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Zeitlinie (EUWR) 80er

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Zurück zu den 70er JahrenBearbeiten

1980Bearbeiten

2. Januar: Das sowjetische Militär beginnt eine Großoffensive im Afghanistan-Krieg.

3. Januar: In Portugal löst der Sozialdemokrat Francisco de Sá Carneiro die bislang einzige Ministerpräsidentin des Landes, Maria de Lourdes Pintasilgo, im Amt ab.

3. Januar: Die durch ihr Buch Born Free über die Aufzucht der Löwin Elsa bekannt gewordene Schriftstellerin Joy Adamson wird in Kenia bei einer Abendwanderung durch einen von ihr entlassenen Angestellten ermordet.

5. Januar: Die USA verhängen wegen des Einmarsches in Afghanistan Sanktionen gegen die Sowjetunion

14. Januar: Indira Gandhi löst Chaudhary Charan Singh als Premierminister in Indien ab, nachdem ihre Kongresspartei in den vorausgegangenen Wahlen gesiegt hat.

6. April: Wiedereinführung der Sommerzeit

12. April: Durch Ermordung des amtierenden Präsidenten Tolbert Jr. putscht sich Samuel K. Doe in Liberia an die Macht.

22. April: In Liberia werden 13 Vertreter der zuvor von Samuel K. Doe durch einen Putsch abgesetzten Regierung erschossen.

30. April: Beatrix von Oranien-Nassau wird Königin der Niederlande und folgt damit ihrer Mutter Juliana von Oranien-Nassau

30. April: In London beginnt die Geiselnahme in der iranischen Botschaft. Eine vom Irak finanzierte Terrorgruppe verlangt die Freilassung von 91 Gesinnungsgenossen aus iranischer Haft und Autonomie für die ölreiche iranische Provinz Chuzestan.

2. Mai: Die Panchayat-Ordnung (Einparteiensystem) wird in Nepal beibehalten

17.-18. Mai: Demonstrationen gegen das neue Regime in Südkorea werden in Gwangju brutal niedergeschlagen. 207 Menschen sterben und rund 1.000 werden schwer verletzt

23. Juli: Israel erklärt Jerusalem zur ewigen Hauptstadt, die Knesset bestätigt dies sieben Tage später

25. Juli: Die Töchter des deutschen Fernsehjournalisten Dieter Kronzucker, Susanne und Sabine, werden gemeinsam mit ihrem Cousin Martin Wächtler in der Toskana entführt. Nach 68 Tagen kommen sie am 1. Oktober gegen eine Lösegeldzahlung von 4,3 Millionen DM wieder frei.

30. Juli: Die Inselgruppe Vanuatu wird unabhängig von Frankreich und dem Vereinigten Königreich

12. August: Im Vertrag von Montevideo gründen elf überwiegend südamerikanische Staaten die Lateinamerikanische Integrationsvereinigung.

14. August: In der Danziger Piłsudski-Werft beginnt ein Streik, der sich auf ganz Polen ausweitet. Die Forderungen: Mehr Freiheit und bessere Lebensqualität. Siehe auch: August-Streiks 1980 in Polen

12. September: Militärputsch in der Türkei: Das Militär putscht unter General Kenan Evren zum dritten Mal in der Türkei. Der Putsch wird unterstützt von den USA. Die USA stationieren anschließend schnelle Eingreiftruppen in Kurdistan, in Van und Batman. Kenan Evren begründet den Putsch damit: „zu den Quellen des Kemalismus zurückkehren“ zu wollen und „die separatistischen Umtriebe zu bekämpfen“.

16. September: St. Vincent und die Grenadinen werden Mitglied des Völkerbundes.

17. September: In Danzig wird die Gewerkschaft Solidarność gegründet

22. September: Beginn des Ersten Golfkrieges zwischen Iran und Irak

23. September: Letztes Konzert von Bob Marley

24. September: Der Verkauf von Kalbfleisch wird in Italien generell verboten, nachdem in Proben das Hormon Östrogen entdeckt worden ist.

26. September: Bombenattentat auf dem Münchner Oktoberfest, 13 Tote, über 200 Verletzte

23. Oktober: Nikolai Alexandrowitsch Tichonow übernimmt nach dem Rücktritt Alexej Kossygins das Amt des sowjetischen Ministerpräsidenten.

4. November: Ronald Reagan gewinnt die US-Präsidentschaftswahlen

24. November: Der Malawisee-Nationalpark wird errichtet. Am Südufer gelegen erstreckt er sich auch über einen Teil des Malawisees, der über den weltweit größten Artenreichtum von Fischen verfügt.

2. Dezember: Der Alaska National Interest Lands Conservation Act tritt in Kraft

12. Dezember: In Berlin-Kreuzberg schlägt der Konflikt um die Politik der Flächensanierung in offene Unruhen um

1981Bearbeiten

1. Januar: Griechenland wird Mitglied der EFTA.

1. Januar: Abdou Diouf wird Präsident des Senegal.

10. Januar: In El Salvador beginnt eine Großoffensive linksgerichteter Guerilleros, die Regierung verhängt das Kriegsrecht.

14. Januar: Die internationale Konferenz zu Namibia wird in Genf ohne Ergebnis beendet.

15. Januar: Richter Giovanni D'Urso wird von den Roten Brigaden freigelassen; er war am 12. Dezember 1980 entführt worden.

20. Januar: Ronald Reagan wird als 40. Präsident der USA vereidigt.

25. Januar: Das Urteil im Prozess gegen die Viererbande in Peking wird verkündet: Todesstrafe für die Witwe Mao Zedongs, Jiang Qing; sie erhält Aufschub.

