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Der Erste Weltkrieg wurde von 1905 bis 1914 in Europa, Ostasien und Afrika geführt und forderte rund 23 Millionen Menschenleben. Der Krieg begann am 2. August 1905 mit Kriegserklärung des Deutschen Reiches und Italien an die Vereinigten Republiken Österreichs und endete am 11. November 1914 nach 9 Jahren mit dem Waffenstillstand von St. Germain mit dem Sieg der Alliierten. Die bedeutensten Kriegsteilhaber waren dabei auf der Seite der Alliierten die Vereinigten Republiken Österreichs, Frankreich, das Britische Weltreich, die USA und das Kaiserreich China, auf der Seite der Mittelmächte das Deutsche Reich, Italien, Russland (bis 1909), Bulgarien und das Kaiserreich Japan. 40 Staaten beteiligten sich an diesem bis dato größten Krieg in der Geschichte der Menschheit.

Vorgeschichte und AusgangslageBearbeiten

Die Umgestaltung Österreich-Ungarns zur DemokratieBearbeiten

Von 1892 bis 1896 fand in Österreich-Ungarn der Demokratisierungsprozess statt. In dieser Zeit wurde die Zukunft des Staates bestimmt, man war sich aber bewusst bei den Bündnispartnern keinen Beifall zu finden. 1896 wurden auf dem Territorium der Habsburgermonarchie die Vereinigten Republiken Österreichs gegründet. Nachdem große Reformen im Bildungswesen, im Landwirtschaftswesen und Militärwesen durchgeführt wurden, erstarkte die VRÖ. Dies machte die ehemaligen Bündnispater Italien und Deutschland unsicher, sie nahmen an, die neue Armee wäre eine Eroberungsarmee. Tatsächlich handelte es sich aber nur um eine Defensive Armee, die notfalls auch Offensiv vorgehen könnte. Deshalb planten die verbliebenen Partner Deutschland und Italien seit 1899 einen Krieg gegen die VRÖ, um, wie es hieß "die Monarchie wiederzuerrichten und das Volk zu befreien" - in Wirklichkeit sollte die Österreichische Reichshälfte aufgeteilt und Ungarn wiederhergestellt werden. Außerdem befürchtete Deutschland eine zu starke Annäherung Frankreichs an die VRÖ. Dies sah man vor allem daran, da der französische Außenminister als erster Staatsmann den neuen Staat VRÖ einen Besuch abstattete.

Der neue Dreibund und die neue Triple EntenteBearbeiten

Nachdem das Kaiserreich Russland die Bestrebungen von Deutschland und Italien bemerkte, wandte es sich an diese, da es ebenfalls einen Teil von der VRÖ haben wollte. Aus diesem Grund trat Russland am 17. Februar 1901 aus der Triple Entente aus und im Gegenzug in den Dreibund ein. Die VRÖ sah den Dreibund nun als große Bedrohung dar, immerhin war ein großer Teil der Grenze an Staaten des Dreibundes. Deswegen wendete sich Präsident Renner am 25. Februar 1901 an die Triple Entente, damit die Beitrittsverhandlungen starten konnten. Am 15. März 1901 - dem 5-Jährigen Jubiläum der VRÖ trat diese der Triple Entente bei.

Italienische Maikrise 1903Bearbeiten

Am 5. Mai 1903 erhob sich die französische Bevölkerung Westitaliens und die Menschen in und um Venedig gegen den Staat. Die Franzosen forderten den Anschluss an Frankreich, die Venezianer wollten einen eigenen Staat errichten, da die Leute ihre Steuern nicht nur für das wirtschaftlich marode Süditalien bezahlen wollten. Diese Krise war die größte Herausforderung für Italien, doch zeigte die Regierung, dass ihr die Menschen egal sind. Am 7. Mai 1903 besetzte die Italienische Armee das Aostatal und Venedig, um den Widerstand im Keim zu ersticken. Doch die Bevölkerung wehrte sich mit Waffengewalt und so kam es zu blutigen Kämpfen in den besetzten Gebieten. Zuerst konnten die Befreiungsarmeen der besetzten Gebiete die Italienische Armee zurückdrängen, als aber die Verstärkung aus Süden ankam war keine Chance mehr für den Widerstand. Die Befreiungsarmeen wurden immer weiter zurückgedrängt, viele flüchteten nach Österreich, wo sie aufgenommen wurden. Dies trug zur schlechten Beziehung zwischen der VRÖ und Italien bei. Als der Widerstand im Aostatal niedergeschlagen wurde, wandte sich die volle Kraft der Italienischen Armee Venedig zu. Als die Stadt fast erobert wurde, sprengte die Befreiungsarmee Venedigs die einzige Brücke zwischen der Altstadt und dem Festland, während ein Teil der Italienischen Armee sich auf dieser befand. Am 20. April 1903 erklärte sich die Altstadt Venedigs unabhängig und bildete fortan die Republik Venedig.

