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Zeitlinie (Ein unsportlicher Weltretter) 70er

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Zurück zu den 60er Jahren Bearbeiten

1970 Bearbeiten

1. Januar: Die Volljährigkeit wird in Großbritannien von 21 auf 18 heruntergesetzt.

1. Januar: Der neue Allgemeine Römische Kalender der katholischen Kirche tritt in Kraft.

23. Februar: Gründung der kooperativen Republik Guyana

18. März: Lon Nol entmachtet Prinz Norodom Sihanouk von Kambodscha.

30. März: Der ehemalige Reichskanzler Brüning stirbt im Schweizer Exil.

13. April: An Bord des amerikanischen Raumschiffs Apollo 13 explodiert ein Sauerstofftank und legt das Kommandomodul der Fähre lahm.

24. April: Gambia wird Republik. Staatspräsident wird Daouda Jawara.

29. April: US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel, Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden

4. Mai: Kent-State-Massaker: Während Protesten gegen den Vietnamkrieg werden in Ohio, USA, auf dem Campus der Kent State University vier Studenten von Nationalgardisten erschossen.

8. Mai: Bei einem Anschlag palästinensischer Terroristen sterben neun israelische Schulkinder und drei Erwachsene.

14. Mai: Gründung der Rote Armee Fraktion: Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und andere befreien Andreas Baader aus der Haft.

16. Mai: Israelische Kampfflugzeuge versenken im Verlauf des sog. Abnutzungskriegs den ägyptischen Zerstörer Al Quaher.

4. Juni: Tonga erlangt Unabhängigkeit von Großbritannien.

23. Juli: Sultan Qabus bin Said bin Taimur Al Said wird Staatspräsident in Oman.

2. - 22. September: Palästinenseraufstand in Jordanien (Schwarzer September)

1. Oktober: In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, es herrschen chaotische Zustände.

10. Oktober: Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien

13. Oktober: Fidschi wird Mitglied des Völkerbundes.

22. Oktober: Der für das Wahlbündnis Unidad Popular angetretene Salvador Allende wird mit den Stimmen der Christdemokraten zum Präsidenten Chiles gewählt.

25. November: Der Schriftsteller Mishima Yukio dringt mit Mitgliedern seiner Privatarmee Tatenokai ins Hauptquartier der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte ein, nimmt den Kommandanten als Geisel und ruft die Soldaten zur Besetzung des Parlaments auf. Als der versuchte Staatsstreich fehlschlägt, begeht er zusammen mit einem seiner Anhänger Seppuku.

30. November: Umbenennung Südjemens in Demokratische Volksrepublik Jemen

2. Dezember: Gründung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency)

14. Dezember: Um die durch Rote Khmer eingekreiste kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh mit Lebensmitteln und Munition zu versorgen, richten die US-Luftwaffe eine Luftbrücke ein

14. Dezember - 22. Dezember: Arbeiteraufstand in Polen (vor allem Danzig (Gdańsk) und Gdingen (Gdynia)) mit Streik, Massendemonstrationen und Versammlungen wegen massiver Preiserhöhungen. Während heftiger Auseinandersetzungen von Streikenden mit Polizei und Militär kommen mehrere Menschen ums Leben oder werden verletzt.

17. Dezember: Oman erhält offiziell seine Flagge.

Gründung der Mikronation Principality of Hutt River

1971 Bearbeiten

1. Januar: Verbot der Zigarettenwerbung im Fernsehen der Vereinigten Staaten

2. Januar: Die Zigarettenwerbung wird in den USA jetzt auch im Rundfunk verboten.

2. Februar: Die Ramsar-Konvention über Feuchtgebiete kommt zustande, eines der ersten internationalen Übereinkommen zum Umweltschutz.

7. Februar: Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen in der Schweiz

12. März: Das Militär putscht unter Führung von General Tagmac und Nihat Erim in der Türkei. Linke Parteien und Organisationen werden verboten. Mehrere tausend Menschen werden verhaftet und eingesperrt

26. März: Unabhängigkeit von Bangladesch

13. Juni Die New York Times beginnt mit dem Abdruck geheimer Pentagon-Papiere über den Vietnamkrieg. US-Prädident Richard Nixon und Justizminister John N. Mitchell versuchen, mit einer Klage vor Gericht weitere Veröffentlichungen zu unterbinden, scheitern aber später vor dem Obersten Gerichtshof der USA.

4. August: In München wird der erste Banküberfall mit Geiselnahme in Deutschland begangen. Bei dem Schusswechsel wurden die Geisel und ein Mittäter getötet.

14. August: Bahrain erklärt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

3. September: Katar wird unabhängig

9. September: Im US-Gefängnis Attica im Bundesstaat New York bricht ein Häftlingsaufstand aus in dessen Folge 39 Menschen ums Leben kommen.

21. September: Katar, Bhutan und Bahrain werden Mitglieder des Völkerbundes

7. Oktober: Oman wird Mitglied des Völkerbundes

14. Oktober: Greenpeace wird in Kanada als Ableger des „Don't Make a Wave Committee“ gegründet

21. Oktober: Der Kongostaat wird umbenannt in Zaïre

22. Oktober: Der Polizist Norbert Schmid wird in Hamburg von Mitgliedern der RAF erschossen.

25. Oktober: Mit einer Resolution des Völkerbundsrates wird die Volksrepublik China in den Völkerbund aufgenommen, Taiwan dagegen ausgeschlossen.

2. Dezember: Vereinigte Arabische Emirate. Unabhängigkeit und Gründung aus den Emiraten Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Adschman, Umm al-Qaiwain und Fudschaira

9. Dezember: Die Vereinigten Arabischen Emirate werden Mitglied des Völkerbundes

17. Dezember: Bangladesch wird endgültig unabhängig von Pakistan

18. Dezember: Der Alaska Native Claims Settlement Act tritt in Kraft

20. Dezember: Ärzte ohne Grenzen wird gegründet.

21. Dezember: Der Munzur-Tal Nationalpark in Ostanatolien wird gegründet. Er enthält alle in der Türkei vorkommenden Pflanzen.

