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Zeitlinie (EUWR) 50er

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Zurück zu den 40er Jahren Bearbeiten

1950 Bearbeiten

4. Januar: Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel.

6. Januar: Die britische Regierung erkennt die Volksrepublik China diplomatisch an.

11. Januar: Die marxistische Guerilla-Bewegung Hukbalahap unternimmt in der philippinischen Provinz Bataan eine Reihe von Angriffen.

21. Januar: Der Anwalt Alger Hiss wird in den USA wegen Meineids zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Fall spaltet die amerikanische Öffentlichkeit.

26. Januar: Mit Inkrafttreten der neuen Verfassung (verabschiedet 26. November 1949) wird Indien offiziell zur Republik. Erster Präsident wird Rajendra Prasad.

31. Januar: Die letzten Truppen der Kuomintang auf dem chinesischen Festland ergeben sich den Kommunisten.

31. Januar: US-Präsident Harry S. Truman ordnet den Bau der Wasserstoffbombe an.

9. Februar: Senator Joseph McCarthy erklärt, dass das US-Außenministerium von 205 Kommunisten unterwandert sei.

12. Februar: in Torquay wird die Europäische Rundfunkunion gegründet.

14. Februar: Die Sowjetunion und die Volksrepublik China schließen ein Verteidigungsbündnis auf 30 Jahre ab. Stalin sagt die Zahlung von 330 Mio. Dollar und den Rückzug aus Port Arthur und Dairen zu.

15. Februar: Juho Kusti Paasikivi wird als Staatspräsident Finnlands wiedergewählt.

23. Februar: Die Labour Party gewinnt die Unterhauswahlen in Großbritannien; Clement Attlee wird als Premierminister bestätigt.

1. März: Chiang Kai-shek ruft auf Taiwan, dem Rückzugsgebiet der Kuomintang nach dem Bürgerkrieg, die Republik China aus.

1. März: In London wird Klaus Fuchs, vormals am Manhattan-Projekt beteiligt, wegen Geheimnisverrat an die Sowjetunion verurteilt.

5. März: In der USA wird ein zweimonatiger Streik der Bergarbeiter beendet.

15. März: Der 1948 ausgearbeitete Kopenhagener Wellenplan tritt in Kraft. Da Großdeutschland in diesem Plan nur wenige Frequenzen im Mittelwellenbereich zugeteilt werden, wird der zügige Aufbau der UKW-Sendernetze favorisiert.

6. April: Der Weltfriedensrat fordert in Stockholm die Ächtung der Atombombe.

27. April: Mit dem Group Areas Act beschließt die Regierung Südafrikas die Einrichtung nach Rassen getrennter Wohn- und Arbeitsgebiete im Rahmen der Apartheidspolitik.

27. April: Großbritannien erkennt den Staat Israel diplomatisch an.

24. Mai: Das haschemitische Königreich Jordanien wird ausgerufen. Transjordanien gliedert sich dabei das Westjordanland an.

24. Juni: In Frankreich tritt Georges Bidault als Regierungschef zurück; Amtsnachfolger wird zunächst Henri Queuille, der aber bereits am 12. Juli von René Pleven abgelöst wird.

25. Juni: Beginn des Koreakriegs: Nordkoreanische Truppen fallen in Südkorea ein.

27. Juni: Die USA, Großbritannien und andere Staaten vereinbaren am Rande einer Konferenz des Völkerbundes die Aufstellung von Interventionstruppen für Südkorea.

28. Juni: Nordkoreanische Truppen nehmen Seoul ein. Am 5. Juli gelingt ihnen in der Schlacht von Osan südlich von Seoul der Durchbruch zur Südküste Koreas.

5. Juli: Israel: Die Knesset verabschiedet als erstes israelisches Gesetz das Rückkehrgesetz, das allen Juden in der Welt das Recht gibt, nach Israel einzuwandern

11. Juli: Die USA gewähren Südkorea 1,2 Mrd. Dollar Militärhilfe.

17. Juli: Afghanistan. 1. Transit-Abkommen mit der UdSSR.

18. Juli: Südkorea räumt die Stadt Daegu vor den anrückenden Nordkoreanern.

1. August: König Leopold III. von Belgien tritt zu Gunsten seines Sohnes Baudouin zurück.

7. Juli: US-General Douglas MacArthur übernimmt den Oberbefehl über die alliierten Truppen im Koreakrieg.

15. September: Mit der Landung bei Incheon beginnt die Gegenoffensive der alliierten Truppen im Koreakrieg.

26. September: Die USA erklären die zwei Tage zuvor geschehene Bombardierung der Stadt Antung (Mandschurei) zum Irrtum und erklären sich zu Schadensersatz gegenüber der Volksrepublik China bereit.

