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VorgeschichteBearbeiten

Seit den Jahren des ersten und großen Inkaherrscher Atahualpa Auqui kam es zu weitreichenden Reformen in dem Staat in den Anden. Dadurch verloren die Priester schon in den ersten Jahren des Inkareiches einiges an Einfluss. Eine hohe Anhängerschaft erhielten die hohen Männer des Inti Glaubens, aber in den langen Jahren des Krieges gegen Nova Francorum unter Francisco Pizarro und Hernan Cortez. Nach dem Friedensschluss von Neu Barcelona, welcher ein Status Quo als Ergebnis hatte, liefen auch noch viele Familien des Hochadels zu den Priestern des Sonnengottes. Im Geheimen wurden auch wieder Menschenopfer an die Götter geopfert, was wiederrum zur Konvertierung von großen Teilen der Ärmeren Familien zum arianischen Christentum führte. Als während der Regierungszeit des Westkastellans Cosimo de Medici die ersten Missionarsstellen ging dies den Priestern gehörig gegen den Strich, aber sie hatten noch nicht die Mittel um eine offene Revolution gegen die Auqui-Dynastie zu vollführen.

Das Fass läuft überBearbeiten

Macchu Piccu Dom.jpg

Der Dom war der offizielle Grund für den Krieg

Als 1577 die Westkastellanin Maria Scopritore persönlich mit einigen arianischen Würdenträgern die Eröffnung des Dom von Maccu Picchu beiwohnten war es zuviel für die Anhänger der alten Religion, das in der Hauptstadt ein solch götterlästiges Bauwerk errichtet wurde. Die Priester riefen zur offenen Revolution gegen den Herrscher Manco Auqui auf. Unterstütz von großen Teilen des Hochadels, konnten sie schnell ein gewaltiges Heer um sich zu scharen. Ihr erster Anlauf gegen Macchu Piccu scheiterte zwar, aber die Schwesterstadt Choquequiraos, war schnell unter Kontrolle der Religiösen. 

Die Auquis waren aber nicht so schnell gestürzt wie erhofft. Da sich in den großen Städten wie Maccu Picchu oder Cuzco sowieso nicht mehr viele auf die alten Götter besinnten, stießen sie dort auf verschlossene Tore und auf kaum Hilfe. Auch unter den Armen bildeten sich schnell Truppen aus Freiwilligen, welche für ihre neue Religion kämpfen wollten. Die verbliebenen Adligen unter der Herrschaft von Manco Auqui bildeten zwar ein kleineres aber schlagkräftigeres Heer als die religiösen Fanatiker aufbringen konnten. Die Regierungstruppen wurden schon früh aus Nova Francorum und Westland unterstützt. Aber die Armee des Königs war sich nicht immer einig, einige Adlige liefen auch noch nach Kriegsausbruch zu den Inti-Anhängern über.

Im Westen nichts neuesBearbeiten

So waren schnell die Fronten bestimmt, aber keine Seite konnte schnell irgendwelche Fortschritte machen. Während sich die Regierungstruppen in Macchu Piccu verschanzten und auch die letzten Regierungsorgane von Cuzco in Festungsstadt zogen, hielten die Rebellen die Stellung in Choquequirao. Die Fronten veränderten sich in den Kriegsjahren immer nur wenig. Obwohl die Truppen der Auquis zwar schon von Anfang an besser von ihren Verbündeteten Nachbarländern ausgestattet wurden, war dieser Vorteil schon nach kurzer Zeit dahin, als die Rebellen Unterstützung vom Mongolenreich erhielten. Zustätzlich erbeuteten sie auch einige Heißluftballone, welche symbolisch als Hilfe des Sonnengottes dargestellt wurde.

So verhärteten sich die Grenzen und die ersten Jahre passierte nichts neues. Keine der beiden rivalisierenden Seiten konnte einen entscheidenden Sieg erringen. So waren die ersten drei Kriegsjahre ziemlich langwierig, wobei die Wirtschaft des Anden-Staates am meisten zu leiden hatte. Durch die langwierigkeit und ereignislosigkeit des Krieges, kam schnell der Spruch "Im Westen nichts neues" in den Zeitungen der Welt auf.

Etwas mehr Bewegung kam erst in den Konflikt als sich einige Söldnertruppen aus Neu Avalon entschlossen den Religiösen gegen eine gute Bezahlung zu helfen. Durch diese Hilfe durchbrachen die Rebellen die Linien ihrer Gegner, welche diese Unterstützung völlig unerwartet traf. Dadurch standen die Rebellen schon innerhalb kürzester Zeit vor den Toren Maccu Picchu. Aber die Verbündeten Neufranken konnten es nicht mitansehen wie es den Inkaregenten erging. Daher marschierten sie Anfang 1581 in das Nachbarland ein und griffen direkt die Hauptstadt der Rebellen an. Dank einer Armada aus Heißluftballonen, welche perfekt für den Umgang auf die gebirge Landschaft ausgelegt waren. Konnten sie die Stadt innerhalb kürzester Zeit erobern. Die restlichen Rebellen wurden von nun an gnadenlos gejagt, während die avalonischen Söldner schon kurz nach dem Fall Choquequiraos sich wieder Richtung Heimat verzogen. 

Am 31.07.1581 ging dann das Kapitulationsschreiben und eine Bitte auf Begnadigung im Palast Manco Auquis ein.

FolgenBearbeiten

Inka Statue.jpg

Manco Auqui triumphiert über die Rebellen Statue in Macchu Picchu

Die alte Religion wurde nicht verboten, aber es wurden viele Grenzen gesetzt. Aus Dankbarkeit führ die Hilfe der Neufranken beschloss Manco Auqui sich mit einer Neufränkin zu vermählen. Er wählte eine Tochter Cosimo de Medici, womit er sich in das Haus Medici einheiratete. Am selben Tag an dem die Hochzeit stattfand ließ er sich auch taufen.

Da nicht mehr viele Priester übrigblieben und die alte Religion sowieso eher abgelehnt wurde, verschwand sie in den nächsten 100 Jahren so gut wie in Vergessenheit. Obwohl sich bis heute in der inkaischen Auslegung des Christentums einige kulturspezifische Besonderheiten zeigen. 

Auch der Adel verlor einen Großteil der Macht, da er im Bürgerkrieg zu großen Teilen auf der Verliererseite gekämpft hatte. Dadurch war das Inkareich eine der ersten Monarchien der Welt, welche eher vom niederen Volk gestützt wurde.

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