an der Schwarzmeerküste in Europa und auch die historische Themaprovinz Thrakien. Zudem mussten die Osmanen 100.000 Soldi Tribut zahlen.

Byzantinische Reich und Heilige Römische Reich

Durch den Sieg stieg der Einfluss des Byzantinische Reiches in der Region weiter an. Dies wurde in Wien mit Sorge betrachtet. Denn die Byzantiner wurden nun als gefährlicher als die Osmanen eingstuft. Denn die Byzantiner verfügten über eine starke Wirtschaft und Militär und es gab keine Aufstände die das Land schwächten um Stärke zu zeigen begann im Mai 1634 die österreichische Vorbereitung eines Angriffes auf das Byzantinische Reich. Der Angriff begann am 7. Juni 1635. Die byzantinische Armee war noch geschwächt durch die Kämpfe mit den Osmanen und so gelang es den Vorstoß der Österreicher nur zu verzögern. Am 4.August begann die Belagerung Adrianopels. Denn das im Jahre 1625 eroberte Edirne war bereits nach Vertragsunterzeichnung wieder in Adrianopel umbenannt wurden. Es gelang den Byzantinern zwar die Belagerung zu beenden. Doch konnten die Österreicher nicht zurück gedrängt werden und in den folgenden Monaten zog die Armee plündern durchs Land.

Der Krieg im Heiligen Römischen Reich veränderte die Lage zu gunsten der Byzantiner denn durch den Kriegseintritt Frankreichs auf Seiten der Protestanten wurde nun größere österreichische Verbände an dieser Front benötigt auch wenn die Kämpfe und Plünderungen weiter gingen waren sie jetzt jedoch von geringerer Stärke. Ab 1643 wurde in Europa über Frieden verhandelt da keine Seite mehr in der Lage war durch den Krieg etwas zu gewinnen. Auch eine Delegation aus dem Byzantinischen Reich nahm an den Verhandlungen in Teil

Westfälischer Frieden

991px-Westfaelischer Friede in Muenster (Gerard Terborch 1648)

Beschwörung des Friedens in Münster

Erst 1648 nach fünf Jahren Verhandlung wurde in Münster und Osnabrück der Westfälische Frieden unterschrieben. Es gab zwar Änderungen der Gebiete im Heiligen Römischen Reich aber insgesamt änderte sich nur wenig. Die Niederlande und die Schweiz wurden nun eigenständige Staaten aber an den Gebieten im Heiligen Römischen Reich veränderte sich nur wenig die Zahl der Staaten blieb weiterhin hoch. Auch an der Struktur des Heilien Römischen Reiches änderte sich nur wenig. Der 1555 geschlossene Religionsfrieden von Augsburg wurde nun von allen Staaten des Heiligen Römischen Reiches anerkannt. Somit waren alle christlichen Religionen im Heiligen Römischen Reich gleichberechtig und anerkannt. Es gab darum in der Folge keinen Krieg zwischen den einzelnen christlichen Konfession aus gründen der Glaubensfrage mehr.

Für das Byzantinische Reich bedeute der Frieden nur die Anerkennung der Grenzen und der neuen Machtüosition. In den folgenden Jahren schloss das Byzantinische Reich immer wieder Bündnisse mit einzelnen Staaten des Heiligen Römischen Reiches. Denn auch der orthodoxe Glaube der Byzantiner war durch den Frieden anerkannt wurden.

5. Byznatinisch-osmanischer Krieg

Der Konflik geht weiter

Der Sieg der Byzantiner und die Verbrechen der byzantinischen Armee in Edirne führte dazu das sich die Beziehungen zwischen dem Byzantinischen Reich und dem Osmanischen Reich weiter verschlechterten. So gingen die klein Kämpfe entlang der Grenze weiter. Keine Seite war jedoch bereit einen neuen offenen Krieg zu riskieren. So bauten beide Seiten ihre Armee wieder auf. Durch Reformen gelang es den Osmanen die Stärke ihrer Armee wieder herzustellen. Den Osmanen war es auch möglich die innere Ordnung wieder herzustellen bis 1650 waren beide Seiten wieder in der Lage Krieg gegeneinander zu führen. Es fehlte nur noch ein Anlass. Diesen gab es am 8. Oktober 1652. An diesem Tag wurde ein mit Gewürzen beladenes osmanisches Schiff von byzantinischen Piraten gekappert und nach Konstantinopel gebracht die Osmanen forderten die Rückgabe des Schiffes und der Ladung dies wurde von en Byzantinern abgelehnt und so begann am 18. Oktober ein neuer Krieg zwischen beiden Reichen.

Kampf in Europa

Bereits am 20. Oktober begann ein osmansicher Angriff auf das Byzantinische Reich auf der Peleponnes. Dort kam es am 25. Oktober zur ersten Schlacht des Krieges. Sie endete mit einem Sieg der osmanischen Armee. Nur durch die Verlegung von Truppen aus dem Süden der Halbinsel konnten die Byzantiner einen Angriff auf Athen verhindern. Denn die osmanische Armee war nicht stark genug um die Stadt zu erobern oder eine lange Belagerung aufrecht zu erhalten. So zog die osmanische Armee in den nächsten Wochen plündert durch das Land bis sie am 10. November von den Byzantinern bei den Thermopylen in eine Falle gelockt und besiegt wurden.

Die Niederlage führte zu hohen Verlusten bei den Osmanen und so konnten die Byzantiner selbst in die Offensive gehen und einige kleine Siedlungen erobern. Am 30. November begann der Angriff auf die Stadt Lamia. Sie fiehl am 10. Januar 1653. Es gelang den Byzantinern in den folgenden Wochen immer größere Gebiete zu erobern. Erst im März konnten die Byzantiner von den Osmanen gestoppt werden und so gab es in der Folge zum Teil schwere Kämpfe in der Grenzregion. Da keine Seite auf diesem Schlachtfeld gelang einen entscheiden Sieg zu erringen und so verlagerten sich die Kämpfe nun immer mehr in den Norden.

Im Norden hatten die Kämpfe im November 1652 begonnen sie waren jedoch nicht so ausgeprägt als im Süden erst als sich dort die Lage nicht mehr änderte begann auch im Norden große Offensiven. Für die Osmanen war das Hauptziel die Rückeroberung von Adrianopel und Rache für die Verbrechen der Byzantiner zu nehmen. Die Byzantiner hatten die Friedenzeit genutz und Adrianopel wieder aufgebaut und die Mauern verstärkt. So konnten die Osmanen die Stadt nicht leicht erobern und am 8.Februar 1653 begann eine Belagerung der Stadt. Die Byzantiner konnten die Belagerung mit einer eigenen Offensive am 20. Februar beenden und die Osmanen zum Rückzug zwingen.

Zur gleichen Zeit begann ein byzantinischer Angriff auf Komoniti. Dies Stadt wurde am 7. März ohne lange Kämpfe erobert. Eine Plünderung der Stadt bleib diesmal aus. Durch die Entstendung weiter Soldaten konnten die Osmanen den Verlust weiter Gebiete verhindern. Doch auch an dieser Front kam es zu einem Stillstand und beide Seiten plünderten nun immer wieder Gebiete des Gegners es gab nur noch kleinere Gefechte zwischen beiden Reichen.

Erst im Januar 1655 begann eine neue groß Offensive der Osmanen gegen die Peleponnes. Bei dieser gelang es den Osmanen einige Erfolge zu erringen im Oktober 1655 konnte sogar Athen erobert werden. Die Byzantiner konnten erst ab November wieder selbst in die Offensive gehen. In zum Teil schweren Gefechten konnte Athen im März 1656 zurück erobert werden. Bis Ende des Jahres gelang es den Byzantiner die Osmanen wieder aus ihrem Gebiet zuvertreiben.

Auch an der Nordfront wurde erst im Mai 1656 eine neue Offensiven begonnen. Hier erfolgte der erste Angriff durch die Byzantiner. Das Ziel war die Eroberung der Küstenregion um so die beiden getrennten Reichsteile wieder zu verbinden dazu war das nächste Ziel die Eroberung von Thessaloniki. Die byzantinischen Soldaten erreichten die Stadt am 20. Juli und begannen mit der Belagerung. Die Stadt ergab sich erst am 9. September den Byzantinern. So blieb eine Plünderung der Stadt aus. Der Kapitulation war die Niederlage einer osmanischen Armee am 7.September nahe der Stadt vorausgegangen. In den folgenden Wochen gab es an allen Fronten weitere Gefechte doch auch diesmal gab es keine entscheiden Siege. So das auch durch die Entwicklung in Asien die Friedensverhandlungen ab 1657 begannen.

Kampf in Asien

Am 25. Oktober 1652 begannen auch in Asien die Kämpfe. Die Byzantiner begannen ihren Angriff auf Bursa die lange Hauptstadt des Osmanischen Reich war. Diese war nach dem Fall Adrianopels nach Ankara verlegt. Bursa war immer noch eine für den Handel und strategisch wichtige Stadt und wurde so zum Ziel der Byzantiner. Die Schlacht um die Stadt begann am 8. November. Vor den Toren der Stadt dauerte die Schlacht mehrere Tag an und endete mit einem Sieg der Byzantiner und der Eroberung der Stadt am 11. November 1653.

Während die Byzantiner ihre Macht an der Küste der Ägais ausbauten griffen die Osmanen Trabezunt. Am 8. Novermber an. Nur durch die Versorgung durch die Flotte konnte ein aushungern der Stadt verhindert werden. Die Byzantiner waren so gewzungen Teile ihre Armee zu verlegen um die Stadt zu verteidigen. Die byzantinische Armee erreichte die Stadt erst am 20. Januar 1653. Die nun folgende Schlacht konnten die Byzantiner gewinnen doch waren ihre Verluste zu hoch um die Osmanen zu verfolgen. In der Folge gelang es den Osmanen einige Gebiete zu erobern.

Die Byzantiner gingen erst im Mai 1653 wieder in die Offensive und konnten einige verlorene Gebiete zurück erobern. Doch war die osmanische Armee zahlenmäßig zu stark überlegen und so gab es immer wieder Belagerungen von Festungen in die sich die Byzantiner zurück zogen wenn die Osmanen einen Angriff begannen. Diese Situation dauete bis Kriegsende an und brachte kaum Veränderungen am Frontverlauf. Die Folge war das große Gebiete durch die Kämpe verwüstet wurden und viele Bauern verloren ihr Leben durch die Plünderungen, Hunger oder Seuchen.

Während an der Schwarzmeerküste die Kämpfe keine großen Veränderungen oder Erfolge brachten war dies an der Ägaisküste anders. Dort begann im Mai 1653 eine Offensive der Osmanen mit dieser gelang es ihnen die Grenzen wieder zu sichern und am 8. Juni begann der Angriff zur Rückeroberung von Bursa. Durch die zahlenmäßige Überlegenheit gelang es den Osmanen die Stadt im Juli zurück zu erobern. Nur durch das Aufbringen aller Kräfte konnten die Byzantiner ein weiters Vordringen der Osmanen nach Nicäa verhindern. Bis Ende des Jahres blieb es bei kleineren Gefechten entlang des Frontverlaufes.

Die Byzantiner hatten seit Dezember 1653 alle freien Soldat nach Nicäa verlegt und bereiteten dort einen neuen Angriff auf Bursa vor. Dieser begann nun im Februar 1654. Dort gelang den Byzantiner eine osmanische Armee am 22. Februar in einen Hinterhalt zu locken und fast vollständig zu vernichten. Die Eroberung Bursas misslang jedoch auch ein Angriff auf Ankara konnte von den Osmanen abgewehrt werden.

Im Juni begann eine neue Offensive der Osmanen doch auch diese war ohne größere Erfolge. Denn es begann ein neuer Aufstand gegen die Osmanen wegen der hohen Steuern und Lebensmittelmangel infolge des Krieges. Die Osmanen mussten Soldaten in die durch Aufständen betroffenen Gebiete verlegen. Dies nutzten die Byzantiner für einen neuen Angriff es gelang ihnen Bursa erneut zu erobern auch konnte eine Belagerung von Ankara konnte begonnen werden. Diese wurde jedoch im März 1655 von den Osmanen durch einen Angriff beendet werden. Danach versuchten die Osmanen Bursa zu erobern doch scheiterte dieser.

Anfang 1656 gelang es den Osmanen die Aufstände zu beenden und sich nun wieder komplett den Byzantiner zu zuwenden. Doch hatten die Aufstände die Armee auch geschwächt und so gelang es den Osmanen nicht die Byzantiner entscheidend zu besiegen und ab 1657 begannen die Friedensverhandlungen.

Frieden von Ankara

Ab Februar 1657 traffen sich die Unterhändler in Ankara um über den Frieden zu verhandlen. Für beide Seiten waren es harte Verhandlungen da keine Seite in der Lage war der anderen Bedinungen zu diktieren und so musste auf Augenhöhe verhandelt werden. Für die Osmanen konnte es keinen Frieden mit nicht Muslimen geben und so war es für die Osmanen nur die Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Dennoch gab es am 7. Juni 1657 eine Vertragsunterzeichung. Die Bedingungen des Friedens waren:

  1. Das Osmanische Reich tritt die Küste bis nach Thessaloniki sowie die Linie Mittelmeer Lamia Ägais an das Byzantinische Reich ab.
  2. Das Byzantinische Reich zieht sich aus allen während des Krieges in Asien besetzten Gebeiten zurück.
  3. Osmanische Händler wird der Handel in allen byzantinischen Städten gestattet.
  4. Byzaninische Händler wird der Handel in allen osmanischen Städten gestattet.
  5. Auf Tributzahlungen wird von beiden Seiten verzichtet.
  6. Der Vertrag garantiert der Frieden für 10 Jahre kann aber immer wieder verlängert werden.

Der Vertrag sollte für mehr als 30 Jahren den Frieden zwischen beiden Reichen sichern. Erst die politischen Enwicklung im Rest der Welt sollte zu einem neuen Krieg führen.

