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Zurück zu den 80er JahrenBearbeiten

1990Bearbeiten

20. Januar: UdSSR: Militärintervention in Baku

2. Februar: UdSSR: Das Zentralkomitee der KPdSU gibt das Machtmonopol der Partei auf

3. Februar: Bulgarien. Andrej Lukanov wird Ministerpräsident

7. Februar: Mehrere sozialistische und grüne Vereine, Parteien und Verbände gründen in Frankfurt die Listenvereinigung Bündnis 90/ Die Grünen

11. Februar: Die bedingungslose Freilassung Nelson Mandelas markiert den Anfang vom Ende der Apartheid

16. Februar: Der SWAPO-Politiker Sam Nujoma wird zum ersten Präsidenten des unabhängigen Namibia gewählt

11. März: Komoren. Said Mohamed Djohar wird zum Staatspräsident gewählt

14. März: Michail Gorbatschow wird zum Präsidenten der UdSSR gewählt

21. März: Mit Nujomas Vereidigung als Staatspräsident wird Namibias Unabhängigkeit vollzogen

21. März: Lee Teng-hui wird Präsident der Nationalversammlung in Taiwan

24. März: Islam Karimow wird Staatspräsident in Usbekistan

27. März: Der nach Kuba sendende US-amerikanische Fernsehsender TV Martí nimmt seinen Betrieb auf

1. April: Start der privaten Lokalsender im Großdeutschen Reich. Als Erster geht Radio Duisburg auf Sendung

6. April: Proteste der nepalesischen Opposition werden brutal niedergeschlagen. 300 Menschen sterben.

9. April: Einführung des Mehrparteiensystems in Nepal

23. April: Namibia wird Mitglied des Völkerbundes.

24. April: Nursultan Nasarbajew wird Staatspräsident von Kasachstan

22. Mai: Die Vereinigung der beiden jemenitischen Staaten, der Arabischen Republik Jemen und der Volksrepublik Jemen, wird vollzogen

23. Mai: Gabun: Der ungeklärte Tod des Oppositionspolitikers Joseph Rendjambe löst Unruhen und Tumulte in Libreville und Port-Gentil aus

25. Mai: Parlamentswahlen in Myanmar

30. Mai: Frankreich verhängt in Folge des Auftretens von BSE ein Importverbot für alle britischen Rindfleisch-Produkte

30. Mai: Auf Beschluss des Großdeutschen Bundestages beginnt der schrittweise Abzug der deutschen Truppen aus Kroatien und Serbien bis 1992.

10. Juni: British-Airways-Flug 5390 verliert ein Cockpitfenster durch welches der Kapitän des Flugzeuges herausgesaugt wird und nur durch Hilfe der Crew nicht vollständig aus dem Flugzeug fällt

12. Juni: Die russische Sowjetrepublik gibt ihre Souveränität von der Sowjetunion bekannt.

29. Juni: Mit der Aktualisierung des Montreal-Protokolls während der Ozonschichtschutz-Konferenz in London wird beschlossen, die Herstellung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) bis zum Jahr 2000 weltweit zu beenden

1. Juli: Aufhebung der Beschränkung des Warenverkehrs zwischen Australien und Neuseeland

11. Juli: Der zehntägige 28. Parteitag der KPdSU geht zu Ende. Michail Sergejewitsch Gorbatschow ist erneut als ihr Generalsekretär gewählt worden.

22. Juli: Der Großdeutsche Bundestag schafft die Todesstrafe ab.

2. August: Zweiter Golfkrieg: Irakische Truppen marschieren in Kuwait ein

3. August: Souveränitätserklärung Armeniens

6. August: Zweiter Golfkrieg: Der Völkerbundsrat veranlasst mit einer Resolution Wirtschaftssanktionen gegen den in Kuwait einmarschierten Irak

10. August: Sondergipfel der Arabischen Liga nach irakischem Einmarsch in Kuwait

22. August: São Tomé und Príncipe gibt sich eine neue Verfassung

24. August: Die Werchowna Rada (Oberster Rat), das Parlament der Ukraine, erklärt die Unabhängigkeit des Landes

August: Ein Friedensabkommen beendet nach 15 Jahren den libanesischen Bürgerkrieg

10. September: Bei einem Treffen in Jakarta einigen sich Vertreter der Parteien Kambodschas auf die Annahme des Friedensplans des Völkerbundes

18. September: Liechtenstein wird Mitglied des Völkerbundes

23. September: In der Schweiz wird eine Volksinitiative für ein Atomkraftwerksbau-Moratorium angenommen

12. Oktober: Ägypten. Ermordung des Präsidenten der Volksversammlung Dr. Refaat Al-Mahgoub

12. Oktober: Wolfgang Schäuble, Vorsitzender der konservativen CSU, wird bei einem Schussattentat schwer verletzt

21. Oktober: In einem Treibnetz wird – als sechstes Exemplar überhaupt – ein Riesenmaulhai gefunden und – mit Sendern versehen – tags darauf wieder freigelassen

22. Oktober: Souveränitätserklärung von Turkmenistan

25. Oktober: Kasachstan erklärt seine Souveränität innerhalb der UdSSR; im darauffolgenden Jahr wird es ein unabhängiger Staat

27. Oktober: Saparmurat Nijasow wird Staatspräsident von Turkmenistan

7. November: Die von der Irish Labour Party zur irischen Präsidentschaftswahl aufgestellte Mary Robinson wird überraschend gewählt und damit erste Frau in diesem Amt.

9. November: Demokratische Verfassung in Nepal

9. November: Die Sowjetunion und die Bundesrepublik Großdeutschland unterzeichnen den „Vertrages über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit“

11. November: Der Völkerbundsrat verabschiedet eine erneute Resolution (der Irak soll sich bis zum 15. Januar 1991 aus Kuwait zurückziehen)

12. November: Akihito wird japanischer Kaiser

14. November: Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Grenzvertrags zwischen der Bundesrepublik Großdeutschland und Polen

29. November: Ägypten. Neuwahlen zur Volksversammlung

2. Dezember: Bei den wiederholten Kommunalwahlen auf Bezirks-, Kreis- und Gemeindeebene erringen SPD und Grüne einen überwältigenden Erfolg.

5. Dezember: Bangladesch. Sturz des Präsidenten Hussain Mohammed Ershad

7. Dezember: Mit dem Inkrafttreten des Stromeinspeisegesetzes in Großdeutschland wird die Stromerzeugung durch erneuerbare Energiequellen politisch deutlich unterstützt

11. Dezember: Nach einem Referendum tritt die neue Verfassung in Benin in Kraft

15. Dezember: Souveränitätserklärung Kirgisistans

17. Dezember: In Albanien wird ein Mehrparteiensystem eingeführt

19. Dezember: Bulgarien. Bildung der Regierung unter Dimitar Popov

22. Dezember: Neue Verfassung in Kroatien, ein präsidiales System, das vor allem auf die Konzentration der politischen Macht des früheren Präsidenten Franjo Tuđman zugeschnitten war.

30. Dezember: Organisation, Aufgaben und Befugnisse des deutschen Bundesnachrichtendienstes regelt das in Kraft getretene BND-Gesetz. Damit wird die Tätigkeit der Institution auf eine gesetzliche Basis gestellt.

