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Logo der Hypertechnologiegesellschaft ab 1925

Die Hypertechnologiegesellschaft war ein antisemitisch, nationalistischer Fortschritt, orientierter, österreichischer Geheimbund. Erklärtes Hauptziel war es, ein Utopia der Hypertechnologie zu errichten. Bis 1941 war auch die alternative Schreibweise Hüpertechnologie Gesellenschaft im Umlauf. Um die Entstehung der Gesellschaft ranken sich viele Legenden, Verschwörungsgeschichten und Mysterien. Das Erste Auftreten der Gesellschaft wird auf das Jahr 1897 in Wien datiert. Erster bekannter Großmeister war der Gynäkologe Dr. Heinrich Schmunzel. Es wird vermutet das der Exzentriker Schmunzel 1897 das Einzige Mitglied des Geheimbundes darstellte.

Anders, als angenommen bestand die Hypertechnologiegesellschaft nicht nur aus Wissenschaftlern, sie war vielmehr ein Sammelbecken Nationalistischer, Radikaler, Okkulter und Faschistoider Kräfte. Im Kommunismus sah die Gesellschaft einen Feind von Anstand und elitärer Hypertechnologie. Der Geheimbund löste sich 1965 selbst auf. Teilweies überlebten die Ideologien der Gesellschaft inerhalb der Amerikanischen Partei "American Hypertech Party" und der Neo Hypertechnopunk Bewegung. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie; Terra Austria der Aufstieg Österreichs.

Die Hypertechnologiegesellschaft und ihr goldener Ursprung

Koloss

Koloss von Rhodos ein mechanischer Mensch als Waffe gegen die Juden

In der 1899 erschienenen Publikation „goldener Ursprung“ schreibt Dr. Heinrich Schmunzel von den Goldenen Vorfahren und Stammvätern der Hypertechnologie. Er erwähnt dabei auch die Gründung der Gesellschaft durch den Ersten atlantischen König im Jahre 10.000 v.Chr. Schmunzel behauptet dabei auch, dass die ägyptischen Pyramiden durch Hochtechnologie der Gesellschaft errichtet werden konnten. Er selbst bezeichnet sich dabei als der 1472. Großmeister der Hypertechnologiegesellschaft. Innerhalb der Gesellschaft hatte Goldener Ursprung Heiligen Status. Nach dem Beitritt des Österreichers Adolf Hitler kommen weitere Bände hinzu. Großmeister Hitler schreibt bis 1935 mehrere Bände, wobei sich die Ursprünge der Gesellschaft ändern. Die Gesellschaft erhält antisemitische Züge. In Hitlers Version wurde die Gesellschaft durch ein Volk von Übermenschen begründet, die aber durch den jüdischen Glauben ihre Heimat, Atlantis verlassen mussten. Um Atlantis zurückzuerobern bauten diese Hypertechnokraten den mechanischen Koloss von Rhodos. Der Koloss sei so Hitler auch als Goliath bekannt geworden. Hitlers Version wurde schon zu seinen Lebzeiten als hahnebücherner Unsinn zerrissen. Innerhalb der Gesellschaft galten seine Werke denen von Schmunzel als ebenbürtig.

Großmeister Heinrich Schmunzel und die Anfänge in der Donau Monarchie (1897-1923)

1897 kommt Dr. Heinrich Schmunzel an den kaiserlichen Hof, Kaiser Franz Josef war an Krebs erkrank. Schmunzel verspricht Trohnfolger Erasmus, ein Heilmittel für alle Probleme, außerdem hetzt er gegen Deutschland. Auch als sich zeigt, dass Schmunzel gegenüber dem Krebs machtlos ist, hält Erasmus an Schmunzel fest und wird Mitglied der Gesellschaft.
DrSchm

Heinrich Schmunzel 1911, 1472. Großmeister

Um die Jahrhundertwende ist die Gesellschaft auf 1000 Personen angewachsen: Anwälte, Richter, Universitätsprofessoren, Polizeibeamte, Aristokraten, Ärzte und Naturwissenschaftler gehören ihr an. 1901 ist der gestammte Kaiserhof infiltriert. Der Tod Kaiser Franz Josefs gibt der Gesellschaft weitere Möglichkeiten, das Mitglied Kaiser Erasmus I gewährt fast unbegrenzte Kredite. In Österreich-Ungarn entsteht ein Technokratenregime, das Reich entwickelt sich dramatisch. Die Macht des Geheimbundes ging sogar so weit, dass er dem Kaiser eine Heirat diktieren konnte. 1904 heiratet Erasmus das loyale Mitglied Marie Heitzbeck. Österreich Ungarn erlebt eine neue Blüte, Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt wollen an dieser Gründerzeit teilhaben. Automobile, Flugmaschienen, Luftschiffahrt und jede Art von damals neuartiger Technologie wird im Großen Stil erprobt.
Aeromobil 01

