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Konzil von Nicäa

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Der arianischen Version des Christentums (antitrinitarisch) in einer neuen Zeitlinie eine Chance geben. In der bestehenden Zeitlinie wurde der Arianismus, der meist bei den germanischen Stämmen verbreitet war, im 7. Jahrhundert bei den Langobarden beendet. Grund: Die Oberen der verschiedenen Stämme erachteten es für nützlich, sich zum Katholizismus zu bekennen. Das Volk mußte folgen, wurde ja nie gefragt.

In einer neuen Zeitlinie "Constantins Entscheidung" ist dies anders. Die Tendenz des Katholizismus zum Synkretismus  wird hier noch mehr herausgearbeitet. Dieser Artikel ist Teil der SIFR Zeitlinie.

Lehre des Presbyters AriusBearbeiten

Arius vertrat, ausgehend von seiner religions-philosophischen Bildung, die folgenden Lehren bezüglich der Christologie:


  • dass der Logos und der Vater nicht gleichen Wesens seien (Wesensgleichheit)
  • dass der Sohn ein Geschöpf des Vaters sei
  • dass es eine Zeit gegeben hat, als der Sohn nicht existierte; er habe einen Anfang gehabt (Bestreitung der anfangslosen Gleichewigkeit von Vater und Sohn).


Lateinisches Papsttum: Bearbeiten

Das Lateinische Papsttum wurde nach dem Fall Roms (476) und nach der Verschmelzung der ehemals rivalisierenden christlichen Kirchen nach 496  begründet. Da die arianischen Werte eine Gleichheit der Menschen vorsah war auch der „lateinische Papst“ lediglich einer unter Gleichen. Arius I. (Marcus Drusus Milano) stellt hierbei den Ersten Papst. Das frühe Papsttum des 5. Jahrhunderts zeichnet sich vor allem durch Gelehrsamkeit und Bußfertigkeit aus. Arius I. soll so sagt die Legende nur zwei Paar Sandalen eine weiße Robe und eine Mütze besessen haben. Sein Ausspruch: „Gebt das Geld den Armeen die da Hungern“ ist prägend für seine Zeit. Arius I. ist der Erste und auch letzte auf Lebenszeit gewählte Papst. Da sich die neue lateinische Staatskirche erst im Aufbau befand bestand die Führung aus nur wenigen Geistlichen. Neun dieser römischen Geistlichen bildeten den Kirchenrad zu Rom. Die Befugnisse des Kirchenrates überschritten kaum die Stadtgrenzen Roms. Erst mit der Zeit wurde der von Ihnen gewählte Papst als „Kirchenvorsteher und Ratgeber“ der arianischen Christenheit weltweit anerkannt. Diese Anerkennung verdankte der Papst seinem kichenpolitischen Geschick die Vertreter seines Glaubens in allem was er tat gleich zu behandeln und ein zu beziehen. So war er bald in ganz Italien geehrt. Kleine christliche Gemeinden suchten seinen Rat und entsandten Abgespannte nach Rom. Obwohl Arius I. sein Amt nur 4 Jahre ausübte war er der prägnanteste Papst in der Spätantike. Auch sein Nachfolger Lucius eiferte dem Presbyter nach. So folgten mehrere sehr bescheidene Päpste. Obwohl sich das Papsttum veränderte, beispielsweise fiel das Asketentum weg blieben auch spätere Päpste bescheiden. Papst Lucius wurde nur noch für 5 Jahre gewählt, auch die Möglichkeit der Abwahl wurde 523 eingeführt. Da das lateinische Papsttum keinerlei Machtansprüche stellte blieb die lateinische Kirche dezentral. Wobei Rom und der Papst Anlaufstelle für Fragen des Glaubens wurde. Mehrere Konzile tagten in Rom, später auch Ravenna und Aachen. Da auch die weltlichen Herren um den Segen Gottes ersuchten war der Papst auch Ihre Anlaufstelle. So wurde Karl der Große durch Papst Johann VII. im Jahre 800 zum Kaiser gekrönt. Wichtige Entscheidungen der weltlichen Welt lagen daher teilweise auch in der Hand der lateinischen Päpste. Über viele Jahrhunderte hinweg blieb das Papsttum eine wichtige Institution in Europa. Ins besonders die mittelalterlichen Herrscher des Sacrum Imperium Francorum et Romanum Nationalis Germaniis nahmen die Ratschläge der Päpste gerne an. Einer der unbeliebtesten Päpste war Gregor der im Jahr 1100 zum Kreuzzug aufrief. Er gilt als ein Papst der Könige, Ihm ist es zu verdanken dass das Amt immer unbeliebter wurde. Der letzte bedeutende lateinische Papst war Thomas V. der dem Kaiser bei seiner Krönung 1218 den Schwur abverlangte nie mehr einen Kreuzzug zu führen. Mit der Zeit jedoch wurde das Amt des Papstes unbedeutender bis es schließlich Ende des 13. Jahrhunderts ganz wegfiel. Der letzte Papst kam hies Heinric und setzte sich in Mailand für den sozialen Wohnbau ein.

