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Zeitlinie (Ein unsportlicher Weltretter) 40er

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Zurück zu den 30er Jahren (Wikipedia) Bearbeiten

1939 Bearbeiten

  • 14. Februar: Stapellauf des deutschen Schlachtschiffes Bismarck.
  • 2. März: Eugenio Pacelli wird als Pius XII. zum Papst gewählt.
  • 14. März: Der slowakische Landtag ruft die Unabhängigkeit der Slowakei aus.
  • 15. März: Einmarsch deutscher Truppen in Prag. Hitler verkündet das Protektorat Böhmen und Mähren.
  • 15. März: Ungarn besetzt die Karpato-Ukraine.
  • 16. März: Das Protektorat Böhmen und Mähren wird offiziell eingerichtet, Reichsprotektor wird Konstantin von Neurath.
  • 16. März: Bei der Unterhauswahl im Vereinigten Königreich kommt es zu einem Erdrutschsieg der Labour Party unter Clement Attlee, die eine absolute Mehrheit erringt. Noch am Wahlabend bittet der geschlagene Premierminister Chamberlain König Georg VI. um seine Entlassung.
  • 22. März: Litauen tritt nach einem Ultimatum das Memelland an das Großdeutsche Reich ab.
  • 23. März: Clement Attlee wird vom König zum britischen Premierminister ernannt. Er steht einer Regierung vor, der mit Winston Churchill als Außenminister auch ein Konservativer angehört.
  • 27. März: Clement Attlee hält im britischen Unterhaus seine Antrittsrede, in der er vor allem seine außenpolitische Strategie des "Containment" vorstellt, also eine Politik der Eindämmung des Faschismus in Europa.
  • 28. März: Truppen des Generals Franco erobern Madrid.
  • 1. April: Ende des Spanischen Bürgerkrieges.
  • 7. April: Das Königreich Italien annektiert Albanien. Albaniens selbsterklärter König Ahmet Zogu flieht ins Exil.
  • 9. April: Der britische Geheimdienst erhält Order, jede Gelegenheit zu nutzen, dem Nazi-Regime im Großdeutschen Reich oder anderen faschistischen Bewegungen zu schaden.
  • 15. April: In Moskau beginnen Verhandlungen zwischen Großbritannien, vertreten durch seinen Außenminister Winston Churchill, Frankreich, vertreten durch seinen Botschafter Jean Payart, und der Sowjetunion, vertreten durch ihren Außenminister Maxim Litwinow, über einen Defensivvertrag gegenüber Deutschland und anderen faschistischen Regimen.
  • 16. April: Nach anfänglichen Schwierigkeiten erklärt Churchill seine Unterstützung für die Pläne der Sowjetunion, die einen Beistandspakt der drei Mächte mit allen europäischen Nachbarstaaten der Sowjetunion im Falle eines Angriffs vorsehen.
  • 20. April: Der deutsche "Führer und Reichskanzler" Adolf Hitler wird während der Parade zu seinen Geburtstagsfeierlichkeiten bei einem Attentat getötet. Die Attentäter können unbemerkt entkommen. Propagandaminister Joseph Goebbels beschuldigt die Sowjetunion, hinter dem Anschlag zu stecken.
  • 21. April: Vor dem Großdeutschen Reichstag vereidigt sich Hermann Göring gemäß Hitlers Testament selbst als Reichspräsident, Reichskanzler wird Joseph Goebbels. Der "Stellvertreter des Führers" und NSDAP-Parteivorsitzende Rudolf Hess erhebt demgegenüber einen Gehorsamsanspruch der politischen Vertreter gegenüber der Partei.
  • 23. April: In einem pompösen Trauermarsch wird Hitlers Leichnam nach Linz überführt, wo er beigesetzt wird. Hunderttausende erweisen ihrem „Führer“ die letzte Ehre.
  • 27. April: Um das Deutsch-Britische Flottenabkommen nicht zu gefährden, wird der bereits von Hitler gebilligte Z-Plan, der eine massive Aufrüstung der deutschen Kriegsflotte vorsieht, von der Reichsregierung ausgesetzt.
  • 9. Mai: In der Schlacht um Nanchang scheitert mit dem Rückzug der chinesischen Truppen die Rückeroberung der Stadt. Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg eröffnet der Besitz dieses Eisenbahnknotenpunkts den Japanern den Weg in Richtung Indochina.
  • 11. Mai: Der japanisch-russische Grenzkonflikt verschärft sich erneut.
  • 14. Juni: Der Landesname von Siam wird auf Veranlassung des Diktators General Pibul Songgram in Thailand (Prathet Thai = „Land der Freien“) geändert.
  • 11. Juli: Der italienische Diktator Benito Mussolini erklärt seine Unterstützung für die Reichsregierung unter Göring, ohne jedoch ernsthafte Anstrengungen dazu zu unternehmen.
  • 23. August: Auf Beschluss des Danziger Senats wird der Gauleiter von Danzig Albert Forster als Staatsoberhaupt der Freien Stadt Danzig eingesetzt.
  • 1. September: Der Senat und Volkstag der Freien Stadt Danzig beschließen den Anschluss an das Großdeutsche Reich.
  • 2. September: Polnische Truppen besetzen Danzig und erklären dessen Anschluss an die Republik Polen.
  • 3. September: Generalmobilmachung der deutschen und der polnischen Streitkräfte. Die sogenannte Polnische Krise führt beinahe zu einem Krieg mit dem Großdeutschen Reich. Es kommt in der Grenznähe immer wieder zu kleineren Scharmützeln, die Kriegsdrohungen der drei europäischen Großmächte verhindern jedoch eine weitere Eskalation.
  • 9. September: Reichskanzler Joseph Goebbels sammelt angesichts des drohenden militärischen Konflikts mit den Großmächten eine Gruppe friedenswilliger Reichstagsabgeordneter um sich und gründet innerhalb der NSDAP-Fraktion eine "Aktionsgruppe" für den Frieden. Die entgegenkommende Position der Gruppe um Goebbels fällt in der verängstigten Bevölkerung auf fruchtbaren Boden.
  • 17. September: Die Generalmobilmachung der deutschen und polnischen Truppen wird - ohne Rücksprache mit dem Parteivorsitzenden Rudolf Hess - in einer gemeinsamen Erklärung von Reichspräsident Göring und Reichskanzler Goebbels aufgehoben.
  • 19. September: Auf Druck der Großmächte bestätigt das Großdeutsche Reich die Annexion Danzigs durch Polen und verzichtet auf weitere Gebietsansprüche im Osten.
  • 26. Oktober: Auf Druck der Großmächte schließen das Großdeutsche Reich und Polen einen Umsiedlungsvertrag, der massive Bevölkerungsverschiebungen zur Folge hat. Etwa 3 Millionen Menschen müssen ihre Häuser und Dörfer verlassen und in ihren jeweiligen Nationalstaat übersiedeln.
  • 31. Oktober: Umsiedlungsvertrag zwischen dem Großdeutschen Reich und Lettland.
  • 17. November: In der Sonderaktion Prag schließen die Besatzungsbehörden alle Einrichtungen des tschechischen Hochschulwesens im Protektorat Böhmen und Mähren. Die Polizei erschießt neun der Rädelsführerschaft bei Demonstrationen verdächtigte Studenten.
  • 24. November: Japanische Truppen besetzen die chinesische Industriestadt Nanning, eine wichtige wirtschaftliche Drehscheibe zwischen Indochina und der Republik China.

