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Teilstreitkraft Neues Deutsches Reich: Reichsluftwaffe
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Balkenkreuz der Reichsluftwaffe 1926-1964

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Reichsluftkriegsflagge der Reichsluftwaffe

Zeitspanne Ihres Bestehens; 1926 - 1964
Die Reichsluftwaffe war die Nachfolgeorganisation der kaiserlichen Luftstreitkräfte. Im Aufbau und Organisation war die Reichsluftwaffe den alten Luftstreitkräften sehr ähnlich. Die Reichsluftwaffe kurz RLW war das Lieblingsprojekt Hermann Görings der mit Ihr die total Luftherrschaft anstrebte. Die RLW löste die provisorische und geheime Fliegerabteilung der Reichswehr F.A.U.S.T ab und sollte eine der modernsten und schlagkräftigsten Luftwaffen des 20. Jahrhunderts werden. Ihren größten Erfolg feierte die Reichsluftwaffe während des Zweiten Weltkrieges (1942-1945) gegen die Royal Airforce. Dieser Artikel bezieht sich auf die Reichsluftwaffe des Neuen Deutschen Reichs (NDR) der Zeitlinie Fräulein Josefines Welt.

Entwicklung Reichsluftwaffe des Neuen Deutschen Reichs:Bearbeiten

Anfänge der deutschen Reichsluftwaffe 1924 -1926Bearbeiten

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Wimpel der Fliegerabteilung und Schulungs Organisation Teutonia (Die fliegende Faust)

Bereits kurz nach dem Ludendorff-Putsch im Oktober 1924 will die neue Reichsführung rund um Erich Ludendorff und die Nationalstaatisten das Heer und die Marine aufrüsten. Reichspräsident Ludendorff macht Hermann Göring zum Reichswiederaufbauminister. Da dieses Reichsministerium zu den vielschichtigsten des NDR gehört fällt auch der Aufbau einer künftigen Luftwaffe in Ihre Zuständigkeit.  Göring beginnt umgehend die Reichswehr zu inspizieren und gründet schon Ende 1924 eine provisorische Fliegerabteilung der Reichswehr. Bereits im Mai 1922 hatten die Nationalstaatisten nach Piloten für Ihren National Staatlichen Flieger Club (NSFC) gesucht. Sie fanden diese in ehemaligen Kriegsveteranen wie etwa Lothar von Richthofen. Daher hat die Faust 1924 auch die nötigen Ausbildner. Diese Abteilung ist klein, lediglich Zwölf Flugzeuge stehen Ihr zu Verfügung.  Bei den keinesfalls zum Kampf bereiten Flugzeugen handelt es sich um kleine Segelgleiter. Die unbewaffneten Flieger werden lediglich zu Übungszwecken genutzt. Doch Hermann Göring und dem Reichswiederaufbauministerium schwebt größeres vor. Die Fliegerabteilung musste im geheimen trainieren da laut Vertrag von Versailles der Besitz von Flugzeugen untersagt ist. Sämtliche Mitglieder der Reichswehr Fliegerabteilung nahmen Ihren Abschied und treten der Fliegerabteilung und Schulungs Organisation Teutonia (FAUST) bei. Die "fliegende Faust" ist eine Unterabteilung des Reichswiederaufbauministeriums (ab 1932 Reichsluftwaffe) und macht es sich zu Aufgaben die Reichswehr an Flugzeugen auszubilden.
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Fokker DIX. von Faust bei"unbewaffnetem" Übungsflug, Sommer 1925

Das sagen bei Faust hat der ehemalige Weltkriegspilot Paul Körner. Gleichzeitig werden Konzeptstudien für neue Kampfflugzeuge in Auftrag gegeben. Die deutsche Industrie wird miteinbezogen es werden jedoch auch Flugzeuge aus dem Ausland erworben beispielsweise Fokker Maschinen. Der Fokker Luftfahrtkonzern mit Sitz in den Niederlanden sollte durch Steuererleichterungen und Aufträge dazu gebracht werden wieder nach Deutschland zurück zu kehren.
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Ernst Udet, Reichamtsführer des Technischen Luftamtes später Reichsluftmarschall 1926-1960

Dies gelang auch 1925. Ab diesem Jahr wurden die Ersten „deutschen“ Fokker Maschinen in den Werken bei Berlin gebaut. Die Doppeldecker von Fokker waren unbewaffnet und als zivile Luftfahrzeuge klassifiziert. Doch der Schein trügte, es war leicht möglich die Fokker mit Maschinengewehren umzurüsten und dadurch militärisch nutzbar zu machen. Militärischer Drill und sogar Uniformen wie in der späteren Reichsluftwaffe wurden bei Faust getragen. Bis Ende 1925 war die Faust gut ausgerüstet und es gab im gesamten Reich mehr als 50 Ortsgruppen. Die Gründung der Reichsluftwaffe erfolgte am 1. Januar 1926. Leiter der Reichsluftwaffe ist Ernst Udet als Reichamtsführer des Technischen Luftamtes. Darüber hinaus gibt es das Oberkommando der Reichsluftwaffe (OKRL) Schon in der Silvesternacht wurden 120 deutsche Fokker DIX. Maschinen mit Maschinengewehren bestückt. Damit stellte die kleine Reichsluftwaffe Ihr Debut hin. Bereits zu den Silvesterfeierlichkeiten flogen diese Maschinen und veranstalteten ein Feuerwerk über Berlin. Als einzige der Drei deutschen Teilstreitkräfte erhält die RLW eine eigene Kriegsflagge die Reichsluftkriegsflagge.