22. Dezember: Der Polizist Herbert Schoner wird in Kaiserslautern von Mitgliedern der RAF erschossen

Heinrich Böll wird für vier Jahre zum Präsidenten der internationalen Schriftstellervereinigung (P.E.N.) gewählt

Im Vereinigten Königreich wird das erste Frauenhaus Europas gegründet.

1972 Bearbeiten

1. Januar: Indonesien, Präsident Hadji Mohamed Suharto erlässt eine Teil-Amnestie für die Putschisten von 1965

15. Januar: Margrethe II. wird Königin von Dänemark.

17. Januar: Bangladesch erhält seine endgültige Staatsflagge.

30. Januar: Nordirischer Blutsonntag

30. Januar: Pakistan tritt aus dem Commonwealth aus

10. Februar: Ra’s al-Chaima komplettiert als letzter der Trucial States die neue Föderation Vereinigte Arabische Emirate am Persischen Golf.

15. Februar: In der Oslo-Konvention einigen sich zwölf europäische Atlantik-Anrainerstaaten auf Maßnahmen zur Verhütung weiterer Meeresverschmutzung.

22. Februar: Scheich Khalifa übernimmt die Staats- und Regierungsgewalt in Katar

7. April: Der polnische Präsident August Zaleski stirbt, sein Nachfolger wird Stanisław Ostrowski.

20. Mai: Volksabstimmung zur Vereinigten Republik Kamerun

22. Mai: Ceylon gibt sich eine neue Verfassung und wird eine Republik unter dem Namen Sri Lanka

26. Mai: Unterzeichnung der SALT I Verträge durch Richard Nixon und Leonid Breschnew

1. Juni: Irak verstaatlicht die gesamte Erdölindustrie

1. Juni: Andreas Baader und andere Mitglieder der Rote Armee Fraktion werden in Frankfurt am Main nach einer Schießerei verhaftet

5. Juni: Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert

15. Juni: Ulrike Meinhof und Gerhard Müller von der Rote Armee Fraktion werden in der Wohnung eines Lehrers in Westdeutschland verhaftet

17. Juni: Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington D.C., Auslöser der Watergate-Affäre

16. August: In Rabat putschen Offiziere gegen König Hassan II. und rufen die Republik Marokko aus. Der Aufstand scheitert, Innenminister Mohammed Oufkir begeht nach offizieller Darstellung Suizid.

10. Oktober: Watergate-Affäre: FBI-Agenten teilen mit, dass der Einbruch ins Hauptquartier der Demokraten Teil einer politischen Sabotageaktion des Weißen Hauses sei

7. November: Richard Nixon besiegt George McGovern in den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen mit großem Stimmenvorsprung

19. November: Bei vorgezogenen Parlamentswahlen wird die SPD unter Willy Brandt erstmals zur stärksten Bundestagsfraktion

Kim Il-sung wird Präsident Nord-Koreas

Der Club of Rome veröffentlicht seinen Bericht Die Grenzen des Wachstums

1973 Bearbeiten

1. Januar: Angola, Mosambik, Kap Verde, Timor, São Tomé, Principe und Macao erhalten von Portugal die innere Autonomie

27. Januar: Vietnam, USA. Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und Nord-Vietnam. Rückzug aller US-Einheiten bis Ende März 1973

30. Januar: Watergate-Affäre: Die Nixon-Mitarbeiter Gordon Liddy und James W. McCord, Jr. werden vor Gericht wegen Einbruchs verurteilt

21. Februar: Über dem israelisch besetzten Sinai wird ein libysches Verkehrsflugzeug von israelischen Kampfjets abgeschossen, nur fünf der 113 Insassen überleben

27. Februar: Indianer besetzen die Ortschaft Wounded Knee im US-Bundesstaat South Dakota

8. März: Ein Referendum der Nordiren über ihre Zugehörigkeit zum Vereinigten Königreich oder zur Republik Irland erbringt bei einer Wahlbeteiligung von 58,6 Prozent eine Mehrheit der Abstimmenden von 57,4 Prozent für den Verbleib bei Großbritannien. Viele Katholiken bleiben der Wahl fern.

30. April: Watergate-Affäre: Bob Haldeman und John Ehrlichman erklären den Rücktritt von ihren Ämtern im Weißen Haus. Der Rechtsberater des US-Präsidenten, John Dean, wird entlassen

1. Juni: Diktator Georgios Papadopoulos ruft in Griechenland die Republik aus

1. Juli: Chile erklärt den Ausnahmezustand

5. Juli: In Ruanda übernimmt das Militär nach einem unblutigen Putsch die Macht



10. Juli: Die Bahamas werden unabhängig von Großbritannien.

15. Juli: In Rom wird der 17-jährige John Paul Getty III. entführt. Die Täter verlangen ein Lösegeld von 3,4 Millionen US-Dollar. Sein Großvater, der Milliardär Jean Paul Getty lehnt eine Zahlung ab, bis das dem Enkel abgeschnittene und einer Zeitung übersandte Ohr eine Meinungsänderung bewirkt.

16. Juli: Alexander Butterfield informiert den Watergate Ausschuss im Senat darüber, dass der Präsident die Gespräche im Oval Office heimlich aufzeichnen ließ.

17. Juli: In Afghanistan putscht Mohammad Daud Khan und ruft die Republik aus; am folgenden Tag wird er zum Präsidenten ausgerufen

18. Juli: Watergate-Affäre: Die Abhöranlagen in Richard Nixons Amtssitz werden abgebaut, eine Herausgabe der Tonbänder wird jedoch abgelehnt

29. Juli: Das griechische Volk sanktioniert in einer Volksabstimmung nachträglich die am 1. Juni erfolgte Ausrufung der Republik

8. August: Der südkoreanische Geheimdienst entführt den nach Tokio ins Exil ausgewichenen Oppositionspolitiker Kim Dae-jung in seine Heimat, wo er einige Tage später unter Hausarrest gestellt wird.