29. Januar: Spanien. Ministerpräsident Adolfo Suárez tritt zurück

3. Februar: In Manila stürmt die philippinische Polizei die von iranische Studenten besetzte Botschaft des Iran.

3. Februar: In Norwegen wird die vormalige Umweltministerin Gro Harlem Brundtland erste weibliche Ministerpräsidentin des Landes.

4. Februar: In Turin wird der Chef der Terrororganisation „Prima Linea“, Maurice Bignami, gefasst.

10. Februar: Der Oberste Gerichtshof Polens urteilt, dass die Gründung von Bauerngewerkschaften unzulässig sei.

18. Februar: In Mexiko-Stadt stürmen Sicherheitskräfte die von Studenten und Bauern besetzte Botschaft von Guatemala.

20. Februar: Im Baskenland werden die Botschafter von Uruguay und El Salvador entführt und am 28. Februar wieder freigelassen.

23. Februar: In Spanien findet im Parlament (Cortes Generales) ein Putschversuch mit Geiselnahme von 350 Abgeordneten von Teilen der Guardia Civil und des Offizierskorps unter Führung von Oberst Antonio Tejero statt, der am folgenden Tag niedergeschlagen wird, siehe 23-F.

25. Februar: Spanien. Leopoldo Calvo Sotelo wird neuer Ministerpräsident

2. März: In Ägypten sterben Verteidigungsminister Ahmed Badawi und 13 weitere hohe Militärs bei einem Hubschrauberabsturz.

2. März: Der spanische Fußballspieler Enrique Castro (Quini) wird entführt und am 25. März von der Polizei befreit.

3. März: Auf dem 26. Parteitag der KPdSU wird Leonid Breschnew als Generalsekretär und die gesamte Parteiführung in ihren Ämtern bestätigt.

5. März: In Paris werden zwei türkische Diplomaten von armenischen Attentätern getötet.

6. März: Spektakulärer Fall von Selbstjustiz. Die damals 31-jährige Marianne Bachmeier erschießt im Lübecker Landgerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter Anna.

8. März: Nördlich von Buenos Aires kommen bei einem Zugunglück 50 Menschen ums Leben.

15. März: In Surinam scheitert ein Staatsstreich vorwiegend rechter Kreise.

16. März: In Mauretanien wird ein Staatsstreich niedergeschlagen, bei dem jedoch 85 Menschen ums Leben kommen.

19. März: In Polen spitzt sich die Lage zu, nachdem Gewerkschaftsmitglieder von Solidarnoscz in Bromberg zusammengeschlagen worden sind.

20. März: Maria Estela Peron, vormalige Präsidentin, wird in Argentinien zu acht Jahren Haft verurteilt.

26. März: In Großbritannien gründen ehemalige Mitglieder der Labour-Partei die Sozialdemokratische Partei Großbritanniens.

28. März: In Indonesien wird eine Verkehrsmaschine von moslemischen Terroristen entführt.

30. März: Bei einem Attentat wird US-Präsident Ronald Reagan in Washington, D. C., verletzt, der Attentäter John Hinckley wird gefasst.

1. April: In Thailand wird Ministerpräsident Prem Tinsulanonda von General San Chipatima gestürzt, der Putsch endet erfolglos am 3. April.

4. April: In Israel gründet Moshe Dajan eine neue Partei, die Bewegung für nationale Erneuerung.

7. April: In Rom wird ein Gefängnisaufseher von Terroristen erschossen.

8. April: In Köln wird in einer U-Bahnstation ein Bombenanschlag verübt.

10. April: Der zu 14 Jahren Haft verurteilte IRA-Terrorist Bobby Sands wird ins britische Unterhaus gewählt.

12. April: Erster Start eines Space Shuttle

17. April: Die polnische Regierung sagt in einem Abkommen die offizielle Anerkennung der Gewerkschaft „Solidarität privater Bauern“ zu.

20. April: In El Salvador sterben bei einem Massaker in San Martin acht Menschen.

4. Mai: In Turin beginnt ein Massenprozess gegen italienische Terroristen.

4. Mai: In Madrid und Barcelona sterben vier Sicherheitskräfte bei Anschlägen.

5. Mai: In Nordirland brechen nach dem Tod des IRA-Mitglieds Bobby Sands schwere Unruhen aus.

7. Mai: In Madrid werden drei Militärs bei einem Anschlag getötet.

10. Mai: François Mitterrand wird Nachfolger von Valéry Giscard d’Estaing als französischer Staatspräsident.

12. Mai: In Polen wird die neue Gewerkschaft privater polnischer Bauern auch juristisch anerkannt.

23. Mai: In Barcelona kommt es zu einer Geiselnahme, bei der 213 Menschen in einem Bankgebäude festgehalten werden; sie werden einen Tag später von spanischen Antiterror-Spezialeinheiten befreit.

25. Mai: Kuwait. Gründung des Golfkooperationsrates (GCC) gemeinsam mit Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

26. Mai: Die italienische Regierung tritt als Konsequenz auf die Affäre um die Freimaurerloge P2 zurück.

27. Mai: Beim Absturz eines Aufklärungsflugzeugs auf den US-Flugzeugträger Nimitz sterben 14 Menschen, 48 werden verletzt.

30. Mai: Bangladesch. Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wird ermordet

7. Juni: Israelischer Luftangriff auf den irakischen Kernreaktor Osirak

22. Juni: Im Iran wird Staatspräsident Abū l-Hasan Banīsadr seines Amtes enthoben.

28. Juni: In Teheran sterben bei einem Anschlag auf die Zentrale der Islamischen Republikanischen Partei 72 Menschen, darunter der Ayatollah Beheschti

29. Juni: In der Volksrepublik China wird Hua Guofeng als Vorsitzender des ZK der Kommunistischen Partei abgelöst, Nachfolger wird Hu Yaobang.