28. September: Indonesien wird Mitglied des Völkerbundes.

30. September: Südkoreanische Truppen überschreiten den 38. Breitengrad; zugleich fordert General Douglas MacArthur, der Oberbefehlshaber der alliierten Truppen, Nordkorea zur Kapitulation auf.

3. Oktober: Getúlio Dornelles Vargas wird zum Staatspräsidenten von Brasilien gewählt.

4. Oktober: Frankreich verliert im Indochinakrieg die Festung Cao Bằng an die Aufständischen.

5. Oktober: Die indonesische Regierung unterdrückt Unruhen auf den Molukken.

7. Oktober: Die chinesische Volksbefreiungsarmee beginnt mit der Okkupation Tibets. Die tibetische Armee kann ihr bei der Stadt Chamdo keinen großen Widerstand entgegensetzen.

19. Oktober: Im Koreakrieg nehmen die alliierten Verbände die Stadt Pjöngjang ein. Am selben Tag beginnt mit der Überschreitung des Grenzflusses Yalu durch Freiwilligenverbände die Teilnahme der Volksrepublik China am Koreakrieg. Im Oktober marschiert China außerdem in Tibet ein und beendet dessen Autonomie.

21. Oktober: Die Truppen der Vietnamesischen Volksarmee unter Võ Nguyên Giáp erobern die Festung Lang Son von den französischen Kolonialtruppen. Frankreich gerät im Indochinakrieg zunehmend in die Defensive.

29. Oktober: Gustav VI. Adolf wird nach dem Tod seines Vaters, Gustav V., neuer König von Schweden.

1. November: Papst Pius XII. verkündet das Dogma von der leiblichen Himmelfahrt Marias.

1. November: Ein puerto-ricanischer Nationalist versucht ein erfolgloses Attentat gegen US-Präsident Truman.

8. November: Über dem nordkoreanischen Luftraum kommt es zwischen einer amerikanischen Lockheed P-80 und einer nordkoreanischen MiG-15 zum ersten Luftkampf zwischen zwei Düsenjagdflugzeugen in der Geschichte.

26. November: Beginn der Schlacht um das Chosin-Reservoir: Den kommunistischen Verbänden gelingt es unter schweren Verlusten, die US-Truppen zurückzuwerfen; diese ziehen sich auf den Brückenkopf von Hŭngnam zurück, von wo sie bis Ende Dezember nach Südkorea evakuiert werden.

30. November: US-Präsident Harry S. Truman droht angesichts des gegnerischen Vormarschs im Koreakrieg mit dem Einsatz der Atombombe.

5. Dezember: Die Amerikaner müssen die Stadt Pjöngjang vor den heranrückenden Nordkoreanern und Chinesen räumen.

16. Dezember: Wegen des Koreakriegs ruft Präsident Truman für die USA den nationalen Notstand aus.


1951 Bearbeiten

2. Januar: In Ungarn werden Grundnahrungsmittel, Benzin und Öl rationiert.

4. Januar: Im Koreakrieg rücken die Truppen Nordkoreas und Chinas weiter vor und nehmen Seoul ein.



12. Februar: Schah Mohammad Reza Pahlavi heiratet Soraya Esfandiary Bakhtiari.

27. Februar: Die Regierungsdauer des US-Präsidenten wird durch einen Verfassungszusatz auf zwei Amtszeiten beschränkt.

7. März: General Haj Ali Razmara, Premierminister des Iran und Gegner einer Verstaatlichung der britischen Anglo-Iranian Oil Company, wird von einem Mitglied der Fedajin-e Islam ermordert.

10. März: Henri Queuille wird Regierungschef in Frankreich; er löst René Pleven ab.

14. März: Den alliierten Truppen gelingt die Rückeroberung des weitgehend zerstörten Seoul.

15. März: Das iranische Parlament (Madschles) beschließt die Verstaatlichung der britischen Anglo-Iranian Oil Company und löst damit die Abadan-Krise aus.

5. April: Die US-Staatsbürger Ethel und Julius Rosenberg werden in den USA wegen Spionage für die Sowjetunion zum Tode verurteilt.

