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Hypertechnokratischen Garde

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Logo der Hypertechnokratischen Garde

Die Hypertechnologische Garde war eine rechtsgerichtete Paramilitärische Gruppierung, die ihren Ursprung in der Hypertechnologie Gesellschaft hatte. 1952 von Großmeister Andre Totomovich Novak gegründet wurde sie 1961 offiziell aufgelöst. Die Farben Schwarz Gold sollten die Zugehörigkeit der Garde zum Österreichischen Imperium symbolisieren wobei sich die Garde nicht loyal zu Kaiser Erasmus II verhielt.


Der Gründer Andre Totomovich Novak Bearbeiten

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Andre Totomovich Novak 1952

Der in Prag geborene Andre Totomovich Novak war zwischen 1947 und 1965 Großmeister der Hypertechnologie Gesellschaft. Als Imperialer Hauptmann der Australia Corps machte sich Novak während des 2. Weltkrieges um Österreich verdient. Die Garde diente Novak als geheime Kaderschmiede für seine Weltherrschaftspläne. Novak war als glühender Österreicher und Großmeister der Hypertechnologie Gesellschaft der Meinung das seine Neue Elite den Globus im Sturm erobern würde. Innerhalb der Garde gab sich Novak den Titel Groß General, wobei er sich Phantasieuniformen an den Leib schneidern lies. Bei Besuchen seiner Garde in Guatemala trug der Groß General und Großmeister einen Lorbeerkranz und ein Zepter. Ehemalige Gardisten beschrieben Novak später als theadralisch, größenwahnsinnig und unbeherrscht.

Die Geheimen Machenschaften in Guatemala (1952-1961)Bearbeiten

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Standort der Hypertechnokratischen Garde Guatemala

Die Garde hatte ihren Standort in Guatemala wo sie mehrere paramilitärische Camps betrieb. Diese Camps bestanden meist nur aus Zelten und Baracken, waren aber mit modernster Ausrüstung bestückt. Die Basislager verfügten über große Truppenübungsplätze, etwa 15000 Gardisten wurden bis 1961 ausgebildet. Wachtürme mit MG Unterstützung und Fliegerabwehr hielten ungebetene Besucher ab die gepachteten Grundstücke zu betreten. Für Außenstehende war der Innere Betrieb der Camps nicht einersehbar da Hohe Elektrische Zäune das Gelände weiträumig abschlossen. Offieziel galten die Grundstücke der Hypertechnokratischen Garde als Private Naturschutzgebiete. Da sich die Camps in unzugänglichen Urwald Regionen befanden verirrte sich kaum ein Besucher dort hin. Im Frühjahr 1954 hatte Andre Totomovich Novak eine Hacienda in der Nähe der Hauptstadt Antigua erworben. Diese Hacienda diente der Hypertechnokratischen Garde als Angelobungsstädte und Zeremonialort. Groß General Novak nutzte dieses Domizil bei seinen Aufenthalten als Audienzräume um Mitglieder der Hypertechnologie Gesellschaft zu empfangen. 1955 trafen auch Panzer der Mark X. Baureihe ein.


Die Hacienda "Novak"Bearbeiten

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Hacienda "Novak" 1959

Bei der Hacienda Novak handelte es sich um einen Gutsbesitz aus dem 19. Jahrhundert der später dann in ein Hotel umgewandelt wurde. Novak kaufte dieses Hotel und wandelte es seinerseits in sein Feriendomizil in Guatemala um. Zivile bewaffnete Mitglieder der Hypertechnologischen Garde beschützten Andre Totomovich Novak in seiner Hacienda. 1957 lies der Anführer das Gelände unterbunkern, ein großes Bunkernetzwerk sollte die Mitglieder der Garde vor Atomangriffen beschützen. Innerhalb des Hauptbunkers befanden sich auch Radar und sonstige technische Aufklärungs Geräte, er sollte wahrscheinlich als Kommandostelle dienen.

Die Nuklearwaffen und Panzer der Hypertechnokratischen GardeBearbeiten

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Atomrakete Guatemala 1959

In den Späten 1950er lies Andre Totomovich Novak Drei Raketen aus dem Testzentrum Peenemünde nach Guatemala schaffen, und mit Atomsprengköpfen bestücken. Novak wollte so ein Druckmittel gegen das Österreichische Imperium in der Hand haben. Zwischen Mai 1959 und Februar 1960 zielten die Nuklearwaffen der Hypertechnokratischen Garde auf Mittel und Süd Amerikanische Städte. Die Garde sammelte ihre Kräfte um Guatemala zu unterwerfen. Die Übungspanzer der Mark X (Panzer) Reihe wurden mit scharfer Munition bestückt, es formierte sich eine Kampfstarke Kleinarmee. Mit dieser Armee wollte die Garde eine Revolte beginnen.
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Mark X. Panzer

