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Leo Trotzkis Weltkrieg

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Leo Trotzkis Weltkrieg
Grund der Abweichung: Die Sowjets warten mit dem Angriff auf Polen
Zeitpunkt der Abweichung: 1920

Zeitspanne: 1917 - 2020

Fokus auf Nationen: Europa und Sowjetunion

Kurzinformation über Zeitlienie:

Während des Bürgerkriegs greift Sovietrussland Polen nicht an sondern wartet ab. 1923 gewinnt die Sowjetunion in Polen rüstet nachfolgend die Rote Armee für die Eroberung Europas aus. Die Sowjetunion unter Führung Leo Trotzkis löst 1930 den 2. Weltkrieg aus. In der Realität war Leo Trotzki ein kommunistischer Revolutionär und Weggefährte Lenins und Stalins der 1940 im Mexikanischen Exil umgebracht wurde. Der Abweichungspunk dieser Zeitlinie ist der Sowjetisch-Polnische Krieg 1920 der eigentlich verloren ging und die sowjetischen Machthaber dazu bewegte den Sozialismus mit friedlichen Mitteln zu verbreiten. Leo Trotzki gehörte zu den Anhängern der Theorie von der permanenten Revolution, in meiner Zeitlinie gewinnt er den Machtkampf gegen Stalin um dann  die Weltrevolution nach Europa zu tragen.

Frühe Phase:Bearbeiten

1918-1923 Russischer BürgerkriegBearbeiten

Nach der russischen Oktoberrevolution und dem Ende des 1. Weltkrieges 1918 wird die junge Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (RSFSR) von Chaos regiert. Die proletarische Revolution wird von der Weißen Armee bekämpft. Die Weiße Bewegung will den vorrevolutionären Zustand im Land wieder herstellen erleidet aber Niederlagen gegen den Bolschewismus. Oberhaupt der Weißen Bewegung ist Admiral Alexander Wassiljewitsch Koltschak der bis 1917 das Kommando über die zaristische Schwarzmeerflotte innehatte. Der Widerstand gegen Lenis Russland wird durch Gelder Frankreichs und Großbritanniens finanziert. Eine große Anzahl ausländischer Mächte unterstützt das Vorgehen der Weißen.1919 gewinnt die Rote Armee die Oberhand, aufständische Provinzen der Weißen werden langsam wieder zurückgewonnen. Im Februar 1920 wird Koltschak von den Bolschewiki standesrechtlich erschossen, der russische Bürgerkrieg geht 1922 früher zu Ende. Seitens der Bolschewisten besteht der Wunsch die kommunistische Revolution auch mit militärischen Mitteln im Westen zu verbreiten. Der Sowjetisch-Polnische Krieg von 1920 wird nie geführt, Wladimir Iljitsch Lenin und die bolschewistischen Räte entscheiden sich erst für Ruhe im eigenen Machtbereich zu sorgen und sich dann um die Weltrevolution zu kümmern. Nach der Gründung der Sowjetunion (31. September 1922) wird in Moskau erneut über die gewaltsame Verbreitung des Sozialismus diskutiert. Die Militaristen allen voran Leo Trotzki setzen sich durch.

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Flagge der am 31. September 1922 gegründeten Sowjetunion

1923-1930 Sowjetische Erfolge bis 2. WeltkriegBearbeiten

Der sowjetische Feldzug gegen Polen läuft im März 1923 an, der Vorstoß überrascht die Polen wodurch sie Verluste erleiden. Polen ist politisch gespalten, Polens Regierungschef Wincenty Witos und Marschall Józef Klemens Piłsudski liefern sich seit Jahren einen internen Machtkampf. Marschall Piłsudski der die Loyalität der Armee geniest setzt sich am Ende durch. Russlands gut geplanter Einmarsch in Polen gelingt nach nur wenigen Monaten können die Kommunisten ihren Sieg feiern.
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Sowjetpanzer in Deutschland, 1930

