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Zeitlinie:

Grund der Abweichung:

Deutschland bleibt eine Monarchie

Zeitpunkt der Abweichung: 1918

Kurzinformation über Zeitlinie: Das Jahr 1918: Noch immer tobt der erste Weltkrieg und noch immer ist kein Frieden in Sicht. Schließlich kommt es zum Zusammenbruch Österreich-Ungarns. Bei einem Truppenbesuch in Spa im Oktober 1918 sieht Kaiser Wilhelm das Leid tausender deutscher Soldaten. So hat er sich den Krieg nicht vorgestellt. Schließlich beginnt er sich aktiv für einen Frieden einzusetzen. Zuerst erwirkt der Kaiser einen Waffenstillstandsvertrag, dann beginnen die Friedenserhandlungen. Kaiser Wilhelm kann die kriegsmüde Entente schließlich von einem wesentlich nachgiebigeren Frieden überzeugen, der lediglich Gebietsverluste außerhalb Europas vorsieht. Zudem kann Deutschland eine parlamentarische Monarchie bleiben...

Europa 1918

Im Jahre 1918 herrschte immer noch der erste Weltkrieg. Dieser hatte mit der Julikrise im Jahre 1914 begonnen und alle europäischen Großmächte in den grausamsten Konflikt der Neuzeit geworfen. Der Krieg, anfangs noch als Bewegungskrieg geplant, hatte sich schnell festgefahren. In menschenverachtenden Materialschlachten hatten Europas Großmächte Soldaten wie Holz verheizt. Neuartige Waffen wie Giftas, Maschinengewehre, Panzer und Flugzeuge waren erstmals flächendeckend zum Einsatz gekommen. Die anfängliche Euphorie, die 1914 dafür gesorgt hatte, dass tausende Soldaten jubelnd in den Krieg zogen, war in Kriegsmüdigkeit umgeschwungen. Im Kaiserreich wurden im Jahr 1918 immer mehr Stimmen laut, die Kaiser Wilhelm und die Monarchie als Hauptverursacher für diesen Konflikt sahen. Eigentlich besaß jedoch Österreich-Ungarn die alleinige Kriegsschuld, schließlich war es Österreich gewesen, dass 1914 trotz zahlreicher Beschwichtigungsversuche seitens Deutschlands und Großbritanniens Serbien überfallen und so den ersten Weltkrieg ausgelöst hatte. Im Herbst 1918 kam es schließlich zum Zusammenbruch der k.u.k. Donaumonarchie Österreich-Ungarns. Zeitgleich forderten erste Stimmen sogar bereits eine Absetzung des Kaisers, der ihrer Meinung nach nur ein Kriegstreiber war, dem das eigene Volk egal sei. Kaiser Wilhelm reagierte mit einem Besuch der Heeresleitung im belgischen Spa. Und was er dort sah, erschreckte den deutschen Kaiser zutiefst. Ihm wurde klar, dass die deutsche Armee auf so eine Art von Krieg gar nicht vorbereitet gewesen war. Zwar verfügte sie über hervorragende Technik, dennoch war den Soldaten in der Grundausbildung zum Beispiel nie gezeigt worden, wie sie sich bei einem Giftgasangriff zu verhalten hatten. Zudem muss er ungeschönt erfahren, wie schlecht es um die Westfront steht. Kaiser Wilhelm fasst einen Beschluss: ein Frieden muss her!

Erste Friedensbemühungen

Die ersten Friedensgesuche des Kaisers nach dem Truppenbesuch in Spa am 29.Oktober sollten unter anderem auch die innenpolitische Lage verbessern und den Rückhalt des Kaisers in der Bevölkerung stärken. Mit zahllosen Reden in deutschen Großstädten wie Berlin oder Düsseldorf kündigte Kaiser Wilhelm einen entgültigen Frieden im Sinne aller Akteure an. Die Pläne für eine große Entscheidungsschlacht in der Nordsee wurden verworfen, der Funke, der die Novemberrevolution entfachte, entstand also nie. Nachdem bereits am 3.November ein Waffenstillstandsversuch gescheitert war, stimmten die USA, Frankreich und Großbritannien am 14.November einem weiteren Gesuch Deutschlands zu. Ab dem 16.November ruhten die Waffen. Besonders die Arbeiter und Soldaten sahen den ser nun wieder ein einem besseren Licht. Ein geplanter Arbeiteraufstand, organisiert von der SPD und der DAP am 18.November scheiterte, weil sich kaum Arbeiter an den Sammekstellen einfanden. Kaiser Wilhelm bot den Ententemächten schließlich Friedensverhandlungen an. Zuerst sollten die Verhandlungen in Deutschland stattfinden, dies scheiterte jedich am Willen Frankreichs. Die französische Regierung wiederum schlug Versailles als Verhandlungsort vor, dies jedoch fassten die Deutschen als Beleidigung auf, schließlich sollte dort, wo das Kaiserreich gegründet wirden war nicht über seine Zukunft verhandelt werden. Der entscheidende Vorstoß kam schließlich überraschenderweise von den neutralen Niederlanden, die laut eigener Aussagen niemanden mit Waffen empfangen würden. Am 23.November reisten Vertreter Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und der USA ins niederländische Nimwegen, um einen Frieden auszuhandeln.