Hypertechnologie 1912

. Das neue industrielle Utopia hat aber auch seine Schattenseiten. Umweltverschmutzung und Kriegstreiberei. Der Autoritäre Kaiser rüstet das Land mit neuen, furchterhegenden, gepanzerten Kriegsmaschinen. Nationalistische Hetztiraden Schmunzels führten letztendlich zu geheimen Operationen gegen andere Nationen. 1912 war Österreich-Ungarn nicht nur das modernste Land der Erde sondern auch das gefährlichste. Von Dr. Schmunzel als „Goldenes Zeitalter österreichischer Hypertechnologie“ bezeichnet, beginnt die brutalste Kaiserherrschaft in der Geschichte der Habsburger. Atomkraft, Atomwaffen und Kriegsgeräte für Vorrücktatik 13 und Schmunzels "Heinrich Kampfkonzept" wird entwickelt. Der Fall des Deutschen Reiches 1913 und der Sieg im 1. Weltkrieg wäre ohne den ehrgeizigen Dr. Schmunzel nicht möglich gewesen. Nach dem 1. Weltkrieg wendet sich Schmunzel der englischen Politik zu, er gibt dem österreichischen Kaiser den Rat, in England einen Lord Protektor zu installieren. Schmunzel stirbt 1923 im Alter von 61 Jahren bei einem Hubschrauberunfall.

Großmeister Adolf Hitlers Periode (1923-1935)

Nach dem 1. Weltkrieg kehrt Adolf Hitler 1916 in die österreichische Hauptstadt Wien zurück. Ende der 1910er Jahre war Österreich-Ungarn zu einem europäischen Giganten aufgestiegen. Der junge Hitler begrüßte begeistert den Aufstieg seines Heimatlandes. Ein befreundeter Arzt führt ihn Ende 1919 in die Hypertechnologiegesellschaft ein.
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Adolf Hitler Brandrede 1934

Nach der üblichen Einführungszeremonie wird Hitler Januar 1920 in die Gesellschaft aufgenommen. Hitler ist Feuer und Flamme. Er zeichnet sich schnell durch demagogische Reden aus. In seiner Freizeit verfasst das neue Mitglied Texte, die sich mit dem Kampf der Hypertechnokraten gegen das Judentum befassen. Der Tod des Großmeisters traf Hitler hart, da er in ihm einen Vater und Mentor sah. Der Aufstieg Hitlers in das Amt des 1473. Großmeisters erfolgt nach einer Seance auf dem Anwesen Fort Belvedere des britischen Königs. Diese Seance war durch seinen Freund

Aleister Crowley manipuliert. Schmeichels Geist sprach Hitler hierbei im Namen der Hypertechnokraten die höchste Rolle in der Organisation zu.

Großmeister Hitlers Interesse für das Okkulte steigerten sich zusehends. 1923 ernannte Hitler den ehemaligen Oberst Karl Maria Wiligut zu seinem persönlichen Hellseher. Hitler war von der Wahnvorstellung besessen, dass Bundeslade, Gral und Longinusspeer Relikte der versunkenen Hypertechnokraten Technolgie seien. So wurden mehrere archäologische Ausgrabungen finanziert die aber außer Spesen keine erfolge zu Tage brachten. Hitler öffnet die Hypertechnologie auch anderen Nationen, indem er „gesegnete Glockensälle“ der Hypertechnologie in den Kronländern und im Ausland einweiht. Die Hypertechnologiegesellschaft stand aber auch unter Erfolgsdruck. Utopia musste bewaffnet werden. Mitglieder wie Nikola Tesla leisteten ihren Beitrag. Ab 1924 kam es zu Briefwechsel mit dem österreichischen Kaiser. Der Kaiser nahm viele von Hitlers Ideen sehr Ernst, etwa den Vorschlag die Imperiale Armee mit schwarzen Mänteln zu bekleiden, oder den Vorschlag, in Russland Wehrbauern zu bewaffnen.
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Adolf Hitler, Wallis Simpson, König Eduard VIII., Fort Belvedere England 1935