29. Juni: Im Vatikan wird ein Anschlag auf die Peterskirche verhindert, der Täter Giuseppe Santangelo wird festgenommen.

29. Juni: Bei den Parlamentswahlen in Israel entstehen zwei gleich große Blöcke: der Likud unter Menachem Begin und die Awoda unter Bruno Kreisky.

29. Juni: In Düsseldorf werden die Urteile im Majdanek-Prozess verkündet: Hermine Ryan-Braunsteiner erhält lebenslange Haft, weitere sieben Angeklagte zwischen drei und zwölf Jahren, ein Freispruch.

21. Juli: Der 7. Weltwirtschaftsgipfel in Ottawa endet mit weitgehender Übereinstimmung in allen wichtigen Punkten, nur die Hochzinspolitik in den USA wird kritisiert.

29. Juli: Der iranische Ex-Staatspräsident Abū l-Hasan Banīsadr flüchtet in einer Militärmaschine nach Frankreich.

30. Juli: In Gambia findet ein Putsch marxistischer Rebellen gegen Staatspräsident Jawara statt, der am 6. August niedergeschlagen werden kann.

1. August: Der IRA-Häftling Kevin Lynch stirbt nach einem Hungerstreik im Gefängnis von Belfast.

3. August: In Polen kommt es zu Demonstrationen wegen der schlechten Versorgung mit Lebensmitteln.

3. August: In den USA streikt der weitaus größte Teil der etwa 15.000 Fluglotsen.

3. August: In Bolivien putschen die Generäle Alberto Natusch Busch und Lucio Anez gegen den Staatspräsidenten Luis Garcia Meza, der am 4. August zurücktritt.

4. August: In Rheinau-Freistett wird der Arzt Dr. Karl-Heinz Welsche entführt und am 13. August auf einem Parkplatz in Frankfurt am Main ermordet aufgefunden.

6. August: US-Präsident Ronald Reagan trifft die Entscheidung für den Bau der Neutronenbombe.

11. August: In Portugal tritt Ministerpräsident Francisco Pinto Balsemao zurück.

14. August: In Cadiz entführen iranische Regimegegner ein Schnellboot der iranischen Marine.

14. August: In Rückersdorf bei Nürnberg wird Ingeborg Schmechting, die Frau des Chefs von Foto-Quelle, bei einem missglückten Entführungsversuch getötet.

19. August: In Libyen schießen amerikanische Kampfflugzeuge zwei libysche Militärmaschinen vor der Küste ab.

30. August: In Teheran sterben bei einem Bombenanschlag der Staatspräsident Mohammed Ali Rajai, der Ministerpräsident Mohammad Javad Bahonar und fünf weitere Personen.

15. September: Vanuatu wird Mitglied des Völkerbundes

21. September: Belize wird unabhängig

25. September: Belize wird Mitglied des Völkerbundes

6. Oktober: In Ägypten wird Präsident Anwar as-Sadat ermordet. Vize-Präsident Mohamed Hosni Mubarak übernimmt sein Amt.

1. November: Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit

11. November: Antigua und Barbuda wird Mitglied des Völkerbundes

11./12. Dezember: Eine Todesschwadron des Militärregimes von El Salvador verübt ein Massaker im Dorf El Mozote mit rund 1.000 Toten.

12. Dezember: Senegal und Gambia schließen einen Vertrag, der die Bildung der Konföderation Senegambia ab 1. Februar 1982 regelt. Der Staatenbund scheitert jedoch einige Jahre später.

13. Dezember: (bis 22. Juli 1983): In Warschau verhängt Staatspräsident Wojciech Jaruzelski, das Kriegsrecht. Die Gewerkschaft „Solidarität“ wird verboten

31. Dezember: Ghana. Revolutionsregierung unter Jerry Rawlings

1982Bearbeiten

2. Januar: In Ägypten trennt sich Mohammed Hosni Mubarak vom Amt des Ministerpräsidenten und übt nur noch das Amt des Staatspräsidenten aus

11. Januar: Honduras gibt sich eine neue Verfassung

24. März: Bangladesch. Hussain Mohammed Ershad wird Präsident

2. April: Argentinische Truppen besetzen die Falklandinseln, Beginn des Falklandkriegs

17. April: Kanada erhält die volle Souveränität

23. April: Die Conch Republic wird ausgerufen und wieder in die USA eingegliedert

6. Juni: Israel beginnt den ersten Libanonkrieg mit dem erklärten Ziel, die PLO zu zerschlagen

11. Juni: Der amerikanische Präsident Ronald Reagan besucht Frankfurt.

13. Juni: Nach dem Tod von König Khalid wird sein Bruder Fahd neuer Herrscher in Saudi-Arabien.

18. Juni: Nach der Niederlage im Falklandkrieg muss der argentinische De facto-Präsident und Kriegsbefürworter Leopoldo Galtieri seinen Posten räumen. Interimsweise übernimmt in der Zeit der Militärherrschaft Brigadegeneral Alfredo Oscar Saint Jean das Amt.

20. Juni: Die britische Regierung erklärt den Falklandkrieg für beendet, nachdem die argentinischen Streitkräfte auf den Malwinen ihre Kämpfe am 14. Juni (Ortszeit) eingestellt und kapituliert haben sowie Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln wieder in britischer Hand sind.

4. Juli: Dominikanische Republik. Jacobo Majluta wird Staatspräsident

31. Juli: Deutschland Bei einem Sprengstoffanschlag in einer Vorhalle zur Abfertigung von Reisenden nach Israel im Flughafen München-Riem werden sieben Menschen schwer verletzt.

