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Nachdem Großbritannien Ende September 1940 kapituliert wollen das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) in Übereinstimmung mit Hitler den Nordatlantik kontrollieren, um bei einem Kriegseintritt der USA deren Handelswege nach Westeuropa oder Afrika, abzuschneiden.


PlanungBearbeiten

.Zur Kontrolle des Atlantiks sollte die Wehrmacht die Färöer Inseln, Island und einen Teil Grönlands besetzen und Häfen, Flugplätze sowie Bunker errichten. Begleitet von den Schlachtschiffen Scharnhorst und Gneisenau, sowie der schweren Kreuzer Admiral Hipper und Admiral Scheer, sechs Zerstörern und acht U-Booten, nehmen die Frachter mit Pionieren und Infanteristen an Bord, nacheinander Kurs, zuerst auf die Färöer Inseln, danach auf Island und zuletzt auf die Küste Grönlands. Von dort aus wollte man die Dänemark-Straße, also die Meerenge zwischen Island und Grönland, dicht machen.

Um nicht zu sehr vom Reich
Scharnhorst-01.jpg

Das Schlachtschiff Scharnhorst

abgeschnitten zu sein, (schließlich handelte es sich hierbei um die westlichsten Gebiete im Einflussbereich der Achsenmächte) hatten die Deutschen den Auftrag Flugplätze zu errichte bzw. auszubauen, die Häfen gegen Angriffe zur See und aus der Luft zu rüsten und Bunkeranlangen zum Schutz der eigenen Soldaten zu errichten. Neben deutschen Besatzern plante man auch einheimische Freiwillige zu rekrutieren.

DurchführungBearbeiten

Phase 1

Admiral Scheer in Gibraltar.jpg

Die Admiral Graf Scheer

Der Schiffsverband forcierte sich am 4. November 1940 auf halber Strecke zwischen dem Osten Schottlands (Aberdeen) und dem Südwesten Norwegens (Stavanger). Am Nachmittag erreichen die Schiffe die Färöer Inseln. Man rechnete mit bis zu 500 Briten die dort noch nach der Invasion im April stationiert sein würden. Allerdings gab es keinerlei Nachschub, nachdem ja das Vereinigte Königreich knapp vier Wochen zuvor die bedingungslose Kapitulation unterzeichnete. Aufklärern zufolge lagen vor Tórshavn zwei britische Zerstörer vor Anker. Die begleitenden U-Boote entledigten sich dieser was dann gegen 14:00 Uhr dazu führte das man die Deutschen Angreifer jetzt bemerkte. Die sich vor Ort befindlichen Kräfte der RAF verfügten zu diesem Zeitpunkt nur über drei Doppeldecker-Jagdflugzeuge des Typs Gloster-Gladiator und zwei veraltete Aufklärer. Diese stiegen zwar auf und beschossen den Verband mit ihren Maschinengewehren, wurden jedoch alle von Flak-Feuer der Begleitschiffe getroffen, was zum Absturz führte. Die Schiffsartillerie eröffnete das Feuer auf die Hafenbunker, stellte es jedoch nach etwa 8 Minuten Präzisionsfeuer wieder ein. Der Kommandant der Briten telegrafierte die Kapitulation seiner sich noch an Land befindlichen Truppen gegenüber den Deutschen Angreifern. Um dies sicherzustellen begeben sich Stoßtrupps an Land. Ihnen gegenüber erklären die Briten erneut die Kapitulation. Daraufhin lässt man Offiziere und Mannschaften an Land bringen. Die Stadt wird vollständig einem Offiziersstab übergeben. Um 17:00 Uhr meldet der Angriffsverband nach Berlin das Phase 1 von 3 erfolgreich abgeschlossen sei. Die Mannschaften frischen die Vorräte auf und bleiben über Nacht im Hafen. Die Gefangenen Briten werden derweil mit Dornier Do-24 Flugbooten nach Schottland geflogen.