Wiederaufbau

Ruins of the Hippodrome

Hippodrom um 1600 in Ruinen vor Beginn der Wiedernutzung um 1620

Nach dem Ende des Krieges begann man im ganzen Reich mit dem Wiederaufbau. Es wurden nicht nur die Schäden durch den Krieg beseitigt sondern auch Gebäude der Vergangenheit wiederaufgebaut. In Konstantinopel war es das Hippodrom. Denn seit dem frühen 17. Jahrhundert gab wieder Intresse an Wagenrennen. Anfangs fanden sie noch in den Ruinen des Hippodrom statt. Denn es war im Zuge der Plünderung im Jahre 1204 schwer beschädigt wurden und aus Mangel an Intresse und Geldmitteln nicht wieder aufgebaut wurden. Anfangs wurden Tribünen aus Holz errichtet und ab 1660 begann man wieder Tribünen aus Stein zu errichten. Für die einfache Bevölkerung war der Eintritt frei. Doch gegen Geldzahlung konnte man bessere Plätze erhalten. Mit der Zeit bildeten sich wieder verschiedene Zirkusparteien mit großen Fangruppen. Während der Rennen kam es immer wieder zu schweren Unfällen bei denen auch mal ein Lenker starb. Die meisten Lenker wurden so nicht sehr alt.
640px-Akropolis by Leo von Klenze

Akropolis nach Wiederaufbau um 1800

In Athen hatte die Akropolis unter den Schlachten der Vergangenheit gelitten dazu kamen immer wieder neubauten verschieden Epochen. Besonder bei den Kämpfen um Athen 1655/56 wurde sie schwer beschädigt. Man begann nun mit den Wiederaufbau der Akropolis dazu trug mal alle Gebäude die nicht aus der Antike ab und nutzte das Material zum Wiederaufbau. Dieser war bis 1680 abgeschlossen und war der ganze Stolz der Stadt und führte zu einem Wiederaufstieg der Stadt.

Auch in anderen Städten erfolgte der Wiederaufbau. Neben der Reperaturen der Kriegsschäden und der jahrelangen Vernachlässigung durch die Bevölkerung und Verwaltung. In Adrianopel war der Wideraufbau besonders deutlich zu sehen den die Stadt hatte sich bis Anfang 1660 kam von der Plünderung erhohlt. So wurden mit staatlicher Hilfe neue Häuser für die Bevölkerung gebaut. Dazu wurden auch mehrere Moscheen abgerissen. Nur zwei Moscheen blieben erhalten. Die welche nicht zerstört wurden waren wurden in Kirchen umgewandelt. Auch in anderen eroberten Städten wurden die Moscheen abgerissen oder in Kirchen umgewandelt.Denn der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung hatte stark abgenohmen.

Bis 1680 erstrahlten Athen und Konstantinopel wieder im alten Glanz dies führte zu einem starken Bevölkerungszuwachs in diesen Städten. Auch ausländische Gesandte und Händler, welche die Städe besuchten berichteten von der neuen Pracht dieser Städte und des Reiches.

Neben dem Wiederaufbau der Städte wurde auch große Anstrengungen in den Ausbau der Infanstruktur unternohmen. Im ganzen Reich wurden die Straßen repariert oder neu gebaut um den Handel zu fördern. Zudem ermöglichten besser ausgebaute Straßen eine schnellere Verlegung der Armee im Kriegsfall.

Durch den Bevölkerungswachstum und höhere Einnahmen konnte nun auch die Zahl der Soldaten erhöht werden. Bis 1680 stieg ihre Zahl auf 60.000 reguläre und 40.000 Milizsoldaten an. Während die regulären Armee einheitliche Waffen hatten, herrschte bei der Miliz ein Chaos an Waffe aus verschieden Epochen. Denn die Milizionäre waren für die Beschaffung ihrer Waffen und Ausrüstung selbst zuständig. Auch begann sich das in Frankreich entwickelte Bajonett in der byzantinischen Armee durchzusetzten und so verschwanden die Pikiniere immer mehr vom Schlachtfeld.

6.Byzantinisch-Osmanischer Krieg

Ein neuer Krieg entsteht

Im Jahe 1664 war ein Frieden zwischen dem Osmanischen Reich und Österreich auf 20 Jahre geschlossen wurden. Doch bevor dieser Auslief griff 1683 ein osmanisches Heer Anfang Juli 1683 Wien an. Die Belagerung konnte am 12.September 1683 von einen Entsatzheer beendet werden. Der Sieg bei Wien führte zu einer Offensive der Heiligen Liga. Diese bestand aus Österreich und den Staaten des Heiligen Römischen Reiches, Polen-Litauen und Venedig. Der Heiligen Liga gelang es in den nächsten Jahren einige Erfolge gegen die Osmanen zu erringen. Für das Byzantinische Reich ergab sich nun die Gelegenheit weitere Gebiete von den Osmanen in Europa zu erobern. So erklärte der seit 1682 amtierende Kaiser Konstantin XIII. am 6.September 1689 den Osmanischen Reich den Krieg.

Verlauf des Krieges

Da die Osmanen viele Kräft im Kampf gegen die Heilige Liga gebunden hatten war es für die Byzantiner schnell möglich einige Erfolge zu eringen. Doch hatte sich die Lage für die Osmanen mit dem Kriegsbeginn zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich verbessert. Denn die Österreicher waren gezwungen nun an zwei Fronten zu kämpfen. Dies ermöglichte den Osmanen einige Erfolge und ab 1690 konnte nun auch der Krieg gegen die Byzantiner mit größeren Kräften geführt werden. Denn Byzantiner war es jedoch bis Mai 1690 gelungen die Linie von der Ägaisküste über Larissa nach Ioannina und zum Mittelmeer zu erobern und gegen osmanische Angriff zu verteidigen. Im September 1690 begann der osmanische Angriff auf die Byzantiner in Griechenland. Die hohen Verluste im Krieg gegen die Heilige Liga führten dazu das es nun an ausgebildeten Männer für den Kampf gegen die Byzantiner in Griechenland fehlte. Dieser Mangel hatte zur Folge das es den Osmanen nicht gelang die Byzantiner entscheiden zu besiegen.

Während die Kämpfe um Griechenland geführt wurden gab es auch einen neuen Versuch der Osmanen die während der im vergangenen Krieg verlorenen Gebiete zurück zu erobern. Der erste Angriff auf Thessaloniki scheiterte. Denn am 17. Juni 1690 kam es nahe der Stadt zur Schlacht zwischen osmanischen und byzantinischen Soldaten sie endete in einem militrärischen Patt und machte es den Osmanen so unmöglich weiter vorzustoßen.

In Asien begannen die Kämpfe 1690 doch da es dort sehr viele Festungen beider Seiten entlang der Grenze gab war es wieder nur ein reiner Festungskrieg. Zudem Maß keiner Seite dieser Front besondere Bedeutung zu und so waren die Hauptkämpfe in Europa. In Europa dauerten die Kämpfe bis 1697 an, bevor es erneut zu Friedensgesprächen kam. Denn am 11. September 1697 waren die Osmanen bei Zeta vernichtend von den Österreichern geschlagen wurden.

Erneut Frieden

Die Osmanen mussten nun mit den Byzantinern verhandlen denn die Kriegslage gegen die Heilige Liga drohte sich wieder zu drehen und um alle Kräft zur Verfügung zu haben war man zu den Verhandlungen bereit sie dauerten bis zum 9. Oktober 1697. Neben einer Friedenzeit von 20 Jahren verlor das Osmanische Reich alle Gebiete südlich der Linie von der Ägaisküste über Larissa nach Ioannina und zum Mittelmeer. Die Byzantiner lieften zudem 300.000 Soldi an die Osmanen. Dies geschah im Geheimen denn die Byzantiner misstrauten der Heiligen Liga und befürchtet das wenn die Osmanen vernichtet werden würden sie das nächste Ziel wären. Trotz der byzantinischen Hilfe konnten die Osmanen den Krieg nicht mehr wenden und mussten im Frieden von Frieden von Karlowitz im Jahre 1699 große Gebietsverlust hinnehmen. Zudem herrschte seit 1695 ein erneut Krieg zwischen dem Russischen Zarenreich und dem Osmanischen Reich der weitere osmanische Kräfte band.

1. Russisch-byzantinischer Krieg

Der Konflik zwischen dem Byzantinischen Reich und dem Russischen Reich begann 1705. Denn bei der Kontrolle eines russischen Schiffes in Konstantinopel kam es am 3 .März 1705 zu einem Zwischenfall bei dem einige russische Matrosen verletzt wurden. Die Byzantiner lehnten eine Entschädigung ab und so begann ein Konflikt um die Frage der Entschädigung.

Keine der Seiten Maß diesem Konflikt besondere Bedeutung zu so kam es nur zu einigen Seegefechten im Schwarzenmeer. Die russische Marine wurde zwar fast immer besiegt doch konnten sie einige Achtungserfolge erringen. Da die Russen bereits in einem Krieg mit Schweden verwickelt war wurde bereits 1706 über Frieden verhandelt. Am 8. März 1706 wurde der Frieden unterschrieben. Die Byzantiner zahlten eine geringe Entschädigung an die Matrosen des Zwischenfalles vom 3. März 1705 ansonsten änderte sich nichts im Schwarzenmeer.

Keine der Seiten betrachteten diesen Konflik wirklich als einen Krieg. Erst durch den Nationalismus des 19. Jahrhundert wurde dieser Konflikt von russischer Seiten aufgewertet und als erster Sieg über das Byantinische Reich gedeutet.

Verfall der osmanischen Macht

Ausgangslage

Bis Ende des 18. Jahrhundert verfiel die Macht des Osmanischen Reiches immer mehr. In verschieden Kriegen im Laufe des Jahrhunderts musste das Osmanische Reich immer größere Gebiete an Österreich oder Russland abtretten. So verlor das Osmanische Reich fast alle Gebiete am Schwarzenmeer an Russland. Zudem konnte Österreich seine Grenze immer weiter nach Süden verschieben und wurde so imme mehr zu einer europäischen Großmacht. Das Byzantinische Reich beteiligte sich bis 1770 nicht an den Kriegen sondern hielt gute Beziehungen zum Osmanischen Reich. Doch verschlechterten sie sich ab 1775 wieder als die osmanische Schwäche immer deutlicher wurde und der ab 1775 im Amt befindliche Kaiser Isaak V. somit eine Möglichkeit sah weitere Gebiete in Asien und Europa zu erobern.

7. Byzantinisch-Osmanische Krieg

Am 19. Juni 1780 begann der byzantinische Angriff. Da die Byzantiner ihre Armee immer auf den aktuellen Stand der Technik und Taktik hielten gelang es ihnen schnell einige Erfolge zu eringen. Mehrere Grenzfestungen der Osmanen in Europa und Asien fiehlen bereits nach kurzen Kampf. Auch auf dem offenen Feld zeigte sich der Mangel an Reformen in der osmanischen Armee. Bis 1782 gelang es den Byzantiner immer größere Gebiete an der Küste der Ägais in Anatolien zu erobern. In Europa konnte Anfang 1783 die letzte Festungen bei Kozani erobert werden die beiden Teile des Byzantinischen Reiches trennten.

Mitte 1782 begann der osmanische Gegenangriff an allen Fronten. Doch brach dieser bereits nach wenigen Wochen zusammen und die Byzantiner konnten weitere Gebiete ohne großen Widerstand besetzen. Bis 1785 konnten die Byzantiner bis nach Marmaris vorstoßen und alle Städte entlang der Ägais erobern. Ein Versuch der Osmanen einer Gegenoffensive konnte trotz der byzantinishen Unterzahl abgewehrt werden. Die meisten osmanischen Städte hatten sich ohne Kampf den Byzantinern ergeben.

Die Osmanen waren gezwungen mit den Byzantiner Frieden zu schließen um eine noch größere Katastrophe zu verhindern. Im Frieden von Konstantinopel verloren die Osmanen alle Gebiete südlich des 41° Nördlicher Breite sowie die gesamte Küste der Ägais an das Byzantinische Reich abtretten. Das Byzantinische Reich kontrollierte somit ein Gebiet, welches in etwa der Größe vor der Eroberung Konstantinopel im Vierten Kreuzzug entsprach.

Reformen und Machtsicherung der Osmanen

Nach der Niederlage gegen die Byzantiner, Russen und Österreicher bis Ende des Jahrhunderts führten unter Sultan Selim III. zu Reformen im Staat so wurde neben der Verwaltung auch damit begonne das Militär zu reformieren. Da durch die Verluste gegen die Byzantiner ein erreichen der Besitztümer in Europa über die Ägais nicht mehr möglich war, wurden nun die letzten Stützpunkte am Schwarzenmeer weiter ausgebaut um die Kontrolle in Europa zu erhalten. Als es in den Vasallenstaaten anzeichen von Unabhängigkeitsbestrebungen gab wurden diese schnell und mit äußerter Brutalität niedergeschlagen. So konnten die Osmanen ihre Position Anfang des 19. Jahrhundert etwas festigen.

Die französische Revolution

Ablauf der Revolution

Prise de la Bastille

Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 in Paris

Am 14. Juli 1789 kam es in Paris zum Sturm auf die Bastille. Diesem Ereignis waren einige Katastrophen und Fehlentscheidungen vorausgegangen. Denn die Finanzen des französischen Staates waren in einem Desolatenzustand dies Lag daran das die Franzosen hohe Belastungen durch den Siebenjährigen Krieg und durch die Unterstützung der Amerikaner in ihrem Unabhängigkeitskampf ertragen mussten. Dazu kam neben den Gedanken der Aufklärung und der Veränderung in der politischen Überzeugung der Bevölkerung. Doch für die Bevölkerung war am Entscheidensten das es in den vergangen Jahren Missernten gegeben hatten, die die Brotpreise immer weiter stiegen ließ.

Um die finanziellen Probleme zu lösen wurden die Generalstände einberufen. In dieser waren alle drei Stände Frankreich vertretten. Der Adel und die Geistlichen als erster und zweiter Stand stellten je 500 Abgeordnete um die Größe des dritten Standes gerecht zu werden stellte dieser 1000 Abgeordnete. Da es keine Regelung über die Abstimmung gab führte dies zu Protesten und die niedrigen Adligen und Geistlichen schlossen sich dem dritten Stand an und proklamieten am 17. Juni die Nationalversammlung, während sich die geistlichen dem bald anschlossen stellte sich der Adle gegen die Nationalversammlung.

