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Zurück zu den 50er Jahren Bearbeiten

1960 Bearbeiten

1. Januar: Währungsreform in Frankreich: 1 Franc hat den Wert von 100 alten Franc

1. Januar: Ost-Kamerun (Kamerun) erhält die Unabhängigkeit von Frankreich

12. Januar: Die Tätigkeit der Parteien in Indonesien werden drastisch eingeschränkt

27. Januar-1. Februar: Besuch des britischen Premierministers Harold Macmillan in Südafrika; er warnt vor der Fortsetzung der bisherigen Rassentrennungspolitik; dies wird als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Südafrikas zurückgewiesen

6. März: Im Kanton Genf (Schweiz) erhalten nach einer Volksabstimmung die Frauen das Stimmrecht

21. März: Im südafrikanischen Township Sharpeville werden 69 Schwarze bei einer Demonstration erschossen (Sharpeville-Massaker)

30. März: Die Regierung von Südafrika verbietet den Afrikanischen Nationalkongress sowie die Panafrikanische Bewegung zunächst für ein Jahr

1. April: Der Völkerbundsrat fordert Südafrika auf, die Rassentrennung zu beenden

2. April: Unterzeichnung des Vertrags über die Unabhängigkeit Madagaskars (Madagassische Republik). In Kraft am 26. Juni

27. April: Der südkoreanische Staatspräsident Syngman Rhee tritt nach Vorwürfen des Wahlbetrugs auf Druck der USA zurück

27. April: Togo wird von Frankreich unabhängig

1. Mai: Abschuss eines US-Aufklärungsflugzeugs vom Typ U-2 über Swerdlowsk durch sowjetische Streitkräfte. Bekanntgegeben am 5. Mai

3. Mai: Das Übereinkommen zur Errichtung der EFTA tritt in Kraft.

5. Mai: Ahmadou Ahidjo wird erster Präsident der Republik Kamerun

7. Mai: Der Oberste Sowjet wählt Leonid Breschnew zum neuen Vorsitzenden seines Präsidiums, nachdem K. J. Woroschilow zurückgetreten war

27. Mai: Das türkische Militär putscht unter Führung von General Cemal Gürsel gegen die Regierung von Adnan Menderes, der hingerichtet wird. Eine neue Verfassung, die liberaler ist als die vorherige, wird verabschiedet, garantiert aber keine erweiterten Rechte für Kurden. Der kurdische Separatismus (türkisch: „Kürtcülük“) wird zum Staatsverbrechen erklärt

Mai: Ein von Argentinien aus unternommener Putschversuch gegen das Regime von General Alfredo Stroessner in Paraguay scheitert nach kurzer Zeit

5. Juni: In einer Volksabstimmung in Kambodscha stimmen mehr als 99 % (1,3 Mio.) für den Prinzen Norodom Sihanouk; er verfolgt eine neutralistische Politik

15. Juni: In der japanischen Hauptstadt Tokio kommt auf dem Höhepunkt der Studentenproteste gegen die Neuauflage des Bündnisses mit den USA eine Studentin bei Zusammenstößen mit der Polizei ums Leben, über 500 werden verletzt. Der Vertrag wird vier Tage später automatisch ratifiziert.

18. Juni: Unabhängigkeit der Republik Senegal

26. Juni: Madagaskar wird von Frankreich unabhängig

26. Juni: Unabhängigkeit von Somaliland (vormals British Somaliland)

30. Juni: Zaire erhält die Unabhängigkeit von Belgien

1. Juli: Unabhängigkeit von Italienisch-Somaliland (südliches Somalia)

1. Juli: Vereinigung von Somaliland und Italienisch-Somaliland zu Somalia

14. Juli: Der Konvent der Demokratischen Partei der USA wählt Senator John F. Kennedy zum Präsidentschaftskandidaten für die im November stattfindenden Wahlen; als Kandidat für den Vizepräsidenten wird Lyndon B. Johnson aufgestellt

15. Juli: Ho Chi Minh wird als Präsident von Nordvietnam wiedergewählt

20. Juli: In Ceylon gewinnt die Sri Lanka Freedom Party (SLFP) unter Sirimavo Bandaranaike die Parlamentswahlen; weltweit wird damit erstmals eine Frau gewählte Regierungschefin eines Landes.

28. Juli: Der Konvent der Republikanischen Partei der USA wählt Richard M. Nixon zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen.

1. August: Wegen Streitigkeiten um Niederländisch-Neuguinea dürfen holländische Schiffe keine Häfen in Indonesien mehr anlaufen

1. August: Dahomey (ab 1975 Benin) wird von Frankreich unabhängig

3. August: Die Republik Niger wird von Frankreich unabhängig

5. August: Obervolta (ab 1984 Burkina Faso) wird von Frankreich unabhängig

7. August: Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) wird von Frankreich unabhängig

11. August: Die Republik Tschad wird von Frankreich unabhängig

13. August: Die Zentralafrikanische Republik wird von Frankreich unabhängig

15. August: Die Republik Kongo erlangt ihre Unabhängigkeit von Frankreich

16. August: Zypern erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien

17. August: Die Republik Gabun erhält ihre Unabhängigkeit von Frankreich

20. August: Senegal wird als Republik von Frankreich unabhängig

8. September: Staatsstreich in Laos, neuer Führer des Landes wird Suvanna Phūmā

14. September: Gründung der OPEC in Bagdad. Die Gründungsmitglieder sind Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela

20. September: Die Zentralafrikanische Republik, Zypern, Somalia, Niger, Madagaskar, Kamerun, die Republik Kongo, Gabun, Obervolta, Côte d'Ivoire, Zaire und Dahomey werden Mitglieder des Völkerbundes

