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Die großiberische Union ist ein Zusammenschluss aller Länder auf dem iberischem Kontinent. Sie wurde 1623 nach dem Sieg im sogenannten Portugal-Krieg gegründet. In dieser ZL findet der dreißigjährige Krieg nicht schon 1618 statt, sondern erst 1620. Der Staat selbst wird hier genauer beschrieben, dieser Artikel beschäftigt sich rein mit der Geschichte dieses.
  • Heinrich I. von Avis der Kardinalskönig von Portugal † 1580
  • Manuel I. der Vorgänger Heinrich I. † 1521
  • Philip II. König von Spanien † 1598


1580 der Tod König Heinrich I. von Portugal:Bearbeiten

1580 starb mit Heinrich I. der letzte König aus dem Hause Avis ohne Nachkommen. Der spanische Habsburger König Philipp II. konnte einen Erbanspruch geltend machen.

Jedoch übernahm zunächst António, Prior von Crato, ein nichtehelicher Abkömmling des Hauses Avis (Enkel von Manuel I.), den verwaisten Thron.

Dem standen die wohlbegründeten Ansprüche Philipps II. entgegen, der nicht nur von Heinrich I. testamentarisch zum Thronerben eingesetzt war, sondern auch als Sohn der Isabella von Portugal, der ältesten Tochter König Manuels I., über die weibliche Seite vom Hause Avis abstammte und in Ermangelung eines männlichen Erben regulär zur Thronfolge berechtigt war. Philipp II. sandte eine Armee unter dem Kommando des dritten Herzogs von Alba, die die Truppen Antónios in Alcántara besiegte. Daraufhin wurde Philipp II. von Spanien unter dem Namen Dom Filipe I. von den Cortes von Tomar zum König von Portugal ausgerufen. Damit waren die beiden Kronen von Portugal und Spanien unter den Habsburgern vereint. Nach den Vereinbarungen mit den Cortes verpflichtete sich die spanische Seite allerdings, die portugiesische Autonomie zu respektieren. So sollten die beiden Staaten nicht vereinigt werden, sondern lediglich in Personalunion durch einen gemeinsamen Herrscher regiert werden.

Der Portugal-Krieg Bearbeiten

Es sollten nur Portugiesen in die Verwaltung berufen werden und anfangs hielt man sich auch noch daran. Doch schon bald war das portugiesische Volk, das immer noch die Idee dieses Ritterkönigs im Kopf hatte,sehr sauer. Es gab mehrere Aufstände, die alle noch von Philipp II niedergeschlagen wurden. Doch seine Nachfolger hatten anderes im Sinn und wollten die beiden Teile untrennbar machen. Dies wurde natürlich von vielen anderen europäischen Großmächten, darunter auch Frankreich und England, das ein traditioneller Verbündeter war, abgelehnt.

Man weigerte sich aber stetig, Portugal unter einem anderen Adelsgeschlecht als Nation wieder frei zulassen. Spanien hatte auch die gesamte Habsburgerfamilie , also hauptsächlich Österreich und einen Großteil des HRR hinter sich, während auf der anderen Seite Großbritannien, das durch den Vertrag von Windsor immer noch an Portugal gebunden war und Frankreich, das aber durch die Heirat mit der Tochter des spanischen Königs an den Stuhl gefesselt war. So kam es schließlich zum Portugal-Krieg. Dieser wird hier genauer beschrieben, hier aber eine kleine Zusammenfassung:

  • 1618: Portugiesische Rebellen erobern Lissabon nach 2 Monaten, verlieren es aber kurz darauf wieder. Die spanische Armada wurde ungleich UZL nie so vernichtend geschlagen, da es diesen Krieg nie gab, und somit kommt es erst jetzt zu dieser entscheidenden Seeschlacht. Diese wird von Spanien gewonnen und so kommt es zu einer zeitweisen Blockade der britischen Inseln. Diese hält aber nicht lange.
  • 1619: Dieses Kriegsjahr wurde von dem überraschendem Kriegseintritt Frankreichs geprägt. Die Tochter Philipp III´s war mit dem französischen König Ludwig XIII verheiratet und somit wäre dieser eigentlich anfangs eher als Verbündeter für Spanien in Frage gekommen. Ludwig wollte das ausnutzen und ließ dem König von Spanien mitteilen, dass er, wenn er das Gebiet um Roussillon erhalten würde, er sofort dem Krieg auf spanischer Seite beitreten würde. Der König war entsetzt und ließ dem französischem König mitteilen, dass er sich diesen Wunsch nicht beugen würde und er um jeden Millimeter kämpfen würde. Daraufhin erklärte Frankreich Spanien den Krieg. Spanien und das gesamte Haus Habsburg sah sich nun stärker bedroht und nun wurden die vielen Verbündeten Österreichs im HRR zum Krieg hinzugerufen. Dadurch war Frankreich nun in einen Zweifrontenkrieg verwickelt.
  • 1620: Auch in diesem Kriegsjahr gab es bedeutende Umstürze. Die Spanier zerstörten viele französische Festungen im Grenzgebiet und eine Seuche wütete in Südfrankreich, sodass die Kriegsmüdigkeit weiter sank. Im HRR, dass ja auf der Seite der Habsburger stand, gab es immer noch große religöse Spannungen, was schließlich zum Prager Fenstersturz führte. Dies führte schließlich zum 34-jährigen Krieg.
  • 1621:In diesem Kriegsjahr gab es ein schockierendes Ereignis: König Philipp III starb unerwartet am 31.März 1621 in Madrid. Sein Thronfolger Philipp der Vierte von Spanien war überzeugter Katholik und schickte viele Truppen ins HRR gegen die Protestantische Liga. Er trat auch der Katholischen Liga ein. Aber auch anderswo ließ er nicht nach. Er rückte in viele verschiedene französische Städte wie Bordeaux und Toulouse, während er in Montpellier die Belagerung nach 1 1/2 Monaten aufgeben musste. In der See gab es auch einige Veränderungen, so konnte die spanische Armada zeitweise ganz aus der Irischen See zurückgedrängt werden.
  • 1622. Dies war das Kriegsjahr, das noch von UZL abwich. Es gab einen gigantischen Aufstand in Lissabon und eine Landung protestantischer Truppen in Spanien, aber in der Schlacht von Olivenza konnten die Truppen der Spanier die Protestanten vernichtend schlagen.