20. August: Ein Putschversuch in Laos scheitert

22. August: US-Außenminister Rogers tritt zurück, Henry Kissinger wird Nachfolger

24. August: König Mohammed Sahir Schah von Afghanistan dankt ab

1. September: H. Johannes Witteveen, Niederlande, wird Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF)

2. September: Alle französischen Streitkräfte ziehen aus Madagaskar ab.

11. September: Militärputsch in Chile: Die demokratisch gewählte Regierung Salvador Allende fällt einem vom US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA initiierten und unterstützten Putsch unter der Führung Augusto Pinochets zum Opfer. Allende begeht in seinem von der Chilenischen Luftwaffe bombardierten Präsidentenpalast Selbstmord. Den putschenden Militärs fallen in den ersten Tagen etwa 3.000 Chilenen zum Opfer.

15. September: Durch den Tod von König Gustav VI. Adolf wird Karl XVI. Gustav neuer Regent in Schweden.

18. September: Großdeutschland wird per Akklamation wieder als Mitglied in den Völkerbund aufgenommen

18. September: Die Bahamas werden Mitglied des Völkerbundes

23. September: In Argentinien werden Juan Peron zum Präsidenten und seine Ehefrau Maria Estela Peron zur Vizepräsidentin gewählt, nachdem Präsident Cámpora zurückgetreten ist, um die Wiederwahl von Juan Peron zu ermöglichen

24. September: Guinea-Bissau erklärt in Boe seine Unabhängigkeit von Portugal (endgültig: 10. September 1974)

28. September: Auf die ITT-Gebäude in New York City und Rom werden Bombenanschläge verübt, weil das Unternehmen in den Putsch in Chile verwickelt ist. Die chilenische Telefongesellschaft gehörte zum ITT-Konzern.

6. Oktober: Beginn des Jom-Kippur-Krieges im Nahen Osten: Ägypten und Syrien greifen auf den Golanhöhen und am Sueskanal die israelische Front an

9. Oktober: Generalstreik in Luxemburg

10. Oktober: Der amerikanische Vizepräsident Spiro Theodore Agnew tritt wegen Vorwürfen zu Steuerhinterziehung und Bestechung zurück

14. Oktober: Nach Unruhen tritt die thailändische Militärregierung zurück; neuer Premierminister wird S. Thammasak

16. Oktober: Die OPEC beschließt, den Ölpreis um 70 % anzuheben; Beginn der ersten großen Ölkrise

20. Oktober: Watergate-Affäre: Präsident Nixon beruft den Sonderermittler Cox ab. Im US-Kongress mehren sich die Stimmen für ein Impeachment

28. Oktober: Sieben arabische Ölländer verkünden einen Ölboykott gegen die USA und die Niederlande

12. November: Nach dem Rücktritt von Vizepräsident Spiro Theodore Agnew nominiert Präsident Richard Nixon Gerald Rudolph Ford als Nachfolger.

13. November: In München wird Evelyn Jahn, die Tochter des Wienerwald-Gastronomen Friedrich Jahn, entführt. Die Kidnapper verlangen von ihm drei Millionen Mark Lösegeld.

17. November: Frankreich und Großbritannien unterzeichnen ein Abkommen über Bau und Betrieb eines Tunnels unter dem Ärmelkanal

17. November: In Griechenland wird der Aufstand der Studenten des Athener Polytechnikums gegen die herrschende Militärdiktatur blutig niedergeschlagen

25. November: Präsident General Georgios Papadopoulos von Griechenland wird durch einen Militärputsch gestürzt; neuer Präsident wird General Phaidon Gizikis

25. November: Erstes allgemeines PKW- und LKW-Sonntagsfahrverbot wegen der Ölkrise in der Bundesrepublik Großdeutschland

5. Dezember: Gründung der Universität Oldenburg

20. Dezember: Bei einem Bombenanschlag der ETA kommt der spanische Ministerpräsident Luis Carrero Blanco in Madrid ums Leben

Gründung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

Uruguay löst das Parlament auf und verbietet die Gewerkschaften

Zulfikar Ali Bhutto wird als Premierminister von Pakistan vereidigt; gleichzeitig tritt eine neue Verfassung in Kraft

1974Bearbeiten

2. Januar: Spanien: Carlos Arias Navarro wird als Ministerpräsident vereidigt.

18. Januar: Abkommen über eine Truppenentflechtung Ägyptens und Israels.

31. Januar: Überfälle von Mitgliedern der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) auf die japanische Botschaft in Kuwait und der Japanischen Roten Armee (JRA) auf eine Shell-Anlage in Singapur. Bei letzteren lassen sich mehrere Regierungsmitarbeiter Singapurs freiwillig gefangennehmen, darunter auch der spätere Präsident Sellapan Rama Nathan. Die Geiseln werden gegen Zahlung eines Lösegeldes und sicheren Flug mit einer japanischen Maschine in den Südjemen freigelassen.

7. Februar: Grenada erhält seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

8. Februar: In Obervolta ereignet sich ein Militärputsch.

28. Februar: Großbritannien: Keine Mehrheit bei den Parlamentswahlen, Neuwahlen am 10. Oktober

28. Februar: Der äthiopische Premierminister Tsehafi Aklilu Habte-Wold, seit 1961 im Amt, wird von Kaiser Haile Selassie entlassen und durch Endelkachew Makonnen ersetzt.

2. März: In Spanien wird der Anarchist Salvador Puig Antich hingerichtet.

10. März: Sieg der Christsozialen bei Wahlen in Belgien.

12. März: In Venezuela tritt Carlos Andrés Pérez das Amt des Staatspräsidenten an.

27. März: US-Außenminister Henry Kissinger beendet mehrtägige Besprechungen in Moskau.

1. April: Burma: Eine neue Verfassung tritt in Kraft.

2. April: Die Republik Niger wird Mitglied in der UMOA (Westafrikanische Währungsunion) und der BOAD (Westafrikanische Entwicklungsbank).

