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Hitlers Mittelmeer-Strategie

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Juli 1941: Jugoslawien und Griechenland sind von der Wehrmacht erobert, Kreta in deutscher Hand (auch wenn dieser Sieg furchtbare Verluste unter den deutschen Fallschirmjägern gefordert hat). In Afrika belagern Rommels Truppen die Festung Tobruk. Nun trifft Hitler eine folgenschwere Entscheidung: Operation Barbarossa wird verschoben, das Hauptziel bleibt vorerst der Mittelmeerraum.

Im Balkan befinden die Truppen sich bereits an der richtigen Stelle und müssen nur noch über das Meer verschifft werden. Gleichzeitig werden die Angriffe auf das von den Briten kontrollierte Malta verstärkt. Überall im östlichen Mittelmeer werden die Schiffe der Royal Navy nun von der Luftwaffe attackiert.

Im August sind die Achsen-Streitkräfte in Nordafrika stark genug, um Tobruk anzugreifen und einzunehmen. Nun ist der Weg von Tripoli an die Front frei. In seiner Ungeduld greift Rommel die Briten an, bevor alle seine Truppen eingetroffen sind. Trotzdem gelingt es ihm, die Briten bis nach El Alamein zurückzutreiben. Im September ist Rommel bereit für den entscheidenden Angriff. Er hat zehn deutsche Divisionen plus einige der Italiener gegen 7 des Britischen Empires. Nachdem die Deutschen durch zahlenmäßige Überlegenheit und Rommels strategisches Talent die Briten geschlagen haben, müssen diese sich zum Nil zurückziehen. Dort kommt es im September erneut zur großen Schlacht, in deren Folge Alexandria fällt. Die Briten zerstören zwar alle Brücken über den Nil, doch diese können repariert werden. Mitte Oktober sind Kairo und das gesamte Nildelta unter Kontrolle der Achse. Ein paar Tage später ziehen die letzten britischen Truppen sich hinter den Suezkanal zurück.


Rommels Sieg im Nildelta macht die Lage für das Empire schwierig. Ihre Truppen in Afrika und dem Mittleren Osten sind voneinander abgeschnitten, der wichtige Hafen von Alexandria ist in deutscher Hand und mit dem Suezkanal hat Großbritannien seine wichtigste Verbindung nach Indien verloren. Es wird damit begonnen, Entsatztruppen aus Indien heranzuschaffen, aber gleichzeitig beginnen die Nazis damit, in Ägypten arabische Freiwillige für den Kampf gegen die Briten zu rekrutieren. In Churchills Kriegskabinett verschlechtert sich die Stimmung. Einige Minister um Lord Halifax sind der Meinung, dass Großbritannien diesen Krieg alleine nicht mehr gewinnen kann. Churchill widerspricht: "Es ist noch nicht vorbei!"

Nun steht Hitler vor der Entscheidung: Angriff in Richtung Süden, durch das Niltal, um den Sudan und Äthiopien zu erobern, oder in Richtung Osten? Hitler entscheidet sich sofort für den Osten, er ist auf die Ölfelder am Perischen Golf aus. Rommel überquert den Suez-Kanal und nimmt die Sinai-Halbinsel ein. Die Italiener und Araber marschieren in Richtung Süden, werden aber auf Höhe von El Faiyum und Beni Suef gestoppt. Ende Oktober stehen die Deutschen vor der Stadt Gaza. Inzwischen schickt Churchill Nachrichten zu jüdischen Anführern wie Ben Gurion. Die Juden sollen eine Armee gegen die anrückenden Deutschen aufstellen. Um die Araber nicht noch mehr gegen sich aufzubringen, verspricht Ben Gurion ihnen im Falle eines gewonnenen Krieges und der Gründung des Staates Israel gleiche Rechte. Die jüdischen Truppen sind nicht besonders gut bewaffnet, aber hochmotiviert, gegen die Nazis zu kämpfen. Die Deutschen erobern den Süden von Palästina, werden dann aber von den Briten und Juden aufgehalten. Obwohl Amerika offiziel neutral ist, unterstützt Roosevelt die jüdischen Brigaden, wo er kann. Viele amerikanische Juden entscheiden sich dafür, in Palästina zu kämpfen, andere sammeln Geld. Auch viele Nichtjuden, darunter Veteranen des Spanischen Bürgerkrieges und andere Sozialisten, schließen sich dem Kampf an.

Mitte November schäumt Hitler vor Wut, da Rommel immer noch kein entscheidender Durchbruch gelungen ist. Rommel versucht einen Ausweg zu finden: Anstatt direkt Palästina anzugreifen, marschiert er in Transjordanien ein. Eine Woche später fällt Amman. Es ist leicht zu erkennen, was Rommel vorhat: Er will Briten und Juden in einen Kessel einschließen. Diese sind immer noch damit beschäftigt, ihre Stellungen am Jordan und auf den Golanhöhen zu halten. Ende November gewinnt Rommel eine Schlacht gegen frei-französische Truppen und erreicht Damaskus. Gleichzeitig beginnt ein antibritischer Aufstand im Irak. Hitler hält dies für den richtigen Zeitpunkt, Zypern anzugreifen.

In der ersten Dezemberwoche sehen die Dinge für die Briten schlecht aus: Fast ganz Syrien und halb Zypern sind in deutscher Hand. Am 6.Dezmber erreichen die Deutschen die libanesische Küste. Palästina ist abgeschnitten und in Syrien vereinen die deutschen Streitkräfte sich mit den irakischen Freiheitskämpfern. Churchill bietet Ben Gurion an, seine Truppen aus Palästina zu evakuieren. Ben Gurion antwortet: "Wir sind bereit, für Israel zu sterben." Was keiner weiss: Hitler hat Rommel soeben befohlen, nicht den palästinenischen Kessel anzugreifen, sondern sich auf Mesopotamien zu konzentrieren. "Wir haben die Häfen von Syrien, nun brauchen wir das Öl!" befiehlt er. Außerdem sollen einige Divisionen der Luftwaffe im Norden von Syrien und dem Irak stationiert werden-für einen Angriff auf die Ölfelder von Baku.

Ende 1941 kapitulieren die Italiener in Äthiopien. Endlich hat Churchill einen Sieg, um die britische Moral zu stärken.

Doch dann greifen die Japaner Pearl Harbor an...

...wird fortgesetzt...

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