1940 Bearbeiten

  • 13. März: Der revolutionäre Sikh Udham Singh erschießt in London Sir Michael O'Dwyer, den früheren Gouverneur des Punjab. Dwyer war für das am 13. Februar 1919 vom britischen Militär verübte Massaker von Amritsar verantwortlich.
  • 23. März: Die Allindische Muslimliga unter Muhammad Ali Jinnah verabschiedet eine Resolution zur Gründung eines selbstständigen Staates der indischen Muslime.
  • 20. August: Stalins Agent Ramón Mercader verübt in Mexiko-Stadt ein Attentat auf den russischen Revolutionsführer Leo Trotzki. Dieser erliegt am folgenden Tag seiner Verletzung.
  • 30. August: Ungarn erhebt Anspruch auf Teile Rumäniens, ein Krieg scheint unvermeidlich.
  • 4. September: Der bisherige Verteidigungsminister Ion Antonescu wird von König Carol II. von Rumänien zum Premierminister ernannt.
  • 10. Oktober in Kuba tritt eine der für die damalige Zeit progressivsten Verfassungen in Kraft. In die konkrete Tat umgesetzt wird sie jedoch praktisch nie.
  • 5. November: Bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten unterliegt der demokratische Amtsinhalber Franklin D. Roosevelt dem Republikaner Wendell Willkie, nachdem Roosevelt sich trotz innerparteilicher Kritik für eine dritte Amtszeit hatte aufstellen lassen. Dieser Versuch wird zum Ausgangspunkt von Willkies Kampagne und der darauf folgenden Initiative zu einem Verfassungszusatz, der seit 1951 die Beschränkung der Amtszeit des Präsidenten auf zwei Wahlperioden festschreibt.
  • 12. Dezember: Ungarisch-jugoslawischer Freundschaftsvertrag.

1941 Bearbeiten

20. Januar: Der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt beginnt seine dritte Amtszeit.

10. Juni: Beim Massaker von Jedwabne werden 1600 (?) Juden von Polen bei lebendigem Leibe verbrannt. Nach Ausgrabungen im Jahr 2001 handelt es sich jedoch um 300 bis 400 jüdische Opfer

24. August: Nach kirchlichen Protesten Einstellung der als „Euthanasie“ bezeichneten „Aktion T4“ in der NS-Zeit. Dem Mord an den Kranken und Behinderten fallen mehrere hunderttausend Menschen zum Opfer.

28. August: Auflösung der Wolgadeutschen Republik in der UdSSR.

11. September: Zeremoniell zur Grundsteinlegung des amerikanischen Pentagons.

8. November: Die Kommunistische Partei Albaniens wird als Widerstandsgruppe gegen die italienische Besatzung gegründet.

7. Dezember: Japanischer Angriff auf Pearl Harbor; Beginn des Pazifikkriegs.

7. Dezember: Großbritannien erklärt Japan den Krieg.

8. Dezember: Die Japaner beginnen mit den Landungen auf den Philippinen.

8. Dezember: Die Niederlande erklären Japan den Krieg.

1942 Bearbeiten

1. Januar: Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4.000 km wurden fertiggestellt.

1. Januar: Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C. 1. Januar: Venezuela bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Japan ab.

2. Januar: Die britische Kronkolonie Singapur wird von der japanischen Luftwaffe bombardiert.

2. Januar: Japanische Truppen besetzen Manila, die Hauptstadt der Philippinen.

20. Januar: Japan marschiert in Burma ein.

29. Januar: Ecuador verliert fast die Hälfte seines Landes an Peru.

4. Februar: Schlacht in der Straße von Makassar.

15. Februar: Schlacht um Singapur: Die alliierten Streitkräfte kapitulieren; Japan erobert Singapur.

26. Februar: Verhaftung des deutschen Widerstandskämpfers Nikolaus Christoph von Halem

27. Februar: Schlacht in der Javasee

9. März: Die Alliierten auf Java kapitulieren gegenüber den Japanern im Pazifikkrieg. Ganz Niederländisch-Indien bleibt sodann bis zum Kriegsende in japanischer Hand.

7. Mai: Schlacht im Korallenmeer.

27. Mai: Bei einem Attentat in Prag wird Reinhard Heydrich schwer verletzt.

4. Juni: Reinhard Heydrich stirbt in Prag an Gasbrand.

4. Juni - 7. Juni: Schlacht um Midway

10. Juni: Vernichtung des tschechischen Dorfes Lidice und seiner erwachsenen Einwohner durch den Nazi-Terror

30. Juni: Verbot des Unterrichts für jüdische Schüler im Großdeutschen Reich.

9. August: Nachdem er am Vortag für die sofortige Unabhängigkeit Indiens eingetreten war, wird Mahatma Gandhi von der britischen Kolonialmacht verhaftet.

17. September: Gründungstagung des Europäischen Jugendverbandes in Wien.

September: Gründung der Balli Kombëtar durch Midhat Frashëri.

September: Bildung der Nationalen Front zur Befreiung Albaniens, der die meisten Widerstandsgruppen ausgenommen die Balli Kombëtar angehören. In ihr werden die Kommunisten bald zur führenden Kraft.

3. Oktober 15.58 Uhr: erster erfolgreicher Versuchstart der A4-Rakete in Peenemünde mit einer Gipfelhöhe von 84,5 Kilometern und einer Reichweite von 190 Kilometern. Diesem erfolgreichen Start gingen drei Fehlstarts am 16. März, 13. Juni und 17. August desselben Jahres voraus.

16. Dezember: Im Pazifikkrieg beginnt die japanische Invasion Borneos.

1943 Bearbeiten

1. Januar: Auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf „Montag“ umgestellt.

2. Februar: Indienststellung des ersten deutschen Flugzeugträgers "Graf Zeppelin" in Kiel.

18. Februar: Die Geschwister Scholl werden bei der Verteilung von Flugblättern an der Ludwig-Maximilians-Universität München verhaftet.

22. Februar: Sophie (* 1921) und Hans Scholl (* 1918) sowie ihr Freund Christoph Probst werden als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hingerichtet.

27. Februar: Beginn des Rosenstraße-Protests gegen die Deportation von Juden aus Berlin.

19. April: Der sowjetische Nachrichtendienst SMERSCH wird vom NKWD gegründet.

1. Juli: Auflösung der Stadt Tokio als politische Einheit.

2. August: Die albanischen Kommunisten und die nationalalbanische Bewegung Balli Kombëtar schließen das Abkommen von Mukja.

20. November: Vom 20. bis 23. November 1943 ist das Atoll Tarawa Schauplatz eines der heftigsten Kämpfe zwischen Japanern und US-Amerikanern im Pazifikkrieg.

22. November: Der Libanon wird unabhängig

Der albanische Widerstand beginnt mit schweren Anschlägen auf italienische Einrichtungen.

1944 Bearbeiten

1. Januar: Endgültige Unabhängigkeit für den Libanon und Syrien

1. Januar: Im Deutschen Reich werden die Postleitzahlen durch das Reichspostministerium eingeführt

26. Januar: Der Deutsch-polnische Nichtangriffspakt wird um weitere 10 Jahre verlängert.

29. Februar: Alliierte Truppen unter Führung von US-General Douglas MacArthur beginnen mit der Eroberung der Admiralitätsinseln, die die Japaner im Pazifikkrieg besetzt haben.

