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Die Ständemonarchie war eine totalitäre Staatsform mit feudalen und faschistoiden Einflüssen. Das von Nationalökonom Othmar Spann in Ansätzen ausgearbeitete Staatskonzept wurde von Kaiser Erasmus I. seinem Sohn Erasmus II. und Hypertechnologie Großmeister Adolf Hitler weiterverarbeitet. In den 1920er Jahren wurde diese Staatsform bereits ansatzweise angewandt. Ab 1933 lies Kaiser Erasmus II. das Staatskonzept konsequent im gesamten österreichischen Imperium anwenden. Das Ministerium für Volkstreue (MVT) überwachte die Einhaltung der neuen Ordnung. In der Ständemonarchie wurden die Berufsgruppen „Stände“ voneinander getrennt und durch eine strikte Hierarchie geleitet. Das Ständesystem wurde ab den 1950ern durch die Übertragung von „Ständesendern“ der Staatlichen Volksfernsicht (SV) gefestigt. Das fast Kastenartige System sollte die Militarisierung der österreichischen Gesellschaft bewirken was auch gelang. Von 1964 an wurde die Ständemonarchie durch Kaiser Ernst Eduard I. langsam abgebaut, große Teile der Bevölkerung die in dem System aufgewachsen waren wollten sich jedoch nicht mit anderen „Ständen“ vermischen. Die Ständemonarchie gilt seit den 1980er Jahren als beseitigt. Dieses politische System war von Anfang an Fehlerhaft und hatte mit verheerenden Unruhen zu kämpfen.

Ständemonarchie die StändeBearbeiten

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Hirarchie der Ständemonarchie

Die Staatsform Ständemonarchie war fast wie ein Feudalstaat in Stände unterteilt. Von der Hypertechnologie Gesellschaft als gefeierte Staatsform der alten Hypertechnokraten von Atlantis hochgejubelt war sie in Sieben Klassen/Stände unterteilt. Diese Stände waren streng voneinander getrennt und hierarchisch gegliedert. In die Ständeordnung wurde man hineingeboren. Die Stände: Adel, Klerus, Soldat, Bürger, Handwerker, Bauer, Arbeiter/Leibeigener. Die Ständeordnung war pyramidenförmig angelegt, das Fundament dazu legte der Arbeiter und der strafweise abgestufte Leibeigene. Aufstieg in der Ordnung war nur dem Bürger, Bauern und Handwerker möglich. Diese Drei Stände konnten temporär in den Soldatenstand aufsteigen.


AdelBearbeiten

Der Adel stellte die Spitze der Hierarchie dar, auch in der Aristokratie gab es Abstufungen. Das Oberhaupt der Ständemonarchie war der Kaiser welcher durch „Gottglauben“ regierte. Sein Wort war Gesetz und nach dem System der Ständemonarchie auch göttlich. Der Adel war meist gleichzeitig eng mit dem Soldatentum verbandelt da viele Adelige auch Offiziere waren. Die Macht des Kaisers und seines Adels bestand in keinem geringen Maß auf der Kontrolle des Klerus und des Militärs.Der Adel war von Steuern befreit und genoss Sonderrechte. Der Adel galt als loyal weswegen er von Geburt an Volkstreueklasse A angehörte.

KlerusBearbeiten

Der Klerus (Priester und Bischöfe) hatte die Aufgabe das Bürgertum und den Bauern zu überwachen und leiten. Geistliche im Terra Austria Imperium waren stets darauf bedacht den „subversiven“ Kommunismus anzuprangern. Auf das Militär hatte der Klerus kaum Einfluss es gab jedoch die Mischform des Soldatenklerikers. Religion hatte in der Ständemonarchie eine Große Bedeutung. Der Kleriker war eine wichtige beratende Instanz des Adels, auf diese Art hatte die Religion bis zu einem Gewissen Grad auch Einfluss auf die Führung und den Kaiser. Die Stärkste Waffe dieses Standes war die Exkommunizierung und die Verweigerung der Sakramente. Außerdem stellten sie die Richter der über das Bürgertum wachenden Judikative. Der Kleriker war von Abgaben befreit musste aber bereitstehen da er jederzeit in den Militärdienst eingezogen werden konnte. Vertreter dieses Standes wurden der Volkstreueklasse A zugeteilt.