Während der Eroberung Polens werden veraltete Taktiken wie Kavalerieattacken eingesetzt. Moskau wird danach klar das die Rote Armee total veraltet ist und es zu gravierenden Änderungen kommen muss. Lenin gibt daraufhin die Aufrüstung der Sowjetunion in Auftrag um in Deutschland einfallen zu können. Die Bolschewisten setzen sich das Ziel die schwache deutsche Weimar Republik zu befreien aber es ist ihnen auch bewusst dass die Siegermächte des Weltkrieges ebenfalls auf den Plan treten würden. Als Lenin im Januar 1924 nach schwerer Krankheit stirbt streiten sich Trotzki und Josef Wissarionowitsch Stalin um seine Nachfolge. Trotzki setzt sich 1927 schließlich durch, Stalin geht ins Exil.
Die Sowjets weiten ihren Machtbereich auf Osteuropa und den Balkan aus, in den 1920er Jahren entstehen vielerorts Satellitenstaaten. (Volksrepublik Tschechoslowakei, Bulgarien, Rumänien usw.) Die Rote Armee ist den Osteuropäern bereits 1928 weit überlegen weshalb es auch kaum Niederlagen gibt. Bis 1930 ist die Rote Armee eine moderne Streitmacht. Die Waffenproduktion hat in der Sowjetunion einen hohen Stellenwert außerdem wird an künstlichen Treibstoffen und Chemischen Kampfstoffen gearbeitet. Am 12. März 1930 marschieren Sowjetische Truppen im Osten Deutschlands ein, die vergleichsweise winzige Reichswehr kann sich gegen die Roten Panzerbrigaden nicht halten. Deutschlands Armeeführung hat keinerlei Erfahrung mit der modernen Kriegsführung, Panzer stehen nicht zu Verfügung. Dank seines gepanzerten Zuges ist Leo Trotzki meist immer schnell vor Ort um selbst die Rote Armee zu koordinieren. Wieder gelingt den Sowjets ein Blitzfeldzug ähnlich wie bei der Besetzung Polens 1923 diesmal schreiten die Westmächte ein. Frankreich das seine Interessen gefährdet sieht macht mobil. Frankreich das durch den Friedensvertrag von Versailles noch immer Anspruch auf Kriegsreparationen hat will auf keinen Fall darauf verzichten und zieht den Völkerbund auf seine Seite. In Deutschland gibt es viele kommunistische Sympathisanten aber auch Widerstand. Am 1. Mai 1930 wird die DVU (Deutsche Volks Union) gegründet. Die DVU wird sofort nach ihrer Gründung von den Franzosen angegriffen damit beginnt der 2. Weltkrieg. Die Sowjets lassen Propagandaschriften verbreiten in denen sie angeben den Krieg mit Frankreich nicht gewollt zu haben aber bereit seien ihn zu beenden.



Weltkriegs Phase:

Leo Trotzkis Visonen und Trotzkistische-SäuberungsaktionenBearbeiten

Leo Trotzki der sich gegen Stalin durchgesetzt hat vertritt die Ansicht dass der wahre Kommunismus nur Erfolg haben kann wenn er auf globaler Ebene vorherrsche. Im Rahmen eines Europafeldzugs sollte die Revolution zu erst Europa und dann die Welt erfassen. Trotzki glaubt dass in einer kommunistischen Weltordnung kein Platz mehr sei für Nationalstaatlichkeit. Nach einem Weltsieg der Revolution sollten alle Nationalstaaten der Vergangenheit angehören und der Kommunismus gesichert sein. Trotzki Gegner Stalin vertrit eine Gegenteilige Ansicht, aus dem Exil heraus verfasst er Werke die er in den USA herausbringt. Stalins Bestseller „Der Verrat an Mütterchen Russlands Revolution“ ist in der Sowjetunion verboten. Stalins Anhänger die Stalinisten werden verfolgt und als Nationalistische Verräter bezeichnet. In der Sowjetunion Leo Trotzkis gilt Patriotismus/Nationalismus als ein Verbrechen das zu Imperialismus führt und daher konterrevolutionär ist. Bereits in den 1920er Jahren werden Stalinisten verfolgt ab 1930 verschlimmert sich die Verfolgung. Die Schergen Trotzkis lauern nicht nur in der Sowjetunion auch ausländische Kritiker und Josef Stalin selbst werden zu Zielscheiben. Nach mehreren Attentaten auf Josef Stalin in den USA erhält dieser durch den Secret Service eine neue Identität. Trotz neuen Namens  (Joe Stalion) gelingt es  sowjetischen Attentätern 1935 Stalin in seiner Wohnung in Boston zu finden und zu töten. Während des gesamten 2. Weltkrieges und danach kommt es auch in besetzten Gebieten zu Trotzkistischen-Säuberungsaktionen, es wird geschätzt das rund 4 Million Stalinisten zwischen 1930 und 1936 umkommen.