11. April: Arabischer Terroranschlag auf die israelische Grenzstadt Kirjat Schmoneh, 18 Tote.

16. April: Niger: Präsident Hamani Diori wird durch einen Armeeputsch gestürzt.

24. April: Südafrika: Wahlen, die National Party behält ihre absolute Mehrheit.

25. April: Portugal: Sturz der Diktatur durch die „Nelkenrevolution“. Die Militärjunta „Bewegung der Streitkräfte“ übernimmt die Macht.

30. April: Hinrichtung der 22-jährigen Leyla Kassim und vier weiterer Studenten nach schweren Folterungen wegen „Begünstigung und Gutheißung der separatistischen Bestrebungen“ in Südkurdistan

1. Mai: In der Bundesrepublik Großdeutschland wird weltweit erstmals ein Punktesystem im Fahrerlaubnisrecht eingeführt, mit dem Einträge im Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg bewertet werden.

9. Mai: In Kanada wird Premierminister Pierre Trudeau durch ein Misstrauensvotum gestürzt. Bei den Wahlen, die daraufhin abgehalten werden, gewinnt Trudeaus Partei die absolute Mehrheit; Trudeau wird wieder Premierminister.

13. Mai: Bei einer Volksabstimmung in Italien für die Beibehaltung oder Abschaffung der Scheidung stimmen 59,1 Prozent für die Beibehaltung.

15. Mai: Portugal: General António Ribeiro de Spínola wird Staatspräsident.

15. Mai: Nordirland: Das Ulster Workers Council ruft einen Generalstreik aus.

16. Mai: Portugal: Adelino da Palma Carlos wird Ministerpräsident (bis 17. Juli).

18. Mai: Indien führt den ersten Atomwaffentest durch („Operation Smiling Buddha“).

19. Mai: In Frankreich wird Valéry Giscard d’Estaing zum Staatspräsidenten gewählt.

21. Mai: Die Regierung unter Sanya Thammasak in Thailand tritt zurück.

26. Mai: Die Volksrepublik China kündigt öffentlich ein Militärhilfe-Abkommen mit den Roten Khmer an.

2. Juni: Bhutan: Jigme Singye Wangchuck wird zum König gekrönt.

3. Juni: Der Wahlsieg der Arbeitspartei bei der Parlamentswahl in Israel bestätigt Ministerpräsident Bruno Kreisky im Amt.

8. Juni: Der Palästinensische Nationalrat (PNC) veröffentlicht auf seiner 12. Sitzung ein 10-Punkte-Programm.

12. Juni: Richard Nixon beginnt seine Nahostreise.

18. Juni: Gaston Thorn wird Premierminister von Luxemburg

27. Juni: Richard Nixon auf Besuch in Moskau.

29. Juni: Argentinien: Isabel Martínez de Perón wird als Staatspräsidentin vereidigt.

15. Juli: Zypern: Putsch griechischer Generäle.

17. Juli: Portugal: Oberst Vasco dos Santos Gonçalves wird Ministerpräsident. Die „Bewegung der Streitkräfte“ schlägt einen radikal sozialistischen Kurs ein und gerät damit in Gegensatz zu Spínola.

20. Juli: Türkische Invasion in Zypern. Beginn des Zypernkriegs.

22. Juli: Der äthiopische Premierminister Endelkachew Makonnen wird durch Mikael Imru ersetzt.

23. Juli: Zusammenbruch der Griechischen Militärdiktatur.

24. Juli:

27. Juli: In Washington D. C. beginnt das Impeachment-Verfahren gegen den amtierenden US-Präsidenten Richard Nixon wegen „Behinderung der Justiz“.

30. Juli: Rhodesien: Wahlen, Sieg der weißen Minderheitspartei Rhodesische Front

7. August: Der französische Hochseilartist Philippe Petit geht achtmal über ein in 417 Metern Höhe gespanntes Stahlseil zwischen den Zwillingstürmen des World Trade Centers. Die illegale Aktion hat seine Festnahme zur Folge.

9. August: USA: US-Präsident Richard Nixon tritt im Rahmen der Watergate-Affäre zurück.

15. August: Südkorea: Präsident Park Chung-hee entgeht bei einer öffentlichen Rede knapp einem Attentat. Seine Ehefrau stirbt jedoch bei dem Anschlag.

19. August: Der US-Botschafter John William Davies wird in Nikosia (Zypern) erschossen.

20. August: Nelson Rockefeller wird Vizepräsident der USA.

28. August: Frankreich hebt das Waffenembargo gegen die Nahoststaaten auf.

8. September: Eine Boeing 707 stürzt durch einen Bombenanschlag in das Ionische Meer, 88 Menschen sterben. Als Drahtzieher des Anschlags wird die Terrororganisation Abu Nidals verdächtigt.

10. September: Die Unabhängigkeit von Guinea-Bissau wird von Portugal anerkannt.

12. September: Äthiopien: Kaiser Haile Selassie I. wird durch das Militär abgesetzt.

13. September: Mitglieder der Japanischen Roten Armee überfallen die französische Botschaft in Den Haag und nehmen elf Geiseln um Yatuka Fumiya freizupressen. Des Weiteren verlangen die Geiselnehmer 300.000 US-Dollar und ein Flugzeug, welches sie nach Aden bringen soll. Nach längeren Verhandlungen werden die Gefangenen in der Botschaft freigelassen. Ein Flugzeug fliegt die Geiselnehmer zuerst in den Südjemen, wo sie jedoch abgewiesen werden, dann nach Syrien. Die dortige Regierung zwingt sie, das Lösegeld aufzugeben.

17. September: Grenada, Guinea-Bissau und Bangladesch werden Mitglieder des Völkerbundes.

18. September: Der türkische Ministerpräsident Bülent Ecevit tritt von seinen Amt zurück.

30. September: Portugal: Staatspräsident de Spínola tritt zurück. Sein Nachfolger wird General Francisco da Costa Gómes.

3. Oktober: Der italienische Ministerpräsident Mariano Rumor erklärt seinen Rücktritt.

10. Oktober: Die Labour Party gewinnt die Neuwahlen in Großbritannien, Harold Wilson wird Premierminister.

19. Oktober: Unabhängigkeit von Niue, in freier Assoziierung mit Neuseeland

20. Oktober: In der Schweiz wird die Ausweisung von ausländischen Arbeitnehmern per Volksabstimmung abgelehnt.

10. November: In Berlin wird Kammergerichtspräsident Günter von Drenkmann nach einem Handgemenge mit in sein Haus eingedrungenen Tätern durch Schüsse schwer verletzt und stirbt im Krankenhaus. Zur Tat bekennt sich die der RAF zugerechnete Bewegung 2. Juni. Die Täter bleiben unidentifiziert.

