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Siegbert der Siegreiche (SIFR)

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Siegbert Marius genannt der Siegreiche, geboren 29. März 1210 in Frankfurth am Main, † 9. Mai 1274 in Königsberg. Siegbert war ein Ritter aus Reichsgermanien dem es gelang sich innerhalb der Hierarchie Karls des Starken in Aachen hochzudienen. Dabei setzte er auf Witz und Charme, ob als Bänkelsänger oder oder als Verwalter Reichspreußens, überall gelang es dem „Schlitzohr“ sich und seine Interessen durchzusetzen. Er war Kastellan Friedrich II. und nahm als solcher an diversen Feldzügen gegen die Mongolen Teil. Seine höchsten Ehrungen errang er aber nicht im Kampf sondern als Oberster Kastellan des neuen Reichsteiles Reichspreußen. Er ist ein Vorfahr des Endeckers der Neuen Welt Christos dem Seekundigen. Dieser Artikel ist Teil der Zeitlinie Constantins Entscheidung.

Ein Schlitzohr in Ritterrüstung: Bearbeiten

Als Sohn eines ehemaligen freien Bauern und Ritters (Thubert) und dessen Frau (Helga) wächst Siegbert in Frankfurth auf. Siegberts Vater war eigentlich freier Bauer wurde aber von Kaiser Philipp dem Schwaben zum Ritter geschlagen nachdem er sich im Kampf tapfer zeigte. Schon als Jugendlicher versteht er mit spitzer Zunge und scharfen Schwert umzugehen. Diese Fähigkeiten führen Ihn nach Aachen wo er sich als Fechtlehrer und Barde verdingt. Da Aachen 1225 nicht Residenzstadt des Kaisers des SIFR (Sacrum Imperium Francorum et Romanum Nationalis Germaniis) glaubt Siegbert sich nach Reichsitalien begeben zu müssen wo er sich Chancen am Hofe Friedrich II. in Foggia (Apulien) erhoft. In Italien hat Thubert einen Halbbruder namens Silvius. 1226 verlässt der 16 Jahre alte Mann seine Heimat in Richtung Italien. Während der Reise wird er jedoch von Banditen ausgeraubt die Ihn auf der Straße nach Mailand nackt stehen lassen. Ohne Geld und Papiere gelingt es dem Jungen trotzdem Foggia zu erreichen. Dazu nutzt er sein gut ausgeprägtes Lügenmaul und fährt per Anhalter über mehrere Monate hinweg in die Reichsresidenzstadt. In Foggia gelingt es Siegbert Marius schließlich seinen Onkel Silvius zu kontaktieren, Silvius schaft es 1227 dem jungen Mann eine Audienz am Hofe des Kaisers zu verschaffen. Kaiser Friedrich II. der immer auf der Suche nach neuen Talenten ist sieht das Potential des Jungen. Friedrich und Silvius einigen sich Siegbert nach Capua an die neue Universität zu entsenden. Als Absolvent der Universität zu Capua steht es Siegbert nun 1231 offen Kastellan des Reiches zu werden. Seine Zeit in Capua verbrachte Siegbert oft damit andere Studenten im Kartenspiel zu beschummeln, daher muss sich Silvius oft mit den Lehrern herumschlagen. Trotz dieser Verfehlungen und schlechter Noten in Theologie ernennt Friedrich den Adeligen 1232 zum Jungkastellan. Siegbert wird nach Neapel versetzt wo er sofort mit dem dortigen Kastellan Ludovico di Mateo in Streit gerät. Er und der um Jahre ältere Mann freunden sich an, aber auf eine sehr seltsame Art, wegen Jeder Kleinigkeit veranstalten sie Tourniere.

1240 – 1254 n. Chr Böhmen und Reichsgermanien:Bearbeiten

1240 erhält Siegbert den Befehl gemeinsam mit einer italienischen Armee nach Böhmen zu reisen. Dort sollen die Ritter des Reiches sich um Mongolenüberfälle kümmern. Siegbert nimmt an Schlachten gegen die Mongolen teil wobei er Seiten an Seite mit dem Ordo Teutonicus kämpft. Nachdem die Plünderungen
SIFRPreußen.png