Entscheidend waren aber die Ereignisse in Paris dort gab es seit Anfang Juli auch Proteste der Bevölkerung. Der König entsandte Soldaten um die Stadt abzuriegen. Doch einige Soldaten schlossen sich den Aufständischen an. Um die Bewaffnung der Menschen zu ermöglichen wurden Waffenlager in der Stadt geplündert und am 14. Juli marsicherten die Menschen zur Bastille und fordert die Herrausgabe der dort befindlichen Schwarzpulverreserven. Im Laufe des Tages kam es zum Sturm auf die Bastille.

Bis Ende des Jahres wurde die Macht des Königs eingeschränkt und er wurde zum Umzug von Versailles nach Paris gezwungen. In den folgenden Jahren erlangte das Volk immer Macht und die des Königs wurde eingeschränkt. 1792 erklärte Frankreich Österreich den Krieg, Ziel der Franzosen war es alle Völker von der Tyrannei der Monarchen zu befreien. Doch erlietten die Franzosen immer wieder schwere Niederlagen erst ab September 1792 wendete sich das Blatt gegen die Österreicher und ihre Verbündeten.

Nach der Hinrichtung Königs Ludwig XVI. 1793 tratten weitere Großmächte wie Großbritannien dem Krieg bei. Dennoch gelang es Frankreich bis 1797 den Krieg für sich zu entscheiden. Im Zuge des Italienfeldzuges 1796/97 und bereits bei der Belagerung von Tolon machte der aus Krosika stammende Offizier Napoleon Bonarpart sich einen Namen als fähiger Offizier und Unterstützer der Revolution. Napoleon erhiehlt 1798 das Kommando über eine Expedition der Franzosen nach Ägypten um dieses zu erobern. Da durch die französische Expedition große Kräfte der Osmanen gebunden waren sah man im Byzantinischen Reich die Möglichkeit weitere Gebiete zu erobern.

8. Byzantinisch-osmanischer Krieg

Am 9. September 1798 erfolgte die Kriegseklärung der Byzantiner an die Osmanen. Im Geheimen hatte es seit Juli 1798 Verhandlungen mit den Franzosen über ein Bündnis gegeben. Am 1. Septeber wurden die Bündnisverträge unterschrieben. Darin wurde das Osmanen Reich zwischen Frankreich und dem Byzantinischen Reich aufgeteilt. Das Byzantinische Reich erklärte zum Nachteil der Franzosen sich nicht an den Kriegen in Europa zu beteiligen.

Am 17. September kam es zu ersten Schlachten zwischen osmanischen und byzantinischen Soldaten. Diese endete mit einem byzantinischen Sieg. Trotz der Reformen der vergangen Jahren war die osmanische Armee kaum in der Lage gegen die Byzantiner zu gewinnen. In den folgenden Wochen gelang es den Byzantiner mehrere Festungen in Anatolien zu erobern. Erst im Dezember konnten die Osmanen die Byzantiner stoppen. Die Entwicklung in Ägypten zwang die Osmanen jedoch immer größere Zahlen an Soldaten gegen die Franzosen unter Napoleon zu entsenden. Denn Napoleon begann Richtung Syrien zu marschieren.

Die Osmanen erhiehlten durch die Briten Unterstützung in ihrem Krieg gegen Napoleon. Bis Mitte 1799 konnte Napoleon einige Erfolge erziehlen musste sich aber wieder nach Ägypten zurück ziehen. Da sich die innepolitische Lage in Frankreich verändert hatte, reiste Napoleon zurück nach Frankreich. Seinen Nachfolger als General gelang es nicht Ägypten zu halten und so scheiterte die Expedition.

Denn Byzantiner gelang es am 5.Mai nahe Ankara die Osmanen zur Schlacht zu zwingen trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit der Byzantinier. Denn die Byzantinische Armee verfügte nur über 20.000 Soldaten aber die osmanische Armee hatte eine Größe von 80.000 Mann. Doch waren die meisten osmanischen Soldaten schlecht ausgebildet. Diese führte im Laufe der Schlacht zu Chaos in der osmanischen Armee und am Ende des Tages waren mehr als 40.000 osmanische Soldaten Tod und die Byzantiner hatten die Schlacht mit nur knapp 5.000 Toten gewonnen. Ankara wurde am nächsten Tag durch die Byzantiner erobert.

In den folgenden Wochen fiehlen immer größere Gebiete der Osmanen in byzantinische Hand. Die Briten die noch den osmanische Kampf gegen die Franzosen unterstütz hatten, kämpften nun mehr in Europa und überließen die Osmanen ihrem Schicksal. Bis 1805 hatten die Byzantiner zum Teil nach heftigen und verlustreichen Schlachten ganz Anatolien erobert. Am 6. Juni 1806 wurden die Osmanen nun zum Frieden gezwungen, in diesem mussten die Osmanen den Verlust Anatolien akzeptieren und dem Byzantiner Tribut zahlen. Auch wenn es den Osmanen gelang ihre Vasallen kurz nach dem Frieden unter Kontrolle zu halten verloren sie diese jedoch bis 1880 vollständig in die Unabhängigkeit. Das Osmanische Reich spielte ab diesem Punkt keine Rolle mehr im Konzert der Mächtigen in Europa und im Nahen Osten.

Folgen der Revolution für Byzanz

Der Sieg über die Osmanen machte das Byzantinische Reich wieder zu einer Großmacht. Die französische Revolution hatte jedoch auch Folgen für das Byzantinische Reich. Denn auch dort kam nach Ende des Krieges ab 1807 zu ersten Protesten der Bevölkerung, welche durch Napoleons Erfolge und seine Politik beeinflusst wurden. Um nicht durch das Volk abgesetzt oder getötet zu werden wurde durch Kaiser Konstantin XVI. die Ausarbeitung einer Verfassung in Auftrag gegeben. Diese wurde am 20.Dezember 1807 verkündet. Die Verfassung hatte folgende Punkte:

  • Der Senat hat 431 Mitglieder.
  • Der Senat stimmt über Gesetze ab.
  • Der Kaiser schlägt Gesetze vor und ernennt den Konsul und seine Minister.
  • Der Konsul und seine Minister sind dem Senat nicht verantwortlich sonder nur dem Kaiser.
  • Der Kaiser hat das Oberkommando über die Armee und die Außenpolitik.
  • Im Reich werden 431 Wahlkreise gebildet.
  • In den Senat zieht der Politiker ein der die meisten Stimmen in einem Wahlkreis erhält.
  • Wählen darf jeder Mann über 25 Jahren der Mindestens 500 Soldi Steuern im Jahr zahlt.
  • Alle 4 Jahre sind Senatswahlen.
  • Die Gerichte sind unabhängig von der Politik.
  • Das Oberstegericht hat 16 Mitglieder, welche zur Hälfte durch den Kaiser und den Senat bestimmt werden. Die Richter werden auf Lebenszeit bestimmt.

Mit dieser Verfassung wurde mehr als eindrittel der Bevölkerung die Beteiligung an der Politik ermöglicht. In Frakreich wurde nach dem Ende Napoleon 1815 wurde die alte Monarchie wiederhergestellt. Bereits unter Napoleon hat die Bevölkerung den meisten politischen Einfluss wieder verloren. Erst durch die Julirevolution 1830 sollte die Macht der Bevölkerung in Frankreich wieder steigen.

Byzanz im 19. Jahrhundert

Entwicklung in der Wirtschaft

640px-Adolph Menzel - Eisenwalzwerk - Google Art Project

Arbeiter in einem Eisenwalzwerk

Die in Großbritannien im 18. Jahrhundert entwickelte Dampfmaschine erreichte ab den 1820er auch das Byzantinische Reich. So entstanden in den folgenden Jahren im ganzen Reich Fabriken. Diese führte dazu das große Teile der Bevölkerung veramten besonders die einfachen Handwerker die nicht mehr mit der in Massen produzierten Produkten mithalten konnnten und so ihe Arbeit verloren. Zudem zogen immer mehr Menschen in die großen Städte auf der Suche nach Arbeit in den Fabriken.

Die Arbeit in den Fabriken war hart denn es gab keine oder nur geringe Sicherheitsmaßnahmen so das es fast täglich zu Unfällen mit Verletzten oder Toten kam. Zudem waren Arbeitstage von mehr als 16 Stunden keine Seltenheit. Erst 1880 wurde eine maximal Arbeitszeit von 14 Stunden pro Tag und die Sechstage Woche eingeführt. Somit bleib der Sonntag frei. Trotz der langen Arbeitszeit wurde nur ein geringer Lohn gezahlt der für die meisten Arbeiter gerade zum Überleben reichte. Desweitern war Kinderarbeit legal und so mussten Kinder auch in den Fabriken oder im Berbau arbeiten. Erst 1850 wurde die Kinderarbeit in Bergwerken für Kinder unter 12 Jahren verboten und in Fabriken für Kinder unter 8 Jahren.

Die Eisenbahn begann sich auch ab dem 1860er im Byzantinischen Reich zu verbreiten die erste Strecke wurde 1865 eröffnet und führte von Konsatntinopel nach Adrianopel. In den folgenden Jahren entstanden Eisenbahnstrecken zwischen allen größeren Städten des Byzantinischen Reiches. Dieses Beschleunigte den Waren und Personenverkehr im Reich. Zudem ermöglichte die Eisenbahn eine schnelle Verlegung von Soldaten.

Enwicklung in der Innenpolitik

Die größe Herausforderung für die Regierung in der Innenpolitik war neben der Industralisierung des Reiches die Beziehungen zwischen den einzelen Religionen und Volksgruppen. Das Byzantinische Reich war seit seiner Gründung ein Vielvölkerstaat. Dies hatte zur Folge das es sehr wenige Spannungen gab. Denn der Staat bevorzugte keine Gruppe oder Benachteilige eine andere. Auch wenn in der Religionsfrage Toleranz herrschte kam es immer wieder zu Spannungen und Übergriffen. Im Jahre 1850 wurde das Toleranzgesetz erlassen dies gestattete jeder Religion die öffentliche Ausführung. Zudem schützte es religiöse Gebäude vor dem Abriss zum Gewinnen von neuen Bauland ohne Zustimmung der Gemeinde. Auch wurde das Brauchtum der einzelnen Bevölkerungsgruppen geschützt wenn es nicht als Staatsgefährdent galt.

Bei den ersten Wahlen 1807 erlangte die Royalistische Partei des Byzantinischen Reiches (RPBR) 55.1%, die Liberale Partei des Byzantinischen Reiches (LPBR) 23.1 %, die Byzantinisch-Republikanische Partei (BRP) 12.1% und die Nationale-byzantinische Partei (NBP) 6.5% der Stimmen der Rest enfiehl auf kleine Parteien. Die Royalistische Partei stand für eine starke Position des Kaiser. Die Liberale Partei stand für einen Ausgleich zwischen Senat und Kaiser. Die Repulikanische Partei stand für ein Ende des Kaisertums und Einführung einer Republik. Die Nationale Partei stand für eine Politik der Stärke gegenüber den anderen Staaten. In den folgenden Jahren verschoben sich die Stimmen im ganzen nur wenig. Erst als 1860 die Byzantinische Arbeiter Partei (BAP) gegründet wurde veränderten sich die Stimmen bis Ende des Jahrhunderts.

Bei den letzten Wahl des Jahrhunderts im Jahre 1899 erlangte die RPBR nur noch 39.1%, die LPBR 25.1%, BAP 17.4%, die BRP 8.3% und die NBP 5.6% der Stimmen. Der Rest enfiehl auf kleinere Regionale oder ethnische Parteien. Da der Konsul dem Senat nicht verantwortlich war stammte er selten aus einer der politischen Parteien sondern war meist ein Vertrauer des Kaisers. Dies hatte zur Folge das es innerhalb der Parteien kaum Bereitschaft zu Kompromissen gab. Meist arbeitet die Liberale und die Royalistische Partei zusammen.

Es gab immer wieder versuchte den Zensus zur Wahl zu senken oder abzuschaffen. Doch stellten sich diesem meist die Royalisten und Nationalen entgegen so das die nötige Mehrheit für eine Änderung des Wahlrecht nicht zustande kam. Erst als ab dem 1870er die Stimmen der Royalisten und Nationalen zusammen nicht mehr ausreichten gelang es den Zensus zur Wahl 1883 abzuschaffen. Das war auch der Grund für den Stimmengewinn der Arbeiter Partei. Doch zerbrach kurz nach der Wahl 1899 die Arbeiter Partei aufgrund innerer Machtkämpfe in zwei neue Parteien. Dies war zum einen die Partei Sozialistischer Byzantiner (PSB) und auf der anderen die Sozialdemokratische Partei des Byzantinischen Reiches (SPBR). Während die PSB die Diktatur des Proletariats gegen die aktuelle Regierung anstrebte, stebte die SPBR die Veränderung der Bevölkerung mit der aktuellen Regierung an.

Entwicklung in der Außenpolitik

Nach dem Ende des Krieges zwischen dem Byzantinischen Reich und dem Osmansichen Reich blieben die Beziehung angespannt so kam es in der Folge immer mal wieder zu kleineren Gefechten an der Grenze. Doch führte dies zu keinem neuen großen Krieg. Als das Osmanische Reich immer mehr ihrer Vasallen in Europa verlor wurden auch die Konflikte an der Grenze zum Byzantinischen Reich weniger bis sie 1880 endeten.

Mit dem Ende der Herrschaft Napoleons 1815 endete auch fürs erste das Bündnis zwischen dem Byzantinischen Reich und Frankreich. Dafür gelang es den byzantinischen Diplomaten 1820 ein Bündnis mit Russland zu verhandeln. Dieses war auf 5 Jahre beschränkt konnte aber immer wieder verlängert werden was auch bis zum Ende des Jahrhundert geschah. Nach dem das Osmanische Reich alle seine Gebiete am Schwarzenmeer verloren hatte kam es 1883 in Konstantinopel zu einer Konferenz um den Schiffsverkehr durch den Bosporus und im Schwarzenmeer mehr zu regeln. Es wurde vereinbart das Zivilschiffe ohne Kontrolle und Anmeldung den Bosporus durchqueren dürfen für Militarschiffe galt eine Anmeldung bei den byzantinischen Behörden mindestens drei Tage vor der Durchquerung sowie Angabe der Matrosenzahl und Bewaffnung. Sollte dies nicht geschehen durften die Byzantiner das Schiff beschlagnahmen sogar mit Waffengewalt.

