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Kampf Panzer Festung

Die dreistöckige KPF (Kampf Panzer Festung) war das Größte und schwerste Kampffahrzeug der Imperialen Armee Österreichs. Die 1926 in Dienst gestellten KPF wurde bis 1930 hergestellt und hatten entscheidenden Einfluss auf den österreichisch-türkischen Krieg (1925-1928) Wegen ihrer schreckeneregenden Größe und den bis zu 40 Mann Besatzung bekam die KPF den Beinamen „rollende Kaserne“ Der Riese hatte stellenweise eine Panzerdicke von 30 cm

EntwicklungsgeschichteBearbeiten

Die KPF war die Antwort auf den Alliierten Flying Elephant von 1925 und sollte als Unterstützung der Infanterie dienen. Das Konzept einer österreichischen Kampffestung wurde bereits 1912 von der Hypertechnologie Gesellschaft vorgeschlagen wurde aber zugunsten der Radpanzerentwicklung auf Eis gelegt. Während des 1. Weltkriegs 1916 erkannte die Oberste Heeresleitung anhand des Großpanzers KAP (Kampf Angriffs Panzer) dass Ketten anstelle von Rädern für den Bau einer Kampffestung unabdingbar sein würden. Die Kettenaufhängung erbeuteter Alliierter Panzer wurde von der Österreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft (OEWG) kopiert und verbessert. Erste Prototypen der KPF (1919) kränkelten an der mangelhaften Kettenaufhängung. Es dauerte 6 Jahre bis eine den hohen Anforderungen entsprechende Kettenaufhängung entwickelt war. Im Juni 1925 rollte der KPF Prototyp „Erika“ erstmals über den Exerzierplatz Schmelz in Wien. Der Prototyp konnte durch seine Größe aber auch seine Feuerkraft überzeugen. Obwohl Erika schwere Mängel hatte stimmte das österreichische Oberkommando dem Bau von 500 Kampffestungen bis 1930 zu.

BewaffnungBearbeiten

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MP26 Luger

Die KPF war mit 9 auf Lafetten befestigten Machienengewehren einer schweren SSD-Kanone und einem Artileriegeschütz bestückt. Die Maschinengewehre des Typs MG 18 waren fest in die Festung eingebaut, mittels Sichtschlitzen und Schießscharten konnten auch Scharfschützen auf die umliegende Umgebung feuern. Durch eine Luke auf dem Dach war es einem Schützen ebenfalls möglich eine dort angebrachte Waffe abzufeuern. Besatzungsmitglieder waren mit Steyr M1912 Pistolen (ab 1928 mit MP26 Luger)bewaffnet, außerdem befanden sich Granaten und 20 Karabiner in jeder KPF. Als Primärwaffe der KPF diente ein eigens für die Infanteriebekämpfung entwickeltes Granatgeschütz. Das in der Obersten Etage angebrachte schwenkbare 10 cm Granatgeschütz wurde als Unterstützung für leichte Artilerieangriffe eingesetzt. Die eigentlich stärkste Waffe im Kampf gegen Infanterie war die aus den USA importierte schwere SSD-Kanone. Die Starkstrom-Disruptoren Waffe (SSD) wurde durch einen Großen SSD-Generator mit Elektrizität versorgt. Durch die SSD Bewaffnung mit einer Blitz-Gewitter-Reichweite von 35 Metern hatte die KPF einen 180 Grad Schutz vor Angreifern.

Ausrüstung und KampfbedingungenBearbeiten

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KPF Soldat 1927

KPF Mannschaften trugen graue Asbest beschichtete Felduniformen und Ozon-Maskenhelme. Diese Ausrüstung war wegen der stark erhitzten Stahlwände und der schlechten Luftqualität notwendig. Die Vier Dieselmotoren erhitzten die Innenräume bis auf Temperaturen um die 40 Grad Celsius. Die durch den experimentellen SSD-Generator im Inneren entstanden Ozongase führten unter den Besatzungen oft zu Augenreizungen und Husten wodurch das trage eines Ozon-Maskenhelms „Elephant“ notwendig wurde. Die Räume im Inneren der KPF konnten nur gebückt betreten werden, mittels einer Leiter war es möglich sich zwischen den Etagen zu bewegen. Die Steuerzentrale befand sich in der Mitte des Fahrzeugs. Der Panzerfahrer musste durch ein Periskop sehen, Navigation erfolgte durch einen Feldkompass und Kartenmaterial. Wichtiger Bestandteil der Kampffestung war das interne Kommunikationssystem das durch Lämpchen betrieben wurde. Größter Vorschritt gegenüber den Panzerfahrzeugen anderer Nationen war das vorhanden sein eines Funkgerätes. Während des Kampfes war es den KPF-Soldaten nicht möglich die Elektrische Beleuchtung zu benutzen da die SSD Waffe sämtliche Elektrizität benötigte.

Kriegseinsatz (1926-1939)Bearbeiten

Im Feldeinsatz bewehrte sich die KPF ab Mai 1926 auf dem Gebiet des Osmanischen Reiches. Als Nachteil der KPF stellte sich das fehlen einer Flugabwehrwaffe heraus. Türkischen Flugzeugen gelang es so mehrere Kampffestungen durch Bombenangriffe außer Gefecht zu setzen. Diese Erfahrungen zeigten schnell dass eine Eskorte durch kleine schnelle mit Flakgeschützen bestückte Heinrich III Kampftürme unabdingbar war. Auch die Starkstrom-Disruptoren Waffe musste mehrmals verbessert werden da ihr übergroßer Generator immer wieder Ziel von Angriffen wurde. Auch wenn die KPF als die gefürchtetste Panzerwaffe Österreichs der 1920er angesehen wurde hinkte sie ihrer Zeit und ihrem allierten Pendant Flying Elephant hinterher. In den 1930ern wurden die KPF im Nahen Osten für die Niederschlagung von Aufständen eingesetzt. Zu Beginn des 2. Weltkrieges nutzte die Imperiale Armee Österreichs KPFs als mobile Kommandostationen in Persien ehe man sie 1939 ausmusterte und verschrottete.

Weitere Links PanzerfahrzeugeBearbeiten

Hier eine Linkliste zu Panzerfwahrzeugen der Terra Austria Zeitlinie.

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