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Nuncio Dardanello Borja (SIFR)

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Nuncio Dardanello Borja geboren in Rom 13. Juli 1238, † 26. März 1302 in Trapezunt (Byzantinisches Reich) Nuncio Dardanello Borja war ein entfernter Vorfahr des römischen Fürsten Rodrigo de Borgia dem Stammvater eines bis in die Gegenwart bestehenden Mafiaclans. Nuncio lebte lange bevor die Borgias zu Macht und Einfluß kamen und Handelte mit Tinte und Farbe für Kleider. Seine Beziehungen zu den Türken und Byzantinern erlaubten es Ihm kostbare Farben aus dem Orient zu importieren. Seine Beziehungen zu zwielichtigen Persönlichkeiten und seine Schuld am Tod Kaiserin Eleonoras (1282) konnten nie bewiesen werden. Dieser Artikel bezieht sich auf die Zeitlinie Constantins Entscheidung.

Ein entfernter Urahn der Borgias:Bearbeiten

"Rubinrod oder Gold? der Thod kennt viele Farben! Welche beliebet Euch?"

Zitat Nuncio Dardanello Borja

Nuncio Dardanello Borja zählte zu den eher unbedeutenden Mitgliedern des Borgiaclans im 13. Jahrhundert. Vermutlich in Rom geboren verdiente er sein Geld als Farbenhändler. Doch 1267 starte er seine Karriere als einfacher Farbenverkäufer in einem römischen Laden. Seine Farbe mischte er obwohl er keine Ahnung hatte sehr gut.  Er war ein Mann mit vielen Talenten so sagt man später im Hause Borgia, mit einer Hand konnte er Farbe zusammenmischen während er mit der Anderen die Schuldscheine seiner Schuldner einzutreiben pflegte. Es ist bekannt dass Borja mehreren Handwerker die Ihm Geld schuldete die Daumen zertrümmerte da sie Ihm angeblich Farbe abkauften und sie nicht bezahlten. Doch diese Farbenkäufer erhielten nie Farbe, stattessen kassierte Nuncio von Ihnen Schutzgeld. Aus einem Flugblatt von 1277 geht hervor dass es in diesem Jahr zu einer Gewaltwelle in Rom kam. Dabei sollen die Hutmacher Roms sich zusammengetan haben um Nuncio Dardanello Borja aus der Stadt zu jagen. Seinen Laden zündeten die wütenden Hutmacher an.
Kuppferstich1661Rom.jpg

Das Feuer in Borjas Farbenladen nach der Hutmacher Unruhe. Kupferstich 1661

Er floh zu Verwanten nach Reichsspanien wo er erste Kontakte zu Ausländern wie türkischen Händlern und Griechen knüpfte. In Spanien lebte er etwa 2 Jahre in Valencia. In Spanien gründete er einen kleinen Import/Export Betrieb. Bei seinen Geschäften (wieder Farbe) verkrachte er sich mit seinen spanischen Verwandten. So musste er erneut den Wohnort wechseln und reiste nach Konstantinopel wo er gemeinsam mit einem griechischen Geschäftspartner teure Farben und Produkte aus Asien und dem Orient verschiffte. Sein Händchen für Geld ist nicht sonderlich ausgeprägt, aber seine kriminelle Energie.
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Mit Farbfläschchen wie diesen soll Nuncio Dardanello Borja gehandelt haben

Er lernt auch hochrangige byzantinische Hofbeamte kennen die zu seinen „Kunden“ zählen. Doch sein Geschäft ist nichtmehr primär der Farbhandel. Irgendwann stieg er in das Vermittlergeschäft für Meuchelmörder ein. Er vermittelt byzantinischen Adeligen Profimörder aus der Asssassinenbruderschaft. Dieser eigentlich moslemische Geheimbund agierte im 13. Jahrhundert Europaweit. Kleine Morde für „wenig“ Geld werden seine Spezialität. Er fertigt Spezialfarben an die zwar wunderschön sind, aber auch giftig. Sein „Blutrot“ gehört zu den beliebtesten Farben in seiner Mörderbubenkolektion. Durch gegenseitige Kooperation gelang es Ihm sich bei de
Farben.jpg