Verbesserungen und der Zeppelin 1926 - 1930 Bearbeiten

In der neuen Reichsluftwaffe  gab es im Januar 1926 bereits 320 ausgebildete Piloten mit 200 Flugzeugen. Neue Flugzeugkonstruktionen wurden bereits erprobt kamen bereits früh zu Anwendungen. Dank der deutschen Luftfahrtindustrie kam es schnell zu Verbesserung der Flugzeuge. 1926 entsprachen die Flugzeuge der Reichsluftwaffe noch den Standards des Ersten Weltkrieges dies änderte sich bis 1930 Schrittweise.
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Deutsche Jagdflieger führen an der deutsch-französischen Grenze Luftakrobatik aus 1928

Reichwiederaufbauminister Göring investierte viel Zeit und Geld in die Verbesserung der Truppe. Udet und Göring schwebten auch moderne Flugzeuge aus Aluminium vor. Die Doppeldecker jener Zeit sind meist aus Holz und mit Stoff überspannt. Dies sollte sich ändern. In den ersten Jahren kam es auch zu Kompetenzgerangel.Die Reichswehr verlangte dass die Reichslufftwaffe sich Ihr unterwirft. Ernst Udet setzt sich 1927 durch die Reichsluftwaffe bleibt eine eigenständige Teilstreitkraft des Neuen Deutschen Reiches. Er gibt auch einen Zeppelin in Auftrag. Das Flugzeug-Luftmutterschiff „Deutschlands Stolz“ wird von 1927 bis 1930 von der Luftschiffbau Zeppelin GmbH gebaut. Das Großprojekt gilt als das Prestigeobjekt der Luftfahrt schlechthin.
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Bauarbeiten an der Deutschlands Stolz, Zeppelinwerke Friedrichshafen 1928

Mit einer Länge von 241 m und einem Durchmesser von 42 m war die Deutschlands Stolz das größte Luftschiff seiner Zeit. Da die Zeppelnwerke sowohl auf dem zivilen wie auch dem militärischen Luftschiffsektor führend ist gelingt es ein überlegenes Starluftschiff zu konstruieren. In den USA wo zu selben Zeit auch an fliegenden Flugzeugträgern gearbeitet wird sieht das anders aus. Dort hat man den Bau des fliegenden Flugzeugträgers USS Akron wegen fehlenden Know Hows beiseitegelegt. Grund: die Good Year Zeppelinwerke in Amerika lehnen den US Auftrag wegen Interessenskonflikt ab. Udets Wunsch eine fliegende Basis für die Luftaufklärung zu besitzen ist mit 1. Mai 1930 wahr geworden. Aber auch während der Bauarbeiten des Reichsluftwaffe Zeppelins gibt es Kompetenzstreit. Diesmal erhält jedoch das Reichsmarineministerium Recht denn es sagt jedes Schiff dass zu See fährt auch ein Luftschiff sei der maritimen Administration untergeordnet. Daher bleibt die Deutschlands Stolz der einzige Zeppelin und das einzige Flugzeug-Luftmutterschiff der RLW NS-Deutschlands. Der Zeppelin kann sich sehen lassen. Ausgerüstet mit Vier Hangars für FA12 Fokker Wasserflugzeuge ist das Luftschiff auch als „Kommandoschiff“ von Udets Luftarmada zu sehen. Udet selbst verbringt viel Zeit auf dem Luftschiff, und auf dem Flugplatz. Er ist durch sein Amt überfordert aber seine Handlanger aus der Aufbauabteilung "Muttermilch" organisieren alles nötige. Die Aufbauabteilung untersteht Erhard Milch. Milch kümmert sich um alles was ab 1928 anfält. Auch von der Bewaffnung her ist das Großluftschiff gut bestückt. Drei riesige Geschütze die gegen Ziele am Boden gerichtet werden können sind an Bord. Großes Problem ist und bleibt der Wasserstoff. In den 1930er Jahren wird es immer schwieriger für NS-Deutschland an das ungefährliche Helium zu kommen. So entscheidet Hermann Göring keine fliegenden Flugzeugträger mehr zuzulassen. Doch auch so ist die Reichsluftwaffe Ende der 1920er gut ausgerüstet ein neues „Aluminiumflugzeug“ wird bereits 1929 eingeführt.
Der Aluminiumflieger sollte eigentlich als Geleitschutz für die Zeppelinflotte des Reiches dienen. Die Messerschmidt Me 23 weist bereits Eigenschaften späterer Eindecker auf ist aber wegen ihrer schlechten Manöfrierbarkeit unter den Piloten als Fehlkonstruktion unbeliebt. Von da an wird nicht mehr an Luftschiffen geforscht sondern nur noch an Flugzeugen.

Strahlgetriebene Flugzeuge und Raketen 1931 - 1941 Bearbeiten

Die 1930er gelten als das Jahrzehnt der deutschen Luftfahrt. Nicht zu Unrecht, denn zivile Zeppeline dominieren die Luftfahrt. Auf dieser Welle des Fortschritts wollen jetzt Reichsluftwaffe, Reichswehr und Reichsmarine mitschwimmen. Zeppeline sind für die moderne Kriegsführung denklich ungeeignet und werden nun nur von der Marine genutzt. Aber das moderne Flugzeug als Grundstein deutscher Kriegsführung wird ausgebaut.
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Flugzeugkreuzer Kiel mit Flugzeugen der Reichsluftwaffe 1931

Marine und Heer stellen eigene Luftabteilungen auf. Die Reichswehr hat ab 1931 eine eigene Fliegerabteilung die Wehrflieger während die Reichsmarine 1932 auf die Marineflieger zurückgreift. Für die Ausbildung der „Drei Luftwaffen“ sind wieder die Ausbildner der Faust zuständig. Es wird nun klar eine Trennlinie zwischen den verschiedenen Luftstreitkräften gezogen.
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Skitze der RAM Luft/Boden Rakete, Erste serienmäßig hergestellte Angriffsrakete für Flugzeuge 1938

Die Reichswehr beschränkt sich auf Ihre gefürchteten Sturzkampfflugzeuge und Transporter. Die Reichsmarine beschränkt sich auf Bomber, Kampfflugzeuge, und Aufklärer welche von Ihren geplanten Flugzeugkreuzern (später auch Flugzeugträger) operieren. Da nun die Kompetenzen klar sind wird mit der Entwicklung maßgeschneiderter Flugzeugtypen begonnen. Die Konzeptionierung von Luftfahrzeugen bleibt in der Zuständigkeit der RLW. So werden bis 1931 die Flugzeuge für den ersten deutschen Flugzeugkreuzer Kiel von der RLW geordert und geflogen. Danach übernimmt die Marinefliegerabteilung der Reichsmarine. Die überaus mächtige Führung der RLW wird in Berlin hoch geschätzt. Besonders die Aufbauabteilung Muttermilch ist gefragt da sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Den Göring der die totale Lufthoheit fordert misst den Luftstreitkräften den höchsten Wert in der Kriegsführung bei.  Nach dem Göring Staatsstreich 1932 gegen Ludendorff wird die Valkyren-Doktrin verfasst. Die Doktrin sagt dass der Luftkriegsführung höchste Priorität eingeräumt werden muss. Als neuer Reichspräsident und Oberbefehlshaber des Heeres macht Göring keinen Hehl daraus, er bevorzug die Luftwaffen.
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Montagehalle der Abteilung Reichsraumfahrt bei Peenemünde 1941

