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Geschichte 1930-1960 (DKFT)

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1931: Japan, das einige später "die verspätete Weltmacht" nennen werden, trennt die Mandschurei von China ab.

1932: Japan besetzt Schanghai.

1933: Technokraten ergreifen in Deutschland die Macht. Hindenburg wird neues Staatsoberhaupt, Albert Speer Rüstungsminister, Hjalmar Schacht Finanzminister. Die sozialistische Arbeiterschaft soll mit den drei F (Fußball, Fernsehen, Fernreisen) entpolitisiert und ruhiggestellt werden.

Die Demokraten agieren aber weiter - im Weltnetz, das sich nie komplett überwachen lässt.

Italien schließt mit dem Sozialistischen Block einen Nichtangriffspakt. In Deutschland stellt man fest: "Jetzt ist Europa umzingelt." Um es zu schützen, werden viele Truppen und Vorräte an Waffen, Rohstoffen und Nahrungsmitteln aus Atlantis und Argentinien dorthin gebracht.

1936: Technokraten und Militärs verbünden sich in Japan. In Spanien und Portugal setzen sich - mit Hilfe von außen - die Sozialisten durch. Die iberische Halbinsel schließt sich dem Sozialistischen Block an. Deutschland fürchtet ein weiteres Anwachsen der sozialistischen Macht, unterstützt deswegen Widerstandskämpfer in Westeuropa - Churchill in England, de Gaulle in Frankreich, Franco in Spanien. Immerhin bleibt ihnen noch Gibraltar. Außerdem ist der Sozialistische Block jetzt abgelenkt.

1937: Japan beginnt den offenen Krieg mit China.

1938: Technokratische Regierung in Kanada.

1939: Philipp Zimmermann erfindet ein unknackbares Verschlüsselungsprogramm, das kostenlos im Weltnetz verteilt wird. Die deutschen Logos warnen ihre Freunde in Kanada und Israel, dass etwas ähnliches demnächst auch bei ihnen folgen könnte.

1939-45: Krieg zwischen Deutschland einerseits und Russland und Italien andererseits.

Der Krieg gestaltet sich schwieriger für Deutschland als der letzte - es muss zuviele Länder auf der Welt unter Kontrolle halten, außerdem sitzen ihm die Sozialisten im Nacken. Sein Verbündeter Japan ist mit seinem Kampf gegen China beschäftigt, und Braseal hat mit inneren Schwierigkeiten zu kämpfen. Ablauf des Krieges:

Italien greift die abgetrennten Staaten in Nord-Atlantis und Nordafrika an, erobert sie auch zum größten Teil zurück. Außerdem marschiert es in den Balkan ein, um Kontakt mit Russland zu bekommen. (Wahrscheinlich lässt es Marokko und Algerien in Ruhe, um im Westen gesichert zu sein.)

Russland marschiert in die finnisch-estnische Republik ein, erobert den größten Teil der Ukraine zurück und greift auch Baku an. (Wenn es nicht sowieso bei ihnen geblieben ist.) Danach auf jeden Fall nach Persien und zum Indischen Ozean.

1940: Ein Aufstand in Mesopotamien droht, dass Deutschland die Kontrolle über sein Erdöl verliert. In dieser verzweifelten Situation schließt Deutschland ein Bündnis mit Israel. Nun kann der Aufstand erfolgreich niedergeworfen werden, aber die Lage bleibt kritisch.

Nach den Blitz-Erfolgen von Italien und Russland kommt Deutschland in schwere Bedrängnis. Speziell die europäischen Gebiete sind zwischen Russland, Italien und dem sozialistischen Block eingeklemmt und können nur schwer mit Erdöl und anderen wichtigen Produkten versorgt werden.