Durch die Vereinigung der italienischen und deutschen Staaten zu zwei neuen großen Staaten verändete sich das Machtgefüge in Europa ab den 1870er. Während das Deutsche Reich für das Byzantinische Reich ein möglicher Verbündeter war wurde Italien zu einer Bedrohung denn in Italien gab es große Gruppen die eine Wiederherstellung des Römischen Reiches forderten und so einen Konflik mit dem Byzantinischen Reich gerietten. Die Italiener konzentrierten sich auf Ostafrika um dort Kolonien zu gründen. 1882 bildete sich ein Bündnis aus dem Deutschen Reich, Italien und Österreich-Ungarn.

Diese Entwicklung führte dazu, dass das Byzantinische Reich aufgrund der neuen politischen Lage versuchte Großbritannien als Verbünder zu gewinnen. 1895 kam es zu einem gemeinsamen Defensivabkommen da auch die Spannungen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich zugenommen hatten. Auch zwischen Österreich-Ungarn und dem Byzantinische Reich bildeten sich Spannungen, denn Österreich-Ungarn hatte durch den Zerfall große Gebiete und Einfluss auf dem Balkan gewonnen. Dies wurde im Byzantinischen Reich als Bedrohung betrachtet.

Entwicklung im Militär

Durch die steigende Wirtschaft und Bevölkerung konnte auch das Militär vergrößert werden. Nach den Ende des Krieges gegen die Osmanen 1806 hatte die Byzantinische Armee eine Größe von fast 80.000 regulären Soldaten und fast doppelt soviele Milizionäre. Da die Milizionäre aber während einer Schlacht die höchsten Verluste durch Desertation hatten wurden die Einheiten mit der Zeit aufgelöst. EIn Teil wurde der Armee zugeteilt der Rest entwaffnet. Bis 1850 stieg die Zahl der Soldaten auf fast 200.000 Mann im gesamten Reich.

Durch die vielen Völker die im Reich lebten gab es immer wieder Probleme mit der Kommunikation zwischen den Soldaten und ihren Offizieren. 1863 wurde daher das Gesetz zur Regulung der Soldatenkomunikation in der Armee des Byzantinischen Reiches verabschiedet. Dieses legte fest das jeder Offizier mindestens Griechisch und Türkisch fließen sprechen musste. Für einzele Regionen mit einer großen Minderheit gab es noch Sonderregelungen für zusätzliche Sprachen.

Nach der Schlacht von Königgrätz im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 erkannte auch die byzantinische Militärführung den Vorteil von Hinterladergewehren. Die ersten Hinderladergewehre wurden noch im Ausland gekauft. Ab 1872 wurden dann erste eigene Gewehre produziert und an die Soldaten ausgegeben. Bis zum Ende das Jahrhunderts waren alle byzantinischen Einheiten mit diesem Gewehr ausgerüstet.

Erster Weltkrieg

Weg in die Katastrophe

Nach dem Tod des deutschen Kaiser Wilhelm I. und der Krönung seines Enkels Wilhelm II. zerbrach das von Bismarck aufgebaute anti-französische Bündnissystem. Das agressive außenpolitische Verhalten Wilhelm II. führte dazu das sich nun Frankreich und Großbritannien annäherten. So wurde 1904 ein Vertrag unterschrieben der die Intressenkonflikte beider Staaten löste und den Weg für ein Bündnis frei machte. 1907 wurde ein weiterer Vertrag unterschreiben diesmal mit Russland. Durch die Verträge entstand ein losen Bündnis aus Frankreich, Großbritannien und Russland. Das Deutsche Reich hatte sich durch seine Politik isoliert und somit blieb nur noch das Bündnis mit Österreich-Ungarn und Italien, wobei Italien sich bereits im geheimen Frankreich annäherte.

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Attentat auf der österreich-ungarischen Thronfolger und seine Frau Juni 1914 in Sarajevo

Am 28. Juni 1914 wurde der österreich-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo von dem serbischen Nationalisten Gavrilo Princip ermordet. In Österreich-Ungarn gab es schnell den Verdacht das Serbien in das Attentat verwickelt war und man verlangte von Serbien bei den Ermitlungen zuhelfen, jedoch geschah dies nur in geringen Umfang. Das Deutsche Reich sicherte Österreich-Ungarn bei allen Aktionen die Unterstützung zu. Da sich das Russische Reich als Schutzmacht Serbiens fühlte führte dies dazu das auch das Russische Reich in den Konflik gezogen wurde. Da zwischen dem Russischen Reich und Frankeich ein Bündnis bestand bedeutete, dass das auch Frankreich in den Konflikt gezogen wurde. Nach dem ein von Österreich-Ungarn an Serbien gestellte Ultimatum, bezüglich der Ermitlungen in Sebien und anti österreich-ungarischer Delikte, auslief und die Verhandlungen gescheitert waren, erklärte Österreich-Ungarn Serbien am 28. Juli den Krieg. Das Russische Reich begann am 29. Juli mit der Mobilmachung. Darauf hin begann das Deutsche Reich am 31. Juli die Generalmobilmachung. Am 1. August erklärte das Deutsche Reich dem Russischen Reich den Krieg. Am 3. August erfolgte die deutsche Kriegserklärung an Frankeich. Nach dem deutsche Truppen in Belgien einmarschiert waren erklärte Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg. Österreich-Ungarn erklärte am 6. August dem Russischen Reich den Krieg. Der erste Weltkrieg hatte begonnen.

Kriegsjahr 1914

Nach ersten Erfolge der Deutschen im Kampf gegen Belgien und Frankreich mussten die Deutschen sich nach der Niederlage an der Marne im September zurückziehen. Um den Feind dennoch zu umschließen begann der Wettlauf zum Meer zwischen den Deutschen und der Entente. Dieser endete Mitte Oktober und führte zum vollständigen Erstarren der Front zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich.

Es gelang Russland schneller mobilzumachen als von den Deutschen und Österreichern erwartet wurde, so das es den Russen gelang einige Gebiete des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns zu erobern. Nach der Niederlage der Russen bei Tannenberg am 30. August mussten sich diese aus Teilen des Deutschen Reiches wieder zurück ziehen. Bis Ende des Jahres war es den Deutschen gelungen die Russen wieder komplett aus dem Deutschen Reich zu vertreiben. Österreich-Ungarn jedoch hatte durch mehrere schwere Niederlage Gebietsverluste und eine hohen Zahl an Toten, Verwundeten und Gefangen zu verzeichen.

Auch im Krieg gegen Serbien gelang es Österreich-Ungarn nicht Erfolge zu erreichen. Es gelang den Serben bis Ende des Jahres alle österreich-ungarischen Eroberungsversuche abzuwehren. Zwar war Serbien am Ende des Jahres noch unabhängig hatte jedoch zu hohe Verluste erlitten um in der Folge noch weiteren großen Wiederstand zu leisten.

Das Osmanische Reich hatte schon länger gute Beziehungen zum Deutschen Reich. So halfen die Deutschen beim Ausbau der Infastruktur und des Militärs des Osmanischen Reiches. Am 14. November tratt das Osmanische Reich auf Seiten der Deutschen in den Krieg ein. Durch die Byzantinischen Eroberung im 19. Jahrhundert gab es keine Grenze mehr zwischen dem Osmanischen Reich und Russland. Dies hatte zur Folge das die Osmanen ihre erste Offensive gegen die Briten in Ägypten Anfang Dezember begannen. Denn die Briten kontrollierten seit dem 19. Jahrhundert Ägypten. Neben der Rückeroberung war auch das Ziel die Eroberung des Suezkanals um die Versorgung der Briten aus ihren Kolonien zu unterbinden. Den Osmanen gelangen nur kleine Erfolge gegen die Briten bis Ende des Jahres jedoch ohne das es große Veränderung der Grenzen gab.

Dem Byzantinischen Reich kam aufgrund seiner Lage eine besondere Rolle zu denn über den Bosperus konnten die Russen Ausrüstung von ihren Verbündeten beziehen. Da dies auch den Deutschen bewusst war und so wurde Versucht die Byzantiner als Verbündete zu gewinnen. Doch herrschte in Byzantinischen Reich und der Regierung kaum Intresse sich am Krieg in Europa zu beteiligen zumal man kaum Gebietsgewinne erwarten konnte. Um keiner Seite einen Grund zum Angriff zu geben wurde der Bosperus für Schiff alle am Kriegbeteiligten Staaten gesperrt sowie für neutrale Schiffe, welche Waffen und andere militärische Ausrüstung transportierten.

Kriegsjahr 1915

Bereits Ende 1914 hatte eine französische Offensive begonnen. Doch Anfang März wurde diese abgebrochen. Denn es gab nur geringe Veränderung des Frontverlaufes bei hohen Verlusten auf beiden Seiten. Auch weitere Offensiven im Laufe des Jahres brachten nur geringe Veränderungen im Frontverlauf. Denn durch die Gräben waren die Verteidiger im Vorteil und konnten Angriffe leicht abwehren. Bereits seit Kriegsbeginn wurden von beiden Seiten Reizgase eingesetzt, doch am 22. April setzte das deutsche Militär zum ersten Mal Chlorgas als Kampfmittel ein. Zwar brachte diese denn Deutschen bei ersten Einsatz einen Vorteil doch in den nächsten Monaten begannen nun auch die Entente damit Giftgas einzusetzen und der Krieg nahm neue Dimensionen an.

Während an der Kriegsfront zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich erstarrt war. Gab es an der Front zwischen Russland und dem Deutschen Reich sowie Österreich-Ungarn noch Bewegung. Der deutschen Armee gelang es die russische Armee in mehreren Schlachten zu besiegen und sie so zur Aufgabe großer Gebiete zu zwingen. Auch konnten die von Russland eroberten Gebiete in Österreich-Ungarn zurück erobert werden. Doch hatte Österreich-Ungarn zu hohe Verluste erlitten und war nun immer mehr auf deutsche Hilfe angewisen.

Auf dem Balkan gelang es Österreich-Ungarn bis des Jahres Serbien zu besiegen. Dies geschah jedoch erst nachdem Bulgarien auf Seiten der Mittelmächte am 14. Oktober in den Krieg eingetretten war. Dies eröffnete eine zweite Front für Serbien so das diese trotz der Unterstützung der Briten und Franzosen ihre Stellungen nicht mehr halten konnten. Die verbleibenden serbischen Soldaten zogen sich nach Albanien und Montenegro zurück. Als die Briten und Franzosen über das Byzantinische Reich Soldaten auf den Balkan entsenden wollten, erklärte die byzantinische Regierung das dies eine Verletzung ihrer Neutralität sei und eine weitere Verletzung den Krieg bedeuten würde. Da die Briten nicht riskieren wollten, dass das Byzantinische Reich zu einem Verbündeten des Deutschen Reiches wurde, wurden die Pläne fürs erste Aufgegeben.

Während das Byzantinische Reich weiter neutral blieb schloss sich Italien am 23. Mai dem Krieg gegen Österreich-Ungarn der Briten und Franzosen an. Durch diesen Krieg wurde für Österreich-Ungarn eine weitere Front eröffnet. Da Österreich-Ungarn an der Grenze nur wenige Soldaten stationiert hatte gelang es den Italienern in den ersten Wochen große Gebiete zu erobern. Doch bis Ende des Jahres erstarrte die Front es wurde nicht nur in den Tälern gekämpft sondern auch in den Alpen.

Den Osmanen gelang es zwar eine Landung der Briten in Mesopotamien zu verlangsamen. Der Angriff auf den Suezkanal endete mit einer Niederlage der osmanischen Armee. Denn Osmanen gelang es unter der Aufbringung großer Kräfte die Front zu stabilisieren und einen Vorstoß der Briten Richtung Palästina zu verhindern.

Kriegsjahr 1916

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Sturm einer Stellung während der Schlacht um Verdun

Am 23. Februar begann an der Front zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich die Schlacht um Verdun. Sie dauerte bis zum 11. Juli trotz hoher Verlusten auf beiden Seiten gab es keine Entscheidung oder große Veränderung am Frontverlauf. Um die Franzosen bei Verdun zu entlasten hatten die Briten am 1. Juli an der Somme eine eigene Offensive begonnen. Doch auch diese brachte keine Entscheidung und endete im November mit nur geringen Geländegewinnen für die Briten bei hohen Verlusten. Das besondere an der Schlacht wurden zum ersten Mal Tanks (Panzer) von den Briten eingesetzt wurden. Doch nur mit geringen Erfolg da die Technik noch nicht ausgereift waren und viele Tanks vor der Schlacht liegen blieben.

Die russische Armee begann am 4. Juni eine neue Offensive durch eine neue Angriffstatik gelang es den Russen einige Erfolge erringen. Diese hatten zur Folge das Rumänien am 23. August den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn beitratt. Doch brachte dies keine Entlasstung für die Russen die ihre Offensive aufgrund von Nachschubproblemen einstellen mussten. Denn die rumänische Armee war nicht auf den Krieg vorbereitet. So das die Russen gezwungen waren Soldaten an die Front in Rumänien zu verlegen. Es änderte jedoch nichts an der schlechten rumänischen Lage und bis Ende des Jahres waren große Gebiete die die Russen bei ihrer Offensive erobert hatten von den Deutschen zurückerobert wurden. Zudem wurden auch große Gebiete Rumäniens erobert und wichtige Erdölfelder konnten nun von den Deutschen genutzt werden um die durch die britische Blockade erzeugte Lieferprobleme etwas abzumildern.

Auf dem Balkan konnten die Front der Serben und ihrer Verbündeten kaum gegen die Übermacht aus bulgarischen und österreich-ungarnischen Soldaten bestehen. Montenegro hatte sich Anfang des Jahres für einen Kriegseintritt zu Gunsten der Serben entschieden. Doch auch dieses brachte kaum eine Veränderung zu Gunsten der Serben. Zwar traffen immer wieder Lieferung der Briten und Franzosen ein. Doch bis Ende des Jahres war der Widerstand in Montengro gebrochen und da sich viele serbische und montenegrische Soldaten nach Albanien zurück gezogen hatten marschierte auch dort österreich-ungarische Soldaten ein. Albanien tratt dem Krieg jedoch nicht bei. Bis Ende des Jahres war bis auf einige Regionen an der Küste das ganze Land besetzt.