11. April: US-Präsident Truman beruft General Douglas MacArthur als Oberkommandierenden im Koreakrieg ab und ernennt Matthew B. Ridgway zu dessen Nachfolger.

15. April: In Imst in Tirol wird das erste SOS-Kinderdorf eröffnet.

18. Mai: Der Völkerbundsrat beschließt wegen des Koreakriegs ein Embargo strategisch wichtiger Güter gegen die Volksrepublik China.

19. Mai: Das Vereinigte Königreich erlaubt das Sprechen des Schottisch-Gälischen, des Walisischen, des Irischen, des Manx, des Kornischen und des Norn an Schulen, ohne dass der Sprecher dafür bestraft wird.

25. Mai: Tibet unterzeichnet unter Zwang ein „17-Punkte-Abkommen“ mit der Volksrepublik China, das Tibet Autonomie und freie Religionsausübung zusichert.

26. Mai: Der britisch-iranische Ölstreit spitzt sich zu: Die britische Regierung reicht Klage beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen die vom iranischen Parlament beschlossene Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company ein; der Iran bleibt jedoch unnachgiebig.

16./17. Juli: Baudouin I. wird zum König von Belgien gekrönt nachdem sein Vater Leopold III. zurückgetreten ist.

20. Juli: König Abdallah I. von Jordanien wird auf dem Tempelberg in Jerusalem ermordet.

3. August: Ivar Rooth, Schweden, wird Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF).

11. August: René Pleven wird erneut Regierungschef in Frankreich.

1. September: Australien, Neuseeland und die USA schließen das ANZUS-Abkommen, ein gegenseitiges Verteidigungsbündnis. Es ergänzt den japanischen Friedensvertrag und das Bündnisabkommen der USA mit den Philippinen, die zum selben Zeitpunkt wirksam werden.

8. September: Abschluss des Friedensvertrags von San Francisco zwischen Japan und 48 Staaten. Er tritt zum 28. April 1952 in Kraft.

15. Oktober: Die ägyptische Regierung kündigt einseitig den Beistandspakt mit Großbritannien von 1936 auf; König Faruq erklärt sich zum König des Sudan; die Hoheit der Briten über den Sueskanal wird nicht länger anerkannt. Daraufhin besetzen die Briten am 19. November Ismailia, wo es zu Zusammenstößen mit 14 Toten kommt.

16. Oktober: Auf den pakistanischen Premierminister Liaquat Ali Khan wird ein Attentat verübt. Er stirbt noch am selben Tag.

26. Oktober: Die Unterhauswahlen in Großbritannien werden von den Konservativen unter Anthony Eden gewonnen, der britischer Premierminister wird. Er löst den Labour-Politiker Clement Attlee ab.

11. November: Juan Peron wird als Staatspräsident Argentiniens wiedergewählt.

16. November: Kneppelfreed („Knüppelfreitag“) in Westfriesland

13. Dezember: Paraguay wird Mitglied in der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten)

24. Dezember: Libyen wird von Italien unabhängig. Staatsoberhaupt wird König Idris I.

1952 Bearbeiten

1. Januar: Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu.

10. Januar: Vor der englischen Küste sinkt der Frachter Flying Enterprise. Der Kapitän, Kurt Carlson, hatte sich erst unmittelbar vor dem Untergang retten lassen, nachdem er zwei Wochen lang auf dem mit Schlagseite dahintreibenden Wrack ausgeharrt hatte.

20. Januar: Edgar Faure wird neuer französischer Premierminister als Nachfolger des am 7. Januar zurückgetretenen René Pleven.

6. Februar: In Großbritannien wird Elizabeth II. Königin nach dem Tod ihres Vaters, König Georg VI.

21. Februar: Die Entscheidung der pakistanischen Regierung, Urdu als alleinige Amtssprache zu verwenden, führt zu Widerstand im zum Lande gehörenden Ost-Pakistan. In Ost-Bengalen wird fast ausschließlich Bengali gesprochen. Eine Demonstration in Dhaka kostet mehrere Menschenleben, weil die Polizei in die Menge feuert.

29. Februar: Edgar Faure tritt nach nur sechs Wochen Amtszeit als Premierminister Frankreichs zurück; sein Nachfolger wird Antoine Pinay.

10. März: Staatsstreich von Fulgencio Batista in Kuba.

27. März: Bei der Explosion eines mit Sprengstoff gefüllten Paketes, das an Bundespräsident Heinz Guderian adressiert war, kommt ein Sprengmeister ums Leben.