Der Frieden von Nimwegen

2000px-Grundschema Parlamentarische Monarchie.svg

Grundschema der 1919 in Deutschland eingeführten parlamentarischen Monarchie

Die Verhandlungen in Nimwegen begannen am 24.November des Jahres 1918; die Polizei, die die Verhandlungen überwachte, meldete bis auf kleinere Bagatellen keine Verstöße gegen die von den Niederländern festgelegte Verhandlungsordnung. Nachdem die einzelnen Nationen ihre Standpunkte und Ziele dargelegt hatten, begann die Suche nach einem Kompromiss, dem sowohl die Mittelmächte, vertreten durch Deutschland, als auch die Alliierten, vertreten durch die neue Triple Entente, bestehend aus Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika, zustimmen würden. Die Friedensbemühungen des Kaisers veranlassten vor allem Großbritannien dazu, von vielen, extremistischen Positionen abzurücken und auf Deutschland zuzugehen. Zu Verhandlungsbeginn sollte der Vertrag vor allem zu ungunsten Deutschlands sein, die deutsche Delegation machte den Verhandlern der Entente jedoch unmissverständlich klar, dass ein harter Frieden nur zu Unzufriedenheit und Expansionsdrang führen und den eigentlichen Zweck, Frieden und Wohlstand für die Weltbevölkerung, deutlich verfehlen würde. Die USA legten am Ende einen umfassenden 14-Punkte-Plan vor, dessen Hauptziele vor allem die Schaffung einer Demokratie in Deutschland und die allgemeine Abrüstung aller Großmächte war. Die US-amerikanischen Verhandler ließen jedoch auch durchblicken, dass sie auch einem Vertrag mit denselben Grundsätzen, jedoch mit anderer Realisierung zustimmen würden. Frankreich hingegen setzte in seinem Entwurf auf eine totale Abrüstung Deutschlands und forderte die Abgabe von 25% des deutschen Staatsgebietes. Zudem sollte Deutschland vom Welthandel ausgeschlossen werden. Zu guter letzt legte Deutschland am 01.Dezember einen Plan vor, der großen Ähnlichkeit mit dem der Amerikaner hatte, jedoch deutlich günstiger für Deutschland war. Unter anderem sollte die Monarchie nich direkt abgeschafft werden; stattdessen solte eine parlamentarische Monarchie die konstitutionelle ersetzen. In einer Geheimabstimmung wurde der Plan bis auf zwei Enthaltungen, die vermutlich aus dem französischen Lager kamen, einstimmig angenommen. Im wesentlichen sah der Plan folgende Punkte vor:


  • Deutschland verliert alle Kolonien, muss in Europa jedoch keine Gebietsverluste hinnehmen
  • Deutschland wird in eine parlamentarische Monarchie umgewandelt
  • Deutschland muss sich am Wiederaufbau Belgiens beteiligen
  • Alle Vertragsteilnehmer müssen ihre Streitkräfte auf ein Verteidigungsminimum (0,5% der Gesamtbevölkerung) reduzieren
  • Jede Nation muss etwaige Kriegsverbrecher stellen und ausliefern
  • Österreich-Ungarn besitzt die Hauptkriegsschuld, alle anderen Kriegsteilnehmer besitzen jedoch eine Teilschuld
  • Alle Staaten müssen Polen beim Aufbau eines eigenen Nationalstaates unterstützen
  • alle Vertragsteilnehmer sind zum Aufbau einer überstaatlichen Organisation (des Völkerbundes) verpflichtet
  • Das osmanische Reich wird für den Völkermord an den Armeniern zur Rechenschaft gezogen und aufgelöst
  • Südtirol erhält eine Volksabstimmung über seine Zugehörigkeit.


Formell stimmten die Vertreter der zusammengekommenen Nationen dem Vertrag am 06.Dezember zu. Der Kriegszustand wurde formell am 24.Dezember beendet. Am 10.Jänner 1919 kamen die Staats- und Regierungschefs aller Nationen erneut in Nimwegen zusammen und besiegelten den Vertrag vollends. In ganz Europa herrschte der Ausnahmezustand; Tausende von Menschen zogen durch die Straßen jedes noch so kleinen Dorfes in Europa und feierten das Kriegsende. In Städten wie Verdun, die noch Tage vor dem Friedensvertrag hart umkämpft waren, feierten deutsche Soldaten, britische Soldaten, französische Soldaten und die zurückkehrenden Einwohner der Städte wie bereits 1914 gemeinsam das Weihnachtsfest und teilten ihre Vorräte. Letztendlich stimmten auch alle kriegführenden Nationen, die in Nimwegen abwesend waren, dem Vertrag zu. Bei der Volksabstimmung in Südtirol sprachen sich schließlich knapp 60% für eine Zugehörigkeit zu Österreich aus.