Neue Technologien wie das Strahltriebwerk werden bereits seit 1930 erforscht. Jetzt 1932 wird der Düsenantrieb erst recht ausgebaut. In der RLW verschwinden die Doppeldecker und machen einmotorigen Eindeckern Platz. Neue Bomber werden in Dienst gestellt. Das Erste Strahlgetriebene Kampfflugzeug wird 1935 vorgestellt. Die Donnervogel erreicht bereits eine Geschwindigkeit von 750 Km/h. Neben der Düsenforschung wird die Raketenforschung auf eine höhere Stufe gestellt. Unter Reichspräsident Ludendorff hatte man in der Reichswehr ab 1925 an Ersatzmethoden für die fehlende Artillerie gearbeitet. 1932 wird die Raketenforschung nur noch von der Reichsluftwaffe betrieben. Die neue Abteilung „Reichsraumfahrt“ wird gegründet. Neue Wunderkinder wie Wernher von Braun und Eugen Sänger arbeiten von da an für die RLW. Der Name Reichsraumfahrt ist irreführend denn Raumfahrzeuge werden wenn überhaupt nur theoretisch entworfen. Hier wird an neuen Waffen wie der RAM Luft-Luftrakete oder der Boden-Luftrakete V (wie Volksrache) gearbeitet. Peenemünde wird Testzentrum der Reichsraumfahrt. Die Mitarbeiter der Reichsraumfahrt sind strengster Geheimhaltung unterworfen da sie an den künftigen Geheimwaffen arbeiten. Sie entwickeln neben Raketen auch Düsenantriebe und arbeiten Modelle für eine künftige germanische Raumfahrt aus. Grundsätzlich gibt es in den 1930erJahren drei Richtungen in die geforscht wird. Eindecker Flugzeuge mit Propeller und Strahltriebwerken, Nurflügler als Jäger und Bomber und Raketentechnologie. In der Nurflüglerforschung haben die Gebrüder Horten mit dem Nordrup-B1 (Projektname H7) Bomber 1937 ein erstes Serienreifes Flugzeug am Start. All diese Projekte laufen im technischen Luftamt zusammen. 1941 wird Ernst Udet mit dem Ehrentitel Reichsluftmarschall gewürdigt denn er hat in nur 15 Jahren die schlagkräftige RLW aufgebaut.  

Der Zweite Weltkrieg Ernst Udets Höhenflug 1942 - 1945 Bearbeiten

„Das Gute kam von Oben und siegte über das Böse auf dem Boden!“

Hermann Göring über den Sieg gegen Großbritannien 1944

Der Überfall auf Frankreich und Großbritannien am 1. Mai 1942 wird zu logistische Großaufgabe für das OKRL und seine Luftadmiralität. Bereits während des spanischen Bürgerkrieges 1936 und in Äthiopien hatten die Fallschirmspringer der RLW Einsätze. Der durch den japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 ausgelöste Kriegsenthusiasmus macht auch vor der Luftwaffe nicht halt.
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Propagandapostkarte der deutschen Falschirmtruppen, herausgebracht von der RLW Propagandaabteilung "Die Stimme"

Reichsluftmarschall Ernst Udet möchte den von Reichspräsident Göring angezettelten Krieg gegen den Westen am liebsten im Alleingang meistern. Deutsche Fallschirmspringer zählen zu den besten Europas und werden gleich zu Beginn im großen Still über Frankreich abgeworfen. Gleichzeitig läuft der Überfall auf britische Militärhäfen die Operation Valkyre an. Für die schweren Luftangriffe auf britische Militärhäfen stehen mit Mai 1942 einige strahlgetriebene Bombertypen bereit, doch Deutschlands RLW besitzt größtenteils wenn auch hervorragende Propellermaschienen. Die von See aus mittels Flugzeugkreuzern und Flugzeugträgern der Reichsmarine geführte Operation Valkyre wird auch von Flugzeugen der RLW von Land aus unterstützt. Die Luftangriffe auf Großbritannien werden aber von einer neuen Erfindung der Engländer gestört, dem Radar. Das unter strenger Geheimhaltung aufgebaute Radarsystem Großbritanniens sorgt anfangs dafür dass die deutschen Bomber relativ schnell entdeckt werden.
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Die Gloster Comet, Großbritanniens Antwort auf die deutschen Donnervögel 1942

Das Radarsystem wurde als Schutz vor deutschen Überraschungsangriffen konzipiert und zeigt dass es durchaus dazu in der Lage ist. Auch die Deutschen arbeiten seit Mitte der 1930er an Radar doch hier sind die Engländer federführend. Um also die Royal Airforce (RAF) zu überraschen müssen  mehr Düsenflugzeuge her. Von den 8120 Flugzeugen der RLW sind Mitte 1942 nur 650 Düsenflugzeuge. Diese werden nun als „Blitzflieger“ gegen die RAF eingesetzt. Den Piloten der RLW gelingt es immer öfter die britische Luftwaffe zu überlisten.
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Deutsche Flugzeuge über dem Ärmelkanal

