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22.03.1921

Wir schreiben das Jahr 1921 unseres Herrn.

Genau gestern um 15:00 Uhr italienischer Zeit haben die alljährlichen Festivitäten zum "Gedenken an den großen Sieg" in der Münchner Altstadt begonnen, es ist das dritte Mal, dass die deutsche Bevölkerung sich über eine desaströse Niederlage freuen muss. Überall in der Stadt riecht es nach fremden italienischen Pflanzen, Gerichten und Tieren, denn wie jedes Jahr werden die spektakulärsten tierieschen Bewohner des Reiches der Bevölkerung zur Schau gestellt, nur damit sie später in einer grausamen Prozedur abgeschlachtet werden. All das begann im Herbst 1901 mit einem russischen Überfall auf Galizien.

Herbst 1901- Frühling 1904

Zwei Tage nach Herbstbeginn überschritten die ersten Soldaten unter dem Oberbefehl des Zaren Tims selbst die russisch-österreichische Grenze in Galizien. Die auf den Namen "Slawophile" getaufte Operation war bereits im Winter des vergangenen Jahres unter der Federführung des hochrangigen russischen Generals Pawel Aleijwitch geplant une logistisch organisiert worden, seit dem hatten die Moskowiter auf einen günstigen Zeitpunkt für die Offensive gewartet, die Heeresleitung rechnete mit einem schnellen Vorstoß bis nach Wien, sodass der Krieg bereits im nächsten Jahr beendet werden sollte. Damals ahnte noch niemand, welche Folgen dieser Konflikt haben würde.

Um sich dem Ausmaß dieses Krieges bewusst zu werden, muss man sich die politische Karte Europas genauer ansehen. Es gab auf dem ganzen Kontinent sieben verschiedene Mächte:

Das Kaiserreich Deutschland, dass sich eine starke Position in Europa erarbeitet hatte und bei Kriegsbeginn die Königreiche Dänemark, Schweden und die Niederlande besetzte. Der Kaiser war ein erbarmungsloser Stratege, der nur eine Ausweitung seines Machtbereichs im Sinn hatte und sein ganzes Volk dafür in die Sklaverei stürzen würde.

Das dritte französische Kaiserreich, ein blühender Zentralstaat, stark aber impotent. Der Kaiser saß auf einer wackligen Monarchie, da er die Kaiserkrone durch einen Volksaufstand errungen hatte und es durch einen selbigen wieder verlieren könnte. Außerdem war das Kaiserreich noch nicht so richtig in das europäische Bündnissystem integriert und schien den anderen Mächten wie ein Sonderling, da es auf kulturelle Pracht setzte und nicht auf militärische Stärke. Aus diesem Grund besetzte der Kaiser rasch Spanien und Portugal, damit die anderen Monarchen das Reich als militärische Großmacht wahrnahmen.

Das Königreich Italien hatte das schwerste Los von allen. Es war im Zentrum Europas gelegen und konnte fast nirgendwo ein Protektorat errichten ohne andere Interessensgebiete zu tangieren. Der König war ein taktisches Genie und machte sein Land vor dem Krieg zur fortschrittlichsten Militärmacht der Welt. Die ersten Schützengräben wurden hier bereits bei der italienischen Besetzung Tunesiens verwendet. Der König Sebastio wollte aus Italien die größte Macht des Erdballs machen, vor dem Krieg erfolgte eine massive Flottenaufrüstung. Selbst die Royal Navy hatte nicht mehr Schiffe.

Das Zarentum Russland war ein rückständiger, absolut regierter Staat mit einem unfähigen Herrscher. Die wahre Macht wurde von den Generälen ausgeübt.

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