Mitte der 1920er Jahre wurde der Großmeister zunehmens rastlos. Er reiste in der Welt umher: England, Frankreich und die USA. In England traf er sich mehrmals mit seinem Freund, dem englischen König Eduard VIII. In den Vereinigten Staaten kauft sich die Gesellschaft bei der Chicagoer Mafia ein. Hitler verlegt seinen Wohnsitz in die USA. Die Gründung der radikalen amerikanischen Partei, „American Hypertech Party“ fällt ebenso, wie die Übernahme Amerikas in diese Zeit. Im selben Jahr ruft Hitler die ehemaligen Mitglieder der aufgelösten faschistischen Teutonischen Thule Partei aus München dazu auf, sich der Hypertechnologie anzuschließen. 1932 übernimmt Hitler den Posten des Vizepräsidenten der neuen Austrian States of America. Ihm bleibt wenig Zeit, seine Macht auszuweiten. Bereits 1935 stirbt er bei einem Bombenanschlag in seinem Haus bei Sacramento.

Großmeister Aleister Crowleys getilgte Periode (1935-1947)

Aleister Crowley war der erste englisch stämmige Österreicher, den die Gesellschaft für würdig empfand, bereits 1916 machte er sich durch Anti-Britische Schriften beliebt. Nach langjährigen Korrespondenzen mit Großmeister Schmunzel erhielt er 1921 eine Beitritseinladung. 2 Jahre später trat Crowley nach einer heiklen Skandalgeschichte in Italien bei. Crowleys Mitgliedschaft wurde aber nicht von allen Mitgliedern begrüßt: Radikale Kräfte innerhalb sprachen von einem „Englischen Fremdkörper“. Aber Crowley gelang es, sich mächtige Verbündete, wie Adolf Hitler in der Organisation zu machen.
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Aleister Crowley 1945, 1474. Großmeister

1926 sagte er das Ende der Welt für 2034 voraus. Der 1474. Großmeister erweiterte die Ideen Hitlers. Außerdem führte er „Den Teufel in der Maschine“ in die Hypertechnologie Mythologie ein. Die Anbetung des Mephisto Mechanicus stieß aber bei Kaiser Erasmus II. auf Ablehnung. Das Kaiserhaus distanzierte sich zusehens. Erasmus II. konnte nicht wie sein Vater eingesponnen werden. Die Gesellschaft musste sich anpassen. Großmeister Crowley führte die Gesellschaft weiterhin souverän, er blieb Europa jedoch fern. Crowley war seit Gründung der American Hypertech Party in Amerika politisch aktiv. Noch war die Gesellschaft mit dem Kaiser verbündet. Der Druck, neue Errungenschaften zu erbringen stieg. Nach dem 2. Weltkrieg 1944, beteiligen sich Wissenschaftler der Organisation an der Entwicklung der Kaiserflugscheibe. Hier zeigte sich jedoch, dass Crowley zwar als okkulter Führer geeignet, aber in der Wissenschaft seine Kompetenzen überstieg. Crowley zog sich in sein Privatleben zurück, wo er ausschweifende Orgien und Rituale abhielt, die Leitung der Gesellschaft überließ er anderen. Nach seinem Tod an einer Überdosis Heroin am 1. Dezember 1947 plädierten einige hohe Funktionsträger dazu, Aleister Crowleys Namen aus den Analen zu tilgen. Crowleys Nachfolger revidierte die Änderungen des 1474. Großmeisters und nannte sich seinerseits 1474. Großmeister der Hypertechnologie Gesellschaft.