Aber Winston Churchill hat sein Volk auf Krieg eingeschworen, außerdem haben die Engländer auch von Deutschlands Düsenfliegern gehört. Die britische Luftfahrtforschung war nicht untätig. So hat die RAF in den späten 1930er Jahren ebenfalls mit der Entwicklung von Düsenjets begonnen. Diese britische Antwort der Düsenjäger Gloster Comet (verfrühte Alternativversion der Gloster Meteor) schmeckt den Deutschen Kampfpiloten gar nicht. Doch die RLW ist dennoch im Vorteil sie hat denn Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Deutsche Messerschmidt Me 241 dringen unterstützt von Donnervögeln immer wieder in das britische Staatsgebiet ein. Der Luftkrieg um England gegen die Submarine Spitfire Propellermaschinen und die neuen Gloster Comet ist nicht so schnell gewonnen wie erwartet. Reichspräsident Göring schäumt vor Wut und stellt der Luftatmiralität der RLW ein Ultimatum; „Sieg oder Köpfe rollen“ Dieses im Oktober 1942 ausgesprochene Ultimatum führt dazu dass die Forschungsabteilung der RLW Reichsraumfahrt neue Methoden der Kriegsführung konzipiert. Die bereits seit Beginn des Krieges Eingesetzten Volksracheraketen „V“ werden kurzerhand zu Trägermedien für Giftgas umfunktioniert. Dabei werden sie von der Aufbauabteilung Muttermilch unterstüz. Muttermilch baut Arbeitslager in Peenemünde und läst politische Gefangene für den Raketenbau schuften. Die als „Das Aggregat“ bezeichneten Geheimwaffen der RLW sind mit dem Nervengas Sarin bestückt. Lieferant für das Nervengas ist der I.G Farben Konzern in Leverkusen. Das Gas von I.G Farben für den ab 1943 anlaufenden Gaskrieg sorgt besonders in der britischen Zivilbevölkerung für Verluste. Einige deutsche Reichsluftwaffenoffiezier sind der Meinung dass der Einsatz dieses Gases einer RLW unwürdig ist. Doch die Entscheidung Sarin als Waffe einzusetzen wird vom OKRL und seiner Luftadmiralität getragen.
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Volksrache 4 "Das Aggregat" Giftgasrakete bei Startvorbereitungen Frühjahr 1944

Es geht um die Köpfe der Luftatmiräle, auch Ernst Udet könnte nun seines Amtes enthoben werden. Bis zum Ende des Krieges gegen Großbritannien im November 1944 hageln daher die Giftgasaggregate der RLW auf England herab. Mit 1943 erhält die RLW auch Unterstützung durch die Luftwaffe des faschistischen Spaniens. Die Ausbildner von Faust helfen denn Luftwaffen verbündeter Länder wie Italien, Spanien und Jugoslawien bei der Verbesserung Ihrer taktischen Fähigkeiten. Inzwischen bezieht Udet sein neues Büro auf dem Zeppelin Deutschlands Stolz. Er besucht mit dem Großluftschiff das besetzte Frankreich und kümmert sich während seiner „Frontflüge“ um die Representation der RLW. Die Strategische Planung unterliegt dem OKRL. In den Jahren 1942 bis 1944 steigt die Anzahl der deutschen Flugzeuge von etwas über 8000 auf satte 12000. Doch es gibt auch viele Verluste, der Verschleiß an Maschinen während der Luftschlacht um England ist gigantisch. Das NDR hat aber gegenüber den Briten den Vorteil aus dem Vollen zu schöpfen während die Engländer sich im Belagerungszustand befinden.
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Reichspräsident Hermann Göring posiert für die Wochenschau und verkündet den Sieg des Guten bei den Siegesfeierlichkeiten, Paris 27. November 1944

Der U-Bootkrieg verhindert weitgehend das alliierte Frachtschiffe England erreichen. Die Briten setzen aber auch die Luftwaffen ihrer Kolonien ein so bleibt die Luftschlacht Lange Zeit ausgeglichen. Da es Churchill im Februar 1943 gelingt über den Köpfen der deutschen U-Boote hinweg eine Luftbrücke Island-Schottland aufzubauen hat das Königreich neue Reserven. Als im Mai die katholischen Nordiren der Irish Republican Army IRA rebellieren sieht die RLW eine Möglichkeit in Irland Stützpunkte zu errichten. Mit Juli 1944 betreibt die RLW einen Fliegerhorst auf der grünen Insel. Doch der irische Stützpunkt wird immer wieder das Opfer verzweifelter Angriffe der RAF. Total in die Enge getrieben setzen die Briten ferngesteuerte Zerstörer-Flieger „Suizid-Flyer“ ein. Dabei handelt es sich zwar um veraltete Flugzeuge aber diese sind mit Sprengstoff gefüllt. Durch einen Überraschungsangriff mehrere tieffliegenden Suizid Flyer wird der provisorische Luftwaffenstützpunkt auf Irland vernichtet. Diesem letzten Erfolg Großbritanniens folgt die Niederlage der Inselnation am 16. November 1944. Für die Reichsluftwaffe stellt der Sieg in Großbritannien den größten Erfolg Ihrer Geschichte dar. Die während des Krieges gegründete Propagandaabteilung der RLW „Die Stimme“ spielt die Ereignisse des Luftkrieges um England zu einer heroischen Schlacht Gut gegen Böse hoch. Am Ende verkündet Deutschlands Diktator Göring in Paris den Sieg des Guten über die Alliierten. Als Japan am 1. September 1945 kapituliert und der Zweite Weltkrieg endet besitz die RLW bereits an die 5000 Düsenjäger und ist auf dem Zenit Ihrer Stärke angekommen.

Kalter Krieg und Niedergang 1946 - 1964

Nach dem Krieg stehen der Reichsluftwaffe ungeahnte Möglichkeiten offen. Fliegerhorste in den besetzen Ländern entstehen. Der Balkan wird „ausgetestet“ schon 1947 bricht Diktator Göring den Jugoslawienkrieg vom Zaun. Das im Krieg mit dem NDR verbündete Königreich hat gegen die überlegene Technologie der Nationalstaatisten keine Chance. Hier kommen bereits Technologien zum Einsatz die im Krieg noch experimentell waren. Neue "radarresistente" Nurflüglerbomber vernichten die jugoslawische Fliegerabwehr. Dann lässt die Falschirmtransporttruppe Panzer vom Himmel regnen.
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Geheimwaffe Horten Nurflügler schwer auf dem Radar zu erkennen, Jugoslawienkrieg 1947

Die neuen Luftlandepanzer Zentauer der Fallschirm-Panzerabteilung Hermann Göring sind kompakt und leicht genug um per Fallschirm in Jugoslawien abgesetzt zu werden. Der 2 Monatige Jugoslawienkrieg ist die größte Luftlandeoperation nach dem Zweiten Weltkrieg. Über 16.000 Fallschirmjäger landen und besteigen mehrere Hundert Zentauren um Belgrad einzunehmen.
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Zentauer Luftlandepanzer der Fallschirm-Panzerabteilung Hermann Göring wird über Jugoslawien abgeworfen 1947