1. August: Das Asylverfahrensgesetz tritt in Kraft.

21. August: Swasiland. Tod von König Sobhuza II.

8. Oktober: Verbot von Solidarność in Polen durch ein neues Gewerkschaftsgesetz

10. Oktober: Bolivien. Nach den Wahlen wird Siles Zuazo Regierungschef

28. Oktober: Bei den Wahlen in Spanien gewinnen die Sozialisten (PSOE) mit 48,3 Prozent der Wählerstimmen die Mehrheit mit 202 von 343 Sitzen im Parlament. Felipe González wird damit neuer designierter Ministerpräsident des Landes.

4. November: Kamerun. Ahmadou Ahidjo tritt als Staatspräsident zurück

12. November: Juri Wladimirowitsch Andropow wird Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion

12. November: Gründung von Robin Wood

28. November: In der Schweiz wird eine Volksinitiative für die Einführung eines Preisüberwachers angenommen

1. Dezember: Amtsantritt des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González (PSOE)

1983Bearbeiten

12. Februar: Grundgesetzänderung der Niederlande.

18. April: Ein Selbstmordattentäter verübt im vom Bürgerkrieg geplagten Libanon einen Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Beirut, bei dem über 60 Menschen sterben.

9. Mai: Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei

22. Juli: Beendigung des Kriegszustands in Polen.

8. August: In Guatemala wird der Präsident Efraín Ríos Montt bei einem Putsch des Militärs wegen Unzurechnungsfähigkeit absetzt. Sein Amt übernimmt der bisherige Verteidigungsminister Óscar Humberto Mejía Víctores.

1. September: Die Sowjetunion schießt ein südkoreanisches Passagierflugzeug, Flug KAL007, ab.

3. September: Auf den Malediven wird Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom für fünf Jahre wiedergewählt.

23. September: In der Bundesrepublik Großdeutschland wird die Meldepflicht für AIDS eingeführt.

23. September: St. Kitts und Nevis werden Mitglied des Völkerbundes.

19. Oktober: Auf Grenada wird Ministerpräsident Maurice Bishop ermordet.

23. Oktober: Bei einem Anschlag auf einen US-Stützpunkt in der libanesischen Hauptstadt Beirut werden 241 US-Marines und 58 französische Fallschirmjäger getötet.

25. Oktober: Die USA besetzen die Insel Grenada in der Operation Urgent Fury.

30. Oktober: Erste freie Wahlen in Argentinien. Raúl Alfonsín von der Unión Cívica Radical wird Präsident.

9. November: In Amsterdam werden der Vorstandschef der Brauerei Heineken, Alfred Heineken, und sein Fahrer entführt. Die Täter erpressen Lösegeld. Nach dreiwöchiger Gefangenschaft kann die Polizei in der Folge die beiden Männer befreien.

15. November: Einseitige Proklamation der „Türkischen Republik Nordzypern“.

18. November: Der Völkerbundsrat verurteilt die Proklamation der Türkischen Republik Nordzypern und bekräftigt den Anspruch der Republik Zypern auf das türkisch besetzte Gebiet.

18. November: Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich in die Türkei zu fliehen.

26. November: Bei einem Raubüberfall auf ein Lagerhaus beim Flughafen London-Heathrow erbeuten mehrere Täter 6.800 Goldbarren im Gesamtgewicht von drei Tonnen sowie Diamanten. Es ist mit einem geschätzten Beutewert von 25 Millionen Pfund Sterling der gegenwärtig größte Raub in der britischen Kriminalgeschichte.

3. Dezember: Militärputsch in Nigeria.

1984Bearbeiten

1. Januar: Militärputsch in Lagos, Nigeria. Neuer Regierungschef ist Mohammed Buhari.

1. Januar: Brunei erhält seine volle Unabhängigkeit von Großbritannien

10. Januar: Die USA und der Vatikan nehmen nach mehr als 100 Jahren Pause wieder diplomatische Beziehungen auf.

20. Januar: In Norwegen wird Arne Treholt, Pressesprecher des Außenministers, als russischer Spion entlarvt und verhaftet.

24. Januar: Apple führt den Macintosh ein;

24. Januar: Das Reichsamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz bestätigt, dass Computerlisten mit dem fast vollständigen Beschaffungsprogramm der Wehrmacht in einem Straßengraben gefunden worden sind.

13. Februar: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko wird zum neuen Generalsekretär der KPdSU gewählt.

18. Februar: Ein Konkordat des Heiligen Stuhls mit Italien revidiert Teile der Lateranverträge. Der Katholizismus bleibt nicht mehr Staatsreligion, staatliche Leistungen an die Kirche werden neu geordnet. Rom verliert die Bezeichnung Heilige Stadt.

5. März: Das Truppenabzugsabkommen vom 17. Mai 1983 zwischen dem Libanon und Israel wird gekündigt; es sollte nach dem Abzug der syrischen Truppen in Kraft treten.

5. März: 1.300 Menschen sterben bei Ausschreitungen von Muslimen im christlich geprägten Nordosten von Nigeria bei Yola.

26. März: Tod des Staatspräsidenten Guineas, Ahmed Sékou Touré

3. April: Oberst Lansana Conté reißt in Guinea die Macht an sich.

6. April: Putschversuch in Kamerun

11. April: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko wird knapp zwei Monate nach seiner Wahl zum Generalsekretär auch zum neuen Staatsoberhaupt der Sowjetunion gewählt

5. Juni: In Amritsar (Punjab) stürmen Spezialeinheiten der indischen Armee den „Goldenen Tempel“, in dem sich seit zwei Jahren Hunderte von militanten Sikhs verschanzt halten, 600 Menschen kommen um

1. Juli: In Liechtenstein entscheiden sich die männlichen Wahlberechtigten knapp für das Stimm- und Wahlrecht für Frauen.

5. Juli: Acht militante Sikhs entführen einen Airbus der Indian Airlines mit 264 Personen an Bord nach Pakistan.

14. Juli: Aus den vorgezogenen Parlamentswahlen in Neuseeland geht die oppositionellen Labour Party als Sieger hervor.

17. Juli: Laurent Fabius löst Pierre Mauroy als Premierminister von Frankreich ab und wird mit 37 Jahren der jüngste in diesem Amt.