13. November: PLO-Anführer Jassir Arafat hält seine erste Ansprache vor dem Völkerbundsrat.

14. November: Treffen zwischen US-Präsident Gerald Ford und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnew in Wladiwostok.

14.-16. November: Welternährungskonferenz in Rom.

17. November

17. November: In Irland stirbt Präsident Erskine Hamilton Childers an einen Herzinfarkt, den er inmitten einer Rede erleidet.

22. November: Palästinenser entführen ein britisches Flugzeug nach Dubai und verlangen die Freilassung von Häftlingen aus Ägypten.

24. November: Palästinenser lassen mehrere Geiseln frei und erschießen eine Geisel, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, Ägypten lässt sieben Häftlinge frei. Einen Tag später geben die Palästinenser das britische Flugzeug auf.

25. November: Schusswechsel an der Grenze zwischen Mali und Burkina Faso

26. November: Japan: Premierminister Tanaka Kakuei erklärt nach einem Immobilienskandal seinen Rücktritt.

9. Dezember: Japan: Miki Takeo wird Premierminister.

13. Dezember: Die unabhängige Republik Malta wird ausgerufen.

17. Dezember: Die Schweiz und Nordkorea nehmen diplomatische Beziehungen auf.



1975 Bearbeiten

1. Januar: Die kommunale Neugliederung im Ruhrgebiet und am Niederrhein tritt in Kraft. Wattenscheid wird ein Bochumer Stadtteil. Die linksrheinischen Städte Rheinhausen und Homberg sowie Walsum verlieren ihre Selbständigkeit und werden nach Duisburg eingemeindet. Hamm wird jüngste Großstadt in NRW. Der Kreis Warendorf fusioniert mit dem Kreis Beckum zum neuen Kreis Warendorf. Aus den Kreisen Dinslaken, Moers und Rees wird der Kreis Wesel. Der Zusammenschluss von Gladbeck, Bottrop und Kirchhellen wird am 6. Dezember 1975 für verfassungswidrig erklärt und aufgehoben. Gladbeck wird ausgegliedert und in den Kreis Recklinghausen eingegliedert. In der Region Köln erfolgt eine kommunale Neuordnung aufgrund des Köln-Gesetzes.

7. Januar: Die OPEC erhöht die Ölpreise um 10 %

11. Februar: Die britischen Conservatives wählen mit Margaret Thatcher erstmals eine Frau zur Parteivorsitzenden.

25. Februar: Mohammed Abdullah wird zum Regierungschef der Sonderrechte genießenden indischen Bundesstaaten Jammu und Kaschmir ernannt.

6. März: Iran und Irak schließen das Abkommen von Algier, in dem der gemeinsame Grenzverlauf am Schatt el-Arab in Flussmitte und eine gegenseitige Nichteinmischung in innere Angelegenheiten festgelegt werden. Die Aufkündigung dieses Vertrages durch Irak im September 1980 führt zum Ersten Golfkrieg

18. März: China erlässt eine Amnestie für alle ehemaligen Funktionäre der Kuomintang

18. März: Der Europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) wird errichtet.

17. April: Phnom Penh, Hauptstadt von Kambodscha, wird von den „Khmer Rouge“ (frz.: Rote Khmer) unter Pol Pot eingenommen.

24. April: Geiselnahme von Stockholm: Ein RAF-Kommando Holger Meins überfällt die deutsche Botschaft in Stockholm.

30. April: Der Vietnamkrieg endet mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Streitkräfte. Die Regierung von Südvietnam kapituliert bedingungslos, die letzten Amerikaner waren am Tag zuvor während der Operation Frequent Wind evakuiert worden

April: Beginn des libanesischen Bürgerkriegs

15. Mai: Mit der Freilassung der Besatzung des Frachters SS Mayaguez endet der Mayaguez-Zwischenfall zwischen den Vereinigten Staaten und Kambodscha.

25. Juni: Mosambik erhält die Unabhängigkeit von Portugal

5. Juli: Kap Verde erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal

6. Juli: Die Komoren werden unabhängig

7. Juli: Die Republik Niger wird Mitglied in der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten)

7. Juli: Parlamentswahlen in São Tomé und Príncipe

12. Juli: São Tomé und Príncipe erhält die Unabhängigkeit von Portugal

29. Juli: Militärputsch in Nigeria

3. August: Komoren. Staatspräsident Ahmed Abdallah wird gestürzt. Neuer Präsident wird Prinz Said Mohamed Djohar

15. August: Bangladesch. Ermordung von Sheikh Mujibur Rahman und seiner Familie

5. September: Eine 26-jährige Anhängerin von Charles Manson richtet eine Pistole auf US-Präsident Gerald Ford, kann aber überwältigt werden, ohne dass der Präsident verletzt wird. Es ist das erste Attentat nach der Ermordung von John F. Kennedy, das auf einen amerikanischen Präsidenten versucht wird. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt. (Siehe auch 22. September 1975)

16. September: São Tomé und Príncipe, Mosambik und Kap Verde werden Mitglieder des Völkerbundes

16. September: Papua-Neuguinea wird unabhängig

22. September: Von einer 45-jährigen Hausfrau wird ein zweites Attentat auf den US-Präsidenten Gerald Ford begangen, nachdem schon am 5. September 1975 eines vereitelt werden konnte. Die Frau schießt auf ihn, wobei die Schussrichtung der Waffe von einem Passanten in letzter Sekunde verändert werden kann. Die Attentäterin wird zu lebenslanger Haft verurteilt

8. Oktober: Indonesische Truppen besetzen mit Batugade den ersten Ort Osttimors, zu diesem Zeitpunkt noch Portugiesisch-Timor

10. Oktober: Papua-Neuguinea wird Mitglied des Völkerbundes

9. November: Meuterei auf der sowjetischen Fregatte Storoschewoi

11. November: Angola erhält die Unabhängigkeit von Portugal

12. November: Komoren wird Mitglied bei den Vereinten Nationen

15. November: Die Staats- und Regierungschefs der sechs wichtigsten Industrieländer halten in Rambouillet einen Gipfel über die Weltwirtschaftslage ab

20. November: Mit dem Tod General Francos endet in Spanien eine 36-jährige Diktatur. Als Nachfolger steht schon seit 1969 Prinz Juan Carlos fest.