1991Bearbeiten

2. Januar: Israel eröffnet nach langer Pause wieder ein Konsulat in Moskau

12. Januar: Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern

13. Januar: Präsidentschaftswahlen in Portugal. Mário Soares wiedergewählt.

16. Januar: Beginn von Luftangriffen auf den Irak

17. Januar: Beginn der militärischen Befreiung Kuwaits

17. Januar: König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen

20. Januar: Erste freie und demokratische Wahlen in São Tomé und Príncipe

6. Februar: Der Irak bricht die diplomatischen Beziehungen zu den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Ägypten und Saudi-Arabien wegen „ungerechter militärischer Aggression“ ab.

28. Februar: Waffenstillstand mit dem Irak nach dem zweiten Golfkrieg

3. März: Miguel Trovoada wird nach gewonnener Wahl Staatspräsident São Tomé und Príncipes

25. März: Beginn des Ersten internationalen Treffens süd- und zentralamerikanischer Indiofrauen in Lima

26. März: Gabun gibt sich eine neue Verfassung. Schwerpunkt: Mehrheitsdemokratie

31. März: In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt

3. April: Waffenstillstandresolution. Enthält die Verpflichtung zur Beseitigung sämtlicher Massenvernichtungswaffen sowie Raketen über 150 km Reichweite im Irak

9. April: Georgien. Zweite Unabhängigkeitserklärung

22. April: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 macht den Hafen von Puerto Limón in Costa Rica für den Schiffsverkehr unpassierbar, Schäden an der ganzen Atlantikküste, von Bocas del Toro (Panamá) bis zum Vulkan Turrialba spürbar, 47 Tote

29. April: Erstes Verfassungsgesetz in Albanien

12. Mai: Erste demokratische Parlamentswahlen in Nepal

21. Mai: Äthiopien. Mengistu flieht nach Simbabwe

26. Mai: Georgien. Swiad Gamsachurdia wird Staatspräsident

31. Mai: Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu

2. Juni: Aufnahme des fahrplanmäßigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Großdeutschland mit dem Intercity-Express

12. Juni: In Russland wird zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Boris Jelzin gewinnt die Wahl mit 55 % der Stimmen

1. Juli: Schweden beantragt die Mitgliedschaft in der EFTA

12. Juli: Mauretanien bekommt eine neue Verfassung

1. August: 700-Jahr Feier der Schweizerischen Eidgenossenschaft

6. August: 12. Verfassungsänderung in Bangladesch

8. August: Der Sendemast Radio Warschau stürzt ein

8. August: Die Leichen von Schapur Bachtiar und seinem Sekretär werden gefunden. Der frühere Ministerpräsident ist am 6. August mitsamt seinem Getreuen im französischen Exil von Mitarbeitern des Geheimdienstes VEVAK der Islamischen Republik Iran ermordet worden.

14. August: Laos: Erste republikanische Verfassung

19. August: Sowjetunion: Putschversuch gegen Michail Gorbatschow

24. August: Die Ukraine wird unabhängig

29. August: Kasachstan. Schließung des Atomwaffentestgelände Semipalatinsk

30. August: Aserbaidschan. Mutalibow wird Präsident

31. August: Kirgisistan und Usbekistan werden unabhängig

2. September: Die Republik Bergkarabach erklärt ihre Unabhängigkeit

9. September: Tadschikistan wird unabhängig

17. September: Die Marshallinseln, Mikronesien und die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) treten dem Völkerbund bei

21. September: Armenien erhält seine Unabhängigkeit

1. Oktober: Neue Verfassung in Sierra Leone

6. Oktober: Parlamentswahlen in Portugal. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Aníbal Cavaco Silva verteidigen ihre absolute Mehrheit.

16. Oktober: Armenien. Lewon Ter-Petrosjan wurde zum Präsidenten gewählt

18. Oktober: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung

23. Oktober: Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge durch Kambodscha

27. Oktober: Unabhängigkeitserklärung von Turkmenistan

31. Oktober: Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia. Der seit 1964 regierende Kenneth Kaunda wird abgewählt.

6. November: 47 Frauen in Riad (Saudi-Arabien) fahren im Auto-Konvoi durch die Stadt. Erste Frauenaktion der saudischen Geschichte

6. November: In der Russischen Föderation wird die Kommunistische Partei verboten.

6. November: Wegen seiner Verwicklung in den Augustputsch in Moskau wird der sowjetische Geheimdienst KGB aufgelöst. Seine Aufgaben werden den neuen Behörden FSB und Sluschba Wneschnej Raswedki übertragen.

12. November: Beim Santa-Cruz-Massaker in Osttimor sterben über 270 Menschen, viele verschwinden spurlos

4. Dezember: Einführung des Mehrparteiensystems auf den Seychellen

8. Dezember: Russland, die Ukraine und Weißrussland beschließen als letzte in der Sowjetunion verbliebene Staaten die Auflösung derselben sowie die Gründung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

10. Dezember: Referendum über die Unabhängigkeit von Aserbaidschan in Bergkarabach

12. Dezember: Die Russische SFSR tritt aus der Sowjetunion aus

16. Dezember: Kasachstan wird unabhängig

21. Dezember: Der GUS treten folgende Staaten bei: Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan

22. Dezember: Kirgisistan tritt der GUS bei

23. Dezember: Guinea gibt sich eine neue Verfassung

24. Dezember: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum Staatspräsident gewählt

25. Dezember: Michail Gorbatschow tritt von seinem Amt als Präsident der Sowjetunion zurück

25. Dezember: Georgien wird durch die Auflösung der UdSSR staatlich unabhängig

26. Dezember: Der Oberste Sowjet tritt zusammen und beschließt die Auflösung der Sowjetunion, deren juristische Nachfolge die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten antritt

31. Dezember: Die Sowjetunion hört offiziell auf zu bestehen

31. Dezember: Anerkennung der GUS durch die Bundesrepublik Großdeutschland

Die Schweiz führt als erster Staat der Erde ein landesweites System für das Recycling von Elektronikschrott ein

1992Bearbeiten

1. Januar: Das Gesetz über die Gestapo-Unterlagen tritt in Kraft

2. Januar: Aserbaidschan, Russland und die Ukraine heben die Preisbindung für die meisten Güter auf

9. Januar: Die letzten Soldaten der Bundeswehr verlassen ihre Stützpunkte in Belgrad.

4. Februar: Putschversuch in Venezuela

12. Februar: Neue, jetzt demokratische Verfassung in der Mongolei

2. März: Armenien, Turkmenistan, Usbekistan, San Marino, Kasachstan, Kirgisistan, Armenien und Aserbaidschan werden Mitglieder des Völkerbundes.