Im Laufe des Jahres erfolgten mehrere italienische Offensiven gegen Österreich-Ungarn dabei gelang des den Italienern einige Gebiete zu erobern. Durch die Verlegung größerer deutscher Verbände konnte die Front wieder stabilisiert werden. Es gelang den Deutschen und Österreich-Ungarn jedoch nicht die verlorenen Gebiete zurück zu erobern.

Die Osmanen erhiehlten Anfang März Unterstützung durch deutsche Soldaten. Dies ermöglichte es den Osmanen eine weitere Offensive auf den Suezkanal zu starten. Auch wenn der Kanal noch nicht komplett erobert werden konnte gelang es doch die Verosrgung über ihn zu blockieren. In Mesopotamien gelang es den Briten einge Gebiete zu erobern und dieses gegen eine Offensive der Osmanen zu halten.

Auch in diesem Jahr wurde weiter mit dem Byzantinischen Reich über einen Kriegseintritt verhandelt. Sowohl die Deutschen als auch die Briten hatten großes Intresse an einem byzantinischen Kriegseintritt. Das Deutsche Reich bot den Byzantinern die gesamten russischen Schwarzmeergebiete sowie die Teile der rumänischen. Auch wurde die Annektions Albaniens angeboten. Die Briten boten dem Byzantinischen Reich die gesamte Küstenregion des Osmanischen Reiches, die Insel Zypern und Teile Bulgariens an. Beide angebote waren für das Byzantinisch Reich interessant. Doch gab es in der Regirung keine einheitliche Meinung auch Kaiser Andronikus X. war noch nicht bereits sich für eine Seite zu entscheiden.

Kriegsjahr 1917

Bereits 1915 hatten die Deutschen den uneingeschränkten U-Bootkrieg erklärt doch wurde dies nach wenigen Wochen auf Druck der USA wieder beendet. Zwei Jahren später wurde der uneingeschränkte U-Bootkrieg erneut von den Deutschen erklärt. Zusammen mit der Zimmermann-Depesche führte dies dazu das die Amerikaner im April dem Krieg auf Seiten der Briten beitrat. Da das amerikanische Militär kaum über Soldaten verfügten dauerte es noch bis Ende des Jahres bevor die Amerikaner erste Soldaten nach Europa entsenden konnten.

Im April zogen sich die Deutschen aufgrund der hohen Verluste des Vorjahres auf die stark ausgebaute Siegfriedstellung zurück. Im Laufe des Jahres gingen vorallem Franzosen und Briten in die Offensive. Wie schon in den vorherigen Offensive gab es nur geringe Veränderungen im Frontverlauf bei hohen Verlusten. Im Juni gab es deswegen eine Meuterei in der französischen Armee die nach einigen Wochen mit Gewalt beendet wurde. Im November begann bei Cambrai eine neue britische Offensive zum ersten Mal ein geschlossener Panzerverband eingesetzt. Es gelang den Briten so einige Gebiete zu erobern. Eine deutsche Gegenoffensive führte dazu das die Briten bis Ende des Jahres Teile des eroberten Gebietes wieder verloren.

Im Februar kam es in Russland zur Revolution durch diese wurde der Zar abgesetzt und eine neue provisorische Regierung gebildet. Der Grund für die Revolution lag zum einen in der schlechten Kriegslage als auch in der fehlenden Versorgung der Bevölkerung. Doch stellte die neue Regierung die Kämpfe nicht ein sondern führte den Krieg weiter. Diese Entscheidung führte jedoch in die Katastrophe denn die Offensive im Juli führte zu hohen Verlusten und dazu das die neue Regierung immer mehr an Vertrauen in der Bevölkerung verlor. Im Oktober kam es zu einer weiter Revolution diesmal durch die Bolschewiki unter Lenin. Diese Regierung begann im Dezember mit Verhandlung über Frieden mit dem Deutschen Reich.

Bis August gab es an der Front zwischen Österreich-Ungarn und Italien kaum Veränderungen erste Ende August begann eine italienische Offensive diese brachte die Armee Österreich-Ungarn eine schwere Niederlage und Gebietsverluste. Um einen Zusammenbruch zu verhindern entsandten die Deutschen zusätzliche Soldaten an diese Front. Bei der Offensive im Oktober brach die Front der Italiener überraschend ein und ermöglichte so große Gebietsgewinne für die Österreich-Ungarn und Deutschen erst im Dezember gelang es den Italienern mit Hilfe Verbündeter die Front wieder zustabilisieren.

Am 5. Mai wurde ein Abkommen zwischen dem Byzantinischen Reich und den Briten über einen Kriegseintritt unterschieben. In diesem wurde dem Byzantinischen Reich im Falle eines Sieges Syrien, Palästina, Zypern und Teile Bulgariens versprochen. Am 10. Mai tratt das Byzantinische Reich nun in den Krieg ein. Da dies vom Deutschen Reich und seinen Verbündeten seit langem befürchtet wurde befanden sich entlang der byzantinischen Grenzen größere Truppenverbände diesen gelang es so einen Vorstoß der Byzantiner zu verhindern. Es gelang den Österreichern im Juni die letzten verbleibenden serbischen, montenegrischen und italinischen Verbände auf dem Balkan einzukesseln und zur Kapitulation zu zwingen. So konnten nun weitere österreich-ungarische und bulgarische Verbände an andere Fronten entsandt werden. Bis Ende des Jahres gab es so auf dem Balkan keine weiteren Grenzveränderungen.

Denn Osmanen gelang es im März den Suezkanal komplett zu erobern und so die Versorgung der Briten über diesen zu verhindern. Es gelang den Briten im Juni mit einer neuen Offensive den Kanal zurück zu erobern und die Osmanen einige Kilometer zurückzudrängen bevor sich die Front wieder stabilisiert hatte.

Kriegsjahr 1918

Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und Russland endete am 3. März mit dem Frieden von Brest-Litowsk. Der Vertrag führte zu großen deutschen Gebietsgewinnen in Russland und ermöglichte den Deutschen zusätzliche Soldaten an die anderen Fronten zu verlegen. Am 21. März begann eine neue deutsche Offensive bei dieser gelang es den Deutschen die französischen Stellungen zu durchbrechen und den Krieg wieder zu einem Bewegungskrieg zu machen. Doch geriet sie im April ins stocken und wurde im Juni abgebrochen. Eine im Juli durch die Franzosen und ihre Verbündeten begonnen Offensive führte dazu das die Deutschen die meisten eroberten Gebiete wieder aufgeben mussten. Es gelang den Deutschen die Front kaum noch zu stabilisieren und es gab immer größere Gebietsverluste. So das die Deutschen ab Oktober um Friedensverhandlungen baten. Denn auch an den anderen Fronten mussten sich die deutschen Verbündeten immer mehr zurück ziehen.

Im Januar begann eine neue byzantinische Offensive auf dem Balkan. Da die Armee Österreich-Ungarns durch Desertation und Hunger geschwächt war gelang es den Byzantinern die Linien auf großer Fläche zu durchbrechen. Der Armee Bulgariens gelang es dagagen die Front zumindest einige Zeit zu halten. Da die Byzantiner aber über eine größere Reserve an Soldaten und Waffen verfügten brach auch die Front Bulgarinens im Juni zusammen. Ab September bat auch Bulgarien um Friedensgespräche und schied Ende September aus dem Krieg aus. Dies verschlechterte die Lage Österreich-Ungarns weiter und bis Oktober waren große Gebiete Serbiens und Albaniens durch die Byzantiner befreit. Auch den Italiener war es gelungen Österreich-Ungarn entscheiden zu besiegen und im Oktober schied Österreich-Ungarn aus dem Krieg aus. Bereits zuvor war das Land in seine Reichsteile zerbrochen.

Im Mai begann eine koordierte Offensive von byzantinischen und britischen Truppen dazu kam das der Aufstand der Araber im Osmanischen Reich sich immer weiter ausbreitete. Bei dieser Offensive brach die Linie der Osmanen an allen Fronten ein und am 8.Juni konnten die Briten Jerusalem ohne Kampf erobern und am 10. Juni gelang die byzantinische Eroberung Aleppos. Bis zum Waffenstillstand im September verlor das Osmanische Reich große Gebiete. Am 11. November wurde im Compiègne der Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich unterschrieben und mit diesem endeten die letzten Kampfhandlungen des Weltkrieges.

Ungerrechter Frieden

William Orpen - The Signing of Peace in the Hall of Mirrors, Versailles

Unterzeichnung des Friedensvertrages

Am 18. Januar 1919 begann in Paris die Friedenskonferenz zur entgültigen Beendigung des Weltkrieges. Die Konferenz dauerte bis zum 21. Januar 1920. Während die Siegermächte tagten wurden die Kriegsgegner an den Beratungen ab Mai 1919 nur durch schriftliche Beiträge beteiligt. Mit jedem der Kriegsgegner wurde ein Seperaterfriedensvertrag geschlossen. Das Deutsche Reich verlor Gebiet an den neu gegründeten polnischen Staat, an Dänemark und Frankreich und musste weitere Beschränkungen und Reparationen ertragen. Österreich-Ungarn war bereits kurz vor Kriegsende zerbrochen und so unterzeichenten Österreich und Ungarn jeweils eigene Veträge die Gebietsverluste und Armeebschränkungen enthielten. Auch Bulgarien musste durch den Friedenvertrag einige Gebietsverluste akzeptieren. Das Osmanische Reich verlor durch den Vertrag seine Unbahängigkeit. Denn das Osmansiche Reich wurde zwischen Arabern, Briten, Franzosen und Byzantiner aufgeteilt.

Sowohl für das Byzantinische Reich als auch Italien stellte die Konferenz eine Enttäuschung dar. Denn beide Staaten bekammen nicht die Versprochenen Gebiete. Das Byzantinische Reich erhielt nur Ostthrakien von Bulgarien, sowie Zypern und das Sandschak Alexandrette (Sandschak Verwaltungsgebiet im Osmanischen Reich) vom Osmanischen Reich. Diese Enwicklung führte zu Protesten in der byzantinischen Bevölkerung gegen die Briten und Franzosen und es gab Stimmen die erklärten man hätte früher in den Krieg auf Deutscher Seite eintretten sollten. Da man so ein größes Gebiet hätte gewinnen können.

Goldene Zwanziger und Weltwirtschaftskrise

Nachkriegszeit

Zur Wahl 1921 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Bei dieser Wahl erlangte die RPBR 25.1% die NBP 21.6%, SPBR 16.5%, LPBR 13.1%, die BRP 10.3%, die PSB 6.6% und die Nationale Türkische Bewegung NTB 5.3%. Der Rest entfiehl auf kleinere Parteien. Die Nationale Türkische Bewegung hatte sich nach dem Ende des Weltkrieges gegründet und Kämpfte für eine unabhängigen türkischen Staat nach Ende des Osmanischen Reiches. Ihr politisches Zentrum lag in Süden Anatoliens und in den durch den Krieg erlangten Gebieten an der Mittelmeerküste.

Die Revolution und der folgende Bürgerkrieg in Russland sowie die Absetzung der Monarchen in Österreich und im Deutschen Reich führte dazu das man im Byzantinischen Reich eine Verfassungsreform durch führte. Zwar wurde der Konsul immer noch vom Kaiser ernannt brauchte aber nun eine Mehrheit im Senat da er durch diesen abgesetzt werden konnte. Zudem erhiehlt nun auch der Konsul und sein Kabinett sowie der Senat das Recht Gesetze vorzuschlagen. Die erste durch die neue Verfassung gebildete Regierung war ein Bündnis aus RPBR und NBP unter dem Konsul Alexandros Papanastasiou.

Die neue Regierung versuchte mit den Franzosen und Briten über weitere Gebietsgewinne zu verhandeln. Doch weder die Briten noch die Franzosen waren bereit ihren Einfluss im Nahen Osten zu reduzieren. Bei den Gesprächen wurde auch immer klarer das die Briten und Franzosen sich den Byzantinern als überlegen fühlten und sie nur als eine Macht zweiten Ranges betrachteten. Am 6.Juni 1924 wurden die Gespräche von den Byzantinern entgültig abgebrochen.

Neue Verbündete

1926 beendete das Byzantinische Reich die Bündnisse mit Frankreich und Großbritannien. 1926 wurde im Byzantinischen Reich die Faschistische Partei des Byzantinischen Reiches (FPBR) gegründet. Sie war eine Folge der Entwicklung in Italien wo es den Faschisten gelungen war Anfang der 1920er die Macht zu übernehmen. Die Wahl 1929 brachte der RPBR 24.4%, der SPBR 18.1%, der NBP 13.5 %, der LPBR 11.3%, der RBP 9.2%, der FPBR 8.4%, der PSB 7.1% und der NTB 5.3 % der Stimmen. Der Rest enfiehl auf kleine Parteien. Die Regierung wurde aufgrund des Ergebnisses aus der RPBR, der NBP und der LPBR gebildet. Der Erfolg der Faschisten war auf die immer noch große Ablehnung des Friedensvertrages zurück zuführen und die gering Schätzung des Byzantinischen Reiches durch die anderen Großmächte.

Mit Beginn der Weltwirtschaftskriese 1929 veränderte sich die politische Lage in Europa. Denn 1933 wurde im Deutschen Reich Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Dieser stellte sich offen gegen den Vertrag von Versailles und begann bald mit der Aufsrüstung. Bei den Senatswahlen im Byzantinischen Reich 1933 erreichte die NBP 24.1%, die RPBR 20.2%, die FPBR 13.5%, die PSB 11.7%, die SPBR 10.8%, die LPBR 9.1%, die RBP 5.1% und die NTB 4.1% der Stimmen. Der Rest enfiehl auf kleinere Parteien. Die Regierung bildeten nun NBP, RPBR und die FPBR unter Konsul Ioannis Metaxas.

Bereits während des Wahkampfes hatten sich alle drei Parteien für eine expansive Politik und ein Bündnis mit dem Deutschen Reich und Italien ausgesprochen. Daher war es keine Überraschung das auf Bestrebungen des Konsuls Metaxas am 7.Juni 1935 zu einem Treffen zwischen Hitler, Mussolini und Metaxas in Athen kam. Die Konferenz dauerte mehrere Tage. Sie fand jedoch großen Teils ohne Öffentlichkeit statt. Dies nutzte Hitler um seine Eroberungspläne in Europa zu erklären. Auch Mussolini sprach und erklärte seine Pläne für ein neues Römische Reich.