15. April: Staatsstreich von Víctor Paz Estenssoro in Bolivien; er lässt den Bergbau verstaatlichen und setzt eine Agrarreform durch.

28. April: In Taipeh wird der Friedensvertrags zwischen Japan und der Republik China (Taiwan) unterzeichnet. Am selben Tag tritt der Friedensvertrag von San Francisco zwischen den Alliierten (allerdings ohne die Volksrepublik China und die Sowjetunion) und Japan in Kraft, das damit seine Souveränität zurückgewinnt.

13. Mai: Nachdem die Kongresspartei Indiens bei der ersten Parlamentswahl seit der Unabhängigkeit bestätigt wird, tritt Jawaharlal Nehru seine zweite Amtszeit als Ministerpräsident an.

13. Juni: Sowjetische Jagdflugzeuge schießen über der Ostsee eine schwedische Militärmaschine ab.

23. Juni: Bombardierung von Nordkorea durch die USA.

8. Juli: In München werden für Fußgänger die ersten Zebrastreifen in Großdeutschland angelegt.

23. Juli: Staatsstreich in Ägypten: Absetzung des Königs Faruq durch General Ali Muhammad Nagib.

11. August: König Talal von Jordanien wird vom Militär abgesetzt; sein Nachfolger wird Hussein I.

14. August: Die Bundesrepublik Großdeutschland wird Mitglied im Internationalen Währungsfonds (IWF).

24. August: Britische Truppen evakuieren den Sueskanal.

3. Oktober: Zündung der ersten britischen Atombombe vor den australischen Montebello-Inseln.5. bis 14. Oktober: XIX. Parteitag der KPdSU

20. Oktober: Die Briten verhängen über Kenia wegen des Mau-Mau-Aufstands das Kriegsrecht.

4. November: Der Republikaner Douglas MacArthur wird zum Präsidenten der USA gewählt. Er siegt über seinen demokratischen Herausforderer Adlai Stevenson.

18. November: der spätere kenianische Präsident Jomo Kenyatta wird von den britischen Kolonialbehörden wegen Teilnahme am Mau-Mau-Aufstand inhaftiert.

29. November: Der neu gewählte US-Präsident MacArthur stattet Korea einen Besuch ab, um eine Lösung für den Koreakrieg auszuloten.

1953 Bearbeiten

1. Januar: Die Sowjetunion gibt der Volksrepublik China die Tschangtschun-Eisenbahn zurück.

14. Januar: In der Bundesrepublik Großdeutschland wird der Schülerlotsendienst eingeführt.

20. Januar: Amtseinführung von Douglas MacArthur als 34. US Präsident. Er löst Harry S. Truman ab.

4. Februar: Der Deutsche Bundestag stellt das Anwerben von Deutschen für fremde Militärdienste unter Strafe. Damit soll dem Zustrom zur französischen Fremdenlegion Einhalt geboten werden.

12. Februar: Großbritannien und Ägypten einigen sich, im Sudan Wahlen durchzuführen, die auch Aufschluss geben sollen, ob das unter britischem Einfluss stehende Land künftig zu Ägypten gehören oder selbstständig sein will.

9. März: In Moskau wird der verstorbene Staatschef Josef Stalin an der Seite von Staatsgründer Lenin im Beisein von etwa 1,5 Millionen Menschen beigesetzt.

2. Juni: Krönung von Königin Elisabeth II. in der Westminster Abbey

14. Juni: In Kolumbien wird Präsident Laureano Gómez Castro von einer Militärjunta gestürzt.

19. Juni: Die US-Staatsbürger Ethel und Julius Rosenberg werden wegen Atomspionage in den USA hingerichtet.

26. Juli: Kuba. Eine Guerillatruppe unter der Führung des Rechtsanwalts Fidel Castro unternimmt einen Angriff auf die Moncada-Kaserne von Santiago de Cuba, der fehlschlägt

27. Juli: Ende des Koreakriegs

1. August: Im südlichen Afrika entsteht unter britischem Einfluss die Föderation von Rhodesien und Njassaland, die nach einer Dekade an unterschiedlichen Vorstellungen zwischen Weißen und Schwarzen über die Machtverteilung scheitern sollte.

12. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Wasserstoffbombe.