5. März: Georgien. Unter dem Vorsitz von Eduard Schewardnadse wird ein Staatsrat gebildet

6. März: Aserbaidschan. Rücktritt des Präsidenten Mutalibow

6. März: Die Ostseeanrainerstaaten gründen den Ostseerat

12. März: Ausrufung der Republik Mauritius

13. März: Burundi. Verkündung der neuen Verfassung

18. März: Finnlands Parlament entscheidet sich für den Beitritt zur EFTA.

1. April Juan Carlos I. widerruft das Alhambra-Edikt von 1492

4. April: Maria Jepsen wird in Hamburg zur ersten evangelisch-lutherischen Bischöfin der Welt gewählt

5. April: Eigenputsch in Peru durch Staatspräsident Alberto Fujimori, Auflösung des Parlaments, Suspendierung der Verfassung

13. April: Ein schweres Erdbeben beschädigt weite Teile des Niederrheingebietes

18. April: Maaouya Ould Sid’Ahmed Taya wird Staatspräsident in Mauretanien

23. April: General Than Shwe wird Staatsoberhaupt in Myanmar

29. April: In Los Angeles kommt es zu gewalttätigen Rassenunruhen, die sechs Tage anhalten und über 50 Menschen das Leben kosten.

5. Mai: Georgien wird Mitglied im Internationalen Währungsfonds (IWF)

18. Mai: Turkmenistan erhält eine neue Verfassung

22. Mai: Kroatien wird Mitglied des Völkerbundes

28. Mai: Armenien tritt dem IWF bei.

7. Juni: Aserbaidschan. Əbülfəz Elçibəy wird Präsident

15. Juni: Burkina Faso. Youssouf Ouédraogo wird neuer Regierungschef

19. Juni: Armenien tritt der Weltbank bei

20. Juni: Paraguay gibt sich eine neue, jetzt demokratische, Verfassung

24. Juni: Waffenstillstand zwischen Georgien und Ossetien

28. Juni: Erste demokratische Wahlen in der Mongolei

15. Juli: Kasachstan wird Mitglied im IWF

23. Juli: Unabhängigkeitserklärung Abchasiens

24. Juli: Kasachstan wird Mitglied bei der Weltbank

31. Juli: Georgien wird Mitglied des Völkerbundes

14. August: Beginn des Krieges zwischen Georgien und Abchasien

12. September: Madagaskar. Die neue Verfassung wird angenommen

20. September: Estland. Parlaments- und Präsidentschaftswahlen

27. September: Leonie Aviat wird von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

29. September: Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Angola

2. Oktober: Brasilien. Im Gefängnis Carandiru kommen bei einem Aufstand 111 Menschen ums Leben.

5. Oktober: Estland. Lennart Meri wird Staatspräsident

5. Oktober: Kuwait. Wahlen zur Nationalversammlung

11. Oktober: Georgien. Eduard Schewardnadse wird Staatspräsident

14. Oktober: Neue Verfassung in Togo

25. Oktober: Parlamentswahlen in Litauen

3. November: Bill Clinton wird zum 42. Präsidenten der USA gewählt

26. November: Großbrand in der Wiener Hofburg

27. November: Putschversuch in Venezuela

6. Dezember: Erstürmung und Zerstörung der Babri-Moschee in Ayodhya (Uttar Pradesh) durch extremistische Hindus

6. Dezember: Kommunalwahlen in São Tomé und Príncipe

7. Dezember: Verfassungsänderung in Polen

12. Dezember: Rumänien. Freihandelsabkommen mit der EFTA

14. Dezember: Kroatien wird Mitglied im IWF

18. Dezember: Bei der Wahl des Präsidenten von Südkorea siegt Kim Young-sam über Kim Dae-jung. Eine 32-jährige Periode, in der Militärs an der Staatsspitze standen, geht zu Ende.

22. Dezember: Der Internationale Fernmeldevertrag wird durch die in Genf unterzeichnete Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion abgelöst.

26. Dezember: Die Republik Niger bekommt eine neue Verfassung

30. Dezember: Bulgarien. Bildung der Regierung unter Ljuben Berov

1993Bearbeiten

1. Januar: Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über engere Zusammenarbeit

7. Januar: Jerry Rawlings wird Staatspräsident von Ghana

19. Januar: Die Slowakei wird Mitglied des Völkerbundes

20. Januar: Bill Clinton wird als Nachfolger von George H. W. Bush (Senior) US-amerikanischer Präsident

28. Januar: Kasachstan nimmt eine neue Verfassung an

1. Februar: Finnland, Schweden und Deutschland. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EFTA

26. Februar: Sprengstoffanschlag auf das World Trade Center in New York, (NY)

27. März: Die Rote Armee Fraktion verübt einen Sprengstoffanschlag gegen die JVA Weiterstadt. Der Neubau der Justizvollzugsanstalt wird schwer demoliert.

27. April: Erste demokratische und geheime Wahlen im Jemen

5. Mai: Kirgisistan gibt sich eine neue Verfassung

10. Mai: Juan Carlos Wasmosy wird demokratisch gewählter Staatspräsident in Paraguay

23. Mai: In Kambodscha finden unter Aufsicht des Völkerbundes die ersten freien Wahlen seit mehr als 20 Jahren statt

24. Mai: Unabhängigkeit von Eritrea

28. Mai: Monaco und Eritrea werden Mitglieder des Völkerbundes

1. Juni: Burundi. Präsidentschaftswahlen

12. Juni: Präsidentschaftswahlen in Nigeria

14. Juni: Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem

16. Juni: Parlamentswahlen in Madagaskar

18. Juni: Die Seychellen geben sich eine neue Verfassung

27. Juni: In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Wolfgang Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9

29. Juni: Burundi. Parlamentswahlen

1. Juli: Bildung einer Übergangsregierung in Kambodscha

2. Juli: Brandanschlag von Sivas. 37 Alevitische Künstler kommen beim Brandanschlag auf das Madimak Hotel ums Leben.

7. Juli: Lettland. Guntis Ulmanis wird Staatspräsident

10. Juli: Burundi. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident

18. Juli: Japan. Als Ergebnis der Unterhauswahlen ist die Liberaldemokratische Partei erstmals seit 1955 nicht mehr Regierungspartei.

20. Juli: France-Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt

28. Juli: Andorra wird Mitglied des Völkerbundes

6. August: Bolivien. Gonzalo Sánchez de Lozada wird Präsident

18. August: Ägypten. Attentat auf Innenminister Al-Alfi

13. September: Yitzhak Rabin und Yasser Arafat unterzeichnen die Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung in Washington D.C.