Am 10. Juni wurden der Bündnisvertrag zwischen den drei Nationen unterschrieben. Er wurde in Anlehnung an das Römische Reich als Triumvirat Vertrag bezeichnet. Der Vertrag sicherte die Unterstützung der andeen Vertragsunterzeichner im Falle eines Angriffes durch einen anderen Staat. In einem geheimen Zusatzabkommen wurde Europa, der Nahe Osten und Afrika zwischen den Staaten aufgeteilt. Italien erhiehlt Albanien, Dalmatien, die Küste Südfrankreichs ganz Spanien und Portugal sowie alle Gebiete Nordafrikas westlich des Suezkanals. Das Byzantinische Reich sollte den Nahen Osten und die gesamte Schwarzmeerküste erhalten. Alle nicht an Italien oder das Byzantinische Reich verteilte Gebiete sollten an das Deutsche Reich fallen.

Das Bündnis aus Deutschem Reich, Italien und dem Byzantinischen Reich wurde auch als Achsenmächte bezeichnet. Später schloss sich noch Japan dem Bündnis an. Dem gegenüber standen die Alliierten aus Frankreich und Großbritannien mit ihren Kolonien.

Die antisemtische Politik der deutsche Regierung führte bereits seit 1933 zu einer Flüchtingswelle von Juden und Politikern aus dem Deutschen Reich. Einige dieser Flüchtlinge reisten auch in das Byzantinische Reich ein, da es dort trotz der Beteiligung der Faschisten an der Regierung keine anti-jüdischen Gesetze oder andere Gesetze zur Einschränkung der Freiheiten gab.

Zweiter Weltkrieg

Weg in den Krieg

Das Deutsche Reich expandierte seit Beginn des Jahres 1938. So wurde im März 1938 Österreich durch die Deutschen besetzt. Im September 1938 wurde auch das Sudetenland Teil des Deutschen Reiches. Denn bei einer Konferenz in München hatten die Briten und Franzosen, um einen Krieg zu verhindern, zugestimmt dass das Deutsche Reich die Kontrolle über dieses Gebiet von der Tschechoslowakei erhalten sollte. Doch wurde dieses Abkommen im März 1939 vom Deutschen Reich gebrochen als große Gebiete der Tschechoslowakei durch deutsche Truppen besetzt wurden. Das nächste Zel der deutschen Expansion war nun Polen und die Freiestadt Danzig. Da die Polen sich weigerten die vom Deutschen Reich geforderten Gebiete abzutretten. Überfiehl das Deutsche Reich am 1. September 1939 Polen. Bereits im März 1939 hatten Frankreich und Großbritannien die Unabhängigkeits Polen garantiert und so erklärten sie dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg. Somit begann der Zweite Weltkrieg.

Kriegsjahr 1939

Polen1939

Deutsche Soldaten in Polen

Sowohl das Byzantinische Reich als auch Italien erklärten am 6. September ihre Neutralität. Es gelang der deutschen Armee innerhalb von wenigen Wochen ganz Polen zu erobern. Am 24. August 1939 hatten die Sowjetunion und das Deutsche Reich ein Nichtangriffspakt unterschrieben. Dazu gab es ein geheimes Zusatzabkommen das die Aufteilung Polens beinhaltete. So das am 17. September der Einmarsch der sowjetischen Armee in Polen begann bis Oktober war so Polen besiegt und zwischen beiden Staaten aufgeteilt. Bis Ende des Jahres gab es keine größeren Kampfhandlungen mehr. Denn die Franzosen griffen die deutschen Stellungen entlang der Grenze nur in den ersten Tagen an. Danach blieb es an der Front ruhig.

Noch wären in Polen gekämpft wurde, begann hinter der Front die Ermordung der polnischen Bevölkerung durch Einsatzgruppen. Bis Ende des Jahres entstanden in ganzen polnischen Gebiet Konzentrationslager in denen Gefangene Soldaten und Zivilisten eingesperrt waren und Zwangsarbeit leisten mussten. Auch auf dem Gebiet des Deutschen Reiches gab es Konzentrationslager in denen sich politische und andere Gefangene befanden und auch zum Teil Zwangsarbeit leisten mussten. Vobei die Lage für die Gefangen dort besser war als für die in Polen.

Am 30. November begann ein sowjetischer Angriff auf Finnland. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit gelang es den Sowjets nicht die Finnen entscheidet zu besiegen. Den Finnen gelang es den Sowjets hohe Verluste beizufügen und die Grenze bis Ende des Jahres zu verteidigen.

Kriegsjahr 1940

Am 9. April begann der deutsche Angriff auf Dänemark und Norwegen. Während Dänemark ohne Kampf besetzt wurde leistet die Norweger mit britischer Hilfe Widerstand. Nach ersten Erfolgen mussten die Deutschen einige Gebiete wieder aufgeben. Doch nachdem das Wetter in Norwegen wieder besser gewurden war, konnten die Deutschen ihre Luftwaffe effektiv nutzten. Am 2. Juni kapitulierten die letzten Verteidiger in Norwegen. Die Briten hatten sich aufgrund der Deutschen Erfolge in Frankreich bereits zuvor zurück gezogen.

Am 10. Mai begann der Deutsche Angriff auf Frankreich. Als erstes wurden die Niederlande, Belgien und Luxemburg besetzt. Die Niederländer kapitulierten bereits am 15. Mai. Den Belgiern gelang es bis zum 28. Mai Widerstand zu leisten. Der Angriff auf die Niederlande und Belgien war nötig um die französischen Befestigungen an der deutschen Grenze zu umgehen. Da sich die meisten französischen Soldaten an der Grenze stationiert waren und die Deutschen über moderne Taktik im Umgang mit Panzern verfügten gelang es den Deutschen die Franzosen schnell zu besiegen und am 21. Juni mussten die Franzosen kapitulieren. Der Norden Frankreich wurde durch die Deutschen besetzt und im Süden eine den Deutschen freundliche Regierung gebildet. Die Hauptstadt wurde der kleine Ort Vichy. Es entstand das nach der Hauptstadt benannte Vichy-Frankreich. Italien war dem Krieg wenige Tage vor der französischen Kapitulation beigetretten.

Im Februar gelang es den Sowjets nach Veränderungen in der Armee die Finnen zu besiegen. So das Finnland gewzungen war im März mit der Sowjetunion Frieden zu schließen. Finnland verlor größere Gebiete an die Sowjetunion.

Mit der Niederlage Frankreich sah man im Byzantinischen Reich eine Möglichkeit Gebiete zu erlangen. Da auch die Kolonien noch zur neuen Regierung standen forderten man nun von dieser die Übergabe aller Gebiete im Nahen Osten im August. Japan hatte bereits zu vor bereits im Juni die stationierung japanische Soldaten in Indochina erreicht. Am 7.September stimmte die französische Regierung der Übergabe der Gebiete im Nahen Osten zu. Bis Ende September hatten byzantinische Soldaten das ganze Gebiet besetzt. Es gab bei der Besetzung kleiner Gebiete die Widerstand leisteten doch konnten dieser schnell beendet werden. Bis Ende des Jahres wurden die Gebiete in die Verwaltung des Byzantinischen Reiches eingeglidert. Dabei wurden die lokalen Strukturen weiter erhalten um weiteren Widerstand zu verhindern und die akzeptanz der neuen Regierung zu erhöhen. Sowohl Briten als auch Amerikaner protestierten gegen die Besetzung, dies blieb aber ohne weitere Folgen.

Im Juni begann eine italinische Offensive gegen die Briten in Ägypten. Doch war die italinische Armee nicht in der Lage die Briten zu besiegen. Im Dezember begann die britische Gegenoffensive bei dieser gelang es den Briten nicht nur die Italiner aus Äqypten zu vertreiben sondern auch bis Ende des Jahres große Teile Libyens zu erobern, trotz zusätzlicher italinenischer Soldaten.

Kriegsjahr 1941

Nach langen Verhandlungen tratt Jugoslawien am 27. März den Achsenmächten bei. Doch kam es noch am selben Tag zu einem Staatsstreich und eine neue Regierung wurde gebildet. Die das Bündnis sofort wieder aufkündigte. Daraufhin begann am 6. April der deutsche Angriff auf Jugoslawien. Nach nur zwei Wochen war die Armee Jugoslawiens besiegt und das Land von den Deutschen besetzt. Am 15. April hatte sich bereits ein unabhängiger kroatischer Staat gebildet. Er war jedoch nur ein Vasallenstaat des Deutschen Reiches.

In Afrika erreichten die ersten deutschen Soldaten Anfang Februar die Front um die Italiner zu unterstützen. Diese neue Soldaten führten dazu, dass sich die Briten nach mehreren deutsch-italinenischen Erfolgen zurück ziehen mussten. Es gelang den deutsch-italinischen Soldaten bis Ende des Jahres fast ganz Libyen zurück zu erobern. Im November begann eine britische Offensive bei dieser gelang es den Briten einige verlorenen Gebiete zurück zu erlangen.

Am 22. Juni begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Es gelang den Deutschen bis Ende des Jahres große Gebiete zu erobern. Dabei gerietten große sowjetische Verbände in Kriegsgefangenschaft. Erst mit dem Beginn der Regenzeit Anfang Oktober kam die deutsche Offensive ins Stocken. Es gelang den Deutschen trotz dem Einstanz großer Truppenverbände nicht Moskau zu erobern. Da die Sowjets über eine größere Erfahrung mit den nun einsetzenden Minus Temperaturen hatten und die Deutschen über nur wenig Winterausrüstung verfügten.

Am 17. April tratt nun auch das Byzantinische Reich dem Krieg. Am 1. April war es im Irak zu einem Militärputsch von Offizieren gegen die Regierung gekommen. Die neue Regierung stand den Achesnmächten nahe. Dies hatte nun eine britische Intervention zur Folge Die Kampfhandlungen zwischen dem Irak und den Briten began am 28. April. Die irakische Regierung bat nun die Achse um Unterstützung. Daraufhin begann die Byzantiner damit Teile ihrer Armee in den Irak zu entsenden um die Briten zu bekämpfen. Durch die byzantinische Hilfe gelang es den Vorstoß der Briten im Irak zu stoppen. Zur gleichen Zeit griffen weitere byzantinische Einheiten andere Gebiete der Briten im Nahen Osten an. Am 1. August konnten die Byzantinier Jerusalem erobern. Auf dem Weg dahin gab es schwere Kämpfe zwischen Briten und Byzantinern. Bis Ende des Jahres hatten die Byzantiner einige Gebiete im Nahen Osten erobert. Im Oktober endeten die Kämpfe für dieses Jahr.

Die Byzantiner beteiligten sich noch nicht am Krieg gegen die Sowjetunion. Im Juli wurde ein geheimer Nichtangriffspakt zwischen der Sowjetunion und dem Byzantinischen Reich geschlossen. Da die Byzantinier sich auf den Krieg im Nahen Osten konzentrieren wollten. Dennoch gestattete die byzantinische Regierung es Freiwilligen in der deutschen Armee zu dienen.

Das ganze Jahr über flohen immer wieder Juden und andere Minderheiten über die Grenze ins Byzantinische Reich um der Verfolgung durch die Deutschen zu entgehen. Da es im Byantinischen Reich keine Verfolgung von Minderheiten gab. Bis Ende des Jahres gelang es mehreren Tausend Menschen über die Grenze in Sicherheit zu fliehen. Von der deutschen Regierung gab es immer wieder Forderungen diese wieder zurück zu senden, was aber von der byzantinischen Regierung abgelehnt wurde.

Am 7. Dezember erfolgte der Angriff der Japan auf den amerikanischen Flottenstützpunk Pearl Harbour auf Hawaii. Am 11. August erklärte das Deutsche Reich den USA den Krieg somit waren die USA nun auch offiziel ein Beteiliger im Weltkrieg zuvor hatten die USA bereits Waffen und Ausrüstung an die Alliieten und die Sowjetunion geliefert.

Kriegsjahr 1942

Im Juni begann eine neue deutsche Offensive gegen die Sowjetunion. Zuvor hatte es bereits eine sowjetische Offensive gegeben doch war diese nicht erfolgreich und führte nur zu hohen sowjetischen Verlusten. Es gelang den Deutschen schnell die sowjetischen Linien zu druchbrechen und große Gebiete in Süden der Sowjetunion zu erobern.

Den Byzantinern gelang es zusammen mit den Irakern bis Mai die Briten aus dem Land zu vertreiben. Der Irak tratt daraufhin nun offiziel den Achsenmächten bei. Die Briten hatten zuvor zusammen mit den Sowjets bereits im August 1941 den Iran besetzt. Zusammen mit Soldaten aus dem Irak begann am 1. September nun der byzantinische Angriff auf den Iran. Denn der abgedankte Reza Schah bat nun die Achsenmächte um Unterstützung um sein Land von den Briten und Sowjets zu befreien. In den ersten Wochen kam es zu schweren Kämpfen zwischen den byzantinisch-irakischen Soldaten und den britisch-sowjetischen Soldaten. Um den Kampf gegen die Sowjets zu rechtfertigen wurde der Nichtangriffspakt aufgelöst und am 5. September erfolgte die byzantinische Kriegseklärung. Bis Ende des Jahres gelang es den byzantinischen und irakischen Soldaten einige Gebiete zu erobern. Vereinzelt schlossen sich Iraner dem Kampf gegen die Briten und Sowjets an.

Zusammen mit den deutschen Angriff auf Stalingrad begann Angriff der Byzantiner im Kaukasus. Da die Deutschen von Norden und die Byzantiner von Süden aus die sowjetischen Soldaten einkesselten, war es den Sowjets nicht möglich ihre Stellungen zu halten und bis Ende des Jahres waren die sowjetischen Soldaten im Kaukasus besiegt und die wichtigen Ölfelder erobert. Den Deutschen gelang es bis Ende des Jahres Stalingrad zu erobern. Durch die zusätzlichen Truppen vom Kaukasus gelang es den Deutschen die Einkesselung der Stadt durch die Sowjets Mitte November zu verhindern. Bis Ende des Jahres hatten die Deutschen weitere Gebiete in der Sowjetunion erobert. Den Sowjets war es jedoch gelungen die Deutschen aus der direkten Umgebung von Moskau zu vertreiben und so die Stadt vor einer Eroberung zu sichern.