1930 Weltkriegsjahr EinsBearbeiten

Im Ersten Jahr des Krieges erringt die Rote Armee einen Sieg nach dem Anderen, die Franzosen können aus Deutschland zurückgedrängt werden. In Deutschland werden Truppen für den weiteren Europafeldzug rekrutiert. Die Parole; „Rache für Versailles, Rache an Euren kapitalistischen Ausbeutern“ zieht Deutsche zum Militärdienst. Die russische Besatzungsmacht versucht sich den Anschein eines Befreiers zu geben, eine Methode die in Deutschland funktioniert. Die Regierung von Ernst Thälmann in der DVU geht eine Militärallianz mit der Sowjetunion ein. 1930 besteht dieses Bündnis nur auf dem Papier denn die Deutschen verfügen kaum über nennenswertes Kriegsmaterial. Als Teil der Allianzvereinbarung werden deutsche Wehrtaugliche in den Deutschen Brigaden zusammengefasst.  Die Brigaden stehen unter der Kommando der Roten Armee und sind auch Ende des Jahres noch nicht Kriegstauglich. 

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Bolchewistisches Beobachterblatt, Deutsche Parteizeitung 12. Oktober 1930

Großbritanniens Angaschment hält sich in Grenzen so dass es den Sowjets ein Leichtes ist die Briten fürs Erste vom Kontinent zu vertreiben. In der zweiten Jahreshälfte marschiert die Rote Armee in Luxemburg, Belgien und Österreich ein. Proteste des Völkerbundes werden Ignoriert. Im Juli 1930 läst Trotzki dem Völkerbund ausrichten dass es für den real existierenden Sozialismus keine Trenlienien auf der Europa Karte mehr gibt. Er lädt daraufhin die Mitglieder des Völkerbundes ein sich der künftigen kommunistischen Weltregierung anzuschließen. Russische Truppen stoßen daraufhin nach Nordfrankreich vor.

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Die noch im 1. Weltkrieg gefürchtete französische Magienotlinie kann im September von den Sowjets durchbrochen werden. Der Europafeldzug verläuft erstaunlich gut, die sowjetische Kriegsmaschinerie kann Paris im Oktober 1930 erobern. Trotzki besucht daraufhin Paris und läst sich bei einer "Friedensrede" für die Zeitungen fotographieren. In der Sowjetunion, Deutschland und befreundeten Nationen wird der Sieg gegen Frankreich als völkerverbindendes Zeichen von Freiheit, Friede und Gleichheit gefeiert. Im Hintergrund kommt es bereits zu politischen Säuberungen. Außerhalb von Europa wird das Geschehen anders bewertet. In den von der Weltwirtschaftskrise gebeutelten USA ist man ratlos, eine Verstrickung Amerikas in den Krieg wird von Präsident Herbert Clark Hoover scharf abgelehnt. Der Krieg greift auch auf China über. Chinas kommunistische Revolutionäre erhalten Unterstützung gegen chinesische Regierungstruppen. Mit dem Angriff auf die Republik China im Dezember 1930 öffnet die Sowjetunion eine zweite Front.