Russisch-italienische Kräfte erobern große Teile von Polen, Ungarn und dem Baltikum, bedrohen nun den industriellen Kern des alten Deutschland. Nur mühsam kann die große Front entlang der Weichsel, der böhmisch-österreichischen Ostgrenze und den Alpen im Süden gehalten werden. Millionen von Deutschen, Balten, Polen, Slowaken, Ungarn und Ukrainern sind aus ihrer Heimat geflohen; viele von ihnen bleiben auch nach dem Krieg in Deutschland. Der Großraum Prag-Dresden wird zum Megaplex. Das trägt auch zur Vermischung der alten europäischen Völker bei. Italien rückt in Ägypten vor, wo die Deutschen nun am Nil mit dem Rücken zur Wand kämpfen. Vielleicht werden sie sogar von da vertrieben, der Kanal zwischen Nil und Rotem Meer abgeschnitten, und nur die Israelis helfen.

Nachdem Russland die ganze Ukraine erobert hat und nur noch die Krim übrigbleibt, müssen die Menschen aus Sewastopol evakuiert werden. Da Griechenland die diplomatischen Beziehungen abgebrochen hat, Armenien, Aserbeidschan und auch Kurdistan von den Russen erobert sind, scheint dies hoffnungslos. Auch die Meerengen sind von Griechenland besetzt und gesperrt worden. Schließlich schafft man die für unmöglich gehaltene Rettung, indem der griechische Provinzgouverneur von Trapezunt mit 100 Millionen Talern bestochen wird und zulässt, dass die Besatzung und die anderen Flüchtlinge über das Schwarze Meer evakuiert werden, und anschließend in die Türkei und nach Israel fliehen können. Einige Zeit später werden diese Menschen die Schlacht von Bagdad für Deutschland entscheiden und so die arabischen Ölfelder vor den Russen retten.

Deutschland schafft es gerade so, die Front aufzuhalten. Nun begehen Italien und Russland einen Fehler: Sie wollen ihre verlorenen Imperien wieder herstellen, und zwar so vollständig wie nur möglich. Italien greift Mexiko an, Russland Choresmien. Aber diese Staaten wollen durchaus nicht wieder unterworfen werden - und so verlieren die Angreifer wertvolle Armeen, die sie ansonsten gegen Deutschland hätten einsetzen können. Nun erstarren die Fronten weitgehend bis 1943. Deutschland muss die Lücken in seinen Reihen mit Ausländern schließen - Afrikaner, Atlanter, Inder und Araber kämpfen nun in der deutschen Armee.

1941 macht Konrad Zuse eine nützliche Erfindung: Den "Tele-Rechner" - es ist nun möglich, Rechner wie per Telegraf miteinander kommunizieren zu lassen, und vor allem, Programme zu schreiben, die ihre Aufgaben auf zwei Rechnern laufen lassen können. (Verteilte Systeme und Internet. Vorsicht, haben wir schon.)

1940er: Die PCs verbreiten sich durch die Welt. Da die meisten Männer im Krieg sind, wirkt sich die Revolution vor allem auf die Frauen aus, die einen großen Vorsprung bekommen.

1943: Deutschland entwickelt eine neue Waffe: Die Atombombe. Am 6. August fällt die erste Bombe auf Verona in Norditalien. Als Deutschland Italien mit weiteren Atombombenabwürfen droht, wird Mussolini vom faschistischen Rat abgesetzt, und Italien tritt in Friedensverhandlungen ein. Der Frieden sieht vor, dass Italien in fünf unabhängige Staaten, die sich nicht wieder verbinden dürfen, zerschlagen wird: Kern-Italien in Europa, Libyen-Tunesien in Nordafrika, Italia Nuova, Peru und Chile in Atlantis.

Ansonsten wird der Status von vor dem Krieg wiederhergestellt. Russland dagegen will den Krieg weiterführen. Da Deutschland und Russland durch mehrere hundert Kilometer von russisch besetzten Gebieten getrennt sind und die russische Luftwaffe noch stark ist, glaubt Stalin, dass ihm kein russisches Verona droht. Noch hat er Recht: Die Deutschen wollen keine Bomben auf ihre Städte werfen. Also geht der Krieg vorerst weiter.

1944: In Verbindung mit einer neuen Erfindung von Wernher von Braun, der Rakete, erweist sich die deutsche Atombombe als übermächtig: Minsk, obwohl fast tausend Kilometer von der Front entfernt, wird von einer deutschen Atomrakete eingeäschert. Deutschland hat damit auch den Krieg mit Russland gewendet. Nun gilt es eigentlich nur noch, den verbleibenden Widerstand niederzukämpfen und die alte Ordnung wiederherzustellen.

