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Die Tollen Dreißiger

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Im Oktober 1929 stabilisieren sich die Aktienkurse an der Wallstreet, nach langer Angst vor einem Börsencrash wieder. Die internationale Wirtschaft kann nach dem Großen Krieg endlich wieder Sicherheit und Wohlstand erreichen.

EuropaBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Nach langer Bedrohung durch Radikale von Rechts und Links beginnt die Weimaer Republik die Dreißiger Jahre unter einer stabilen Koaltionsregierung. 1932 vereinen die liberalen Partein sich und 1934 löst die Zentrumspartei sich auf und ihre Mitglieder verteilen sich auf die anderen Parteien. Nun wird die poltische Szene in Deutschland von den Liberalen, den Sozialdemokraten und den Konserativen dominiert. Die Regierung ist stabil, die Wirtschaft schießt im Vergleich zur vorherigen Dekade in die Höhe und die Reperationszahlungen an die Siegermächte des Krieges weren immer mehr zu einer nominalen Pflicht.

GroßbritannienBearbeiten

Die Ramsay MacDonald-Regierung der späten Zwanziger Jahre erwirkt zahlreiche wohltätige Reformen, zum Beispiel kostenlose Krankenbehandlung in den Hospitälern.

Die 1942 Korridor KriseBearbeiten

Zur Belohnung für Deutschlands Einhaltung der Auflagen des Vertrag von Versailles beginnen Großbritannien und Frankreich mit der deutschen Regierung Gespräche über die Aufhebung der Vertragspflichten, wie der französichen Besatzung des Saargebietes, den Reperationszahlungen und den Rüstungsbeschränkungen. Der Grund dafür ist freilich nicht allein Menschenfreundlichkeit. Um die Rüstungsbeschränkungen zu umgehen betreibt die deutsche Reichswehr insgeheim in Russland die Ausbildung von Soldaten und den Bau von Waffen. Durch ihr Entgegenkommen hoffen Frankreich und Großbritannien besseren Überblick über die deutsche Aufrüstung zu gewinnen.

Während Deutschland im Vertrag von Locarno seine neuen Westgrenzen akzeptiert hat, sind die Ostgrenzen nach wie vor strittig. Die Hauptstreitpunkte sind der Polnische Korridor, durch den Ostpreußen vom Rest des Deutschen Reiches abgeschnitten ist, und die Stadt Danzig, die vom Völkerbund verwaltet wird. Auf deutscher Seite fordert man eine Landbrücke zwischen Ostpreußen und dem Rest des Landes, sowie Abstimmungen in Danzig und dem litauischen Memelgebiet das vor dem Krieg deutsch war. Beide Abstimmungen werden mit sicherer Mehrheit gewonnen und die neuen-alten Gebiete werden rasch integriert.

Deutlich schwieriger ist die Frage nach dem Polnischen Korridor, welche die Reichstagswahlen 1941 beeinflusst. In diesen gewinnen die Konserativen die Mehrheit im Reichstag. Auf deren Betreiben wird nun eine agressive Außenpolitik gegen Polen verfolgt und Truppen werden auf beiden Seiten des Korridors zusammengezogen. Um den drohenden Krieg zu verhindern schlägt der britische Premierminister, Neville Chamberlain, ein Treffen zwischen sich selbst, dem französischen Premierminister, dem deutschen Reichskanzler und dem polnischen Ministerpräsidenten in München vor. Die Situation wird entschärft, indem zwischen den beiden Hälften Deutschlands eine sonderterritoriale Zone engerichtet wird. Dies ist immer noch polnisches Gebiet, doch die Provinzregierung hat eine große Autonomie. Ihr Handeln wird von je fünf Repräsentanten der deutschen und der polnischen Regierung überwacht, über die ein Repräsentativer des Völkerbundes den Vorsitz führt. Nach Vertragsunterzeichnung aller vier Regierungschefs hält Chamberlain triumphierend das Papier hoch und erklärt: "peace in our time". Dieses Mal hat er Recht.

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