Im restlichen 34-jährigen Krieg gab es kaum Unterschiede zu UZL. Hier sind alle Unterschiede aufgelistet:

  • Der Krieg war noch sehr viel grausamer als in UZL. Der strang katholische Philipp IV. fühlte sich durch die Nachricht der Protestanten und die Asche von Ludwig von Nassau provoziert und ließ jeden Wiederstand grausam unterdrücken.
  • Schweden wurde in dieser ZL durch die Spanier angegriffen und es gab eine Küsteninvasion. Dadurch wurde das Land stark geschwächt und konnte nicht seine ganze Kraft im HRR aufwenden.
  • Durch die Kontrolle über die Niederlande war Spanien viel stärker und konnte mehr im HRR kämpfen
  • Spanien musste einen Teil seiner Truppen nach Frankreich schicken, hatte dafür aber im Laufe des Krieges die absolute Seekontrolle sowohl um die britischen Inseln als auch um Frankreich und im Mittelmeer.
  • Der französische König stirbt noch während des Krieges und wird, da er ohne Frau auch kein Kind bekommen kann, von einem Regentschaftsrat ersetzt.

Der Frieden von Oberösterreich Bearbeiten

Nach 34 Jahren Krieg war man auf beiden Seiten stark erschöpft und begann mit Friedensverhandlungen. Die Ergebnisse wurden in den Verträgen von Sankt Georgen, Sankt Marien und München. Diese werden allgemein als Frieden von Oberösterreich bezeichnet. ( Mit diesem Begriff wird der Vertrag von München exkludiert). Hier sind die Ergebnisse der Verträge.

  • Vertrag von Sankt Marien :
  1. Die Niederlande wird Teil der spanischen Niederlande.
  2. Spanien wird "auf ewig " mit Portugal vereint.
  3. Der Vertrag von Windsor wird aufgekündigt.
  4. Schweden muss 5 Millionen Taler bezahlen.
  5. Brandenburg muss Gebiete abtreten.
  6. Frankreich muss "für immer" alle Ansprüche auf die Städte Metz, Toul und Verdun, die sogenannten Trois-Évêchés, welche es tatsächlich schon seit 1552 besaß, aufgeben. Ferner trat der Regentschaftsrat alle Rechte auf die Stadt Breisach, die Landgrafschaften Ober- und Unterelsass, den Sundgau und die Landvogtei der zehn vereinigten Reichsstädte im Elsass für immer ab.
  7. Auf den französischen Thron kommt ein Abkömmling des Habsburger-Haus.
  8. Andorra wird für 50 Jahre komplett unter spanische Kontrolle gestellt, danach aber wieder als Nation freigelassen.
  • Vertrag von Sankt Georgen:
  1. Die Protestantische Union wird aufgelöst.
  2. Der protestantische Glaube wird im Reich verboten.
  3. Alle Reichsmitglieder müssen sichergehen, dass in ihrem Territorium keine Protestanten leben. Alle müssen weiterhin die Gegenreformation durchführen.
  4. Die Schweiz wird voll vom Reich unabhängig- dies war der einzige Erfolg der protestantischen Seite.
  • Vertrag von München:
  1. Die Autonomie der einzelen Reichsmitglieder wird stark beschnitten. Sie dürfen nicht eigenständig Kriege erklären und brauchen zuerst die Zustimmung des Kaisers.
  2. Weiterhin kann niemand mehr reichsinterne Kriege erklären und muss, wenn er es trotzdem tut, eine Strafe bezahlen und wird für die nächsten 25 Jahre unter die Kontrolle des Kaisers gestellt.
  3. Der Kaiser ist ab sofort ein vererbbares Amt. Die Thronfolge wird aber nicht vom Erstgeburtsrecht gereglet, sondern vom Kurfürsten.
  4. Die Kurfürsten dürfen zwar die Thronfolge festlegen, dies gilt aber nur für volljährige Nachkommen des vorherigen Kaisers und die restliche Zeit ist das Kurfürstengebiet unter Kontrolle desselbigen.

Die Nachkriegszeit Bearbeiten

Nachdem die Niederlage im 34-jährigen Krieg in Portugal bekannt wurde, war man geschockt. man war fest davon ausgegangen, dass England es schaffen würde, Portugal zu befreien. Man musste sich aber fürs erste geschlagen geben und begann damit, den Nationalstolz aufzuarbeiten. Schon bald plante man einen Aufstand, doch dies verlief im Sand. Als Philipp IV. im Jahr 1665 starb, gab es einige kleine Aufstände, die aber alle niedergeschlagen wurden. Der Staat wurde dann von Karl II. zentralisiert und in eine absolutistische Monarchie umgewandelt.

Doch schon bald kam es zur blutigsten Revolte in der Geschichte Portugals: Dem Wein-Aufstand.

Der Wein-Aufstand

Französische Revolution Bearbeiten

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