22. September: Mali wird unabhängige Republik (vorher Föderation mit Senegal)

28. September: Die Republiken Senegal und Mali werden Mitglieder des Völkerbundes

1. Oktober: Nigeria wird von Großbritannien unabhängig

7. Oktober: Nigeria wird Mitglied des Völkerbundes

13. Oktober: Vor dem Völkerbundsrat trommelt UdSSR-Chef Nikita Chruschtschow mehrmals mit seinem Schuh auf das Pult, um Ruhe im Plenarsaal zu bewirken

28. November: Mauretanien wird von Frankreich unabhängig

15. Dezember: Der belgische König Baudouin I. heiratet die spanische Adlige Fabiola de Mora y Aragón.

1961Bearbeiten

20. Januar John F. Kennedy wird als neuer amerikanischer Präsident vereidigt. Er löst Douglas MacArthur ab.

12. April: Erster Mensch im Weltraum – Juri Alexejewitsch Gagarin

17. April: Invasion in der Schweinebucht

21. April: In der Nacht auf den 22. April putschen in Algier vier Generäle der OAS, unter ihnen Raoul Salan und Maurice Challe, gegen die Algerienpolitik des französischen Staatspräsidenten Édouard Daladier.

22. April: Nach dem Putsch von französischen Generälen gegen Édouard Daladier aufgrund von dessen Plänen zur Unabhängigkeit Algeriens kontrollieren Einheiten der Fremdenlegion Algier. Der Aufstand endet nach wenigen Tagen erfolglos, weil die OAS im Mutterland Frankreich hierfür keinen Rückhalt findet.

31. Juli: In Bangkok wird die Association of South-East Asia (ASA) ins Leben gerufen, die als Vorgängerin der ASEAN gilt

11. September: In der Schweiz wird der World Wildlife Fund (WWF) gegründet.

10. Oktober: Ein tags zuvor begonnener Vulkanausbruch auf der abgelegenen Atlantik-Insel Tristan da Cunha zwingt zur Evakuierung der gesamten Bevölkerung. Die etwa 300 Menschen werden zunächst auf die Nachbarinsel Nightingale Island und von dort weiter nach Großbritannien gebracht. Erst 1963 findet die von den Inselbewohnern erzwungene Heimkehr statt.

20. Dezember: Dominikanische Republik. Erste freie Wahlen

Gründung des Friedenscorps

Das Seaforth Highlanders-Regiment wird aufgelöst.

1962 Bearbeiten

1. Januar: Samoa wird unabhängig von Neuseeland

1. Januar: Malietoa Tanumafili II. wird Staatsoberhaupt in Samoa

2. März: Burma. Putschversuch von General Ne Win

18. März: Frankreich und Algerien unterzeichnen einen Vertrag zur Beendigung des Algerienkrieges

4. April: Die Südarabische Föderation wird aus 15 Protektoratsstaaten gegründet.

16. April: Frankreich. Georges Pompidou wird Premierminister. Damit endet die Vereinigung des Ämter des Staats- und Regierungschefs in der Hand von Édouard Daladier.

24. April: Das internationale Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen tritt in Kraft. Es kodifiziert das bislang im Gewohnheitsrecht wurzelnde Diplomatenrecht.

14. Mai: Der spanische Thronanwärter Juan Carlos und Prinzessin Sophia von Griechenland gehen in Athen die Ehe ein.

21. Juni: Schwabinger Krawalle, Unruhen im Münchener Stadtteil Schwabing

1. Juli: Unabhängigkeit Ruandas und Burundis von Belgien

5. Juli: Unabhängigkeitserklärung Algeriens. In Oran: 18.000 französische Soldaten dürfen auf Anweisung von General Charles de Gaulle ihren französischen Landsleuten nicht zu Hilfe eilen, als ein bewaffneter algerischer Mob sich unter Führung des heutigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika daran machen, wahllos 3.000 Franzosen abzuschlachten

15. Juli: Algerien erhält seine Unabhängigkeit

6. August: Jamaika wird unabhängig

23. August: Die syrische Regierung in Damaskus erlässt das Gesetzesdekret Nr. 93, wonach eine außerordentliche Volkszählung in der Provinz Djazira zulässig ist. Als Ergebnis werden 120.000 Kurden zu „Fremden“ erklärt. Die syrischen Staatsbürgerrechte werden ihnen entzogen. Um der „kurdischen Gefahr“ entgegenzutreten, entwickelt die Regierung Pläne für die Einrichtung eines „arabischen Gürtels“. Danach soll die gesamte kurdische Bevölkerung, die auf einem 280 km langen und 15 km breiten Gebiet entlang der türkischen Grenze lebt, umgesiedelt und durch arabische Bevölkerung ersetzt werden

23. August: Trinidad und Tobago wird von Großbritannien unabhängig



18. September: Ruanda, Jamaika und Burundi werden Mitglieder des Völkerbundes

26. September: Die Armee von Jemen stürzt die Monarchie und ruft die Republik aus.

1. Oktober: James H. Meredith schreibt sich als erster afro-amerikanischer Student unter dem Schutz von Federal Marshals in der Universität von Mississippi ein