Wappen Siegbert des Siegreichen, Später Wappen von Reichspreußen

1241 niedergeschlagen waren bleibt Siegbert einige Monate in Prag wo er die hohe Kunst des Minnesangs ausübt. Dort lernt er auch seine Frau Ulla kennen. Er entscheidet sich nach Aachen in Germanien zu gehen. Den dort residiert Karl der Starke, der Sohn des Kaisers. In Aachen das unter Karl erneut erblüht will sich der Kastellan ohne Verwaltungsbezirk bewähren. Er beginnt Gedichte zu veröffentlichen und gründet eine kleine Familie. Dort entwirft er auch ein eigenes Wappen, denn sein Vater der Ritter hatte lediglich ein Stofkreuz als Wappen. Seine gewöhnungsbedürftigen Schüttereime erfreuen den kleinen Hofstaat zu Aachen. In Aachen lernt Siegbert viel über Verwaltung. Sein Leben wird lediglich von Jagd und gelegentlichen Strafexpeditionen gegen Räuber geprägt. Auch die Erziehung seines Sohnes Heinric nimmt Ihn jetzt in Anspruch. Was er aber kann ist sich zu Duellieren. Da die Fehde im Reich zwar verboten ist gibt es viele Tjosttourniere an denen er teilnimmt. Mit den oft hohen Preißgeldern finanziert Siegbert das Leben seiner Familie. Geld hat er nach dem Tod seines Vaters (1229) nicht geerbt, nur die Fähigkeit sein Schert zu gebrauchen scheint Ihm nützlich. Als Krieger Karls in Friedenszeiten bleiben Ihm nur wenige Möglichkeiten an Geld zu kommen. 1249 entscheidet Karl den Kastellan zu einer Burg zu schicken die sich weigert die Verordnungen des Kaisers auszuführen. Nach der Belagerung kehrt Siegbert als der „Siegreiche“ zurück. Dieser Spitzname ist eigentlich unverdient da die Belagerung der Burg durch ein Würfelspiel entschieden wurde. Siegbert selbst hält den Namen für unpassend und will „Der Glückreiche“ genannt werden. 1254 enden die Jahre in Aachen, mittlerweile ist Siegbert zu einem der besten Kastellane Aachens herangewachsen, Ihm unterstehen bereits mehrere Ortschaften als Gerichtsorte. Er ist nicht begeistert als Ihm Sebastian Sohn von Aachen einer der Adoptivsöhne des Kaisers als Vorgesetzter aufgehalst wird.

1254 - 1274 n. Chr Reichspreußen und Mongolen:Bearbeiten

„Der Zufall wollts der Zufall wollts und Gott erbarmts das Schwarze und das Weise sich in meinem Wappen zeiget, das schwarze und das Weiße sich in Prutzenland ereignet!“

Gesang Siegberts über Preußen 1255 n. Chr

Als der Kaiser in Foggia beschließt den Ordo Teutonicus in Preußen anzugreifen ist Siegbert damit beschäftigt seinen Sohn der gerade das Alter von 12 erreicht hat nach Italien an die Bibliothek Neapel zu schicken. Siegbert hat sich in den Kopf gesetzt das sein Sohn in Neapel also nahe beim Kaiser bessere Zukunftschancen hat. Kurz nach der Verabschiedung von seinem einzigen Sohn und seiner Tochter zieht er mit dem Tross der kaiserlichen Armee ins Preußenland. Dort besetzen die Truppen des Kaisers die Burgen des Deutschritterordens. Kurz darauf erhällt Siegbert endlich eine Verwaltungsaufgabe. Ab 1. Januar obliegt es dem Ritter als Oberster Kastellan Preußens den Willen des Kaisers auch in der heidnischen Ferne des Preußenlandes durchzusetzen. Das harte Leben im harten Preußen bringt gewaltiges in Siegbert zum Vorschein. Er baut einen kleinen Orden kaisertreuer Ritter in Königsberg auf die er selbst ausbildet einer davon ist Silvion da Vulta. Diese Ritter müssen genau wie er studiert sein und kommen meist aus Reichsgermanien. Den Kontakt zu seinem Sohn verliert er vollständig. 1258 nimmt er wieder an Kämpfen gegen die Mongolen teil und ist bei der Gründung Großmährens dabei. Zurück in Königsberg macht er sich ab 1259 daran das Straßennetz auszubauen. Er hat auch die Aufgabe Missionare der Kirche Zugang zu den Ländereien zu verschaffen. Damit startet er die Ostmissionierung die nur langsam voranschreitet. Immer wieder kommt es zwischen 1260 und 1270 zu Überfällen der Heiden und Polen. 1271 erhält er eine Schriftliche Belobigung Kaiser Karls VIII. für seine Werke und wird reich belohnt. Siegbert stirbt 1274 bei dem Versuch einen Apfel von einem Baum zu pflücken. Er rutscht auf einem Stein aus und bricht sich das Genick. Er überlässt seinen Besitz seiner einzigen Tochter Heidelmarie. Sein Nachfolger wurde einer der Söhne Karls des Starken Karlmann der ritterliche.

Siegbert und die Nachwelt:Bearbeiten

Terence hill.jpg

Mario Girotti, Darsteller von Siegbert dem Siegreichen im Film Italia Bombastica

Siegbert wird in der Nachwelt nicht vergessen, sein Leben veränderte Preußen. Er waar der Vater eines lateinischen Papstes und der Großvater des Endeckers der Neuen Welt Christos dem Seekundigen (1397) Sein Leben und seine Gedichte fanden Einzug in die germanische Literatur. Auch in Italien erfreute sich der Kastellan durch seine Freundschaft zu Ludovico di Mateo großer Beliebtheit. Zwar war er nie der große Held den sein Spitzname glauben machen läst doch gehört er zu den wichtigen Persönlichkeiten des Mittelalters. 1975 wurde sein Wirken in Italien im Film Italia Bombastica auf die Leinwand gebracht. Obwohl Siegbert in dem Film nur eine Nebenrolle zukamm machte Ihn der Film weltweit wieder bekannt. Siegbert der Siegreiche wurde von Mario Girotti verkörpert.

Nachfolgerleiste:Bearbeiten

Vorgänger Oberster Kastellan von Preußen Nachfolger
Siegbert der Siegreiche
1255-1274
Karlmann der ritterliche

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