Der Erfolg ist aber nicht so hoch einzuschätzen wie es den Anschein hat. Jugoslawien ist durch den Krieg auf Seiten des Stahlpakts ausgeblutet. Schlecht ausgerüstet und technisch unterlegen sind die Jugoslawen ein gefundenes Fressen für die Düsenjäger „Turbojets“ der RLW. Auf die Frage warum Göring seinen ehemaligen Verbündeten den Krieg erklärte meinte dieser „Weil wirs können! Weil wirs können!“ Der Angriff auf den ehemaligen Waffenbruder wird in Rom hingenommen, ofizieler Kriegsgrund ist die angebliche Kolaboration mit Sowjetrussland. Mussolini lässt sich nichts anmerken aber er ist entsetzt.  Die Nachkriegsära bringt der Luftfahrt einiges an Neuerungen. Die Luftbergungsabteilung wird mit besseren Hubschraubern ausgerüstet. Doch Hubschrauber gibt es in der Reichsluftwaffe nur wenige. Göring und Udet träumen inzwischen von „Reichshubschraubermännern“ Die Reichsraumfahrtabteilung hat viel zu tun. Die Hangaranlagen der Erforschung müssen erweitert und umgebaut werden. Milliarden Reichsmark werden Ende der 1940er Jahre in Experimente für Hubschrauberrucksäcke gesteckt. Für Stahlfaustführer Heinrich Himmler der von Atomwaffen und Raumschiffen träumt ist dies unakzeptabel. Er und die Thule-Kirche wollen die Reichsraumfahrt für Ihre Zwecke.
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Reichshubschraubermann der Reichsluftwaffe bei Übungsflug, Deutschland 1952

Darum intregiert er gegen Reichsluftmarschall Udet und spannt die Aufbauabteilung Muttermilch für sich ein. Himmler gelingt es aber nicht das Oberkommando und die Luftatmiräle vollends einzunehmen. Daher gibt es ein Jahrelanges Tauziehen. 1951 wird die Reichsraumfahrtabteilung von Himmlers Leuten übernommen. Jetzt haben die Thule-Kirche und die Stahlfäuste Zugriff auf die dort 1946 entwickelte Atomwaffentechnologie. Von den Sowjets hat das Reich wenig zu befürchten. Der Nichtangriffspakt mit Josef Stalin hält bereits mehr als 10 Jahre an. Die USA werden auch nicht als Gefahr gesehen denn dort herrscht der „Atombombenschock“ nach Nagasaki. Die Amerikaner flüchten sich daher in die Arme des pazifistischen Aufdeckers Adlai Ewing Stevenson. In Stevensons Präsidentschaft versucht sich Amerika aus allem rauszuhalten wobei sich Amerika sich im Türkeikonflikt verzettelt. Daher herrscht ein Kalter Krieg. Diplomatische Kontakte in die USA gibt es nicht, daher wird trotz allem ein Nuklearschlag gegen Berlin befürchtet. Die Möglichkeiten der US Army Air Force (USAAF) werden als herausragend bewertet. Obwohl die deutsche Reichsluftwaffe den Amerikanern voraus ist herrscht die Furcht vor den amerikanischen Superwaffen der USAAF. Himmler nutzt diese Angst aus um die Entwicklung von Interkontinentalraketen und Langstreckenbombern in Auftrag zu geben. Im Kalten Krieg fordert Propagandaministerin Josefine Rodler die Anhebung der Frauenquote im Heer. So wird mit 1. Januar 1953 die erste rein weibliche Fliegerstaffel aus der Taufe gehoben. Die „Luftfrauen“ sollen das Image aufbessern.  Himmler ist auser sich und malt bereits das Ende Deutschlands an die Wand. Verbessserte Horten Nurflügler bereichern ab Mitte der 1950er die RLW. Eine kurze Entspannungsphase mit den USA beginnt. US Präsident Stevenson ist kein Hardliner, doch der neue russische Machthaber Nikita Chruschtschow durchaus. Chruschtschow hasst die Nationalstaatisten und schwenkt einen Koexistenz Kurs mit Amerika ein. Damit ist das Jahr 1953 das Jahr wo die Entscheidung fällt die Raumfahrt voranzutreiben. Unter Leitung Wernher von Brauns wird der Satellit Teutonia entworfen. Am 11. Oktober 1957 feiert sich die deutsche Raumfahrt selbst. Teutonia bleibt eine Woche im All bevor er abstürzt. Dieser als völkischer Sieg gefeierte Erfolg wir von Ernst Udet eingestrichen. Wernher von Braun der neben diesem friedlichen Projekt auch von militärischen Kenntnis erlangt erhält Zugang zu Geheimprojekt Götterdämmerung.
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Propagandaplakat der Stimme, Frauen ab 1953 in der RLW als Pilotinen

Braun der bei der Entwicklung diverser Massenvernichtungswaffern dabei war bemerkt was Götterdämmerung ist. Eine Raumstation mit nuklearer Bewaffnung die in der Lage ist bis zu Zwölf Atombomben zu tragen. Das Projekt überrascht nicht da die nukleare Vorherrschaft über Sowjets und USA notwendig scheint. Aber er liest auch die beigelegten Notizen. Diese sind von Himmler persönlich. Darin schreibt der Stahlfaustführer von den Einsatzmöglichkeiten der Station um sie bis 1966 auch einzusetzen. Die genauen Beweggründe Brauns sind nicht klar doch er und seine Familie fliehen mit den Blaupausen in die USA. Damit hat Himmler seine Überraschungswaffe verloren Ihre Existenz ist bekannt. Inzwischen 1957 haben die Amerikaner Stevenson abgewählt und einen neuen harten Präsidenten; George S. Patton. Patton ist fest entschlossen das Neue Reich mit Unterstützung seiner Sowjet Verbündeten anzugreifen. Deutschlands Luftwaffe wird daraufhin stark ausgebaut
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Teutonia erster künstlicher Weltraumsatellit, 11. Oktober 1957