Soldat/Offizier Bearbeiten

Soldaten und Offizier genossen in der Ständemonarchie einen hohen Stellenwert. Sie waren nicht an Moral, Ethik und Religion gebunden, ihr Fanatismus zeigte sich deutlich in ihren Kriegsverbrechen. Unter Soldatentum verstand man Berufssoldaten die Zeitlebens das Kriegshandwerk ausübten. Wehrpflichtige oder Zwangsrekruten gehörten nicht diesem Stand an. Offiziere meist aus dem Adel bildeten innerhalb des Soldatentums die Führung. Unteroffiziere und niedere Ränge hatten keine Möglichkeit Offizier zu werden da ein solcher Aufstieg (Laufbahnflucht) gegen die göttliche Ordnung verstieß. Der höchste Unteroffiziersrang innerhalb der Imperialen Armee von Österreich war „Hochwohlgelobter Sergeant seiner Majestät“ Soldaten verpflichteten sich meist für 10 bis 20 Jahre und erhielten nach Ableistung ihrer Dienstzeit ein eigenes Luxusauto und das Recht sich aktiv politisch (Ämter) zu betätigen. Berufsoldaten die 20 Jahre oder Mehr in der Armee dienten erhielten bei Dienstende Belohnungen wie Grundstücke, Häuser oder Eigentumswohnungen. Diese Ex-Soldaten wandten sich oft der Landwirtschaft oder Politik zu und waren Wehrdienstbefreit. In Soldatenfamilien wurde sehr oft Abtreibungen durchgeführt, behinderter Nachwuchs abgetrieben. Diese Form der Abtreibung wurde von der österreichischen Kirche geduldet und sogar unterstützt da sie der „Stärkung des Soldatentums“ diente. Militärgerichte konnten über Bauern Handwerker und Arbeiter Recht sprechen.

BürgerBearbeiten

Bürger gehörten in der Ständemonarchie der intelektuelen Mittelschicht an. Bürger waren dem Klerus unterstellt und sollten ein „gottgefälliges“ Leben führen. Das österreichische Bürgerrecht konnte durch die klerikale Judikative entzogen werden. Straffällig gewordene Bürger mussten damit rechnen in den Leibeigenenstand hinabgestuft oder „exiliert“ zu werden. Ein exilierter Bürger war so etwas wie ein Vogelfreier und Rechtlos, er durfte nicht auf österreichischem Boden aufgegriffen werden. Diese Form der Strafe wurde nur selten angewendet. Gesetzestreue Bürger im österreichischen Imperium mussten mit ihrem 16 Lebensjahr einen 2 Jährigen Grundwehrdienst ableisten. Bürger betätigten sich oft in paramilitärischen Kaiserwehren. Nach Ableistung des Grundwehrdienstes durfte der Bürger an regionalen Bürgermeisterwahlen oder ähnlichem teilnehmen. Der Bürger hatte jederzeit für den Pflichtwehrdienst bereitzustehen und konnte in der Reserve Offiziersränge erreichen. Durch 4 Jahres Verpflichtung in der Imperialen Armee konnten Bürger das Recht auf Aktive politische Betätigung erwerben. Während dieser Jahre besaß der Bürger temporär die Rechte eines Soldaten. Das Bürgertum war für die zivile Exekutive zuständig, leitete Betriebe oder verrichtete Arbeiten im mittleren Management, die Stände Bauer Arbeiter/Leibeigener waren untergeordnet. Bürger galten als "brav" daher waren sie der Volkstreueklasse B zugeordnet.