325 n. Chr. Konzil zu NicäaBearbeiten

In dieser Zeitlinie hat das Konzil den gleichen Ausgang, wie in der bestehenden Zeitlinie. Nur hat Kaiser Konstantin der Große das Interesse an den Streitereien der Geistlichen verloren, begibt sich nach Rom zurück und überläßt die Geistlichen ihren Entscheidungen. Er hört mehr auf Berater, welche ihm raten, die Katholische Kirche zwar zu tolerieren, aber sich mehr um die alten Kulte zu kümmern. Konstantin denkt daran, beide Kulte miteinander zu verschmelzen.


335 n.Chr.Bearbeiten

Arius überlebt den Giftanschlag seiner trinitarischen Gegner und findet Zuflucht bei seinen Freunden. Zusammen mit Ulfila, welcher 341 n.Chr vom Reichsbischof Eusebios  zum Bischof der gotischen Christen geweiht wurde, begaben sich beide, mit einem Kreis von Mitstreitern  zu den Goten, welche in Norbulgarien siedelten. Beide missionieren die Goten. Dort gründeten beide neben Kirchen auch eine Schule. Ulfila übersetzte dort die Heilige Schrift ins Gotische mit der von ihm entwickelten Schrift.Ulfila, Arius und seine Freunde schulten Goten und andere Personen in der gotischen Schrift und anderen, damals üblichen Fächern. Sie bildeten einen Kreis von 12 Freunden mit dem Gelöbnis, das Christentum in seiner reinen Form und die Weisheit und Wissenschaft der damaligen Zeit zu allen Stämmen der germanischen Völker zu bringen: Ziel: jeder soll lesen und schreiben können und in der Lage sein, die Heilige Schrift zu lesen. 

350 n. Chr.Bearbeiten

Gründung einer Schule in Sirmium. Unter dem Schutz des gotischen Königs wird diese Schule errichtet. Als erstes werden die Söhne aller gotischen Heerführer auf Anordnung des Königs der Goten aufgenommen. Aufnahmealter 6 Jahre. Schulzeit vorerst 6 Jahre. 

Fächer:


Schreiben und Lesen, Rechnen, Latein, römisches Recht,  Geographie, Landwirtschaft (Vieh-u. Pflanzenzucht, mit praktischen Arbeiten)[1] Kaiser Constans unterließ die Unterstützumg der KK im germanischen Teil seines Reiches. Er konnte so die germanischen Völker ruhigstellen.

400 n. Chr.Bearbeiten

Übersetzung der Gotischen Bibel in die Sprache der Langobarden von Agilulf und Ulfila von Sirmium, ein Nachkomme Ulfilas des Goten. Die Unterrichtszeit an den Schulen in Sirmium und Wien wurde auf 10 Jahre erhöht.

Übersetzung der Gotischen Bibel in die Sprache der Wandalen von Gisera.

337 – 476 n.ChrBearbeiten

Bereits in der Regierungszeit Constantin II. (Kaiser 337-361) hat Ost Rom den Arianischen Glauben angenommen. Hingegen in West Rom gab es noch den Solkult (Siehe Apollon) der im römischen Christentum einen Rivalen sah. Um 350 setzen sich aber auch in Westrom die Christen durch. In Rom ist das Christentum zersplittert, dort gibt es zwar auch Arianer doch diese sind in der Minderzahl. Aus dem ägyptischen Alexandria kommen scharfe Worte gegen die Arianer. Athanasius der Große kritisiert die Praktiken der Arianer sehr. Obwohl  Athanasius nicht in Rom sitzt hat er großen Einfluss auf die römischen Christen.
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Athanasius der Große, Wiedersacher der Arianer