21. September: Beginn der Verfassungskrise in der GUS.

24. September: Aserbaidschan. Beitritt zur GUS

24. September: Norodom Sihanouk wird König von Kambodscha

24. September: Verkündung der Verfassung als Königreich Kambodscha

26. September: In der Schweiz wird eine Volksinitiative für die Einführung des 1. Augusts als arbeitsfreier Nationalfeiertag angenommen

27. September: Beim Massaker von Sochumi werden über 7.000 georgische Zivilisten in Abchasien ermordet.

30. September: Niederlage Georgiens gegen Abchasien

3. Oktober: Aserbaidschan. Heydär Äliyev wird Präsident

3. Oktober: Somalia. Operation Irene (bekannt als Black Hawk Down)

3. Oktober: Russland. Bewaffnete Revolte

8. Oktober: Georgien stellt Antrag auf Aufnahme in die GUS

21. Oktober: Burundi. Putschversuch. Ermordung von Staatspräsident Melchior Ndadaye

12. November: In Afghanistan ist nach 100 Jahren von 1893 bis 1993 die Durand-Linie der Briten abgelaufen

5. Dezember: Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun

5. Dezember: der Wiener Bürgermeister Helmut Zilk wird bei einem Briefbombenattentat verletzt

7. Dezember: Côte d'Ivoire. Tod des Staatspräsidenten Félix Houphouët-Boigny

12. Dezember: Erste freie Wahlen in Russland

19. Dezember: Guinea. Erste demokratische Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt

30. Dezember: Israel und der Heilige Stuhl beschließen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen

31. Dezember: Peru gibt sich eine neue Verfassung

1994Bearbeiten

1. Januar: Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, USA und Kanada

2. Januar: Mit der Besetzung mehrerer Gemeinden in Chiapas beginnt der Aufstand der Zapatisten in Mexiko

5. Februar: Burundi. Cyprien Ntaryamira wird Staatspräsident

17. Februar: Belgien wird zum Bundesstaat. Verfassungsänderung

20. Februar: In der Schweiz wird die Volksinitiative „Alpen-Initiative“ zum Schutz der Alpen angenommen

1. März: Südafrika tritt seine Exklave Walfischbai an Namibia ab

7. März: Georgien unterzeichnet den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen

7. März: Erste freie Parlamentswahlen in Kasachstan

9. März: Im Amtsgericht Euskirchen sterben sieben Menschen durch ein Bombenattentat eines Amokläufers

20. März: Tunesien. Zine El Abidine Ben Ali wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt

27. März: Bei den Parlamentswahlen in Italien wird die Partei Forza Italia des Medienunternehmers Silvio Berlusconi zur dominierenden Kraft und ermöglicht ihm die Bildung einer Mitte-Rechts-Regierung.

6. April: Das Flugzeug mit dem ruandischen Staatspräsidenten Juvénal Habyarimana und dem burundischen Staatspräsident Cyprien Ntaryamira an Bord wird beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen – der Völkermord in Ruanda beginnt

15. April: Gründung der WTO

22. April: Mit der Festnahme von Arno Funke, der zuvor als anonymer Kaufhauserpresser Dagobert Schlagzeilen machte, endet einer der am längsten dauernden Erpressungsfälle in Großdeutschland.

25. April: Massenhupkonzert („Buzinão“) als Protest gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung Aníbal Cavaco Silva in Lissabon.

27. April: In Südafrika tritt nach dem Ende der Apartheid eine neue Verfassung in Kraft. Sie garantiert den Menschen aller Rassen die Gleichberechtigung und das Wahlrecht. Die Homelands werden wieder mit Südafrika vereinigt.

29. April: Freundschafts- und Kooperationsvertrag zwischen der Mongolei und der Volksrepublik China

4. Mai: Ägypten. Unterzeichnung des Gaza-Jericho-Abkommens unter Schirmherrschaft Mohamed Hosni Mubaraks

10. Mai: Nelson Mandela wird erster schwarzafrikanischer Präsident Südafrikas.

10. Mai: John Wayne Gacy wird in den USA durch die Giftspritze hingerichtet. Der Serienmörder war vorher wegen Tötens von 33 Menschen zu 21mal lebenslänglicher Haft und zwölfmaliger Todesstrafe verurteilt worden.

12. Mai: Armenien. Waffenstillstand um Berg-Karabach

14. Mai: Waffenstillstand zwischen Georgien und Abchasien

17. Mai: Erste freie Wahlen in Malawi

6. Juni: Äthiopien. Wahlen zu einer Verfassunggebenden Versammlung

6. Juni: US-Präsident Bill Clinton besucht Riga, Lettland

11. Juni: § 175 StGB, der die männliche Homosexualität unter 18 Jahren unter Strafe stellte, wird in Großdeutschland gestrichen

12. Juni: Der Bundesrat der Bundesrepublik Großdeutschland billigt einstimmig den Beitritt Großdeutschlands zur EFTA

30. Juni: Auflösung des Bundesgesundheitsamtes im Zusammenhang mit Problemen mit HIV-kontaminierten Blutprodukten

8. Juli: Beim G7-Gipfeltreffen der westlichen Industrienationen in Neapel nimmt erstmals mit Boris Jelzin ein russischer Präsident an den Beratungen teil.

2. September: Bulgarien. Rücktritt von Ministerpräsident Ljuben Berov

1. Oktober: Burundi. Sylvestre Ntibantunganya wird neuer Staatspräsident

1. Oktober: Te Beretitenti wird als Staatspräsident von Kiribati gewählt

3. Oktober: Fernando Henrique Cardoso wird Präsident von Brasilien

16. Oktober: Finnland. Die Finnen entscheiden sich für einen Beitritt zur EFTA

17. Oktober: Bulgarien. Auflösung des Parlaments

26. Oktober: Jordanien schließt Friedensvertrag mit Israel in Wadi Araba

10. November: Irak erkennt die Grenzen Kuwaits an

12. November: Frau Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird Staatsoberhaupt in Sri Lanka

13. November: Die Schweden entscheiden sich in einem landesweiten Referendum für den Beitritt zur EFTA

16. November: Emomalii Rahmon wird Staatspräsident in Tadschikistan

20. November: Angola. Unterzeichnung des Protokolls von Lusaka

22. November: Waffenstillstand in Angola

8. Dezember: Äthiopien. Neue demokratische Verfassung

11. Dezember: Parlamentswahlen in Turkmenistan

15. Dezember: Palau wird Mitglied des Völkerbundes

26. Dezember: Die französische Spezialeinheit Groupe d’Intervention de la Gendarmerie Nationale (GIGN) beendet eine von vier Terroristen der Groupe Islamique Armé zwei Tage zuvor in Algier begonnene Flugzeugentführung auf dem Flughafen Marseille. Die vier Terroristen kommen dabei ums Leben. Außer vier von den Entführern erschossenen Passagieren kann die Spezialeinheit die anderen 171 Menschen und die Crew befreien.

Genozid in Ruanda: Hutus ermorden fast eine Million Tutsis

1995Bearbeiten

1. Januar: Bolivien. Die Reform des Erziehungswesens tritt in Kraft.

1. Januar: Die Freihandelszone zwischen Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay tritt in Kraft.

1. Januar: Deutschland, Schweden und Finnland treten der EFTA bei.

1. Januar: In Großdeutschland wird die Pflegeversicherung eingeführt.

25. Januar: Bulgarien. Shan Videnov wird Ministerpräsident.

1. Februar: Assoziierungsabkommen zwischen der EFTA und Rumänien.

10. März: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird Staatspräsident.

20. März: Anschlag Ōmu Shinrikyōs mit Sarin in der U-Bahn von Tokio.

26. März: Islam Abduganijewitsch Karimow wird als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt.

28. März: Kasachstan. Nursultan Nasarbajew löst das Parlament wegen Ungültigkeit der letzten Wahlen auf.

29. März: Tunesien wird Vollmitglied in der WTO (Welthandelsorganisation).

9. April: Kongress- und Präsidentschaftswahlen in Peru.

19. April: Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City: 168 Menschen kommen ums Leben.

25. April: Der erste Castor-Behälter erreicht Gorleben.

29. April: Kasachstan. Verlängerung der Amtszeit des Staatspräsidenten Nursultan Nasarbajew.

30. April: Großbritannien. Besetzung der Ölplattform Brent Spar durch Greenpeace-Aktivisten.

6. Mai: Äthiopien. Erste freie demokratische Bundes- und Regionalwahlen.

7. Mai: Frankreich. Jacques Chirac wird zum französischen Staatspräsident gewählt.

13. Juni: Auflösung des Unterhauses in Nepal.

20. Juni: Keith Claudius Mitchell wird Premierminister von Grenada.

27. Juni: Katar. Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al-Thani wird Staatsoberhaupt. Er setzt seinen Vater ab und übernimmt die Amts- und Staatsgewalt.