Der Umbau des deutschen Staates

Verwaltungsgliederung DR by Phaffm-2

Die neue, administrative Gliederung Deutschlands (Für eine genauere Betrachtung, folgen sie diesem Link)

Die Umstrukturierung Deutschlands von einer konstitutionellen zu einer parlamentarischen Monarchie gestaltete sich anfangs als recht schwierig. Besonders die Umstrukturierung von Verfassung und Verwaltung war äußerst aufwendig und bedurfte einen enormen Zeitaufwand von über einem Jahr. Zuerst wurde die Verfassung überarbeitet, dann die Verwaltung. Den Staaten wurde unter anderem ihre theoretische Teilautonomie genommen. Die einzelnen Länder fungierten seit 1871 im Grunde als eigenständige Kleinstaaten mit eigener Verfassung und mit eigenen Armeen. Der Kaiser vertrat lediglich die gemeinsamen Interessen der Länder. Dies wurde grundlegend geändert. Fortan galt für die Länder die gesamtdeutsche Verfassung. Die Titel der Staatsoberhäupter blieben erhalten, jedoch übernahmen diese nur noch rein repräsentative Aufgaben und hatten keine Macht mehr. Der Kaiser blieb das Staatsoberhaupt. Als solches hatte er nun die Aufgabe, Gesetzte, die vorher von der Volksvertretung - dem Reichstag - verabschiedet worden waren, symbolisch in Kraft zu setzen. Notfalls konnte er Gesetze jedoch auch stoppen, wenn sie gegen die Verfassung verstießen. Zudem fielen weitere Tätigkeiten wie zum Beispiel die Ernennung von Ministern in seinen Aufgabenbereich. Als Regierungschef der Volksvertretung fungierte der Reichskanzler. Bei einer Reichstagswahl hatte jeder wahlberechtigte Bürger fortan die Möglichkeit, einen Wahlkreiskandidaten (Erststimme) und eine Partei (Zweitstimme) zu wählen. Mit ersterem konnte man einen Kandidaten wählen. Der Kandidat, der im Wahlkreis die meisten Stimmen erhielt, zog für seine Partei ins Parlament ein. Letzteres diente zur Festlegung der Mehrheitsverhältnisse im Parlament. So konnten auch Kandidaten, die in ihrem Wahlkreis keine Mehrheit errungen hatten, in den Reichstag einziehen. Parteien hingegen, welche weniger als 5% der Zweitstimmen errungen hatten, konnten nicht in den Reichstag einziehen, die Direktmandate verfielen hierbei. Mit dem vorliegenden Wahlergebnis musste nun eine Regierung gebildet werden. Der Regierung konnten Vertreter aus einer oder aus mehreren Parteien angehören, musste jedoch mindestens 50% der Reichstagsmandate innehaben. Als zweithöchste, parlamentarische Instanz fungierten die Landtage, die separat alle füne Jahre gewählt wurden und auf regionalpolitische Aufgaben spezialisiert waren. Die Länder waren nocheinmal in einzelne Bezirke und diese wiederum in einzelne Landkreise aufgeteilt. Als niedrigste Instanz fungierten die Gemeinden, die eknen Bürgermeister und in Sonderfällen auch noch ein eigenes Parlament hatten. Zudem wurden auch die Grenzen der Regionen verändert, um kleinere Känder zu schaffen. Teilweise wurde den amtierenden Fürsten oder Königen hierfür theoretisches Herrschaftsgebiet entzogen, der König von Preußen zum Beispiel "herrschte" aber über die Länder Preußens, Schlesiens und Brandenburgs.