Die stärkste der christlichen Fraktionen nennt sich Mitte des 4. Jahrhunderts „Römisch Lateinische Kirche“ Wie der Name schon sagt sehen sich diese Christen vor allem als Lateiner also Römer. Im 4. Jhd. Wenden sich die meisten Italiener der lateinischen Kirche zu. Germanische Vasallen sind meist Heiden oder bereits Arianer. Damit ist das Christentum des Jahres 400 zweigeteilt genau wie Ost und Westrom seit 395. Die Lateinische Geistlichkeit baut auf Struktur und amtlichkeit. So entsteht zwar eine gewaltige Bürokratie aber auch neue soziale Einrichtungen wie Waisenhäuser, Armenherbergen und Klöster. Die Missionierung wie sie von den Arianern betrieben wird findet von Seiten der (West) Römer kaum statt. Spannungen gibt es noch nicht da bis zum 5 Jhd. Einflussgebiete klar abgesteckt sind. Doch es ist klar ersichtlich das die Oströmischen Kaiser sich eher Ratschläge bei den arianischen Geistlichen holen. Die Völkerwanderung verschlimmert alles. In Rom fürchtet das Volk das Eindringen der marodierenden Horden. Deswegen wird auch der Kaiserhof verlegt nach Ravenna. Daher sind die Bürger auch eher bereit einer straff organisierten Römisch Lateinischen Kirche zu folgen. Ravennas schwache Kaiser geben Kompetenzen an den Bischof von Rom ab. Immer noch gibt es keine Staatskirche, doch inoffiziell weiß jeder wer um 466 Roms starker Kirchenmann ist: Thadeus I. Er ist ab 457 Bischof von Rom und ist der Meinung das es nur eine christliche Kirche geben sollte. Daher lädt er die Arianer 463 zum Kirchenkonzil von Rom ein. Das römische Konzil wird zu einem Debakel. Erneut gibt es Streit um die Wesensgleichheit Gottes/Heiligen Geistes/Sohn. Nach dem Konzil ist die Kirche endgültig gespalten es folgt das Schisma. Zwar sind die Beiden großen Kirchen keine Feinde aber ihre Diskussionen verlaufen recht hitzig. In West Rom wird daraufhin der Arianismus verboten. Ein schwerer Fehler, denn viele germanische Stämme sind bereits Arianer und fühlen sich von Westrom ausgeschlossen. Als Rom 476 fällt fürchtet die Römisch Lateinische Kirche um Ihre Existenz, doch es kommt anders als erwartet.

476 – 500 n.ChrBearbeiten

Nach der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus durch Odoaker herrschen die germanischen Heruler in Italien. Odoaker war über lange Zeit Offizier und Söldner bei den Römern gewesen, außerdem ist er Arianer. Obwohl er Westrom stürzt will Odoaker es nicht vollständig vernichten er wird Herrscher des Vandalischen Westrom. Er krönt sich zum König von Italien, die Zeremonie lässt er vom lateinischen Bischof von Rom durchführen. Damit sind die Italienischen Christen überrascht, denn sie hatten mit Verfolgung gerechnet. Odoaker erweist sich als zivilisierter Mann, er spricht fließend Latein, Griechisch und andere Sprachen. Damit zeigt sich dass die arianischen Schulen in den „Barbarenreichen“ sehr viel besser sind als erwartet. Auch die Soldaten des Odoaker erweisen sich als weniger furchteinflößend als es die Legende vom Bärtigen Germanen verspricht. So kom
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Köing Odoakar von Italien, Eroberer von Italien † 493

mt es dass die römischen Bürger kaum erkennen dass jetzt ein Barbar auf dem Trohn sitzt. König Odoaker ist ein Mann von Welt, er bringt arianische Geistliche nach Italien. Unter Ihnen Arius Hörgwein, ein germanischer Mönch der Arianer. Arius Hörgwein ist ebenso wie sein Herr ein weltmännischer Christ der es versteht die lateinischen Christen und Ihre Kleriker in die Politik einzubinden. König Odoaker ist im Volk auch als Odovacrius bekannt. In den 17 Jahren seiner Regierung verbessert der Germane das Leben der Römer im Allgemeinen. Er und Arius Hörgwein führen viele Errungenschaften derarianischen Christen ein. 481 kommt es in Ravenna der Hauptstadt Italiens zu einem Folgenschweren Treffen der Kirchenoberen beider Konfessionen. Anders als 463 in Rom gelingt es Arius Hörgwein und den Arianern die Kluft zwischen lateinischer und arianischer Kirche zu überbrücken.
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Darstellung des Arius I. aus dem Jahr 1513, der Gelehrsame Kirchenvorsteher