1931 Weltkriegsjahr ZweiBearbeiten

Die Sowjetunion ist peinlich darauf bedacht sich in den USA keine Feinde zu machen. Trotzki und seine Parteigenossen wissen dass die Involvierung Amerikas wie bereits im 1. Weltkrieg fatale Folgen haben könnte. Anfang 1931 kommt es daher zu einem Nichtangriffspakt zwischen Sowjetunion und den USA. Nun sehen sich die Briten gezwungen den Krieg in Europa auf Überseekolonien auszuweiten, Kanada und Australien treten in den Weltkrieg ein. Großbritannien setzt seine Überlegene Flotte ein um russische Häfen zu blockieren. Die Sowjetflotte ist zu klein um es mit Englands Grand Fleet aufnehmen zu können daher werden vermehrt Unterseeboote eingesetzt. Deutschland und die sozialistischen Satellitenstaaten liefern kriegswichtige Güter, Recourcen und vor allem neue Armeerekruten. Jetzt lohnt sich auch das die Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Treibstoffe. Der Krieg in Frankreich weitet sich auch auf das Nachbarland Italien aus.

  • Polikarpow Po-2, Doppeldecker der Sowjetischen Luftwaffe, Westfront 1931
  • Doppeldecker der britischen Royal Airforce bei der Luftschlacht um Europa 1931
  • Major Dimitri Iwanov "Roter Iwan" der Sowjetischen Luftwaffe, 99 Abschüße † 1934
  • US Präsident Herbert Clark Hoover
  • Benito Mussolini und Leo Trotzki, Bei der Unterzeichnung des Nichtangrifspakts, Rom 1931
  • James Ramsay MacDonald, Premierminister von Großbritannien 1929-1935
  • Gaston Doumergue, Präsident von Frankreich 1924-1934
Im März 1931 greift Italien zu den Waffen und marschiert in Frankreich ein. Benito Mussolini der „Duce“ in Italien unterstützt die Sowjets nicht aus Herzensgüte er sieht eine Möglichkeit den Einfluss Italiens auszubauen. Obwohl der Faschismus Italiens das genaue Gegenteil von Trotzkis Ideologie ist unterzeichen die Sowjets einen Nichtangriffspakt.
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Rekrutierung der Roten Armee

Dieses Verhalten gegenüber den Faschisten wird Leo Trotzki in den eigenen Reihen als schwerer Fehler angesehen. Trotzki ist gezwungen sich einer Reihe von Anschuldigungen zu stellen, die Zahl seiner Gegner wächst weiter an als die Sowjetunion erste Verluste gegen Großbritannien hinnehmen muss. Es wird immer klarer das der Europafeldzug nur gewonnen werden kann wen Großbritannien aus dem Spiel ist also wird eine Invasion der britischen Inseln überlegt. Die Regierung Frankreichs befindet sich im Londoner Exil und leitet von dort aus ihre Militäraktionen. Seit Ende 1930 dienen französische Piloten in der Royal Airforce. Für die sowjetische Marine ist eine Landung auf den britischen Inseln kaum möglich. Ein reiner Luftkrieg gegen die Engländer wird von vornherein ausgeschlossen. Die russischen Kriegsdoppeldecker sind nicht in der Lage genügend Bombenlast zu transportieren um Großbritannien sturmreif zu bomben und müssen verbessert werden. Die Stärke der Sowjetunion liegt auf dem Land, weshalb man auch die Eroberung Westeuropas vorantreibt und nach Spanien vorrückt. Ab Mitte des Jahres verstärkt Großbritannien seine Luftpräsenz über Europa die Sowjetische Luftwaffe wird auch stetig ausgebaut wodurch sich die Kontrahenten bei der Luftschlacht um Europa fast ebenbürtig sind. Der Luftkrieg führt dazu dass sich Fliegerasse wie schon im 1. Weltkrieg in einmotorigen Doppeldeckern entgegentreten. Das bekannteste Fliegerass auf seiten der Sowjets ist Dimitri Iwanov der als berüchtigter Roter Iwan bei den Allierten für schrecken sorgt.  In Spanien hat der Kommunismus regen Zulauf in anderen Ländern wie den besetzten Teilen Frankreichs und den Beneluxstaaten regt sich Widerstand. Partisanengruppen die sich Resistanze nennen werden zum Problem für die sowjetischen Nachschubwege. Auch in Deutschland kommt es im Laufe des Jahres zu Anschlägen, Nationalsozialisten verüben schwere Terroranschläge, schrecken auch vor zivilen Zielen nicht zurück. Es werden die Ersten in der Öffentlichkeit bekannten sowjetischen Kriegsverbrechen verübt. Fest entschlossen den Widerstand zu zerschlagen setzt die Rote Armee alle Mittel ein. Das bisherige Befreierimage leidet stark. An der Asienfront sieht die Situation gänzlich anders aus, in China gibt es jetzt eine Marionetten-Volksrepublik die sich erst im Aufbau befindet. Die Sowjets befürchten einen Angriff Japans dass bereits seit Jahren als Bedrohung angesehen wird. Trotzkis Vision einer kommunistischen Weltordnung ohne Nationalstaaten scheint sich auch nicht zu erfüllen. Die Gründung neuer Sovietrepubliken nach der Besetzung durch die Rote Armee wie im Falle der deutschen DVU ist die Regel. 