Reichstagswahl 1919

Bundesarchiv Bild 146-1989-040-27, Gustav Stresemann

Gustav Stresemann, Reichskanzler 1923-1939

Im September 1919 kam es zur ersten, demokratischen Reichstagswahl im deutschen Kaiserreich. Vorerst traten jedoch noch keine Parteien, sondern nur Blockbündnisse an, um den Aufbau von Parteien nicht unnötig zu erschweren. Laut Plan konnten so auch Mitglieder einer Block-Fraktion die Partei wechseln, ohne die Mehrheitsverhältnisse im Parlament zu verändern. Erst 1923 sollten dann richtige Parteien antreten. Zur Wahl standen fünf Bündnisse, die Sozialdemokraten, die Nationaldemokraten, die Sozialisten, die Konservativen und die Liberalen. Wahlsieger wurde das konservative Bündnis, das sich für alle sozialen Schichten eingesetzt und so auch bei den Arbeitern gepunktet hatte, mit 48% der Stimmen. Es folgten die Liberaken und die Sozialdemokraten mit 13% und mit 12% sowie die Nationaldemoraten und die Sozialisten mit 6% und 5%. Es kam zur Koalistion aus Konservativen und Liberalen, Reichskanzler wurde der parteilose Joseph Wirth, der später zur Zentrumspartei wechselte. Aus dem konservativen Bündnis wurden schließlich die Deutsche Volkspartei und die Zentrumspartei bzw. ab 1925 Christliche Volkspartei. Das Liberale Bündnis wurde zur DDP und zur Mittelstandspartei, wobei viele Liberale auch der DVP beitraten. Aus dem Sozialdemokratischen Bündnis entwuchsen die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die SPD und die Deutsche Arbeiterpartei. Viele Sozialisten gingen zur KPD oder zur USPD, aber auch die Bauernpartei hatte einen starken, sozialistischen Flügel. Aus dem Nationaldemokratischen Bündnis entwuchs die gemäßigte DNVP sowie die radikalen Kleinparteien Deutsche Sozialistische Reichspartei, Nationaldemokratische Reichspartei, Reichsunion, Volksunion und die Nationale Volkspartei. Obwohl besonders das rechte, politische Spektrum stark zersplittert war, hatten in der Legislaturperoide von 1919-1923 besonders die Parteien des linken Spektrums mit Vertrauensbrüchen und Stimmverlusten zu tun. In den Augen vieler Arbeiter waren vor allem Sozialisten und Kommunisten bloß Schwätzer. Bei den Landtagswahlen 1921 erreichten so fast überall gemäßigt-rechte bis liberale Parteien wie die DVP oder die DDP die relative oder absolute Mehrheit. Sogar die nationalkonservative DNVP war deutlich erfolgreicher als die SPD oder die KPD. In einem der wichtigsten Arbeiterzentren, in Berlin, waren die Sozialdemokraten nur mit 7% vertreten, die KPD oder die DAP gar nicht. Stattdessen war ein Mitte-Rechts Bündnis aus DVP, DNVP und Mittelstandspartei an der Macht. Um bei den Reichstagswahlen 1923 kein Wahldebakel zu erleben, schlossen sich KPD, DAP und alle sonstigen Partei links von SPD und Bauernpartei zur USPD zusammen. Bei den Reichstagswahoen zog sie mit 5,01% knapp ins Parlament ekn. Bis heute erreicht die USPD immer etwa 4-5% und ist meistens die kleinste Oppositionskraft. Auch die Wahlergebnisse der SPD liegen maximal bei 13%-15%. Nach der Wahl im Jahr 1923 blieb Gustav Stresemann 16 Jahre lang Reichskanzler. Er wurde zu einem der engsten Vertrauten Friedrich Wilhelms III.

Die goldenen Zwanziger

Dumont-Frankreichs Diktator

Martin Dumont begründete die dreizehn Jahre lang anhaltende Terror-Diktatur der Nazis in Frankreich