Dank Hörgwein ist der Erste Schritt zu Verschmelzung der Kirchen gesetzt. Obwohl der Kirchenmann 485 stirbt wird sein Werk der Einigung weiter geführt. Italiens Einigkeit wurde aber auch durch Krieg beeinträchtigt, die Ostgoten werden immer aufdringlicher. Trotz des Todes Odoakers 493 und des Machtwechsels bleibt das Gefüge der Christenheit stabil. Theoderich der die Ostgoten führt ernennet sich zum Verwalter Westroms und das im Namen der alten Kaiser. Er gründet das Ostgotenreich in Italien. Auch er ist Arianer. Unter Theoderich verschmilzt der Arianismus endgültig mit der lateinischen Kirche. Die Grundwerte des Arianismus gehen in die „neue“ lateinische Kirche über. Zwar nennen sich die Bischöfe Roms nun „lateinische Päpste“ doch stehen sie dem Arianismus mehr nahe als sonnst etwas. 496 wird der Italiener Marcus Drusus Milano zum ersten Papst erhöht. Als Papst Arius I. führt er ein bescheidenes Leben dass er mit Bibelstudium und Lehren ausfüllt. Die Kirche an sich wird jedoch nicht durch den Papst geführt sondern bis 500 von einer demokratisch gewählten Instanz dem Kirchrat zu Rom. Obwohl die Ersten lateinischen Päpste nicht wirklich über politischen Einfluss verfügen sind sie doch stark an der Entwicklung in Italien beteiligt. Bis zu seinem Tode im Jahr 500 vollbringt Arius I. eine große Anzahl an guten Werken. 1151 wird er sogar heiliggesprochen.

500 - 1000 n.ChrBearbeiten

Diese 500 Jahre gingen als die goldenen Jahrhunderte des Christentums arianischer Prägung in die Geschichtsbücher ein. Dank weitsichtiger Päpste wie Lucius (500-505) gelingt es der neulateinischen Kirche sich als Vorbild für die gotischen Herrscher Italiens aufzuschwingen. Theoderich der Großkönig der Ostgoten hält viel von „seinen Päpsten“ er versucht die Kirchenvorsteher immer wieder an sich und seine Krone zu binden. Theoderich der Große hat bereits in seiner Jugend viel von den Arianern gelernt, besonders was die Verwaltung angeht. Um der Kirche mehr Möglichkeiten zu geben übergibt er Ihren Würdenträgern Ämter in der Verwaltung. Auch das Schulsystem liegt in der Hand der Kirche. Damit ist das Christentum maßgeblich an der Bildung von Wissenszentren wie Neapel beteiligt. Das Vereinigte Ostgotenreich Theoderichs entwickelt sich in nur 20 Jahren zu einem Ort wo praktisch Jeder schreiben kann. Das weckt natürlich den Neid anderer germanischer Herrscher. 502 entsteht in Neapel die Erste Bibliothek. Diese „Bibliothek“ ist nicht das was wir heute darunter verstehen, sie ist so etwas wie eine Universität.
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Aufblühen der lateinischen Kirche im Ostgotischen Reich um 508