1945: Stalin begeht Selbstmord; Ende des Krieges. Um eine erneute Revanche von Russland zu verhindern, wird das Land in etwa ein Dutzend Satellitenrepubliken aufgeteilt, die sich allerdings im Lauf der Zeit als instabil erweisen und teilweise in noch kleinere Staaten zerfallen.

Italien und Griechenland werden sozialistisch. Deutschland ist wegen den immer noch anhaltenden Kämpfen in Russland unfähig, einzugreifen, kann nur durchsetzen, dass Serbien und Bulgarien als eine Pufferzone unabhängig bleiben.

Kanada beginnt, seine Kolonien in die Unabhängigkeit zu entlassen, kontrolliert sie aber indirekt weiter, indem es den "Commonwealth" gründet. Auch in Indien wird die Unabhängigkeit gefordert. Die Deutschen gewähren Indien aber nur nach der "Salamitaktik" Unabhängigkeit:

Zuerst gründen 1945 die Sikhs ihren eigenen Staat, die letzten Stützpunkte werden erst 1974 aufgegeben werden. (Und auch danach bleibt ein Einfluss...)

Von Braun treibt die Raumforschung voran.

1946: Wiener erfindet in Israel ein praktisches Mobiltelefon. Nach der Erfindung des Handys erwirbt Israel in der Welt viel Einfluss, trägt so auch zur Stabilisierung von Nordafrika und Vorderasien bei. Denn hier kommt es - auch dank der Flüchtlinge aus Italien und Griechenland - zu einem Wirtschaftsboom, der der Levante zu neuem Reichtum verhilft. Auf diese Weise ist Deutschland indirekt im Süden abgesichert.

1948: Der neue deutsche Regierungschef Ludwig Erhard verkündet eine große Wende in der Politik: Der Zentralismus wird abgeschafft, weil es effizienter ist, Probleme an Ort und Stelle lösen zu lassen.

1949: Indonesien erhält die Unabhängigkeit von Kanada. Der neue Staat wird zum Ziel für viele Chinesen, die vor der japanischen Besatzung fliehen. Später entwickelt sich das Land mit seinen tausenden von Inseln zu einer Hochburg der Piraten, die Jagd speziell auf japanische Schiffe machen.

1950er: Computer-Netzwerke sind nun so billig, dass auch Privatpersonen sich einen Anschluss leisten können, und so leistungsfähig, dass sie große Mengen an Daten schnell übertragen können. Die Märchenwelt (Virtuelle Realität) zieht ihren Siegeslauf durch die Welt.

1951: Japan beendet den Krieg in China mit einem Sieg. Allerdings bleiben die Partisanen auch in Zukunft ein großes Problem.

1952: Deutsche Prospektoren entdecken in Pilbara (Tir Tairngire) das größte Eisenerzvorkommen der Welt. Deutschland bringt Westaustralien dazu, sich vom Rest des Landes abzuspalten. Der neue Staat heißt Tir na nOg.

1958: Marvin Minsky programmiert ein funktionierendes Neuronales Netz (von der neuen Generation).

1960er: Die Jugendbewegung, sowohl von diversen Kirchen als auch von anti-technokratischen Gruppen beeinflusst, beginnt sich gegen das System aufzulehnen. Aus dieser Bewegung erwachsen später die Umweltbewegung, die Hackerbewegung und die Solidaritätsbewegung. Viele junge Leute reisen durch die Welt (Indien, Tir Tairngire, Thailand, Ägypten, Römisch-Amerika), engagieren sich bei "Humanity's Helpers". Die "Märchenwelt-Blase" platzt, Börsenpanik.

1960: In Neuitalien kommt es zu schweren Aufständen gegen die deutsche Regierung in Martinsburg, an denen sich Schwarze und Weiße beteiligen.


Dschingis-Khans früher Tod
Früher: Geschichte 1900-1930 Geschichte 1930-1960 Später: Geschichte 1960-1993

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