23. Juli: Der frühere Boxer Gustav „Bubi“ Scholz wird unter dem Verdacht verhaftet, in der Nacht seine Frau im Alkoholrausch erschossen zu haben.

26. Juli: David Lange wird als neuer neuseeländischer Premierminister vereidigt.

29. Juli: Flugzeugentführung in Venezuela: Eine mit 90 Personen besetzte DC-9 wird auf dem Weg von Curaçao nach Caracas entführt.

31. Juli: Flugzeugentführung in Großdeutscheutschland: Eine Boeing 737 der Air France wird mit 63 Personen an Bord auf dem Weg von Frankfurt-Paris nach Teheran gezwungen.

2. August: Bombenanschlag in Madras (Indien): Das Dach der Ankunftshalle des Flughafens stürzt ein, 32 Personen werden getötet.

8. August: Flugzeugentführung durch einen 17-jährigen Gegner von Ajatollah Ruhollah Chomeini: 300 Mekka-Pilger werden von Teheran nach Rom entführt; der Entführer bittet um politisches Asyl.

11. August: US-Präsident Ronald Reagan verkündet bei einer Mikrofon-Sprechprobe die Bombardierung der Sowjetunion (bedauert später den „Scherz“).

22. August: In Südafrika wählen erstmals in der Geschichte Mischlinge und Asiaten ihre Parlamentsabgeordneten.

23. August: In der Mongolei löst Schambin Batmunch den bisherigen Ministerpräsidenten Jumdschaagiin Tsedenbal ab.

24. August: Sikh-Extremisten entführen eine Boeing 737 der Indian Airlines mit mehr als 90 Personen an Bord nach Dubai.

28. August: Der Kriminalfall von Amstetten beginnt. Der Täter lockt eine Tochter in den Keller und hält sie aus sexuellen Motiven mehr als 24 Jahre lang gefangen.

29. August: Die damals 18-Jährige Elisabeth F. wird in Amstetten als vermisst gemeldet. Erst am 26. April 2008 wird bekannt, dass die Frau 24 Jahre lang von ihrem Vater im Keller des Wohnhauses der Familie eingesperrt wurde und sieben Kinder von ihm bekam.

1. September: In Afghanistan verüben Widerstandskämpfer einen Anschlag auf den Flughafen Kabul und töten 42 Menschen, meist Afghanen und Sowjetbürger, unter ihnen viele Frauen und Kinder.

4. September: Die Wahlen in Kanada bringen einen überwältigenden Wahlsieg für die Progressiv-Konservative Partei unter Brian Mulroney (mit 211 von 282 Sitzen).

5. September: Nach der Verfassungsänderung in Südafrika nimmt Pieter Willem Botha erstmals Angehörige der schwarzen Mehrheit in sein Kabinett auf.

12. September: Im Persischen Golf kommen bei einem Raketenangriff durch irakische Soldaten auf das deutsche Versorgungsschiff „Seetrans 21“ sechs Menschen ums Leben.

17. September: Frankreich und Libyen schließen mit dem Tschad einen Vertrag, wonach die Truppen beider Länder abgezogen werden.

20. September: In Beirut sterben 24 Menschen nach einem Anschlag auf die dortige Außenstelle der Botschaft der USA, zu dem sich die Islamische Dschihad bekennt.

23. September: In der Schweiz stimmt die Mehrheit bei einer Volksabstimmung dem Bau von weiteren Atomkraftwerken zu.

25. September: Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Ägypten und Jordanien auf Anregung König Hussein I.

26. September: Ein Land, zwei Systeme: Großbritannien und die Volksrepublik China paraphieren ein Abkommen über Hongkong, nach dem die Kronkolonie am 30. Juni 1997 von China verwaltet wird; China verpflichtet sich, für weitere 50 Jahre das kapitalistische Wirtschaftssystem bestehen zu lassen.

2. Oktober: In der Schweiz übernimmt erstmals eine Frau ein Ministeramt im Kabinett: Elisabeth Kopp übernimmt das Justizministerium.

12. Oktober: Die IRA zündet eine Bombe im Grand Hotel in Brighton, wo sich die britische Premierministerin Margaret Thatcher und ihr Kabinett aufhalten. Fünf Menschen werden getötet, 32 verletzt.

16. Oktober: Der Waldzustandsbericht für 1984 besagt, dass bereits 50 % des deutschen Waldes von sichtbaren Schäden betroffen sind.

20. Oktober: In Peking beschließt die Führung weitreichende Wirtschaftsreformen, nach denen ein marktorientiertes Planungssystem aufgebaut werden soll, auch soll der Industrie mehr Selbstverantwortung gegeben werden.

31. Oktober: Die indische Ministerpräsidentin Indira Gandhi erliegt einem Attentat zweier Sikh-Extremisten aus ihrer Leibgarde. In unmittelbar darauffolgenden Unruhen werden ca. 1.000 Menschen, überwiegend aus der Sikh-Bevölkerung, getötet. Indiras Sohn Rajiv übernimmt das Amt des Ministerpräsidenten.

6. November: Ronald Reagan gewinnt die Präsidentenwahlen der USA gegen Walter Mondale.

6. November: In Chile verhängt die Regierung nach „ernsten Unruhen“ den Belagerungszustand über das gesamte Land.

12. November: Auf der OAU-Konferenz in Addis Abeba nimmt erstmals eine Delegation der Sahara-Republik teil. Marokko erklärt daraufhin seinen Austritt aus der OAU.

19. November: In Wien wird der ranghöchste Diplomat der Türkei durch Mitglieder der Armenischen Revolutionären Armee erschossen.