Als Vorbild nimmt sie sich die legendäre Bibliothek von Alexandria. In Neapel sind Schreiber der Kirche ansässig die Texte aus allen Teilen der Welt zusammentragen und diese der Öffentlichkeit in der Bibliothek zugänglich machen. Dies geschieht unter der Schirmhoheit der lateinischen Kirche. Papst Lucius übersiedelt 504 nach Neapel und wird nach seiner Amtszeit dort Lehrer. Die guten Beziehungen und die Lage ermöglichen es der Kirche mit Byzanz einen Austausch an Wissen zu vereinbaren. Doch die Langobarden bleiben eine Bedrohung für das Vereinigte Ostgotenreich. Der Zusammenschluss der Ost und Westgoten rückt um 512 in greifbare Nähe doch dies scheitert. 526 nach dem Tode des Großen Theoderich verkündet Papst Otto II. dass die Wiedervereinigung Europas eines der Ziele der Christenheit sei. Arianische Missionare wie Brendan der Reisende aus Irland wollen die ganze Welt missionieren. Brendan endeckt dabei bereits frühzeitig 566 die Neue Welt Septia. Er ist der Meinung dass ein geeintes Europa wie unter den Römern der von Krieg gebeutelte Welt den lange erhofften Frieden schenken könne. Doch es vergehen fast 300 Jahre bis dies geschieht. Die Kaiserkrönung Karls des Großen 800 bringt die Erhoffte Einigung. Durch Karl den Großen wird es der Kirche erstmals möglich auch das neue Heilige Römische Reich zu strukturieren. Es beginnt die Zweite Welle der Missionierung in Europa. Im 9. Jahrhundert dringen erneut Mönche bis nach Irland vor und versuchen sich in Russland. Inzwischen sind die Christen in Byzanz einen anderen Weg gegangen. Dort sind die Orthodoxen-Arianer vorzutreten. Diese Christen nennen sich immer noch Arianer und lehnen die lateinische Form des Arianismus ab. Zwar sind um 900 die politischen Beziehungen zwischen Byzanz und Aachen gut doch es gibt Probleme. Im 10. Jahrhundert ist das Christentum und das Rittertum eng verwoben. Erste Gedanken eines Kreuzzuges gegen Jerusalem werden schon 987 laut. Bereits 830 waren die Mauren in Italien eingefallen. Der Islam als Feind des Guten wird im SIFR immer öfter zum Thema die geeinte Christenheit steuert einer Konfrontation mit dem Islam entgegen. Auch das lateinische Papsttum sieht in den „wilden“ Arabern bald eine Bedrohung.

1000 - 1298 n.ChrBearbeiten

Im Jahr 1000 findet der Höhenflug der lateinischen Kirche ein Ende. Die Arianer von Ost und West streiten, Süditalien wird byzantinisch und die Rufe nach Feldzügen in das Heilige Land mehren Sich. Der Byzantinische Usurpator Meles von Bari marschiert in Apulien (Italien) auf. Der kriegerische Kaiser der seine Krone gestohlen hat gilt als Feind der lateinischen Kirche. Dies zwang die Städte Italiens zu einer Allianz mit den Langobarden. Da in Rom das Gerücht verbreitet wurde Meles habe Sarazenen als Vorfahren herrschte Angst im Land. Der Italienisch-Byzantinische Krieg endete mit dem Sieg der italienischen Allianz. Da sich der Kaiser des SIFR nicht an den Kämpfen beteiligte verliert er stark an Unterstützung in Italien. Das Volk der Römer klammerte sich nun verstärkt an seinen Glauben. Die Niederlage der Byzantiner 1012 führt dazu dass sich die Orthodoxen-Arianer von den Glaubensbrüdern im SIFR verraten fühlen.
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Kaiser Alexios I. größter Nutznieser des militanten Papst Gregor 1100 n.Chr

Durch andauernden Krieg verliert Konstantinopel an Boden. Die Unstimmigkeiten der Ost und Westkirchen können erst durch Papst Darius Tobias Besuch in Athen 1052 besprochen werden. Das Zusammentreffen mit den „Urarianern“ und Darius Tobias mit Gefolge verläuft eisig und streng nach der Etikette des byzantinischen Hofes. Die byzantinischen Orthodoxen werfen den Lateinern vor sich seit 5. Jahrhunderten absichtlich gegen die Ursprünge des Christentums gestellt zu haben. Das Amt des Papstes ist Ihnen verhasst, sie bezeichnen Darius Tobias als „König“ und werfen Ihm vor sich den falschen Zielen verschrieben zu haben. Der Papst ist schockiert und reist wütend ab. Obwohl die Orthodoxen Arianer in einigen Dingen recht haben stimmt die Behauptung der Papst würde sich als Herr der Christenheit aufspielen nur bedingt. Ins besonders Papst Darius Tobias führte ein Leben als arbeitender Ehemann und Vater. Da er aber bei manchen Dingen empfindlich reagiert versuchte er es nicht nochmal mit den Christen in Griechenland zu sprechen. Auch 48 Jahre später sind die Beziehungen der Kirchen noch angespannt, doch ein Papst namens Gregor will die Christenheit einen. Dabei wendet er von Vielen Zeitgenossen als unchristlich bezeichnete Methoden an.
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Die Belagerung Jerusalems, Darstellung aus dem 14. Jahrhundert, dunkelstes Zeitalter der arianischen Christenheit