1932 Weltkriegsjahr DreiBearbeiten

Am Neujahrstag 1932 greifen die Japaner überraschend den Seehafen von Shanghai an. Shanghai ist ein wichtiger Knotenpunkt russischer und chinesischer Seestreitkräfte außerdem Chinas Tor zu Welt. Das japanische Außenministerium gibt eine Erklärung ab wonach die kommunistische Volksrepublik China eine Bedrohung für Friede und Wohlstand der gesamten asiatischen Region darstelle. Nur eine Abkehr von der Sowjetunion könnte das japanische Kaiserreich dazu bewegen mit China Frieden zu schließen. Japan rückt damit näher an die antikommunistischen Westalliierten heran. Mao Zedong der kommunistische Führer Chinas lehnt die Forderung ab. Maos eigenständiges Verhalten wird im Kreml nicht gut geheißen, damit beginnen die Beziehungen zwischen China und Russland zu bröckeln.

  • Mao Zedong, Staatspräsident Volksrepublik China 1932
  • Japaner in China
  • Britische Panzer an der Westfront
  • Sowjetische Panzerfahrer mit neuem BT-2, Westfront 1932
  • Sowjetpropaganda für die neuen Waffen
  • Sovietisches Transportluftschiff, China Winter 1932
Mao Zedongs Revolutionsarmee hat sich in China nur durch Waffenhilfe der Sowjets so schnell durchsetzen können und ist immer noch von den Sowjets abhängig. Japan übernimmt schnell die Oberhand und erringt die Kontrolle über die nördlichen Eisenbahnlinien und Chinas Küstenstädte. Ende Februar gelingt es sowjetisch-chinesischen Armeeeinheiten Peking zu befreien die Häuserkämpfe fordern zehntausende Tote. Die Sowjetunion muss auch in Westeuropa Niederlagen einstecken, Großbritannien, Kanada und Frankreich starten die Märzofensive, Paris wird wieder französisch. Im allgemeinen Kriegschaos startet Mussolini einen Feldzug gegen Äthiopien. Der Diktator glaubt dass der Krieg in Europa die Briten und Franzosen genügend ablenken würde um nicht einzugreifen. Trotz der Propagandakampanie für die Panzerwaffe und deren neue Panzertypen bleiben die Erfolge aus. Die Luftschlacht um Europa geht auch 1932 weiter. Die Alliierten verlieren aber in den Ersten Monaten so viele Piloten dass ab Mai sogar Flugschüler in den Luftkampf gehen. In der Sowjetunion werden neue Flugzeugtypen entwickelt die den Luftkampf erleichtern sollten. Diese Maschinen sind bereits Eindecker. Der alliierte Erfolg in der Märzofensive ist hart erkauft, die Verteidigung der französischen Hauptstadt ist kaum umsetzbar. Im weiteren Verlauf des Jahres wechselt Paris drei mal den Besitzer, die Hauptstadt ist durch die Kriegsschäden kaum noch bewohnbar. Ende des Jahres ist Leo Trotzkis Popularität in den kommunistischen Ländern an einem neuen Tiefpunkt angelangt. Am 3. November 1932 verüben Hohe Parteifunktionäre ein Schußatentat auf den obersten Sowjet. Trotzki überlebt sein rechtes Bein muss aber amputiert werden. Nach dem Attentat läst Trotzki seine Gegner aus der Partei entfernen, Systemkritiker werden beim geringsten Anlas Liquidiert.