Auch in Nordafrika gelang es den Deutschen die Briten weiter zurück zu drängen bis Ende Juni erreichten die Deutschen die Stadt El-Alamain. Um die Stadt entbrante ein schweres Gefecht, den Briten gelang es die Stadt zu halten. Auch ein britischer Angriff um die Deutschen zurück zudrängen scheiterte und so erstarte die Front bis Ende des Jahres in der Wüste.

Den Byzantiniern gelang es bis Juni den gesamten Widerstand der Briten in Palästina zu brechen und das Gebiet zu erobern. Der Vorstoß zum Suez-Kanal wurde von den Briten im August gestoppt und so kam es auf der Sinai-Halbinsel zu schweren Gefechten bei der keine Seite einen Vorteil eringen konnte. Jordanien war zwar eine Teilautonme Region des Britischen Empires doch war es nicht direkt am Krieg beteiligt. Dies hatte zur Folge das die Byzantinier von einen Angriff absahen und nur die Grenze sicherten. Doch nach den Erfolgen in Palästina und im Irak wurde es nun wichtig dieses Gebiet zu besetzten und so begann am 10. August der byzantinische Angriff. Trotz Unterstüzung durch die Briten konnten die Jordaniner nur geringen Widerstand leisten. Das Land wurde bis Ende des Jahres durch die Byzantiner besetzt.

Kriegsjahr 1943

Im Februar begann ein koordinierte Offensive der byzantinischen, italienischen und deutschen Armeen auf die Briten in Ägypten zur Eroberung des Suez-Kanals. Die Briten hatten jedoch zusätzliche Soldaten nach Ägypten verlegt und so gelang es den Briten den Vorstoß der Achenmächte zu stoppen und Ägypten und den Suez-Kanal zu halten. Im August begann eine britische Gegenoffensive mit dieser gelang es den Briten einige verlorene Gebiete zurück zu erlangen.

Im Mai landeten eine britisch-amerikanische Armee in Marokko aufgrund der Kämpfe um Ägypten und im Nahen Osten im vorheringen Jahr war die Landung verschoben wurden, denn die Briten mussten größere Truppen in die Region entsenden. Der britischen und amerikanischen Armee gelang es ihre Position gegen die Angriff der Deutschen zu verteidigen. Die französischen Soldaten beteiligen sich am Kampf gegen die Amerikaner und Briten auch wenn es nicht sehr effektiv war. Die Amerikaner und Briten konnten bis Juni eine feste Position errichten. Der Kampf der Franzosen führte dazu das diese von den Deutschen nun etwas besser behandelt wurde. So wurden die Forderung der Deutschen an das noch unbesetzte Frankreich reduziert und am 6.Juni 1943 tratt Frankreich nun auf Seiten der Achse in den Krieg ein.

Da die Briten über Malta immer wieder die Versorgung der Achse in Nordafika angriffen wurde nun im Juli mit der Plannung eines Angriffes begonnen. Der Angriff begann am 10. August. Die Briten hatten die Insel seit Kriegsbeginn stark befestigt und so konnten die Deutschen erst am 20. August einen Teil der Insel erobern. Die Kämpfe um Malta dauerten noch bis Mai 1944. Bis die letzte Festung erobert wurden war.

Im April begann eine neue sowjetische Offensive bei dieser gelang es den Sowjets Stalingrad nach langen Kämpfen Anfang Juni zurück zu erobern. Auch an anderen Abschnitten der Front mussten die Deutschen Gebietsverluste akzeptieren bei einer deutschen Gegenoffensive Mitte Juni gelang es die Front wieder zu stabilisieren und bei einer weiteren Offensive konnten kleine Gebiete zurück erobert werden. Es zeigte sich jedoch immer mehr das die Sowjets den Deutschen sowohl in der Produktion als auch in der Zahl der Soldaten überlegen waren.

Im Iran gelang es den Byzantiner weitere Gebiete zu erobern. Am 6. Juni wurde die byzantinische Offensive abgebrochen da die Versorgungsrouten zu lang waren und man erst diese wieder sichern wollte. Zudem fehlte es an Soldaten so wurde auch Verbände aus Bewohner der eroberten Länder aufgestellt. Im September begann eine gemeinsame Offensive der Briten und Sowjets. Diese hatte zur Folge das die Byzantiner einige Gebiete verloren jedoch konnte durch einen geordneten Rückzug einen feindlichen Durchbruch verhindert werden.

Kriegsjahr 1944

Denn britisch-amerikanischen Soldaten gelang es in Marokko immer weiter vorzustoßen. Erst nach der Eroberung Maltas gelang es den deutschen-italienischen Verbänden den Vorstoß der Briten und Amerikaner zu stoppen. Im Mai begann eine neue deutsch-italienische Offensive zur Eroberung Ägyptens. Diese scheiterte erneut am starken britischen Widerstand. Denn Byzantiner gelang es nur einen Teil der Sinai-Halbinsel zu erobern, bevor die Briten die Offensive stoppen konnten.

Am 20. Juni starb Kaiser Justina V. er war seit 1933 Kaiser. Ihm folgte sein Sohn Alexander I. nach. Dieser unterschied sich von seinem Vater dahin das er nicht dem römischen sondern dem griechischen Erbe nachging. Somit strebte er nach einem Reich wie sein Namensvetter Alexander der Große aus Makedonien erreicht hatte. Er entließ am 1. August die Regierung unter Konsul Metexas und ernannte nun Emmanouil Tsouderos zum neuen Konsul. Die Regierung stützte sich auf ein Bündnis aus RPBR, LBPR und SPBR. Diese drei Parteien hatten zwar unterschiedliche politische Ziele aber sie trugen die neue Politik des Kaisers. Denn dieser wollte den Krieg durch Verhandlungen mit den Alliierten beenden. Die geheim Verhandlungen dauerten bis Oktober und brachten kein Ergebnis. Denn die Alliierten bestanden auf den Rückzug der Byzantiner aus allen nach 1941 eroberten Gebieten. Somit wäre der Traum des Kaiser vorbei, zu dem fühlte man sich von den anderen Nation als minderwertig Betrachtet und so wurden die Verhandlungen am 10. Oktoeber ohne Ergebnis abgebrochen.

British supply convoy in Iran, headed by Soviet BA-10 armored vehicle

Britisch-sowjetische Soldaten im Iran Anfang 1944

Im Mai hatte im Iran eine neue byzantinische Offensive begonnen. Mit dieser konnten die im letzten Jahr verloren Gebiete zurück erlangt werden. Im Juli begann eine britisch-sowjetische Gegenoffensive. Bei dieser gelang es den Vorstoß der Byzantiner zu stoppen. Nach dem Wechsel der byzantinische Regierung wurde eine weitere geplante Offensive nicht begonnen. Doch nach dem Scheitern der Verhandlungen wurde sie am 14. Oktober begonnen. Bis Ende des Jahres konnten die Byzantiner weitere Gebiete erobern und so weitere wichtige Ölfelder erobern.

Im Januar 1944 begann eine sowjetische Offensive um die seit 1941 belagerte Stadt Leningrad zu befreien. Es gelang den Sowjets nicht die komplett Blockade zu brechen aber einen Koridor um die Versorgung der Stadt zu verbessern. Denn seit dem Beginn der Belagerung waren schon mehr als 1 Milionen Menschen gestorben. Dazu kam das mehr als 1 Milionen Menschen aus der Stadt evakuiert wurden waren. Im Mai begann eine neue deutsche Offensive um die Stadt wieder komplett einzuschließen. Es gelang den Sowjets jedoch den Koridor zu halten. Auch im Süden der Sowjetunion hatte eine deutsche Offensive begonnen. Es gelang dort sich Stalingrad bis auf 200 km zu nähern. Eine sowjetische Gegenoffensive brachte die deutschen Linien an einigen Stellen zum Einbruch und so konnten die Sowjets erneut Geländegewinne verzeichnen. Die Front hatte sich erneut zu Gunsten der Sowjets verändert.

Neben den schweren Verlusten an der Front führte auch der Kampf der Partisanen zu immer höheren deutschen Verlusten und Verzögerungen im Nachschub. Auf die Angriffe der Partisanen reagierten die Deutschen mit extremer Härte so wurden Gefangene aktive oder vermeintliche Partisanen meist sofort erschoßen. Zudem wurden Dörfer zerstört und deren Bevölkerung ermordert die im Verdacht standen den Partisanen zu helfen. Im Kerngebiet des Deutschen Reiches wurde nur wenig über die Gräultat gegen Partisanen oder die Bevölkerung berichtet.

Die deutsche Wirtschaft und Zivilbevölkerung in den großen Industriestädten wurde immer wieder von Alliierten Bomberstaffeln angegriffen. Es gelang der deutschen Luftwaffe immer seltener groß flächige Bombardements zu verhindern. Dies hatte zur Folge das immer mehr Industrieanlagen unter die Erde oder in den Osten des Reiches verlegt wurde um sie vor Bombenangriffen zu schützen.

Kriegsjahr 1945

In Januar begann in Nordafrika eine weitere Offensive der Achse sowohl gegen die Briten in Ägypten aus auch gegen die Briten und Amerikaner in Marokko. Ohne die Angriffe der Versorgung durch die Briten konnten von der Achse genug Versorgungsgüter und Soldaten nach Nordafrika gebracht werden um bei der Offensive einige Erfolge zu erziehlen. So gelang es den deutsch-italienischen Soldaten bis auf 50 km an Alexandria vorzudringen. Den Briten gelang es den Vorstoß zu stoppen und die Stadt zu sichern. Aufgrund der historischen Bedeutung der Stadt untersagte der deutsche Befehlshaber der Truppen Erwin Rommel in Nordafrika den Beschuss der Stadt. In Marokko konnten die Deutschen ein weiteren vordringen der Amerikaner und Briten verhindern.

Im Iran gelang es den Byzantiner im Mai die Briten vernichtend zu besiegen und sie zum Rückzug zu zwingen. Bis Ende des Jahres gelang es den Byzantiner den gesamten Iran zu erobern und die Sowjets aus diesem zu vetreiben. Diese Entwicklung führte dazu das die Sowjets erste Einheiten von der Front gegen das Deutsche Reich abziehen mussten um die Linien wieder zu stabilieren und einen Vortstoß der Byzantiner nach Norden zu verhindern. Die Byzantiner hatten kein Intresse an einem Vorstoß nach Britisch-Indien und so wurde an der iranisch-indischen Grenze mit dem Bau von Befestigungen begonnen um einen Angriff durch die Briten abwehren zu können. Nach der sowjetischen und britischen Niederlage kämpften nun auch immer mehr Iranern mit dem Byzantinern. Denn man betrachtete die Byzantiner als Befreier. Auch die iranische Armee beteiligte sich nun am Kampf gegen die Briten und Sowjets. So gelang es einen britischen Angriff im Oktober abzuwehren.

Im April begann eine weitere deutsche Offensive in der Sowjetunion. Dabei gelang es am 6. Juni größere sowjetische Verbände einzukesseln und zu vernichten. Es gelang den Deutschen auch einige wichtige strategische Punkte zurück zu erobern. Die sowjetische Gegenoffensive im Juli führte nur zu einer Stabiliserung der Front. Denn die Deutschen setzten immer wieder moderene Panzer in größere Zahl ein. Diese waren den sowjetischen oft technisch überlegen. Da die Deutschen große Ölfelder kontrollierten gab es nur wenig Probleme mit den Nachschub an Benzin.

Bereits seit einigen Jahren forschten sowohl Amerikaner als auch Deutsche an der Atombombe. Während sie im Deutschen Reich kaum Priorität hatte wurde sie in den USA stark gefördert und am 16. Juni erfolgte der erste Atombmben-Test. Die Öffentlichkeit erfuhr nur von einer großen Explosion, es wurde jedoch eine falsche Ursache genannt. Doch sowohl die Deutschen als auch den Sowjets war es gelungen Agenten in das Projek einzuschleußen und so war ihnen bekannt das es sich um einen Atombombentest handelte. Am 6. August wurde die erste Atombome über dem Ruhrgebiet abgeworfen. Zwar war die deutsche Militärleitung über die Schäden besorgt doch wurde die Folgen insgesamt als gering eingestuft. Am 10. August wurden nun die deutschen Mittel für das Atomprogram stark erhöht um selbst eine Bombe zu bauen. Die Amerikaner hatten ihre zweite Bombe am 9. August über Hiroshima in Japan abgeworfen jedoch hatte dies nicht den erwünschten Effekt und der Krieg im Pazifik ging weiter.

Im Oktober begann ein koordinierter Angriff der byzantinischen und deutschen Armee auf die Sowjetunion. Dazu kamen noch Soldaten der kleineren Verbündeten Staaten oder aus besetzten Staaten. Der Angriff brachte die Sowjets erneut in Bedrängnis und so konnte das mitlerweile völlig zerstörte Stalingrad am 20. November von den Achsenmächten erobert werden. Auch begann eine erneute Offensive um Moskau zu erobern. Es gelang den deutschen Soldaten erneut in die Vororte von Moskau einzudringen. Die deutschen Verluste waren hoch und so konnten die Sowjets die Stadt erneut halten es gelang ihnen jedoch nicht die Deutschen zurück zu drängen.

Kriegsjahr 1946

Im April gelang es den Deutschen nach langen und verlustreichen Kämpfen Moskau zu erobern. Bis Ende des Monats war der Widerstand in der gesamten Stadt ausgeschaltet. Stalin und seine Regierug waren bereits Ende März aus der Stadt geflohen. Am 19. April erfolgte nun auch der Befehl zur Eroberung von Leningrad aufgrund der jahrelangen Blockade war die Stadt kaum noch in der Lage sich zu verteidigen. Dennoch gelang es bis Ende Juli Widerstand zu leisten. Somit hatte die Sowjetunion ihre drei strategisch wichtigsten Städte verloren. Der sowjetische Widerstand brach so immer mehr zusammen. Bis Ende des Jahres war die Sowjetunion in großen Gebieten geschlagen und auf dem Rückzug. Die weiter Enwicklung der deutschen Bomber schritt immer weiter voran so das die Deutschen auch weiter im Hinterland liegende Konvois und Fabriken angreifen konnten.