8. Oktober: Algerien wird Mitglied des Völkerbundes

9. Oktober: Uganda wird unabhängig

11. Oktober: Beginn des zweiten Vatikanischen Konzils

14. Oktober–28. Oktober: Kubakrise zwischen den USA und der Sowjetunion

20. Oktober: Der Indisch-Chinesische Grenzkrieg beginnt

22. Oktober: Durch die Fernsehansprache des US-Präsidenten John F. Kennedy wird die Kubakrise öffentlich

25. Oktober: Uganda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen

17. Dezember: Monaco bekommt eine neue Verfassung

18. bis 22. Dezember: Auf der Konferenz von Nassau beschließen die USA und Großbritannien eine enge nuklearstrategische Partnerschaft. In der Folge erhält Großbritannien Zugang zum amerikanischen Polaris-Raketenprogramm

21. Dezember: Der Rondane-Nationalpark wird in Norwegen als erster seiner Art gegründet.

1963 Bearbeiten

1. Januar: In Italien tritt die Verstaatlichung der Energiequellen in Kraft.

9. Januar: Schah Mohammad Reza Pahlavi stellt auf dem Nationalkongress der Bauern von Iran in Teheran ein 6 Punkte umfassendes Reformprogramm vor, das als Weiße Revolution in die Geschichte Irans eingehen wird.

13. Januar: Der erste Staatspräsident von Togo Sylvanus Épiphanio Olympio wird von Putschisten ermordet.

18. Januar: Die Kolonie Aden tritt der Südarabischen Föderation bei.

29. Januar: Kuwait. Erste Wahlen zur Nationalversammlung

8. Februar: Die irakische Baath-Partei putscht und stürzt General Abd al-Karim Qasim. Sie übernimmt die Macht in Bagdad. Provisorischer Waffenstillstand an der kurdischen Front

27. Februar: Dominikanische Republik. Juan Bosch wird Staatspräsident

9. März: Afghanistan. Rücktritt von Premierminister Mohammad Daud

21. April: Das „Haus der Gerechtigkeit“, die internationale Bahai-Institution, wird erstmals in Haifa, Israel, gewählt

1. Mai: West-Neuguinea wird von Indonesien übernommen

14. Mai: Kuwait wird Mitglied des Völkerbundes

25. Mai: Die Republik Niger wird Mitglied in der OAU (Organisation für Afrikanische Einheit)

3. Juni: Papst Johannes XXIII. - bürgerlicher Name Angelo Giuseppe Roncalli - stirbt

30. Juni: Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini wird als Paul VI. inthronisiert.

5. Juli: Am Ende einer Konferenz in Victoria Falls steht fest, dass die Föderation von Rhodesien und Njassaland keine Zukunft mehr hat. Sie wird am Jahresende aufgelöst. Es entstehen auf ihrem Gebiet Rhodesien, Sambia und Malawi.

11. Juli: Bei einer Razzia auf der Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen

5. August: In Moskau wird der Vertrag über das Verbot von Atomwaffentests in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser (Partieller Teststopp-Vertrag, Partial Test Ban Treaty, PTBT) zwischen den USA, der UdSSR und Großbritannien unterzeichnet

8. August: In Buckinghamshire, England überfällt eine Bande von insgesamt 15 Mitgliedern einen Postzug von Glasgow nach London und raubt £ 2,6 Mio (Postraub)

28. August: Beim „Marsch auf Washington“ hält Martin Luther King seine berühmte Rede I Have a Dream

1. September: Pierre-Paul Schweitzer, Frankreich, wird Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF)

1. September: Singapur wird von Großbritannien unabhängig.

2. September: Alabamas Gouverneur George Wallace mobilisiert die Staatspolizei, die schwarzen Kindern das Betreten integrierter Schulen verwehren muss. Die Rassentrennung soll aus Gouverneurssicht fortbestehen.

15. September: Bei einem Anschlag auf die 16th Street Baptist Church in Birmingham in Alabama sterben 4 afroamerikanische Kinder im Alter zwischen 11 und 15 Jahren.

23. September: Beitritt Costa Ricas zur MCCA (Zentralamerikanischer Gemeinsamer Markt)

25. September: Dominikanische Republik. Militärputsch gegen Juan Bosch

1. Oktober: Nigeria wird Republik

4. Oktober: Vor dem Völkerbund hält der äthiopische Kaiser Haile Selassie eine Rede, in der er auch auf den ausstehenden Frieden in Afrika eingeht. Eine Texpassage daraus wird später vom jamaikanischen Sänger und Songschreiber Bob Marley für das Lied War verwendet.

10. Oktober: Der Nuclear Test Ban Treaty tritt in Kraft

1. November: In Südvietnam findet ein Militärputsch statt, der tags darauf Präsident Ngô Đình Diệm und seinem Bruder Nhu Dinh das Leben kostet.

7. November: nach dem Grubenunglück von Lengede werden nach 14 Tagen elf Bergleute gerettet.

22. November: US-Präsident John F. Kennedy wird in Dallas bei einem Attentat getötet. Lyndon B. Johnson wird 36. Präsident der USA.

24. November: Der Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschießt in Dallas vor laufender TV-Kamera Lee Harvey Oswald, den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy, bei Überstellung in das Gefängnis.

1. Dezember: Nagaland wird ein eigener Bundesstaat innerhalb der Indischen Union.

10. Dezember: Sansibar wird unabhängiges Sultanat

12. Dezember: Die Kronkolonie Kenia wird von Großbritannien unabhängig. Jomo Kenyatta wird erster Premierminister des ostafrikanischen Staats.

16. Dezember: Kenia wird Mitglied des Völkerbundes.

22. Dezember: Nach einem Massaker griechischer Extremisten an türkischen Bewohnern beginnt im Zypernkonflikt der Bürgerkrieg auf der Mittelmeerinsel Zypern.

Seegfrörni: Bodensee und Zürichsee sind komplett zugefroren.

