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Tag der Deutschen Einheit (Ein unsportlicher Weltretter)

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Ehrenwache der Reichwehr in Berchtesgaden

Der Tag der Deutschen Einheit am 13. März ist der offizielle Nationalfeiertag des Großdeutschen Reiches und erinnert an die Wiedervereinigung der Ostmark mit dem Deutschen Reich im Jahre 1938.


Hintergrund Bearbeiten

Am 12. März 1938 gab der damalige deutsche Staatschef Adolf Hitler der Wehrmacht den Befehl, in das zu dieser Zeit diktatorisch regierte Österreich einzumarschieren. Die Truppen wurden von der Bevölkerung begeistert empfangen.

Am 13. März unterzeichneten die deutsche und die österreichische Regierung das Gesetz zur Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich.

Die Wiedervereinigung war somit vollzogen; dies war die Geburtsstunde des Großdeutschen Reiches.


Die Nationalsozialisten machten 1933 den Tag der Arbeit am 1. Mai zum Nationalfeiertag, später den 9. November in Erinnerung an den gescheiterten Hitler-Putsch von 1923.

Als im Zuge der Abschaffung der nationalsozialistischen Herrschaftssymbolik auch der 9. November als Feiertag abgelöst werden sollte, musste ein neues Datum dafür gefunden werden.

Zuerst brachte die SPD den alten Tag der Arbeit ins Spiel, während DVP und Grüne den Verfassungstag (1. Dezember 1946) und DDU und DVU den Tag des Anschlusses Österreichs vorschlugen.

Da DVP und Grüne keine Mehrheit für ihren Vorschlag erwarten konnten, zogen sie ihn noch vor der entscheidenden Abstimmung im Reichstag zurück. Es blieben noch der SPD-Vorschlag und derjenige der Rechten. Die DVP schloss sich dem Votum der rechten Parteien an, sodass alles von den Grünen abhing. Die Regierungsmehrheit hätte ausgereicht, um den Tag der Arbeit gegen die Konservativen durchzusetzen, doch überraschenderweise enthielten sich die Grünen geschlossen ihrer Stimme. In einer Erklärung der Fraktion hieß es später, man habe weder ein "Fest der Selbstbeweihräucherung der SPD" noch einen "Triumph des Faschismus" mit dieser Abstimmung würdigen wollen.

So setzte sich der 13. März durch, als Kompromiss wurde der 1. Mai jedoch trotzdem zum arbeitsfreien Tag erklärt.

Ablauf der offiziellen Feierlichkeiten Bearbeiten

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Das Wachbatallion der Reichswehr bei der Präsidenteneskorte

Die Festivitäten zum deutschen Nationalfeiertag beginnen traditionell mit einem Marsch des Reichspräsidenten über die ehemalige Grenze zwischen Alt-Deutschland und der Ostmark. Er geht dabei gewöhnlich zu Fuß und wird nur von seinen engsten Freunden und Vertrauten sowie dem Wachbatallion der Reichswehr begleitet.
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Anhänger der NPD am Marschweg des Reichspräsidenten 2005

Die Marschroute führt dabei immer vom Altreich in die Ostmark, genauer vom Berchtesgadener Obersalzberg nach Salzburg. Der Weg verläuft dabei weitestgehend über die gut ausgebaute Autobahn zwischen beiden Städten, die zu diesem Zweck vom 12. bis 14. März voll gesperrt wird.

Der Reichspräsident startet seinen Marsch meist kurz nach Mitternacht am 13. März, um dann am Morgen die ehemalige Grenze zu überschreiten.

Da die Marschroute im Voraus allgemein zugänglich veröffentlicht wird, finden sich zum Marsch des Präsidenten oft viele Schaulustige, aber auch Demonstranten der unterschiedlichsten Gesinnungen ein und säumen die Straße. Viele politische und gesellschaftliche Gruppen nehmen diese Chance wahr, um medienwirksam auf ihre Anliegen hinzuweisen.

Hat der Reichspräsident die ehemalige Grenze überschritten, erklingt die dritte Strophe des Deutschlandliedes "Einigkeit und Recht und Freiheit", meist intoniert vom Reichswehrorchester. Nur ein Mal, 2003, spielte eine Ersatzmannschaft.
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Reichspräsident Schröder bei der Kranzniederlegung in Linz


Dem Marsch über die Grenze folgt eine Kranzniederlegung am Grab Adolf Hitlers in Linz. Hierbei kann der Präsident eine kurze Gedenkrede halten.

Reichspräsident Schröder (1994-2002) nutzte diese Gelegenheit 2000, um an die Entrechtung, Verfolgung und Vertreibung der deutschen Juden unter Hitlers Herrschaft zu erinnern.

Nach der Kranzniederlegung in Linz geht es weiter nach Wien, wo der Hauptteil der Feierlichkeiten stattfindet.

Zunächst hält der Reichspräsident eine Festtagsrede auf dem Wiener Heldenplatz, es folgen weitere Festredner aus dem In- und Ausland. Nachdem dieser Teil abgeschlossen ist, nimmt der Reichspräsident eine Parade der Reichswehr ab. Während der Parade färben Kampfjets der Luftwaffe den Himmel in den Farben der Reichsflagge.

Das Ende der Parade wird vom Singen aller drei Strophen des Deutschlandliedes begleitet, im Anschluss wird ein großes Feuerwerk veranstaltet.

Volksbräuche Bearbeiten

In weiten Teilen des Bevölkerung wird der Tag der Deutschen Einheit mit Feuerwerk gefeiert. Abgesehen vom Grenzgebiet haben sich jedoch bisher nur wenige feste Riten herausgebildet. Dort werden Fußballspiele direkt auf der Grenzlinie zwischen gegenüberliegenden Städten oder Ortsteilen veranstaltet oder gemeinsame Wanderungen unternommen. Einige Orte haben es sich zur Gewohnheit gemacht, sich gegenseitig mit Feuerwerksraketen zu beschießen. Bei diesen Veranstaltungen gewinnt das Dorf, das zuerst den Kirchturm des Kontrahenten mit einer Rakete trifft. Einen ähnlichen Brauch gibt es auf Chios zum Osterfest. Bei den Feuerwerksduellen entsteht jährlich ein Sachschaden in Millionenhöhe entlang des ehemaligen Grenzgebietes.
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Feuerwerk über dem Wiener Stephansdom

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