Gregor zeichnet eine Bedrohung durch den Islam an die Wand, er ruft sowohl Osten wie auch Westen dazu auf sich gegen die Bedrohung zu stellen. 1097 ruft er zum Konzil von Ravenna. Er lädt auch die arianischen Glaubensbrüder Konstantinopels ein. Auf dem Konzil hält er eine Rede gegen die Bedrohung Islam, er schlägt vor die Kirchen sollen sich zusammen gegen den Feind behaupten. Das schlägt ein wie eine Bombe, sowohl kirchliche wie auch weltliche Würdenträger stimmen in sein Lied des Kampfes gegen die Wilden Muselmanen mit ein. Nicht Jeder Christ ist dieser Meinung, doch die Zeichen stehen auf Sturm. Kaiser Alexios I. in Konstantinopel ist hoch erfreut denn er kann nun die christlichen Fürsten des SIFR davon überzeugen das Konstantinopel Hilfe im Kampf gegen den Islam benötigt. 3 Jahre später 1100 ruft Papst Gergor unter dem Motto "Deus lo Vult" zum Kreuzzug gegen die Ungläubigen auf. Damit überschreitet er ganz klar seine Kompetenzen. Tags darauf tritt der römische Konvent zusammen. Über 100 kirchliche Würdenträger wählen dort Gregor ab. Doch die Lawine ist losgetreten, der Fanatismus Gregors war ansteckend. Tausende junge Recken melden sich im Reich um in den Heiligen Krieg zu ziehen. Das Papsttum hat durch Gregor argen Schaden erlitten, doch paradoxerweise verbessern sich nach 1100 die Beziehungen Byzanz-SIFR radikal. Das Zeitalter der Kreuzzüge beginnt und endet erst knapp 100 Jahre später mit dem Dritten und letzten Kreuzzug. Nach Gregor übernimmt Eusebius II. das Amt des Papstes. Er als Pazifist findet keinerlei gehör bei den mächtigen Europas. Sein Versuch 1103 mit islamischen Herrschern insgeheim einen Frieden auszuhandeln wird durch Verrat untergraben. Dunkle Zeiten sind angebrochen für die lateinischen Päpste, denn nun im 12. Jahrhundert wollen die Kaiser nur ein Ja und Amen zu Ihren Kreuzzügen hören. Die Feldzüge gegen die Ungläubigen arten in Gemetzel aus die sowohl von der lateinischen wie auch der Orthodox-arianischen Kirche abgelehnt werden. 1162 ruft ein Papst sogar dazu auf das Schwert gegen Flugscharen zu tauschen und lieber die Felder zu bestellen. Doch die Predigten der Päpste bleiben an den Höfen Konstantinopels und Aachens ohne Resonanz. Innerhalb der Christenheit entsteht immer mehr der Eindruck die Endzeit sei gekommen. Weltuntergangsprediger ziehen durch das Heilige Römische Reich und prangern die Sünden der weltlichen Herrscher an. Doch das westliche Feudalsystem weis dem mit dem Schwert in der Hand entgegenzutreten. Nachdem sich 1190 Papst Damian X. gegen den Dritten Kreuzzug ausspricht wird er einfach von kaiserlichen Truppen festgesetzt. Damian verbringt danach 7 Jahre in Haft, wobei seine Wächter Ihn gut versorgen. In seiner Zelle bei Rom schreibt er das Buch „pro bono publico“
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Selbst in Paris des späten 14. Jahrhundert wird das Buch Damian X. „pro bono publico“ noch studiert