Manchmal färbte er auch Kleidung in tötliches Blutrot

n Assassinen beliebt zu machen. Diese nutzten vermutlich ab 1279 seine Farben. Etwa Blutrot, Nuncio Dardanello Borja tränkte Kleidungsstücke in seine Spezialfarben. Kamen die Träger damit in Hautkontakt verstarben sie entweder schnell, oder auch qualvoll nach mehreren Tagen. Als Giftmischer und Vermittler von Konstantinopel wurde er bekannt und berüchtigt. Seine Feinde waren bald nichtmehr seine Feinde, denn sie hatten eine kurze Lebenserwartung. 1281 kehrte er nach Rom zurück, mit Ihm zwei osmanische Männer. Diese Männer folgten seinem Befehl, sie sollten sich als Mitglieder der Sizilianischen Garde ausgeben und sich Zutritt zu den Gemächern Kaiserin Eleonoras des SIFR (Sacrum Imperium Francorum et Romanum Nationalis Germaniis) verschaffen. Dies geschah im Dezember 1282. Die Assassinen benetzten die Kleidung der Kaiserin mit einer glasigen Flüssigkeit Nuncios. Der Mordanschlag glückte die Kaiserrin fiel in Ohnmacht und starb kurz darauf. Nuncio und seine Spießgesellen begaben sich getrennt zu den Stadttoren. Nuncio persönlich gelang es den Wächtern der Stadt erfolgreich auszuweichen. Er versuchte sich unter falschen Namen mit einem Schiff nach Konstantinopel abzusetzen. Doch er wurde verhaftet da er sich sehr nervös benahm. Stellte dieser Anschlag ja auch den Ersten in seinem Leben da, zuvor hatte er sich auf das Vermitteln beschränkt. Er landete im Kerker wo er hochpeinlich von den Stadtwachen befragt wurde. Selbst Kaiser Karl VIII. soll in seiner Zelle erschienen sein und Nuncio befragt haben: „Warest du es derest du meines Lebens Hoffnung vergiften ließest?“ Der Legende nach soll Nuncio sich vor den Kaiser Niedergeworfen haben und schrie: „Niehemalst ward mir gegeben die Gabe des meuchelns mein Fürst“ Woraufhin Ihn der Kaiser glaubte und frei lies. So zumindest erzählt man es sich im Haus Borgia. Die Wahrheit sah so aus dass der Farbenmörder von einem Freund freigekauft wurde. Alle Beweise wonach auch der Hofmedikus Spuren von Gift im Leichnam der Kaiserrin fand verschwanden Spurlos. Die Türken wollten Tage später durch das Tor wo sie von Gardisten der Sizilianischen Garde aufgehalten und durchsucht wurden. Dabei fanden die Sarazenen ein Farbfläschchen das ein „B“ auf seinem Etikett trug. Die türkischen Komplizen verrotteten im Kerker. Der „Freund“ mit türkischen Akzent sorgte dafür das Nuncio eine Schiffspassage nach Griechenland bekam. Mit im Gepäck eine Truhe gefüllt mit Hyperpyron (byzantinische Goldmünzen) Den Rest seines Lebens verbrachte Nuncio Dardanello Borja in Trapezunt wo er sich ein Weingut aufbaute und wie ein Fürst lebte.

Spekulationen nach seinem Tod: Bearbeiten

Die Hintergründe der Ermordung Kaiserin Eleonoras konnte nie befriedigend geklärt werden. Die Beiden Türken waren ganz klar die Täter aber wohl auch Bauernopfer. Die Diplomatischen Verwicklungen und die Schwere des Falles wird erst klar wenn man sich die politische Situation von 1282 vor Augen führt. 1268 war Karl VIII. durch eine Ehevereinbarung seines Großvaters mit der Byzantinerin verbandelt worden. Die älteste Tochter des Kaysers Michael VIII. als Gemahlin eines fränkischen Kaisers bedeutet im Falle des Todes von Michael die Fusion von Byzanz und dem SIFR. Diese Fusion konnten und wollten die Turkvölker unter Osman nicht hinnehmen. Jedoch ist fraglich ob wirklich die Türken dahinterstecken. Erst 1281 hatte Osman die Stammeshäuptling Schaft übernommen und war mit eigenen Konflikten beschäftigt. Weiters kommt die Bruderschaft der Assassinen in Frage die aus dem Heiligen Land und Arabien kam. Die Bruderschaft rekrutierte Ihrer Mörder meist aus Regionen mit unterdrückter islamischer Bevölkerung. Daher ist es kaum überraschend dass auch Mitglieder des Turkvolkes für oder mit Ihnen arbeiteten. Auch die Tagebücher Nuncio Dardanello Borjas brachten kaum Licht in die Angelegenheit. Nuncio hatte seine Tagebücher in einem speziellen Code verschlüsselt denn nur wenige nach Ihm wussten. Im 15. Jahrhundert studierte Rodrigo de Borgia die Schriften seines Vorfahren und er kannte den Code. 1499 ließ er im Zuge des Aufbaues seiner Famieliengalerie ein Bildnis anfertigen. Auf dem Bild ist Nuncio Dardanello Borja mit einem Farbfläschchen abgebildet wobei er eine Blutrote Weste trägt. Genau diese Farbe sagen Verschwörungstheoretiker sei das berüchtigte Blutrot gewesen mit dem der „Borgia“ zu vergiften pflegte. So meinen einige der Subtext des Bildes sei: „Mit diesem kleinen Fläschchen habe ich Blutrot die Tat begangen“ Dies ist hoch umstritten 2012 wurden sogar Dokumente gefunden die sagen das Borja gar nicht mit den Borgias verwandt sei. Doch dies wird ebenfalls angezweifelt.

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