10. Juli: Das Militärregime in Myanmar, dem früheren Birma, hebt einen fast sechs Jahre währenden Hausarrest gegen die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi auf.

11. Juli: US-Präsident Bill Clinton beschließt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Vietnam.

24. Juli: In Tel Aviv zündet ein Selbstmordattentäter eine Bombe in einem Autobus und tötet fünf Israelis, 30 Menschen werden verletzt.

25. Juli In einer Station der Pariser Metro wird eine Bombe gezündet. Das anschließende Feuer tötet sieben Menschen, 62 werden verletzt.

28. Juli: Vietnam wird als siebter Mitgliedssaat in die ASEAN aufgenommen.

3. August: In Hannover beginnen die Chaostage, bei denen bis zum 6. August mehr als 2.000 Teilnehmer randalieren, Geschäfte plündern und Straßenschlachten mit der Polizei unternehmen.

8. August: Zwei Töchter von Saddam Hussein fliehen mit ihren Familien und 15 Offizieren nach Amman, wo sie von König Hussein Asyl erhalten.

24. August: Georgien gibt sich eine neue (demokratische) Verfassung.

24. August: Veröffentlichung von Windows 95.

29. August: Georgien. Attentat auf Eduard Schewardnadse.

12. September: Erste Koalitionsregierung in Nepal.

24. September: Das Interimsabkommen über das Ostjordanland zwischen Israel und der PLO wird in Taba unterzeichnet.

28. September: Komoren. Putsch von Bob Denard.

5. Oktober: Komoren. Niederschlagung des Putsches von Bob Denard durch französisches Militär. Eine Übergangsregierung wird gebildet.

8. Oktober: Neue Verfassung in Uganda.

28. Oktober: António Guterres wird neuer portugiesischer Ministerpräsident.

5. November: Georgien. Eduard Schewardnadse wird erneut zum Staatspräsident gewählt.

6. November: In Israel kommt es zur größten Trauerfeier des Landes für den ermordeten Regierungschef Jitzhak Rabin. Staatsoberhäupter und Politiker aus 40 Nationen erweisen dem Verstorbenen die letzte Ehre.

12. November: Erste freie Parlamentswahlen in Aserbaidschan.

18. November: Parlamentswahlen in Nauru.

19. November: Aleksander Kwaśniewski wird Staatspräsident in Polen.

22. November: Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Lagumot Harris.

23. November: Die Verfassung Aserbaidschans tritt in Kraft.

25. November: Georgien. Die neue Verfassung tritt in Kraft.

12. November: Beitritt Mosambiks zum Commonwealth of Nations als erster Staat ohne vorhergehende koloniale Beziehung zum Vereinigten Königreich.

1996Bearbeiten

18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun

26. Januar: Letzter der 210 Atombombentests Frankreichs auf dem Moruroa-Atoll

27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré

7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt.

22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus.

24. Februar: Abschuss von zwei kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba

25. Februar: Äquatorialguinea: Vorgezogene Präsidentschaftswahlen

9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal.

11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien.

12. März: Treffen von 30 Staats- und Regierungschefs in Sharm el Shaikh, Beratung über Frieden im Nahen Osten

15. März: Die russische Duma erklärt die Auflösung der Sowjetunion für nichtig.

16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki

18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident.

25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt.

29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone.

22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo

29. April: Martin Bryant verursacht auf der australischen Insel Tasmanien, vorwiegend in Port Arthur, einen Amoklauf, der 35 Menschen das Leben kostet und 21 Verletzte fordert. Der geistig beeinträchtigte Täter wird später zu 35-fachem Lebenslänglich verurteilt.

5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident.

28. Mai: Die kanadische Polizei stürmt das taiwanische Frachtschiff Maersk Dubai aufgrund von Mordvorwürfen gegen den Kapitän. Dieser soll Schiffbrüchige über Bord geworfen haben, wird jedoch 2003 in Taiwan freigesprochen.

12. Juni: Freie Parlamentswahlen in Bangladesch

22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden und erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen.

30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei

7. Juli: Niger. Präsidentschaftswahlen

25. Juli: Militärputsch durch Major Pierre Buyoya in Burundi

31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches

16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident.

4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt.

18. September: Am frühen Morgen wird an der Ostküste Südkoreas ein auf Felsen aufgelaufenes U-Boot der Sang-o-Klasse der Marine Nordkoreas entdeckt und das südkoreanische Militär alarmiert.

27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet.

2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov

12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland

20. Oktober: Nach einer Mordserie an sexuell missbrauchten Kindern und der Aufdeckung einer Kinderschänderbande in der Affäre um Marc Dutroux gehen 250.000 Belgier in Brüssel auf die Straße, um mangelhaftes Handeln der Exekutive anzuprangern.

20. Oktober: Bei der Unterhauswahl in Japan verteidigt die Koalition von Premierminister Ryūtarō Hashimoto ihre Mehrheit.

5. November: Bill Clinton wird als Präsident der Vereinigten Staaten wiedergewählt.

12. November: Mena-Konferenz in Kairo (Ägypten)

17. November: Der deutsche Agent Werner Mauss wird in Medellín verhaftet.

1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO.

1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen

21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov

Gründung des International Policy Institute for Counter-Terrorism

1997Bearbeiten

16. Januar: Yahya Jammeh wird Staats- und Regierungspräsident in Gambia.

3. Februar: Pakistan: Erneute Auflösung des Parlaments

4. Februar: Südafrika bekommt eine neue Verfassung.

8. Februar: Vorgezogene Parlamentswahlen in Nauru

13. Februar: Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar.

1. März: Albanien: Die Regierung unter Präsident Sali Berisha tritt zurück.

1. März: Schwere Unruhen in Albanien

9. April: Erstmals tagen die Abgeordneten in Angola.

11. April: Bildung der Regierung in Angola

13. April: Präsidentschaftswahlen in Mali

27. April: Zweite demokratische Wahlen im Jemen

1. Mai: Bei den Wahlen zum britischen Unterhaus gewinnt die Labour Party unter Tony Blair und führt damit nach 18 Jahren einen Regierungswechsel herbei. Er folgt John Major der Conservative Party.