HandwerkerBearbeiten

Handwerker waren in straf organisierte Zünfte unterteilt die für die Ausbildung verantwortlich waren. Mitgliedschaft in einer Zunft war Pflicht, ohne eine dementsprechende Zugehörigkeit drohte der Abstieg in die Arbeiterschicht. Handwerker besonders Büchsenmacher und kriegswichtige Lehrberufe hatten einen Sonderstatus ihnen war es unter gewissen Umständen möglich zeitweilig in den Soldatenstand aufzusteigen. Handwerker waren durch eine starke Rivalität mit dem Bürgertum verbunden, ihre Privilegien verschafften ihnen in der Bürgerlichen Mittelschicht viele Neider. Handwerker mussten im Alter von 16 Jahren eine 1 Jährige Grundausbildung absolvieren ehe sie ihr Handwerkerleben beginnen konnten. Handwerker mit Lehrabschluss konnten innerhalb der Imperialen Armee Unteroffiziersränge anstreben wobei der Sonderzusatz „Spezialist“ ihren Handwerker Stand ausdrückte. Handwerker wurden durch den Staat gefördert und dienten der Wirtschaft als Experten und Techniker. Durch ihr Fachwissen waren Handwerker besonders im Militär gefragt. Mit einer verkürzten 2 Jahres Armeeverpflichtung konnten Handwerker sich das Recht erwerben politische Ämter auszuüben, dies wiederum führte zu Neid unter dem Bürgertum. Rechtlich war der Handwerker an die Militärgerichtsbarkeit gebunden musste sich jedoch auch der bürgerlichen Exekutive unterordnen und waren Volkstreuelasse B.

BauerBearbeiten

Die Landwirtschaft wurde sowohl von Österreichs Kaisern wie auch der Hypertechnologie als Rückständlicher Wirtschaftszweig angesehen. Der Stand des Bauern sollte mit der Zeit verschwinden und einem Landwirtschaftsarbeiter Platz machen. In den Agrarzonen Großösterreichs genoss der Bauer dennoch hohes Ansehen. Bauern waren von der Rangordnung her den Bürgern, Soldaten und Handwerkern untergeordnet. Es gab Großbauern die es durch ihre Landwirtschaftlichen Betriebe zu Geld gebracht hatte. Kleinbauern die ihr Land nur pachteten führten ein weitaus spartanischeres Leben. Die Arbeit des Bauern genoss besonders in Kriegszeiten hohes Ansehen da sie als Teil der Heimatfront galt. Bauern erhielten im Alter von 15 eine halbjährige Militärgrundausbildung und durften nach Ableistung einer 3 jährigen Militärzeit politisch aktiv werden. Viele Bauern traten den faschistoiden Kaiserwehren bei wo sie sich durch Massenaufmärsche Gehör verschafften. Großbauern beschäftigten Arbeiter als Knechte, diese Arbeiter wurden so schlecht behandelt das der Bauer in Arbeiterkreisen verhasst war. Wie der Bürger und Handwerker gehörten sie der Volkstreueklasse B an.

WehrbauerBearbeiten

Als Sonderform gehört auch das so genannte Wehrbauerntum zu dem Stand des Bauern. Wehrbauern gab es nur in wenigen Kronländern wie etwa Russland oder der Ukraine. Diese Bauern hatten den Auftrag die Grenze zu beschützen waren relativ gut ausgerüstet und besaßen sogar Panzer (KTO-28) Der gesellschaftliche Status eines Wehrbauern war dem eines Soldaten ähnlich. Großwehrbauern besaßen eigene Waffen und meistens Land. Ein Bauer der den Weg des Wehrbauern einging musste zu 100% der Hypertechnologie Gesellschaft treu ergeben sein und über langjährige militärische Erfahrungen verfügen. Als Wehrbauer war man den Befehlen und Regeln der imperialen Armee verpflichtet. Wehrbauern wurden oft als Polizeikräfte im ländlichen Raum eingesetzt wo sie Bürger und Handwerker überwachten.