(zum Wohle der Öffentlichkeit) Das Buch wird jedoch nur in niedriger Auflage herausgegeben da der Buchdruck noch unbekannt ist in Europa. Doch die wenigen Exemplare werden abgeschrieben und in mehrere Sprachen übersetzt. Das Buch ist mehr oder weniger ein Aufruf sich wieder verstärkt für die Gesellschaft und Nächstenliebe stark zu machen. Darin schreibt der ehemalige Papst über das Urchristentum und seine Werte und das ein Papst nicht nötig sei. Das Buch läutet eine Revolution ein, denn durch diese Lektüre fühlen sich einige Bauern berufen gegen Ihre Feudalherren aufzubegehren. Das Resultat ist das Ende der Kreuzzüge aber auch eine Reihe unschöner Bauernaufstände im Reich. Thomas V. (von 1204 - 1219) ist der letzte Papst dem es vergönnt ist eine politische Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Die Päpste des 13. Jahrhunderts finden kaum noch Anschluss an die Politik, zu sehr klaffen christliche Werte und Realpolitik auseinander. 1298 nach fast 100 Jahren unbedeutender Päpste entscheidet ein Gremium römischer Geistlicher von nun an die Papstwahlen auszusetzen. Es wurde zwar nicht festgelegt wie lange jedoch gab es seither keinen neuen Papst. Für einige Christen bildet dies das Ende einer langen Reihe von Irrungen und Wirrungen. Nach dem Wegfall des Papstamtes sagten Viele Römer dass es wieder Bergauf mit der arianischen Lehre gehen würde. Auch im 13. Jahrhundert erfreut sich das Buch „pro bono publico“ höchster Beliebtheit. Es wird auch behauptet dass der Kirchenreformator Damian X. durch dieses Buch die Kirche aus der Krise ins Licht zurück holte.

1300 - 1450 n.Chr: Arianische RenaissanceBearbeiten

Nach den Kreuzzügen den 11. und 12. Jahrhunderts kehrt wieder Ruhe ein in Europa. Das Papsttum ist abgeschafft und das Christentum im Glauben wiedervereint. Die lateinische Kirche im SIFR versucht sich nun kaum noch in die Dinge der weltlichen Herrscher einzumischen. Die Gründung neuer Missionen in Nordafrika führt jedoch immer noch zu Konfrontationen mit dem Islam. In Europa das fast gänzlich durch das SIFR geeint ist brechen die fetten Jahre an. Stätiger Aufschwung und starke Handelsbeziehungen zwischen Konstantinopel und Westeuropa führen zu einer in sich ruhenden Gesellschaft. Die alten Feudalstrukturen die schon von Karl dem Großen aufgebaut wurden weichen immer öfter kommunalen Dorfgemeinschaften. Dieser Umstand ist Kaiser Friedrich II. zu verdanken der durch sein langes Reformerleben das Reich insbesonderes Reichsitalien im ausgehenden 13. Jahrhundert stark geformt hat.
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Blockdruck aus Korea wird von Marco Polo nach Europa gebracht

Auch den Karls (Karl dem Starken und Karl VIII.) ist vieles zu verdanken. 1300 bilden die arianisch denkenden Christen solche Dorfgemeinschaften. Die immer noch stark dem germanischen verhaftete Gesellschaft setzt nun wieder auf direkte Demokratie wie die Thing-Versammlung. Dies wird jedoch von christlichen Werten der Nächstenliebe verstärkt. Das Buch „pro bono publico“ ist in fast jedem Germanischen Haushalt zu finden. Die Kriegsmüden Bauern sind sehr an der in dem Buch beschriebenen Form von Allgemeinwohl interessiert. Um 1300 bereist auch Marco Polo Asien, er bringt den Blockdruck aus Ostasien zurück.
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Florenz in der "Arianischen Renaissance" um 1300

Dank der Möglichkeit Bücher nun zu drucken steigt die Verfügbarkeit der Bücher stark an. Damit kündigt sich die Renaissance an. Die Möglichkeit Bücher zu drucken wird innerhalb der lateinischen Kirche sofort genutzt. 1307 erscheint die Erste gedruckte Bibel für das Volk. Bisher waren Bibeln zwar in verschiedenen Sprachen erhältlich aber sehr teuer da es sich um Abschriften handelte. Nicht nur die Bibel wird durch die Kirche kolportiert, auch Lehrbücher. Die Bibliothek von Neapel wird 1322 zu einer richtigen Universität.
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Thingplatz irgendwo in Nordgermanien, Trefpunkt einer Dorfgemeinschaft um 1300 n.Chr