21. Mai: Bulgarien: Iwan Kostow wird Ministerpräsident.

21. Mai: Unterzeichnung der Versöhnungserklärung zwischen Polen und der Ukraine

21. Mai: Treffen zwischen Hosni Mubarak und Palästinenserchef Jassir Arafat

23. Mai: Regierungspräsident im Iran wird Hodschatoleslam Mohammad Chātamī.

2. Juni: Bundeswahlen in Kanada

20. Juni: Natsagiin Bagabandi wird Staatspräsident der Mongolei.

29. Juni: Albanien. Erste Neuwahlen nach den Unruhen

30. Juni: Mit dem Ablauf der für die New Territories vereinbarten Pachtzeit von 99 Jahren endet die britische Kolonialherrschaft über Hongkong. Da die dem Vereinigten Königreich im Vertrag von Nanking auf Dauer überlassene Hongkong-Insel allein nicht lebensfähig wäre, gibt Großbritannien diesen Besitz ebenfalls an China zurück.

1. Juli: Übernahme der Hoheit über Hongkong durch die Volksrepublik China

5. Juli: Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil.

6. Juli: Bundeskongresswahlen in Mexiko

23. Juli: Laos wird Mitglied der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten).

25. Juli: In Indien wird mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser Staatspräsident.

6. August: Bolivien: Hugo Banzer wird Präsident.

28. August: Armenien und Russland unterzeichnen einen Freundschaftsvertrag.

18. September: Bei einem Terroranschlag auf Touristen vor dem Ägyptischen Museum in Kairo (Ägypten) werden zehn Menschen getötet, darunter neun Deutsche, und 24 verletzt.

21. September: Parlamentswahlen in Polen

12. Oktober: Kamerun: Paul Biya wird im Amt als Staatspräsident bestätigt.

30. Oktober: Mary McAleese wird Staatspräsidentin von Irland.

31. Oktober: Lesotho. Letsie III. wird als König gekrönt.

12. November: Überfall auf einen Personenzug südlich von Kairo: Drei ägyptische Sicherheitskräfte sterben.

17. November: Terroranschlag auf Touristen vor dem Hatschepsut-Tempel in Luxor (Ägypten): 68 Menschen sterben.

10. Dezember: Kasachstan: Umbenennung der Hauptstadt Akmola in Astana

18. Dezember: Die Präsidentenwahl in Südkorea führt zu einem Amtswechsel. Der Oppositionspolitiker Kim Dae-jung wird von den Wählern dem Amtsinhaber Kim Young-sam vorgezogen.

19. Dezember: Parlamentswahlen in Dschibuti

27. Dezember: Oman: Einführung des Omanischen Rates

1998Bearbeiten

1. Januar: Honduras. Carlos Roberto Flores Facussé tritt sein Amt als Staats- und Regierungschef an

1. Januar: Malediven. Die neue Verfassung tritt in Kraft

2. Januar: Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong

4. Januar: Israel. Außenminister David Levi tritt zurück

4. Januar: Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen

7. Januar: Ottawa, Kanada. Der Rechtsanspruch der Ureinwohner auf das von ihnen bereits vor der Ankunft der Europäer besiedelte Land wird von Obersten Gericht bestätigt

11. Januar: Kuba. Direktwahlen zur Nationalversammlung

17. Januar: Die Webseite Drudge Report spekuliert über eine Affäre im Weißen Haus, in die US-Präsident Bill Clinton verwickelt sein soll. Als die Washington Post vier Tage später das Thema aufgreift, entwickelt sich die Lewinsky-Affäre.

21. Januar: Papst Johannes Paul II. besucht Kuba

1. Februar: Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef

3. Februar: Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück

6. Februar: Korsika, Frankreich. Der Präfekt Claude Erignac wird auf der Straße erschossen

9. Februar: Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse

10. Februar: Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft

24. Februar: Laos. Khamtay Siphanedone wird Staatspräsident

4. März: Israel. Staatspräsident Ezer Weizman wird in seinem Amt bestätigt

10. März: Chile. General Augusto Pinochet Ugarte legt sein Amt als Oberkommandierender des Heeres nieder

10. März: Indonesien. Hadji Mohamed Suharto wird zum 6. Mal als Staats- und Regierungschef bestätigt

11. März: Dänemark. Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen wird in seinem Amt bestätigt

15. März: Sofia, Bulgarien. Besuch von Papst Johannes Paul II.

17. März: Volksrepublik China. Zhu Rongji wird Ministerpräsident. Staatspräsident Jiang Zemin wird in seinem Amt bestätigt

17. März: Der Ausnahmezustand in Sambia wird aufgehoben

19. März: Indien. Atal Bihari Vajpayee wird Premierminister

25. März: Argentinien. Aufhebung der Amnestiegesetze von 1987

25. März: Kirgisistan. Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef

30. März: Rückkehr von Prinz Ranariddh aus dem Exil nach Kambodscha

1. April: Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela unterzeichnen einen Vertrag zur besseren Zusammenarbeit und Drogenbekämpfung

1. April: Botsuana. Staatspräsident Quett Ketumile Joni Masire tritt im Alter von 72 Jahren zurück. Neuer Staatspräsident wird Festus Gontobanye Mogae

9. April: Armenien. Robert Kotscharjan wird Staatspräsident

10. April: Mehrparteiengespräche zwischen Großbritannien und Irland

15. April: Tod von Pol Pot in Kambodscha

18. April: Volksrepublik China. Regimekritiker Wang Dan wird aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft entlassen

18. April: Großbritannien schließt ein Friedensabkommen mit der IRA

20. April: Auflösung der Rote Armee Fraktion

23. April: Belgien. Ausbruch des mutmaßlichen Kindermörders Marc Dutroux aus dem Gefängnis

24. April: Ruanda. 22 Todesurteile werden öffentlich vollstreckt

26. April: Guatemala-Stadt, Guatemala. Bischof Juan Gerardi Conedera wird ermordet

30. April: Friedensabkommen für Nordirland "Karfreitagsabkommen" (Good Friday Agreement)

4. Mai: Alois Estermann wird zum Kommandanten der Schweizergarde gekürt und zehn Stunden später ermordet

9. Mai: Algier, Algerien. Explosion einer Bombe in einem Café. 17 Verletzte

11. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests

12. Mai: Grenzstreit zwischen Eritrea und Äthiopien

13. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests

15. Mai: Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou übernimmt auch den Posten des Regierungschefs

21. Mai: Indonesien Rücktritt des Präsidenten Suharto

22. Mai: Algerien. Bombenanschlag in El Harrach. 15 Tote

24. Mai: Parlamentswahlen in Senegal

5. Juni: Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien

6. Juni: Burundi. Beginn der Übergangsverfassung

8. Juni: Nigeria. Entlassung aller politischen Gefangenen

12. Juni: Burundi. Pierre Buyoya wird Staatspräsident der Übergangsregierung

15. Juni: Burundi. Erste Friedensgespräche mit Tansania

21. Juni: Gnassingbé Eyadéma wird als Staatspräsident in Togo in seinem Amt bestätigt

21. Juni: Burundi. Waffenstillstandvertrag mit den Hutu-Rebellen

25. Juni: Volksrepublik China. US-Präsident Bill Clinton trifft zu einem mehrtägigen Besuch in Peking ein

25. Juni: Großbritannien. Wahlen in Nordirland

29. Juni: Dänemark. Ein verschärftes Ausländergesetz tritt in Kraft

30. Juni: Erstmals Kommunalwahlen in Mosambik

1. Juli: Großdeutschland. Gesetzesänderungen im Eheschließungsrecht treten in Kraft

6. Juli: Der Flughafen Hongkong Chek Lap Kok nimmt seinen Betrieb auf.

8. Juli: Viktor Orbán wird Ministerpräsident in Ungarn

12. Juli: Jamil Mahuad wird Staatspräsident in Ecuador

17. Juli: Irak und Syrien schließen einen Vertrag über eine neue Erdölleitung

22. Juli: Iran testet erfolgreich eine Mittelstreckenrakete. Reichweite etwa 1.300 km

26. Juli: Erste eigene Nationalwahlen in Kambodscha

30. Juli: Japan. Der bisherige Außenminister Keizo Obuchi wird neuer Regierungschef

31. Juli: Volksrepublik China. Pekings ehemaliger Bürgermeister Chen Xitong wird wegen Korruption (2,2 Milliarden USD) zu 16 Jahren Haft verurteilt