13. Juni: Bei einem Testflug stürzt eine in Peenemünde gestartete A4-Rakete in Südschweden ab.

17. Juni: Island wird unabhängig von Dänemark

20. Juli: Im Reichskriegsministerium im Berliner Bendlerblock explodiert ein Sprengsatz. Viele Offiziere sterben, darunter General Beck und Oberst Stauffenberg.

21. Juli: Die Schlacht von Guam beginnt und dauert bis zum 10. August 1944.

1. August: In Finnland wird Gustaf Mannerheim Reichspräsident.

14. Oktober: Bei einem Anschlag auf die Wiener Kriegsschule werden neben dem Leiter Generaloberst Erwin Rommel 22 Studenten getötet.

23. Oktober: Die See- und Luftschlacht im Golf von Leyte beginnt im Pazifikkrieg. Die Kaiserliche Japanische Marine versucht, die alliierte Landungsoperation auf den Philippinen abzuwehren.

26. Oktober: Im philippinischen Golf von Leyte endet die See- und Luftschlacht zwischen japanischen Verbänden und US-amerikanisch-australischen Truppen mit einem Sieg der Verbündeten. Die dreitägige Auseinandersetzung ist die bislang größte Seeschlacht in der Geschichte.

24. November: Das unbewaffnete schwedische Passagierschiff Hansa wird vor der Insel Gotland ohne Vorwarnung von einem sowjetischen U-Boot versenkt. 84 Zivilisten sterben.

24. November: Die USA beginnen mit einer Reihe schwerer Luftangriffe auf Tokio.

29. November: Die italienische Armee räumt mit Shkodra die letzte albanische Stadt; ganz Albanien ist befreit.

5. Dezember: Die gegen die griechische Volksbefreiungsarmee ELAS gerichtete militärische Intervention Großbritanniens in Griechenland beginnt.

1945 Bearbeiten

9. Januar: US-Truppen landen an der Küste des Golfs von Lingayen im Norden Luzons.

20. Januar: Franklin D. Roosevelt wird erneut als US-Präsident vereidigt.

28. Januar: In Folge des britischen Vormarsches in Burma kann die Burmastraße zur Versorgung Chinas mit alliierten Hilfsgütern wieder eröffnet werden.

2. Februar: Bei einem Anschlag auf das Gebäude des Volksgerichtshofs in Berlin wird dessen Präsident Roland Freisler getötet. Weitere 65 Menschen, die sich gerade in einem Gerichtssaal aufhielten, sterben ebenfalls.

12. Februar: Abschluss des Abkommens von Varkiza, das die Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS vorsieht.

16. Februar: Die US-Amerikaner landen auf der Insel Corregidor, die den Eingang zur Manila-Bucht kontrolliert. Die Eroberung der Insel ist am 26. Februar abgeschlossen.

19. Februar: Mit der Landung von US-Truppen beginnt die Schlacht um Iwojima, eine der blutigsten des Pazifikkrieges.

23. Februar: Während des Kampfes um Iwojima hissen US-amerikanische Soldaten die Flagge der USA auf dem Vulkan Suribachi. Das Foto dieser Aktion wird zu einer Ikone der Kriegsberichterstattung.

24. Februar: Der Ministerpräsident Ägyptens, Ahmad Mahir Pasha, fällt einem Attentat zum Opfer.

3. März: US-Truppen nehmen nach schweren Kämpfen Manila ein.

9. März: Die USA unternehmen einen Nachtangriff auf Tokio; das Bomaberdement fordert über 100.000 Tote und ist damit der schwerste Luftangriff der Geschichte.

19. März: Ein US-Luftangriff zerstört Nagoya.

22. März: In Kairo wird die Arabische Liga gegründet.

26. März: Die Schlacht um Iwojima endet mit der Eroberung der Insel durch die Amerikaner.

30. März: Die polnische Armee erobert Danzig. Außer einem förmlichen Protest folgen keine Reaktionen von deutscher Seite.

1. April: Beginn der Schlacht um Okinawa. Die Kämpfe dauern bis Ende Juni.

12. April: Nach dem Tod von Präsident Franklin D. Roosevelt wird Harry S. Truman als 33. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin.

28. April: Der italienische Diktator Benito Mussolini wird durch einen Militärputsch gestürzt und noch am gleichen Tag hingerichtet.

2. Mai: In Berlin wird der Leiter der Parteikanzlei Martin Bormann von SS-Terroristen erschossen.

5. Mai: Beginn des Prager Aufstands gegen die deutsche Besatzungsmacht.

8. Mai: Bei dem Massaker von Sétif in Algerien töten französische Soldaten zwischen 15.000 und 20.000 Demonstranten.

9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark.

12. Mai: In Prag kapitulieren die letzten Aufständischen gegenüber Verbänden der Wehrmacht.

23. Mai: Heinrich Himmler begeht, nachdem er von Einheiten der Wehrmacht in Lüneburg gefasst worden ist, mit Zyankali Selbstmord.

21. Juni: Die US-Amerikaner beenden die Schlacht um Okinawa gegen die Japaner siegreich.

5. Juli: Die USA erklären die Befreiung der Philippinen für abgeschlossen; tatsächlich halten sich einzelne japanische Widerstandsnester bis zur endgültigen Kapitulation.

16. Juli: In der Wüste von New Mexico (USA) wird im Rahmen des Manhattan-Projekts mit dem „Trinity“-Atombombentest erstmals eine Atombombe gezündet.

21. Juli: Alliierte Truppen schließen die Eroberung Borneos ab.

26. Juli: Lord Halifax, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt.

27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Lord Halifax.

6. August: Erster Atombombenabwurf auf Hiroshima.

8. August: Die Sowjetunion erklärt Japan den Krieg und marschiert in die Mandschurei ein.

9. August: Zweiter Atombombenabwurf auf Nagasaki.

15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito

17. August: Sukarno und Mohammad Hatta erklären einseitig die Unabhängigkeit Indonesiens.

5. August: Ho Chi Minh zwingt den von den Japanern eingesetzten Kaiser von Vietnam, Bảo Đại, zur Abdankung; die Rebellen des Việt Minh ergreifen die Macht.

2. September: Die japanische Kapitulation wird auf der USS Missouri in der Bucht von Tokio unterzeichnet.

8. September: US-amerikanische Truppen besetzen den Süden Koreas, nachdem sowjetische Truppen bereits den Norden besetzt haben; der 38. Breitengrad dient als Demarkationslinie zwischen den Besatzungszonen.

9. September: Nach der formellen Kapitulation Japans durch dessen Vertreter Umezu Yoshijirō und Mamoru Shigemitsu an Bord der USS Missouri in der Bucht von Tokio am 2. September kapituliert auch die japanische China-Armee formell gegenüber Chiang Kai-shek. Damit ist der Japanisch-Chinesische Krieg beendet.

12. September: Die letzten japanischen Einheiten in Singapur kapitulieren.

20. September: Gandhi und Nehru fordern den sofortigen Abzug der britischen Truppen aus Indien.

18. Oktober: Der Staatspräsident von Venezuela, Isaías Medina Angarita, wird durch einen Staatsstreich gestürzt.

21. Oktober: Bei den Wahlen zur französischen Nationalversammlung wird die KP mit 152 Mandaten stärkste Partei.

29. Oktober: Der brasilianische Präsident Getúlio Dornelles Vargas tritt zurück.

15. November: Harry S. Truman, Clement Attlee und Mackenzie King sprechen sich für die Bildung einer Atomenergiebehörde aus.