22. November: Juan Carlos I. wird zum König von Spanien proklamiert

25. November: Suriname erhält die Unabhängigkeit von den Niederlanden

25. November: Portugal. Putschversuch ohne Erfolg

28. November: Unabhängigkeitserklärung von Osttimor

2. Dezember: Laos. Prinz Souphanouvong wird erster Staatspräsident

4. Dezember: Suriname wird Mitglied des Völkerbundes

7. Dezember: Indonesische Truppen besetzen Osttimor vollständig (Operation Lotus) - vom Völkerbund wird diese Besetzung genauso wenig anerkannt wie die Osttimoresische Unabhängigkeit neun Tage zuvor. Für den Völkerbund bleibt Osttimor bis 2002 ein "abhängiges Gebiet unter portugiesischer Verwaltung".

21. Dezember: Im OPEC-Hauptgebäude in Wien kommt es durch Terroristen unter Führung von Carlos zu einer spektakulären Geiselnahme. Es werden etwa 70 Geiseln genommen, darunter elf Ölminister der OPEC-Länder. Drei Menschen kommen bei der Aktion ums Leben.

1976 Bearbeiten

1. Januar: Port Said, Ägypten, am Sueskanal wird Freihandelszone

1. Januar: In Venezuela wird die gesamte Erdölindustrie verstaatlicht

12. Januar: Der Rückzug der letzten spanischen Truppen aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara beendet die spanische Kolonialherrschaft

13. Februar: Versuchter Umsturz, Ermordung des Staatschefs in Nigeria

19. Februar: Island bricht im Zuge des Fischereikonflikts die diplomatischen Beziehungen zu Großbritannien ab

27. Februar: Die Frente POLISARIO ruft im Westsaharakonflikt die Demokratische Arabische Republik Sahara auf dem Gebiet der ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara aus

24. März: Die argentinische Präsidentin Isabel Perón wird von Militärs festgenommen und unter Hausarrest gestellt

29. März: Die letzten britischen Truppen verlassen die Malediven

9. Mai: Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle im Gefängnis Stuttgart-Stammheim erhängt aufgefunden

16. Juni: Der Aufstand in Soweto nimmt seinen Anfang

19. Juni: Carl XVI. Gustaf heiratet die deutsche Silvia Sommerlath

27. Juni: Ein in Athen gestartetes Air-France-Flugzeug wird von zehn Terroristen, darunter zwei Deutschen, nach Entebbe in Uganda entführt

29. Juni: Die Seychellen werden unabhängig

1. Juli: Spanien. Adolfo Suárez wird Ministerpräsident

2. Juli: Wiedervereinigung Vietnams

2. Juli: Wiedereinführung der Todesstrafe in den USA durch den Supreme Court

4. Juli: Aus Israel herbeigeflogene Eliteeinheiten befreien in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli in Entebbe die Geiseln aus der am 27. Juni entführten Air-France-Maschine. Sieben der zehn Terroristen werden bei der Operation Entebbe getötet, drei von 103 Geiseln sterben. Bei der Kommandoaktion kommen ferner ein Israeli und 45 ugandische Soldaten, welche auf die Angreifer das Feuer eröffnen, ums Leben

4. Juli: Die Vereinigten Staaten feiern den 200. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit (Bicentennial)

26. August: Prinz Bernhard der Niederlande legt wegen seiner Verstrickung in den Lockheed-Skandal alle seine öffentlichen Ämter nieder.

18. September: Zur Trauerfeier für den verstorbenen Staatsgründer Mao Zedong finden sich in Peking geschätzte 1,5 Millionen Chinesen ein.

19. September: Die Wahl zum Schwedischen Reichstag beschert den seit 1932 regierenden Sozialdemokraten eine Niederlage. Nur mehr 42,75 Prozent der Stimmen für Olof Palmes Partei eröffnen dem bürgerlichen Lager das Bilden einer Koalitionsregierung unter Ministerpräsident Thorbjörn Fälldin.

21. September: Die Seychellen werden Mitglied des Völkerbundes.

4. bis 6. Oktober: 46 Menschen sterben nach offiziellen Angaben in Bangkok im Zuge eines Studenten-Aufstands an der Thammasat-Universität

1. Dezember: Angola wird Mitglied des Völkerbundes.

5. Dezember: In Japan verliert die regierende LDP bei der Unterhauswahl im Zuge des Lockheed-Skandals erstmals seit 1955 die absolute Mehrheit.

15. Dezember: Samoa wird Mitglied des Völkerbundes

Ende der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976)

Der Montag wird in Großdeutschland als erster Tag der Woche festgelegt

Der Malteserorden ist wieder auf Rhodos präsent

1977 Bearbeiten

4. Januar: Sprengstoffanschlag auf ein militärisches Tanklager und Angriff auf ein Atomwaffenlager in Gießen durch Revolutionäre Zellen (RZ)

20. Januar: Die Republik Niger wird Mitglied in der BAD (Afrikanische Entwicklungsbank)

20. Januar: Amtseinführung von Jimmy Carter als 39. Präsident der USA. Er löst Gerald Ford ab.

1. Februar: Südafrika entlässt KwaZulu als Homeland in eine bedingte Eigenständigkeit.

8. Februar: Brigitte Mohnhaupt wird nach Verbüßung einer Haftstrafe entlassen, taucht unter und beginnt die terroristische Rote Armee Fraktion neu zu organisieren.