1933 Weltkriegsjahr VierBearbeiten

1933 zeigt sich das wahre Ausmaß der Kriegsmüdigkeit in der Sowjetunion, Arbeiter protestieren und Zetteln die Februarunruhen von Kiew an. Die Unzufriedenheit an der Heimatfront wird hart Sanktioniert, Geheimpolizei und Rote Armee führen Razzien unter Dissidenten durch. Streiks werden niedergeschlagen die Rädelsführer als konterrevolutionäre oder Stalinisten gehängt. Die Lage an den Beiden Fronten wird kritischer, Partisanen und die Verzögerungen der Produktion durch Unruhen verschlimmern Alles. Mitte 1933 gerät die sowjetische Kriegswirtschaft ins Stocken, Trotzki läst daraufhin die Rote Armee aus Spanien zurückkehren. Trotzki beginnt an seinen eigenen Eroberungsplänen zu zweifeln, engen Freunden vertraut er an dass er sich vermutlich übernommen und den imperialistischen Westen unterschätzt hat. Ende des Jahres befindet sich die Rote Arme überall in Europa auf dem Rückzug. Die Kommunisten haben aber dennoch nicht vor Deutschland oder die osteuropäischen Sowjetrepubliken aufzugeben. Am 25. Dezember finden Geheimgespräche zwischen Sowjetischen Generälen und Großbritannien statt. Die sowjetische Generalität hat aber keinen offiezielen Auftrag. Der Krieg in China wird weiter erbittert geführt, ein Vorstoß japanischer Truppen in das Herz der Sowjetunion darf nicht hingenommen werden. 

1934 Sowjetischer Friedensschluß im WestenBearbeiten

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Friedenspropaganda in deutscher Zeitung, 27. Februar 1934

Am 4. Februar 1934 bieten die Sowjets Großbritannien und Frankreich Frieden an. Nach einwöchigem Zögern stimmen die Alliierten zu, die Warnungen Winston Churchills dass dieser Friede nur den Kommunisten hilft wird von Großbritanniens Premjeminister James Ramsay MacDonald ignoriert. Churchill versucht die britische Regierung zu überzeugen dass ein übereilter Friede nur den Nährboden eines Dritten Weltkriegs schaffen könnte. Am 26. Februar 1934 kommt es in London zum Friedensvertrag, Vorderungen wie im Ersten Weltkrieg werden nicht gestellt. Die Sowjetunion behält die besetzten Territorien östlich von Frankreich und unterzeichnet eine Nichtangriffsklausel. In den meisten alliierten Nationen wird der Frieden von London abgelehnt, die Bürger glauben dass Friede um jeden Preis nur ein Nachgeben gegenüber dem Sowjetreich bedeutet und damit auch den Völkerbund unterminiere. Winston Churchill wird wieder populär und kehrt auf die politische Bühne zurück. In der Sowjetunion sind die Arbeiter froh über den Frieden, Leo Trotzki beginnt damit eine neue Propagandachampanie zu starten wonach er die ganze Zeit nach einer Möglichkeit gesucht hat den Frieden zu erzwingen. In Asien geht der Krieg weiter. Auch für die Alliierten ist der Krieg noch nicht zu Ende, Franzosen und Engländer bündeln ihrer Kräfte und kämpfen gegen das faschistische Italien. Für Europa kommt der Friede erst im Mai.