. Bomber mit nuklearer Bestückung sind in ganz „Deutschropa“ stationiert. Doch die deutsche Führung ist schwach und gespalten. Göring zieht sich immer öfter zurück und überlässt anderen das Regieren. Als es nach dem Tod Görings 1959 zu Kämpfen der Stahlfäuste und SA  gegen die Reichswehr kommt entscheidet die Reichsluftwaffe sich für die Reichswehr. Die gefürchteten Reichshubschraubermänner und Fallschirmspringer mit Zentauer Panzern nehmen an Kämpfen in Bayreuth und Berlin teil. Nach dem Sieg der Reichswehr arrangiert sich das OKRL mit dem neuen Reichspräsidenten Erwin Rommel. Die deutsche Raumfahrt ist am Ende. Himmler hat vor seiner Niederlage sämtliche Unterlagen mitgenommen und Kopien zerstört. Im Februar 1960 stirbt Reichsluftmarschall Ernst Udet.
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Reichsluftmarschall Ernst Udets Begräbniszeremonie in Berlin, 13. Mai 1960

Deutschland befindet sich in der Krise, Rommel reformiert und setzt überall den Rotstift an auch bei der RLW.  Viele glauben jetzt der Kalte Krieg gegen USA und Sowjetunion sei verloren, inzwischen rosten die Prototypen der Reichsraumfahrtabteilung vor sich hin. Es gibt personelle Veränderungen. Die RLW wird einem Reichswehrgeneral unterstellt. Auch die Aufbauabteilung ist nichtmehr dieselbe. Muttermilch existiert nicht mehr in der bekannten Form. Erhard Milch hat sich genau wie so viele Himmler Sympathisanten das Leben genommen. Die RLW wird nun wie ein Arm der Reichswehr geführt, Gelder fließen in die Reichswehr. Trotzdem gibt es viel zu tun für die Flieger das NDR befindet sich im inneren Kriegszustand. Rebellion und Separatismus macht sich breit. Als Rommel 1964 stirbt und Deutschland demokratisch wird lässt sich die Reichsluftwaffe erneut reformieren. Doch zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits Ihre Höhepunkte weit hinter sich gelassen. Im Dezember 1964 sagt der Demokratische Deutsche Bund das die Reichsluftwaffe in Luftwehr umbenannt wird. Es sollen Kürzungen und Änderungen kommen insbesonders auf die Raumfahrtforschung wird künftig verzichtet werden. Die Hälfte der deutschen Flieger wird außer dienst gestellt. Es brechen neu Zeiten in der neuen Bundeswehr an. Die Luftwehr ist jetzt nicht mehr so sehr von Belang der Kalte Krieg geht zwischen USA und Sowjetunion weiter. Das Hubschraubermann Konzept wird weitergeführt den sowohl Bundeswehr wie auch Luftwehr wollen mobile Soldaten.

Sonstige Informationen Reichslufftwaffe Neues Deutsches Reich:Bearbeiten

Muttermilch und die Rolle Ernst Udets:Bearbeiten

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Wimpel der Aufbauabteilung ab 1926

Aufbauabteilung „Muttermilch“ ist die Organisationabteilung der Reichsluftwaffe. Bereits in den 1920er Jahren übernimmt sie wichtige Koordinationsarbeiten. Ihr Kopf ist Erhart Milch durch den sie auch Ihren Spitznamen erhält. Das ehemalige Fliegerass Milch ist innerhalb der Faust hoch geschätzt. Schnell baut Milch seine Abteilung aus. Die Organisation rund um Milch ist äußerst Parteitreu der NSDAP gegenüber. In Ihr arbeiten bekennende Nationalstaatisten. Anders als die übrigen Reichsluftwaffeoffieziere tragen die Mitglieder von Muttermilch schwarze Uniformen ihr Symbol ist ein zweiköpfiger Rabe. Hugin und Munin die Raben Odins stehen sinnbildlich dafür dass die Aufbauabteilung alles sieht, hört und Kontrolliert. Genau wie die späteren Stahlfäuster Himmlers sehen sich die Soldaten von Muttermilch als eine Elite. Offiziere werden von Milch handverlesen und eingeschworen. Schon in der Anfangszeit der RLW nutzt die Aufbauabteilung Zwangsarbeiter für Ihre Projekte. Luftschutzbunker und Einrichtungen der Luftverteidigung werden von Arbeitern aus den Konsentrations und Umerziehungslagern gestellt. Das Wachpersonal dieser Arbeitslager sind die Raben mit eigener Kommandatur und Banner. Schon 1928 ist klar das Ernst Udet bei seiner Funktion als Reichamtsführer des Technischen Luftamtes Hilfe benötigt.
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Soldat der "Raben" Aufseher in Arbeitslagern (Uniformierung 1932-1959)

Nur allzu gern stellt Muttermilch Ihre Experten zu Verfügung. Udet als passionierter Flieger hat nur wenig mit der eigentlichen Organisation der Luftstreitkräfte am Hut. Er wird als Galionsfigur der Luftwaffe aufgebaut. In der Öffentlichkeit tritt Udet als der große Macher auf. Die Sklavenarbeiter aus den Lagern werden von Udet wohlwissend geduldet. Udet baut einen Ruf als Saubermann und Gentleman auf, wobei er die Toten in den Lagern auslässt. Während des Zweiten Weltkrieges greift Muttermilch in die Vollen. Millionen französische Soldaten sind in Kriegsgefangenschaft und werden für den Ausbau deutscher Anlagen hinzugezogen. Die Zusammenarbeit mit den Stahlfäusten Himmlers verschärft die Situation. Ab da werden immer mehr Juden aus der Bevölkerung zum Arbeitsdienst eingezogen. In der nationalstaatistischen Klassengesellschaft bilden die Juden die niedrigste Klasse. Der Aufbau von Forschungs und Testbunkern für die Reichsraumfahrt ist zum Großteil diesem Sklavenheer geschuldet. Ernst Udet gelingt es über Jahrzehnte den Ruf der RLW rein zu halten. Der Einsatz „Der Stimme“ als Propagandamittel führt dazu dass die Verbrechen der Aufbauabteilung niemals ans Licht kommen. In seiner Autobiographie schreibt Ernst Udet von den „braven Männern von Muttermilch“ Die Machenschaften von Muttermilch erstrecken sich von Sklaverei, Bestechung, Erpressung bis Mord.  Für den Aufbau der Reichsluftwaffe setzt Milch auf Erpressung und Bestechung in Industrie und Politik. Die Zusammenarbeit mit Heinrich Himmler und der Thule-Kirche wird Milch schließlich 1959 zum Verhängnis. Der Himmler Staatsstreich misslingt, Milch und einige seiner Untergebenen erschießen sich. Nach dem Staatsstreich wird die Aufbauabteilung reformiert. Die Führung übernehmen Rommels Treue Offiziere. Trotzdem greift die Aufbauabteilung auf Gefangene zurück. Diesmal unter dem Deckmantel des deutschen Justizssystems. Strafgefangene müssen bis 1964 für die Abteilung schuften. Wobei sich die Bedingungen in den Arbeitslagern gebessert haben. Nach der Demokratisierung und Umwandlung der RLW in die Luftwehr wurden alle Lager geschlossen. Erhart Milch gilt als Verbrecher während der Mitwisser Ernst Udet als Pionier der deutschen Luftstreitkräfte gefeiert wird. Ob sich das Bild Udets aus der Sicht der Öffentlichkeit ändert ist fraglich. Mit 1964 haben jüdische Organisationen begonnen die Geschichte der RLW zu erforschen und neu zu bewerten. (Siehe NS-Verbrechen)

