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Der deutsche Angriff begann am 21. Februar 1916. Aufgrund der massiven Truppenansammlung, blieben diese allerdings nicht unentdeckt. Hastig zog Joffre aufgrund der unwiderlegbaren Beweise für deutsche Konzentrationen an der Front frische Truppen zur Unterstützung der verteidigenden französischen 2. Armee zusammen. Am bedrohten Ostufer der Maas konzentrierten die Franzosen ihrerseits etwa 400.000 (anstelle der historisch korrekten 200.000) Verteidiger, die einer deutschen Übermacht von etwa 900.000 (anstelle der hostorisch korrekten 500.000) Soldaten der 5. Armee gegenüberstanden. Auf engstem Raum wurden 1.620 (anstelle der historischen 1220) Geschütze zusammengezogen. Am 24. Februar nahm das XVIII. Armeekorps Beaumont ein, während im Westen am 1.3. die Festung Rotellier überrant wird. Im Norden nehmen die Deutschen die Dörfer ein und erreichen am 4.3. auf breiter Front den Festungsgürtel Bois Bourres. (die 2 Flanken sind somit wesentlich erfolgreicher als im Orginal).

Verdun Mod

Schlachtverlauf Verdund

Durch die Flankenangriffe droht eine Umschließung der kompletten Festungsanlage. Frankreich zieht ale entbehrlichen Truppenteile aus anderen Frontbereichen ab und konzentriert sich nun vor allem auf die Flanken. Es wird massiv auch an Verteidigungsstllungen gebaut. Dadurch wird zunächst der Vormarsch an den Flanken gestoppt. Die Deutschen geben jetzt das Ziel der Umklammerung auf und konzentrieren sich wieder auf die Mitte. Am 12.3. beginnt der Kampf um das Fort Vaux. Die einnahme gelang allerdings erst am 9. Mai 1916. Nach der Einnahme von Fort Vaux starteten die Franzosen am 8. und 9. Juni direkte Gegenschläge und den vergeblichen Versuch, das Fort zurückzuerobern. Die Deutschen bauten ihre Stellung im Fort Vaux aus und stürmten in den kommenden drei Wochen weiter gegen die französischen Stellungen vor Verdun an. General Schmidt von Knobelsdorf arbeitete mit seinem Stab die unmittelbare Fortsetzung des Angriffs im Raum Fort Vaux aus, der sich gegen Fort de Souville, das Zwischenwerk Thiaumont und das Dorf Fleury-devant-Douaumont richten sollte.

Die Brussilow-Offensive begann am 4. Juni 1916, beeinflußt aber nicht die Schlacht um Verdun, die Divisionen, welche historisch abgezogen werden, verbleiben bei Verdun. Am 24. Juni leiteten britische und französische Truppen mit einem gewaltigen Geschützfeuer die Schlacht an der Somme ein. Um dieser großen Gefahr für die deutsche Front zu begegnen, musste die OHL deshalb Einheiten aus dem Maas-Gebiet abziehen. Die Schwächung der deutschen Truppen bei Verdun aufgrund der Schlacht an der Somme entspricht dem historischen Verlauf.

Entsprechend der deutschen Taktik mit massiver Artillerie eine Festung nach der anderen zu zerstören, arbeiten sich nun die deutschen Truppen vor. Unter beidseitigen heftigen Verlusten kämpfen sich die deutschen Truppen langesam vorwärts und können bis November 1916 alle Festungen um Verdun einnehmen. Allerdings gelang es nicht, größere Kontingente einzukreisen und dadurch sehr hohe Gefangenenzahlen zu verzeichnen. Auch erreichten die deutschen Truppen den Punkt der Erschöpfung und konnten über das propagandistisch wichtige Ziel Verdun hinaus die Offensive fortzusetzen.

Das Ergebnis der Schlacht ist erschreckend. Da Deutschland mit deutlich mehr Divisionen in die Schlacht ziehen konnte und keine Truppen an die Ostfront abzog, trat der Punkt der Erschöpfung entsprechend wesentlich später ein, Verdun konnte erobert werden, und Frankreich hat weit höhere Verluste zu verzeichnen. Verluste Deutschland: ca. 587.000 Soldaten Verluste Frankreich: ca. 707.000 Soldaten

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