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Abweichungspunkt 1848
Grund Zerfall Österreich-Ungarns

1848 Viva la Revolution! Bearbeiten

In Europa breitet sich die liberale Idee komplett aus. Überall geht das Volk auf die Straßen um gegen die Regierung zu protestieren. Dabei gibt es oft Schusswechsel mit dem dortigen Militär. In Westeuropa sind die Ziele liberal geprägt. Doch in Österreich-Ungarn gibt es ganz andere Ziele. Überall stehen Nationalisten auf und kämpfen für die Unabhängigkeit. Die Versuche Österreich-Ungarns diese Unabhängigkeitsbestrebungen zu unterdrücken, scheiterten kläglich, da viele Soldaten die Seiten wechselten, um für ihr Land zu kämpfen. Blutige Straßenkämpfe zierten die Städte. Doch am Ende des Jahres war das Ergebnis eindeutig. Die Grenzen Österreichs schrumpften gewaltig und das Land an sich wurde geschwächt. Die neuen Nationen waren Tschechien, Ungarn,Ukraine und das slawische Reich. Rumänien konnte weniger Landgewinn machen als in unserer Zeitlinie und die Slowakei wurde unter der Ukraine, Ungarn und Tschechien aufgeteilt. Das slawische Reich besteht aus dem ehemaligen Jugoslawien und Slowenien. Unter diesen Vorraussetzungen startete die Welt in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

1850-1866 Bearbeiten

In der Ukrainischen Republik wurde die Demokratie ausgerufen und ein Parlament gebildet. Das Volk wählt das Parlament und das Parlament wählt dann den Reichskanzler und den Außenminister. Es gibt immer noch einen König, der aber lediglich den Außenminister und den Reichskanzler bestätigen und ein Vetorecht einlegen kann. So wurde die Ukraine zu einer der fortschrittlichsten Nationen Zentraleuropas. Die Wirtschaft wurde innerhalb 10 Jahren revolutioniert, was unter anderem der Erforschung des Stahls zu verdanken war. In der Waffenindustrie konnten Hinterlader entwickelt werden, die anschließend als Standardwaffe in der ukrainischen Armee verwendet wurden. Versuche gepanzerte Fahrzeuge zu konstruieren scheiterten, man konnte lediglich an Transportfahrzeugen Stahlplatten befestigen. Insgesamt ging es der Wirtschaft in der Zeit besser. Die neuen Nationen hatten trotz des Bürgerkrieges gute Beziehungen zu Österreich. Sie alle waren einig, dass der Norddeutsche Bund keinesfalls Österreich besetzen durfte, da diese Nation ein Tor zum Balkan war. Das änderte sich als 1865 der Außenminister der Ukraine sich mit Bismarck in Berlin traf. In geheimen Besprechungen sicherte die Ukraine den Deutschen zu bei einer Konfrontation gegen Österreich zu helfen und mit den Truppen gen Nordwesten zu marschieren. Bei einem Sieg bekäme der Norddeutsche Bund Österreich und Tschechien, der Rest würde an die Ukraine gehen. In der Zeit besetzte Preußen die nördlichen Gebiete des zukünftigen deutschen Kaiserreiches.

1866 Der Vereinigungskrieg Bearbeiten

Am 9.Juni 1866 war es soweit. Der Norddeutsche Bund erklärte dem geschwächten Österreich den Krieg. Die Truppen marschieren zunächst Richtung Bayern, als aber die neuen Nationen eingriffen und Österreich helfen wollten, musste Preußen auch die Grenze zu Tschechien verteidigen. Die Schlachten gewann Preußen, was daran lag, dass die Feindnationen nur Vorderlader besaßen und Preußen bereits Hinterlader. 1 Monat später griff die Ukraine ein und marschierte in die wehrlosen Länder ein und besetzte die slawische Republik und Ungarn. Als von Preußen ein Telegramm einging, dass die tschechischen Truppen in der Überzahl waren und sie trotz ihrer schlechteren Technik Probleme bereiteten, marschierte ein Teil der ukrainischen Truppen nach Tschechien. Der Rest griff Österreich an. In Österreich kamen die Ukrainer nur schwer voran und erlitten viele Verluste, da die Zivilbevölkerung stark militarisiert war. Schutz boten die neuartigen Transportfahrzeuge. In Tschechien konnten die Verbände hohe Gewinne verbuchen. Nachdem die Tschechen aufgerieben waren konnte ein Großteil des österreichischen Militärs in der Schlacht um Königgrätz vernichtet werden. Der Vereinbarungen zwischen Preußen und der UR wurden eingehalten. Nach diesem Krieg wurde das deutsche Kaiserreich gegründet. Der Balkan wurde nun von der UR dominiert.