Phase 2

Im Morgengrauen läuft der Verband wieder aus. Über Nacht wurden schon Flugzeuge auf den Färöern stationiert und die Besatzungstruppen durch Schiffe aus Norwegen aufgestockt. Laut britischen Plänen die von der Gestapo beschlagnahmt wurden, landeten im Mai 1940 25000 Briten auf Island. Zwar könnte es auch hier möglich sein die vom Nachschub abgeschnittenen Truppen im Handstreich zu nehmen, jedoch sah man sich trotz der hohen Anzahl an Soldaten gezwungen ein offensiveres Vorgehen als jenes auf den Färöern durchzuführen. Auf Frachtern sollten 12000 deutsche Infanteristen Reykjavik einnehmen. Unterstützung sollten sie von etwa 2500 Fallschirmjägern erhalten, die von Norwegen oder Schottland aus über die Färöer Inseln in Richtung Island fliegen sollten. Wie auf den Färöern begann der Angriff erneut mit der Versenkung von den im Hafen ankernden Schiffen durch die U-Boote. Nun eröffnete die Schiffsartellerie das Feuer auf Reykjavik. Acht der sechzehn Dornier Do-24 Flugbooten starten mit Bomben beladen um wichtige Ziele in der Stadt auszukundschaften und diese anschließend zu eliminieren. Nachdem man die Küstenartillerie schon nach den ersten Salven der Schlachtschiffe schweren Schaden genommen hatte, liefen die Boote mit den Marineinfanteristen auf den Hafen zu. Sie erhielten Deckung durch die Geschütze von sechs Zerstörern, die mit ihren kleineren Kanonen präziser den Feind unter Feuer nehmen konnten, ohne dabei die eigenen Kräfte zu treffen. So wurden die am Hafen stationierten Truppen schnell bezwungen und die Deutschen können rasch in die Innenstadt vordringen. Dann treffen die Fallschirmjäger ein. Innerhalb von 4 Stunden kann die Stadt genommen werden. Bei der Unterzeichnung der Kapitulation im Rathaus von Reykjavik gibt der britische Kommandant den deutschen Offizieren aufschlussreiche Hinweise. Von den seit Mai 25000 stationierten Männern sind mehr als die Hälfte mit Booten in die USA oder nach Kanada geflohen, nachdem bekannt wurde das Großbritannien kapitulierte. Die letzten verbleibenden Soldaten befänden sich nur noch in Reykjavik oder anderen Kleinstädten bzw. Dörfern an der Westküste. Da diese aber durch den nicht mehr vorhandenen Nachschub schon beinahe am verhungern seien, ist kaum von Widerstand auszugehen. Die beiden besetzten Stützpunkte im Norden bei Akureyri und Melgeröi seien seit mindestens zwei Wochen verla

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Die Gneisenau

ssen. Die Flugboote nehmen Truppen auf und fliegen gen Norden zu den verlassenen Stützpunkten. Von dort aus telegrafieren sie am Abend dass sie die Stützpunkte erfolgreich und ohne feindliche Soldaten anzutreffen, eingenommen hätten. Wie schon auf den Färöern wurde die Kontrolle über Nacht noch auf die Deutschen übertragen. Wieder trafen neue Schiffe und Flugzeuge ein um die Insel zur Festung auszubauen. Die Weiterfahrt nach Grönland wurde für den darauffolgenden Morgen angesetzt.

Phase 3


Am frühen Morgen des 6. November läuft der Angriffsverband aus dem Hafen von Reykjavik aus.
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Die Landungsorte der Wehrmacht auf Grönland

Zum Abschluss von Unternehmen Wikinger sollte noch ein Teil der Küste Grönlands besetzt werden. Hierbei spaltete sich der Verband in drei Teile. Der Erste sollte unter Führung der Scharnhorst am Kap Gustav Holm landen, der Zweite unter Führung der Gneisenau am Kap Ravn und der Dritte begleitet von der Admiral Hipper und der Admiral Scheer am Kap Brown. Kurz nach 13:00 Uhr gingen die letzten Soldaten an Land und der Küstenabschnitt wurde ohne Gegenwehr geschweige denn Feindkontakt eingenommen. Damit konnte man erfolgreich nach Berlin melden: „Unternehmen Wikinger erfolgreich abgeschlossen !“. Damit war der Weg in den Atlantik erfolgreich blockiert.

FolgenBearbeiten

Bereits nach wenigen Wochen wurden in den neu eroberten Gebieten Truppen und Material stationiert und militärische Einrichtungen ausgebaut oder, sofern noch nicht vorhanden, errichtet. Auf Grönland wurde bis Anfang des Jahres 1941 die gesamte Küste besetzt. In den kalten Polarregionen wurden deutsche Flugzeuge auf ihre Tauglichkeit bei extrem niedrigen Temperaturen, die bei einem Angriff auf die Sowjetunion zu erwarten waren, getestet. So konnten entscheidende Mängel festgestellt und beseitigt werden. Viele Einheimische profitierten von den Besatzern. Sie waren Abnehmer für deren Fische, brachten aber auch technischen Fortschritt auf die Inseln. So schlossen sich einige hundert als Freiwillige der Wehrmacht an. Viele andere halfen auch als Arbeiter auf Flugplätzen in Kasernen oder an Häfen.

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