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Republik London (GBE)

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Die Republik London, auf englisch Republic of London ist seit 2017 ein unabhängiger Staat im ehemaligen Großbritannien. London machte sich nach dem Brexit-Referendum 2016 und der anschließenden Spaltung Großbritanniens unabhängig.
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London mit den neuen Flaggen

Geschichte Bearbeiten

Ältere Geschichte Bearbeiten

Mit der Großen Pest und dem Großen Brand prägten zwei unmittelbar aufeinander folgende Katastrophen die Jahre 1665 und 1666. Doch die Stadt erholte sich rasch von diesen Rückschlägen und nahm parallel zum größer werdenden Einfluss Englands weiter an Bedeutung zu. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich London zur größten Stadt der Welt und zur Hauptstadt des weltumspannenden Britischen Empires; innerhalb weniger Jahrzehnte vervielfachte sich die Bevölkerung.

Der Ausbau der Verkehrsverbindungen führte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer fast ungebremsten Ausdehnung des bebauten Gebiets und London wuchs weit über seine historischen Grenzen hinaus. Während des Zweiten Weltkriegs wurden weite Teile der Stadt durch deutsche Luftangriffe zerstört. Nach Kriegsende sank die Einwohnerzahl beträchtlich, da viele Londoner sich in neuen Satellitenstädten niederließen. 1965 wurde die Verwaltungsregion Greater London geschaffen, die den gesamten Ballungsraum umfasst. Im brachliegenden Hafengebiet der Docklands begann in den 1980er Jahren ein umfangreiches Stadtentwicklungsprogramm, viele neue Hochhäuser und Wolkenkratzer entstanden.

Unabhängigkeit 2017 Bearbeiten

Nur wenige Wochen nach dem Referendum in Großbritannien hatten bereits 1,5 Millionen Menschen eine Petition für die Unabhängigkeit Londons unterschrieben. Der neue Bürgermeister von London, Sadiq Khan (Labour), war zuerst abgeneigt, bekam allerdings immer mehr Druck aus der Bevölkerung. Jeden Donnerstag versammelten sich tausende Menschen auf dem Trafalgar Square und forderten die Unabhänigkeit Londons. Bis zum Ende des Jahres 2016 ergaben Umfragen, dass die Bürger von London mit über 75% für eine Unabhängigkeit Londons sind. Auch die EU unterstützte die Bewegung. Jetzt musste sich Sadiq Khan entscheiden. Entweder er tritt zurück oder er folgt, wie die Briten einst, dem Willen des Volkes. Und so kam es, dass die Bürger Londons am 2. April 2017 über ihre Unabhängigkeit abstimmen konnten.

Auch Sadiq Khan war nun für die Unabhängigkeit, die nun immer wahrscheinlicher wurde. Mehrere Tage vor der Abstimmung zeigten Umfragen ein plus von 12% der Befürworter der Unabhängigkeit. Vor allem Banken machten mächtig Werbung für das Referendum. Am Tage der Abstimmung merkte man Premierminister Johnson klar an, dass er weiß, was er angerichtet hatte. Die Londoner stimmten mit 73% für die Spaltung vom Vereinigten Königreich. In den folgenden Tagen trafen sich der stolze Bürgermeister Londons und die britische Regierung mehrmals, um über ein großes Problem zu reden. Sadiq Khan will das britische Parlament aus London herauswerfen. Die Queen dürfte allerdings weiter im Buckingham Palace wohnen. Die Regierung weigerte sich, London zu verlassen, so dass das Haus an der Themse von wütenden Bürgern gestürmt wurde. Sie wollten die Regierung verjagen. Boris Johnson flüchtete nach Manchester, wo sich die Regierung das erste Mal wieder traf. Am 26. April erklärte sich London für unabhängig. Die neu gegebene Verfassung sieht für die Königin des Vereinigten Königreiches bis auf den repräsentativen Titel des Staatsoberhauptes keine politische Funktion mehr vor, so dass die einstige britische Hauptstadt nunmehr auch Republik London genannt wird. Die Stadtgrenze rund um London wurde abgesperrt. Sadiq Khan wurde erster Premierminister Londons.

Politik Bearbeiten

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Politisches System Bearbeiten

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Nachdem Sadiq Khan erster Premierminister wurde, musste man eine Verfassung und ein Plan ausarbeiten, wie man London künftig führen will. Man entschied sich dafür, jedem Stadtteil eine Stimme zu geben. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl kommen die Vertreter der Stadtteile zu einem Stadtrat zusammen, das auch gleichzeitig das Parlament sein soll. Die Regierung besteht aus 8 Ministern, die alle im Amt geblieben sind.

Buckingham Palace Bearbeiten

Die Königin residiert auch nach der Unabhängigkeit Londons im Buckingham Palace. Die Soldaten, die hauptsächlich für Touristen da sind, wurden durch Staatsbürger Londons ersetzt. Formal gehört der Palast nicht zum Staatsgebiet der Republik London, sondern stellt eine Art Sonderverwaltungszone dar.

Wirtschaft Bearbeiten

In London haben die produzierenden Industriezweige seit vielen Jahren an Bedeutung verloren. Gegenwärtig sind lediglich noch zehn Prozent der Arbeitnehmer in diesem Sektor beschäftigt. Die Druck- und Verlagsindustrie schreibt noch die besten Umsatzzahlen. Sie stellt ein Viertel der genannten Arbeitsplätze und hat einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Produktion in London. Die Börse von Großbritannien zog 2017 nach Manchester, doch die in London ansässigen Unternehmen blieben im London Stock Exchange. Auch die Republik Irland bleibt dort vertreten. Die Londoner Börse handelt nun mit dem Euro, was einen großen Sprung bedeutet.

Durch einen nahtlosen Übergang konnte die EU-Mitgliedschaft Londons erhalten bleiben. Das traditionelle Finanzzentrum Europas ist, anders als nach dem Brexit vorhergesagt, auch weiterhin als Standort für junge Existenzgründer in der FinTech-Industrie interessant, welche durch eine exzessive Regulierung aus Kontinentaleuropa vertrieben wurden.

Beziehungen zu England-Wales Bearbeiten

Die Beziehungen zu England-Wales sind politisch schwierig. Einerseits findet auf dem Londoner Stadtgebiet kaum Landwirtschaft statt, so dass der Nahrungsmittel- wie auch der Energiebedarf der Metropole größtenteils durch Importe aus dem englischen Umland gedeckt werden muss. Durch die Grenzkontrollen an der Stadtgrenze ist es für Engländer andererseits schwierig, nach London zu kommen. Zum Teil mussten die Grenzen schon gesperrt werden, um die Stadt nicht zu überfüllen. Bürger des Nicht-EU-Staates England-Wales benötigen eine aufwändig zu beantragende Arbeitserlaubnis, um sich in London niederzulassen. England-Wales hat erst seit kurzem eine Botschaft in London.

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