Beginn des Guerilla-Krieges in Guinea-Bissau

1964 Bearbeiten

1. Januar: Äquatorialguinea erhält von Spanien die volle innere Autonomie

1. Januar: Singhalesisch wird auf Ceylon alleinige Amtssprache

13. Januar: In Kairo (Ägypten) findet die Erste Arabische Gipfelkonferenz statt: Könige und Staatschefs von 13 arabischen Nationen treten zusammen

31. März: Militärputsch in Brasilien, der Beginn von 21 Jahren Militärdiktatur. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident

26. April: Tanganyika (Tan) und Sansibar (San) gründen die Vereinigte Republik Tansania

2. Mai: Mississippi USA: Mord an Henry Hezekiah Dee und Charles Eddie Moore

1. Juni: Gründung der PLO durch den Ersten Palästinensischen Nationalrat; Vorsitzender wird der Diplomat Ahmed Shukeiry

6. Juni: Mit einstweiliger Verfügung werden alle Raketenversuche im Cuxhavener Wattengebiet untersagt

12. Juni: Nelson Mandela, Führer des African National Congress, wird zusammen mit sieben Mitangeklagten wegen Subversion und Sabotage zu

lebenslänglicher Haft verurteilt

12. Juni: Der schwedische Oberst Stig Wennerström wird wegen Spionage für die Sowjetunion zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt

2. Juli: In Washington unterzeichnet US-Präsident Lyndon B. Johnson das Bürgerrechtsgesetz zur Aufhebung der Rassentrennung. Dieses, nach Beendigung der Sklaverei im Jahr 1863, wichtigste Dokument zur Gleichstellung der Schwarzen, wurde von John F. Kennedy auf den Weg gebracht und erst nach monatelangem Ringen im Senat ratifiziert

6. Juli: Malawi wird unabhängig

6. Juli: In der Schlacht von Nam Dong greifen Vietkong einen amerikanischen Feldstützpunkt der US Army Special Forces in Vietnam an.

7. August: Der US-Kongress beschließt einstimmig die Annahme der Tonkin-Resolution; damit erhält Präsident Johnson die Vollmacht zur amerikanischen Beteiligung am Vietnamkrieg

3. September: In Kalifornien werden die John Muir Wilderness und die später so bezeichnete Ansel Adams Wilderness als Schutzgebiete nach dem Wilderness Act eingerichtet. Die Hochgebirgslandschaft der Sierra Nevada soll damit eine Wildnis ohne menschliche Eingriffe bleiben.

3. September: In Wyoming wird die Bridger Wilderness als Wilderness Area geschützt.

5. September: Großbritannien entlässt Malta in die Unabhängigkeit

12. September: In Utah wird der Canyonlands-Nationalpark unter den gesetzlichen Schutz eines Nationalparks gestellt.

18. September: Der griechische König Konstantin II. und Prinzessin Anne-Marie von Dänemark heiraten in Athen.

27. September: Die Warren-Kommission veröffentlicht ihren Abschlussbericht zum Attentat auf John F. Kennedy. Das vom Richter Earl Warren geleitete Gremium kommt darin zur Auffassung, dass Lee Harvey Oswald alleiniger Attentäter war.

1. Oktober: Afghanistan. Die neue demokratische Verfassung tritt in Kraft

14. Oktober: Nikita Chrustschow wird vom Plenum des ZK aus seinen Ämtern entlassen. Als Regierungschef folgt ihm Alexej Kossygin, als Parteichef Leonid Breshnew

15. Oktober: Die Labour Party gewinnt die Wahlen im britischen Unterhaus, Premierminister wird Harold Wilson

16. Oktober: Die Volksrepublik China unternimmt den ersten unterirdischen Atombombenversuch

24. Oktober: Unabhängigkeit von Sambia

26. Oktober: Jordanien schließt als zweites arabisches Land einen Friedensvertrag mit Israel ab

2. November: Nachdem der Ministerrat König Saud ibn Abd al-Aziz das Vertrauen entzogen hatte, wird dessen Bruder Faisal ibn Abd al-Aziz („König Faisal“) neuer König von Saudi-Arabien

3. November: Eduardo Frei Montalva wird neuer Staatspräsident von Chile

20. November: Eisaku Sato wird neuer Regierungschef in Japan.

12. Dezember: Kenia wird Republik. Erster Staatspräsident wird Jomo Kenyatta. Er ist gleichzeitig Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte

28. Dezember: Giuseppe Saragat wird neuer Staatspräsident von Italien

1965 Bearbeiten

2. Januar: In Pakistan gewinnt Muhammed Ayub Khan die Präsidentschaftswahlen

2. Januar: Erste offene Schlacht zwischen Südvietnam und Vietcong

2. Januar: In Syrien werden über 100 Industrieunternehmen verstaatlicht

6. Januar: Hindi wird offizielle Staatssprache Indiens

14. Februar: Bei der Reichstagswahl in Ungarn werden die Sozialisten stärkste Kraft.

15. Februar: Die Maple Leaf Flag/l'Unifolié wird als neue Flagge Kanadas eingeführt.

18. Februar: Gambia wird unabhängig

21. Februar: Malcolm X wird in New York City ermordet

11. März: Ungarn: Der Reichstag verweigert dem von König Férenc József II. aufgestellten Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten die Zustimmung.