4. Dezember: Der US-Senat billigt mit 65:7 Stimmen den Beitritt der USA zum Völkerbund.

16. Dezember: In Moskau beginnt die Außenministerkonferenz der Vertreter der USA, der UdSSR und Großbritanniens. Die Sowjetunion verzichtet auf eine Beteiligung an der Militärverwaltung in Japan.

27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet.

27. Dezember: In Palästina kommt es zu einer Welle von Anschlägen gegen britische Einrichtungen, die zehn Todesopfer fordert. In der Folge nimmt die britische Mandatsmacht über 2000 Juden in Haft.


Die Republik Polen beginnt damit, Volksdeutsche aus ihrem Land zu vertreiben. Davon sind insgesamt etwa 1.150.000 Menschen betroffen.

1946 Bearbeiten

1. Januar: Der neu erbaute Flughafen Heathrow in der Nähe von London wird eröffnet.

1. Januar: Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Indien, Großbritannien und Thailand in Bangkok.

2. Januar: König Zogu legt sein Amt als Staatsoberhaupt Albaniens nieder.

6. Januar: Bei Wahlen im Norden Vietnams erringt Ho Chi Minh einen Sieg.

10. Januar: Im Chinesischen Bürgerkrieg wird zwischen den kommunistischen und den nationalchinesischen Truppen ein Waffenstillstand vereinbart.

11. Januar: Abschaffung der Monarchie, Proklamation der Volksrepublik Albanien durch Enver Hoxha.

21. Januar: Der sowjetische Diplomat Andrej Gromyko wirft den Briten, die in Griechenland und Indonesien Truppen stationiert haben, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieser Länder vor.

15. Februar: Nachdem der Chiffrierexperte beim sowjetischen Militärattaché in Kanada, Igor Gouzenko, den kanadischen Behörden eine Liste mit 1.700 der Spionage verdächtigen Personen übergeben hat, werden 23 von ihnen, darunter Angestellte des kanadischen Atomforschungsprogramms, verhaftet.

17. Februar: In den USA wird der Streik der Stahlarbeiter beendet. Die Arbeiter von General Electric und General Motors setzen ihren Streik bis zum 13. März fort.

21. Februar: Erzbischof Joseph Frings, Bischof Clemens August Graf von Galen und Bischof Konrad Graf von Preysing werden in Rom vom Papst zu Kardinälen ernannt.

24. Februar: Juan Peron wird zum Staatspräsidenten von Argentinien gewählt.

5. März: Ho Chi Minh vereinbart mit der französischen Kolonialmacht ein Abkommen, das Vietnam Autonomie innerhalb der Union Française zugesteht.

6. März: Der Entwurf für die Verfassung Japans wird verkündet.

9. März: Juho Kusti Paasikivi wird nach dem Rücktritt Gustaf Mannerheims vom 4. März neuer Staatspräsident Finnlands; er verfolgt eine Politik des Ausgleichs mit der Sowjetunion.

10. März: Frankreich beginnt mit dem Rückzug seiner Truppen aus dem Libanon.

18. März: Die Weltbank beginnt mit ihrer Tätigkeit.

19. März: Die Schweiz und die Sowjetunion nehmen nach 22 Jahren wieder diplomatische Beziehungen auf.

19. März: In der Sowjetunion wird Nikolai Michailowitsch Schwernik Nachfolger von Michail Iwanowitsch Kalinin im Amt des Staatspräsidenten.

29. März: Im Parlament der britischen Kolonie Goldküste ergibt sich erstmals eine Mehrheit von schwarzafrikanischen Abgeordneten.

1. April: In den USA treten die Bergarbeiter in den Streik, der 45 Tage andauert.

9. April: Neugründung der Technischen Hochschule Berlin als Technische Universität Berlin.

10. April: In Japan finden Unterhauswahlen statt; erstmals sind auch Frauen wahlberechtigt.

29. April: Beginn der Tokioter Prozesse gegen Führungskräfte der japanischen Armee.

6. Mai: Camille Gutt, Belgien, wird erster Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF).

9. Mai: Viktor Emanuel III. tritt als König von Italien zurück; Nachfolger wird sein Sohn Umberto II.

10. Mai: Jawaharlal Nehru wird zum Vorsitzenden der indischen Kongresspartei gewählt.

12. Mai: In den Niederlanden wird bei der Parlamentswahl die Katholische Volkspartei mit 32 Sitzen stärkste Kraft vor der Arbeiterpartei (29). Regierungschef wird Louis Beel.

15. Mai: Sizilien wird Autonome Region innerhalb Italiens.

22. Mai: Großbritannien entlässt Jordanien in die Unabhängigkeit

25. Mai: Unabhängigkeit Jordaniens. Emir Abdallah nimmt den Königstitel an.

1. Juni: In Rumänien wird Diktator Ion Antonescu bei einem Attentat getötet.

2. Juni: In Italien wird ein Referendum über die künftige Staatsform abgehalten. Als sich eine Mehrheit gegen die Monarchie und für die Republik abzeichnet, geht Umberto II. ins Exil. Er hatte erst seit dem 9. Mai als italienischer König amtiert, nachdem sein Vater Viktor Emanuel III. abgedankt hatte. Alcide de Gasperi nimmt provisorisch die Aufgaben des Staatsoberhauptes bis zur Wahl eines Präsidenten wahr.

8. Juni: Sukarno ruft die Indonesier zum Widerstand gegen die niederländische Kolonialmacht auf.

9. Juni: Thailand. König Bhumibol Adulyadej wird Staatsoberhaupt.

16. Juni: Der Versuch Archibald Wavells, in Britisch-Indien eine 14-köpfige, paritätisch mit Hindus und Moslem besetzte Übergangsregierung zu installieren, scheitert am Widerstand der Kongresspartei.

18. Juni: Proklamation der Republik Italien.

22. Juni: Im äußersten Pommern, nahe der polnischen Grenze, findet der erste deutsche Atombombentest statt. Er ist auch als warnendes Signal an den östlichen Nachbarn gedacht. Deutschland ist damit der zweite Staat nach den USA, der über Kernwaffen verfügt.

28. Juni: Enrico de Nicole wird zum ersten Staatspräsidenten Italiens gewählt.

4. Juli: Pogrom von Kielce: In der polnischen Stadt Kielce werden über 40 Juden von der Bevölkerung getötet.

4. Juli: Die Philippinen erlangen die Unabhängigkeit.

15. Juli: US-Präsident Truman gewährt Großbritannien einen Kredit in Höhe von 3,5 Mrd. Dollar.

22. Juli: Das King David Hotel in Jerusalem wird von jüdischen Terroristen der Irgun teilweise in die Luft gesprengt. 91 Zivilisten (darunter 16 britische Staatsangehörige) kommen ums Leben.

2. August: Camille Huysmans wird Regierungschef in Belgien an der Spitze eines sozial-liberalen Kabinetts.

7. August: Die Sowjetunion fordert eine Beteiligung an der Kontrolle der Schifffahrt durch die Dardanellen. Die Westmächte weisen dies mit Hinweis auf die Konvention von Montreux von 1936 zurück.

12. August: Großbritannien verfügt einen Einwanderungsstopp für Palästina.

14. August: Bei Kaifeng startet die Volksbefreiungsarmee Maos eine erfolgreiche Offensive gegen nationalchinesische Truppen.