Großmeister Andre Totomovich Novaks Periode (1947-1965)

Andre Totomovich Novak

Andre Totomovich Novak 1952, 1474. Großmeister

Der in Prag geborene Andre Totomovich Novak war seit den 1930er Jahren Mitglied der Gesellschaft. 1934 bei seinem Beitritt ließ er im Prager Glockensäll wegen seiner slawischen Abstammung eine "Sonderhypertechnokraten-Umwandlung" über sich ergehen. Als Imperialer Hauptmann der Australia Corps, machte sich Novak während des 2. Weltkrieges um Österreich verdient. Ideologisch stand er Großmeister Hitler sehr nahe. Hegte aber einen Groll gegen Hitlers Freund Aleister Crowley. In Novaks Augen war der englischstämmige Crowley immer ein Schandfleck gewesen. Novak äußerte mehrmals unverhohlen seine Meinung über den „Teufelshumbug“ des Großmeisters. Seiner Meinung nach sollte die Gesellschaft den Pfad der Hypertechnokraten gehen, und die Ketten des Aberglaubens ablegen. Ab Mitte der 1940er Jahre Bildete sich rund um Novak eine Fraktion innerhalb der Organisation, die sich für die Absetzung des Großmeisters stark machte: Vergebens. Nach dem Tod Aleister Crowleys, ließ der designierte Nachfolger die Werke und den Namen Crowleys tilgen. Großmeister Novaks Hauptaugenmerk lag auf dem kaiserlichen Weltraumprogramm, aber auch der Machtausbau der Gesellschaft selbst, hatte Priorität. Eigene archeologische Projekte und der Aufbau einer Geheimarmee und Nuklearwaffen in Mittelamerika wurden vor Kaiser Erasmus II. geheim gehalten. Nach dem scheitern des Weltraumprogrammes 1958 und dem Bekanntwerden der Hypertechnokratische Garde verlor die Gesellschaft jeden Rückhalt innerhalb des Kaiserhauses. Mehr und mehr zeichnete sich in den 1960ern das Ende der Gesellschaft ab. Eine Austritswelle und Mistrauensanträge waren nur der Anfang der Krise. Nach der Ermordung Kaiser Erasmus II. verschärfte sich die Krise. Verdächtigungen um eine Mitwisserschaft wurden laut. 1965 stellten die Österreichischen Behörden einen Haftbefehl auf den Namen Andre Totomovich Novak aus. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion floh Novak nach Südamerika. Die Gesellschaft löste sich drei Monate später auf. Gerüchten zufolge lebte Novak bis 1978 unter dem Namen Emanuel Cruz in der Kronprovinz Brasilien. Ein Mythos besagt hingegen, dass Novak auf der Raumstation Noordung lebt, und sich das ewige Leben gesichert habe. Rachsüchtig warte er gemeinsam mit seiner Garde auf eine Möglichkeit, den Kaiser zu enttrohnen. Großmeister Andre Totomovich Novak müsste demnach heute über 105 Jahre alt sein. Das wahre Schicksal des Großmeisters bleibt unbekannt.

Die Hypertechnokratische Garde (1952-1961)

Als glühender Hitler-Verehrer, glaubte der Großmeister auf den Pfaden der Altvorderen
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Guatemala, Standort der Hypertechnokratischen Garde

Hypertechnokraten zu wandeln. Genau wie bereits in den 1920er Jahren, finanzierte die Gesellschaft wieder archäologische Ausgrabungen. Novak hielt auch den goldenen Pfad für Geschichtliche Tatsache. Er vermutete, die Heimstädte der Übermenschen von Atlantis in Guatemala. 1952 rief der militaristische Novak die Hypertechnokratische Garde ins Leben. Die Garde bestand aus fanatischen Anhängern. Nicht jedes Mitglied konnte in die Hypertechnokratische Garde eintreten. Militärische Erfahrung und eine Mindestgröße von 1,75 m waren Pflicht. Anwärter auf die Garde mussten heilige Eide schwören, wobei Fahnen und Wimpel eine Rolle spielten. Großmeister Novak besuchte seine Truppen regelmäßig in verschiedenen Basiscamps in Guatemala. Gemeinsam mit einer großen Gruppe Archäologen, suchte die Garde nach dem verschollen geglaubten Koloss von Rhodos. Dieser wurde bereits von Hitler als Waffe beschrieben.

1961 erfuhr Kaiser Erasmus II. von der Garde. Sie wurde anschließend verboten. Ob sie tatsächlich aufgelöst wurde ist ungewiss.

Bedrohung durch Atomraketen

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Atomrakete Guatemala 1959

In den späten 1950ern ließ Andre Totomovich Novak drei Raketen aus dem Testzentrum Peenemünde nach Guatemala schaffen, und mit Atomsprengköpfen bestücken. Novak wollte so ein Druckmittel gegen das Österreichische Imperium in der Hand haben. Zwischen Mai 1959 und Februar 1960 zielten die Nuklearwaffen der Hypertechnokratischen Garde auf Mittel- und Südamerikanische Städte. Aus Angst davor, entlarvt zu werden ließ Novak die Waffen demontieren. Die atomare Bedrohung wurde nie bekannt. Eine Aufdeckung hätte die Zerschlagung der Gesamten Hypertechnologiegesellschaft bedeutet.