17. August: Gründungstreffen von Narcotics Anonymous (Selbsthilfegemeinschaft für Drogensüchtige) in Los Angeles (USA)

21. August: Ausrufung der Republik auf den Malediven.

6. September: In Afghanistan wird Mohammad Daud („Roter Prinz“) Premierminister.

1954 Bearbeiten

1. Februar: Der eindringliche Appell des französischen Armenpriesters Abbé Pierre für Obdachlose, die während des außergewöhnlich harten Winters von 1953/54 vom Kältetode bedroht sind, zu spenden, löst in Frankreich eine außergewöhnliche Welle der Hilsbereitsschaft aus.

25. Februar: Gamal Abdel Nasser wird Präsident von Ägypten

1. März: Die USA zünden im Pazifik die bisher stärkste Wasserstoffbombe (600-fache Stärke der Hiroshimabombe)

13. März: Die Việt Minh kämpfen bei Điện Biên Phủ gegen die Franzosen

28. April: In Colombo (Sri Lanka) treffen die Ministerpräsidenten von Indien, Pakistan, Birma, Ceylon und Indonesien zu einer Asienkonferenz zusammen, auf der unter anderem die aktuelle Situation in Französisch-Indochina beraten wird

17. Mai: USA: Der Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika verbietet die Rassentrennung an öffentlichen Schulen

20. Mai: Chiang Kai-shek wird Präsident von Taiwan

29. Mai-31. Mai: Erste Bilderberg-Konferenz

11. Juli: Das Parlament Paraguays wählt per Akklamation General Alfredo Stroessner als einzigen Kandidaten zum künftigen Präsidenten des Landes.

21. Juli: Auf der Genfer Konferenz wird nach dem Indochinakrieg die Teilung Vietnams beschlossen

22. Juli: Laos wird unabhängig

9. August: Die Türkei und Griechenland schließen den auf zwanzig Jahre befristeten Balkanpakt.

18. August: Offenbach am Main wird mit der Geburt ihres einhunderttausendsten Einwohners zur jüngsten Großstadt Hessens.

24. August: US-Präsident Douglas MacArthur unterschreibt den Communist Control Act of 1954, ein Gesetz, das die Mitgliedschaft in und die Unterstützung der Kommunistischen Partei der USA kriminalisiert.

19. Oktober: Ägypten und Großbritannien schließen das Suez-Abkommen, das den Abzug stationierter britischer Streitkräfte innerhalb von zwanzig Monaten vorsieht. Das internationale Statut der Sueskanalzone erkennt Ägypten im Vertrag an.

31. Oktober: In Algerien startet die Nationale Befreiungsfront (Front de Libération Nationale) Aktionen gegen die französische Kolonialherrschaft und verlangt die Unabhängigkeit des Landes

1. November: Der Algerienkrieg bricht aus.

1955 Bearbeiten

2. Januar: Anschlag auf Jose Antonio Remon, den Diktator von Panama, an dessen Folgen er stirbt.

23. Februar: Erstes Treffen der SEATO-Länder

23. Februar: Bagdad-Pakt zwischen Türkei, Irak und Iran. Gemeinsame Militäroperationen gegen jede kurdische Befreiungsbewegung werden darin vereinbart. Anfang April tritt Großbritannien dem Abkommen bei. Die USA nehmen bei den Treffen einen festen Beobachterstatus ein.

5. April: Lord Halifax tritt aus gesundheitlichen Gründen als Premierminister von Großbritannien zurück.

6. September: Pogrom in Istanbul gegen die griechische Minderheit

22. Oktober: Prinz Norodom Sihanouk wird Ministerpräsident in Kambodscha. Er verkündet in Phnom Penh, dass das Land strikte Neutralität wahren wolle.

6. November: In der Nacht vom 6. zum 7. November findet das von der türkischen Regierung unter Adnan Menderes landesweit inszenierte Pogrom gegen Christen und Juden mit schwersten Menschenrechtsverletzungen und Sachschäden statt.

15. November: Zusammenschluss der Liberalen und der Demokratischen Partei zur Liberaldemokratischen Partei in Japan.

1. Dezember: Rosa Parks wird in Montgomery, Alabama USA verhaftet, weil sich die Afro-Amerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen.

14. Dezember: Spanien, Ceylon, Nepal, Laos, Libyen, Jordanien, Kambodscha, Italien und Albanien werden Mitglieder des Völkerbundes.