16. August: Die Kurdische Demokratische Partei KDP (kurdisch: Partiya Demokrat a Kurdistanê - PDK) wird von Vertretern der kurdischen Intelligenz und dem städtischen Kleinbürgertum gegründet. Molla Mustafa Barzani wird, trotz Abwesenheit, zum Vorsitzenden gewählt.

19. August: Bei Kämpfen zwischen Hindus und Moslems in Kalkutta kommen 3.000 Menschen ums Leben.

24. August: Der britische Gouverneur Archibald Wavell ernennt Jawaharlal Nehru zum Vorsitzenden der geschäftsführenden indischen Regierung.

3. September: Beginn des Dingtao-Feldzugs im Chinesischen Bürgerkrieg. Den kommunistischen Truppen gelingt ein taktischer Sieg in der Gegend um Xuzhou.

4. September: In Bombay kommt es zu Straßenschlachten zwischen Moslems und Hindus, die über 100 Tote fordern.

12. September: Volksabstimmung auf den Färöern über die Loslösung des Landes vom Königreich Dänemark. Eine knappe Mehrheit der Bevölkerung ist dafür. Am 18. September wird dort die Unabhängigkeit ausgerufen, doch am 20. September von Dänemark annulliert.

12. September: Der US-Handelsminister Henry Agard Wallace warnt vor einer Politik, die zum Krieg mit der Sowjetunion führen könne. Er wird wenig später von Truman entlassen und durch Averell Harriman abgelöst.

13. September: Personen deutscher Nationalität werden in Polen durch ein Dekret aus der polnischen Volksgemeinschaft ausgeschlossen.

4. Oktober: US-Präsident Truman appelliert an den britischen Premier Clement Attlee, die jüdische Einwanderung nach Palästina wieder zuzulassen.

8. Oktober: Die Kuomintang verlängert die Amtszeit von Chiang Kai-shek um drei Jahre.

13. Oktober: Thailand erklärt sich zur Rückgabe von Territorien bereit, die es 1940 von Französisch-Indochina annektiert hatte.

16. Oktober: Auf dem 14. Reichsparteitag der NSDAP in München explodiert eine Bombe unter der Ehrentribüne. Ein Großteil der Nazi-Führung wird bei dem Anschlag getötet, darunter Reichspräsident Hermann Göring. Insgesamt sterben 63 Menschen, unzählige weitere werden verletzt.

18. Oktober: Rudolf Heß wird deutscher Reichspräsident, zusätzlich zum Amt des Reichskanzlers.

31. Oktober: Die zionistische Terrororganisation Irgun verübt einen Bombenanschlag auf die britische Botschaft in Rom.

3. November: Die neue japanische Verfassung, die am 3. Mai 1947 in Kraft tritt, wird verabschiedet

4. November: In den USA finden Kongress- und Gouverneurswahlen statt. Wahlsieger sind die Republikaner.

8. November: In Haiphong in Nord-Vietnam kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Vietminh und französischen Kolonialtruppen. Der Beschuss durch ein französisches Kriegsschiff fordert mehrere tausend Tote.

23. November: Arabische Extremisten erschießen den Arabischen Hochkommissar für Palästina, Fauzi Husseini.

27. November: Der indische Politiker Jawaharlal Nehru appelliert an die Supermächte, einem Verbot von Atomtests zuzustimmen.

1. Dezember: Im Deutschen Reich wird eine neue Verfassung mit 76,4% in einer Volksabstimmung angenommen. Sie schafft endgültig den Föderalismus ab und regelt den Aufbau von Exekutive und Legislative neu. Trotz massiver Manipulation sind die 76,4% nur ein mäßiges Ergebnis für den neuen Staatschef Heß.

2. Dezember: Gründung der Internationalen Walfangkommission (IWC).

6. Dezember: Willard Frank Libby stellt eine Atomuhr auf der Basis von Cäsium-Atomen vor.

14. Dezember: Der Vorschlag Südafrikas, das Mandatsgebiet Südwestafrika (Namibia) zu annektieren, wird vom Völkerbund abgelehnt.

18. Dezember: In Frankreich wird Léon Blum Regierungschef; er steht einer sozialistischen Regierung vor.

19. Dezember: Die französischen Kolonialbehörden verhängen das Kriegsrecht über Vietnam nachdem Vietminh-Milizen das Elektrizitätswerk von Hanoi in die Luft gesprengt haben. Französische Truppen stürzen die Regierung Ho Chi Minhs im vietnamesischen Hanoi. Die Việt Minh gehen nach einem Angriff auf die in der Stadt befindliche französische Garnison in den Untergrund und beginnen den als Indochinakrieg geführten Kampf gegen die Fremdherrschaft.

31. Dezember: Juan Perón wird Staatspräsident Argentiniens, seine Frau Eva Perón First Lady.


1947 Bearbeiten

1. Januar: Die neue deutsche Verfassung tritt in Kraft.

1. Januar: In Großbritannien wird der Bergbau verstaatlicht.

7. Januar: George C. Marshall wird neuer Außenminister der USA als Nachfolger von James F. Byrnes.

16. Januar: Vincent Auriol wird Staatspräsident Frankreichs.

22. Januar: Paul Ramadier wird Nachfolger von Léon Blum als Regierungschef in Frankreich.

Januar/Februar: Einer der kältesten Winter seit Menschengedenken in Mitteleuropa.

1. Februar: Alcide de Gasperi bildet in Italien ein Kabinett aus Christdemokraten, Kommunisten und Linkssozialisten.

1. März: Der IWF nimmt seine Arbeit auf.

12. März: Truman-Doktrin, Beginn der amerikanischen Containment-Politik.

15. März: In Pandschab enden muslimisch-hinduistische Unruhen, die in den letzten zwei Wochen über 1.000 Tote gefordert haben.

19. März: Paul-Henri Spaak wird zum dritten Mal Premierminister Belgiens. Er ist Nachfolger von Camille Huysmans und leitet eine sozialistisch-christdemokratische Regierung.

25. März: Die Niederlande und Indonesien einigen sich im Vertrag von Linggadjati über die Unabhängigkeit Indonesiens.

29. März: Auf Madagaskar beginnen mehrmonatige Unruhen gegen die französische Kolonialherrschaft.

1. April bis 10. April: Bei Mont Pèlerin in der Schweiz treffen sich 36 Liberale auf Einladung Friedrich Hayeks; Gründung der Mont Pelerin Society.

1. April: Paul I. legt seinen Amtseid als König von Griechenland ab. Er ist Nachfolger seines verstorbenen Bruders Georg II.

2. April: Der Völkerbund übergibt den USA die japanischen Besitzungen im Pazifik als Mandatsgebiet.

10. April: Syrien wird Mitglied in der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung), IWF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank

20. April: Thronwechsel in Dänemark: Auf den verstorbenen Christian X. (Dänemark) folgt Friedrich IX. (Dänemark).

25. April: Bei den Unterhauswahlen in Japan werden die Sozialisten stärkste Partei, bei den gleichzeitig stattfindenden Oberhauswahlen gewinnen Unabhängige eine Mehrheit der Sitze.

28. April: Zwei frühere Esperanto-Weltverbände vereinigen sich unter dem alten Namen „Universala Esperanto-Ascoio“.

3. Mai: Die neue japanische Verfassung tritt in Kraft.

4. Mai: Wegen Differenzen in der Lohnpolitik scheiden die kommunistischen Minister aus der französischen Regierung von Paul Ramadier aus dem Kabinett aus.