Faschistisches Frankreich

Die Flagge Frankreichs nach der Nationalistischen Machtübernahme

Bundesheer MG-1

Österreicher während der Januarkrise

Wappen Heiwehrverbände

Wappen der paramilitärischen Heimwehrgarden

Als goldene Zwanziger bezeichnet man die Zwanzigerjahre bis zum Börsencrash am 25.Oktober 1929. Anfangs waren sie im Nachkriegseuropa vor allem vom wirtschaftlichen Aufschwung geprägt, gegen Ende hin jedoch vor allem vom Erstarken der Nationalsozialisten in Europa, allen voran in Frankreich. Vor allem in Deutschland, Belgien und Großbritannjen zeichnete sich ein starker, wirtschaftlicher Aufschwung ab. Nachdem sich Kaiser Wilhelm 1919 offiziell beim belgischen König für die Invasion 1914 entschuldigt hatte, näherten sich beide Staaten zusehends an. Auch die Beziehungen zu Großbritannien und zu den Vereinigten Staaten von Amerika wurden immer besser. Im Jahr 1923 unterstützten die vier Länder einen Putsch in den sowjetischen Gebieten Ukraine und Weißrussland mit Waffen und Fahrzeugen. Die Aufstände waren erfolgreich und beide Länder schüttelten das Joch der Sowjetdiktatur ab. Zwischen der Sowjetunion und den vier Ländern herrschte jedoch vorrübergehend eine politische Eiszeit. Doch mit Stalins entgültiger Machtübernahme 1925 wurde es auch dort wieder ruhiger. Während der ersten Hälfte der Zwanziger waren die meisten Auslandsdeutsche ins Kaiserreich zurückgekehrt, was zu steigenden Geburtenraten und einem gesunden Bevölkerungswachstum führte. Am 11.Oktober 1926 verstarb Kaiser Wilhelm II. nach kurzem Leiden. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Wilhelm III. Während die meisten europäischen Nationen eine Phase ohne großere Kriege erlebte, sah die Lage in Frankreich um 1928 nicht so rosig aus. Nachdem bereits Länder wie Italien faschistisch geworden waren, zeichneten sich auch in Frankreich nationalsozialistische Tendenzen. 1924 hatte der noch recht junge Martin Dumont die meksten rechtsradiken Frankreichs vereint und die faschistische Parti Fasciste Français gegründet, die bereits 1928 über 600.000 Mitglieder hatte. Dumont, ein begnadeter Redner, zog vor allem junge Leute in seinen Bann, die von der aktuellen, politischen Lage genervt waren. Denn viele, kleine Parteien schwächten das Parlament, was unter anderem daran lag, dass das umstrittene Präsidentalsystem 1923 abgeschafft wurde. Schließlich kam es 1929 zur großen Weltwirtschaftskrise. Viele Millionen Franzosen waren arbeitslos, das Geld verlor an Wert und die Nahrung wurde knapp. Dumont machte die Länder Deutschland, Großbritannien und Amerika dafür verantwortlich und verkündete ein Ende der Unterdrückung Frankreichs. So schlug die große Stunde der Faschisten in Frankreich. Dumont versprach ein Ende der Zusammenarbeit mit der "Verrätern" und versprach paradiesische Zustände, wie sie angeblich in den faschistischen Staaten Italien, Rumänien oder Bulgarien herrschten. Die Faschisten verschwiegen jedoch, dass sie vor allem Armee und Rüstung ausbauen wollten. Am 19.November 1929, fünfundzwanzig Tage nach dem Börsencrash kam es nach dem scheitern einer Regierung aus Sozialisten, Sozialdemokraten und Liberalen, die die PFF aufgrund der niedrigen Wahlbeteiligung von 60% mit 72% gewann. Die Diktatur in Frankreich war geboren. Kurz darauf kam es in Österreich ebenfalls zum faschistischen Umsturz: Unter dem Einfluss der Heimwehren waren die Christlichsozialen deutlich nach rechts gerückt, und dass obwohl die Christlichsoziale Partei generell schon ziemlich rechts war. Kurz nach der Nationalratswahl kam es zu einem Aufstand der Sozialisten, der jedoch insgeheim vom Geheimdienst organisiert worden war. Der Aufstand wurde ein blutiges Desaster, über 2.000 Menschen kamen zu Tode. In einer groß angelegten Polizeiaktion wurden dann wie insgeheim geplant über 10.000 linke Politiker, Aktivisten und Beamten verhaftet und entweder in Arbeitslager interniert oder von der unterwanderten Justiz zum Tode verurteilt und hingerichtet. Wie schon zuvor Dumont entmachtete Seipel unter dem Vorwand die Sicherheit der Bevölkerung zu bewahren den Nationalrat und machte sich zum Alleinherrscher Österreichs. Anfang 1932 wurde er jedoch ermordet in einem Tagungsraum des Hotels Sacher aufgefunden. Der Mord wurde nie aufgeklärt, vermutlich steckten jedoch politische Gegner innerhalb der Christlichsozialen Partei dahinter. Als sein Nachfolger wurde Engelbert Dollfuß bestimmt. Er baute die Diktatur nochmals aus. Die Rede- und Pressefreiheit wurde massiv eingeschränkt, alle Parteien links der Mitte wurden verboten, tausende Beamte und Richter wurden entlassen oder beurlaubt. Unter großer Zustimmung legte Dollfuß am 12.März 1932 mehrere rechte und konservative Parteien zur Nationalistischen Volkspartei Österreichs (NVPÖ) zusammen. Das Bundesheer wurde massiv aufgerüstet. Zudem baute Dollfuß Österreich in einen regelrechten Überwachungsstaat um; neben der normalen Polizei, die so gut wie gar nicht in die Diktatur involviert war, verbreiteten vor allem Paramilitärische Kampf- und Polizeiverbände der Heimwehr und die Sicherheitspolizei ein Klima der Angst und des Terrors. Genau wie in Frankreich wurden auch hier Juden vom öffentlichen Leben ausgeschlossen und verfolgt.

Der Aufbau des Faschistischen Staates in Frankreich

Nach dem Wahlsieg der PFF begann der Umbau der französischen Demokratie in eine Diktatur. Frankreichs Staatschef Dumont schaffte die Grundrechte faktisch ab, zudem wurden die Rede- und die Pressefreiheit zunichte gemacht. Danach setzte er das sogenannte "Ermächtigungsgesetz" durch, das den Staat vollends in eine Diktatur verwandelte. Mit dem Ermächtigungsgesetz konnte Dumont auch ohne dem Parlament Gesetze erlassen und Minister und Richter ernennen oder entlassen. Das Land stieg aus dem Völkerbund aus und begann massiv aufzurüsten. Etwaige Facetten des Faschismus wie der Antisemetismus waren im Wahlkampf kaum angeklungen, doch die Regierung der französischen Diktatur zeigte diesen nun offensichtlich. Juden, Behinderte, Sinti und Roma sowie unheilbar kranke wurden als "lebensunwert" eingestuft und in Arbeitslagern ausgebeutet. Ab 1935 wurden vor allem Juden auch enteignet, in Ghettos eingepfercht und in Konzentrationslagern systematisch ermordet.