1934 Waffenruhe im OstenBearbeiten

Im Januar 1934 wird Shanghai von Japanern bombardiert, 40.000 Personen sterben. Ein Waffenstillstand wird vereinbart aber sofort gebrochen. Als der Völkerbund vermittelnd eingreifen will tritt das Japanische Kaiserreich aus. Die Rote Armee muss ihre chinesischen Verbündeten mit Material versorgen, die chinesische Volksarmee ist ab März nicht mehr kampffähig. Nachdem Peking wieder an die Japaner fällt und dabei Mao Zedong und sein gesamter Führungskader umkommt ist China Kopflos. China Kapituliert am 20. März. Jetzt ruft Japan eine Waffenruhe aus, die Russen akzeptieren und überlassen China den Japanern. Damit Endet der 2. Weltkrieg ohne wirklichen Friedensvertrag. Über 5 Jahrzehnte bleibt der Waffenstillstand bestehen, erst 1986 kommt es zu einem richtigen Friedensschluss zwischen Sowjetunion und Japan.

Wichtigste Kriegsgegner:

Alliierte Mächte Sowjetunion und Verbündete Faschisten
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Großbritanien
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Sowjetunion
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Italien (1931 gegen Frankreich)
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Frankreich
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China
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Japan
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Polen
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Deutschland

End Phase:Bearbeiten

1934-1955 Die Welt nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

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Europa 1946

Nach dem 2. Weltkrieg ist Europa ein Scherbenhaufen, 24 Millionen Menschen sind tot. Die Sowjetunion ist mit einem Blauen Auge davon gekommen. China wird im Laufe der 1930er Jahre zu einer japanischen Kolonie umfunktioniert. Der Sieg hat aus Japan eine Großmacht gemacht die ihre Stärke auch in den 40er und 50er Jahren weiter ausbaut. Die Sowjetunion schließt 1935 ihre Grenzen und schottet  sich vom Rest der Welt ab. Deutschland und ein großer Teil Europas stehen unter Kommunistischer Führung. Die deutsche DVU gehört in den 1940er Jahren zu den Produktivsten Volkswirtschaften der Sowjetischen Einflußphäre. Ein Kalter Krieg zwischen Sowjets und Japan bahnt sich an, der Eiserne Vorhang entsteht. Die USA wachsen nur langsam zu einer Großmacht heran. Präsident Franklin Delano Roosevelt führt Amerika durch den New Deal aus der Wirtschaftskrise und hält sich aus den Angelegenheiten Europas und Asiens weitgehend heraus. Die Europäer sind nach dem Krieg traumatisiert, Niemand hätte es für möglich gehalten dass es in dem kurzen Zeitraum von nur 20 Jahren zwei Weltkriege hätte geben können. Großbritannien und Frankreich rücken näher und gründen eine Zoll-Union, Italien und Spanien werden demokratisch. 1939 wird der nutzlos gewordene Völkerbund aufgelöst ein ähnlicher Bund wird erst wieder 1946 gegründet. In Deutschland wird die bisherige kommunistische Partei KPD 1946 in die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands umgewandelt. Die SED gehört in den 1950er Jahren zu den mächtigsten Parteiapparaten des kommunistischen Machtblocks und führt das kommunistische Deutschland hin zu einer Führungsrolle in Europa.