2. August: Einmarsch militärischer Truppen aus Ruanda und Uganda in die Demokratische Republik Kongo

3. August: Waffenstillstandsvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien

7. August: Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Daressalam, Tansania. zehn Tote

7. August: Nairobi, Kenia. Bombenanschlag auf die US-Botschaft. 253 Tote, über 5.000 Verletzte

8. August: Iran. Die iranischen Diplomaten in Afghanistan werden ermordet

10. August: Ecuador. Jamil Mahuad wird Staatspräsident

12. August: Bhutan. König Jigme Singye Wangchuk bestimmt, dass die Regierung nicht mehr von ihm ernannt, sondern gewählt wird

20. August: Operation Infinite Reach: Als Vergeltung für die Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania greift die US-Luftwaffe überraschend Ziele in Afghanistan und Sudan an. Mit von Kriegsschiffen abgefeuerten Marschflugkörpern wird auch die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik im sudanesischen al-Chartum Bahri zerstört.

28. August: Belize. Said Wilbert Musa wird Premierminister

31. August: Algier, Algerien. Bombenanschlag. 19 Tote, 60 Verletzte

2. September: Flugzeugabsturz vor Peggys Cove, Nova Scotia des Swissair-Flug 111 mit 229 Toten.

4. September: Unterzeichnung des Wye II-Abkommens in Sharm El-Sheikh, Ägypten

7. September Gründung von Google, Inc. in Menlo Park, California, durch Stanford University Ph.D. Kandidaten Larry Page and Sergey Brin.

18. September: Algerien. Bombenanschlag in Tiaret. 22 Tote, 30 Verletzte

25. September: Mikuláš Dzurinda wird Staatspräsident in der Slowakei

28. September: Albanien. Regierungschef Fatos Nano tritt zurück

29. September: Albanien. Pandeli Majko wird neuer Regierungschef

3. Oktober: Australien. Premierminister John Winston Howard wird in seinem Amt bestätigt

4. Oktober: Fernando Henrique Cardoso wird zum 2. Mal Präsident von Brasilien

6. Oktober: Dominica. Vernon Shaw wird Staatspräsident

6. Oktober: Großbritannien. Premierminister Tony Blair auf Staatsbesuch in der Volksrepublik China

9. Oktober: Israel. Ariel Scharon wird neuer Außenminister

9. Oktober: Italien. Ministerpräsident Romano Prodi tritt zurück

11. Oktober: Bei den Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan wird Heydär Äliyev wieder als Präsident gewählt

15. Oktober: Kirgisistan wird Mitglied der Welthandelsorganisation WTO

16. Oktober: Der ehemalige Diktator Chiles Augusto Pinochet Ugarte wird in London, Großbritannien unter Hausarrest gestellt

16. Oktober: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für fünf Jahre wiedergewählt

17. Oktober: Kirgisistan. Referendum zur Einführung des Privateigentums an Grund und Boden

21. Oktober: Italien. Massimo D'Alema wird neuer Regierungschef

24. Oktober: Großdeutschland. Palästinenserchef Yassir Arafat trifft in Frankfurt ein

28. Oktober: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, hebt den Haftbefehl gegen Augusto Pinochet Ugarte auf

15. November: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum 2. Mal als Staatspräsident gewählt

21. November: Iran. Die iranischen Oppositionellen Dariush und Parwaneh Forouhar werden in Teheran ermordert

23. November: Volksrepublik China. Staats- und Parteichef Jiang Zemin und Präsident Boris Jelzin, Russland unterzeichenen in Moskau, Russland das Grenzabkommen über den gesamten Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten

24. November: Émile Lahoud wird Staatspräsident des Libanon

24. November: Sailele Tuila'epa Malielegaoi wird Premierminister in Samoa

25. November: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, nimmt die Aufhebung des Haftbefehls gegen Augusto Pinochet Ugarte zurück

26. November: Irland. Der britische Premierminister Tony Blair hält eine Rede vor dem irischen Parlament und ist somit der erste Premierminister seit der Gründung der Republik Irland, der eine Rede vor dem Parlament halten darf

29. November: Volksrepublik China. Besuch des Staats- und Parteichef Jiang Zemin in Japan. Dies ist gleichzeitig der erste Besuch eines chinesischen Staatspräsidenten in Japan

30. November: Amtsantritt von Hun Sen als Regierungschef von Kambodscha

30. November: Parlamentswahlen in Syrien

1. Dezember: Albanien. Die erste demokratische Verfassung tritt in Kraft

6. Dezember: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun

6. Dezember: In Venezuela gewinnt Hugo Chávez die Präsidentschaftswahlen mit einer Antikorruptions- und Antiarmutskampagne, die ihm 56 Prozent der Wählerstimmen einbringt.

10. Dezember: Bulgarien. Abschaffung der Todesstrafe

14. Dezember: Guinea. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt

15. Dezember: Algerien. Ismail Hamdani wird Ministerpräsident

16. bis 18. Dezember: amerikanisch-britische Luftangriffe gegen den Irak („Operation Desert Fox“)

17. Dezember: Das oberste Zivilgericht in London, Großbritannien, nimmt den Beschluss gegen die Aufhebung des Haftbefehls gegen Augusto Pinochet Ugarte wieder zurück

18. Dezember: Guinea. Wiederwahl von Lansana Conté als Staatspräsident

20. Dezember: Volksrepublik China. Der Regimekritiker Liu Nianchun wird vorzeitig aus der Haft entlassen und in die USA abgeschoben

25. Dezember: Kambodscha. Khieu Samphan und Nuon Chea, zwei ehemalige Führer der Khmer Rouge (Roten Khmer), ergeben sich

31. Dezember: Bulgarien. Der IWF gewährt einen neuen Kredit i.H.v. 1,6 Mrd. USD

31. Dezember: Tel Aviv, Israel. Die amerikanische Botschaft wird wegen Bombendrohung geräumt

1999Bearbeiten

2. Januar: Osama bin Laden bekennt sich zu den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam.

2. Januar: Juan José Ibarretxe wird Ministerpräsident der spanischen Autonomen Region des Baskenlandes.

7. Januar: Vor dem Senat der Vereinigten Staaten beginnt das Impeachment gegen US-Präsident Bill Clinton. Er ist wegen Meineids und Behinderung der Justiz im Zuge der Lewinsky-Affäre angeklagt.