Oberkommando der RLW:Bearbeiten

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Wimpel des Oberkommandos ab 1936

Das Oberkommando der Reichsluftwaffe wurde 1926 gegründet und war als zweite Kommandostelle neben dem Reichswehr Oberkommando gedacht. In den 1920er Jahren war die Trennung der Beiden Oberkommandos noch nicht so klar. Das OKRL hatte seine Büros im Gebäude des Reichswehr Oberkommandos. Ernst Udet der Reichamtsführer des Technischen Luftamtes arbeitete doch meist im Gebäude des Luftamtes. In den 1930er Jahren als Deutschland wirtschaftlich stark und auch militärisch hochgerüstet war kommen Göring neue Gedanken. Er will das OKRL nach Bayreuth verlegen. Bayreuth als Sitz der National Staatlichen Partei bietet sich an. Denn die Wagneroper die Walküre inspiriert die NS-Führungsriege. 1933 steht fest das Bayreuth als angeblicher Geburtsort des Walküren Epos Richard Wagners als einziges in Frage kommt. Reichspräsident Göring will hoch hinaus, er fordert einen „Wolkenkratzer“ für Bayreuth. Der Diktator ist der Meinung dass die Hochhäuser des „jüdischen“ New Yorks durch germanische „Walküren Monumente“ überboten werden müssen.
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Monumentalbau Oberkommando links daneben Luftweihkirche der Thule-Kirch, Bayreuth 1939

So wird 1935 mit dem Bau des ersten Wolkenkratzers (Walküren Monuments) im Neuen Reich begonnen. Das neue OKRL Monument ist alles andere als Formschön. Schon vor Baubeginn legt der Bürgermeister Bayreuths ein Veto gegen den „Klotz“ ein. Gebaut wird trotzdem und 1938 eröffnet. Neben dem Gebäude befindet sich ein weiterer wichtiger Bau, die Luftweihkirche der Thule-Kirche. Ab 1938 beherbergt das OKRL Gebäude die Büros sämtlicher Luftwaffe Abteilungen. Auch für die Luftverteidigung ist gesorgt, Zwei riesige Zwillings-Flak Geschütze sollen ab 1942 auf den Schwingen des Reichsadlers Platz finden. Diese Kanonen werden jedoch nie militärisch eingesetzt ihre Hauptaufgabe ist es zu Feierlichkeiten Salutschüsse abzugeben.
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100. Salutschüße anläslich des Sieges über Großbritannien auf den Schwingen des Reichsadlers 1944

Und Feierlichkeiten gibt es viele, denn die Reichsluftwaffe lässt sich Ihre Erfolge anmerken. Die Thule Kirche ist ein weiterer wichtiger Aspekt im Oberkommando.Ab 1942 hat die Thule wichtige „religiöse“ Aufgaben übernommen. Es werden Piloten und Flugzeuge geweiht und es kommt zu Walküren Anrufungen bei denen die hochrangigen Luftadmiräle teilnehmen. Die Führung der Luftwaffe besteht aus 10 Luftatmirälen und dem Reichsluftmarschall. Die Luftatmiralität bildet wiederum eigene Stabsabteilungen. Der Kommandant also Reichsluftmarschall untersteht nur dem Reichspräsidenten und ist ab 1941 eigentlich nur zum Repräsentieren da. Die Luftatmiräle der Reichsluftwaffe bestehen zum Großteil aus Veteranen, sie werden auch oft als „Reichsgockel“ bezeichnet. Denn die alten Fliegerasse sind Arrogant und neigen dazu in Ihren protzigen Paradeuniformen anzugeben. Trotzdem ist die Luftatmiralität eine gute und Entscheidungs starke Führung. Einer der wichtigsten Luftadmiräle ist Erhart Milch, der Leiter der Aufbauabteilung Muttermilch. Zu den berühmtesten Luftatmirälen den 1930er und 1940er Jahren zählte Lothar von Richthofen der Bruder von Manfred von Richthofen. Lothar ist ein Mann der Ersten Stunde, schon seit 1924 ist er mit der Ausbildung von Piloten betraut worden. Er wird genau wie sein Vorgesetzter Ernst Udet von der Propaganda hochgelobt.  Richthofen wird 1942 selbst zum Leiter der Reichsluftwaffen Propaganda der Stimme. Sein Name allein genügt bereits um neue Flugschüler zu begeistern. Er und seine Propagaabteilung arbeiten eng mit dem Reichspropagandaministerium Josefine Rodlers zusammen. Mit dem Machtwechsel 1959 und der Reformierung fallen die Luftadmiräle weg und weichen Reichswehrgenerälen. Auch nach 1964 soll das OKRL erhalten bleiben wobei die Zeit der Luftatmiralität vorüber ist. Das Oberkommando der Luftwehr zieht nach Frankfurt das OKRL bleibt leerstehend zurück und soll irgendwann in den 1960er Jahren abgerissen worden sein.