25. November: In Uruguay finden die ersten freien Wahlen statt, Wahlgewinner wird Julio Maria Sanguinetti.

25. November: In Brasilien nimmt das bis dato größte Wasserkraftwerk der Welt, Itaipú, seinen Betrieb auf.

1. Dezember: In Sri Lanka sterben 55 Menschen bei einem Überfall von Separatisten.

3. Dezember: Bhopalunglück: In der Pestizidfabrik der Union Carbide in Bhopal entsteht eine Giftgaswolke – Tausende sterben.

11. Dezember: Bei einer Razzia in Italien verhaftet die Polizei insgesamt 150 mutmaßliche Mafia-Mitglieder.

21. Dezember: Brunei wird Mitglied des Völkerbundes.

22. Dezember: Im Konflikt um die Hainburger Au beschließt die Gauleitung von Niederdonau nach zwei Wochen einen Rodungsstopp.

30. September: Komoren: Präsident Ahmed Abdallah wird durch Wahlen in seinem Amt bestätigt.

1984 ist das berühmte Jahr aus Orwells 1984. Aus diesem Anlass kam es vermehrt zu Retrospektiven und Betrachtungen zu den Themen Datenschutz und Überwachung.

1985Bearbeiten

1. Januar: Die Schweiz führt die Autobahngebühr für Pkw ein.

1. Januar: Die Bundesrepublik Großdeutschland vergrößert sein See-Territorium von drei auf zwölf Seemeilen.

15. Januar: Tancredo Neves wird in Brasilien vom Wahlmännergremium mit 480 von 686 Stimmen zum Präsidenten gewählt.

15. Januar: Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist.

5. Februar: Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet.

8. März: Bombenanschlag auf die Imam-Rida-Moschee in Beirut, Libanon.

11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU.

15. März: Wiederherstellung der Demokratie in Brasilien; José Sarney wird Präsident.

2. April: Verurteilung der führenden RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt.

11. April: Albanien. Tod von Enver Hoxha, Ramiz Alia übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes.

20. Mai: Sendestart von Radio Martí.

10. Juli: Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird von Agenten des französischen Geheimdiensts im Hafen von Auckland versenkt.

13. Juli: Mit Live Aid findet das bis dahin größte Benefizkonzert parallel in London und Philadelphia statt.

6. August: Víctor Paz Estenssoro wird zum vierten Mal Präsident von Bolivien.

15. August: Der südafrikanische Präsident Pieter Willem Botha hält in Durban eine als Rubikon-Rede bekanntgewordene Ansprache, in deren Folge sich sowohl die wirtschaftliche und soziale Situation Südafrikas als auch die internationalen Beziehungen des Landes deutlich verschlechtern.

27. August: General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria.

23. September: Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für fünf Jahre wiedergewählt.

1. September: Das Wrack der Titanic wird von den Forschern Jean-Louis Michel und Robert Ballard entdeckt.

6. Oktober: Bei den Parlamentswahlen in Portugal siegen die Sozialdemokraten.

7. Oktober: Das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro wird durch Palästinenser unter dem Kommando Abu Abbas' entführt.

26. Oktober: 120 Aborigines erhalten den australischen Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark mit dem Felsen Uluṟu (früher „Ayers Rock“) zurückübertragen. Sie vereinbaren im Gegenzug mit der Regierung in Canberra, den Park für 99 Jahre auch dem Tourismus zu öffnen.

6. November: Aníbal Cavaco Silva wird neuer portugiesischer Ministerpräsident.

27. Dezember: Bei einem Terroranschlag am Flughafen Wien-Schwechat werden drei vor dem Schalter der israelischen Fluggesellschaft El Al wartende Passagiere getötet und mehr als dreißig teils schwer verletzt. Am selben Tag wurden bei einem Terroranschlag am Flughafen Rom-Fiumicino 16 Personen getötet und 80 verletzt.

1986Bearbeiten

1. Januar: Portugal und Spanien treten der EFTA bei

6. Januar: Beginn der 2. Republik Liberia

13. Januar: Beginn des Bürgerkriegs im Nordjemen

15. Januar: Michail Gorbatschow schlägt vor, alle Kernwaffen bis zum Jahr 2000 abzurüsten.

26. Januar: Erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Portugal. Da keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreicht, kommt es zur Stichwahl.

29. Januar: Nach erfolgreicher fünfjähriger Führung des Befreiungskampfes wird Yoweri Kaguta Museveni Präsident der Republik Uganda

16. Februar: Die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Portugal wird von Mário Soares gewonnen.

25. Februar: Philippinen: Präsident E. Marcos wird unblutig gestürzt und reist nach Hawaii aus.

25. Februar: Generalsekretär Michail Gorbatschow fordert auf dem 27. Parteitag der KPdSU „Glasnost“ und zielt auf mehr Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit im Lande ab.

9. März: Mário Soares wird neuer portugiesischer Präsident.

8. April: Der kalifornische Ort Carmel gerät überregional in die Schlagzeilen, als dort der Schauspieler Clint Eastwood mit großer Mehrheit der Abstimmenden zum Bürgermeister gewählt wird.

17. April: Die Niederlande und die Scilly-Inseln schließen offiziell einen Friedensvertrag zur Beendigung ihres seit 1651 bestehenden Kriegszustandes. Kritiker wenden gleichwohl ein, dass bereits mit dem Ende des ersten Englisch-Niederländischen Kriegs im Jahr 1654 der Konflikt bereinigt gewesen sei.