4. Mai: In Akko befreit die jüdische Terrororganisation Irgun Tzwai Le’umi 189 Mitglieder aus einem britischen Gefängnis.

8. Mai: Abschluss des Zhengtai-Feldzuges im Chinesischen Bürgerkrieg: Der kommunistischen Volksbefreiungsarmee gelingt die Sicherung der Zhengtai-Eisenbahn, südwestlich von Peking.

9. Mai: Die Hamburger Hafenarbeiter treten wegen der unzureichenden Ernährungslage in den Streik.

31. Mai: Alcide de Gasperi wird erneut italienischer Regierungschef; er führt eine Koalition aus Christdemokraten und Unabhängigen an.

3. Juni: Der britische Vizekönig Mountbatten gibt den Plan zur Teilung Indiens bekannt, der mit der Gründung Pakistans zwei Monate später vollzogen wird

9. Juni: Der Polnische Staatspräsident Raczkiewicz stirbt im Amt.

12. Juni: August Zaleski wird als Nachfolger des drei Tage zuvor verstorbenen Raczkiewicz polnischer Staatspräsident.

14. Juni: Der Farmer Mac Brazel findet auf einer von ihm verwalteten Farm ungewöhnliche Trümmerteile. Das gefundene mattsilbrige Material wird knapp 40 Jahre später als UFO-Absturz von Roswell berühmt.

23. Juni: Der US-Kongress überstimmt ein Veto des Präsidenten Truman gegen den Taft-Hartley Act, der damit Gesetzeskraft erlangt. Das Gesetz sieht das Verbot zahlreicher Arbeitskampfmaßnahmen der Gewerkschaften vor. Truman nannte die Vorlage ein „Sklavenarbeitsgesetz“.

4. Juli: In Spanien tritt ein Gesetz in Kraft, das nach dem Tod Francisco Francos die Wiedereinführung der Monarchie vorsieht.

8. Juli: US-General Roger Ramey erläutert der Presse, bei in der Nähe von Roswell (New Mexico) aufgefundenen Trümmerteilen handele es sich um Überreste eines Wetterballons. Eine frühere Luftwaffen-Meldung über das Erlangen eines UFOs wird dementiert.

10. Juli: Die „Exodus“ läuft aus dem Hafen von Sète mit Ziel Palästina aus. Das Schicksal ihrer Passagiere wird die internationale Meinung zu Gunsten der Gründung des Staates Israel maßgeblich beeinflussen.

19. Juli: Der burmesische Staatsmann Aung San fällt einem Attentat zum Opfer.

20. Juli: Auf Java leiten die Niederländer eine militärische Offensive gegen indonesische Truppen ein.

26. Juli: In den USA tritt der National Security Act in Kraft. Darin werden unter anderem die Schaffung des US-Verteidigungsministerium, der Joint Chiefs of Staff, der United States Air Force und der Central Intelligence Agency verfügt.

14. August: Gründung des Staates Pakistan. Erster Staatspräsident ist Ali Jinnah.

15. August: Der Mountbattenplan tritt in Kraft. Indien erhält seine Unabhängigkeit. Erster Regierungschef wird Jawaharlal Nehru.

16. August: Markos Vafiadis wird zum Chef der nordgriechischen kommunistischen Gegenregierung gewählt.

23. August: Dimitros Maximos tritt als Regierungschef Griechenlands zurück; sein Nachfolger wird am 29. August Konstantin Tsaldaris.

18. September: Gründung der United States Air Force als eigenständiger Militärbehörde.

30. September: Andrei Alexandrowitsch Schdanow hält seine berühmt gewordene Rede zur Zwei-Lager-Theorie auf der Gründungsversammlung des Kominform.

30. September: Pakistan wird Mitglied des Völkerbundes.

11. Oktober: Zwischen Chile und der Sowjetunion kommt es zu einer diplomatischen Krise. Der sowjetischen Führung wird vorgeworfen, Drahtzieher hinter einem Bergarbeiterstreik in Chile zu sein.

11. Oktober: In Washington wird von 42 Ländern ein Abkommen über die Gründung der World Meteorological Organization unterzeichnet.

21. Oktober: Der Konflikt um die Herrschaft über Kaschmir bricht aus.

27. Oktober: Mit dem Einsatz indischer Luftlandetruppen in Kaschmirs Hauptstadt Srinagar beginnt der Erste Indisch-Pakistanische Krieg.

30. Oktober: Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) wird abgeschlossen; es tritt zum 1. Januar 1948 in Kraft.

10. November: Die Verhaftung von zehn Stahlarbeitern in Marseille löst in Frankreich landesweite Streikaktionen aus.

16. November: Großbritannien beginnt mit dem Abzug seiner Truppen aus Palästina.

20. November: Die britische Thronfolgerin Prinzessin Elisabeth und Philip Mountbatten geben sich das Ja-Wort

24. November: Robert Schuman wird neuer Regierungschef in Frankreich an der Spitze eines sozialistisch-volksrepublikanischen Kabinetts. Er ist Nachfolger von Paul Ramadier.

25. November: Durch die Zustimmung zum Statut von Westminster (1931) im Statute of Westminster Adoption Act durch das Parlament erhält Neuseeland die völlige gesetzgeberische Unabhängigkeit von Großbritannien und wird damit auch Mitglied im Commonwealth of Nations.

25. November: Nachdem zehn namhafte Künstler die Aussage vor dem US-Kongress verweigerten, der sie zu ihren Kontakten zu Kommunisten befragt hatte, werden sie als Hollywood Ten auf eine schwarze Liste gesetzt, die dafür sorgt, dass ihnen eine weitere berufliche Tätigkeit unmöglich gemacht wird.

9. Dezember: In Frankreich brechen die Gewerkschaften den Generalstreik ab und treten in Lohnverhandlungen mit der Regierung ein.

22. Dezember: In Italien stimmt die Verfassungsgebende Versammlung für die Annahme der neuen Verfassung.

1948 Bearbeiten

1. Januar: Enrico de Nicola wird erster italienischer Staatspräsident.

1. Januar: Das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) tritt in Kraft.

1. Januar: Die republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik.

1. Januar: In Großbritannien werden die Eisenbahngesellschaften verstaatlicht.

4. Januar: Birma (seit 1989 Myanmar), erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

30. Januar: Mahatma Gandhi wird mit 79 Jahren von dem nationalistischen Hindu Nathuram Godse erschossen.

30. Januar: Die Regierung Italiens erlässt ein Autonomiestatut für Südtirol.

31. Januar: Hunderttausende von Menschen finden sich zur Verbrennung des Leichnams von Mahatma Gandhi und der anschließenden Versenkung der Asche im Ganges ein.

2. Februar: Paul Ruegger wird Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK); er tritt die Nachfolge von Carl Jacob Burckhardt an.

4. Februar: Ceylon wird unabhängig.

18. Februar: Eamon de Valera tritt nach 16 Jahren als irischer Ministerpräsident (Taoiseach) zurück, nachdem seine Partei Fianna Fáil die parlamentarische Mehrheit verliert. Sein Nachfolger wird John A. Costello.