Abteilungen der RLW:Bearbeiten

Die hier abgebildete Tabelle zeigt die Abteilungen der Reichsluftwaffe seit 1926. Es gibt auch noch Unterabteilung die hier aber nicht verzeichnet sind; Beispielsweise die Materialbeschaffung der TUMA die „Materialkerls“ Die Abteilungen wurden in dem Zeitraum 1924 bis 1953 gegründet. Dies liegt an den Technischen Verbesserungen welche Veränderungen und Aufstockungen notwendig machten. Mit der Umwandlung der Reichsluftwaffe in die Luftwehr Dezember 1964 stehen einige Abteilungen auf wackeligen Beinen. Die Aufbauabteilung Muttermilch verlor nach 1960 Ihren Spitznamen und Bedeutung.

Wimpel/Abzeichen der Abteilung Name der Abteilung
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Oberkommando der Reichs Luftwaffe (OKRL

Das Kommando haben die Luftadmiräle, dieser Rang entspricht dem eines Generals.Ihr Befehlshaber ist der Reichsluftmarschall)

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Fliegerabteilung und Schulungs Organisation Teutonia

(FAUST Ab 1932 Ausbildungsabteilung der Reichsluftwaffe)

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Fliegerabteilung (Hervorgegangen aus der Faust bilden sie die Fliegende Truppe. Seit 1953 werden hier auch Frauen eingesetzt die Luftfrauen)
WetterabteilungRLWWimpel.jpg
Wetterdienst
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Flugabwehrabteilung
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Die Stimme (ab 1942 Propagandabüro der Reichsluftwaffe)
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Militärischer Luftschutz
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Reichsraumfahrtabteilung (ab 1932, Luftfahrtforschung und Raumfahrt)
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Technik und Mechanik Abteilung (TUMA)
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Luftbergungsabteilung

(Seit 1941 mit Transporthubschraubern ausgerüstet, zu Bergung  von Material und Personal)

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Luftschiffertruppe (Besatzung und Hilfskräfte auf der Deutschlands Stolz 1930 - 1951)
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Fallschirmtruppe (seit 1936, Fallschirm-Panzerabteilung Hermann Göring besitzt den Luftlandepanzer Zentauer und arbeitet eng mit der Fallschitmtransporttruppe zusammen)
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Falschirmtransporttruppe (seit 1946 für den Abwurf für Fahrzeuge und schwerem Gerät verantwortlich)
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Aufbauabteilung "Muttermilch" (ab 1928 übernimmt sie und Ihr Leiter Erhard Milch den eigentlichen Aufbau der RLW bis 1959)
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Reichshubschraubermänner (1953 gegründete Spezialabteilung die mit Hubschrauberrucksäcken ausgerüstet ist)

10 wichtigste RLW Stützpunkte auserhalb des NDR nach 1945: Bearbeiten

Hier ist eine Tabelle der 10 wichtigsten Stützpunkte der Reichsluftwaffe abgebildet. Die meisten dieser Stützpunkte entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg und existierten zu mindestens bis 1964. Das Neue Deutsche Reich besaß selbst zu seinen Hochzeiten nur wenige Luftwaffenstützpunkte außerhalb Europas. Das lag vor allem daran das die Reichsmarine sich auf schwimmende Kommandofestungen und eine bewegliche Flugzeuträgerflotte verließ. Auserdem war für 1966 eine mit Atombomben gerüstete Raumstation für die Weltdominanz geplant. Insgesamt hatte die Reichsluftwaffe 75 Luftwaffe Basen weltweit.

Land Reichsluftwaffen Sützpunkt Standorte
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Britannien
  • Ausbildungsstützpunkt Britannia bei London (1945)
  • Ausbildungsakademie von Manchester (1954)
  • Fliegerhorst Nord Britannia, Schottland (1949)
  • Fliegerhorst Süd Britannia, in Wessex (1949)
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Frankreich
  • Reichs Ausland Luftakademie Paris (1953)
  • Normandie Radar Kontrolle (1952)
  • Fliegerhorst Frankenland I. Gasconge (1943)
  • Fliegerhorst Frankenland II. bei Straßbourg (1944)
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Mexiko
  • Fliegerhorst Baja California (ab 1960)
  • Fliegerakademie der Freundschaft, Mexiko City (ab 1954)
  • Abhörtsation der Reichsluftwaffe, Naja California (ab 1960)
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Norwegen
  • Abhörstation Thule (ab 1960)
  • Fliegerhorst Thule I. bei Bergen (ab 1949)
  • Fliegerhorst Thule II. bei Oslo (ab 1949)
  • Fliegerhorst Thule III. Oslo-Fornebu (ab 1959)
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Jugoslawien
  • Reichswaffenmilitärprefäktur Belgrad (1947)
  • Ausbildungsstützpunkt Slawia auserhalb Belgrads (1950)
  • Atomwaffenbasis Slawia im Kosowo (1950)
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Italien
  • Römische Gemeinschaftsfliegerschule (ab 1945)
  • Fliegerhorst Roma I. Neapolitanien (ab 1945)
  • Fliegerhorst Roma II. Toskana (ab 1946)
  • Abhörstation der Reichsluftwaffe bei Mailand (ab 1960)
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Griechenland
  • Atomwaffenbasis Athena bei Athen (ab 1946)
  • Fliegerhorst Athena I. bei Athen (ab 1946)
  • Fliegerhorst Athena II.  Peleponnes (ab 1950)
  • Fliegerhorst Athena III. Thrakien (ab 1950)
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Irland
  • Ausbildungsstützpunkt Grünhorst I. bei Dublin (1944)
  • Ausbildungsstützpunkt Grünhorst II. bei Belfast (1945)
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Deutsch-Österreich
  • Stützpunkt Deutsch Horst I. bei Deutschwagram (1943)
  • Stützpunkt Deutsch Horst II. bei Graz (1952)
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Argentinien
  • Atomwaffenbasis Süd Amerika bei Buenos Aires (1957)

Zeitleiste:Bearbeiten

MiniNationalStaatisten.jpg

Leben Josefine Rodler 1889-1921

Ludendorff-Putsch 1924

1931-1941

2. Weltkrieg

Kalter Krieg

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Präsidentschaft Herbert Clark Hoover 1929-1937

Amerikanisch-Japanischer Krieg 1941-1945

Atombombenschock 1945-1956

FlagSowjetun.jpg

Stalinismus 1927-1953

Sowjet-US Allianz 1957-1964
MiniFaschistUK.jpg
Die Nachkriegszeit in Britannien 1944-1964

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