Der italienische Bürgerkrieg

Im Jahr 1931 kam es schließlich zum italienischen Bürgerkrieg. Während der bereits fünf Jahre andauernden Diktatur Benito Mussolinis hatte sich eine starke Widerstandsbewegung gebildet. Der Freiheitswillen der Italiener führte so zum Bürgerkrieg. Unterstützt vom Kaiserreich Deutschland, von Großbritannien, Belgien, den Vereinigten Staaten von Amerika gelang es dem Bündnis aus Konserativen und Sozialisten die von Frankreich unterstützten Faschisten zu besiegen. Der Krieg begann am 18.November 1931, nachdem ein Generalstreik Italien fast einen Monat lahmgelegt hatte. Die kurzzeitige Schwäche der Diktatur ausnutzend stürmten bewaffnete Freischärler des Frontkämpferbundes Community Veterani patriottici und demokratisch-konservative Verbände der Armee das Parlament in Rom. Im darauffolgenden Feuergefecht wurde der Duce von einem unbekannten Schützen getroffen und verstarb. Die Aufständischen brachten Rom unter ihre Kontrolle und riefen die Republik Italien aus. Im ländlichen Süden kam es daraufhin zu Revolten in den Ballungszentren Neapel, Bari, Tarent, Catania und Palermo. Die Aufständischen, größtenteils Soldaten und bewaffnete Vetereanen, besetzten wichtige Regierungsgebäude und setzten die Regionalregierungen ab. Im Norden jedoch formierte sich rasch Widerstand. Etwa 35% der Armee bekundeten ihre Zustimmung zur Republik, der Rest blieb dem durch die Faschisten kontrollierten König treu. Am 12.November floh ein großer Teil der verbliebenen Faschisten mit dem König in ihrer Gewalt nach Mailand. Erste wirkliche Kampfhandlungen fanden am 16.November statt, als republikanische Truppen Florenz versuchten einzunehmen - erfolglos. Die besonders im Norden durch und durch königstreue Armee startete einen etwas überhasteten Gegenangriff auf Rom. Zeitgleich wurde in Lybien die freie lybische Volksrepublik ausgerufen. Die Köpfe der Bewegung wurden jedoch rasch verhaftet und hingerichtet. Libyen blieb unter faschistischer Kontrolle. Am 1.Dezember erkannten das Kaiserreich, Großbritannien und die USA die Republik formell an und sicherten ihr militärische Unterstützung zu. Britische Flottenverbände begannen ab dem 20.Dezember Genua und Venedig aktiv zu beschießen. Währenddessen rückte die republikanisch-italienische Armee immer weiter nach Norden vor. Am 14.Januar wurden Venetien und das Fürstentum Piemont voneinander getrennt. Sowohl die Franzosen als auch Österreich flogen Bombardements gegen die Republik, doch auch sie konnten die Einnahme Venedigs am 1.März nicht verhindern. Am 10.April waren schließlich Turin, Genua und die gesamte Küste fest in republikanischer Hand. Bis zum 23.April hielten sich über 400.000 Italiener in Mailand verschanzt, doch nach einer äußerst blutigen Schlacht kapitulierten die Generäle. Nach dem Sieg wurde die faschistische Partei verboten. 213 Faschisten wurden zum Tode verurteilt. Die Kolonie Libyen blieb erhalten, ebenso italienisch-Ostafrika. Der König zog sich aus seinem Amt zurück und erklärte die Monarchie für entgültig beendet. Italien wurde zur parlamentarischen Monarchie. Erster Präsident Italiens wurde der Sozialdemokrat Pietro Nenni.

Der eiserne Bund

Um militärische Pleiten wie im italienischen Bürgerkrieg, bei dem eine wichtige Stütze der Faschisten weggebrochen war, in Zukunft zu vermeiden und um die Zusammenarbeit zwischen den faschistischen Staaten zu vereinfachen, gründeten die fünf faschistischen Mächte Europas, Frankreich, Ungarn, Österreich, Bulgarien und Rumänien am 1.März 1933 den sogenannten eisernen Bund. Er war als gemeinsames Militär-, Handels- und Verteidigungsbündnis angelegt und sollte die Einigkeit der Mächte bestätigen. Das Bündnis war offiziell ein Mitglied der Antikomintern, weshalb alle Mitglieder gleichermaßen mit Japan verbündet waren.