1956 Bearbeiten

1. Januar: In Ottawa, Kanada, wird das Gebäude der sowjetischen Botschaft durch einen Brand total zerstört.

1. Januar: Sudan erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien und Ägypten

5. Februar: Eröffnung des Stuttgarter Fernsehturms

24. Februar: In der Sowjetunion billigt der 20. Parteitag der KPdSU die von Parteichef Nikita Chruschtschow verfolgte außenpolitische Linie, durch friedliche Koexistenz der Systeme die Entscheidung zwischen Kapitalismus und Sozialismus zu suchen; am folgenden Tag kritisiert Chruschtschow in einer geheimen Rede offen die Verbrechen der Stalinära und leitet damit die Entstalinisierung ein.

2. März: Marokko erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich.

9. März: Niederschlagung antisowjetischer Demonstrationen in Tiflis durch die sowjetische Armee.

20. März: Tunesien erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich.

23. März: Pakistan proklamiert die islamische Republik.

26. Juli: Ägypten verstaatlicht den Suezkanal und löst damit die Suezkrise aus

1. August: Belgien führt - als letztes europäisches Land - die Führerschein-Pflicht ein.

23. Oktober: In Ungarn beginnt der Volksaufstand

31. Oktober – 6. November: Britisch-französische Luftoffensive gegen Ägypten, gleichzeitig rücken israelische Truppen auf die Sinai-Halbinsel vor.

1. November: Mit dem States Reorganisation Act tritt die Neugliederung der indischen Bundesstaaten in Kraft

5. November: In Ungarn wird der Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen.

6. November: US-Präsident Douglas MacArthur wird mit über 57 % der Stimmen gegen seinen demokratischen Herausforderer Adlai Ewing Stevenson im Amt bestätigt.

12. November: Tunesien, Marokko und Sudan werden Mitglieder des Völkerbundes.

2. Dezember: Kuba: Fidel Castro landet im Osten der Insel und beginnt seinen Guerillakrieg gegen den Diktator Fulgencio Batista.

18. Dezember: Japan wird Mitglied des Völkerbundes.

1957 Bearbeiten

5. Januar: In Reaktion auf die Sueskrise im Jahr zuvor verkündet US-Präsident Douglas MacArthur in einer Rede vor dem Kongress die MacArthur-Doktrin, wonach die USA alle Länder im Nahen Osten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen werden, falls diese einer Aggression des internationalen Kommunismus anheim fallen sollten.

10. Januar: Harold Macmillan wird als Nachfolger des Tags zuvor in Folge der Suezkrise zurückgetretenen Anthony Eden britischer Premierminister.

9. Februar: Der ungarische Reichsverweser Miklós Horty stirbt.

27. Februar: „Hundert-Blumen-Kampagne“: In der Volksrepublik China hält Mao Zedong seine Rede Zur Frage der richtigen Behandlung von Widersprüchen im Volk.

Februar: Thailändische Studenten demonstrieren gegen ihrer Meinung nach durch das Regime von Phibul Songgram gefälschte Wahlen.

6. März: Die Goldküste und Togoland werden als Republik Ghana von Großbritannien unabhängig.

8. März: Ghana wird Mitglied des Völkerbundes.

10. Mai: Erste Nationalversammlung im französischen Mandatsgebiet Ost-Kamerun

1. Juni: In einer Volksabstimmung entscheiden sich die Ungarn gegen die Abschaffung der Monarchie. Das ungarische Parlament beschließt, dem Habsburger Otto, dem Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karls I. (in Ungarn Karóly IV.), die Königskrone anzutragen.

8. Juni: Genau 90 Jahre nach der Königskrönung Franz-Josephs wird Otto von Habsburg als Férenc József II. zum ungarischen König gekrönt.

23. Juli: Beim Torfabbau wird im oberbayerischen Peiting eine Kiefernkiste gefunden, in der sich statt eines erhofften Schatzes die später Rosalinde genannte Moorleiche aus der Zeit um 1100 befindet.

25. Juli: Tunesien wird Republik und Habib Bourguiba wird zum ersten Präsidenten gewählt.

29. Juli: Gründung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)

26. August: Die Sowjetunion gibt den ersten Start einer Interkontinentalrakete bekannt.

2. September: In Little Rock, Arkansas, USA lässt der Gouverneur Nationalgardisten aufmarschieren, um neun schwarzen Schülern, aus Gründen der Rassentrennung, den Zutritt zur örtlichen Schule zu verwehren.

17. September: Malaysia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen.

17. September: Feldmarschall Sarit Thanarat übernimmt nach einem Staatsstreich die Macht in Thailand.

24. September: Vom US-Präsidenten Douglas MacArthur entsandte Soldaten der 101. US-Luftlandedivision ermöglichen den Little Rock Nine im Bundesstaat Arkansas den Besuch der Central High School in Little Rock .

