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Bergpredigt

Kein Christentum, aber Judentum Bearbeiten

Das Christentum ist mit heute rund 2,26 Milliarden Anhängern die grösste Religion weltweit. Die drei grössten Zweige des Christentums sind die römisch-katholische, die orthodoxe und die evangelische Kirche. Von entscheidender Bedeutung war/ist Jesus von Nazareth. Er  war der Ausgangspunkt, dass das  Christentum in der ganzen Welt verbreitete. Sein eindrucksvolles Leben hinterliess nachhaltige Spuren, von der Geburt an bis er in Jerusalem hingerichtet wurde.

Aber es existiert das Judentum, die monotheistische Religion, und die Messias-Religion in dieser Zeitlinie.

Regionen und Religionen in EuropaBearbeiten

Regionen Bearbeiten

Stämme und Völker Bearbeiten

Ohne das Christentum gäbe es Europa viele verschiedene Religionen. Vermutlich hätten die einzelnen Völker ihre eigene  Religion, zum Beispiel: Die Leute in Gallien (das heutige Frankreich) würden an andere Götter glauben als die Menschen im Römischen Kaiserreich. Da zur Zeit Jesu das Römische Kaiserreich grosse Teile Europas kontrollierte, lehrte es ihnen den Glauben an die römischen Götter. Da die Römer an viele verschiedene Götter glaubten, würden in dieser alternativen Geschichte die meisten Religionen polytheistisch sein; das bedeutet ein Glaube, dass viele verschiedene Götter existieren, so wie zum Beispiel auch heute noch praktiziert im Hinduismus. Die Bewohner in den römischen Gebieten würden selbst nach dem Fall des Reiches immer noch an seine vielen Götter glauben, da der römische Kaiser das Christentum nicht wie in der realen Welt zur Staatsreligion Roms erhoben hätte. Somit würde es auch keine zentrale Kirche oder Religion geben, welche grossen Einfluss auf die Politik nehmen könnte, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.

-Katholische Kirche Bearbeiten

Die katholische Kirche war in der realen Geschichte eine sehr mächtige Organisation. Sie hatte grosse Macht in den christlichen Ländern und konnte so die Herrscher und Adeligen beeinflussen. Mit dem Aufstieg des Protestantismus kam es zu vielen Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten, diese führten zu grossen brutalen Kriegen, wie den Hugenottenkriege, den Achtzigjährigen Krieg und den Dreißigjährigen Krieg. Es ist sehr schwierig zu sagen, wie sich Europa ohne eine einflussreiche Zentralkirche durch die Jahrhunderte verändert hätte. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, Kriege und Konflikte hätten sich ganz anders abgespielt.

-Islam

In unserem Szenario wird es ebenfalls keinen Islam geben, da der Islam vieles aus dem Christentum  übernommen hat. Das würde die komplette Geschichte des Nahen Ostens, Ägyptens, Syriens, der Türkei, Irans, Zentralasiens und anderen Regionen verändern. Es würde zum Beispiel nicht zu den  Kreuzzügen kommen,. Trotzdem würde es auch ohne den Islam oder das Christentum  gewaltsame Auseinandersetzungen, Intrigen und Terroranschläge geben, da es in jeder Gruppierung Fanatiker und Extremisten gibt.

JudentumBearbeiten

Die einzige monotheistische Religion auf der Welt. Der einzige Gott im Judentum ist JHWH. Das Königreich Juda duldet keine polytheistischen Religionen oder deren Anbieter im Land. In Jerusalem sitzt Rehabeam II auf den Thron. Hoherpriester ist Zadok, aus der Familie der Keniter. Das Erscheinen des Messias wird sehnlichst erwartet.

Königreich Juda Bearbeiten

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Geografie

Das Königreich Juda erstreckt sich in dieser Zeitlinie auf die Gebiete der heutigen Länder Israel, mit den palästinensischen Gebieten, Syrien, Libanon und Jordanien. Der Gebietsanteil mit kurdischer Bevölkerung genießt volle Autonomie in inneren Angelegenheiten.

-PolytheismusBearbeiten

Anstatt des Christentums würden in Europa viele verschiedene germanische, nordische, keltische und römische Religionen vorherrschen. Der Polytheismus, also der Glaube an viele verschiedene Götter, wäre der Inhalt der meisten Religionen. Nicht nur in Europa, sondern auch in der übrigen Welt, wären viele verschiedene Götter am weitesten verbreitet.  Da Rom in diesem Szenario keine für alle vorgeschriebene monotheistische Staatsreligion eingeführt hat, wird sich der Polytheismus als Standard Form der Religionen durchsetzen. Jede Art von Monotheismus, wie zum Beispiel das Judentum würde als barbarisch und seltsam angesehen werden. Europa würde ein wenig wie Indien sein. Obwohl der Hinduismus in Indien herrscht, ist er eine Sammlung aus vielen verschiedenen Religionen und ähnlich würde es auch in Europa sein. Doch wie im Christentum, so würde es auch in den polytheistischen Religionen viele verschiedene Unterzweige geben. So würden zum Beispiel die verschiedenen gallischen Stämme jeweils andere Riten und Nebengötter haben

- Stämme statt Nationen Bearbeiten

Europa würde kulturell viel unterschiedlicher sein als wir es heute kennen. Europa würde immer noch Stämme haben. Wenn wir von Stämmen reden, hören wir nur von welchen in Amerika und Afrika und ab und zu noch vom Nahen Osten und Asien. Doch man hört nie von Stämmen in Europa. Stämme leben vorwiegend in Dorfgemeinschaften und bauen keine grossen befestigten Städte. Die Stammesführer und Ältesten sind die einflussreichsten Persönlichkeiten. Das Szenario hat ergeben, dass eine einheitliche Religion als verbindendes Element weitgehend fehlen würde. Kleinere Staatseinheiten, oft nicht grösser als ein Stammesverbund, würden sich je nach geografischen Vorteilen, Ressourcen und militärischem Geschick sehr fortschrittlich oder sehr langsam entwickeln. Das Resultat wäre eine Ansammlung von vielen mittleren und kleinen Völkern. Es würde keine grösseren Nationen oder weitreichende Bündnisse geben.

-Kreuzzüge und GlaubenskriegeBearbeiten

Viele Leute würden denken, dass es ohne das Christentum zu keinen Glaubenskriegen oder Kreuzzügen gekommen wäre. Das ist wohl nicht komplett falsch aber auch nicht ganz richtig. Der Grund weshalb es zu Kämpfen zwischen Arabern und Europäern gekommen war, war nicht alleine die Religion, es war nur eine der vielen Gründe um den Krieg zu rechtfertigen. Die Kreuzzüge und die Reconquista zwar waren wegen der Religion, jedoch benutzten Herrscher sie auf beiden Seiten um ihre irdischen Machtansprüche zu legitimieren, wie es schon zahlreiche Anführer der Menschheitsgeschichte getan haben. Auch ohne Islam und Christentum würden sie sich gegenseitig bekriegen, sei es  den jeweils anderen als aus Gründen wie Macht, Reichtum, Rohstoffe, oder Rasse, Sprache und Kultur. Die Menschen finden leider immer einen Grund um sich gegenseitig zu bekämpfen.

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