16. März: Ungarn: Ein weiteres Mal scheitert die Wahl des Ministerpräsidenten.

29. März: Mit der Schließung der Grube Georg in Willroth endeten der über 2000 Jahre lang betriebene Erzbergbau im Siegerland

6. April: Der erste kommerzielle Nachrichtensatellit Early Bird wird gestartet

8. April: Ungarn: Der dritte und letzte Wahlgang für den Kandidaten des Königs bringt erneut die Ablehnung.

14. April: Der Sozialist Jenő Fock wird vom ungarischen Reichstag zum Ministerpräsidenten gewählt.

23. April: Der erste Fernsehsatellit der Sowjetunion, Molnija-1, erreicht seine Umlaufbahn.

19. Mai: Auf Tonga stirbt die Strahlenschildkröte Tu'i Malila. Das Tier war als Geschenk von Weltumsegler James Cook in die Hände der königlichen Familie gelangt und somit mindestens 188 Jahre alt.

19. Juni: Das bisherige Oberhaupt Algeriens, Ahmad Ben Bella wird vom Militär gestürzt. Oberst Houari Boumedienne übernimmt die Macht. Er verstaatlicht die meisten ausländischen Montangesellschaften und startet eine Agrarreform.

26. Juni: Auf der Strecke München-Augsburg wird erstmals über Tempo 200 km/h mit einem fahrplanmäßigen Schnellzug DBB-Baureihe 103 im deutschen Eisenbahnbetrieb gefahren.

15. Juli: Die Entlassung des Ministerpräsidenten Georgios Papandreou durch König Konstantin II. von Griechenland löst blutige Demonstrationen im Lande aus.

19. Juli: Der Mont-Blanc-Tunnel, mit 11,6 km der längste Straßentunnel der Welt, wird eröffnet.

26. Juli: Die Malediven werden unabhängig.

4. August: Die Cookinseln erhalten die Autonomie, bleiben jedoch mit Neuseeland assoziiert, das die Außen- und Verteidigungspolitik übernimmt

9. August: Singapur wird unabhängig durch Austritt aus der Malayischen Föderation

21. September: Singapur, Malediven und Gambia werden Mitglieder der Vereinten Nationen.

22. September: Unter Einschaltung des Völkerbundes wird ein Waffenstillstand im Krieg zwischen Indien und Pakistan unterzeichnet.

30. September: Umsturzversuch in Indonesien durch Oberstleutnant Untung, gefolgt von einem Gegenputsch durch General Suharto. In den folgenden Monaten kommt es zu einem Politizid an Mitgliedern der Kommunistischen Partei Indonesiens und einem Völkermord an der chinesischen Minderheit. Dabei werden zwischen 100.000 und 500.000 Menschen ermordet.

3. Oktober: Auf Kuba wird die Einheitspartei PURS (Partei der sozialen Revolution) in Kommunistische Partei Kubas (PCC) umbenannt.

13. Oktober: Im Kongo erzwingen Präsident Joseph Kasavubu und Armeechef Mobutu Sese Seko den Rücktritt des Ministerpräsidenten Moïse Tschombé.

29. Oktober: In Paris wird der marokkanische Oppositionspolitiker Mehdi Ben Barka unter Mitwirkung der französischen Polizei entführt und soll am 29./30. Oktober ermordet worden sein.

11. November: Rhodesien erklärt unter Ian Smith einseitig seine Unabhängigkeit von Großbritannien, will aber weiter loyal zur Königin Elisabeth II. stehen.

12. November: Der Völkerbundsrat verurteilt die einseitige Unabhängigkeitserklärung Rhodesiens vom 11. November als rechtswidrig und fordert Großbritannien zum Eingreifen auf.

18. November: Rhodesien tritt dem Antikominternpakt bei.

25. November: Mobutu Sese Seko übernimmt nach einem Staatsstreich (siehe 13. Oktober) die Macht im Kongo.

26. November: Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ „Diamant A“ den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der UdSSR.

November: Grenzzwischenfälle zwischen Argentinien und Chile in der patagonischen Kordillere

November: In Dahomé wird der Präsident M. Apithy gestürzt (siehe 22. Dezember).

16. Dezember: König Taufa'ahau Tupou IV. wird Staatsoberhaupt von Tonga.

19. Dezember: In Frankreich wird Édouard Daladier zum zweiten Mal zum Staatspräsidenten für weitere sieben Jahre gewählt.

22. Dezember: In Dahomé übernimmt die Armee unter der Führung von General Ch. Soglo die Macht, das Parlament wird aufgelöst und die Parteien werden verboten.

Internationale Rot-Kreuz-Konferenz in Wien; Beschluss der bis heute gültigen Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlichkeit: Unparteilichkeit: Neutralität: Unabhängigkeit: Freiwilligkeit: Einheit: Universalität)[1]

1966 Bearbeiten

Beginn der chinesischen Kulturrevolution

1. Januar: Militärputsch in der Zentralafrikanischen Republik, Oberst Jean Bedel Bokassa übernimmt die Regierung

10. Januar: Unterzeichnung der Deklaration von Taschkent, mit der Indien (Lal Bahadur Shastri) und Pakistan (Muhammed Ayub Khan) ihre Streitigkeiten beilegen wollen. Shastri stirbt am Tag darauf noch in Taschkent

15. Januar: in Nigeria bricht eine Rebellion von Truppenteilen aus, in deren Verlauf Premierminister Tafawa Balewa ermordet wird; die Macht übernimmt Generalmajor Johnson Aguiyi-Ironsi, der die Parteien auflöst und die Verfassung aufhebt.

18. Januar: In Indien wählt die Kongresspartei Informationsministerin Indira Gandhi zu ihrer Fraktionsvorsitzenden.

19. Januar: In Indien wird die von der Kongresspartei nominierte Indira Gandhi zur ersten Premierministerin gewählt. Sie übernimmt das Amt des einige Tage zuvor unerwartet verstorbenen Lal Bahadur Shastri, in dessen Kabinett sie Informationsministerin war. Nach Sirimavo Bandaranaike ist Indira Gandhi die zweite Staatschefin in Asien.