4. Oktober: Die Sowjetunion startet vom Weltraumbahnhof Baikonur aus den kugelförmigen Satelliten Sputnik und löst dadurch im Westen den so genannten Sputnikschock aus.

1. November: Die Frankfurter Prostituierte Rosemarie Nitribitt wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Dem Callgirl werden Beziehungen zu Prominenten in Wirtschaft und Politik nachgesagt.

15. November: Der Spion Rudolf Iwanowitsch Abel wird in den USA vor Gericht in allen drei Anklagepunkten - Ausspähen beziehungsweise Übermitteln von Verteidigungsinformationen an die UdSSR sowie ungenehmigter Agententätigkeit - für schuldig befunden und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

17. November: 35.000 Südtiroler fordern auf Schloss Sigmundskron eine neue Autonomie.

1958 Bearbeiten

2. Januar: In Flensburg wird die deutsche Verkehrssünderkartei eingerichtet

23. Januar: Nach einem 2-tägigen Generalstreik wird in Venezuela der Diktator Marcos Pérez Jiménez gestürzt

3. Februar: Belgien, Niederlande und Luxemburg schließen den Benelux-Vertrag zur Errichtung einer Wirtschaftsgemeinschaft.

1. Februar: Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen

8. Februar: Französische Kampfflugzeuge bombardieren das tunesische Dorf Sakhiet Sidi Youssef, nachdem französische Flugzeuge in Grenznähe beschossen worden waren. 79 Menschen, ausschließlich Zivilisten, sterben bei dem Angriff.

14. Februar: Die beiden Königreiche Jordanien und Irak schließen sich kurzzeitig zur Arabischen Föderation zusammen.

21. Februar: Ungarn tritt unter seinem neuen König Ottó II. aus dem Antikominternpakt aus.

23. Februar: Arturo Frondizi wird neuer argentinischer Präsident

27. März: In Moskau tritt Bulganin das Amt des Ministerpräsidenten an Nikita Chruschtschow ab

6. April: Der persische Schah lässt sich von seiner Frau Soraya wegen Kinderlosigkeit scheiden

14. April: Tunesien wird Mitglied in der Weltbank und im IWF

9. Mai: Auf Grund von Spannungen zwischen Befürwortern einer prowestlichen und einer proarabischen Politik bricht im Libanon der sogenannte Erste Bürgerkrieg aus.

13. Mai: In Algerien kommt es zum Aufstand von Militärs und Algerienfranzosen gegen Paris. In Algier wird General Jacques Massu nach einem Putsch zum Präsidenten eines „Wohlfahrtsausschusses“ ausgerufen. Die Algerienkrise wird 1962 vom Staatspräsidenten Édouard Daladier beigelegt.

1. Juni: Édouard Daladier wird französischer Ministerpräsident mit Sondervollmachten zur Niederschlagung des Aufstandes in Algerien

14. Juli: Im Irak putscht die Armee unter dem Obristen Abd al-Karim Qasim. Der 23 Jahre alte König Faisal II. wird dabei getötet

15. Juli: 5.000 US-Marineinfanteristen gehen im Libanon an Land

17. Juli: Britische Fallschirmjägertruppen landen in Jordanien um die Macht König Husseins zu stabilisieren

23. August: Die Volksrepublik China beginnt mit dem Artilleriebeschuss der dem chinesischen Festland vorgelagerten taiwanischen Festungsinsel Kinmen.

23. August: In den Vereinigten Staaten entsteht nach mehreren schweren Kollisionen im Flugverkehr die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Agency.

1. Oktober: Tunesien und Marokko treten der Arabischen Liga bei.

2. Oktober: Guinea erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich. Sékou Touré wird Staatspräsident

27. Oktober: General Muhammad Ayub Khan verhängt den Belagerungszustand über Pakistan und errichtet eine Militärdiktatur

28. Oktober: Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli) wird zum neuen Papst gewählt.

30. November: Französisch-Äquatorialafrika wird aufgelöst. Es entstehen dafür die vier Länder Republik Kongo, Gabun, Tschad und Zentralafrikanische Republik, die im Jahr 1960 unabhängig werden.

4. Dezember: Dahomey (später Benin), wird autonome Republik.

9. Dezember: In Indianapolis wird die John Birch Society gegründet, deren politisches Denken von Verschwörungstheorien geprägt ist.