Einigen in den 1980ern aufgetauchten Unterlagen zufolge wollte Novak den Kaiser in Wien vor vollendete Tatsachen stellen um sein eigenes kleines Reich in Mittelamerika zu etablieren. Erasmus II. wehren die Hände gebunden. Die Rund 150 Panzer sollte Guatemala im Sturm nehmen und, um die Technokratische Union auszurufen. In der Hypertechnokratischen Union sollte die totalitäre Staatsform Ständemonarchie vorherrschen mit einem Hypertechnokratenkult als Staatsreligion. Die Österreichische Garnison in dem kleinen Kronland wehre nicht in der Lage gewesen sich einer so ernsthaften Gefahr entgegenzustellen. Der Startschuss viel nie auch die Drei Atomraketen kamen nicht zum Einsatz. Offiezieler Grund für die Demontierung der Nuklearwaffen war so Novak das er es seinem Land schuldig sei, tatsächlich aber hatte er erkannt das seine Pläne scheitern würden. Nach 1961 gab es schnell Gerüchte um Atomwaffen, Goldschätze und Waffenlager. 1962 machten sich die Revolutionäre Fidel Castro und Ernesto Guevara auf diese zu finden, scheiterten aber. Drei Jahre danach fand der ehemalige Gardeoffizier Josef Bögel das konventionelle Waffenlager und stürzte Guatemala in einen langen Bürgerkrieg.

Der Archäologische RaubbauBearbeiten

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Ehemalige Mayastädte in Guatemala

Unter den Mitgliedern der Hypertechnokratischen Garde befanden sich auch eine Reihe Feldarchäologen mit Militärischer Ausbildung. Diese Archäologen hatten von Novak den Auftrag Guatemala nach Maya Artefakten zu durchsuchen. Bereits in den 1920er Jahren hatte der damalige Großmeister der Hypertechnologie Gesellschaft Schatzjäger beauftragt, in Guatemala fand dies im Großen Stil statt. Novak glaubte das sich in den Ruinen der Maya Kultur der Schlüssel zu den Geheimnissen der Zivilisation von Atlantis verbarg, außerdem wollte er den verschollenen Koloss von Rhodos finden.
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Dr. Franz Stroh

Die Leitung über die Ausgrabungen übernahm der Linzer Archäologe Dr. Franz Stroh. Stroh war in den späten 1920er Jahren zu Adolf Hitlers Leibarchäologen aufgestiegen. Stroh war eigentlich Experte auf dem Gebiet Europäisches Altertum. Die Pseudoarchäologischen Kenntnisse der Hypertechnologischen Mythologie machten ihn aber zu einem Fachmann in Novaks Augen. Der Koloss war in der Mythologie der Gesellschaft so etwas wie eine Geheimwaffe der Atlantier gegen die Juden. Hitler hatte diese Märchen in die Welt gesetzt, ab 1952 suchten Dutzende Teams nach dem Koloss. Strohs anfängliche vorsichtige Vorgehensweise musste schnell einer Brecheißen Archäologie weichen. Novak wollte Ergebnisse, Goldfunde wurden umgehend außer Landes geschafft um die Kassen der Garde zu füllen, andere Artefakte meist zerstört. Die Schatzsucher verwendeten sehr brutale Mittel, Dörfer der Indios wurden zu Ausgrabensarbeiten gepresst, an den Grabungsstädten selbst fand Dynamit seine Anwendung. Bis 1958 hatte die Hypertechnokratische Garde 7 neue Tempelanlagen entdeckt, aber von einer Atlantis Kultur fehlte weiterhin jede Spur. Nach 9 Jahren der Suche hatte die Garde ein Trümmerfeld hinterlassen, einige Goldene Masken und Schmuckstücke fanden in den 1990ern wieder ihren Weg in die Heimat, wo sie in Museen ausgestellt werden.