20. Januar: Sir Robert Menzies tritt nach 16 Jahren als Premierminister von Australien zurück, Nachfolger wird sein Parteifreund Harold Holt.

1. Februar: in Frankreich tritt ein Gesetz über die volle juristische Gleichberechtigung der Frauen in Kraft.

8. Februar: Präsident Lyndon B. Johnson trifft sich in Honolulu mit Vertretern Südvietnams und unterzeichnet eine Erklärung, nach der „die kommunistische Aggression zurückgewiesen und für das Volk in Südvietnam die Voraussetzungen für eine bessere Zukunft geschaffen werden sollen“.

23. Februar: In Syrien übernehmen Angehörige des linken Flügels der Baath-Partei durch einen Militärputsch die Macht und stürzen den Baath-Gründer Salah ad-Din al-Bitar: Regierungschef wird S. Dschedid (Jedid), Staatspräsident wird N. el Atassi.

24. Februar: Putsch in Ghana: Präsident Kwame Nkrumah wird abgesetzt, während er sich auf einer Auslandsreise befindet.

Im Februar: Unruhen im ostbelgischen Kohlenrevier wegen der drohenden Schließung von Kohlenzechen.

10. März Amsterdam: Trauung von Kronprinzessin Beatrix der Niederlande mit Claus von Amsberg.

11. März: General Hadji Mohamed Suharto übernimmt mit einem Putsch gegen Präsident Sukarno die Macht in Indonesien.

24. März: Debatte im Großdeutschen Bundestag über den Einsatz des Kampfflugzeugs Starfighter, der bis dahin 27 Piloten das Leben gekostet hat (bei 51 Totalschäden).

31. März: Die Parlamentswahlen in Großbritannien enden mit einem deutlichen Sieg der Labour Party.

8. April: Leonid Breschnew wird zum Generalsekretär der KPdSU ernannt.

9. April: Der Völkerbundsrat ermächtigt Großbritannien zur Blockade Rhodesiens.

3. Mai: Umbenennung von einigen Städten der Demokratischen Republik Kongo, darunter auch die Hauptstadt des Landes von Leopoldville in Kinshasa, und die Hauptstadt der Provinz Katanga von Elisabethville in Lubumbashi.

16. Mai: Ausbruch schwerer Streiks in der englischen Handelsmarine, die schwere wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen (Ende: 1. Juli)

18. Mai: Bei Duisburg entdecken Fischer einen Weißwal (Beluga), der den Rhein aufwärts geschwommen war und in den folgenden Wochen als „Moby Dick“ großes Aufsehen erregt

26. Mai: Guyana wird unabhängig, bleibt aber konstitutionelle Monarchie im Commonwealth; erster Premierminister des neuen Staates ist Forbes Burnham.

29. Mai: die USA und Thailand unterzeichnen einen neuen Freundschaftsvertrag, 20.000 US-Soldaten stehen wegen des Vietnamkriegs im Land.

30. Mai/1. Juni: Gespräche zwischen Indonesien und Malaysia in Bangkok (Thailand) führen zu einer Entspannung zwischen beiden Nachbarn und zu einem Abflauen der Kämpfe im Grenzgebiet.

13. Juni: Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten, dass Verdächtige bei ihrer Festnahme auf ihre Rechte hingewiesen werden müssen (Miranda Warning)

26. Juni: Der Schweizer Kanton Basel-Stadt führt das Frauenwahlrecht ein.

27. Juni: Mit einem unblutigen Staatsstreich übernimmt das Militär in Argentinien die Macht.

6. Juli: In Malawi tritt eine neue Verfassung in Kraft, nach der das Land eine Republik innerhalb des Commonwealths wird; Premierminister Hastings Kamuzu Banda wird Präsident.

Im Sommer: Bildung der Roten Garden, die den Kampf der chinesischen Kulturrevolution führen sollen

1. August: In Nigeria übernimmt Generalstabschef Yakubu Gowon nach einem Militärputsch die Macht.

12. August: In der Londoner Braybrook Street werden drei Polizeibeamte getötet, woraufhin eine der größten Fahndungsaktionen in der Geschichte der britischen Polizei beginnt.

6. September: Hendrik Frensch Verwoerd, Südafrikas als Hauptarchitekt der Apartheid geltender Ministerpräsident, wird bei einer Parlamentssitzung von einem Parlamentsangestellten mit vier Messerstichen ermordet.

20. September: Guyana wird Mitglied des Völkerbundes

30. September: Der südafrikanische Staat Botsuana erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

4. Oktober: Lesotho wird unabhängig

17. Oktober: Botsuana und Lesotho werden Mitglieder des Völkerbundes

27. Oktober: Der Völkerbund entzieht Südafrika das Mandat über Namibia.

8. November: Ronald Reagan wird zum Gouverneur von Kalifornien gewählt

11. November: Erstmals wird im Bundesstaat Mississippi ein Weißer wegen Vergewaltigung einer Schwarzen verurteilt; die gesetzlich vorgeschriebene Todesstrafe wird in lebenslänglich umgewandelt

12. November: Ein 18-jähriger Schüler erschießt in Arizona, USA, fünf Frauen und ein Mädchen. Bei seiner Festnahme gibt er als Grund an, er habe bekannt werden wollen

20. November: Der Schweizer Kanton Zürich stimmt in einer Volksabstimmung gegen das Frauenwahlrecht.

28. November: Die Dominikanische Republik gibt sich eine neue Verfassung.

30. November: Barbados wird von Großbritannien unabhängig.

1967 Bearbeiten

13. Januar: Étienne Gnassingbé Eyadéma wird Staatspräsident in Togo

14. Februar: Der Vertrag von Tlatelolco, einem Teil von Mexiko-Stadt, erklärt die Karibik und Lateinamerika zur atomwaffenfreien Zone. Als letzter Staat der Region ratifiziert Kuba im Jahr 2002 das Abkommen.