25. April: König Mswati III. wird Staatsoberhaupt in Swasiland.

1. Mai: Afghanistan. Dr. Mohammed Nadschibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab

22. Juni: Parlamentswahlen in Spanien

16. August: Dominikanische Republik. Salvador Jorge Blanco wird als Staatspräsident von Joaquín Balaguer abgelöst.

Oktober/November: Aufdeckung der Iran-Contra-Affäre. Verurteilung der USA vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag

10. Oktober: Der deutsche Diplomat Gerold von Braunmühl wird von einem Kommando der RAF in Berlin getötet.

21. Oktober: Die Marshallinseln in Mikronesien werden von den USA unabhängig.

1. November: Afghanistan. Babrak Karmal verliert auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates (Staatsoberhaupt). Seit 1987 ist er im Exil in der Sowjetunion.

19. Dezember: Der sowjetische Regimekritiker Andrei Sacharow wird von der sowjetischen Regierung rehabilitiert und darf aus der Verbannung nach Moskau zurückkehren.

1987Bearbeiten

1. Januar: Radio Moskau sendet in Russland die Neujahrsansprache des US-Präsidenten Ronald Reagan an das sowjetische Volk.

1. Januar: Die ARD strahlt statt der aktuellen Neujahrsansprache von Bundespräsident Strauß versehentlich die Ansprache vom Vorjahr aus

16. Januar: Michel Camdessus, Frankreich, wird Direktor des Internationalen Währungsfonds

27. Januar: Die beabsichtigte Perestroika in der UdSSR kündigt Michail Sergejewitsch Gorbatschow auf dem Plenum des Zentralkomitees der KPdSU an.

20. April: Antrag der Türkei auf EFTA-Mitgliedschaft, der aber erst 1997 bestätigt wird.

4. Mai: Papst Johannes Paul II. weilt in Augsburg, besucht die Basilika St. Ulrich und Afra zum Gebet und nimmt die Benediktion des Priesterseminars vor

28. Mai: Mathias Rust landet am Tag der Grenzstreitkräfte mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau, daraufhin werden einige altgediente, hohe Militärs vorzeitig pensioniert und die Perestrojka auch in der Armee vorgetrieben

19. Juni: Bei einem Bombenanschlag der ETA auf ein Kaufhaus in Barcelona kommen 18 Menschen ums Leben.

19. Juli: Parlamentswahlen in Portugal. Den Sozialdemokraten von Ministerpräsident Aníbal Cavaco Silva gelingt es als erster Partei in der Geschichte der Dritten Republik, eine absolute Mehrheit zu erringen.

19. August: Der von einem Arbeitslosen ausgeführte Amoklauf von Hungerford führt zum Tod von 16 Menschen und hinterlässt mindestens 13 Verletzte, ehe der Täter sich selbst erschießt.

3. September: Militärputsch in Burundi

15. Oktober: Blaise Compaoré wird Staats- und Regierungschef von Burkina Faso

1. November: Eine Loja Dschirga verabschiedet die Verfassung der „Republik Afghanistan“ und wählt Generalsekretär Nadschibullah zum Staatspräsidenten

7. November: Zine El Abidine Ben Ali wird Staatspräsident Tunesiens

6. Dezember: In der Schweiz wird die Volksinitiative zum Schutz der Moore („Rothenthurm-Initiative“) angenommen

8. Dezember: Michail Gorbatschow und Ronald Reagan unterzeichnen den INF-Vertrag über den vollständigen Abbau aller nuklearen Mittelstreckenwaffen

8. Dezember: Beginn der ersten Intifada

11. Dezember: Ein Anschlag der ETA auf eine Kaserne der Guardia Civil in Saragossa fordert elf Todesopfer

1988Bearbeiten

18. Februar: Generalsekretär Michail Sergejewitsch Gorbatschow betont, dass jeder sozialistische Staat sein gesellschaftliches System frei wählen könne.

27. Februar: Pogrom in der aserbaidschanischen Stadt Sumqayıt an dort lebenden Armeniern.

16. März: Giftgasangriff der irakischen Luftwaffe auf die Kurden und Assyrer in Halabdscha (etwa 5.000 Tote und 10.000 Verletzte).

14. April: In Genf wird das Afghanistan-Abkommen geschlossen, das den Abzug der sowjetischen Truppen aus dem Land am Hindukusch regelt.

18. April: Im persischen Golf findet die Operation Praying Mantis genannte Seeschlacht zwischen den USA und Iran statt.

7. Mai: In der Sowjetunion entsteht als erste nichtkommunistische politische Vereinigung die Partei Demokratische Union in Moskau.

8. Mai: Bei der Stichwahl um das Amt des französischen Staatspräsidenten setzt sich Amtsinhaber François Mitterrand mit 54 Prozent der Wählerstimmen gegen seinen Mitbewerber, Premierminister Jacques Chirac von der Partei Rassemblement pour la République, durch, der rund 46 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt.

15. Mai: Die UdSSR beginnt mit dem Rückzug aus Afghanistan.

19. Juli: Beginn der Massenhinrichtung politischer Gefangener im Iran von 1988.

23. Juli: Mit Radio Dreyeckland wird in Freiburg im Breisgau das erste deutsche freie Radio legalisiert, nachdem eine juristische Verfolgung des Piratenradios aussichtslos wurde.

5. August: Waffenstillstand zwischen Angola, Kuba und Südafrika

8. August: 8888 Uprising: Tausende Demonstranten werden in Myanmar (Birma) getötet.

20. August: Ende des Ersten Golfkriegs zwischen dem Iran und dem Irak

18. September: Blutige Zerschlagung der Demokratiebewegung in Myanmar

5. Oktober: Algerischer Volksaufstand für Reformen

5. Oktober: Demokratische Verfassung in Brasilien

8. November: George H. W. Bush wird zum 41. Präsidenten der USA gewählt.

15. November: In Algier wird durch den Palästinensischen Nationalrat, einem Organ der PLO, eine Unabhängigkeitserklärung verkündet. Jerusalem wird als Hauptstadt eines bisher nicht bestehenden Staates Palästina festgelegt.