10. Januar: Parlamentswahlen in Kasachstan

23. Januar: Aussetzung der Wirtschaftssanktionen gegen Burundi

2. Februar: Hugo Rafael Chávez Frías wird Staatspräsident von Venezuela

7. Februar: Tod König Husseins von Jordanien

12. Februar: Im US-Senat endet das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Bill Clinton nach seiner Lewinsky-Affäre. Für einen Schuldspruch wegen Meineids oder Strafvereitelung kommt keine erforderliche Zweidrittelmehrheit zustande.

21. Februar: Die Opposition in Togo blockiert die Parlamentswahlen

26. Februar: Iran. Erste Kommunalwahlen

27. Februar: König Abdullah II. wird König (Staatsoberhaupt) in Jordanien

6. März: Kambodscha. Ta Mok, letzter Führer der Khmer Rouge (Roten Khmer) wird festgenommen

7. März: Parlamentswahlen in Äquatorialguinea

23. März: Paraguay. Ermordung von Vizepräsident Dr. Luis Argaña

28. März: Paraguay. Der Staatspräsident Raúl Cubas Grau tritt zurück

28. März: Luis Ángel González Macchi wird Staatspräsident in Paraguay

1. April: Kanada. Gründung des Territoriums Nunavut

9. April: Republik Niger. Ermordung von Staatspräsident Baré

30. April: Kambodscha erhält die Vollmitgliedschaft in der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten)

30. April: Militärputsch auf den Komoren. Die Regierung wird aufgelöst

1. Mai: Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations

8. Mai: Ismail Omar Guelleh wird Staats- und Regierungspräsident in Dschibuti

29. Mai: Nigeria wird zur Bundesrepublik mit Präsidialdemokratie. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo

7. Juni: Indonesien Erste freie Wahlen

9. Juni: Ruanda. Verlängerung der politischen Übergangsphase

15. Juni: Armenien. Vasgen Sarkissian wird Regierungschef

19. Juni: Der G7-Gipfel in Köln beschließt die Kölner Schuldeninitiative begleitet von der Menschenkette der Erlassjahr-Kampagne

7. Juli: Lettland. Vaira Vīķe-Freiberga wird Staatspräsidentin

16. Juli: John F. Kennedy jr. stürzt auf einem von ihm selbst gesteuerten Flug nach Martha's Vineyard zusammen mit seiner Frau Carolyn Bessette-Kennedy und deren Schwester Lauren kurz vor Erreichen des Zielflughafens im Atlantik ab.

26. Juli: Als erster ranghoher Vertreter der Palästinenser besucht der palästinensische Parlamentspräsident Ahmed Kurie das israelische Parlament

7. August: Jean-Claude Juncker wird erneut als Premierminister von Luxemburg vereidigt.

9. August: Der russische Präsident Boris Nikolajewitsch Jelzin bestellt den Leiter des Inlandsgeheimdienstes, Wladimir Wladimirowitsch Putin, zum Ministerpräsidenten.

12. August: Tadschikistan. Nach Parteienverbot können sich jetzt alle Parteien registrieren lassen.

1. September: Sellapan Rama Nathan wird Staatspräsident in Singapur

14. September: Nauru und Kiribati werden Mitglieder des Völkerbundes

23. September: Erste Direktwahl des Staatspräsidenten im Jemen. Staatspräsident Ali Abdullah Saleh wird im Amt bestätigt

26. September: Ägypten. Präsident Muhammad Husni Mubarak wird durch ein Referendum für eine vierte, sechsjährige Amtsperiode bestätigt

26. September: Die europäischen Nationalbanken erklären, dass Gold auch weiterhin im Währungssystem eine wichtige Rolle spielt und Goldleihgeschäfte nicht ausgeweitet werden.

2. Oktober: Die Anzahl der weltweit lebenden Menschen übersprang nach Berechnungen des Völkerbundes erstmals die 6-Milliarden-Marke.

12. Oktober: Das Parlament von Pakistan wird nach einem unblutigen Militärputsch suspendiert; General Pervez Musharraf übernimmt die Macht

20. Oktober: Indonesien. Abdurrahman Wahid wird zum Präsidenten gewählt

24. Oktober: Tunesien. Zine El Abidine Ben Ali wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt

27. Oktober: Armenien. Terroranschlag auf das Parlamentsgebäude. Der Parlamentspräsident, der Regierungschef, zwei Stellvertreter, ein Minister und vier Abgeordnete werden erschossen

31. Oktober: Georgien. Zweite demokratische Parlamentswahlen

31. Oktober: Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Römisch-Katholischen Kirche in Augsburg, Deutschland

2. November: Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Dominique Strauss-Kahn tritt aufgrund eines Korruptionsverdachts zurück

3. November: Armenien. Aram Sarkissian wird zum Regierungschef ernannt

4. November: Albanien. Ilir Meta wird als Ministerpräsident vom Parlament bestätigt

6. November: Emomalii Rahmon wird in den Präsidentschaftswahlen in Tadschikistan in seinem Amt bestätigt

14. November: Wiederwahl von Leonid Kutschma als Staatspräsident der Ukraine

16. November: Ibero-Amerika-Gipfel in Havanna, Kuba

17. November: Tunesien. Mohamed Ghannouchi wird Ministerpräsident

19. November: Russland zieht sein Militär aus Georgien ab

24. November: Mamadou Tandja wird Staatspräsident der Republik Niger

24. November: Niger. Erneute Präsidentschaftswahlen

1. Dezember: Nordirland erhält nach 27 Jahren britischer Herrschaft seine Autonomie zurück

8. Dezember: Kroatien. Tod von Staatspräsident Franjo Tudjman

10. Dezember: Albanien. Das Verfassungsgericht erklärt die Todesstrafe für verfassungswidrig

10. Dezember: Helen Clark wird Premierministerin in Neuseeland

11. Dezember: Die Türkei stellt den Antrag auf Beitritt zur EFTA

12. Dezember: Aserbaidschan. Erste Kommunalwahlen

15. Dezember: Israel und Syrien nehmen nach vier Jahren wieder Friedensverhandlungen auf

19. Dezember: Wahl einer neuen Duma in Russland

20. Dezember: Rückgabe von Macau an die Volksrepublik China

21. Dezember: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird als Staatsoberhaupt in Sri Lanka in ihrem Amt bestätigt

23. Dezember: Côte d'Ivoire. Putsch des Militärs

30. Dezember: Eine neue Verfassung tritt in Venezuela in Kraft

31. Dezember: Die USA übergeben den Panamakanal, der seit seiner Fertigstellung am 15. August 1914 unter US-amerikanischer Hoheit stand, an Panama. 12.000 amerikanische Soldaten verlassen daraufhin die Militärbasen, die einst zum Schutz des Kanals errichtet worden waren

31. Dezember: Hama Amadou wird Regierungschef der Republik Niger

31. Dezember: Wladimir Putin wird Präsident Russlands. Boris Jelzin tritt zurück



Weiter zu den 2000er JahrenBearbeiten

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