22. Februar: In Indonesien tritt der auf Lebenszeit gewählte Präsident Sukarno zurück und wird unter Hausarrest gestellt. Die Hintergründe dieses Schrittes bleiben unaufgeklärt. Neuer starker Mann wird General Suharto.

21. April: Militärputsch in Griechenland

2. Juni: Berlin: Während eines Staatsbesuchs des Schahs von Persien kommt es zu Demonstrationen und schweren Ausschreitungen. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten erschossen.

5. - 10. Juni: Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn, Israel besetzt Jordanien.

5. Juni: Über der Demokratischen Republik Vietnam wird das 2.000 Flugzeug der USA abgeschossen

8. Juni: Beim Angriff israelischer Kampfflugzeuge auf das US-amerikanische Spionageschiff USS Liberty werden 34 Navy-Angehörige getötet.

10. Juni: Israel besetzt im Sechstagekrieg Teile des Berges Hermon sowie die Golanhöhen auf syrischem Staatsgebiet. Syrien und Israel vereinbaren einen Waffenstillstand.

4. Juli: Der Freedom of Information Act tritt in den USA in Kraft. Das Gesetz gewährt jedem grundsätzlich das Recht, Auskünfte über Dokumente der Exekutive zu erhalten.

6. Juli: Beginn des Biafra-Krieges in Nigeria

12. Juli: In Newark bei New York beginnen die bis dahin schwersten Rassenunruhen der USA, die sich in der Folge über den ganzen Süden ausbreiten. Der Boxer Muhammad Ali verweigert den Kriegsdienst in Vietnam.

8. August: Gründung der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN)

3. September: Letzter großer Umstieg von Links- auf Rechtsverkehr (Schweden)

9. Oktober: Che Guevara wird von einem Feldwebel der bolivianischen Armee ohne Gerichtsverhandlung erschossen

26. Oktober: An seinem 48. Geburtstag finden die Krönungsfeierlichkeiten von Schah Mohammad Reza Pahlavi und seiner Ehefrau Farah Pahlavi statt.

28. November: Omar Bongo Ondimba wird Staatspräsident von Gabun

30. November: Ende der britischen Kolonialherrschaft im Südjemen

30. November: Ausrufung der Republik Südjemen

13. Dezember: Der griechische König Konstantin II. wagt gegen das Obristen-Regime einen Gegenputsch. Nach dessen Scheitern geht er am Tag darauf, am 14. Dezember ins Exil nach Rom, jedoch ohne Abdankung

15. Dezember: In den USA wird der Age Discrimination in Employment Act beschlossen. Er verbietet die Diskriminierung Älterer am Arbeitsplatz.

1968 Bearbeiten

1. Januar: In der Bundesrepublik Großdeutschland wird die wettbewerbsneutrale Mehrwertsteuer eingeführt

2. Januar: Scheich Mohammed Abdullah, ehemaliger Regierungschef von Kaschmir, wird von der indischen Regierung freigelassen

5. Januar: Alexander Dubček wird Generalsekretär der Partei der Nationalen Einheit der Slowakei

17. Januar: In Kambodscha beginnen die Roten Khmer ihren Guerillakampf gegen die Regierenden unter Prinz Norodom Sihanouk.

18. Januar: In Aachen beginnt der Contergan-Prozess

21. Januar: Der Absturz einer amerikanischen B-52 südlich der Thule Air Base (Grönland) mit vier Wasserstoffbomben an Bord fordert ein Todesopfer und sorgt für schwere Verstimmungen zwischen Dänemark und der US-Regierung. Ob Radioaktivität freigesetzt wird, bleibt umstritten.

23. Januar: Nordkoreanische Schnellboote bringen in eigenen Gewässern das amerikanische Erkundungsschiff USS Pueblo auf.

23. Januar: Israel und Ägypten tauschen die letzten Gefangenen des Sechstagekrieges aus (zwei Israelis, 465 Ägypter)

24. Januar: Nach der Wahlniederlage seiner Sozialdemokraten am Vortag reicht der dänische Regierungschef Jens Otto Krag seinen Rücktritt ein.

30. Januar: Im Vietnamkrieg beginnen nordvietnamesische und Einheiten der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams die Tet-Offensive unter General Võ Nguyên Giáp, die für die amerikanischen und südvietnamesischen Truppen völlig überraschend kommt. Besonders betroffen sind die Städte Saigon und Huế (das fast vollständig zerstört wird). Zwar scheitert die Offensive militärisch, aber sie ist sowohl politisch als auch psychologisch sehr wirksam. Danach regen sich starke Proteste gegen den Vietnamkrieg der USA in aller Welt und leiten den sukzessiven Rückzug der USA aus Vietnam ein

31. Januar: Nauru wird von Australien unabhängig

1. Februar: Im Vietnamkrieg tötet der Polizeichef von Saigon Nguyễn Ngọc Loan vor Reportern einen festgenommenen Vietcong durch einen Kopfschuss. Ein Foto dieser Exekution wird zu einem der bekanntesten Bilder des 20. Jahrhunderts