Der Chefideologe Karl Maria Wiligut „Altehrwürdige Thor“Bearbeiten

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Karl Maria Wiligut 1935

Innerhalb der Garde gab es viele sehr okkulte Rituale welche ihren Ursprung in der Person des ehemaligen K. u K. Oberst, Kurzzeitmitglied der Teutonischen Thule Partei (1929) und ehemaliger Minister für Volksaufklärung (1930-1933) Karl Maria Wiligut hatten. Wiligut war bereits ein Alter Mann als er von Andre Totomovich in die Garde berufen wurde. Wiligut erdachte die vielen Rituale welche innerhalb der Garde zelebriert wurden. Von 1952 bis zu seinem Tod 1960 war Wiligut der Chefideologe der Hypertechnokratischen Garde. Von den Gardisten nur als der „Altehrwürdige Thor“ bezeichnet lebte der über 90 Jährige Willigut in der Hacienda Novak. Wiligut verarbeitete die Ideen Hitlers weiter wobei er der Hypertechnokratischen Garde eine Sonderrolle zuwies. Die Rolle der Garde sollte es sein Als Leibstandarte des Gottkaisers von Europa den Glauben an Nordische Götter und der Hypertechnokraten von Atlantis zu bewahren. Blutsschwüre, Symbolik und Mittelalterlicher Ehrenkodex wurden verfeinert. Burgen und Schlössern in Westmark und Österreich sollte dem Aufbau eines neuen Adelsgeschlechtes dienen welches über das Neue Europa herrschen sollte. In seinen bereits 1934 verfassten Geheimschriften propagierte Wiligut die Herrschaft eines Erleuchteten Kaisers den er „Gottkaiser der Volksvorfahren“ nannte. Obwohl mit diesem Gottkaiser wahrscheinlich der ehemalige Gildenmeister Adolf Hitler gemeint war wurden diese Schriften später von Andre Totomovich Novak aufgegriffen. Novak lies sich von Wiligut die Zukunft vorhersagen, wobei dieser ihn schon 1963 als Gottkaiser Europas und der Welt sah.

Uniformierung der Hypertechnokratischen GardeBearbeiten

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Uniformen der Schwarzen Husaren 19. Jhd. Vorbild der Hypertechnokratischen Gardeuniform

Bei Zeremoniellen Anlässen auf der Hacienda trugen die Gardemitglieder Husaren Uniformen die der Schwarze Schar nachempfunden waren. Die Schwarze Schar war ein Braunschweigisches Husarenregiment das in den Napoleonischen Kriegen auch Österreich zu Seite stand. Warum Novak ausgerechnet ein Deutsches Regiment als Vorbild hernahm ist fraglich. Gardemitgliedern war es nicht gestattet sich in Uniform ablichten zu lassen, 1961 als heraus kam das die Garde existiert gab Novak den Befehl heraus sämtliche Uniformen zu verbrennen.
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Säbel der Hypertechnokratischen Gardisten

Jeder Gardist besaß einen Säbel denn er wie seinen Augapfel hüten musste, der Säbel musste immer mitgeführt werden. Während ihrer Übungen und Expeditionen in den Guatemaltekischen Urwald trugen die Gardemitglieder hingegen einfache Tarnuniformen.

Die Politverwicklungen der Hypertechnokratischen GardeBearbeiten

Politischen Einfluss innerhalb Europas besaß die Garde kaum, in der Politik der Austrian States of America und auf dem Amerikanischen Kontinent war sie stark aktiv. Mit George Lincoln Rockwell der 1957 der Garde beitrat hatte die Garde einen Weg gefunden die ASA Politik zu manipulieren. Ehrenmitglied Rockwell im Range eines Sturmoberst wurde 1960 der Vierte ASA Präsident. Innerhalb der ASA Partei American Hypertech Party befanden sich weitere Gardisten in Schlüsselrollen, de facto war die Amerikanische Kronregierung fast nur mit Gardisten besetzt.

Das Ende der Hypertechnokratischen Garde (1961)Bearbeiten

Das Aus für die Garde kam am 12. September 1961. Seit 1958 genoss die Hypertechnologie Gesellschaft im Kaiserhaus nur noch wenig Ansehen. Bereits 1959 hatte der österreichische Geheimdienst einen Spion in die Hypertechnologie Gesellschaft eingeschleust, den russischstämmigen Rudolf Iwanowitsch Abel. Abel stand bereits sei den 1920ern im Dienst des Österreichischen Geheimdienstes Sektion Russland und hatte Erfahrung mit Infiltrierung. In der Gesellschaft konnte Abel kein belastendes Material finden, die Hypertechnokratische Garde war selbst für Mitglieder ein Geheimnis. Abel war bei der Imperialen Armeeabteilung des Kronlandes Russland Militärfunker gewesen. August 1961 interessierte sich die Garde auch für ihn. Trotz seines Alters wurde Abel in die Garde aufgenommen, er sollte in der Hacienda Funker ausbilden. Abels Karriere bei der Hypertechnokratischen Garde dauerte ganze 25 Tage. In diesen 25 Tagen spionierte Abel die Hacienda Novaks aus, machte Fotos von Übungsgeländen und lichtete Ausgrabungsstädten ab. Die Bilder lies er über einen Mittelsmann in Antigua dem Geheimdienst zukommen. Kaiser Erasmus II. lies Andre Totomovich Novak noch am selben Tag zu sich kommen, er forderte die Auflösung der Garde. Novaks Glück war das Abel erst 1961 der Garde beitrat, so konnte er nichts von den 3 Nuklearraketen weitergeben. Novak kam mit Heiler Haut davon. Nach der Ermordung Kaiser Erasmus II. verschärfte sich die Krise, Verdächtigungen um eine Mitwisserschaft wurden laut. 1965 wurde ein Haftbefehl auf ihn ausgestellt, er floh nach Brasilien.

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