1936-2020 Sowjetunion Bearbeiten

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Leo Trotzki "Vater des Sowjetfriedens" Aufgebart in seinem Mausoleum

Die Sowjetunion feiert den Weltkrieg als großen Sieg für die Revolution, das Ziel eines vereinten Europas unter der Roten Flagge konnte nicht erreicht werden. Leo Trotzki bleibt bis zu seinem ungeklärten Tod 1936 der Führer der Sowjetunion. Der Gedanke die Weltrevolution mit Waffengewalt zu erzwingen weicht einer friedlicheren Vorgehensweise. Auch in den 1940er Jahren und kommenden Jahrzehnten bleibt die Weltrevolution als Ziel vorhanden.
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Parade zum 63. Jahrestag des Friedens 1997

Im Kalten Krieg gegen Japan setzt die erstarkte Sowjetunion auf Stelvertreterkriege. Leo Trotzkis Wirken wird nach seinem Tod verklärt und Geschichte verfälscht. Sein Einbalsamierter Leichnam kann in Moskau besichtigt werden, Millionen Sowjetturisten besuchen jährlich sein Mausoleum. Der 2. Weltkrieg wird in der Sowjetunion als „Großer Revolutionärer Krieg“ bezeichnet, Trotzki als „Vater des Sowjetfriedens“ Der Friedensschluss von 1934 wird jedes Jahr gefeiert. 
Ab den 1970er Jahren sorgen Misswirtschaft und Korruption für Unruhe in der Sowjetunion. Erst die Glasnost Politik Michail Gorbatschows kann dem Einhalt gebieten. Das rote Reich besteht bis Heute. Seit dem Machtantritt Vladimir Putins im Jahr 2000 fährt die Sowjetunion erneut einen militaristischen Kurs. Aufstände in Tschetschenien, Afghanistan und seit Beginn des Jahres 2014 in Kiew destabilisieren das aufgeblähte Sowjetreich. Die Kommunisten gehen zweifelhafte Bündnisse im Nahen Osten ein um sich die dortigen Ölvorkommen zu sichern. Allianzen mit der libyschen Volksfront und rot angehauchten Terrororganisationen hetzen die Westmächte auf. Die Sowjetunion steht im Verdacht den Terrorismus mit Waffen zu unterstützen. Längst sind die USA zu einem globalen Rivalen geworden der mit den Japanern paktiert. Die Wahrscheinlichkeit eines 3. Weltkrieges erhöht sich, Weltweit wird ein eingreifen Japans in russische Angelegenheit befürchtet. In der Sowjetunion wird das Säbelrasseln Tokyos 2016 mit besorgniserregender Gelassenheit hingenommen…

 Die Sowjetische Nationalhymne seit 1936

Von der Revolution, der Großen, auf ewig verbündet
steht machtvoll der Arbeiter Bastion.
Sie lebe, vom Willen der Völker gegründet,
die einig und mächtige Sowjetunion.
Sei gerühmt, unsere freie Völkerunion,
die Freundschaft der Völker ist ein sicherer Hort.
Die Stimme Trotzkis und die Macht des Volkes
führt uns zum Sieg des Kommunismus!
Durch Gewitter strahlte uns die Sonne der Freiheit,
Und der große Trotzki beleuchtete uns den Weg:
Zur gerechten Sache rief er die Völker,
für Arbeit und für Heldentaten begeisterten wir uns!
Sei gerühmt, unsere freie Völkerunion,
die Freundschaft der Völker ist ein sicherer Hort.
Die Stimme Trotzkis und die Macht des Volkes
führt uns zum Sieg des Kommunismus!
Im Sieg der unzerstörbaren Ideen des Kommunismus
sehen wir die Zukunft des Menschen,
und dem roten Banner der ruhmreichen Revolution
werden wir immer selbstlos treu sein!
Sei gerühmt, unsere freie Völkerunion,
die Freundschaft der Völker ist ein sicherer Hort.
Die Stimme Trotzkis und die Macht des Volkes
führt uns zum Sieg des Kommunismus!

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Die Umfrage wurde am 17. Februar 2016 um 01:45 erstellt. Bisher haben 53 Nutzer abgestimmt.
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