In Nordafrika begann am 7. Juni eine neue deutsche Offensive gegen die Briten in Ägypten durch schwere deutsche Luftangriff auf die Versorgung über den Nil und über das Rote Meer konnten die Briten ihre Versorgung kaum noch sichern und so gelang es den Deutschen am 1. Juli Alexandria erobern und auch Kairo konnte von den Deutschen im September erobert werden und im September erreichten die deutschen Soldaten den Suez-Kanal. Bereits im Juli begann eine byzantinische Offensive gegen die Suez-Kanal dies führte mit dem deutschen Angriff zum Fall des Kanals. Während sich die Deutschen nach Süden zum Sudan wanten zogen die Byzantiner die meisten Soldaten für den Kampf gegen die Sowjetunion ab. Da die Briten die meiste Versorgung sowieso seit langen über das Kap der Guten Hoffnungen leiteten war der Verlust des Kanals nicht als so schwer.

Die Deutschen hatten in den meisten eroberten Gebieten immer mehr mit lokalen Widerstandsgruppen zu kämpfen. Trotz aller Versuche gelang es den Deutschen nicht die Partisanen zu besiegen, dies hatte zur Folge das die deutsche Versorgung immer mehr geschwächt wurde. Einige Mitglieder der deutschen Regierung forderten den Einsatz von Giftgas in den besonders durch Partisanen betroffenen Gebieten. Hitler lehnte dies jedoch immer wieder ab da er fürchtete das die Alliierten darauf mit Giftgaseinsätzen gegen deutsche Städte reagieren würden.

Die hohen Verluste und geringen Erfolge führten in den USA dazu das es immer mehr Stimmen gab die ein Ende des Krieges forderten. Nach Präsident Roosevelts Tod im April 1945 wurde sein Vizepräsident Truman neuer Präsident der USA. Er lehnte jedoch Verhandlung mit den Achesnmähten ab genau wie der britische Premieminister Churchill. Mit der sich abzeichnenen Niederlage der Sowjetunion bestand nun wieder die Gefahr einer Invasion Großbritanniens durch das Deutsche Reich um dies zu verhindern verlegten die Amerikaner weitere Soldaten auf die Insel um sie besser zu schützten und es wurden die Vorbereitungen für eine Landung in der Normandie wieder aufgenommen. Sie waren durch die Entwicklung in Afrika seit 1944 abgebrochen wurden. Die Landung sollte Anfang Februar 1947 erfolgen und so den Krieg entgültig wenden.

Kriegsjahr 1947

Am 19. Feburuar begann die Landung der Alliiierten in der Normandie. Da die Deutschen eine Landung erwartet hatten waren die Befestigungen entlang der Küste stark ausgebaut wurden. Dies hatte zur Folge das die Landung zu einer Katastrophe wurde. Es gelang den Alliiierten nur unter großen Verlsuten eine Stellung an der Küste zu errichten. Die Deutschen griffen jedoch erst am 1. März die Alliierten an da sie immer noch glaubten die Hauptlandung würde bei Calais erfolgen. Dieser Fehler hatte zur Folge das die Alliierten den Angriff abwehren konnten zudem konnten die Alliierten einige Gebiete in Nordfrankreich sichern. Trotz aller Versorgung von der Insel gelang es den Deutschen die Alliierten bis Ende Juli wieder zum Rückzug zu zwingen. Dies hatte zur Folge das am 20. Juli die Regierung unter Churchill gestürzt wurde denn die Mehrheit der Bevölkerung war nach den Katastrophen nicht mehr bereit den Krieg weiter zu führen. Neuer Premienister wurde Edward Frederick Lindley Wood, 1. Earl of Halifax. Denn er war bereit mit den Deutschen zu verhandlen. Auch die Amerikaner waren nun bereit für Verhandlungen mit den Deutschen.

RibbentropHalifaxFrieden

Joachim von Ribbentrop und Lord Halifax bei den Friedensverhandlungen

Am 2. September begann nun in Berlin die Friedensverhandlungen an den Verhandlungen nahmen Vertreter der Alliierten als auch der Achse bei. Denn Hitler wollte einen Frieden der für beide Seiten akzeptabel war denn er betrachtete die meisten Alliierten Staaten als gleichberechtig und er brauchte alle Kräfte für den Kampf gegen die Sowjetunion und somit sollte der Krieg schnell enden. Die Verhandlungen dauerten bis zum 20. Dezember und am 24. Dezember von allen Staaten unterschrieben. Der Vertrag hatte folgende Punkte:
  • Die Alliierten akzeptieren alle deutschen Eroberungen in Europa.
  • Nordafrika bis zum Suez-Kanal wird Teil Italien.
  • Der Nahe Osten wird Teil des Byzantinischen Reiches.
  • Der Irak und der Iran werden Teile des Byzantinischen Reiches.
  • Der Suez-Kanal wird für alle Schiffe geöffnet.
  • Auf Reperationen wird von beiden Seiten verzichtet.

Damit endete der Weltkrieg denn die Sowjetunion hatte bereits vor Beginn der Verhandlungen gegenüber den Deutschen kapituliert und war bis zum Ural durch das Deutsche Reich besetzt wurden. Stalin war dazu gezwungen doch in Sibierien bereitete er den Wideraufbau des Staates vor um die verloren Gebiete zurück zu erlangen. Die Japaner hatten mit den Alliierten im Januar bereits Frieden geschlossen und so die Kontrolle über Teile des Pazifiks und Chinas erlangt. Insgesamt starben durch den Krieg mehr als 90 Milionen Menschen

Nachkriegszeit

Weltkarte 1948 Phönix von Konstantinopel

Die Welt 1948

Im Januar 1948 besetzte das Freie Frankreich die belgischen Kolonien in Afrika und Großbritannien die niederländischen Kolonien in Amerika und im Pazifik. Neue Hauptstadt des Freien Frankreichs wurde Dakar in Afrika. Die Stadt entwickelte sich in Folge dessen zu eier der größten Stadt Afrikas. Alle Kolonien des alten Frankreich schlossen sich kurz nach Kriegsende den Freien Frankreichs an. Somit bleib für Vichy-Frankreich nur noch das nicht besetzte Gebiet in Europa.

Die Deutschen begannen ab 1948 damit in Osteuopa ihre Siedlungspläne umzusetzen. So wurden deutsche Bürger in der Region angesiedelt und die Bevölkerung wurde vertrieben oder in Konzentrationslager geschickt. So das weitere Millionen in den nächsten Jahren starben. Da man die meisten Osteuropär als Arbeitskräfte eingesetzten werden sollten um den Aufbau im Osten zu ermöglichen und die deutsche Wirtschaft zu fördern wurde ab 1960 die Vernichtungslager in Osteuropa aufgelöst und später alle Spuren beseitigt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man die meisten Juden in Europa ermordet oder in die Flucht ins Ausland gezwungen. Der groß Teil der deutschen Bevölkerung wusste nur wenig über die Verbrechen im Osten und es wurde auch kaum darüber gesprochen. Berichte aus dem Ausland wurden meist als feindliche Probaganda abgetan.

Das Deutsche Reich war die domiante Macht in Europa. So wurden die Staaten des Balkans immer mehr zu Vasallen des Deutschen Reiches auch Italien wurde immer mehr von Deutschen Reich abhängig. Spanien und Portugal blieben zwar unabhängig doch wurden sie ab den 1950er Verbündete des Deutschen Reiches. Nur dem Byzantinischen Reiches gelang es sich vom Einfluss des Deutschen Reiches zu trennen.

Während im Deutschen Reich eine Dikatur mit Einschränkungen der Bevölkerung gab war das Byzantinische Reich ein freies Land. Die Bürger der eroberten Gebietes genossen die selben Freiheiten wie die Bürger im Kernland. Dies war neben der Gründung eigener Parteien und Beteiligung an Wahlen für den Senat, auch die weiter Ausübung der Religion, es durften e Zeitungen gedrückt werden und die Regierung wurde auch kritisiert ohne das dieses negative Folgen hatte.

Großbritannien, Frankreich und die USA bildeten weiterhin ein Bündnis um gegen die deutsche Dominanz zu kämpfen. So lieferten die Briten Waffen und Geldmittel an die Partisanen in Osteuropa und die Resistance in Frankreich. Denn trotz aller Bemühungen gelang es den Deutschen nicht diese Gruppen zu zerschlagen. Auch die Italiner hatten immer wieder mit den Angriffen von Partisanen in Nordafrika zu kämpfen. Im Byzantinischen Reich gab es nur in den ersten Jahren Partisanenangriffe. Doch durch eine gerechte Politik und finanziellw Hilfe für die Bevölkerung verloren die Partisanen ihre Unterstützung und ab den 1950er war das Land ruhig und im Frieden.

Die Sowjetunion begann bereits kurz nach Kriegsende mit den Aafbau eines neuen Staates in Sibirien. Da bereits während des Kriege viele Fabriken abgebaut und in Sibirien wiederaufgebaut wurden waren, konnte so sehr schnell mit der Produktion neuer Industriegüter begonnen werden. Dazu kam das es immer wieder Menschen gelang die Grenze zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich zu überqueren. Bis Ende der 1960er hatte die Sowjetunion sich zum Teil von der Niederlage erhohlt und begann mit der Wideraufbau der Armee. Trotz aller Niederlagen blieb Stalin bis zu seinem Tod 1953 Generalsekräter und stärkster Mann in der Sowjetunion und auch nach seinem Tod blieb die Dikatur der KPdSU erhalten.

Eine neue Welt

Es ist das Jahr 2030 es sind 1700 Jahre seit der Gründung Konstantinopels durch Kaiser Konstantin I. vergangen. Das Byzantinische Reich ist neben dem Deutschen Reich die dominante Macht in Europa, die Japaner dominieren den Ostpazifik. Amerikan und Afrika werden von den USA, Großbritannien und Frankreich dominiert.

Das Deutsche Reich ist eine Diktatur in Europa. Im Laufe der 1970er erlangten die Deutschen die komplette Kontrolle über Europa. Durch Drohungen und den Einsatz des Militär wurden auch die letzten unabhängingen Staaten Vasallen des Deutschen Reiches. Im Deutschen Reich herrscht eine absolute Dikatur und Überwachung so das alles von der Partei reguliert wurde. Verstöße gegen die Gesetze oder der Verdacht sich gegen die Regierung zu stellen führte zur Inhaftirung in einem der Konzentrationslager. Den Deutschen war es gelungen Anfang der 1970er die letzten Partisanen zu vernichten und das Land zu stabilisieren. Durch Gesetze war seit den 1950er eine neue Gesellschaft erschaffen wurden. So verloren alle nicht Deutschen ihre Bürgerrechte. Bestimmte Bevölkerungsgruppen konnten durch ihre Dienste Teil Bürgerrechte erlangen. Das Deutsche Reich hatte neben seinen Vasallen in Europa keine weiteren Verbündeten.

Das Byzantinische Reich ist eine konstitunelle Monarchie. Der Kaiser hat immer noch Einfluss auf die Politik. Es finden alle vier Jahre Wahlen zum Senat statt. Im Byzantinischen Reich herrschen alle Freiheiten so gab es neben Kirchen auch Moscheen und Synagogen. Zwar gab es immer wieder Spannungen zwischen den Religionen doch insgesamte war es ein friedliches Zusammenleben. Alle Bürger des Reiches hatten die selben Rechte egal ob sie aus den Kerngebiet stammten oder aus einem der eroberten Gebieten. Das Byzantinsiche Reich hatte Ende der 1950er das Bündnis mit dem Deutschen Reich beendet und sich den USA, Großbritannien und Frankreich angenähert.

Das Kaiserreich Japan ist eine Konstinunelle Monarchie. Da der Tenno als Nachfahre eines Gottes galt war sein Einfluss auf die Politik sehr groß und ein so konnte ein einfacher Befehl zum Gesetz werden. Es gab regelmäßig Wahlen zu einem Parlament doch war desen Einfluss gering. Denn der Einfluss der Militärs war immer noch groß. Durch Terror war es den Japaner gelungen ihren EInfluss im Pazifik zu sichern. Nur Japaner hatten die vollen Bürgerrechte und somit eine Beteiligung an der Verwaltung und Politik. Alle andere Bürger ds Japanischen Reiches wurden kaum besser als Sklaven behandelt. Japan hatte sich von der Welt isoliert und ließ kaum Ausländer ins Land oder Japaner das Land verlassen.

Das Freie Frankreich und die USA sind Republiken. Alle vier Jahre finden Wahlen zu den Parlamenten statt. Das Parlament stellte die Regierung und war für die Gesetze verantwortlich. Das Staatsoberhaupt wird vom Volk auf vier Jahre gewählt. Da es keine Einschränkungen gab galten diese Staaten als Symbole der Freiheit. Frankreich exestierte zwar nur noch in Afrika strebte aber immer noch die Rückerlangung des Heimatlandes an. Frankreich und die USA waren mit Großbritannien und dem Byzantinischen Reich verbündet.

Großbritannien ist eine konstitunelle Monarchie. Der Einfluss des Monarchen auf die Politik ist nur noch gering. Was die Wahlen zum Parlament und Freiheiten betrifft ist das Land identisch mit Frankreich und den USA. Durch die Bedrohung durch Japan und dem Deutschen Reich gelang es den Briten ihre Kolonien zu halten. Desweiteren wurden die Rechte der Bevölkerung in den Kolonien erweitert sie nahmen nun an den Wahlen zum Parlament teil und stellten selbst eigene Abgeordnete.

Seit dem einigen Jahr nahmen die Spanungen zwischen den Großmächten weiter zu und ein neuer Krieg wurde immer Wahrscheinlicher. Auf einer Seite stand das Deutsche Reich und auf der anderen die USA, Frankreich, Großbritannien und das Byzantinische Reich. Zur selben Zeit gab es ein Wettrüsten nicht nur auf der Erde sondern auch im Weltraum, wo alle Großmächte eigene Raumstationen betrieben. Zudem wurde die erste Mars Mission von verschieden Staaten vorbereitet. Es herrschte ein Wettlauf zum Mars.


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