Die Hypertechnologiegesellschaft und die Raumfahrt (1944-1958)

Jansa

Generalmajor Alfred Jansa

Schon seit der Jahrhundertwende bemühte sich die Gesellschaft, das Kaiserhaus für die Erschließung des Kosmos zu gewinnen. In den 1940er Jahren schien Raumfahrt nicht mehr fern. Auch Kaiser Erasmus II. erkannte dies. Mittel für ein Raumfahrtprogramm wurden an die Hypertechnologiegesellschaft vergeben. Dem Generalmajor und Befehlshaber der 3. Brigade bei St. Pölten Alfred Jansa wurde 1944 die militärische Verantwortung für die Entwicklung der geheimen Kaiserflugscheibe übertragen. Generalmajor Jansa sah bereits 1939 in der Raumfahrt eine Möglichkeit der Landesverteidigung. Westmärkische Raketen und Flugzeugtechniker, wie Wernher von Braun werden gezwungen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Sie werden an der westmärkischen Ostseegemeinde Peenemünde einkaserniert. Unter strengster Geheimhaltung rollt das Projekt Kaiserflugscheibe an. Der österreichische Raumfahrtpionier und Gesellschaftsmitglied Hermann Potočnik übernimmt 1945 die technische Leitung.

Die geheime Kaiserflugscheibe

Mythen um die geheime Kaiserflugscheibe

Um die Herkunft der Kaiserflugscheibe gibt es viele Mythen: 1946 eröfnete Großmeister Aleister Crowley hochrangigen Militärs, die Baupläne der Flugscheibe seien ihm durch den Mephisto Mechanicus im Traum zugespielt worden. Tatsächlich besaß Crowley keinerlei nähren technischen Kenntnisse, bezüglich der Flugscheibentechnologie. In den 1970er Jahren kursierten Gerüchte, dass die Kaiserflugscheibe 1908 bei Tonguska von den Russen geborgen wurde, um 8 Jahre später in österreichischen Besitz zu wechseln.

Raumfahrt

Skizze der Kaiserflugscheibe


Die Realität hinter der Legende

Erste Flugfähige Prototypen steigen im Frühjahr 1945 auf. Die Flugeigenschaften der Maschinen sind so schlecht, dass man sie nochmals von Grund auf neu konzeptzionieren muss. Mit der Sack-101 gelingt der erste stabile Gleitflug. Die Flugscheiben fliegen, haben aber allesamt ein Problem: Die Testpiloten müssen sich durch die Kreisbewegungen übergeben.

Raumanzug

Sack-101 Testpilot 1950

5 Jahre später sind die Probleme immer noch nicht gelöst, aufrechtes Stehen in der Hauptkammer ist nicht möglich. Eine Pilotenkanzel wird eingebaut. Die Probleme häufen sich. Systemausfälle und Brände sind die Regel. 1955 ist die Hypertechnologiegesellschaft davon überzeugt, dass der Bau einer Gleitscheibe unmöglich sei. Doch der Kaiser will Ergebnisse sehen. Viktor Schauberger, amerikanische und russische Experten werden hinzugezogen. Zu allem Überfluss besucht der ungeduldige Kaiser die Testanlagen regelmäßig. Er fordert Ergebnisse.