Arbeiter/LeibeigenerBearbeiten

In den 1930er Jahren stellten die Arbeiter den Großteil der Gesellschaft. Im Industriezeitalter wurde der Lohnarbeiter immer wichtiger, ungelernte Arbeitskräfte stellten in der Ständemonarchie das Fundament aber damit auch die unterste soziale Schicht dar. Arbeiter hatten fast keine Aufstiegschancen es bestand aber die Möglichkeit in den Stand des Handwerkers aufzusteigen, dazu musste ein Arbeiter einen 3 Jährigen Militärdienst ableisten. Zusätzlich musste ein Lehrplatz vorzeigbar sein. Arbeiter wurden bereits mit 15 Jahren in den Militärdienst eingezogen, diese Grundausbildung dauerte dann ein halbes Jahr. Arbeitslose mussten damit rechnen Zwangsrekrutiert zu werden, Zwangsrekrutierungen unter den Arbeitern gehörten in der Ständeordnung zu Normalität. Die meist schlecht ausgebildeten Arbeiter waren Polizei und Militär hilflos ausgeliefert daher suchten sie meist in Widerstandsgruppen einen Ausweg. Noch weniger zählte der Leibeigene der auch als niederster Arbeiter galt. Leibeigenschaft in konventioneller Form bestand hier nicht, vielmehr handelte es sich hierbei um zwangs Entmündigte. Diese galten als Mündel des Staates diese Strafe wurde „arbeits Erziehung“ genannt. . Leibeigener konnte jeder auser Mitglieder des Adels werden der einem höheren Stand angehörte. Die Furcht ein Leibeigener im Imperium zu werden saß besonders im Bürgertum tief. Leibeigene wurden im Kriegsfall auch Strafkompanien unterstellt. Arbeiter wurden durch die Obrigkeit als wenig zuverläsig eingestuft, sie wurden in die Volkstreueklasse C hineingeboren, Leibeigene in D oder sogar E.

Ständemonarchie das RevolutionsrisikoBearbeiten

Die Ständemonarchie war wahrscheinlich die meistgehasste Staatsform des 20. Jahrhunderts. Sowohl von Außen wie auch von Innen tat sich Widerstand gegen dieses totalitäre Model auf. Das von seinem Erfinder Othmar Spann als „dritter Weg“ zwischen Demokratie und Marxismus bezeichnete System wurde in Groben Zügen bereits 1922 in der Westmark und Russland erprobt. Damals von Kritikern als „Habsburg Feudalismus“ bezeichnet erhielten imperiale Schwarzmäntel und der Adel die Herrschaft über die besetzten Länder. Die kommunistische Märzrevolte 1922 Lenins war direktes Resultat der zugespitzten Zustände durch die Ständestaatlichkeit. Nicht nur linke Kräfte wie der Kommunismus stellten sich gegen die Ständemonarchie, auch demokratische und faschistische. Die Hauptlast an sozialer Ungerechtigkeit musste der Arbeiter tragen. Ein Pax Austriacum war daher absulut unmöglich. Arbeiter schlossen sich mit freuden geheimen Arbeiterräten oder rechten Faschistengruppen wie der Teutonischen Thule Partei an. Diese Organisationen versprachen den Arbeitern Befreiung. Das Aufstandsrisiko war besonders in den neuen Kronländern des österreichischen Imperiums hoch wo es kein österreichisches Nationalbewusstsein gab. Das Bürgertum und der Adel hingegen arrangierten sich meist sehr schnell mit den neuen Machthabern. Trotzdem gab es auch unter Bürgern Unzufriedenheit. Zu den wenigen Kronländern in denen sowohl Bürgerliche als auch Aristokratie sich mit den Arbeitern verbündeten war die Westmark. In den Austrian States of America wurde das Konzept Ständemonarchie auf die Spitze getrieben und ging mit Rassismus und Antisemitismus einher. Ab den späten 1930er Jahren versuchte das österreichische Regime und die Volksaufklärung dem Aufstandsrisiko durch politische Umerziehung und Volkstreueklassen Herr zu werden. Bis in die 1960er Jahre stand das Terra Austria Imperium in seiner totalitären Form ewig auf der Kippe zu einer Revolution. Die Kraftvollen Vorläufer der Dschihad-Bewegung des Nahen Ostens übernahm in den 1950ern spät aber doch den Widerstand im Orient. Diese Soziale Unruhe führte auch nach der Ersten Demokratisierungswelle Mitte der 1960er Jahre zu Entstehung der Rebellenstaaten. Es wird Heute als Wunder angesehen das es Kaiser Ernst Eduard nach 1964 gelang die Ständemonarchie zu beseitigen ohne dabei das gesamte Terra Austria Imperium zu zerschlagen.

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