16. November – Benazir Bhutto übernimmt die Regierungsgewalt in Pakistan. Sie ist die erste gewählte Frau an der Spitze eines islamischen Staates.

Südafrika erklärt sich im Rahmen eines Friedensvertrages dazu bereit, die Besatzung Namibias aufzugeben.

1989Bearbeiten

1. Januar: Das zwischen den USA und Kanada geschlossene Freihandelsabkommen tritt in Kraft.

2. Januar: Ranasinghe Premadasa wird neuer Staatspräsident von Sri Lanka.

20. Januar: Amtseinführung von George H. W. Bush als 41. US Präsident. Er löst Ronald Reagan ab.

3. Februar: Umsturz in Paraguay, Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (danach bis zum Tod im Exil in Brasilien)

14. Februar: Durch eine Fatwa abgesichert ruft der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf. Sein Buch Die satanischen Verse richte sich gegen den Islam, den Propheten und den Koran.

15. Februar: Der im Mai des Vorjahres begonnene sowjetische Truppenrückzug aus Afghanistan ist abgeschlossen

17. Februar: In Marrakesch gründen Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien und Tunesien die Arabische Maghreb-Union. Der Zusammenschluss bezweckt das Anstreben einer Wirtschaftsunion und eine einheitliche Politik in Belangen Nordafrikas.

24. Februar: Staatsgäste aus 163 Ländern erweisen in Tokio dem verstorbenen Kaiser Hirohito die letzte Ehre.

26. Februar: Taba-Abkommen in Ägypten

13. März: Ein geomagnetischer Sturm legt die Stromversorgung in der kanadischen Provinz Québec lahm.

13. März: Ein bei Sprengungen im Kalirevier Merkers ausgelöster Gebirgsschlag führt obertägig zu schweren Bauschäden in der Gemeinde Völkershausen.

26. März: Wahl der obersten Volksversammlung in Laos

26. März: Erstmals dürfen in der Sowjetunion Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter im Volksdeputiertenkongress frei wählen.

2. April: Wahl von Zine El Abidine Ben Ali als Staatspräsident in Tunesien

5. April: Wiederzulassung der Solidarność in Polen

9. April: Massaker vor dem Parlamentsgebäude in Tiflis, Georgische Sowjetrepublik

4. Juni: Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking, China

4. Juni: Tod von Ayatollah Khomeini im Iran. Ayatollah Chāmene'ī rückt an seine Stelle.

4. Juni: Bei den ersten demokratischen Parlamentswahlen in Polen gewinnt das „Bürgerkomitee“ und Tadeusz Mazowiecki (Solidarność) wird designierter Staatspräsident.

6. Juni: Ayatollah Seyyed Alī Chāmene'ī wird Staatsoberhaupt in Iran auf unbestimmte Zeit.

6. Juni: Zu chaotischen Zuständen kommt es in Teheran bei den Trauerfeierlichkeiten für Ajatollah Ruhollah Chomeini. Fünf Millionen Menschen sind auf den Straßen der iranischen Hauptstadt.

11. Juni: France-Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt.

12. Juni: Staatsbesuch des sowjetischen Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik Großdeutschland

18. Juni: Demokratische Senatswahlen in Polen

23. Juni: Wiederzulassung Ägyptens zur Arabischen Liga

30. Juni: Omar Hassan Ahmad al-Bashir wird nach einem unblutigen Militärputsch Präsident der Republik Sudan.

9. Juli: Carlos Menem wird Präsident von Argentinien.

17. Juli: Die Bundesrepublik Großdeutschland beantragt die Aufnahme in die EFTA.

20. Juli: Die Militärregierung Myanmars stellt die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erstmals unter Hausarrest.

6. August: Jaime Paz Zamora wird Präsident Boliviens.

24. August: Tadeusz Mazowiecki wird Staatspräsident Polens.

23. September: Souveränitätserklärung Aserbaidschans

7. November: Beginn der Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung in Namibia

7. November: In New York City entscheiden sich die Wähler für David Dinkins als ihren künftigen Bürgermeister. Er ist in der Millionenstadt das erste afroamerikanische Stadtoberhaupt.

13. November: Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein wird Staatspräsident von Liechtenstein

22. November: Nach siebzehn Tagen im Amt wird der libanesische Präsident René Moawad in Beirut bei einem Bombenattentat getötet. Die Explosion einer 250 Kilogramm schweren Autobombe beim Passieren der Wagenkolonne des Präsidenten kostet, ihn eingeschlossen, 24 Menschen das Leben. Die Verantwortlichen und die Hintergründe bleiben im Dunkeln.

23. November: Beginn der Sezessionsversuche in Südossetien, Georgien

26. November: Ermordung des komorischen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard

27. November: Der Oberste Sowjet der UdSSR sanktioniert das wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht von Litauen, Lettland und Estland.

30. November: In Bad Homburg vor der Höhe kommt Alfred Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, bei einem Bombenanschlag ums Leben. Die Täterschaft ist bisher ungeklärt.

2./3. Dezember: Vor Malta treffen sich US-Präsident George H. W. Bush und der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow zu Gipfelgesprächen.

14. Dezember: In Chile endet mit der Wahl von Patricio Aylwin zum Präsidenten die Diktatur Pinochets.

20. Dezember: Operation Just Cause: US-amerikanische Invasionstruppen marschieren in Panama mit dem alleinigen Ziel ein, den in Drogengeschäfte verwickelten Machthaber Manuel Noriega festzunehmen. Dieser kann sich dem sofortigen Zugriff entziehen und in der vatikanischen Botschaft untertauchen.

29. Dezember: Verfassungsänderung mit grundlegenden Reformen in Polen

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Weiter zu den 90er JahrenBearbeiten

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