Kaiser Erasmus II. hält am 12.März 1956 eine Fernsehansprache. Er garantiert dem Terra Austria Imperium, den Mond noch in den 1950er Jahren zu erreichen. Die Raumfahrt steckt noch in den Kinderschuhen. Die Fertigstellung der ersten funktionierenden Kaiserflugscheibe wird auf 1957 veranschlagt. Das unrealistische Ziel wird durchgepeitscht. Mit Hochdruck arbeitet man an der Forderung des Kaisers. Nach mehrjähriger Testzeit ist es soweit: Der erste Kosmoaffe wird mit Hilfe einer Kaiserflugscheibe in den Kosmos geschossen. Der Kosmosaffe übergibt sich durch die Drehbewegung der Kaiserflugscheibe. Das Raumfahrzeug gilt seither als vermisst. Erzürnt befiehlt der Kaiser, die Einstellung des in seinen Augen, nutzlosen Weltraumprogrammes. Nach dem Unglück von 1958 fällt die Hypertechnologiegesellschaft im Kaiserhaus in Ungnade. Die Organisation wird nur noch als „Unfähiger Pappenheimer Verein“ bezeichnet. Die Bestrebungen, den Weltraum zu erobern, werden auf Eis gelegt, der Traum ist geplatzt vorerst. Heute spricht man von den Flugscheiben Peenemündes von "echten" Flugscheiben. Nachfolgende Flugscheiben der 1960er, 1970er, 1980er und frühen 1990er Jahren werden als die "Falschen" bezeichnet.

Erste weltraumtaugliche Raketen

ÖRaketen

Östereichische Raketen

Parallel zu der Kaiserflugscheibe wird mit Raketenantrieben experimentiert. Erste funktionsfähige Marschflugkörper wurden bereits im 2. Weltkrieg erfolgreich als Flugzeugwaffe eingesetzt. Diplomingenieur Hermann Potočnik und sein wissenschaftlicher Stab erkennen bald, dass die Raketentechnologie einfacher zu handhaben ist, als die der Flugscheibe. Nach anfänglichen Misserfolgen mit der F1 Rakete verbessern sich die Flugeigenschaften der Projektile bis 1948 enorm. Sieben verschiedene Raketentypen werden bis 1955 erprobt, wobei sich Tragfähigkeit und Größe steigert. Mit der F3 gelingt es erstmals, ein Objekt in die Erdumlaufbahn zu befördern.

Die geplante Noordung Raumstation Hermann Potočniks

Hermann Potocnik

Hermann Potočnik 1913

Ende 1928 hatte Hermann Potočnik bereits in seinem Buch „Das Problem der Befahrung des Weltraums“ über die Möglichkeiten bemannten Raumstationen gesprochen. Dieses Buch machte die Hypertechnologiegesellschaft neugierig: Hermann Potočnik wurde angeworben. In dem Buch machte der Autor Vorschläge zu Realisierung von Raumstationen und geostationären Satelliten. Potočnik wurde zu einem der größten Vordenker der Weltraufahrt in den 1930er und 1940er Jahren. 1956 genemigte der Kaiser von Österreich weitere Gelder, woraufhin die Hypertechnologische Gesellschaft mit dem Bau erster Teile einer Raumstation startete. Die Raumstation Noordung bestand in der Planung aus drei Komponenten Wohnrad, Energiestation und Observatorium. Bis 1958 wurden in Peenemünde mehrere Parabolspiegel der Station gebaut. Die Station sollte in 10 Etappen durch bemannte Raketenmissionen bis 1966 fertig gestellt werden. Der erste Raketenstart kam nie. Das Ende des Raumfahrtprogramms bedeutete auch das Ende der Bauarbeiten.

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Skizze Raumstation Noordung 1928


Spätere Verschwörungsgeschichten

Der Selbstmord Hermann Potočniks 1963 führte zu vielen Spekulationen. Das hartnäckigste Gerücht besagt, dass die Raumstation doch gebaut wurde, und zwar von der Hypertechnologischen Garde in Guatemala. Nach der Mondlandung des Austronauten Franz Viehböck 1991 kamen erneut Gerüchte auf, wonach der Astronaut auf dem Mond einer außerirdischen Macht begegnet sei. Dieser Zwischenfall wird ebenfalls mit der Raumstation Noordung in Verbindung gebracht.

Verwicklungen der Hypertechnologiegesellschaft

Die Hypertechnologiegesellschaft in der amerikanischen Politik

Seit 1927 gibt es die American Hypertech Party, die Antisemitische Fortschritspartei Amerikas, diese wurde von Adolf Hitler gegründet. Durch die Partei hatte die Gesellschaft erstmals die Möglichkeit, die Spitze eines Kronlandes zu stellen, hat aber nach der Schlacht um Philadelphia 1963 ihre Regierungsgewalt eingebüßt. Nach der Auflösung der Gesellschaft, exesstierte diese Partei weiter.