Anschlussbestrebungen ItaliensBearbeiten

Am 11. Jänner 1904 forderte die Italienische Regierung die der VRÖ auf, eine Volksabstimmung in den Teilrepubliken Trentinosüdtirol, Triest, Österreich und Slowenien über den Verbleib bei der VRÖ oder dem Anschluss  an Italien abzuhalten. Als Reaktion auf diese unverschämte Forderung stationierte das Gesamtösterreichische Heer (GöH) einen Teil seiner Einheiten an der Grenze zu Italien, außerdem nahm man offizielle Beziehungen mit der Republik Venedig auf. Die Italienische Armee stationierte ebenfalls Einheiten an der Grenze. Die Welt stand durch die Bündnisse in den folgenden Monaten vor einem Weltkrieg, sollte sich die Lage nicht normalisieren. Erst auf dem Druck Frankreichs zogen die Italienischen Truppen ab.

VerlaufBearbeiten

KriegsbeginnBearbeiten

Am 30. Juli 1905 eröffnete Italien und Deutschland in der VRÖ wieder ihre Botschaften. Am nächsten Tag fand man beide Botschafter tot in ihren Residenzen auf - was niemand wusste ist, dass diese im Auftrag des Königs von Italien und Kaiser von Deutschland ermordet wurden. Dies war ein perfekter Vorwand für eine Kriegserklärung gegen die VRÖ. Nachdem am 1. August 1905 der Außenminister des Deutschen Reiches offiziell die VRÖ beschuldigte, folgten am nächsten Tag die folgenreiche Kriegserklärungen Italiens und Deutschland an die VRÖ. Drei Tage später erklärte das Kaiserreich Russland der VRÖ den Krieg.

August 1905Bearbeiten

WWI AUG05

Deutsches Reich und ItalienBearbeiten

Die beiden westlichen Dreibundstaaten waren darauf aus, so schnell wie möglich Wien zu erobern. Am 3. August überschritten Deutsche Gruppen die Grenze zur Provinz Sudetenland und Salzburg. Die Italiener besetzten Trentinosüdtirol und überschritten die Grenze bei der Provinz Kärnten und der Teilrepublik Slowenien. Die Deutschen stießen im Norden bis Prag und Olmütz vor, konnten Prag jedoch nicht einnehmen, da die Verteidigung zu stark war. Im Westen kamen sie bis Liezen bzw. Wels. Die Italiener standen am Monatsende vor den Toren Laibachs und Klagenfurts.

Kaiserreich RusslandBearbeiten

Die Russen konzentrierten sich überwiegend auf die Okkupierung der Ostukraine und Galizien. Am 17. August nahmen sie Lemberg ein, am Ende des Monats standen sie vor den Toren Czernowitz.

September 1905Bearbeiten

WWI SEP05

VRÖBearbeiten

Obwohl das Gesamtösterreichische Heer einer Modernisierung unterlief, war die Übermacht der Italiener und Deutschen nicht zu leugnen. Dennoch konnte die VRÖ einen Fortschritt verzeichnen, aus Prag kam eine große Offensive, im Gegenzug dazu standen die zwei westlichen Dreibundstaaten vor Wien. Obwohl man sich in der VRÖ Siegessicher war, fingen bereits Evakuierungsmaßnahmen der Regierung nach Budapest statt. Die Eroberung Wiens wurde nur durch die langen blutigen Schlachten im Wienerwald, in Klosterneuburg und im Wiener Becken verzögert. Am Ende des Septembers stand Wien noch unter der Kontrolle der VRÖ. Man hatte zwar einen Hilferuf an die Triple Entente gesendet, dieser wurde aber nach heutigen Erkenntnissen vom Dreibund abgefangen, so kam dieser nie bei seinen Bestimmern an. Dagegen konnten die Truppen des Russischen Reiches zurückgedrängt werden.

Deutsches Reich und ItalienBearbeiten

Die deutschen Truppen stießen bis vor Wien vor, wo sie aber vom Gesamtösterreichischen Heer aufgehalten wurden. Von Süden kamen die Italiener, um den Eroberungsprozess zu beschleunigen. Am Ende des Monats waren die drei Staaten in einer Art Stellungskrieg.

Kaiserreich RusslandBearbeiten

Die Russen mussten zum ersten Mal einen Rückschlag verspüren, wenngleich sie einen weiteren Teil Galiziens erobert haben. Die Österreicher schlugen die Russen bis vor Lemberg zurück - dadurch verloren die Russen einen großen Teil der Ostukraine.

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