11. Dezember: Obervolta (später Burkina Faso): Proklamation der Republik

12. Dezember: Guinea wird Mitglied des Völkerbundes.

18. Dezember: Ausrufung der Republik Niger

21. Dezember: Édouard Daladier wird mit großer Mehrheit zum französischen Staatspräsidenten gewählt, er bleibt zugleich Ministerpräsident.

Gründung des Bischöflichen Hilfswerks Misereor

1959 Bearbeiten

1. Januar: Kuba. Der Diktator Fulgencio Batista flieht ins Ausland. Fidel Castro kommt an die Macht

2. Januar: Ernesto „Che“ Guevara und Camilo Cienfuegos rücken mit ihren Revolutionstruppen Bewegung des 26. Juli (M-26-7) in Havanna, der Hauptstadt Kubas, ein. Fidel Castro folgt am 8. Januar.

3. Januar: Alaska wird der 49. Bundesstaat der USA.

28. Januar: Die Revolutionäre Partei setzt in Thailand eine neue Verfassung in Kraft, die auf den Verfassungen von Frankreich, Pakistan und der Vereinigten Arabischen Republik basiert.

Januar: In Thailand werden drei Gewerkschaften durch das Innenministerium verboten, weil sie "die öffentliche Ruhe stören".

6. Februar: Die deutsche Luftwaffe erhält 300 US-Jagdflugzeuge des Typs Starfighter. Im Laufe der nächsten Jahre stürzen davon 260 Maschinen ab. 110 Piloten kommen ums Leben.

13. Februar: Nach dem Sieg der Revolutionäre über das Batista-Regime auf Kuba übernimmt Fidel Castro das Amt des Ministerpräsidenten.

10. März: Volksaufstand gegen die chinesische Besetzung Tibets in Lhasa

17. März: Flucht des 14. Dalai Lama ins indische Exil

18. März: Der amerikanische Präsident Douglas MacArthur unterzeichnet eine Bestimmung zur Eigenstaatlichkeit von Hawaii. Damit wird Hawaii der 50. Bundesstaat der USA (21. August)

10. April: Kronprinz Akihito von Japan heiratet Michiko, eine Bürgerliche

16. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen dem Großdeutschen Reich und den Niederlanden

20./21. Juli: Sieben Länder Europas beschließen die Errichtung einer Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA)

24. Juli: Küchendebatte zwischen Richard Nixon und Nikita Chruschtschow vor einer Ausstellungsküche auf der American National Exhibition in Moskau

31. Juli: Eine Gruppe baskischer Studenten gründet die im Untergrund operierende Widerstandsbewegung Euskadi Ta Askatasuna (ETA), die sich terroristischer Mittel im Kampf gegen die Franco-Diktatur in Spanien bedient und einen unabhängigen Baskenstaat anstrebt.

21. August: Hawaii wird 50. Bundesstaat der USA.

25. September: Auf den ceylonesischen Premierminister Solomon West Ridgeway Dias Bandaranaike gibt ein buddhistischer Mönch Schüsse ab. Das Opfer kann dem Attentäter die Waffe entreißen, stirbt aber an den zuvor erlittenen Verletzungen am darauffolgenden Tag.

7. Oktober: Der Ministerpräsident des Irak, Abd al-Karim Qasim, erleidet bei einem Attentat schwere Verletzungen

17. Oktober: Marokko wertet die Währung ab und führt die neue Geldeinheit Dirhem ein

26. Oktober: Pakistan erklärt Rawalpindi zur neuen Hauptstadt der Republik

10. Dezember: Aufstand an der Alten Werft in Windhoek, Südwestafrika. Die südafrikanische Polizei erschießt bei einer Demonstration elf Menschen, viele andere werden verletzt.

12. Dezember: Im Grenzgebiet von Paraguay und Argentinien bricht eine Rebellion gegen das Regime des General Alfredo Stroessner aus, wird jedoch rasch niedergeschlagen

16. Dezember: Präsident Sukarno verlängert den Ausnahmezustand in Indonesien auf unbestimmte Zeit und macht sich mehr und mehr zum Alleinherrscher

17. Dezember: Die Wahl zum Schweizer Bundesrat lässt die Zauberformel 2:2:2:1 über dessen Zusammensetzung erstmals Realität werden.

21. Dezember: Irans Schah Mohammad Reza Pahlavi heiratet die Studentin Farah Diba

China annektiert Tibet


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