Die Hypertechnologiegesellschaft in Polen

Experiment1926

Sonderkommandomitglied der Hypertechnologie Gesellschaft, Stadtzone Emil 57, Juli 1926

Von 1921 bis 1933 experimentierten Wissenschaftler der Gesellschaft im damaligen Ostprotektorat Litauen-Polen. Bei Ihren unethischen Experimenten an der Bevölkerung wurden sie durch die imperiale Armee Österreichs unterstützt und besaßen Sonderrechte. Krakau stand als „Stadtzone Emil 57“ unter direkter Verwaltung des Wissenschaftlers Dr. Emil Haussner. Haussner, dessen Ambitionen sich auf blanken Rassismus zurückverfolgen ließen, versuchte in Polen chemische und biologische Waffen zu entwickeln. Seine Befehle erhielt er dabei von Anfang an von Adolf Hitler. Hitler sah in der Arbeit Haussners, eine Möglichkeit, sich in einem kommenden Endkrieg 1999 der Jebs (Juden) zu entledigen. In den 1920er Jahren wurde ein Landesweites Experiment durchgeführt. Bei diesem versprühte die Hypertechnologiegesellschaft radioaktive Pestizide. Große Teile der Bevölkerung erkrankten noch Jahrzehnte später an Krebs. Außerdem kam es zu einem Geburtenrückgang um 25%. Diese Versuche an der Bevölkerung erklärte die Hypertechnologiegeselschaft damit, dass sie das polnische Volk so von Ungeziefer reinigen wollte. Großmeister Adolf Hitler soll so begeistert gewesen sein, dass er Haussner den Titel „Hofkämmerer der Hypertechnokraten“ verlieh. Nach dem Versuch mit radioaktiven Pestiziden machte sich der verbrecherische Haussner daran, seine Senfgasmixtur zu verbessern. Der Einsatz des Gases in Krakau führte zu dutzenden Verletzten und einigen Toten. Das Treiben der Hypertechnolgiegesellschaft in Polen wurde erst durch Kaiser Erasmus II. gestoppt. Diese Vorfälle sorgten dafür, dass die Hypertechnologiegesellschaft in Polen gehasst wurde. 1964 führte die Regierung des Königreichs Polen Anti-Hypertechnologiegesetze ein. Mit diesen Gesetzen verbot Polen „hypertechnologische Wiederbetätigung“ und Gedankengut. In Polen wird Wiederbetätigung mit bis zu Lebenslanger Haft gehandelt.

Die Hypertechnologiegesellschaft in Russland

Von 1926 an übernehmen moderne Wehrbauern die Landarbeit und teilweise den Schutz des Kronlandes Russland. Diese Bauern unter Waffen aus allen Teilen des österreichischen Imperiums standen in einer, aus dem Mittelalter stammenden Tradition des feudalen Wehrbauern. Bis in die 1960er gehörten hypertechnologieloyale Wehrbauern zu Russlands Landverteidigung.

Die Hypertechnologiegesellschaft in Mexiko

MexikoRevoluton

Flagge der Royalistischen Revolution des 3. Kaiserreiches

Nach dem 2. Weltkrieg 1944 kam es in der Mexikanischen Republik zu massiven Revolten. Gemeinsam mit den hiesigen Habsburg Royalisten zettelten Mitglieder der Hypertechnologiegesellschaft die royalistische Revolution des 3. Kaiserreiches an. José Vasconcelos Calderón, mexikanischer Politiker, Philosoph, Schriftsteller und Gesellschaftsmitglied wurde 1946 als Vizekaiser Mexikos ausgerufen. Calderón emanzipierte sich jedoch von der Gesellschaft. Nach 1959 war jeder Einfluss verloren. Mexiko wurde daraufhin zu einer Hochburg der Gegner der American Hypertech Party.

Die Hypertechnologiegesellschaft in Westmark (Deutschland)