1866-1908 Aufbau nach dem Krieg Bearbeiten

Die Zeit nach dem Vereinigungskrieg war geprägt von einer großangelegten Modernisierung in den besetzten Ländern. Stück für Stück wurden die Monarchien beseitigt und die Länder in die ukrainische Demokratie miteinbezogen. Offiziell hieß es, jede Stimme sei gleichberechtigt. Doch um eine mögliche Abspaltung der Länder zu verhindern zählte die Stimme eines Ukrainers 4fach. Die Regierung in Lemberg befürchtete, dass die besetzten Länder sonst die Republik vernichten. 1900 wurde das rückgängig gemacht. In den neuen Gebieten enstanden innerhalb von kurzer Zeit große Industriekomplexe die Massen an Arbeitsplätzen zur Folge hatten. Die Arbeiter profitierten von einer gesetzlichen Krankenversicherung und einem gesetzlich vorgeschriebenen maximal 10 Stunden dauernden Arbeitstag. Es wurde eine Behörde eingerichtet an die sich Arbeiter wenden konnten, die Probleme auf der Arbeit hatten. Ebenfalls wurde eine Schulpflicht eingeführt. Kinder konnten zu Hause ausgebildet werden, aber sie mussten am Ende eines Schuljahres in einem Schultest beweisen was sie konnten. Außenpolitisch machte sich die UR einen Namen, indem sie auf Kolonien verzichtete. Nach mehreren Gesprächen wurde ein Verteidigunsbündnis aufgebaut, dass hauptsächlich gegen Russland und das Osmanische Reich gerichtet war. Dazu gehörten Deutschland, Italien und die UR.

1908 Von der Krise zum Krieg Bearbeiten

Nach einem halben Jahrhundert kam es dann wieder zu Problemen. Die UR annektierte nach heftigen Protesten der Bosnier gegen die osmanische Regierung Bosnien, was zur Folge hatte, dass das Osmanische Reich die Beziehungen zur UR abbrach. Kurze Zeit später schloss das OR ein Bündnis mit dem Russischen Zarenreich. Als die Regierung in St. Peterburg forderte, dass die Slawische Union wieder ihre Unabhängigkeit bekomme, eskalierte die Lage. Am 24. April 1908 marschierten die ukrainischen Truppen nach der Absprache mit den Bündnispartnern in die Gebiete Russlands und des Osmanischen Reiches ein. Italien startete eine Landungsoperation in Griechenland und in den nordafrikanischen Gebieten des Osmanischen Reiches und das Deutsche Kaiserreich fiel über den Norden in Russland ein.

Der Krieg am Balkan Bearbeiten

Durch die Hilfe von ukrainischen Truppen konnte bis zum Oktober 1908 der Balkan eingenommen werden, wobei die italienischen Truppen eine große Hilfe waren. Am 21. November 1908 fiel Konstantinopel. Dank einer 2. Meeresenge konnten die Truppen Italiens südlich übersetzen und gelangten so nach Izmir und Bursa. Das befreite Griechenland wurde Teil von Italien und stelle viele Unterstützungstruppen, die sich gegen ihre ehemaligen Besetzer wendeten. Anfang August wurde Angora eingenommen und 2 Monate später auch Antalya. Erst hier machten die Truppen halt und bauten die Städte zu Festungsanlagen aus, da die Russen auf dem Weg waren die Osmanen zu unterstützen und die Truppen versorgt werden mussten. Die Festungsanlagen waren stark und wehrten bis Kriegsende jeden Angriff ab.

Die Osteuropäische Front Bearbeiten

Die ukrainische Armee gliederte sich in 2 Stoßrichtungen auf. Die erste Stoßrichtung hatte das Ziel über Lemberg Kiew einzunehmen. Die 2. Stoßrichtung hatte das Ziel entlang des schwarzen Meeres die Marinestützpunkte der Russen einzunehmen, also Odessa. Sollte diese Stoßrichtung die Krim erreichen, würde sie sich aufspalten. Ein kleiner Teil der Streitkräfte hatte das Ziel die Krim zu besetzen, während der Rest sich mit der 1. vereinen sollte, um den Rest der ostukrainischen Gebiete einzunehmen, um dann mit den Deutschen nach Moskau vorzustoßen.

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