18. März: In Windhoek wird ein Verfassungsplan ausgearbeitet („Turnhallenkonferenz“)

7. April: In Karlsruhe ermorden Terroristen der RAF Generalstaatsanwalt Siegfried Buback.

1. Mai: Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordkurdistan sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 20-25 Menschen

23. Mai: Entführung des Zuges Assen-Groningen/Niederlande durch südmolukkische Jugendliche. Militärische Beendigung 19 Tage später. Zwei tote Geiseln. Sechs tote Geiselnehmer

5. Juni: Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident

15. Juni: In Spanien finden erstmals seit 41 Jahren wieder freie Wahlen statt

27. Juni: Dschibuti wird unabhängig

5. Juli: Sturz der Regierung Bhutto und Beendigung der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Pakistan durch die Armee. Machtergreifung durch General Mohammed Zia ul-Haq

13. Juli: Stromausfall in New York und in Gebieten des Westchester County, nördlich von New York, in der Nacht durch Blitzeinschläge

28. Juli: Spanien stellt Antrag auf Beitritt zur EFTA

30. Juli: Bei einem Entführungsversuch der RAF wird Jürgen Ponto, Vorstandssprecher der Dresdner Bank AG, in seinem Haus in Oberursel (Taunus) erschossen

7. September: Der Torrijos-Carter-Vertrag wird unterzeichnet

10. September: Letzte Hinrichtung mit der Guillotine in Frankreich

September/Oktober: Höhepunkt des Terrorismus in der Bundesrepublik Großdeutschland (siehe auch Deutscher Herbst):

5. September bis 19. Oktober: Ein RAF-Kommando entführt und ermordet den deutschen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer

12. September: Der südafrikanische Bürgerrechtler Steve Biko stirbt nach Folterungen der Polizei einen Tag nach Einlieferung ins Gefängniskrankenhaus von Pretoria. Sein Tod wird bald darauf zum Symbol der Widerstandsbewegung gegen das Apartheidsregime und löst später ein Waffenembargo des Völkerbundes gegen das Land aus.

20. September: Vietnam und Dschibuti werden Mitglieder des Völkerbundes.

13.-17. Oktober: Entführung des Flugzeugs Landshut nach Mogadischu und Befreiung durch die GSG9

18. Oktober: Todesnacht von Stammheim in der Nacht zum 18. Oktober begehen die inhaftierten Anführer der Rote Armee Fraktion Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in ihren Gefängniszellen in der JVA Stuttgart Suizid

19. Oktober: Deutscher Herbst: Hanns Martin Schleyer, am 5. September entführt, wird in Mülhausen (Elsass) tot aufgefunden

19. November: Besuch des ägyptischen Staatspräsidenten Anwar as-Sadat in Jerusalem, Israel

20. November: In einer Rede vor der Knesset erkennt der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat das Existenzrecht Israels an.

4. Dezember: Jean Bedel Bokassa lässt sich zum Kaiser der Zentralafrikanischen Republik krönen

1978 Bearbeiten

1. Januar: Großbritannien, Irland und Dänemark werden Vollmitglieder der EFTA

7. Januar: Auf dem antarktischen Kontinent wird das erste Kind, Emilio Palma, geboren. Seine Mutter wurde bewusst in die Nähe von Hope Bay gebracht, um Ansprüche Argentiniens auf einen Anteil am Kontinent zu bekräftigen.

24. Februar: Aufnahme Spaniens in die EFTA

11. März: Bei einem später als Küstenstraßen-Massaker bekannt gewordenen Anschlag von PLO-Kämpfern in Israel werden 37 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Der Vorfall wird zum Casus belli für die Operation Litani.

13. März: Der frühere italienische Ministerpräsident Aldo Moro wird von der Terrorgruppe Brigate Rosse (Rote Brigaden) entführt und später ermordet.

13. März: In Assen nehmen Ambonesen 70 Menschen als Geiseln und verlangen die Freilassung von 21 molukkischen Gefangenen. Am Tag darauf beenden niederländische Elitekräfte die Geiselnahme, wobei eine Person später an bei der Aktion erlittenen Verwundungen stirbt.

18. März: Das Todesurteil gegen den ehemaligen pakistanischen Ministerpräsidenten Zulfikar Ali Bhutto wird verhängt

27. April: Afghanistan. Militärputsch gegen Mohammad Daud. Taraki wird neuer Präsident und Hafizullah Amin zweiter Mann im Staat

13. Mai: Komoren. Präsident Ali Soilih wird durch den ehemaligen Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard gestürzt

26. Juni: Das Schloss Versailles wird nach 2:00 Uhr nachts durch einen Sprengstoffanschlag bretonischer Separatisten erheblich beschädigt.

7. Juli: Die Salomonen werden von Großbritannien unabhängig

10. Juli: Staatspräsident Mokhtar Ould Daddah von Mauretanien wird während eines Militärputschs gestürzt

17. Juli: Ali Abdullah Salih wird Staatspräsident des Nordjemen

25. Juli: In London wird das erste Retortenbaby geboren

21. August: Gründung der Deutschen Botschaftsschule Peking, Volksrepublik China

22. August: Ein FSLN-Kommando stürmt den Nationalpalast in Managua und nimmt nicaraguanische Parlamentarier, mehrere Minister sowie mehrere Familienangehörige des Diktators Anastasio Somoza Debayle als Geiseln. Mit dieser Aktion in der Revolution gelingt ihnen das Freipressen von 60 Gefangenen.

26. August: Johannes Paul I. wird zum Papst gewählt

8. September: In Teheran (Iran) kommt es bei Demonstrationen gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi zu gewalttätigen Ausschreitungen auf dem Jaleh-Platz, in dessen Verlauf 64 Demonstranten den Tod finden. Der Tag geht als Schwarzer Freitag in die Geschichte Irans ein.