Im durch Österreich-Ungarn besetzten Deutschland/Westmark keimte von 1913 an der Germanofaschismus. Rechte Gruppierungen betätigten sich im Terrorismus, bildeten Geheimlogen und versuchten die Besatzer abzuschütteln. Bis 1923 war die Hypertechnologiegesellschaft im Kronland Westmark kaum aktiv. Großmeister Heinrich Schmunzel verachtete das Land mit all seinen Bewohnern. Mit Großmeister Adolf Hitler und seinem Hypertechnokratenkult änderte sich diese Einstellung: Hypertechnologiemitglieder besuchten insgeheim faschistische Geheimtreffen und symphatisierten mit ihnen. Umgekehrt war das ebenso, das Hitlerversprechen, den germanischen Stämmen Raum in der Hypertechnologie zu geben, den Kommunismus auszumerzen und die Chance auf Karriere entzog die germanofaschisten Mitglieder. Mit der Gründung des Hypertechnologiegesellschafts Glockensaales in Müster 1930 war die Hypertechnologie gezielt. Terroristische Anschläge gegen Hypertechnologieeinrichtungen kamen kaum vor, da die germanofaschisten den Zusammenhang Hypertechnologie-Österreich-Diktatur nicht kannten. Die größte „Teutonische Thule Partei“ Westmarks hingegen, hielt der Hypertechnologie bis 1932 stand, als sie sich schließlich nach einem internen Parteiskandal selbst auflöste. Danach ging die Hypertechnologie gezielt auf Mitgliederfang. Entäuschte Ex-Teutonen konnten der Hypertechnologie zugeführt werden.

Die Hypertechnologiegesellschaft und Weltverschwörung

Neben den vielen Legenden um Raumstationen, Visionen und antiken Übermenschen gibt es noch einen Aspekt der Hypertechnologiegesellschaft: Die Verschwörungen. Verschwörungstheorien um die Gesellschaft kamen bereits in den 1940er Jahren auf, nachdem 1947 in den Austrian States of Amerika mehrere UFO-Sichtungen bekannt wurden. Der Roswell Zwischenfall wurde durch geheime Wetterballone und chinessche Fledermäuse erklärt. Auch wenn die Erklärung nach dem 2. Weltkrieg plausibel erschien, entstanden die ersten Gerüchte um auserirdische Mondbewohner oder auch Marsmenschen. Kurz nach dem Roswell Zwischenfall tauchten erste Bilder in den österreichischen Zeitungen auf die den 1935 verstorbenen Ordensmeister Adolf Hitler gemeinsam mit einem „Mondmenschen“ zeigten. Quellen zufolge gelang es damals der Hypertechnologiegesellschaft, das geheime Sydney Parallelogramm nachzustellen und so den 1473. Großmeister, Adolf Hitler in die Welt zurückzubringen. Auch gelang es, eine Invasion der Extradimensionalen abzuwehren.

Hitlerverschwörung

Adolf Hitler und der Mondmann

Auch nachdem die Gesellschaft das Vorhandensein Austerirdischer Mächte vehement abstritt, bildeten sich ab 1950 geheime verschwörungstheoretische Kritikergruppen. Kommunisten, Demokraten und vor allem Anarchisten bildeten in den 50ern den Wiederstand gegen die Technokratiebestrebungen der Gesellschaft. Auch der Kaiser in Wien soll sich ab 1957 an Treffen der Verschwörungstheoretiker beteiligt haben. Nach der Ansicht der Theoretiker gab es mindestens seit 1903 eine geheime Konspiration gegen das österreichische Kaiserhaus. Nach der Auflösung der Hypertechnologiegesellschaft Mitte der 60er endeten die Verschwörungstheorien jedoch nicht; sie wuchsen an. Seltsame Rinderverstümmelungen und die Black Helikopters schrieben die Amerikaner der, nun verhassten Gesellschaft zu. Einige Amerikaner bildeten Bürgerwehren, um sich vor UFOs, Rinderverstümmlern und schwarzen Helikoptern zu schützen. Der Ausbau von privaten Atombunkern war in den 1970er Jahren in den ASA so weit verbreitet, dass Immobilien mit Bunkeranlagen gute Preise erzielten. Auch wenn das Terra Austria Imperium mit Ernst Eduard einen liberalen Kaiser hatte, so blieb die imperiale Staatsgewalt doch das Feindbild der Theoretiker. Die besonders in den Austrian States of America, beliebte Verschwörungstheorie einer neuen Weltordnung „Novus ordo mundi“ schreibt der Hypertechnologie neben anderen Geheimorganisationen eine Rolle zu. Die Weltverschwörung der Hypertechnologiegesellschaft ist weder zu dementieren noch zu beweisen, und so muss sich der Kaiser oft den unhaltbaren Behauptungen stellen, er sei eine Marionette oder auch der Klon von Großmeister Adolf Hitler. Seit der Abschaffung von Zensur in den Medien 1964 entstanden hunderte wenn nicht tausende Geschichten.

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