In Italien entwickelt sich ein faires Bankensystem welches sich bis Mitte des Jahrhunderts durchsetzt. Die Jahre des Friedens ermutigen auch Künstler sich vermehrt zu betätigen. Anders als in unserer Geschichte gibt es keine Großen Kathedralen, so entstehen vor allem erst mal in Italien Paläste des Volkes. Diese Gebäude sind oft für Zusammenkünfte gedacht in welchen die Stadtrepubliken Florenz und Rom Sitzungen abhalten. Dies geschieht meist innerhalb der christlichen Gemeinschaften. Im nördlichen Reichsgermanien und in Reichsgallien sieht dies anders aus. Auch dort gibt es Zusammenkunftsorte, doch sind diese weit weniger filigran als etwa in Südeuropa. Die Rückbesinnung auf alte Werte führt in vielen Teilen zu einer Rückbesinnung auf Ihre Vorväter die Germanen. Für die Christen des ausgehenden 14. Jahrhunderts bilden die Kreuzzüge das Ende der Finsternis. Buchdruck und teilweise sogar frühumanistische Werte prägen die Kirche des Jahre 1450. In den 150 Jahren zwischen 1300 und 1450 wendet sich einiges zum Guten, einiges bleibt beim Alten. Der Feudalismus wird jedoch immer stärker abgelehnt, da die Ungleichheit der Stände nichtmehr hinnehmbar ist. Doch diese neue Ära hat auch Schattenseiten. Die Mongolenkrieg Ende des 13. Jahrhunderts hatten genau wie die Kreuzzüge gewütet. Wobei es danach zu Handel mit dem fernen Osten kam. Krankheiten wie die Pest wurden den Europäern vor 1300 oft zum Verhängnis. Im 14. Jahrhundert war die Medizin zwar immer noch rudimentär doch der Trend zum Badehaus und damit zu Körperpflege veränderte das Bild der Renaissancestadt.
Duftende Seifen und Salben aus dem Orient waren dort äußerst begehrt aber auch sehr teuer.


 „Gott erschuf den Menschen nach seinem Bilde! Wenn wir sein Bilde sind, wie können wir dann dreckig sein? Wir müssen sauber sein, Gott ist auch sauber, er ist sogar strahlend sauber“

Predigt eines Geistlichen zum Thema Sauberkeit ca. 1400

Das Türkische Bad war verpönt da es mit dem Islam und anderen fremden Einflüssen assoziiert wurde. Auch hier entwickelte sich die mittelalterliche Badekultur weiter. In Rom versuchten sich Architekten an antiken Römerbädern. Die Technik der Bodenheizung wurde wiederendeckt. Das gemeinsame Baden war aber durch strenge christliche Normen geregelt. Männer und Frauen durften nicht gemeinsam Baden,
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Badehaus wie in der Antike wieder modern. Ein Badehaus "von Stand" wie es um 1400 in Italien wiederkehrte

zu mindestens in den Badehäusern „von Stand“ Doch auch Badehausbordelle der Renaissance waren meist gut besucht. Für die lateinische Kirche bildeten solche Etablissements einen Dorn im Auge. Was aber nichts an Ihrer Existenz änderte. In mehreren kirchlichen Texten wandten sich die Kleriker nun an das Volk. Was aber am Ende kaum Beachtung fand da nicht Jedermann streng gläubig und es ohnehin keinen Religionszwang gab. Mitte des 15. Jahrhunderts besaß so gut wie jedes römische Haus einen Brunnen mit sauberem Wasser und jedes Fünfte war an eine Wasserleitung angeschlossen. Wie im alten Rom versorgten Aquädukte die Städte, Rom, Florenz, Venedig und Neapel. Dieser technische und soziale Vorsprung Italiens wurde auch andernorts versucht einzuholen. Diese Vorschritte sind der Kirche zu verdanken die sich 1402 das Motto gibt „Stillstand bedeutet sich Gott zu entziehen“ Mit diesem Motto der zu einem wachen Geist aufruft werden einige bisher unüberwindbare Probleme behoben. Die Endeckung der Neuen Welt 1397 durch Christos dem Seekundigen gehört auch in diese Ära.

1450 - 1600Bearbeiten

1500 Beginn der Arianischen Reformation Bearbeiten

Am 31.10.1517 schlägt der arianische Prediger und Gelehrte Martin Luther [2] seine berühmten 95 Thesen an die Haupttür der Wittenberger Universität.



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