Die Luxemburg-Krise

Im Jahre 1935 kam es zur sogenannten Luxemburgkrise, in der Frankreich Luxemburg annektierte. Langfristig führten die Folgen der Krise zudem zu manchen Erfolgen der französischen Armee im 2.Weltkrieg. Bereits im Vorraus hatte Martin Dumont angekündigt, Luxemburg annektieren zu wollen. Belgien hatte sich dann am 2.Juni 1935 offiziell dazu verpflichtet, Luxemburg militärischen Beistand zu leisten. Zu diesem Zweck zog Belgien etwa 1.400 Soldaten in Flandern zusammen und versetzte sie nach Nordluxemburg. Zudem wurden fünf Panzer direkt in die Stadt verlegt. Am 5.Juni verlegte Frankreich daraufhin die Infanterieregimenter 7-10 an Luxemburgs Südgrenze. In Frankreich wurde dieses Vorgehen mit der Aussage, Frankreich wolle Auslandsbürger schützen während Belgien auf reine Bereicherung aus sei, gerechtfertigt. In der Tat lag der französischsprachige Bevölkerungsanteil im Großfürstentum bei etwa 20%, jedoch war Belgien mit Luxemburg verbündet und keineswegs auf Bereicherung aus. Am 6.Juni schickte Belgien im Namen Luxemburgs ein Hilfsgesuch an die Entente-Mächte USA, Großbritannien und Deutschland. In einer Geheimabsprache verständigten sich die Länder jedoch darauf, nichts zu unternehmen und stattdessen einen Frieden durch Beschwichtigung zu erwirken. Die Mitteilung dieses Beschlusses erfolgte am 7.Juni um 11 Uhr. Belgien brach daraufhin offiziell jeglichen politischen Kontakt zur Entente ab und forderte sämtliche Staatsbürger, die sich dort aufhielten, per Telegramm unverzüglich dazu auf, das Land zu verlassen. Die Entscheidung wurde rasch publik gemacht, was dazu führte, dass Frankreichs Propaganda Belgien und Luxemburg als schwach darstellte. Am 8.Juni erklärte Luxemburgs Herrscherin Charlotte von Luxemburg die Einberufung der Jahrgänge 1900-1915 in die luxemburgische Armee. Für die Ausstattung und eine stark verkürzte Ausbildung sorgten die im Norden stationierten Belgier. Zudem legte Charlotte von Luxemburg Regierungsgeschäfte und Oberkommando vorrübergehend in die Hände Leopolds III. Dieser wiederum legte die Belgier in Luxemburg unter das Kommando des erfahrenen Generals Denis. Insgesamt konnten 5.000 Luxemburger und 3.200 Belgier aufgeboten werden, dazu 5 Panzer und 106 Maschinengewehre. Das offizielle Oberkommando über Luxemburgs Armee erhielt Carl Friedrich Schilz, der bereits im ersten Weltkrieg auf Seiten Belgiens ein Regiment befehligt hatte Am 9.Juni verlegte Belgien zudem sechs Panzerabwehrkanonen nach Luxemburg. Währenddessen schlachtete Frankreichs Propaganda die Selbstschutzmaßnahmen Luxemburgs aus und behauptete sogar, die belgische Armee würde wahllos französischsprachige Luxemburger umbringen. Am 10.Juni wurde ein inoffizielles Hauptquartier für den Generalstab in 1000 Meter Entfernung zur luxemburgischen Grenze bestimmt. Hierzu diente ein Landgasthof 3 Kilometer nördlich der Ortschaft Villers la Montagne. Um etwa 18:00 Uhr traf Philippe Pėtain dort ein. Pėtain sollte den Angriff leiten und gezielte Kriegsverbrechen in Auftrag gegeben. Am 10.Juni um 2:31 erfolgte die Kriegserklärung via Telegramm. Um 2:35 überflogen zwei Geschwader Aufklärungsflugzeuge das Großherzogtum. Eines wurde dabei von einer improvisierten Flakstellung im Innenhof des großherzoglichen Palastes abgeschossen. In aller Eile wurden dann Leopold III. und Charlotte von Luxemburg nach Nordluxemburg gebracht. Generaloberst Schilz sollte mit 4.000 Mann die Hauptstadt sichern während Denis mit dem Rest der Truppen eine Einkesselung verhindern und die "zweite Verteidigungslinie", die entlag einiger Ortschaften ein wenig nördlich der Stadt quer von West nach Ost verlief, halten. De facto blieben jedoch etwa 1.000 Mann im äußersten Norden, weil sie über den Kriegsbeginn nicht informiert worden waren. Um 4:50 erreichte der offizielle Angriffsbefehl das Heereslager in Villers la Montagne und um 4:56 die Zugführer der Truppen an der Grenze. Um Punkt 5:00 Uhr übertrat schließlich der erste Franzose die Grenze. Insgesamt setzte die französische Armee 20.000 Soldaten in vier Regimentern ein, hinzu kamen 17 leichte und 9 schwere Panzer sowie 98 Panzerspähwagen des Typs Panhard 178. Der Vormarsch in Richtung Hauptstadt verlief reibungslos.
Renault FT WK2 Frankreich

Einer der belgischen Panzer konnte sich nach Belgien retten

Um 6:56 begann der Angriff auf die schwach verteidigten Vororte. Dann begann der Sturm auf die Unter- und kurz darauf auf die Oberstadt. Die Luxemburger erwiesen sich zwar als überraschend zäh, dennoch ergaben sich bereits etwa 500 beim Anblick der französischen Panzer. Vier der belgischen Panzer, 600 Belgier und 200 Luxemburger flohen hinter die zweite Verteidigungslinie, der Rest wurde entweder getötet, verwundet oder gefangengenommen. Um 10:00 Uhr war die Stadt vollends eingenommen und der Angriff auf die zweite Verteidigungslinie begann. Dieser jedoch war äußerst verlustreich für die Franzosen. Über 150 Mann starben, etwa 120 wurden teils schwer verwundet. Um etwa 11 Uhr sah die Lage weniger gut für die Franzosen aus, denn fast 10.000 Mann befanden sich noch in der Stadt. Schließlich einigte man sich auf einen motorisierten Vorstoß mit Panzerspähwagen, leichten und mittleren Panzern sowie mit Motorrädern und Haubitzen. Dies erwies sich als äußerst effektiv. Am Abend des 11.Junis waren bereits knapp ¾ des Großrzogtums eingenommen. Am 12.Juni wurde der Osten eingenommen. Hierbei kamen etwa 1.000 Luxemburger in französische Gefangenschaft, 12 Franzosen, 3 Luxemburger und 1 Belgier kamen ums Leben. Währenddessen versammelten sich die letzten Verteidiger in Clervaux. König Leopold III. sprach mit einigen Soldaten, bevor er sich nach Brüssel zurückbegab. Charlotte von Luxemburg folgte ihm ins belgische Exil. Die Schlacht um Clervaux zog sich schließlich den ganzen, 13.Juni hin. Um 20:03 Uhr wurde schließlich die entgültige Kapitulation Luxemburgs bekanntgegeben.