7. März: Die Peronisten gewinnen die Wahlen in Argentinien.

13. März: In Nicaragua wird wegen Unruhen der Ausnahmezustand ausgerufen.

20. März: In Singapur finden Parlamentswahlen statt.

26. März: Frankreich und Italien vereinbaren eine Zollunion.

31. März/1. April: Die Färöer erhalten eine weitgehende Autonomie innerhalb des Dänischen Königreichs.

6. April: In Nairobi findet die erste Tagung des Zentralparlaments von Britisch-Ostafrika statt.

7. April: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird gegründet.

9. April: In Deir Yassin werden über 100 palästinensische Araber von extremistischen Israelis ermordet.

16. April: Gründung der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC).

19. April: Birma wird Mitglied des Völkerbundes.

30. April: In Bogotá wird der Amerikanische Vertrag über die friedliche Streitschlichtung unterzeichnet und die Organisation Amerikanischer Staaten gegründet, ihr gehören die 21 Nationen Amerikas an.

1. Mai: Nach einem Attentat auf den griechischen Justizminister Christos Ladas lässt die Regierung das Kriegsrecht verhängen und 213 Kommunisten hinrichten.

10. Mai: In Südkorea finden Wahlen unter Aufsicht der USA statt.

11. Mai: Luigi Einaudi wird zum Staatspräsidenten Italiens gewählt.

14. Mai: Gründung des Staates Israel. Erster Ministerpräsident ist Ben Gurion. Der neue Staat wird rasch u.a. von den USA und der Sowjetunion anerkannt. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären dagegen Israel den Krieg.

18. Mai: In Nanjing kommt die Legislativversammlung der Republik China zusammen.

26. Mai: In Südafrika wird die Apartheidspartei, die Nationale Partei stärkste Kraft

31. Mai: Die israelischen Streitkräfte werden gebildet.

18. Juni: In Italien finden die ersten demokratischen Parlamentswahlen nach der faschistischen Diktatur statt.

18. Juni: Wegen kommunistischer Unruhen verhängt die britische Kolonialmacht über Malaya das Notstandsrecht.

5. Juli: In Großbritannien wird das Gesundheitswesen als National Health Service verstaatlicht.

15. Juli: Nach einem versuchten Attentat auf Palmiro Togliatti, den Chef der italienischen KP, kommt es landesweit zu Streiks.

16. Juli: Israelische Truppen erobern Nazareth; in Jerusalem kommt es zu heftigen Kämpfen. Die Straße von Tel Aviv nach Jerusalem mit den Städten Lydda und Ramla wird von den Israelis gesichert.

18. Juli: Im israelisch-arabischen Krieg wird ein Waffenstillstand vereinbart; er hält bis Mitte Oktober.

19. Juli: In Frankreich tritt das erste Kabinett Robert Schumans zurück; am 26. Juli übernimmt André Marie das Amt des Regierungschefs, bleibt aber nur sechs Wochen im Amt.

20. Juli: Syngman Rhee wird Präsident Südkoreas.

26. Juli: Mit der Unterzeichnung der Executive Order 9981 beendet US-Präsident Harry S. Truman die Rassentrennung in den US-amerikanischen Streitkräften.

15. August: Proklamation der Republik (Süd-)Korea.

23. August: In Amsterdam wird der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet.

30. August: Costa Rica erlangt die endgültige Unabhängigkeit.

4. September: Juliana wird nach dem Rücktritt ihrer Mutter Wilhelmina faktisch Königin der Niederlande; am 6. September leistet sie den Eid auf die Verfassung.

5. September: Robert Schuman wird erneut Premierminister Frankreichs. Er löst den am 27. August zurückgetretenen André Marie ab, bleibt selbst jedoch nur zwei Tage im Amt.

6. September: Mit ihrer Inthronisation wird Königin Juliana Staatsoberhaupt in den Niederlanden. Sie folgt ihrer Mutter Wilhelmina nach, die zu ihren Gunsten abgedankt hatte.

9. September: Ausrufung der Volksrepublik Nordkorea, die den Anspruch erhebt, ganz Korea zu vertreten.

11. September: Tod des pakistanischen Staatsgründers Ali Jinnah, der in einem Mausoleum in Karatschi beigesetzt wird; neuer Staatschef wird am 14. September Khawaja Nazimuddin.

11. September: Nach dem Rücktritt von Robert Schuman als französischer Regierungschef am 7. September bildet Henri Queuille ein neues Kabinett.

12. September: Beginn der indischen „Operation Polo“ gegen den Staat Hyderabad. Der Nizam von Hyderabad, das vollständig innerhalb des indischen Territoriums liegt, hatte zunächst seine Unabhängigkeit bewahrt. Nach Übergriffen gegen Hindus greift die indische Zentralregierung ein und marschiert in Hyderabad ein, das nach acht Tagen militärisch unterworfen wird.

12. September: Beginn des Liaoshen-Feldzugs im Chinesischen Bürgerkrieg; kommunistischen Truppen gelingt binnen zwei Monaten die Eroberung der gesamten Mandschurei.

17. September: Der Vermittler Folke Bernadotte wird von Mitgliedern der jüdischen Terror-Gruppe Lechi erschossen, nachdem er sich für das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge ausgesprochen hatte. Die Drahtzieher des Anschlags werden von der Regierung Israels amnestiert.

2. Oktober: Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen. Zugleich schlägt sie vor, alle Atomwaffen zu vernichten und eine internationale Kontrollbehörde einzurichten.

13. Oktober: In Durban in Südafrika kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Schwarzen und Indern.

24. Oktober: Die israelische Armee geht in Galiläa mit der Operation Hiram in die Offensive gegen syrische und libanesische Verbände.

2. November: Bei der US-Präsidentschaftswahl wird Amtsinhaber Harry S. Truman knapp bestätigt; gegen ihn war der Republikaner Thomas E. Dewey angetreten.

2. November: Kommunistische Truppen erobern Shenyang in der Mandschurei.

12. November: Der frühere japanische Ministerpräsident Tōjō Hideki wird im Rahmen der Tokioter Prozesse wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt; das Urteil wird am 23. Dezember vollstreckt.

15. November: Louis Saint-Laurent wird Premierminister von Kanada.

24. November: Der Staatspräsident von Venezuela, Rómulo Betancourt, wird vom Militär gestürzt.

26. November: Das Parlament Irlands beschließt die völlige Loslösung des Landes vom Vereinigten Königreich.

29. November: Kommunistische Truppen beginnen eine Offensive gegen Zhangjiakou nordwestlich von Peking.

16. Dezember: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Berlin-Tegel wird gesprengt, da er den Flugverkehr auf dem im Bau befindlichen Flughafen Berlin-Tegel gefährden würde.

16. Dezember: Kambodscha wird im Rahmen der Union Française unabhängig.

17. Dezember: Der Antrag Israels auf Aufnahme in den Völkerbund wird abgelehnt.

22. Dezember: Beginn der „Operation Horev“: Israel greift ägyptische Truppen im westlichen Negev an, um den Zugang zum Roten Meer zu gewinnen.

26. Dezember: Die letzten sowjetischen Truppen ziehen sich aus Nordkorea zurück.

28. Dezember: Mitglieder der verbotenen Muslimbruderschaft töten den ägyptischen Ministerpräsidenten Mahmoud an-Nukrashi Pasha.