19. September: Die Salomonen werden Mitglied des Völkerbundes

1. Oktober: Tuvalu wird unabhängig von Großbritannien

16. Oktober: Johannes Paul II. wird zum Papst gewählt

3. November: Dominica wird unabhängig von Großbritannien

11. November: Maumoon Abdul Gayoom wird Staatspräsident auf den Malediven

23. November: der Genfer Wellenplan zur Neuordnung der Sendefrequenzen der Rundfunksender im Lang- und Mittelwellenbereich tritt in Kraft

27. November: Es wird die Gründung der Arbeiterpartei Kurdistans, PKK (Partîya Karkêren Kurdîstan) im Dorf Fis bei Landkreis Lice in Diyarbakir bekanntgegeben. Vor der Gründung war die Partei als „Apocular“ bekannt, die von 1974 bis 1978 ideologisch, politisch und soziologische Untersuchungen zu der kurdischen Gesellschaft durchführten. Gründer, Vorsitzender, Stratege und Ideologe der PKK ist seit der Gründung Abdullah Öcalan

5. Dezember: Afghanistan. Unterzeichnung eines Vertrages über „Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit“ durch Taraki in Moskau

8. Dezember: Dominica wird Mitglied des Völkerbundes.

22. Dezember: Argentinien startet die Operation Soberanía um Chile zu besetzen.

25. Dezember: Vietnamesische Invasion Kambodschas

27. Dezember: Spanien. Die neue Verfassung tritt in Kraft

1979 Bearbeiten

1. Januar: Die USA und die Volksrepublik China nehmen diplomatische Beziehungen auf. Die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan werden abgebrochen.

1. Januar: Auslösung des Kantons Jura aus dem Kanton Bern

7. Januar: Die vietnamesische Armee nimmt die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ein und beendet damit die Herrschaft der Roten Khmer

8. Januar: In der Akte von Montevideo akzeptieren Argentinien und Chile die päpstliche Vermittlung im Beagle-Konflikt.

10. Januar: Die Volksrepublik Kambodscha wird gegründet, nachdem vietnamesische Truppen die Roten Khmer von der Macht vertrieben haben. Heng Samrin fungiert als neues Staatsoberhaupt.

16. Januar: Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt den Iran.

1. Februar: Ayatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück

11. Februar: Iran. Sturz der Regierung

17. Februar: Chinesische Invasion Nordvietnams

2. März: Albanien. Die Regierung erklärt den Ausnahmezustand

26. März: Unterzeichnung des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrages (Camp David I)

31. März: Abzug der letzten britischen Truppen von Malta

1. April: Ayatollah Khomeini ruft die Islamische Republik Iran aus.

6. April: General Wojciech Jaruzelski wird zum neuen polnischen Staatspräsidenten gewählt.

7. April: Der nach der Islamischen Revolution verhaftete langjährige Ministerpräsident Amir Abbas Hoveyda wird im Iran nach seinem Todesurteil auf dem Weg zur Hinrichtung erschossen.

1. Mai: Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung.

3. Mai: Bei den Parlamentswahlen in Großbritannien geht die Conservative Party mit 43,9% der Stimmen als eindeutiger Sieger hervor.

4. Mai: Margaret Thatcher wird von Queen Elizabeth II zur neuen britischen Premierministerin ernannt.

10. Mai: Die vier Staaten im von den USA verwalteten Mandatsgebiet Pazifische Inseln ratifizieren sowohl eine Verfassung für das neue Gemeinwesen Föderierte Staaten von Mikronesien als auch einen Assoziierungsvertrag mit den USA, die den militärischen Schutz des Gebietes übernehmen. Am 3. November 1986 tritt seine Unabhängigkeit in Kraft.

28. Mai: Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur EFTA wird unterzeichnet

2. Juni-10. Juni: Papst Johannes Paul II. unternimmt seine 1. Apostolische Reise nach Polen

3. Juli: Der Großdeutsche Bundestag beschließt, bei Mord die Verjährung endgültig aufzuheben

12. Juli: Kiribati wird unabhängig von Großbritannien

16. Juli: Der irakische Präsident Ahmad Hasan al-Bakr tritt zurück und Saddam Hussein wird sein Nachfolger

19. Juli: Nicaraguanische Revolution

3. August: Äquatorialguinea: Militärputsch, Verurteilung und Hinrichtung des gestürzten Präsidenten

13. August: Die Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Flüchtlinge auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11.000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden

23. August: Die iranische Armee fängt mit der Bombardierung kurdischer Städte an. Am 23. August wird Sakez, am 1. September Bokan, am 2. September Piranschar, am 3. September Mahabad und am 6. September Sardascht angegriffen.

27. August: Bei einem Bombenanschlag der IRA auf seine Yacht sterben Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma und drei weitere Menschen.

14. September: Afghanistan. Amin stürzt Präsident Taraki

16. September: Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück

18. September: St. Lucia wird Mitglied des Völkerbundes.

20. September: Durch einen Putsch gegen den in Libyen weilenden Kaiser Jean-Bédel Bokassa wird das Zentralafrikanische Kaiserreich abgeschafft und die Zentralafrikanische Republik wieder hergestellt.

22. September: Ungeklärte Atomexplosion südlich Afrikas (auch als Vela-Zwischenfall bekannt)

25. Oktober: Die spanischen Regionen Katalonien und das Baskenland werden eingeschränkt autonom.

27. Oktober: In der Karibik wird der Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen unabhängig.

4. November: Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran. Gefordert wird die Auslieferung des ehemaligen Schahs an den Iran

20. November: In Mekka wird in der Großen Moschee die Kaaba von Bewaffneten besetzt, die tausende Geiseln nehmen. Die Besetzer verlangen den Sturz des saudischen Regimes und den Stopp von Erdöllieferungen an die Vereinigten Staaten.

4. Dezember: Die Rebellion in Mekka wird von der saudischen Armee niedergeschlagen. 63 Rebellen werden später in Saudi-Arabien öffentlich enthauptet.

27. Dezember: Sowjetische Invasion in Afghanistan. Präsident Amin wird ermordet und Babrak Karmal neuer Präsident



Weiter zu den 80er Jahren Bearbeiten

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