Folgen der Krise

Die Krise hatte umittelbar zur Folge, das mit Belgien ein strategisch wichtiges Land aus dem lockeren Verbund der Entente austrat. Die USA erklärten kurz darauf ebenfalls ihren Austritt, weil sie sich mit europäischen Angelegenheiten nicht ihre Neutralität zerstören wollten. Nach einigen Krisengipfeln von Großbritannien, Deutschland und einigen weiteren Ländern wurde nun beschlossen, ein verbindliches, europäisches Bündnis zu schaffen. Am Ende taten sich jedoch nur Deutschland, Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Polen und Italien zum sogenannten "Sechserbund" zusammen, um wenigstens mit den Faschisten mithalten zu können. Schließlich stellten am 1.November 1935 sämtliche Organisationen wie der Völkerbund und der alliierte Kontrollrat ihr Schaffen ein, da sich dem kein höherer Zweck mehr erschloss. Zum Jahreswechsel 1935/1936 stand die Welt alles andere als geschlossen da. Zum einen waren die Kommunisten um die Sowjetunion eine Gefahr, andererseits die Antikomintern um den eisernen Bund und Japan. Zudem waren die USA als wichtiger Prediger westlicher Demokratie weggebrochen. Deutschland, Großbritannien und sein Commonwealth sowie einige europäische Staaten standen de facto alleine da. Im Jahr 1936 schließlich spitzte sich die Lage zusehends zu. In Frankreich wurde kräftig antibelgische Stimmung gemacht und auch die Sowjetunion hatte Ziele in Europa. Am 1.Februar schlossen der eiserne Bund und die Sowjetunion schließlich einen Nichtangriffspakt. In einem geheimen Zusatzprotokoll wurde Europa zudem in eine faschistische und in eine kommunistische Interessenshälfte aufgeteilt, und das obwohl sich beide Parteien offen anfeindeten. Ein Krieg war nur noch eine Frage der Zeit.

Der zweite Weltkrieg

Der zweite Weltkrieg war der zweite, weltumspannende Konflikt des 20.Jahrhunderts und die größte, militärische Auseinandersetzung der Menschheitsgeschichte. Der Krieg begann im Jahre 1936 durch den Angriff Frankreichs auf Belgien und endete mit der Niederlage der sogenannten "Achsenmächte" - einem Bündnis der antikommunistischen Staaten - und der Revolution in der Sowjetunion. Durch Kampfhandlungen, Bombardements und Völkermorde kamen etwa 80.000.000 Menschen zu Tode.

Auslöser

Der Auslöser für den zweiten Weltkrieg war Einverleibung Belgiens durch Nazi-Frankreich im Herbst 1936. Bereits seit der Luxemburg-Krise war in Frankreich massiv antibelgische Stimmung gemacht worden. Dann, am 15.August 1936, stürmten zwei angeblich belgisch-luxemburgische Terroristen ein kleines Kino an der Grenze zwischen Frankreich und Belgien und töteten 6 Franzosen. Frankreichs Staatschef Dumont sah die Chance gekommen, Vergeltung am ihm verhassten Belgien auszuüben und befahl den Angriff auf das Nachbarland Frankreichs - eine offizielle Kriegserklärung gab es jedoch nie. Deutschland und Großbritannien erklärten Frankreich sofort den Krieg, einigten sich jedoch auf eine defensive Politik und mobilisierten in Ruhe ihre Armeen. Erst nach dem Fall Italiens und der drohenden Niederlage Spaniens gaben sie die "Sitzkrieg-Politik" auf und schritten ein. Als Belgien nach 29 Tagen von der scheinbar allmächtigen, französischen Armee eingenommen war, erklärte Dumont, die Zeit des "Neunapoleonischen Reiches" sei gekommen. Dann begann der Angriff gegen die Niederlande und die Kolonien Belgiens und der Niederlande. Auch in Indien begann der Krieg mit dem Aufstand der Radschas und der Bildung einer antibritischen, faschistischen Regierung. Zudem begann die Sowjetunion ihren lange angekündigten Feldzug in Osteuropa. Zeitgleich kam es auch zum kommunistischen Aufstand in China und dem japanischen Angriff gegen China und die Sowjetunion.

Der Westfeldzug

Der Westfeldzug Frankreichs begann am 16.August mit dem Überfall auf Belgien. Belgiens Armee hatte keine Chance gegen die sowohl zahlenmäßig als auch technologisch überlegenen Franzosen. Nach 25 Tagen war das Land besiegt. Doch die französische Kriegsmaschinerie ruhte nicht. Nachdem Martin Dumont am 3.September das Neunapoleonische Großfrankreich ausgerufen hatte, erfolgte am 5.September der Angriff auf die Niederlande, die ebenfalls nicht einmal den Hauch einer Chance hatten. Dann erfolgte am 1.November der Italienfeldzug.

Der Italienfeldzug

Der Italienfeldzug begann am 1.November 1936 mit dem Angriff Frankreichs auf Italien. Der Krieg wurde vor allem gegen die Bevölkerung geführt. Zahlreiche Städte fielen Bombardements zum Opfer.


















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