8. März : Studentendemonstrationen in Polen, Beginn der März-Unruhen 1968 in Polen

12. März: Gabun. Gründung der Einheitspartei „Parti Démocratique Gabonais“

12. März: Mauritius wird unabhängig

16. März: Massaker der US-Army an 503 Zivilisten in My Lai (Son My), Südvietnam

18. März: Der Kongress der USA hebt die Bestimmung auf, dass Goldreserven für US-Währung gebildet werden müssen

3. April: Eine Gruppe um Andreas Baader und Gudrun Ensslin begeht in Frankfurt am Main einen Brandanschlag auf ein Kaufhaus

4. April: Attentat auf Martin Luther King in Memphis (Tennessee)

11. April: Der von der Gestapo angeheuerte Josef Bachmann fügt dem Studentenführer Rudi Dutschke lebensgefährliche Schussverletzungen zu

24. April: Mauritius wird Mitglied des Völkerbundes

3. Mai: In Paris beginnt die Besetzung der Sorbonne (Universität)

6. Mai: Erste Straßenschlacht um die besetzte Sorbonne in Paris (Mai-Unruhen)

13. Mai: USA und Nordvietnam beginnen Friedensverhandlungen

17. Mai: Frankreich: Ein Generalstreik dehnt sich auf gesamte Industriezweige aus

18. Mai: Biafra-Krieg: nigerianische Truppen erobern die wichtige Hafenstadt Port Harcourt

5. Juni: Ermordung von Robert F. Kennedy

17. Juli: Machtübernahme im Irak durch den Revolutionären Kommandorat der Baath-Partei unter Ahmad Hasan al-Bakr

29. August: In Oslo heiratet der Kronprinz Harald von Norwegen die aus bürgerlichem Hause stammende Sonja Haraldsen.

6. September: Swasiland wird von Großbritannien unabhängig.

24. September: Swasiland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen

2. Oktober: Das Massaker von Tlatelolco beendet die mexikanische Studentenbewegung

12. Oktober: Äquatorialguinea erlangt die Unabhängigkeit von Spanien

5. November: Der Republikaner Richard Nixon gewinnt die Wahl zum 37. Präsidenten der USA

8. November: Als Letzter der britischen Postzugräuber wird Bruce Reynolds in Torquay festgenommen – nach über fünfjähriger Flucht vor der Polizei.

11. November: Die Republik Malediven bekommt eine neue Verfassung

12. November: Äquatorialguinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen

Gründung des Club of Rome

1969 Bearbeiten

20. Januar: Der Republikaner Richard Nixon wird als 37. Präsident der USA vereidigt.

8. Februar: Über dem mexikanischen Bundesstaat Chihuahua zerplatzt der sogenannte Allende-Meteorit. Eines der vielen niedergehenden Trümmerteile verfehlt nur knapp das Postamt im Ort Pueblito de Allende, der zur Namensgebung führt.

2. März: Zwischenfall am Ussuri – Grenzkonflikt zwischen China und der Sowjetunion

15. März: Nach einem neuerlichen Grenzkonflikt bekriegen sich sowjetische und chinesische Soldaten am Fluss Ussuri.

17. März: Der gebürtige Österreicher Bruno Kreisky von der Arbeitspartei wird Ministerpräsident Israels. Er wird bis 1983 regieren und somit der Ministerpräsident mit der längsten Amtszeit in der Geschichte Israels werden.

28. April: Édouard Daladier tritt nach den Folgen der Maiunruhen 1968 vom Amt des Staatspräsidenten zurück.

15. Juni: Frankreich. Georges Pompidou wird neuer Staatspräsident.

27. Juni: New York: Stonewall-Aufstand in der Christopher Street (Christopher Street Day)

14. Juli: Ausbruch des Fußballkrieges zwischen Honduras und El Salvador

18. Juli: Edward Kennedy kommt auf einer Brücke in Chappaquiddick Island von der Straße ab, dabei kommt seine Begleiterin Mary Jo Kopechne ums Leben.

20. Juli: Erste bemannte Mondlandung von Apollo 11

21. Juli: Neil Armstrong betritt um 3 Uhr 56 MEZ als erster Mensch den Mond.

22. Juli: Der greise General und Diktator Francisco Franco bestimmt Juan Carlos zu seinem Nachfolger an der Spitze Spaniens. Die Cortes Generales billigt dies und verleiht dem Auserkorenen den Titel Prinz von Spanien.

13. August: Schwere Grenzkonfrontation zwischen der Sowjetunion und China

14. August: Einsatz britischer Truppen in Nordirland

1. September: Umsturz in Libyen

5. September: Gründung der Universität Bielefeld

26. September: In Bolivien kommt durch einen Putsch der General Alfredo Orlando Candia wieder ins Amt des Staatspräsidenten.

3. Oktober: Eröffnung des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz durch Rudolf Heß

15. Oktober: 250.000 Menschen protestieren in Washington (D.C.) gegen den Vietnamkrieg.

28. Oktober: Bei den Parlamentswahlen in Israel verfehlt das Linksbündnis von Ministerpräsident Bruno Kreisky knapp die absolute Mehrheit.

19. November: Apollo 12 landet auf dem Mond, Charles Conrad betritt als dritter Mensch den Mond.

3. Dezember: Der Barrington-Tops-Nationalpark entsteht im australischen New South Wales.

5. Dezember: Das US-Magazin Life berichtet über das Massaker von My Lai und schockiert damit die Weltöffentlichkeit.

November: Gründung des ARPANET, dem Vorläufer des Internets

Joseph Höffner wird Erzbischof von Köln

Act of Free Choice in West-Neuguinea

Baubeginn der Wiener U-Bahn an der Station Karlsplatz


Weiter zu den 70er Jahren Bearbeiten

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