1949 Bearbeiten

1. Januar: Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an.

1. Januar: Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikts über Kaschmir.

2. Januar: Die neue Regierung von Südkorea wird von den USA anerkannt.

7. Januar: Dean Acheson löst George C. Marshall als US-Außenminister ab.

15. Januar: Nach heftigen Kämpfen erobern die chinesischen Kommunisten die Stadt Tianjin.

20. Januar: Der wiedergewählte US-Präsident Harry S. Truman wird für seine zweite Amtszeit vereidigt.

24. Januar: Die chinesische Volksbefreiungsarmee erreicht das Nordufer des Jangtse.

25. Januar: Wahlen zur ersten Knesset.

31. Januar: Kommunistische Truppen ziehen in Peking ein; die Stadt, bislang Beiping genannt, wird offiziell in Beijing umbenannt.

14. Februar: David Ben Gurion wird erster Ministerpräsident Israels.

14. Februar: António Óscar de Fragoso Carmona wird ohne Gegenkandidat als Präsident von Portugal wiedergewählt.

24. Februar: Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (23. März mit dem Libanon, 3. April mit Transjordanien, 20. Juli mit Syrien).

4. März: Andrej Wyschinski wird neuer Außenminister der Sowjetunion. Er löst Wjatscheslaw Molotow ab.

8. März: Frankreich erkennt die Unabhängigkeit Vietnams unter der antikommunistischen Regierung von Bảo Đại an.

10. März: Israelische Truppen dringen bis Elat vor und sichern Israel den Zugang zum Roten Meer.

28. März: Der US-Verteidigungsminister James Forrestal tritt überraschend zurück; er stirbt zwei Wochen später in einem Krankenhaus, offenbar durch Selbstmord.

30. März: In Syrien kommt Stabschef Husni al-Za'im durch einen Putsch an die Macht.

8. April: In Burma kommt es zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Milizen der Karen.

13. April: Die Kämpfe zwischen Israel und Syrien werden eingestellt.

15. April: Papst Pius XII. plädiert in der Enzyklika Redemptoris nostri cruciatus für die Internationalisierung Jerusalems auf der Basis des UN-Teilungsplans, das Rückkehrrecht der Flüchtlinge und den Schutz der Heiligen Orte und Stätten in Palästina.

16. April: Chaim Weizmann wird zum Staatspräsidenten Israels gewählt.

18. April: Irland scheidet aus dem Verband des Commonwealth aus und konstituiert sich als eigene Republik Éire.

23. April: Die Truppen der chinesischen Volksbefreiungsarmee nehmen Nanking ein.

8. Mai: Costa Rica erhält eine neue Verfassung; sie sieht die Abschaffung des Militärs vor.

9. Mai: Rainier III. wird Fürst von Monaco.

11. Mai: Israel wird Mitglied des Völkerbundes.

25. Mai: Kommunistische Truppen Chinas erobern die Stadt Schanghai. Am 27. Mai ziehen die USA alle Marineeinheiten aus China ab.

2. Juni: Transjordanien wird umbenannt in Königreich Jordanien.

8. Juni: In einem FBI-Bericht für den Spionageprozess gegen Judith Coplon werden Helen Keller, Dorothy Parker, Danny Kaye, Fredric March, John Garfield, Paul Muni und Edward G. Robinson als Mitglieder der kommunistischen Partei bezichtigt; die meisten Angaben stellen sich später als falsch heraus.

29. Juni: Mit dem South African Citizenship Act wird in Südafrika die Vergabe der Staatsbürgerschaft an Einwanderer stark beschränkt; zugleich werden Eheschließungen von Partnern, die verschiedenen Rassen angehören, verboten.

29. Juni: Die letzten US-Truppen verlassen Südkorea.

10. Juli: Die Präsidenten von Nationalchina und den Philippinen erörtern die Bildung eines südostasiatischen Verteidigungsbündnisses.

13. Juli: Papst Pius XII. erklärt alle Kommunisten und deren Sympathisanten für exkommuniziert.

14. Juli: In Hanoi kommt es am französischen Nationalfeiertag zu Unruhen und Protesten gegen die Kolonialmacht; sie fordern 22 Todesopfer.

19. Juli: Unterzeichnung des französisch-laotischen Vertrages: Laos wird unabhängig innerhalb der Union Française.

8. August: Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien

14. August: In Syrien wird Präsident Husni al-Za'im durch das Militär gestürzt; er war erst vier Monate zuvor selbst durch einen Staatsstreich an die Macht gelangt.

16. August: Josef Beran, Erzbischof von Prag, wird von der deutschen Regierung abgesetzt und interniert.

17. August: Die chinesische Volksbefreiungsarmee erobert die Stadt Fuzhou in der Provinz Fujian.

25. August: In Weimar wird erstmals der Nationalpreis verliehen.

28. August: In Darmstadt wird am 200. Geburtstag Goethes die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet.

29. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe.

28. September: Die Provinz Sinkiang schließt sich den chinesischen Kommunisten an.

1. Oktober: Gründung der Volksrepublik China.

9. Oktober: Die griechische kommunistische Partei beschließt, den Widerstand gegen die Regierung in Athen aufzugeben und zieht nach Albanien ab. Damit endet der Griechische Bürgerkrieg.

15. Oktober: Die südchinesische Stadt Kanton fällt in die Hände der kommunistischen Truppen.

17. Oktober: Die chinesische Volksbefreiungsarmee erobert Amoy.

20. Oktober: Die USA stellt die Verfahren gegen japanische Kriegsverbrecher ein.

27. Oktober: Der Versuch von Truppen der chinesischen Volksbefreiungsarmee, die Insel Quemoy vor der Küste Fujians zu erobern, wird von nationalchinesischen Truppen zurückgeschlagen.

28. Oktober: Georges Bidault wird neuer französischer Regierungschef; er löst Henri Queuille ab.

15. November: Die Volksrepublik China erhebt den Anspruch, als einziges rechtmäßig China beim Völkerbund vertreten zu dürfen.

25. November: Der Vorschlag, die Stadt Jerusalem zu internationalisieren, wird sowohl von Israel als auch von Jordanien abgelehnt.

26. November: Indien konstituiert sich als Republik.

28. November: Nationalchinesische Truppen räumen Chongqing vor der anrückenden rotchinesischen Armee.

6. Dezember: Der Internationale Gerichtshof wird vom Völkerbund beauftragt, die Mandatsfrage für Südwestafrika zu klären.

8. Dezember: Die Evakuierung der nationalchinesischen Regierung auf die Insel Taiwan ist abgeschlossen; einzelne Verbände kämpfen auf dem Festland weiter gegen die kommunistische Armee.

10. Dezember: Die chinesische Volksbefreiungsarmee nimmt die Stadt Chengdu ein, das letzte von der Kuomintang gehaltene nationalchinesische Gebiet auf dem Festland. Die Regierung der Republik China hat sich davor auf die Insel Taiwan zurückgezogen.

16. Dezember: Sukarno wird zum Präsidenten Indonesiens gewählt.

17. Dezember: Burma erkennt als erster nichtkommunistischer Staat die Volksrepublik China an.

27. Dezember: Königin Juliana der Niederlande gewährt Indonesien die Unabhängigkeit, die zum 31. Dezember wirksam wird. Die niederländischen Truppen ziehen bis Juli 1950 ab. Die Regierungsgewalt geht an Ministerpräsident Mohammed Hatta und Staatspräsident Sukarno über.

30. Dezember: Indien erkennt die Volksrepublik China an.

In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück

Verbot des Ku-Klux-Klan

Einrichtung einer Beobachtergruppe des Völkerbundes im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan)


Weiter zu den 50er Jahren Bearbeiten

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